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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra Gruber:

Das Haus der Frauen

Das Haus der Frauen von Laëtitia Colombani

Solène hatte gedacht, das perfekte Leben zu führen. Mitten in Paris, als schicke, sehr erfolgreiche Anwältin, mit einem smarten Partner, der ebenfalls Anwalt war und sich auf die Karriere konzentrierte. Man war sich einig, keine Kinder zu wollen. Doch dann bekommt dieses Leben plötzlich Risse, der Mann verlässt sie, sie macht weiter wie bisher, bis eine Tragödie sie völlig aus der Bahn wirft.

Burnout, Depressionen,…

An diesem Punkt lernen wir Solène kennen, die größte Krise ist überstanden, langsam für sie noch kaum wahrnehmbar, geht es aufwärts. Ihr Therapeut empfiehlt ihr, sich für den Anfang, solange sie nicht arbeiten kann, ein Ehrenamt zu suchen. Mit wenig Begeisterung greift sie diesen Vorschlag auf, schnell bereit, wieder aufzuhören. Sie findet einen Platz als Schreiberin in einem Frauenhaus der Heilsarmee, dem Palast der Frauen.

Dort begegnen ihr Schicksale, von denen sie zwar wusste, dass es sie gibt, aber die ihr noch nie begegnet waren bisher. Der Anfang ist zäh, sie will alles hinschmeißen, aber langsam, langsam geht es nicht nur aus der Krankheit, sondern auch hinein ins Herz der Frauen im Palast der Frauen.

Parallel dazu wird die Geschichte von Blanche Peyron, einer glühenden Offizierin der Heilsarmee, die sich mit all ihrer Kraft, mit allem was sie hat, für die Armen einsetzt. Erst beschimpft und verschmäht wird, dann in Frankreich immer mehr Anerkennung erhält und mit ihrer Unbeirrbarkeit und gemeinsam mit ihrem Mann Albin sehr viel für die Armen erreicht. Dabei ist ihr an der Rettung der Frauen und Kinder besonders gelegen.

Berührend, sehr einfühlsam, aber auch ohne den Alltag im Frauenhaus zu beschönigen, erzählt Colombani diese Geschichte. Die Frauen sind vor Gewalt geflohen, kämpfen mit ihrer Sucht, haben wenig Liebe erfahren und bemühen sich alle um ein besseres Leben. Solène muss mit ihrer Krankheit zurechtkommen, auch ihre Genesung wird sehr realistisch erzählt, sie ist am Anfang unsicher, noch unstabil.

Am Ende kamen mir, ob dieser vielen traurigen Frauenschicksale mehrmals die Tränen, gleichzeitig steckt dieser Roman so voller Hoffnung und Liebe. Er ruft uns auch auf, nicht die Augen vor Armut und Leid zu verschließen.

Schöner Roman, wunderbar geschrieben, sehr berührend, das perfekte Buch für diese Zeit!

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Rezensionen von Claudia R:

magisch, fantastisch, spannend

Die Magier von Paris von Wolff Christina

Klappentext:

„Bald zeigen wir es ihnen“, verspricht er.
„Bald werde ich der Mächtigste von allen sein.“
Schon viele Jahrzehnte lang sind die beiden Magierfamilien Delune und Belleson Rivalen. Warum? Das wissen Claire und Rafael, die beiden Nachkommen der Clans, nicht. Seit ihre beiden Väter zum gleichen Zeitpunkt einen unerklärlichen Unfall hatten, ist es an den beiden jungen Zauberern, den dauernden Wettstreit fortzuführen.

Doch es gibt noch einen dritten Magier in Paris, und der geht einem Plan mit gefährlichen Folgen nach. Um das Schlimmste zu verhindern, müssen Claire und Rafael sich zusammentun.
Eine besondere Erzählstimme entführt in zauberhafte, aber auch dunkle Winkel von Paris.
Magisch spannender Lesestoff für Jungs und Mädchen ab 10 Jahren mit stimmungsvollen Illustrationen von Max Meinzold.

Cover:

Das Cover ist fantastisch und mystisch angehaucht, allein die Farbwahl ist sehr grandios. Man erkennt zwei Kinder in den Straßen in Paris stehend mit dem Blick auf den Eifelturm. Dieser ist von einer Magie und einem Farbenstrudel umgeben, was sehr interessant wirkt und gut dargestellt wurde. Das Cover weckt auf jeden Fall die Neugier und ist sehr gut gelungen. Besonders gut hat mir auch die Schriftart und das Hervorheben des Titels gefallen.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich leicht und locker lesen.

Die Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und die Überschriften passen sehr gut zu den einzelnen Kapiteln. Auch die Schriftgröße wurde sehr gut gewählt, so dass es sich als Jugendbuch sehr gut eignet, denn man soll Spaß am Lesen haben und da finde ich eine geeignete Schriftgröße und ansprechende Kapitel und Strukturierungen sehr wichtig.

Die Geschichte spielt in Paris und es geht um zwei verfeindete Magierfamilien, die Delune und Belleson. Claire und Rafael sind Nachfahren dieser Familien und als sie sich kennenlernen, sind ihre Väter gerade erst verstorben und die beiden führen zunächst die Rivalitäten ihrer verfeindeten Familien/Väter fort, doch dann kommt eine weitere Person ins Spiel und sie merken schnell, dass sie nur gemeinsam stark genug sind, um gegen diese vorgehen zu können.

Zu viel vom eigentlichen Inhalt möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten.

Paris und auch die Ereignisse und Geschehnisse werden sehr gut dargestellt und überall hängt ein Hauch Magie, jedoch fehlt mir manchmal das gewisse Etwas. ich hätte es mir nach bildlicher und detaillierter gewünscht, da ich gern noch mehr in diese tolle, magische Welt eingetaucht wäre. Manches hätte man noch fesselnder und spannender gestalten können.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie sind sehr gut ausgearbeitet und man erlebt mit ihnen ein faszinierendes, packendes und magisches Abenteuer, voller Überraschungen.

Die Gestaltung der Geschichte mit Einbindung von Briefen, Magierezepten und auch die Hervorhebung einiger Textpassagen finde ich sehr gelungen und lockert, das Buch und das Gelesene sehr auf. Auch die Illustrationen, die ab und an vorkommen finde ich sehr gelungen und tragen sehr zum Lesespaß bei. Die Bilder veranschaulichen das Gelesene und passen sehr gut zum Buch, da sie dieses sehr gut abrunden.

Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ich es mir an einigen Stellen durchaus noch detaillierter und bildlicher gewünscht hätte. Lesespaß kommt allemal bei dieser Geschichte auf, daher eine klare Leseempfehlung.

Auf den nächsten Band bin ich bereits sehr gespannt und hoffe, dass dieser nicht allzu lange auf Schi warten lässt.

Fazit:

Magisch, fantastisch, spannend - eine tolle Geschichte in Paris spielend mit sympathischen Charakteren und einem guten Spannungsbogen.

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Rezensionen von manu:

Transgender ohne Problematik

Der Katze ist es ganz egal von Franz Orghandl

Hier wird ganz selbstverständlich von selbstverständlichen Dingen erzählt. Endlich mal ein Kinderbuch abseits der gängigen Bubbles, die den Mut zur Vielfalt ad absurdum führen. Die Geschichte bringt zum Lachen, rührt und trifft so viele Nägel auf den Kopf, einfach super.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Ein spannender Haferhorden-Krimi: wer ist der Feuerteufel?

Die Haferhorde - Löschen im Galopp,2 Audio-CD von Suza Kolb

Kurz zum Inhalt:
Alle Zwei- und Vierbeiner auf dem Blümchenhof freuen sich: die Freunde aus Dambüll kommen zu Besuch, um den Geburtstag der Blümchenhof-Chefin zu feiern.
Doch dann treibt ein Brandstifter sein Unwesen: nicht nur die Pferde vom Gestüt Donnerbalken verlieren durch einen Brand ihr Zuhause, später brennt es auch auf dem Blümchenhof.

Für die Superponys ist ganz klar: sie werden den Feuerteufel entlarven!


Meine Meinung:
"Löschen im Galopp" ist der 14. Teil der Haferhorde-Reihe und man trifft wieder auf die Superponys Schoko und Keks, das Bayrische Bergpony Toni und alle anderen Vier- und Zweibeiner des Blümchenhofs.
Diesmal ist eine große Geburtstagsfeier für die Chefin des Blümchenhofs geplant, und es sollen sogar die alten Freunde aus Dambüll zu Besuch kommen. Doch ein schlimmer Feuerteufel scheint alle Pläne zu vereiteln.
Die Ponys - allen voran natürlich der freche Schoko - haben wieder jede Menge Ideen und Flausen im Schopf.
Auch wenn meine Tochter sofort wusste, wer der Feuerteufel war und darüber entrüstet war, dass man den lieben Oskar verdächtigt hat, ist es total spannend, der Geschichte zu lauschen und man leidet und fiebert bei den schrecklichen Bränden mit.
Natürlich können die wiffen Ponys den Feuerteufel stellen und zum schönen Abschluss gibt es noch ein tolles Geburtstagsfest und Mohrrüben und Äpfel für die Pferde :)

Ungekürzte Lesung mit Bürger Lars Dietrich; 2 CDs mit einer Laufzeit von 2 Std. 21 min.
Bürger Lars Dietrich hat die Geschichte wieder fabelhaft gesprochen: er hat jedem Tier eine eigene Stimme und somit einen eigenen Charakter verliehen. Besonders gut gefallen uns der witzige bayrische Dialekt von Toni und die süße Fohlenstimme von Fienchen.

Meine Tochter besitzt alle CDs der Reihe, weil es ihre absolute Lieblingsreihe ist!! :)


Fazit:
Wieder ein spannendes, mitreißendes und witziges Abenteuer der Haferhorde - ein Muss für alle Pony-Freunde und Fans der Haferhorde!!

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Rezensionen von Gaby 2707:

Heiße Quellen und eiskalte Typen

Die Haferhorde - Löschen im Galopp,2 Audio-CD von Suza Kolb

Francesca Carlottis Tochter Clara stellt ihrer Mama ihren neuen Freund Aron, einen jungen Isländer, vor. Francesca glaubt ihren Augen nicht zu trauen. Vor sich sieht sie Magnus, den jungen Mann, mit dem sie vor vielen Jahren eine traumhafte Nacht in ihrem Griechenlandurlaub verbracht hat. Am nächsten Morgen war Magnus weg und nach 9 Monaten kam Clara zur Welt.

Ist Clara vielleicht sogar die Tochter von Magnus? Und wenn ja, wie macht sie das Clara und ihrem Noch-Ehemann Gianluca klar?
Wie der Zufall es will, wird beim Food-Festival in Reykjavik ein Platz im Jurorenteam frei und Francesca springt ein. Zusammen mit ihrer Freundin und Managerin Benita reist sie per Fähre nach Island. Hier überschlagen sich die Ereignisse und es gibt sogar einen Toten. Hat Aron etwas damit zu tun? Oder doch eher die Umweltaktivisten und Walretter?


Nach „Liebe, Tod und Tofu“ und „Erfolgreich tot“ ist dies der 3. Fall bei der ich mit der sympathischen Fernsehköchin Francesca Carlotti auf Spurensuche gehe. Es sind keine Krimis im ursprünglichen Sinne, die Margot Jung hier schreibt. Ich würde sie eher als Roman mit kriminellem Touch beschreiben. Aber ich mag ihre leichte, locker Schreibweise und die Art, wie sie mir Land, Leute und ein interessantes Thema damit näher bringt. Der Kriminalfall spielt in ihren Geschichten einer eher untergeordnete Rolle.

Hier hat sie sich dem Thema Walfang und Umweltaktionismus verschrieben. Ich finde es sehr interessant, einen Einblick in die Geschichte des Walfanges zu bekommen.
So wie die Autorin hier Land und Leute beschreibt, mich mit den Akteuren zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten fahren lässt und mit mir durch die Straßen von Reykjavik wandert, macht Lust, diese Insel auch einmal zu besuchen.

Außerdem ist es schön, die Menschen, die ich in den ersten beiden Geschichten kennengelernt habe, wiederzulesen. Egal ob Benita, ihre Tochter Clara oder Ehemann Gianluca, den Francesca schon vor 10 Jahren verlassen hat, der aber sehr gerne die baldige Silberhochzeit noch feiern möchte. Bei ihnen ist es wie Freunde besuchen und mit ihnen unterwegs zu sein.
Nicht alle Personen, die ich hier neu kennenlerne, sind mir sympathisch. Aber das ist wie im richtigen Leben.

Da Francesca diesmal auf einem Food-Festival dabei ist, darf auch die Kulinarik nicht fehlen. Im Anhang bekomme ich zwei Kuchenrezepte, von denen mich der Hjónabandssacla – Islands Kuchen für eine glückliche Ehe – Rhabarber-Haferflocken-Tarte besonders anspricht.

Zwei schwarz-weiß Zeichnungen lockern die Geschichte zusätzlich auf. Davon hätte ich gerne zukünftig noch ein paar mehr.

Auch wenn dies schon der 3. Fall für Francesca Carlotti ist, muss man die ersten beiden Bücher nicht unbedingt kennen. Aber mir z.B. macht es einfach mehr Spaß, die Figuren von Anfang an in ihrer Entwicklung begleiten zu können.

Auf der vorderen Innenklappe finde ich eine Karte von Island, auf der die Orte, die ich hier besucht habe, eingezeichnet sind. Bei dem Titel „Falsche Fäter“ denke ich, handelt es sich um eine Schreibweise, die der Analphabet der Geschichte anwenden würde.

Ein eher sanfter Krimi, der trotzdem spannend ist, mit wunderschönen Einblicken in das isländische Leben. Ich habe die unterhaltsamen Stunden sehr genossen.

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Rezensionen von Petra:

fade

Ich erfinde dir Paris von Callanan Liam

ein , tolles Thema und beim Lesen des Klappentexts taucht die Frage auf, wird Leah ihren Mann wiederfinden und endet das Buch glücklich. Ich war auf eine hoch emotionale Geschichte gefasst, mit viel Paris und vielen Büchern.
Gelesen habe ich einen faden sich ständig wiederholenden Text der weder Hand noch Fuß hatte.

Wenn ein Mann seine Familie verlässt ist er entweder verzweifelt oder ein Mistkerl, Robert ist keins von beiden. Leah erfüllt gegenüber ihren beiden Töchtern ihre Pflicht ansonsten träumt sie vor sich hin.
Die Nebenfiguren handeln sehr sprunghaft mal für mal gegen die kleine Familie.
Paris ist in diesem Roman eine Stadt wie jede andere, der besondere Zauber kam bei mir nicht an.
Als Bücher fanden eigentlich nur zwei Kinderbücher größere Erwähnung, für ein Buch über eine Buchhandlung zu wenig.
Der Schreibstil war langweilig, emotionslos ich konnte die Begeisterung anderer Leser nicht im Ansatz nach empfinden.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Genialer Auftakt einer Reihe mit einer liebenswerten, bezaubernden Protagonistin

Edda aus dem Moospfad - Edda aus dem Moospfad von Jasmin Schaudinn

Kurz zum Inhalt:
Die sechsjährige Edda lebt mit ihrer Familie im Moospfad.
Gegenüber ist ein leeres, verwildertes Grundstück, das von allen Kindern aus der Nachbarschaft "Amerika" genannt wird.
Dort wächst ein toller Rhododendron-Strauch, in dem Edda ihr Geheimversteck hat.
Als dann jedoch in "Amerika" ein Haus gebaut wird, und der neue Nachbarsjunge Matti auch noch gleichzeitig mit ihr eingeschult wird, findet Edda das natürlich oberdoof.

Meine Meinung:
"Edda aus dem Moospfad" ist der Auftakt zu einer Reihe mit der niedlichen Protagonistin Edda.
Die Geschichte ist in ich-Form aus Sicht von Edda erzählt, somit erhält man noch tiefere Einblicke in Eddas Gedanken- und Gefühlswelt, und die hat es in sich. Aufgrund der Schreibweise aus Sicht eines 6jährigen Mädchens ist die Sprache dementsprechend und leicht für die Zielgruppe (ab 6 Jahren) zu verstehen. Auch ist die Geschichte für geübte Leser perfekt selbst zu lesen. Obwohl meine Tochter schon 10 Jahre alt ist, war sie fasziniert und begeistert von dem Buch und ist voll in die Geschichte eingetaucht!

Edda ist gewitzt, gewieft, phantasievoll und immer für Überraschungen gut!
Obwohl im Buch "nur" über Kinderalltag und alltägliche Kinderprobleme erzählt wird - oder gerade deshalb - fühlt man sich mittendrin in der Geschichte; man muss mit Edda mitfiebern und kann alles nachvollziehen: Eddas Gedanken über ihren Namen, und dass sie eigentlich lieber anders heißen würde; über Spiele im Freien; das Problem, dass plötzlich das geliebte "Amerika" verbaut wird und dessen Rettungsaktion; neue ungewollte Nachbarskinder; der gekaperte Lieblings-Rhododendron; aufregender Urlaub; die Angst, alte Freunde aus dem Kindergaren zu verlieren; die Einschulung und damit zusammenhängende neue Freundschaften und eine wunderbare gemeinsame Weihnachtsfeier...
Man sieht, es ist immer etwas los in Eddas Leben und es ist sehr witzig, Eddas Gedanken zu lesen. Die Geschichte ist unterhaltsam, kurzweilig und es macht riesen Spaß, das Buch zu lesen.
Auch die vielen färbigen Illustrationen untermalen nochmal das Gelesene und es gibt auf jedem Bild sehr viel zu entdecken!


Fazit:
Ein wunderbares Kinderbuch über alltägliche Geschichten und Probleme, in denen sich jeder wiederfinden kann - erzählt von einer bezaubernden, liebenswerten und sympathischen Protagonistin, die man einfach nur liebhaben muss! Wir vergeben sehr gerne 5 grenzgeniale Sterne und freuen uns schon auf die Fortsetzung!! :)

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Rezensionen von nil_liest:

Findet sich alles wieder an? 3 Brüder auf der Suche!

Ich und meine Chaos-Brüder - Hilfe, Staubsauger entlaufen! (Ich und meine Chaos-Brüder 2) von Sarah Welk

Den ersten Band dieser neuen „Chaos-Brüder“-Reihe haben wir GELIEBT! Verschlungen und schwups war es um, daher musste der 2. Band sofort her. Wir mussten doch wissen was die drei Brüder weiter aushecken!

Sarah Welk hat wie immer wunderbare Idee, hier ist der neue automatische Staubsauger der Mittelpunkt und ein Diebstahl…Nein! Eigentlich 2 Diebstähle.

Das Figurenkabinett ist herrlich orchestriert und wunderbar zusammengewürfelt.

Da ist der dicke Lolo vom Kiosk um die Ecke, dann gibt es die alte verwirrte Nachbarin, toll.

Nur eines muss der sprachempfindliche Mensch wissen, das Buch strotzt von aktueller Sprache, da der Älteste der 3 Brüder schon etwas älter ist. Da gibt es Wörter wie „geil“, „krass“, „Alter“. Aber irgendwie passt es super und ist dadurch authentischer. Meine Kinder gebrauchen sollte Ausdrücke (noch) nicht. Daher hab ich mich noch etwas schwer getan es so unkommentiert vorzulesen bzw. lesen zu lassen.

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Rezensionen von yellowdog:

autofiktionale Prosa

Von schlechten Eltern von Tom Kummer

Von schlechten Eltern heißt der neue Roman von Tom Kummer. Dieser Text ist mir schon letztes Jahr beim Bachmannpreis aufgefallen. Tom Kummer hatte daraus gelesen.
Es ist autofiktionale Prosa. Ich schätze diese Form, wenn sie gut gemacht ist und das ist bei Tom Kummer klar der Fall.
Der Protagonist des Romans heißt wie sein Autor Tom Kummer und teilt mit ihm diverse Eckdaten, z.

B. der Aufenthalt in der Schweiz nach langen USA-Aufenthalt, Vater zweier Söhne, der Verlust der Frau und die Trauer.

Tom Kummer, der aus dem Buch, fährt seit einigen Monaten als Chauffeur verschiedene Fahrgäste. Dadurch kommt es zu Begegnungen und Gesprächen. Das sind teilweise sehr gediegene Dialoge. Wirklich ausgezeichnet gemacht!

Alle Fahrten sind nachts. Das trägt dazu bei, dass die Atmosphäre stark wirkt und der emotionale Zustand des Protagonisten wird deutlich.

Von Bedeutung sind aber auch die Passagen mit Tom als alleinerziehender Vater eines 12jährigen Sohnes. Außerdem gibt es noch einen 18jährigen Sohn, der noch in Los Angeles ist.

Eine Melancholie begleitet den Text, der sich aber durch seine spielerische Art Leichtigkeit bewahrt. Tom Kummer hat wirklich einen zwingenden Erzählton gefunden.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

EIn tolles Buch zum Um- und Nachdenken

Ab in die Küche! von Franz Keller

Franz Keller, ehemaliger Szenekoch, schwört nun in seinem neuesten Buch seine Leser darauf ein, nur Zutaten aus der Region zu verarbeiten. Er prangert die Nahrungsmittelfabriken an, die minderwertiges, oft mit gentechnisch veränderten Futtermitteln, Fleisch auf den (Super)Markt und auf die Teller bringen.

Lieber wenig, aber dafür hochwertiges Fleisch auf den Teller bringen. Das Argument, dass in Zeiten von Harz IV, billige Nahrungsmittel gekauft werden müssen, stimmt nicht wirklich. Gemüse ist in der Erntezeit auf den Märkten günstig zu erwerben. Allein, man muss sich nur der kleinen Mühe unterziehen, es auch selbst zu kochen, statt zum Smartphone zu greifen und Fertigfutter zu bestellen.

Franz Keller hat die Gabe, seine Leser zum Mitmachen zu motivieren. Lass uns gemeinsam kochen! Kochen ist sinnlich! Lasst die Kinder Gemüse schnippeln und in den Töpfen rühren! Probiert neue Gerichte abseits des üblichen aus.

Vergesst die Hypes um Avocados oder Quinoa - kauft einheimisches Obst und Gemüse. Graupen ersetzen Quinoa bestens, haben aber leider das angestaubte Image des „Arme-Leute-Essens“. Doch ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass was heute teure Delikatesse ist, war vor hundert Jahren ebenfalls gering geschätzt und Nahrung für Arme: zum Beispiel Austern, Krebse oder Schnecken.

Fazit:

Ein tolles Buch, das zum Um- und Nachdenken anregt und in einigen Fällen die Lust am Kochen entfacht. gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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