Kunden em pfehlungen
Rezensionen von C. P.:
Wer will kein cooler Ninja sein?
Dragon Ninjas, Band 1 - Der Drache der Berge von Michael Petrowitz
Eben noch wollte Liam die Kerzen auf seiner Geburtstagstorte auspusten - und kurz darauf findet er sich im Ninja-Internat Chipanea wieder, wo er als Drachenblut zum Dragon Ninja ausgebildet werden soll. Doch die feindlichen Tiger Ninjas, angeführt vom bösen Drachen O-Gonsho, wollen die Macht an sich reißen.
Hierfür benötigen sie die vier magischen Waffen, welche von Drachen bewacht werden. Das will Liam um jeden Preis verhindern und macht sich mit seinen neugewonnenen Freunden Sui und Pepp auf, den Tiger Ninjas zuvor zu kommen.
Dragon Ninjas ist ein gelungenes Abenteuer für junge Leser. Obwohl Liam neu an der Ninjaschule ist, ist er natürlich ungeduldig und möchte am liebsten sofort mit Schwert und Wurfstern loslegen. Stattdessen bekommt er ein Holzschwert zum üben - wie öde. Trotzdem stürzt er sich in ein gefährliches Abenteuer und versucht, das Geheimnis um die erste der vier magischen Waffen zu lösen: Wo ist es versteckt und wie bekommt man es?
Das Buch ist spannend und pfiffig, es geht schnell voran und man lernt nebenbei einige Ninjabegriffe kennen. Die drei Freunde haben jeweils ihre besonderen Fähigkeiten, wodurch sie sich recht gut ergänzen und ein super Team bilden. Sehr schön sind auch die vielen Graphiken im Buch, welche im Stil des Covers gehalten sind und das Buch wundervoll aufpeppen. Da es vier magische Waffen gibt wird es für jede Waffe einen eigenen Band geben, wodurch sich je Buch auch eine angenehme Länge für die jungen Leser ergibt. Für Ninja-Fans und junge AbenteurerInnen zu empfehlen.
Rezensionen von Lilli33:
Ich habe Schorlaus Biss vermisst
Der freie Hund von Wolfgang Schorlau; Claudio Caiolo
Inhalt:
Commissario Antonio Morello wird zu seinem eigenen Schutz aus seiner Heimat Sizilien, wo er sich mit der Mafia angelegt hat, nach Venedig versetzt. Hier ist man von dem Süditaliener nicht allzu begeistert, und auch Morello kann sich mit der angeblich schönsten Stadt der Welt nicht anfreunden.
Als ein Student aus reichem Haus ermordet wird, muss Morello auch gegen den Widerstand aus den eigenen Reihen angehen.
Meine Meinung:
Als Fan von Wolfgang Schorlaus Dengler-Reihe freute ich mich auf das neueste Werk des Autors zusammen mit dem Italiener Claudio Caiolo. Leider konnte es mich nicht so sehr begeistern. Mir fehlte der frühere Biss Schorlaus - die Story wirkt ein bisschen weichgespült. Ein so großes Thema wie die Mafia hätte doch einiges mehr an Details und Tiefgang gebraucht. Auch die Kritik an den großen Kreuzfahrtschiffen und ihrer Bedeutung für Venedig hätte ich mir noch direkter und härter gewünscht.
Die Ermittlungen im Fall des ermordeten Studenten empfand ich als etwas lasch. Da nimmt Morellos Privatleben fast mehr Raum ein. Es mag sein, dass dies der Einführung der Person in diesem Auftaktband der Krimi-Reihe geschuldet ist und in den weiteren Bänden besser wird. Ich hoffe es zumindest.
Der Schreibstil ist recht einfach. Die Sätze sind meist kurz und klar, durchzogen von einigen italienischen - zum Teil nicht übersetzten - Ausdrücken und Flüchen.
Insgesamt wurde ich gut unterhalten und fühlte mich auch direkt nach Venedig versetzt, wo ich allerdings zugegebenermaßen noch nie war. Auch wenn mich „Der freie Hund“ nicht hundertprozentig überzeugen konnte, werde ich einem Nachfolgeband sicher noch mal eine Chance gegen.
Rezensionen von Manfred Fürst:
Unblutiger, dafür authentischer Krimi
Jagdhunde von Jørn Lier Horst
Ein 17 Jahre alter Fall soll wieder aufgerollt werden; Kommissar William Wisting hatte angeblich einen wichtigen Beweis gefälscht. Suspendierung und Einvernahme. Die Zeiten werden ungemütlich für den so rechtschaffenen Kriminalhauptkommissar.
Unfassbar die Frage eines Journalisten an den Kommissar: „Stimmen die Verwürfe, wurden Beweise gefälscht?“ Unfassbar deshalb, weil Jørn Lier Horst mit William Wisting eine sehr sympathische Romanfigur geschaffen hat, mit der der Leser „mitleidet“ und natürlich Wisting für unschuldig hält.
Ein aktueller Mord, eine 18 Jahre zurückliegende unaufgeklärte Entführung und eine 17 Jahre zurückliegende Entführung, die mit dem Tod des Mädchens endete und der Entlassung eines (vermutlich) zu Unrecht verurteilten Täters. Der suspendierte Wisting inmitten eines „Cold Cases“, einem Wiederaufnahmeverfahrens mit Vernehmung durch die ‚Interne‘ und dem aktuellen Fall, 18 Jahre auseinander, mit der Unterstützung seiner cleveren Tochter, der Journalistin Line.
Jørn Lier Horst ist es gelungen, mit Kommissar Wisting eine Romanfigur zu schaffen, in die sich der Leser hineinfühlen kann, gefüllt mit Empathie. Der Leser lässt sich gerne in die hintersten Winkel des Menschen und Polizisten Wisting, beruflich, wie privat führen.
Die ruhigen, für norwegische Krimis eher untypisch und doch zielstrebigen viertägigen Ermittlungen lesen sich sehr authentisch, war doch Jørn Lier Horst ein Kommissar der norwegischen Polizei. Er lässt die Fäden sehr geschickt und behutsam zusammenlaufen, hält mit einem angenehmen Schreibstil die Spannung bis zum Finale sehr hoch.
Einziger Kritikpunkt: Es gibt keine „fristlose Kündigung“ (Kündigung ist die normale Beendigung eines Dienstverhältnisses, sie ist immer mit einer Frist verbunden), im Roman sollte es heißen: Fristlose Entlassung (Grund zB: Schwerwiegende Dienstverfehlung).
Dieser, mein zweiter Wisting Kriminalroman hat alle meine Erwartungen übertroffen, mein dritter Wisting wartet bereits im SUB.
Rezensionen von yellowdog:
Essays voller Scharfsinn
Der Verrückte in den Dünen von Uwe Timm
Von Uwe Timm habe ich schon zahlreiche Roman mit Interesse gelesen.
Sein neues Buch Der Verrückte in den Dünen bietet die gute Gelegenheit, auch einmal Essays von Uwe Timm zu lesen. Und es sind intelligente Essays.
Ertwas überraschend, dass Reisen nach Paraguay 1984 und 2010 eine großen Raum einnehmen.
Andererseits spielte auch schon sein Roman Der Schlangenbaum in Südamerika.
Es ist ja klar, das Literatur eine bedeutende Rolle in Timms Beiträgen spielt, z.B. Erdbeben in Chili von Heinrich von Kleist, Daniel Dafoes Robinson Crusoe, der bis heute Autoren wie Christina Kracht und Lutz Seiler beeinflusste. Außerdem Thomas Morus und Etienn Cabet, dessen Werk Uwe Timm zu seinem Roman Ikarien inspirierte.
Es gibt aber auch noch anderes, z.B. der Beitrag über Graffiti-Künstler oder über die Arbeit von Übersetzern.
Es gibt also in diesem Band viel zu entdecken.
Rezensionen von BarbaraM:
Es gibt so vieles zu entdecken! Genaues Betrachten, entdeckendes Lernen und Sprachförderung ganz nebenbei
Der Verrückte in den Dünen von Uwe Timm
Schon auf dem Cover gibt es so viel zu sehen und im Inneren des Buches geht es dann genau so weiter. Hier werden die Kleinen aufgefordert, Tiere zu entdecken und gezielt zu suchen, es entwickeln sich ganz automatisch Gespräche und aus dem Staunen kommen die Kinder überhaupt nicht mehr heraus.
Hier bellt der Hund ganz laut, ja, aber wenn bellt er denn genau an? Die Katze, die auf der Bank zu sehen ist oder die Taube, die oben im Baum in ihrem Nest sitzt?
Und was macht denn hier der Hase im Beet? Hast du ihn schon entdeckt? So ein Frecher! Er knabbert den Salat an.
In dem Wimmelbuch aus der Edition Piepmatz „Such mich! Wo bin ich?“ von Illustratorin Kathrin Wessel und Texter Bernd Penners, das 2020 im Ravensburger Verlag erschienen ist, gibt es tolle Tiere und allerhand mehr zu entdecken. Es umfasst sieben stabile Doppelseiten.
Wunderschön und in kräftigen, aber natürlichen Farben gemalt sind die vielfältigen Tiere und bei der großen Auswahl im Buch ist sicherlich für jeden etwas dabei.
Die kleinen Forscheraufträge, bestimmte Tiere zu suchen, sind spannend und herausfordernd (je nach Altersstufe) und regen zum genauen Betrachten an.
Prima ist auch, dass es immer einen kleinen Vorlesetext in Reimform gibt und jeder Forscherauftrag mit einem passenden Adjektiv und dem dazugehörigen Artikel versehen ist. So findet Sprachförderung einfach nebenbei statt.
Ein wirklich gutes Konzept.
Geeignet ist es für kleine Entdecker und Tierfreunde ab 2 Jahren.
Rezensionen von Heidi:
Ein Krimi mit "Herz"
Der Preis des Lebens von Bernhard Kreutner
Corona-Ferien - Zeit zum Lesen ;-) Das Buch, das ich euch hier vorstelle, ist wirklich was ganz Besonderes. Ein Wiener Krimi - wobei er für mich nicht unbedingt in die Regiokrimi-Sparte fällt - mit zwei ausgesprochen originellen Ermittlern. Michael Lehnhart, der kauzige Analytiker mit nicht sehr konventionellen Methoden und einem Hang zur Philosophie und Sabine Preiss, die offensichtlich Herausforderungen liebt und sich ohne Schwierigkeiten in einer Männerdomäne behauptet.
Strafversetzt ins Dachgeschoß in die eigens für sie gegründete Kommission für Sonderfälle, sollen sie eigentlich mit bürokratischen Aufgaben ruhig gestellt werden. Doch dann wird ihnen die Aufklärung eines Falls übertragen, der echt gruslig ist ... illegaler Organhandel ... Menschen verschwinden plötzlich ... Der Krimi will genossen werden. Michael Lehnhart ist Ermittler mit einer harten Schale, spricht in Telegrammsätzen und packt tiefgründige Gedanken und philosophische Grundsätze in knappe Worte. Ungeschminkt sagt er, was gesagt werden muss und ich habe - sehr gern - so manchen Satz zweimal gelesen, anstatt ihn zu überfliegen. Eine Geschichte des Wiener Autors Bernhard Kreutner aus der Benevento Publishing Gruppe, die im großen Ganzen ebenso besticht wie im Detail zu einem Thema, das gar nicht so unrealistisch ist und auch ein mulmiges Gefühl hinterlässt .... Fünf Sterne ... mindestens
Rezensionen von Vicky:
Ich wünschte, ich hätte es getan.
Codename: Sentinel (Jameson Force Security Group Teil 2) von Sawyer Bennett
'Codename: Sentinel' ist ein Liebesroman bzw. Krimi/Thriller der Autorin Sawyer Bennett. Außerdem bildet er den zweiten Teil der 'Jameson Force Security'-Reihe.
Das Cover ist zwar schön und wirklich toll gestaltet aber mir ist es fast zu überladen. Mit den ganzen Überlappungen und durchscheinenden Bildern kann man gar nicht so genau erkennen was man hier alles sieht bzw.
sehen soll.
Die Geschichte umfasst siebenundzwanzig Kapitel sowie einen Epilog. Es wird abwechselnd aus Sicht von Cruz und Barrett erzählt. Ich finde das bringt Schwung und Abwechslung in die Geschichte. Außerdem finde ich es toll wenn man aus Sicht von beiden Hauptfiguren lesen darf denn so kann man die Gefühls- und Gedankenwelt von beiden viel besser verstehen und bekommt mehr Einblicke.
Der Schreibstil der Autorin Sawyer Bennett ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Dadurch kommt man gut und schnell voran und ehe man sich versieht hat man bereits die letzte Seite erreicht
Fazit: Eine gelungene Geschichte. Ich kannte Band eins nicht, ich denke man kann die Bücher also unabhängig voneinander lesen aber es schadet bestimmt auch nicht auf die richtige Reihenfolge zu achten. ich werde mir auf jeden Fall Band eins noch zu legen und die Reihe im Auge behalten!
Rezensionen von Nele33:
Leider etwas flach
Ein wenig Glaube von Nickolas Butler
Ein wenig Glaube schildert das Leben von Lyle, seiner Frau Peg und der Adoptivtochter Shiloh mit ihrem Sohn Isaac.
Das größte Glück ihres Lebens für Lyle und Peg war die Adoption ihrer Tochter Shiloh und ihr Enkelsohn Isaac, den sie über alles lieben.
Shiloh lebt mit ihre fünfjährigen Sohn wieder bei ihren Eltern.
Nachdem Shiloh eine Arbeitsstelle in einer Kirchengemeinde bekommt, bemerken Lyle und Peg schleichend eine Veränderung in ihrem Wesen. Peg, die selber sehr gläubig in ihrer Gemeinde ist, gibt der Gemeinde ihrer Tochter eine Chance und besucht mit Lyle deren Gottesdienste. Steven, der Pastor und charismatischer junger Mann, ist ein Prediger, der die Menschen in seinen Bann zieht. Die Gottesdienste gestlten sich völlig anders, als die in Pegs und Lyles Gemeinde.
Shiloh entgleitet den Beiden immer mehr, zieht zur ihrer Gemeinde und schränkt auch den Kontakt von Isaac zu seinen Großeltern massiv ein.
Eines Tages eskaliert die Situation und das Leben aller wird nie mehr so sein wie zuvor.
Beeindruckt hat mich die Beschreibung des Lebens in diesem dünn besiedelten Landstrich und die Naturbilder die der Autor geschaffen hat.
Der Härte der Natur ausgeliefert sind die Menschen dort ein wenig anders, Freundschaften halten ein Leben lang.
Die Thematik des Glaubens und der Fanatismus der daraus enstanden ist hätte meines Erachtens einiges mehr an Tiefe benötigt. Es wurde nur die Sicht von Lyle geschildert, die Beweggründe von Shiloh wurden nicht transportiert.
Alles in allem ein Roman, dersich einem wichtigen und erschreckendem Thema widmet, für mich aber nicht ganz rund war.
Rezensionen von liesmal:
Auszeit in Südafrika
Ein wenig Glaube von Nickolas Butler
„Die Natur ist ein Klassenraum des Lebens. Sie ist ein Ort, an dem wir in Schönheit eintauchen dürfen, ein Ort, an dem wir Gottes Gegenwart auf eine ganz besondere Weise wahrnehmen können.“
Die Autorin Stefanie Vetter hat mit „Nächster Halt Wildnis“ aus dem Verlag Gerth Medien einen einzigartigen Reisebericht geschrieben, der ganz eindeutig zeigt, dass sie diesen Ort gefunden hat.
Für ein halbes Jahr verlässt die junge Lehrerin ihr gewohntes Leben, Familie und Freunde, um in Südafrika eine Ausbildung zur Rangerin zu machen. Ein starker und mutiger Entschluss, zu dem ihr sicher der unerschütterliche Glaube an Gott eine große Hilfe war. „Ich glaube an einen Gott, der sich für mich und mein Leben interessiert, der einen guten Plan für mich hat und in Entscheidungssituationen der beste Ratgeber ist…“
Mit großem Interesse habe ich die Erlebnisse der Autorin verfolgt: ob es der Alltag und die ersten Eindrücke mit all den unbekannten Geräuschen im Camp waren, die Kunst des Spurenlesens, die Nächte im Freien, in denen es hieß „Sterne an und Augen zu“, oder auch die Zeit der Prüfungen. Besonders beeindruckt haben mich die vielen spannenden Berichte über die Tierwelt. So viele Details zu den Tieren, die ich bereits zu kennen glaubte, haben nicht nur mein Wissen erweitert, sondern mich immer wieder erstaunt und bewundernd an den Schöpfer denken lassen. Ich freue mich unglaublich für Stefanie und für Lisa, die nicht nur das Zelt miteinander geteilt haben, die das alles hautnah erleben durften.
Auch die Einzelschicksale einiger Menschen, hier vor allem das Leben des Shangaan Jerry, einem der Ausbilder, haben mich sehr berührt.
Alles ist so anschaulich beschrieben und dazu reich mit wunderschönen Illustrationen versehen, dass ich meinen Alltag für einige Zeit hinter mir lassen konnte – abschalten, um den Menschen und der Natur in Afrika ganz nah zu sein.
Ich hatte übrigens niemals das Gefühl, dass die Tier- und Pflanzenwelt durch die Gruppen gestört würden, sondern ich habe den Eindruck gewonnen, dass durch einen achtsamen Umgang die Rechte der Natur im Vordergrund stehen.
Zu diesem Zeitpunkt war das Buch für mich ein ganz besonderes Geschenk: Der Weltgebetstag, der jährlich am 1. Freitag im März in mehr als 120 Ländern der Welt gefeiert wird, wurde in diesem Jahr von Frauen in Simbabwe vorbereitet, einem Land, das direkt an Südafrika grenzt. So hatte ich bei der Vorbereitung auf unseren Gottesdienst den großen Vorteil, der Natur mit Pflanzen und Tieren und auch den Menschen verschiedener Ethnien viel näher zu sein, als es ohne das Buch möglich gewesen wäre.
Rezensionen von Nele33:
Gesellschaft und Politik
Im Netz des Lemming von Slupetzky Stefan
Im Netz der Lemmings von Stephan Supletzky hatte mich durch die Lesprobe sehr angesprochen. Es war mein erstes Buch über und um den "Lemming" -Leopold Wallisch.
Mario in Jugendsprache LOL genannte ist der Freund von Lemmings Sohn Ben.
Als Mario sich auf dem Nachhauseweg vor den Augen des Lemmings das eben nimmt, gerät der Lemming ins Visier des Internets.
Er wird des Mordes an dem Kind bezichtigt, schnell wird aus dem ganzem ein Shitstorm im Internet, der nicht ur Lemmings Leben beeinflusst und verändert, sondern auch seine Familie und ehemalige Kollegen sind direkt betroffen und spüren die Wut der Menschen. Seinen Job ist er auch direkt los. Nur sein ehemaliger Kollege glaubt ihm von Anfang an und lässt ihn nach dem Verhör gehen. Lemming macht sich nun auf die Suche nach der Wahrheit um den Selbstmord von Mario.
Im Netz des Lemmings ist ein sehr Gesellschaftskritik Roman, den ich jetzt nicht unter Krimi im engeren Sinne einordnen würde.
Der Schreibstil ist locker zu lesen und der Autor hat schrullige und auch liebenswerte Charaktere erschaffen. Der österreichische Humor und Lokalkolorit rundeten das Buch für mich ab.









