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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Charmanter Auftakt

Lessons from a One-Night-Stand von Piper Rayne

Lessons from a One-Night_Stand ist der Auftakt der Baileys Reihe der Autorin Piper Rayne. In der Reihe geht es um das Liebesleben der Familie Bailey und als erstes geht es um Austin Bailey und Holly Radcliffe. Holly hat für wenige Monate die Vertretungsstelle der Schulleiterin übernommen und muss bei ihrer Vorstellung fest stellen das ihr One-Night Stand der Coach der Schulmahnschaft ist.

Der Schreibstil ist lebendig und gut lesbar, die Verwicklungen vorhersehbar wie bei vielen dieser Serien rund um eine charmante Familie, in die man gerne aufgenommen werden möchte. Die Dialoge sind zum schmunzeln und gut angelegt. Explizite Stellen sind vorhanden, dominieren jedoch nicht und werden auch nicht bis ins kleinste Detail erzählt. Die Haupt-und Nebencharaktere sind bereits im ersten Band gut gezeichnet und machen Lust auf eine Fortsetzung der Reihe. Insgesamt ein leichtes entspannendes Lesevergnügen.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Schlicht und einfach: gut!

Time to Love – Tausche altes Leben gegen neue Liebe von Beth O'Leary

Auch der zweite Roman von Beth O'Leary hat mit dem Thema Wohnen zu tun. Dieses Mal wird keine Wohnung geteilt, sondern die Wohnung geteilt.

Leena tauscht ihr Leben in London mit dem ihrer Grossmutter Eileen in einem kleinen Dorf. Eileen will wieder Liebe in ihrem Leben, doch geeignete Männer sind in ihrem Dorf knapp.

London müsste doch sicher mehr Auswahl bieten. Und Leena, die eine zweimonatige Jobpause verschrieben bekomm will raus aus der Stadt, wo sie doch nur ans Arbeiten denkt. Also verschieben die beiden ihren Lebensmittelpunkt für die nächsten zwei Monate.

Doch auch in Hamleigh-in-Harksdale geht Leena die Arbeit nicht aus. Sie übernimmt alle Jöblis ihrer Grossmutter. Das wöchentliche Nachbarschaftstreffen, das Organisieren des Maifestes, einmal in der Woche spazieren gehen mit einem Hund, etc. Leena möchte sich selbst beweisen, dass sie diese eigentlich einfachen Dinge bewältigen kann und nimmt dafür einiges auf sich. Ganz langsam muss sie sich eingestehen, dass ihr das Leben hier sogar gefallen könnte - auch wenn ihre Mutter im gleichen Dorf lebt, und sie mit ihr seit dem Tod ihrer Schwester im Streit liegt.

Derweil lebt Eileen sich in London ein. Sie teilt die grosse Wohnung mit Leenas Mitbewohnern: eine lesbische Schwangere und ein gutaussehender zuvorkommender junger Mann, der sich mit Nebenjobs über dem Wasser hält. Doch was ist das für ein Haus, bei dem man die Nachbarn nicht kennt und sich nicht mal grüsst? Schnell sorgt Eileen mit ihren Ideen für Abhilfe. Ausserdem hat sie eine Dating-App auf das Smartphone geladen und getraut sich sogar, einige davon zu daten.

Beide Ladys haben Abenteuer in ihrem neuen Lebensabschnitt zu bestehen. Die zu verfolgen machte Spass. Denn beide begegnen schrulligen, liebenswerten oder missmutigen Menschen und erweitern dabei ihren Horizont. Die meisten der Charaktere muss man einfach gern haben. Bei anderen wiederum verstand man nicht, was Leena oder Eileen an ihnen fanden, oder wieso sie gewisse Leute nicht mochten. Doch am Ende sehen auch unsere beiden Protas hinter die Fassade jener Leute.

Eileen in London hat mir dabei besser gefallen als Leena in Yorkshire. Wie Eileen die Grossstadt aufwirbelte war fantastisch zu lesen, da kam Leena mit ihrer Landentschleunigung kaum dagegen an, auch wenn wir dabei viele witzige Szenen miterleben.

"Time to Love" vermochte es aber nicht mich so stark zu begeistern, wie es "Love to Share" tat. Vielleicht hatte ich unbewusst zu viele Erwartungen, denn ein klitzekleines bisschen enttäuscht war ich schon, obwohl es erstens ein Wunder wäre, auf solch eine geniale Geschichte wie "Love to Share" nochmals eine Schippe drauf zu hauen, und zweitens ist auch "Time to Love" schlicht und einfach gut und bietet alles was ein Roman braucht. Es ist halt einfach nicht "Time to Love". Wobei auch Leena und Eileen ihre Zeit zum Lieben bekommen - lasst euch überraschen!

Fazit: Schlicht und einfach: ein guter und gelungener Rollentausch!
4 Punkte.

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Rezensionen von riegel.kathrin26@gmail.com:

So viel Unbekanntes liegt vor der Haustür

HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! - 55 fantastische Reiseziele in Deutschland von Jens van Rooij

Bereits die erste Frage im Vorwort: “Kitzelt Sie die Reiselust?“ Konnte ich zu 100% mit ja beantworten. Und damit hatte mich das Buch gleich angesprochen.

Auch das Cover gefällt mir sehr gut, da es einen für mich unbekannten Ort in Deutschland zeigt, über den ich gleich mehr erfahren wollte.

Mir gefällt die Übersichtlichkeit und die tolle Struktur des Buches. Auch finde ich den Schreibstil super ansprechend und angenehm zu lesen. Dazu unterstützen die Bilder das entstehende Urlaubsfeeling gepaart mit der Sehnsucht nach den beschriebenen Orten.

Insgesamt konnte mich das gesamte Buch überzeugen, weil ich sehr viele (mir bis dahin) unbekannte Orte in Deutschland kennen gelernt habe und immer wieder festgestellt habe, dass wir so viel Schönes vor der Haustür haben, und dafür gar nicht weit verreisen müssen.

Daher 5 von 5 Sternen von mir.

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Rezensionen von goejos:

Ob sich das auszahlt?

Lessons from a One-Night-Stand von Piper Rayne

Highschool-Coach Austin Bailey und die Schulleiterin Holly Radcliffe werden bei ihrer Vorstellung in der Schule von ihrem One-Night-Stand eingeholt. Er ist nicht nur im Internet, sondern auch in der ganzen Stadt das Thema Nummer 1. Dabei ist Holly nur nach Alaska gezogen um ihren Vater aufzuspüren und Austin will in drei Monaten als Coach nach Kalifornien.

Keine guten Voraussetzungen für eine festere Beziehung. Den Autoren gelingt es, aus diesem Stoff eine amüsante und spannende Geschichte zu fabrizieren, die sie auch mit erotischen Details ausschmücken. Die Suche nach ihrem Vater verändert für Holly einiges und auch Austin, der sich auch noch um seine zahlreichen Geschwister kümmern muss, gerät in Schwierigkeiten und Gewissenskonflikte. Wie das alles gelöst wird? Das Buch gibt die Antwort darauf.

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Rezensionen von gletscherwoelfchen:

Actiongeladene Geschichte, die an einigen Stellen ein wenig übertrieben schien

Secret Protector, Band 1: Tödliches Spiel von Lane Andrew

Bei einem Aushilfsjob als Kellner im Zoo wird Lukas Crowe Zeuge eines beängstigenden Vorfalls: Der kleine Bruder der Profigamerin Und Britcross wird vor seinen Augen entführt! Lukas nimmt die Verfolgung auf, schafft es aber auch nach einigen actiongeladenen und waghalsigen Manövern nicht, die Kidnapper einzuholen.

Eine Suche quer durch die ganze Welt beginnt. Dabei hat der junge Secret Protector immer die Zeit im Nacken sitzen. Denn Unas Bruder schwebt schon bald in Lebensgefahr...

Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen und recht einfach gefallen. Durch den angenehm flüssigen, aber dennoch detaillierten Schreibstil des Autors taucht man als Leser schnell in das Buch ein und kann sich die jeweiligen Handlungen und Handlungsorte gut vorstellen.
Was mir aber bereits auf den ersten Seiten negativ aufgefallen ist, sind ellenlange Erklärungen bzw. Informationen, die fast schon wie ein langer Lexikoneintrag zu lesen sind. Ich hatte dabei das Gefühl, dass die Handlung durch diese künstlich in die Länge gezogen wird.

Die Handlung selbst hat mich ein wenig zwiegespalten zurückgelassen.
Der Rahmen sowie die einzelnen Hintergründe erschienen mir ein wenig schwach und substanzlos. Mir hat manchmal ein wenig der rote Faden gefehlt und ich hätte mir, gerne anstatt den ausschweifenden Informationen, mehr Tiefe gewünscht. Stattdessen kratzte die Handlung oftmals nur an der Oberfläche, Hintergründe wurden lediglich kurz angeschnitten.
Das konnten actiongeladene Zwischeneinlagen zum Teil jedoch wieder gut machen. Diese brachten ordentlich Schwung in die Geschichte und schufen jede Menge Spannung. Ich würde behaupten, dass diese Szenen an einem spannendem Actionfilm das Wasser reichen können.

Ein wenig enttäuscht war ich allerdings von den Charakteren.
Der Protagonist Lukas Crowe erschein mir zwar sehr sympathisch - keine Frage - aber nicht besonders authentisch. Wie einem perfekten, optimierten James Bond-Double gelingt ihm stets alles auf Anhieb. Und das, ohne vorher eine besondere Ausbildung als Agent o.ä. genossen zu haben. Mit der Zeit nahm dies der Geschichte teilweise den Wind aus den Segeln.
Mit den Nebencharakteren verhielt es sich ähnlich. Sehr blass und in meinen Augen mit nur wenig Persönlichkeit habe ich als Leser sie kaum wahrgenommen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der erste Band von "Secret Protector" mich nicht ganz überzeugen konnte. Zwar gibt es einige tolle Momente, die fehlende Tiefe hat mich jedoch gestört. Vielleicht ist die Geschichte um Lukas Crowe eher etwas für jüngere Leser, die damit kein Problem haben.
3/5 Sterne

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Rezensionen von thora01:

Ein etwas gewöhnungsbedürftiger Fantasy

Vicious - Das Böse in uns von V. E. Schwab

Inhalt/Klappentext:
V. E. Schwabs neue Bestseller-Serie ist ein übernatürlicher Fantasy-Thriller – düster, cool und blutig.

Victor Vale und Eli Ever wollen sterben. Allerdings nicht, um tot zu bleiben, sondern um mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wieder aufzuerstehen. Als junge, brillante Medizinstudenten wissen sie genau, was sie tun.

Sie planen das Experiment minutiös ­? und haben Erfolg: Beide kommen verwandelt wieder ins Leben zurück. Eli entwickelt eine erstaunliche Regenerationskraft und wird praktisch unsterblich, Victor kann anderen Schmerz zufügen oder nehmen.
Was sie nicht unter Kontrolle haben, ist die Tragödie, die durch ihr Experiment ausgelöst wird. Denn Superkräfte allein machen keine Helden …

»Eine brillante Erkundung des Superheldenmythos und ein fantastischer Rache-Thriller.« The Guardian
Für Leser von Neil Gaiman, Wild Cards, Leigh Bardugo, Ben Aaronovitch, Joe Hill, Stephen King und Fans von M. Night Shyamalan und der Fernsehserie »Heroes«.
(Quelle: FISCHER Tor)

Meine Meinung:
Sehr spannender Fantasy. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Ganz besonders schwierig waren für mich die vielen Zeitsprünge in diesem Buch. Ich hatte wirklich Mühe die Zusammenhänge zu verstehen. Die Protagonisten sind ziemlich ungewöhnlich und ich fand sie von Beginn an etwas komisch. Beide Protas sind etwas Besonderes. Sie lassen sich einfach in keine Schublade stecken. Ich wurde mit Beiden nicht warm. Die Handlungen von Vic und Eli fand ich ziemlich abgehoben. Ganz besonders Eli hat meiner Meinung nach ein riesiges Problem. Vic ist in dieser Geschichte für mich der positivere Charakter. Mit Eli habe ich nur negative Erfahrungen gemacht. Er spielt Gott. Die Nebenprotas finde ich sehr gut geschrieben. Ganz besonders Serena und ihre Schwester Syd finde ich genial in Szene gesetzt. Die Geschichte ist sehr actionreich und ich habe ganz besonders mit Syd und Vic mitgefiebert. Der Abschluss gespickt mit Überraschungen und einem genial gemachten Cliffhänger.

Mein Fazit:
Schöner Fantasyroman. Leider war er für mich etwas schwierig zu lesen aufgrund der häufigen Zeit und Sichtwechsel.

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Rezensionen von heinoko:

Sehr unterhaltsamer, gut recherchierter Medizin-Schmöker

Das Juliusspital. Ärztin aus Leidenschaft von Beinert Nadja; Beinert Claudia


Außerordentlich schade finde ich, dass sowohl Covergestaltung als auch der Buchtitel als solcher einen trivialen, kitschigen Roman suggerieren und damit die falsche Zielgruppe anlocken. Dass sich hinter den Buchdeckeln ein großartig recherchierter historischer Medizin-Schmöker verbirgt, der sich sowohl perfekt unterhaltend als auch mit Wissensgewinn lesen lässt, verrät sein Äußeres leider nicht.

Wir befinden uns in Würzburg im Jahr 1850. Alle Träume der reichen Bankierstochter Viviana Winkelmann, Ärztin zu werden, sind auf einen Schlag dahin, als Viviana unverheiratet und nicht standesgemäß von einem Steinmetz schwanger wird. Sie wird von der Familie, die alles auf die unbefleckte Ehre ihres Standes gibt, unbarmherzig auf die Straße geworfen. Nach Zeiten großer Not wird Viviana Helferin in der Apotheke des renommierten Würzburger Juliusspitals und belauscht heimlich Vorlesungen, denn ihren Lebenstraum, Ärztin zu werden, hat sie auch als uneheliche, mittellose Mutter nicht verloren. Doch Frauen dürfen zu dieser Zeit nicht studieren, nicht einmal Abitur machen. „Frauen fehlt es an geistiger Kraft“, so äußert sich Rudolf Virchow im Buch. Viviana ahnt nicht, dass nicht nur der Zeitgeist, sondern auch ihr eigener Bruder als erbitterter Feind ihrem Lebensziel entgegensteht.

Den mit 570 Seiten recht umfangreichen Roman habe ich in kurzer Zeit regelrecht verschlungen. Denn es ist den Zwillingsschwestern Claudia und Nadja Beinert auf perfekte Weise gelungen, einen historischen Roman so lebendig zu schreiben, dass man beim Lesen völlig eintaucht in eine Zeit, in der ein Spital ein Ort zum Sterben war, in der Ärzte, die etwas auf sich hielten, nicht im Krankenhaus arbeiteten, sondern Privatpraxen führten und in der renommierte Professoren, teils eitel und selbstherrlich, teils besessen forschend, in Würzburg ihre neuesten Erkenntnisse an die Studenten weitergaben. Wie sich Viviana, verwöhnte Tochter aus reichem Haus, wandelt zur Kämpferin für die Frauen und ihr Recht auf Bildung, wird spannend und einfühlsam erzählt. Zudem lernt man sehr viel über den Stand der Medizin Mitte des 19. Jahrhunderts. Der sehr sorgsame Sprachstil passt perfekt zur geschilderten Zeit. Die sehr detailverliebte Erzählweise erleichtert das Ein- und Wegtauchen in die Geschichte und verrät, zumindest ansatzweise, wie viel sorgfältige Recherchearbeit hinter dem Roman steckt. Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen!

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Rezensionen von riegel.kathrin26@gmail.com:

Zum kaputtmachen und gleichzeitig spannendes Jugendbuch

Wie man 13 wird und die Welt rettet (Wie man 13 wird 3) von Pete Johnson

Das Jugendbuch handelt von einem Jungen, der ein Halbvampir ist und gleichzeitig “normale“ Probleme eines Jugendlichen hat. Dabei erlebt er Abenteuer, die er zeitgemäß in einem Blog niederschreibt.

Der Autor schafft es durch seinen tollen Schreibstil den Leser mitzureißen und dabei durch dir humorvolle Art gerade Jugendlichen das Lesen schmackhaft zu machen.

Mir gefallen auch die detailreichen Beschreibungen, weil dadurch viele Bilder im Kopf entstehen, die die Geschichte noch lebendiger wirken lassen.

Auch wird den Jugendlichen gezeigt, dass ihre Sorgen ganz normal sind und werden dadurch etwas relativiert, was mir gefällt.

Insgesamt hat mich das Buch begeistert, weil es Spannung, Humor und ernste Themen genial verknüpft und dadurch ideal für alle Jugendlichen geeignet ist.

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Rezensionen von riegel.kathrin26@gmail.com:

Unterhaltsame, spannende und romantische Urlaubslektüre

Legal Love – Mit dir allein von J.T. Sheridan

Das Buch hat mich gleich durch den lockeren und dadurch sehr ansprechenden Schreibstil überzeugt.

Die Hauptfigur, Mel, war mir gleich sympathisch, sodass ich mich sehr gut in sie und ihre Geschichte einfinden konnte. Dadurch habe ich das ganze Buch über mit ihr gefühlt, was die Geschichte für mich sehr einfühlsam gemacht hat.

Spannung ist durch unerwartete Wendungen ebenfalls aufgekommen und hat mich am Lesen gehalten. Ebenfalls waren auch erotische Szenen vorhanden, die die Geschichte sehr schön abgerundet haben.

Auch wenn der Liebesroman gut zu lesen ist, ist es nicht so, dass ich eine Geschichte in der Art und Weise noch nie gelesen hätte und daher fand ich teilweise leider ein wenig vorhersehbar, was ich schade finde.

Insgesamt hat mir das Buch gefallen, weil es für mich eine sehr gute und vor allem unterhaltsame Urlaubslektüre darstellt.

Daher vergebe ich gerne 4 Sterne.

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Rezensionen von Lesestern:

Leid, Elend und Qual für ein Leben in Freiheit

Die Hölle war der Preis (ungekürzt) von Hera Lind

​"Die Hölle war der Preis" von Hera Lind, gesprochen von Sylvia Pages ist als MP3 im Audiobuch-Verlag und als gleichnamige Printausgabe bei Rowohlt erschienen.

Gisa genannt Peasy wächst in einer dem Leben zugewandten Familie im Osten Berlins auf.
Mit Ehrgeiz und Ausdauer verfolgt sie ihren großen Traum,Tänzerin an der Staatsoper zu werden.

Als sie endlich ihr Ziel erreicht hat und die Chance für eine große Rolle erhält, wird ihr eine unvorhergesehene Begegnung mit Folgen zum Verhängnis und sie steht vor den Trümmern ihres Traums.
In Ed einem unkonventionellen und rebellischen Architekten, den sie kennen und lieben lernt, eröffnet sich für sie eine neue Perspektive...

Eine unter die Haut gehende, auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte eines Ehepaars, die das Wagnis einer Flucht in den Westen eingehen und dabei mehrere Jahre in Gefangenschaft der Stasi landen.
Ihr von großer Hoffnung getriebener Mut endet in einem Höllenritt.

Unmenschliche Zustände und der tägliche Drill von einem fanatischen System hörigen Marionetten, die nur ihre Befehle runter brüllen und ausführen, hat mich beim Hören zutiefst erschüttert.
Sylvia Pages leistet ihr Großes, indem sie den vielfältigen und zahlreichen Personen ihre Stimme gibt.
Allerdings hätte ich mir persönlich noch einen Sprecher als Pendant gewünscht, da man die männlichen und weiblichen Aufseher stimmlich kaum unterscheiden konnte.
Auch der Ost-Dialekt in dieser sehr konzentrierten Art und Weise hat meine Ohren öfters herausgefordert...
Die Schilderung der Erzählung aus der vorwiegenden Sichtweise Gisas hätte durch eine ergänzende Darstellung von Eds Perspektive, Abwechslung und Balance gewonnen.
So bleibt manches leider einseitig und manche Frage offen.

Insgesamt war es für mich eine sehr beeindruckende, bewegende und auf Tatsachen basierende Geschichte, deren Erleben ich respektvoll würdige.
Unvorstellbar, dass es so etwas direkt nach der erfahrenen Nazi-Herrschaft gab.
Ein wichtiges Zeugnis aus einer unmenschlichen Zeit und zugleich eine Warnung, Menschenrechte nicht zugunsten von Staats-Ideologien aufzugeben.

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