Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Meli:
Spannende Liebesgeschichte durch Gedächtnisverlust
Repeat This Love von Kylie Scott
Clem erinnert sich an nichts aus ihrem Leben, sie ist wie neugeboren, lernt ihre Freunde und Familie neu kennen - aber auch sich selbst muss sie neu kennenlernen, weil sie zum Beispiel nicht mehr weiß, was sie gerne isst oder anzieht. Ihr Umgang mit ihrem Gedächtnisverlust, ihre Neugier und ihre offene Art machen sie wirklich sympathisch.
Dann trifft sie Ed, ihr Ex, der sich noch sehr gut an alles erinnern kann. Zwischen Ed und Clem ist etwas passiert, sodass sie sich erst vor kurzer Zeit getrennt haben. Ed ist deswegen noch ziemlich sauer, aber er hat definitiv noch Gefühle für sie. Und er ist definitiv nicht so herzlos, dass er sie im Stich lassen könnte, wenn sie gerade so viel Unterstützung braucht. Außerdem ist sie auch nicht mehr so wie früher, manchmal ist es so, als sei sie ein ganz neuer Mensch.
Die beiden sind ein tolles Paar. Ed bleibt eher distanziert, weil er eben wütend und verletzt ist, Clem hingegen tritt in so ziemlich jedes Fettnäpfchen. weil sie keine Hemmungen hat, manche Themen anzusprechen. Damit bringt sie Ed noch mehr auf die Palme. Sie streiten sich oft, aber man spürt die Chemie zwischen ihnen. Sie können nicht miteinander, aber ohne einander erst recht nicht. Ich habe die Szenen mit den beiden wirklich genossen, weil sie schon witzig und auch voller Gefühl waren.
Das Buch hat schon leichten Thriller-Charakter, da Clementine schon einmal angegriffen wurde und dabei bleibt es nicht. Durch viele Nebencharaktere, die sich auch oft mal seltsam verhalten, kann man eigentlich jeden verdächtigen und das macht das Buch zusätzlich spannend, zumal sich Clementine selbst ja an nichts mehr erinnert, was vor dem Unfall geschehen ist. Das heißt, das einfach viele Hintergrundinformationen fehlen und man kann auch nie so genau wissen, ob die gegebenen Dinge auch wirklich wahr sind ...
Zum Ende hin fand ich es aber etwas schwächer, weil das Buch in so viele Richtungen ging und die letzten Kapitel ziemlich voll waren. Da hätten ein paar zusätzliche Seiten gut getan, damit die süße, romantische Atmosphäre nicht verloren geht!
Fazit
Insgesamt hat mir "Repeat This Love" wirklich gut gefallen. Ich mochte die Protagonisten Clem und Ed, sowie die Geschichte rund um Gedächtnisverlust und frühere Beziehungen. Die Geschichte war spannend, witzig und romantisch, nur zum Ende hin schwächelte es ein wenig.
Rezensionen von MAD-Moiselle:
Ein Hoch auf ein erfülltes und glückliches Leben!
Gast im Glück von YORN
Schon die Inhaltsangabe ließ mich vor Rührung und Empathie ein paar Tränen verdrücken. Das Titelbild besticht durch seine dezente Schlichtheit und seinem gewohnten Diogenes-Stil. Ein simples Schleifchen ziert das Cover und symbolisiert ein Geschenk. Auch wenn YORN kein Schriftsteller ist, hat mich der freundliche Schreibstil, die melodisch klingende Sprache sowie der zwischen den Zeilen durchdringende, sehr charmante, aufheiternde und elegante Ton beeindruckt.
Der 1935 in Bremen geborene Modeschöpfer Jürgen Michaelsen entführt seine Leser nach Paris in die 1950er und 1960er Jahre und lässt sie an seinem ganz persönlichen Glück teilhaben. In 24 betitelten Kapiteln erzählt er voller Achtsamkeit von den Momenten in seinem Leben, die ihn innerlich und äußerlich bereicherten. Darunter auch sehr freche Anekdoten und mutige Unternehmungen. Ein Verzeichnis mit schmackhaften, leicht nachzukochenden Rezepten, eigentlich ein ganzes Menü, darunter ein geheimes Familienrezept, sowie eine Danksagung runden diese autobiografische Lektüre ab. Im Mittelteil findet man eine 16-seitige Fotosammlung (leider nur schwarz-weiß Bilder), die Herrn Jürgen Michaelsen und seine Weggefährten bei ihrer schöpferischen Tätigkeit zeigen. Darüber hinaus untermalen zahlreiche, in Pastelltönen kolorierte Illustrationen des berühmten Karikaturisten und Humoristen Jean-Jacques Sempé die Momente, Begegnungen und Ereignisse in seinem Leben, sodass das Buch als Gemeinschaftsprojekt zu verstehen ist. Der gebürtige Bremer ist nicht nur ein begnadeter Modeschöpfer gewesen, er ist auch ein fantastischer Geschichtenerzähler. Der Modedesigner überzeugt einerseits durch Bodenständigkeit, andererseits durch seine charismatische sowie wohlwollende, ja fürsorgliche und großzügige Art und Weise. Ich empfehle dieses Buch all jenen Menschen, die sich für Mode interessieren oder einfach die Geschichte eines erfüllten Lebens genießen möchten. Jürgen Michaelsen hatte sich ganz bewusst gegen eine Autobiografie entschieden und deshalb spricht er in seinem Buch nur über die erste Hälfte seines Lebens. Wer glücklich sein will, sollte sich auf die positiven Dinge im Leben konzentrieren und sich stets an sie erinnern. Dies gelingt ihm mit diesem Buch vorbildlich und beispielhaft. Von mir gibt es die volle Punktzahl. Ein Buch, welches mir ein Stück Lebensfreude geschenkt hat und das nun seinen ganz besonderen Platz - nicht nur in meinem Bücherregal - auch in meinem Leben erhält.
Rezensionen von begine:
Lebensgefährliche Suche
Die Perlenfarm von Liza Marklund
„Die Perlenfarm“ ist ein neuer Roman von Liza Marklund. Der fängt ganz anders an, wie ihre anderen Romane.
Ich brauchte zwei Anläufe, bis ich mich in dem Roman zurecht fand.
Kiona lebt auf einer Insel in der Südsee. Ihr Vater betreibt eine Perlenfarm und sie ist eine gute Taucherin.
Dann wird Erik bei einem Zyklon mit seinem Segelboot angeschwemmt.
Er ist schwer verletzt, ihre Mutter verarztet ihn so gut es geht und Kiona pflegt ihn gesund.
Als er eines Tages verschwindet, macht sich Kiona auf die Reise, um ihn wieder zu finden. Eine beschwerliche gefährliche Reise führt sie durch die Welt.
Liza Marklund schreibt interessant und spannen. Obwohl mir nicht alles logisch vorkam, wurde ich ganz gut unterhalten.
Rezensionen von Castilleja:
Was geschah damals?
Halligmord von Greta Henning
Die Handlung spielt auf der fiktiven Hallig Nekpen beziehungsweise auf der Nachbarhallig und dem Küstenort. Minke van Hoorn, eigentlich studierte Meeresbiologin, hat nach dem Tod ihres Vaters vier Jahre zuvor, die Meeresbiologie an den Haken gehängt und tritt nun seine Nachfolge als Kommissarin an.
Und bereits an ihrem ersten Tag findet der Postbote einen Totenschädel auf der Hallig. Wer der Tote war, ist rasch geklärt, aber nun ist klar, dass es kein Unfall war, sondern Mord. Doch wer war der Täter? Und was war das Motiv? Ein Sturm ist im Anmarsch und mit dem Näherkommen des Sturms, ziehen die Ermittlungen auch das Tempo an und die Zeit wird eng. Unterteilt ist das Buch in die Tage vor dem Sturm und jedes Mal gibt es einen Rückblick aus Sicht einer anderen Person von dem Abend, bevor der Ermordete starb. Neben den spannenden Ermittlungen gibt es immer wieder Beschreibungen der Halligen und die Geschichte des letzten Deichgrafs. Sehr atmosphärisch und aufgrund der Länge des Buches habe ich es in einem Rutsch gelesen und würde mich über weitere Fälle freuen. Die Auflösung am Ende hatte etwas von Agatha Christie und hat mir gut gefallen.
Rezensionen von Castilleja:
Campen für Rentner
Ans Vorzelt kommen Geranien dran von Renate Bergmann
Von den Renate-Bergmann-Büchern habe ich schon viel gehört und nun, da es ums Campen geht, war spätestens mein Interesse geweckt. Der Schreibstil entspricht der gesprochenen Sprache und die Gedankensprünge sind manchmal schon recht gewagt und so kommt Renate Bergmann oft vom Thema ab, findet irgendwann aber doch wieder zu ihrem Ursprungsthema zurück, nur um erneut abzubiegen.
Die Schreibweise der vorrangig englischen Begriffe ist schon recht abenteuerlich, aber wenn man sie unter lautsprachlichen Aspekten eines deutschen Muttersprachlers liest, dann versteht man, was gemeint ist. Mit 82 Jahren geht es zum ersten Mal auf den Campingplatz und da muss natürlich gut geplant werden, was alles mitkommt - 3 Koffer und 1 Reisetasche müssen es schon sein. Und auch so ein Wohnmobil muss natürlich täglich geputzt werden - was natürlich reine Frauensache Sache ist. Gemeinsam mit dem befreundeten Ehepaar Ilse und Kurt geht sie das Abenteuer an. Platzwart Habicht kennt Ilse von früher - sie war nämlich mal seine Lehrerin. Allerdings kann das nicht stimmen, denn dann wäre Ilse schon als Teenagerin in dem Beruf gewesen, da ist die Rechnung nicht ganz aufgegangen. Trotzdem amüsant. Einige Witze und Abschnitte waren schon ziemlich "platt", aber insgesamt konnte mich das Buch schon unterhalten. Torsten Rohde hat mit den Romanen definitiv den Zeitgeist getroffen.
Rezensionen von LadyIceTea:
Wenn du deine Vergangenheit vergisst
Repeat This Love von Kylie Scott
Nachdem Clementine bei einem Überfall ihr Gedächtnis verloren hat, muss sie nicht nur herausfinden, wer sie ist, sondern auch, weshalb sie vor einem Monat Ed Larson verlassen hat - von dem ihr alle erzählen, dass er die Liebe ihres Lebens gewesen wäre. Ed ist alles andere als begeistert, als Clementine in seinem Tattoostudio auftaucht, kann sie aber nicht wegschicken.
Nicht, wenn es einen kleinen Funken Hoffnung gibt, dass für sie beide vielleicht doch noch Hoffnung auf eine zweite Chance besteht.
Für mich war „Repeat this love“ das erste Buch von Kylie Scott.
Ihr Schreibstil gefällt mir. Er ist locker und lässt sich leicht und fließend lesen.
Ihre Figuren haben mir schon auf den ersten Seiten gefallen. Sie sind alle sehr unterschiedlich, und besonders die Hauptfigur Clem, ist mir ihrer ehrlichen und manchmal verbal tollpatschigen Art, echt sympathisch. Als Leser weiß man nicht durchgängig, was die Figuren antreibt. Das hat es einerseits interessanter gemacht aber manchmal doch zu viele Fragezeichen aufpoppen lassen. Dort dachte ich mir dann „was soll das denn nun?“.
Die Geschichte an sich ist schön. Clems Gedächtnisverlust ist eine interessante Grundlage und ihren Weg zurück ins Leben begleitet man gerne. Das alle um sie herum, sie sehr bemuttern, hat mich manchmal genauso genervt wie Clem. Die Entwicklung mit Ed habe ich auch gerne verfolgt. Bei solchen Szenen spielt man als Leser gerne Mäuschen.
Während Clem sich ins Leben kämpft, passieren Dinge die dem Buch Spannung verliehen haben. So konnte ich sogar noch ein wenig mitgrübeln.
Im Gesamten ist dieses Buch wirklich schön. Durch die kleinen, oben genannten, Kritikpunkte und durch etwas, was ich nicht genau benennen kann, hat mir dieses Buch zwar Spaß gemacht, mich aber nicht vollends mitreißen können.
Trotzdem würde ich es an jeden weiterempfehlen, der gerne solche Liebesromane liest.
Rezensionen von BarbaraM:
Eine unglaubliche Fülle fantastischer Ideen und ein mitreißender Schreibstil
Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers von Laini Taylor
„Muse of Nightmares – Das Geheimnis des Träumers“ ist der dritte Teil um die magische und fantasievolle Reihe „Strange the Dreamer“ von Laini Taylor. Das Buch ist im Verlage ONE im Jahr 2020 erschienen und umfasst 348 Seiten.
Die Geschichte um Lazlo, Sarai, die Stadt Weep und all die anderen fantastischen Gestalten geht rasant und atemberaubend weiter.
Im dritten Teil der Reihe geht es sehr viel um Sarai, die Muse der Albträume. Es geschieht Unglaubliches mit ihr und sie steckt selbst fest mitten in einem Albtraum. Wie geht sie damit um und natürlich Lazlo? Auch das Schicksal der Bewohner von Weep steht und fällt mit ihr. Das Abenteuer wartet.
Laini Taylor schreibt wie immer brillant. Ich weiß nicht, wie schnell ich dieses Buch gelesen habe. Ich bin einfach durchgerauscht. Dies ist sicherlich der spannenden Geschichte geschuldet, dem fantastischem Ideenreichtum, dem unfassbar guten Schreibstil und auch der Tatsache, dass ich schon die Vorgängerbände einfach wunderbar fand und jedem neuen Buch entgegenfiebere.
Ich warte jetzt schon ungeduldig auf den letzten Teil, der im August 2020 erscheinen wird.
Sehr schade finde ich es, dass die Geschichte für den Leser einfach so abrupt aufhört – ohne richtigen Schluss – okay, auch ohne fiesen Cliffhanger! Dies ist wohl aus wirtschaftlichen Gründen dem Verlages geschuldet. Ich zweifle sehr daran, dass dies im Einverständnis mit der Autorin geschehen ist. Für mich ist dies jedoch der Grund, dass ich diesem für mich supertollen Buch einen Stern abziehe :-(
Fazit: Ein unglaublich schönes Buch, sowohl, was den Schreibstil anbelangt, als auch die gesamte sehr mitreißende Geschichte. Für mich war es wieder ein Genuss, in die Welt von Sarai, Lazlo und Weep einzutauchen.
Rezensionen von C. P.:
Eine Hommage an H. P. Lovecraft: Krimi meets Horror
Der Judas-Schrein von Andreas Gruber
Lässt sich ein Krimi mit Grusel-Horror im Stile von H. P. Lovecraft verbinden? Das zumindest verspricht Andreas Gruber mit seinem Roman „Der Judas-Schrein“ aus dem Jahr 2005, welcher nun in überarbeiteter Version vorliegt. Als Fan von H. P. Lovecrafts Cthulhu-Fiktionen ebenso wie von Andreas Grubers genialen Krimis konnte ich bei diesem Buch natürlich nicht widerstehen.
„Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass der Tod die Zeit besiegt.“ (Zitat H. P. Lovecraft, Vorwort)
Wir befinden uns im fiktiven Dorf Grein, irgendwo in Österreich. In dem ehemaligen Bergwerksort wird ein Mädchen gefunden, brutal ermordet und aussergewöhnlich verstümmelt. Die einzige Zeugin der Tat ist nicht ansprechbar. Kommissar Alex Körner bekommt den Fall aufgebrummt, obwohl ihn eine negative Vergangenheit mit diesem Ort verbindet. Zunächst scheinen die Ermittlungsergebnisse etwas unklar, doch als das Team durch ein starkes Unwetter in dem Ort festsitzt, offenbart sich ihnen nach und nach ein grauenhaftes Geheimnis, welches in den Tiefen des Ortes schlummert.
„Mir fällt auf, dass niemand den unheiligen Ort verlässt. Wie Süchtige bleiben sie hier.“ (Zitat S. 401)
Mir gefällt der Roman, sowohl vom Aufbau wie auch inhaltlich. Startet das Ganze zunächst als harmloser Kriminalfall, schleicht sich so nach und nach durch geschickt platzierte Details ein subtiler Grusel in die spannende Handlung ein. Die Story geht in angenehmer Geschwindigkeit voran, während sich der Horror langsam aufbaut. Dies gelingt vor allem durch die Rückblicke in Greins Vergangenheit, welche frühere, entscheidende Ereignisse offenbaren. Die Charaktere sind abwechslungsreich gestaltet und mir fiel positiv auf, dass auch starke Frauen im Roman vertreten sind. Der Schreibstil ist wie erwartet abwechslungsreich, unterhaltsam und zieht den Leser in seinen Sog wie das Grauen sein Opfer in die Tiefe.
Wenn jemand einen Krimi in Horror-Manier von H. P. Lovecraft schreiben kann, dann gehört Andreas Gruber eindeutig dazu. Ein sehr gelunge Hommage an den Altmeister des Grauens, welche man sich nicht entgehen lassen sollte!
Rezensionen von C. P.:
Brutale Mordserie in der Wiener Nachkriegszeit
Der dunkle Bote von Alex Beer
Wien 1920: Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Winter ermitteln in einer brutalen Mordserie, bei welcher den Opfern die Zungen herausgeschnitten und einer Journalistin zugesendet werden. Zugleich versucht Emmerich, seine Lebensgefährtin und ihre Kinder aus den Fängen ihres brutalen Ehemannes Xaver Koch zu befreien, der seit Kriegsende in hochkriminelle Machenschaften verwickelt ist.
„Der dunkle Bote“ ist der dritte Band der historischen Krimi-Reihe um Emmerich und Winter, kann jedoch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Das damalige Wien ist düster, Arbeitslosigkeit und Hunger bestimmen den Alltag. Diese Atmosphäre ist im Roman sehr gut spürbar. Emmerich und Winter sind ein sehr ungleiches, aber dennoch erfolgreiches Ermittlerteam: Der ruppige und unkonventionelle Bulle mit seinem bedächtigen, charmanten Kollegen. Beide wissen ihre Stärken erfolgreich einzusetzen und ergänzen sich wunderbar.
Der Fall gestaltet sich als spannend und undurchsichtig, während man parallel die Pläne von Xaver Koch mitverfolgen kann. Dass dieser mit Emmerich noch eine Rechnung offen hat, verleiht dem Roman einige recht bedrohliche Szenen. Beide Handlungsstränge haben mir sehr gut gefallen, wobei die Story für meinen Geschmack allerdings zunächst etwas schleppend in die Gänge kam, bevor sie mich so richtig fesseln konnte.
Das Hörbuch wird von Cornelius Obonya gelesen, der mit seinem Wiener Akzent auf sehr geniale Art dem Kriminalfall die richtige Wiener Note verleiht und die verschiedenen Charaktere sehr gut interpretiert.
Rezensionen von C. P.:
Mit britischem Humor auf Entdeckungsreise zu bedrohten Tierarten
Die Letzten ihrer Art. Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde,6 Audio-CDs von Douglas Adams; Mark Carwardine
Ende der 1980er war Fantasy-Autor Douglas Adams mit dem Zoologen Mark Carwardine unterwegs, um für die BBC verschiedene, vom Aussterben bedrohte Tiere zu finden. Dabei war jeder der beiden Spezialist auf seinem Gebiet: Mark war der Fachmann für Tiere, während Douglas Profi darin war, keine Ahnung von Tieren zu haben.
Mit einer ordentlichen Portion britischen Humors versehen erzählt er in diesem Buch von ihren Reisen in die verschiedensten Ecken des Erdballs, von Problemen mit Behördenwillkür und Sprachbarrieren, von Erlebnissen und Missverständnissen mit Einheimischen und weiteren Fachleuten und natürlich Wissenswertes über die Tiere, welche sie jeweils suchten. Aber auch darüber hinaus plaudert Mark gern aus dem Nähkästchen und gibt jede Menge Interessantes über andere Tiere und Pflanzen preis. Ein sehr geniales Buch zum Miterleben, Schmunzeln und vielleicht auch ein wenig Nachdenken. Eines meiner Lieblingsbücher von Douglas Adams.
Das ungekürzte Hörbuch wird gesprochen von Stefan Kaminski. Seine Stimme ist klar und verständlich, auch wenn sie mir manchmal etwas zu neutral blieb. Im Booklet sind diverse Bilder ihrer Reisen vorhanden, welche sich auch in der Printversion wiederfinden.










