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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tesssa:

Zwei wie Tag und Nacht...

Im Schatten des Kronturms von Michael J. Sullivan

und doch gleich.
Ihre Begegnung geschickt eingefädelt durch einen alten Freund und Mentor. Und der Beginn einer langjährigen Freundschaft.
Herrscht bei ihrer ersten Begegnung noch Misstrauen und Verachtung, merken beide nach einer Eingewöhnungszeit mit Verrat und zu hohen Erwartungen, dass ihre verschiedenen Ansichten und Fähigkeiten sich doch ergänzen.

Es fehlt nur noch das Vertrauen, welches sie langsam aber sicher aufbauen, als alles schief geht und sie merken, was der andere zu einer "Verbindung" beitragen kann.
Ganz wie von ihrem Mentor erhofft.
Nebenbei ist da noch die "Dame" Gwen. Eine "Wahrsagerin" die auf jemanden wartet. Und am Ende des Buches, wenn sich alles so erfüllt hat, wie sie und auch der Leser erwartet hat, schließt man das Buch und will gleich zum nächsten greifen.
Für Fans von Riyria ganz sicher der Anfang einer wunderbaren Reihe, für Neulinge kann ich nur empfehlen, dass Vorwort zum Schluss zu lesen, also das ganze Vorwort. Und dann zu schauen, wann es Band zwei gibt.

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Rezensionen von begine:

Ungewöhnlicher Roman

Milchmann von Anna Burns


Die irländische Autorin Anna Burns schreibt mit „Milchmann“ einen ungewöhnlichen Roman. 2018 bekam sie für diesen Roman den Booker Prize.

Dieses Buch ist ein einziges Vielleicht.
Die Handlung findet während des Nordirlandkonflikts in den 70er und 80er Jahre statt. Es ist ein Roman ohne Namen und wird von einem Mädchen erzählt.

Da gibt es den Milchmann. Den Chefkoch, vielleicht Freund , Tablettenmädchen, erste, zweite und dritte Schwester. Milchmann scheint ein gefährlicher Man zu sein.
Die Protagonistin fantasiert vor sich her. Zwar zeigt sie uns auch die Turbulenzen der Zeit, aber so anonym ist es für mich etwas schwierig zu lesen. Ich konnte mich langsam in den Roman einlesen und war dann doch noch einigermaßen zufrieden.
Über dieses Buch sollte sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

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Rezensionen von Harakiri:

Frauenschicksale

Das Haus der Frauen von Laëtitia Colombani

„Glücklich sind die mit Rissen im Leben, denn sie lassen das Licht herein“
Mit diesem schönen Satz beginne ich meine Rezension und könnte derer noch viele schöne Zitate aus dem Buch anbringen. Colomba schreibt stark! Mitreißend. Und ihre Charaktere haben einiges erlebt.

Die Anwältin Solène will nach einem Burn-Out nicht mehr in ihr altes Leben zurück.

Ihr Psychologe empfiehlt ihr gemeinnützige Arbeit und diese findet sie in einem Frauenhaus. Zuerst tut sie sich schwer, muss selbst über ihren Schatten springen, um Kontakt unter den Bewohnerinnen zu finden, aber schnell findet sie sich zurecht und lebt über den Geschichten der Frauen regelrecht auf. Jede hat ihr Paket zu tragen, jede hat einiges mitgemacht im Leben und diese Geschichten machen das Buch so lesenswert. Sei es Viviane, Lily, Salma oder Binta – was sie erlebt haben lässt Solène nicht mehr los.
In einem zweiten Strang erfährt man mehr über die Gründerin des Frauenhauses. Wie sie unermüdlich gekämpft hat, um ihren Traum zu realisieren. Das fand ich sehr bewegend.
Colombas Roman regt zum Nachdenken an. „Gebt, denn irgendwann seid ihr nicht mehr da“. Und da ist es egal, was man gibt: Geld, Zeit oder Liebe – alles ist wichtig.
Fazit: ich habe mich in dem Roman sehr wohlgefühlt, von Anfang bis Ende.

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Rezensionen von Dreamer:

So viel mehr als Blumen und Parfüm

Die Blume der Finsternis von Freestone P. M.

Ehrlich gesagt, habe ich bei dem Klappentext zu „Shadowscent – Die Blume der Finsternis“ mit mehr Klischees gerechnet, als ich angetroffen habe. Stattdessen war die Geschichte vielschichtiger, spannender und interessanter, als ich erwartet hatte. Und meine Erwartungen waren eigentlich nicht niedrig – die Geschichte hat diese einfach nur übertroffen.

Es gibt auch nach diesem ersten Band noch Aspekte der Charaktere, zu denen ich mehr erfahren möchte. Was genau ist das Geheimnis hinter Rakels Mutter? Wie genau war da diese Verflechtung mit der Dufthüterin? Welche Geheimnisse hütet Rakels Vater?
Gibt es noch mehr Menschen wie Ash? Wo wir gerade bei dem Thema Charaktere sind: Die sind mir irgendwie alle in relativ kurzer Zeit ans Herz gewachsen. Ich möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht, welche Herausforderungen noch auf sie warten, wie sie diese ggf. meistern werden.
Auch das Cover hat mir gut gefallen, gerade durch die große Fläche in dunkler Farbe kommt für mich das Feeling von Wüstennächten und Verschwörungen zum Ausdruck, die im Zusammenhang mit der Geschichte stehen, die P.M. Freestone hier erzählt.
Für mich war „Shadowscent – Die Blume der Finsternis“ ein absolutes Lesehighlight, das ich gerne weiterempfehle. Daher wird es auch nicht überraschen, dass ich fünf Sterne für den Roman vergebe und mich schon unglaublich auf den Nachfolgerband freue.

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Rezensionen von Petra:

ein tolles Sachbuch

Tagesschau & Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen von Sarah Welk

Klappentext

Den ganzen Tag über passieren überall auf der Welt Abertausende von interessanten Dingen – und nur ganz wenige davon finden ihren Weg in Nachrichtensendungen oder -berichte. Wer wählt sie aus? Wie werden sie bearbeitet? Stimmt eigentlich immer alles, was die Nachrichtensprecher sagen? Und was passiert, wenn es Pannen im Studio gibt? Das sind einige der Fragen, die in diesem Kindersachbuch ab 10 Jahren beantwortet werden - altersgerecht geschrieben und mit vielen Illustrationen, Fotos und Faktenkästen aufgelockert.

Außerdem gibt es ein Extrakapitel über das Thema Fake News und interessante Interviews mit tollen Interviewpartnern: von Ingo Zamperoni und Marietta Slomka bis zu Jennifer Sieglar aus der Kinder-Nachrichtensendung logo!.

Meinung

Ich bin sehr beeindruckt wie Nachrichten erklärt werden.
Die Auswahl der Themen ist groß und sehr detailliert erklärt, wie entstehen Nachrichten, wie werden sie ausgewählt, wie wird der Bericht gestaltet, Die Erklärungen machen es möglich hinter die Nachricht zu schauen. Anhand von Beispielen erfährt man wie Journalisten mit ungenauen Meldungen, wie z. B.: Zahlen umgehen.
Es gibt Interviews mit bekannten Fernsehjournalisten wie Marietta Slomka, die von ihrer Arbeit vor und hinter der Kamera berichten auch Themen wie Kleidung und persönliche Dinge werden besprochen.
Gut gefallen hat mir, das die verschiedenen Nachrichtensendungen beschrieben werden, wo jede ihre Schwerpunkt hat, auf welchen Sender und zu welcher Uhrzeit ohne das es eine Wertung darüber gibt. Ein besonderes Thema waren Fake News warum, wieso, weshalb.
Ein tolles Sachbuch.

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Rezensionen von div:

toll gestaltetes Buch zum Entdecken

Such mich! Wo bin ich? von Penners Bernd

Toll gestaltetes Wimmel-Suchbuch von Ravensburger. Auf sieben Doppelseiten haben die kleinen Entdecker die Möglichkeit, verschiedene Lebensräume (Beispiel: Wald oder Wiese) zu erkunden und die Suchaufgaben zu lösen. Die Tiere sind sehr schön gestaltet - es sind wirklich sehr viele verschiedene Tiere dargestellt.

Auf jeder Seite gibt es außerdem einen kurzen Reim zum Vorlesen.
Das kleine Eichhörnchen muss man immer Suchen und finden.
Gute Unterhaltung für die kleinen - es gibt definitiv viel zu entdecken. Ein ganz tolles Buch - welches noch dazu auch sehr robust ist - perfekt für die kleinen Leser und die eigentliche Zielgruppe. Wir werden viel Spaß damit haben - von uns gibt es eine Empfehlung

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Rezensionen von Lilli33:

Fesselnder Genre-Mix

Echo des Schweigens von Markus Thiele


Inhalt:
Dem Strafverteidiger Hannes Jansen wird ein brisantes Mandat übertragen. Ein Polizeibeamter ist des Mordes an einem Senegalesen angeklagt, beteuert aber seine Unschuld. Kurz vor Prozessende gelangt Hannes an Informationen, die ihn an der Unschuld seines Mandanten zweifeln lassen.

Die Rechtsmedizinerin Sophie ist auf der Suche nach ihrem Vater, der ihre Mutter noch vor Sophies Geburt verlassen hat.

Sie muss sich dabei auch mit den dunklen Seiten ihrer Familiengeschichte auseinandersetzen.

Meine Meinung:
Markus Thiele ist nicht nur Autor, sondern auch Rechtsanwalt, und das merkt man diesem Roman durchaus an. Die juristischen Details werden hier glaubhaft dargestellt. Aufgrund der Buchbeschreibung hatte ich allerdings erwartet, dass der Fokus viel mehr auf dem Dilemma des Strafverteidigers liegt, der sich zwischen Recht und Gerechtigkeit entscheiden muss. Dies wird zwar schon thematisiert, kam mir aber ein bisschen zu kurz. Dies hätte Thiele gerne noch vertiefen können.

Dagegen hatte ich nicht damit gerechnet, dass Sophies Familiengeschichte eine so große Rolle spielt. Im Nachhinein hat mich das gefreut, denn es ist wirklich gut erzählt und gibt einen guten Einblick ins Dritte Reich, ohne allzu sehr ins Detail zu gehen.

Schließlich gibt es auch noch eine Liebesgeschichte, die zum Glück aber nicht dominiert.

Die Ereignisse in der Vergangenheit und in der Gegenwart werden klasse verknüpft, gibt es doch immer wieder Parallelen zwischen ihnen. Rechtes Gedankengut ist leider noch nicht ausgemerzt.

Markus Thiele versteht mit seinem klaren, ansprechenden Schreibstil zu fesseln. Die Figuren erwachen vor den Augen der Leserschaft zum Leben und wirken sehr authentisch. Ihre Handlungen sind gut nachvollziehbar. Thiele erzählt ruhig und niemals überstürzt.

Bisweilen wird dieses Buch als Thriller klassifiziert - das ist es definitiv nicht. Atemberaubende Spannung gibt es hier nicht, aber eine interessante und fesselnde Story auf jeden Fall.

Fazit:
Eine gelungene Mischung aus Justizdrama, historischem Roman und Liebesgeschichte.

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Rezensionen von div:

Glücklich sein

Was wir sind von Anna Hope

Glücklich sein


Hannah, Cate und Lissa kennen sich aus dem Studium und sind die Protagonistinnen dieses Romans. Mit Mitte dreißig stehen die Drei an ganz unterschiedlichen Punkten. Hannah liebt ihr Leben und das Leben mit Nathan, doch alles scheint wertlos ohne ein Kind. Cate ist nach der Geburt ihres Sohnes nach Canterbury gezogen und hat das Gefühl, sich mehr und mehr selbst zu verlieren.

Und Lissa steht nach einer schwierigen Beziehung auf der Schwelle zu ihrem Traum.

Fazit: Die Geschichten der drei Frauen wirken beim Lesen sehr bedrückend, da niemand in seiner Situation glücklich ist. Man liest darüber, wie die drei verzweifelt versuchen etwas zu ändern, was zunächst nicht zielführend ist. Das Ende hat mir persönlich gar nicht gefallen, da es unwirklich scheint und nicht zum Buch passt - es ist einfach eine zu plötzliche Wende in der Geschichte.
Das Buch hat mich aber gut unterhalten - sehr spannend geschrieben mit interessanten Geschichten. Definitiv ein Buch, welches auch zum Nachdenken anregt.

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Rezensionen von Castilleja:

Blue

Die Frauen von Richmond Castle von Rees Tracy

England in den 1920er Jahren - ein ganzes Jahr lang begleiten wir als Leser die "Frauen von Richmond Castle". Blue, eine Tochter aus gutem Hause, möchte gerne ihren Lebensunterhalt als Journalistin bestreiten. Jedoch hat sie als Rückhalt ihre reiche Familie. Deshalb bringt sie die mittellose Delphine mit nach Hause.

Dann gibt es noch Blues Stiefmutter Midge. Um diese drei Frauen dreht sich die Geschichte, die mit Blues 21. Geburtstag beginnt und mit ihrem 22. endet. Für mich reicht dieses Buch nicht an "Die Reise der Amy Snow" heran, das mich damals faszinierend konnte. Die Autorin bleibt hier hinter ihren Möglichkeiten zurück und die Figuren sind für mich einfach zu blass geblieben und auch der Spannungsbogen war für mich zu flach. Sehr schade, denn es scheint, als ob hier an ein erfolgreiches Buch angeknüpft werden sollte.

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Rezensionen von Castilleja:

Wettlauf

Das Wolkenschiff von Hardy Vashti

Wettlauf
Das Buch spielt in einer fiktiven Welt und in dieser Welt gibt es den bisher unerforschten Kontinenten Südpolaris. Der Vater der Zwillinge Arthur und Marie war auf einer Expedition nach Südpolaris und kehrt von dort nicht zurück. Nicht nur das, Ernest Brightstorm wird Unehrenhaftigkeit vorgeworfen und es geht sogar so weit, dass seine beiden Kinder verkauft werden - das fand ich neben einigen Todesfällen doch arg grausam für ein Kinderbuch, auch wenn mir das Buch ansonsten gut gefallen hat.

Doch dann erhalten Arthur und Marie die Möglichkeit, ihren Vater zu rehabilitieren und selbst auf dem Wolkenschiff "Aurora" von Harriet Culpfeffer zu einer Expedition aufzubrechen. Eine spannende und abenteuerliche Geschichte. Und mit einem gemeinen Cliffhanger, der den Leser auf baldige Fortsetzung hoffen lässt.

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