Kunden em pfehlungen
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Milchmann
Milchmann von Anna Burns
Dieses Buch macht es einem wirklich nicht leicht. Die sprachliche Gestaltung dieses Buches ist besonders, an ihr scheiden sich sicherlich die Geister. Für die einen mag das Buch gut zu lesen sein, für die anderen außerst anstregend und langwierig. Ich zähle zu letzteren Personen.
Was sich in der Leseprobe noch spannend andersartig las, wurde im gesamten Buch für mich zur Qual.
Der Schreibstil und die Sprache passt leider gar nicht zu mir. Das Weglassen von Personenbeschreibungen im engeren Sinne hat mich stark irritiert. Dass hier nur von "vielleicht Freund", "Schwager", etc gesprochen wird - den Charakteren also wenig Farbe verliehen wird hat es für mich schwer gemacht mich in die Personen und vor allem auch in die Protagonistin hinein zu versetzen. Die Handlung kam auf den ersten 100 Seiten wenig in Fahrt, sie tröpfelte vor sich hin, konnte mich nicht merklich fesseln. Daher habe ich das Buch auf Seite 102 abgebrochen.
Ich werde dem Buch sich zu einem anderen Zeitpunkt noch eine Chance geben. Man muss wirklich Lust auf das Buch und die Art des Story-Tellings haben, denn das Buch ist keine Lektüre für nebenher - es ist eher harte Arbeit.
Inhaltlich sind die Themen trotz ermüdender Längen sicher ernst und regen zum Nachdenken an, wobei auch eine sehr angehme Art des subtilen Humors verarbeitet ist. Diese wenigen positiven Aspekte konnten mich jetzt aber nicht vom Buch überzeugen.
Rezensionen von C. P.:
Vier Königinnen und eine Diebin
Four Dead Queens von Scholte Astrid
Die 17jährige Keralie hat sich für ein Leben als Diebin auf den Straßen Torias entschieden. Der Diebstahl der Comm Chips im Auftrag ihres Chefs, welche sie einem jungen Boten geschickt entwendet, wird jedoch unerwartet zum Wendepunkt ihres bisherigen Lebens. Scheinbar sind diese Erinnerungschips so wichtig, dass der Bote sogar versucht, diese Chips notfalls bei der anschließenden Versteigerung von Diebesgut wieder zu erlangen.
Doch Keralies Boss stellt die Chips gar nicht zum Verkauf, obwohl sie eine Unsumme eingebracht hätten – merkwürdig. Als sie sich, mit dem jungen Boten Varin im Nacken, auf die Suche nach den Chips macht, kommt sie hinter ein böses Geheimnis: Auf den Chips sind die Morde an den vier Königinnen Quadaras gespeichert. Wer hat diese Erinnerungschips geladen? Fortan wird Keralie zur Gejagten, denn ihr neues Wissen ist – tödlich!
Der Roman spielt in Quadara, einst ein komplettes Königreich, welches nun in vier Abschnitte unterteilt regiert wird. Dabei steht jedes Viertel für eine komplett andere Lebensweise. In Archia z. B. besteht das Leben aus Landwirtschaft und harter Arbeit, technische Errungenschaften sind tabu. Eonia ist der Bereich der Wissenschaft und des technologischen Fortschritts, kann sich jedoch die Lebensmittel nicht selbst herstellen. Ludia bietet ein unbeschwertes Leben, durch welches Kreativität und Kunst gefördert werden, harter Arbeit ist dort niemand ausgesetzt. Und Toria schließlich ist für Handel und Schiffahrt zuständig. Regiert werden die Bezirke von den vier Königinnen, welche nach einem alten Regelwerk gemeinsam unter einer goldenen Kuppel im Palast leben. Durch diese strikte Teilung ist natürlich schnell klar, dass Neid und Vorurteile ebenso unter der Bevölkerung vorherrschen wie ein Schwarzmarkt für all die Produkte, welche in den anderen Quadranten verboten sind. Ein geniales Geschäftsfeld für Keralie und ihren Hehlerboss.
Die Idee mit den Comm Chips ist interessant: Einmal auf die Zunge gelegt, wird das darauf gespeicherte Wissen umgehend in die eigenen Synapsen überspielt. Dass Keralie dadurch die Morde an den Königinnen miterlebt ist natürlich erstmal ein Schock, zumal offiziell die Königinnen noch am Leben sind. Mit Varin, dem Boten aus dem Technologiebezirk Eonia, versucht Keralie, in den Palast zu kommen. Und von da an wurd mir die Handlung etwas schwammig. Statt ihr Wissen vorzutragen, um den Mörder zu entlarven, besteht sie darauf, selbst irgendwas heraus zu finden und zeigt wiederholt, wie wenig vertrauenswürdig sie ist. Ihr hin und her, ihr ewiger Alleingang, gingen mir da doch mehrfach auf den Keks. Mir waren die beiden nicht konsequent genug darin, die Morde aufzuklären, Keralie macht lieber zu oft ihr eigenes Ding und der auf Logik getrimmte Varin hätte ihr öfter mal vernünftig Konter geben sollen, der war mir viel zu antriebslos. Interessant ist, dass im Wechsel zu Keralies Erzählung die Königinnen eigene Kapitel erhalten, welche mal mehr, mal weniger interessant sind. Wer einen Vorteil davon haben könnte, die Königinnen umzubringen, wird im Laufe des Romans deutlich, ebenso die lange Planung der Morde, wobei mir die Idee dahinter wiederum ganz gut gefiel.
Das Buch hat definitiv seine Stärken, aber auch seine Schwächen. Die Grundidee ist auf jeden Fall recht gut. Viele Charaktere blieben mir jedoch zu flach, Varin zu passiv, Keralie nervte mit ihrer Sprunghaftigkeit und Unzuverlässigkeit und von Quadara selbst bekommt man ebenfalls kaum etwas mit. Spannend waren auf jeden Fall die technologischen Errungenschaften, die meist leider nur kurz angerissen wurden. Und die vielen Perspektivenwechsel zu den vier Königinnen waren zwar abwechslungsreich, aber brachten die Handlung nicht immer voran.
Ein unterhaltsames Buch mit hervorragenden Ideen, das an einigen Ecken ein wenig schwächelt.
Rezensionen von Sago:
Wendepunkte
Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich von Tessa Randau
Ich als Fan von dicken Schmökern muss natürlich anmerken, es ist ein kleines Büchlein, das ich in 1 1/2 Stunden gelesen hatte. Trotzdem und obwohl sowohl die Geschichte als auch die 4 Lebensfragen, um die es geht, sehr einfach gehalten sind, ist das Buch nicht spurlos an mir vorübergegangen. Die Behauptung auf dem Buchrücken "Dieses Buch kann ihr Leben verändern" ist natürlich ganz schön hochgegriffen.
Und die Mutter zweier Kinder mit Haus, Job und nettem Mann, die dennoch permanent unzufrieden ist, hat mich zunächst etwas ungeduldig werden lassen. Sie begegnet im Wald einer alten Frau, die ihr nach und nach vier eigentlich ganz naheliegende Fragen stellt. Mit großer Wirkung...
Tatsächlich ertappe ich mich dabei, wie ich mir bei Gelegenheit auch diese Fragen stelle, darüber nachdenke und einen wohltuenden Prozess in Gang setze.
Das Buch ist mit ebenfalls ganz einfach gehaltenen Illustrationen auch nett aufgemacht. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass manches tiefer ausgearbeitet worden wäre. Vor allem die vier zentralen Fragen hätten noch deutlicher herausgestellt werden können. Ich musste sie mir selbst bewusst immer wieder ins Gedächtnis rufen.
Rezensionen von yellowdog:
Ein sympathisches Buch
Aufgetaut von David Safier
David Safiers neuer Roman Aufgetaut ist harmlos, aber amüsant und warmherzig. Die Figuren sind liebevoll gestaltet. Das gilt sowohl für die Steinzeitfrau Urga und ihre Mini-Mammut als auch Kapitän Lövskar, Felix und seiner Tochter Maya.
Die kleine Maya ist meine Lieblingsfigur. Sie ist altklug und naseweis, aber auch wirklich ganz schön clever.
Es gibt auch nicht so positiv besetzte Figuren, wie die egoistische Amanda und ihre Soldaten sowie Felix größenwahnsinniger Vater. Sie sind hinter Urga her, um sie für die Kryonik zu erforschen.
Doch Felix und die anderen versuchen der aufgetauten Urga zu helfen und es kommt zu einigen temporeichen Szenen. Der Roman ist nicht gerade langweilig. Nebenbei werden noch zeitgenössische Themen behandelt wie der Klimawandel, Patchworkfamilie u.a.
Es hat Spaß gemacht, den Roman zu lesen.
Rezensionen von Gaby 2707:
Wie Oma Käthe zur Dancing-Queen-Mum wird
Nur Rudi tanzte schräger von Dany R. Wood
Dorfsheriff Jupp Backes ist verzweifelt: Er würde so gerne einen Töpferkurs machen, aber seine Frau Inge schleppt ihn zu einem Tango Kurs. Von dem sie auch nicht ablässt, als ihre Zehen immer blauer werden. Inge und Oma Käthe, die mit ihrem Nachbarn Karl-Heinz an diesem Kurs teilnimmt, lieben den Hüften schwingenden Latino.
Als Julio Santos, der eben noch lautstarke Anweisungen zur Schrittfolge gegeben hat, abends am Fuß der Kellertreppe seines Vermieters liegt, ist Jupp schnell klar, dass er bestimmt nicht über seine Füße rückwärts die steile Treppe runter gestürzt ist. Zusammen mit seiner Frau als Assistentin und Oma Käthe als weitere Unterstützung gehen die Backes´ auf Tätersuche.
Der leichte und lockere Schreibstil von Dany Wood strapaziert auch diesmal nicht nur die Gehirnzellen bei der Ermittlungsarbeit sondern auch ganz besonders wieder die Lachmuskeln. Meine Mundwinkel waren beim Lesen durchgängig nach oben gezogen. Die Dialoge zwischen Inge und Jupp, die Kommentare von Oma Käthe, die Szenen im Tanzkeller und die Problemchen von Müllersch Marianne, die jedes mal der Dorfpolizist Josef Backes lösen muss, sind so köstlich. Mein Kopfkino ist an der ersten Seite angesprungen und hat im Dauereinsatz Bilder produziert. Naja, auf das ein oder andere hätte ich auch verzichten können. Aber welche Gedanken man sich zu einzelnen Szenen macht, ist ja jedem selbst überlassen.
Die Mitwirkenden in dieser Geschichte sind so lebendig und menschlich beschrieben. Sie könnten meine Nachbarn sein, auch wenn manch einer von ihnen doch etwas schräg ist. Ihre Gesichter hatte ich sehr schnell im Kopf.
Im Zuge der Ermittlungen war ich mir mehr als einmal sicher den Täter entlarvt zu haben. Aber Pustekuchen – bis kurz vor Schluss habe ich mich immer wieder auf falsche Fährten hetzen lassen. Und obwohl ich einen kurzen Moment dem Täter sehr nahe war, war ich doch überrascht und auch schockiert, als Jupp den Täter dann an das LKA übergeben hat.
Die eingestreuten saarländischen Begriffe, die sich zumeist selbst erklären, geben dem Dorfkrimi aus Hirschweiler den lebendigen lokalen Anstrich. Ein Saar-ABC erklärt aber im Anschluss an die Geschichte de wichtigsten saarländischen Ausdrücke.
Wer Ermittlungen in dörflicher Atmosphäre mag, wer ohne viel Blutvergießen in einem Krimi auskommt und wer vor allem humorige Einlagen und spaßige Unterhaltung bei einem Krimi liebt, der ist hier genau richtig. Das Leben außerhalb von Hirschweiler ist ernst genug.
Ich habe Jupp wieder sehr gerne beim ermitteln und hier beim tanzen über die Schulter geschaut. Und ich freue mich schon auf das nächste Mal, wenn ich mit Jupp, Inge und Oma Käthe auf Mördersuche gehen darf.
Rezensionen von Gudrun7:
wunderbar wertvoll und intensiv
Memory House von Rachel Hauck
Das Cover strahlt, genau wie der Inhalt des Buches, eine wundervolle Atmosphäre aus.
Ich habe bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, aber, mich aufgrund der Beschreibung schon sehr darauf gefreut und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen.
Diese wurden nicht nur erfüllt, sondern weitaus übertroffen.
Zum einen liegt es am Schreibstil, der eingängig und nachvollziehbar gestaltet ist. Zum anderen liegt es an der Tiefgründigkeit und Strahlkraft, die zwischen den Buchdeckeln stecken. Die Fülle, die der Glaube darin offenbart, ist greifbar.
Es heißt ja, dass sich Bücher ihren Leser suchen und nicht umgekehrt ... Dieses Buch hat mir wieder mal gezeigt, dass diese Feststellung vollkommen zutrifft.
Der gemeinsame Konsens der beiden ineinander fließenden Leben, die hier aufgezeigt werden, spiegelt sich in vielen wundervollen Details wider ... sozusagen zweierlei Leben, die sich doch auf so eindrückliche Art ähneln und zueinander gehören.
Die Charaktere haben Charme und mich voll und ganz gepackt. Ich konnte deren Verhalten und Gedankengänge komplett nachvollziehen und war mittendrin und nicht nur dabei.
Es gibt zwar viele Zitate, die dieses Buch einzigartig machen, jedoch habe ich mir gerade eines notiert, das enorm wertvoll ist: "... Das Leben und Wunder haben so eine Art, genau zum richtigen Zeitpunkt, aufeinander zu treffen ...".
Das Buch umfasst mehrere Geschichten, die immer wieder abwechselnd, aus den unterschiedlichen Zeiten und Perspektiven, aufgerollt werden.
Den roten Faden, der alles miteinander verknüpft, verliert man hier nie aus den Augen. Nein, im Gegenteil, es wird alles in allem unheimlich schlüssig und stimmig.
Die wundervolle Atmosphäre, die dieses Buch beinhaltet baut sich von Anfang bis Ende immer weiter auf und ich habe das Gefühl, einen richtigen Buchschatz gefunden zu haben.
Mein Fazit: wunderbar wertvoll und intensiv
Rezensionen von dorli:
Mordseeluft von Emmi Johannsen
Borkum. So hat Caro Falk sich ihren Kuraufenthalt ganz sicher nicht vorgestellt – gleich am zweiten Tag entdeckt sie in der Strandsauna die gut durchgegarte Leiche des Klinikleiters. Im Gegensatz zur Polizei sieht Caro einige Ungereimtheiten und ist deshalb fest davon überzeugt, dass es sich nicht um einen Unfall handelt.
Caro beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und wird dabei von Jan Akkermann unterstützt, einem auf den ersten Blick etwas unsympathisch wirkenden Türsteher, der sich nebenbei als Privatdetektiv betätigt…
„Mordseeluft“ ist ein humorvoller Krimi, der spannende Unterhaltung bietet und zum Mitraten und Miträtseln einlädt. Eine Vielzahl an Verdächtigen macht es dabei weder Caro noch dem Leser leicht, dem Täter auf die Spur zu kommen.
Caro ist eine Protagonistin, der man gerne folgt. Sie agiert furchtlos und legt dabei diese besondere Neugierde an den Tag, die nur Hobbyermittler innehaben. Sie hört sich um und fragt sich durch, sammelt Hinweise und kombiniert messerscharf. Ihre Ermittlungen wirken dabei durchweg echt und natürlich, weil sie stets im Rahmen ihrer Möglichkeiten bleibt.
Auch wenn der Kriminalfall nicht mit atemloser Höchstspannung daherkommt, sorgen Wortwitz und Situationskomik für eine schwungvolle Handlung und lassen die Mordermittlungen zu einem kurzweiligen Lesevergnügen werden.
„Mordseeluft“ hat mir sehr gut gefallen - ein Insel-Krimi, der mit genau der richtigen Dosis Humor und viel Lokalkolorit punkten kann.
Rezensionen von Simone Liska:
Sollte jeder lesen!
Die Heilung der Mitte von Georg Weidinger
D
r. Georg Weidinger erzählt mit Humor und Hausverstand, wie man ganz einfach die Gesundheit erhalten kann - täglich warmes, gekochtes Frühstück ist davon der einfachste und wichtigste. Von der ersten Zelle bis zu unserem jetzigen modernen Leben spannt der Bogen - interessant und hilfreich. Ich empfehle es jedem und jeder!
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Überzeugt nicht
Das Grab im Médoc von Maria Dries
Auf Kommissar Lagarde folgt Kommissarin Pauline Castelot. Nach elf Bänden ist Schluss mit Barfleur und der Normandie, Maria Dries nimmt uns zukünftig mit nach Bordeaux: "Das Grab im Médoc" ist Auftakt einer neuen Serie um Kommissarin Pauline Castelot.
Pauline ist Chefin einer Sonderermittlungstruppe, die, wenn sie nicht Cold Case's bearbeiten, heikle aktuelle Fälle übernehmen.
Seit kurzer Zeit werden im Gebiet rund um Bordeaux nachts des öfteren Weingüter überfallen. Dabei wird teurer Wein gestohlen. Als eines Nachts ein Weinbauer getötet wird, wird das Team um Pauline dazu gerufen. Schnell stellen sie fest, dass die Weindiebstähle wohl nicht unbedingt etwas mit dem Tod von Armand zu tun haben. Also heisst es weiter ermitteln...
Mir ist der Einstieg schwer gefallen. Auf den ersten 100 Seiten werden laufend neue Personen eingeführt. Als Leser weiss man nicht, wer davon wirklich wichtig ist und wer weniger. Wer gut, wer böse ist. Wer zum Team gehört, wer nicht, wer welche Rolle im Team übernimmt, und so weiter und so fort...
Erst dann nahm der Fall Gestalt an, doch da die Ermittlungen an diversen Orten stattfinden und Maria Dries alle - das ist zwar ihre Stärke - detailliebend beschreibt, wird es zuviel. Zu viele Ortschaften, zu viele Menschen. Für einen ersten Band ist dieser Stil ungeeignet. Da wäre es besser gewesen, zuerst die Polizisten (zum Beispiel) bei einem Frühstück starten zu lassen, so dass man wenigstens das Team kennenlernt.
Dass die vier Ermittler fast immer zusammen unterwegs waren, und erst noch in einem einzigen Auto zu ihren Verdächtigen fuhren, fand ich unglaubwürdig. Manchmal ergeben sich neue Spuren, da wäre es wichtig, wenn die einen dann grad weiter fahren könnten, während die anderen an der anderen Spur dranbleiben. Komisch war ebenso, dass die vier Feierabend machen und gemeinsam gemütlich essen gehen, obwohl sich ihnen gerade eine neue, handfeste Spur auftat.
Der Fall selbst war so la la, überzeugt hat er mich nicht wirklich. Zum einen, weil die Beweggründe erst gegen Ende enthüllt werden, zum anderen wohl vor allem deshalb, weil ich den Einstieg schwierig fand und auch keinen Zugang zu den Kommissaren fand. Der Charme eines Kommissars Lagarde fehlt hier gänzlich. Alle vier Ermittler haben vermutlich spannende Hintergründe, die hier aber zu kurz kamen, weil derart viele Informationen und Beschreibungen auf die Leser einprasseln, so dass man die Backgrounds gar nicht gebührend wahr nehmen konnte.
Fazit: Zu viele Schauplätze und Figuren auf wenig Seiten, zu wenig Charme - überzeugt leider nicht.
3 Punkte.
Rezensionen von Lesemama:
Wie entstehen Nachrichten?
Tagesschau & Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen von Sarah Welk
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Tagesschau und Co. Wie entstehen Nachrichten? Tagesschau ist jedem Kind ein Begriff, genauso wie Heute oder RTL-aktuell. Die drei am häufigsten geschauten Nachrichtensendungen in Deutschland werden hier vorgestellt und natürlich noch vieles mehr.
Meine Meinung:
Gut, mit dem Buch holt man kein Kind das etwas älter ist, hinter dem Ofen vor, die wissen eh schon alles.
Aber dennoch, oder eher trotzdem ein sehr interessantes Sachbuch für Kinder. Denn wie werden Nachrichten gemacht, wer entscheidet was wichtig ist? Wie kommt das alles und Fernsehen und wie zu uns nach Hause.
Interessante Interviews mit Nachrichtensprechern und AuslandsKorrespondenten. Auch die Nachrichtensendung Logo für Kinder wird vorgestellt.
Alles in allem ein interessantes Buch für alle, die gerne mal erfahren wollten, wie genau es in Sendern vonstatten geht. Denn es ist nicht nur die fünfzehn oder zwanzig Minuten Nachrichtensendung, es wird Stunde um Stunde im Hintergrund recherchiert um uns alle zu informieren.











