Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
eine gelungene Fortsetzung
Das Erbe der Päpstin Historischer Roman von Helga Glaesener
Ich bin ein großer Fan von dem Buch "die Päpstin" von Donna Tart. Dementsprechend skeptisch war ich, als ich diese Fortsetzung einer anderen Autorin in die Hand genommen habe. Wie sollte das denn gehen,meiner Meinung nach sind Nachfolger meistens schlechter wie das Original. Hier hat die Annäherung gut geklappt.
Im ersten Teil wiederholt sich das Schicksal von Johanna, Freya erlebt mehr oder weniger das Gleiche wie sie.
Das war gelungen, dadurch wurde das erste Buch wieder in die Erinnerung zurück gerufen, es ist bei mir schon einige Zeit her, das ich das Buch gelesen hatte.
Ab den Tod von Johanna und Gerold folgt für Freya eine eigene Geschichte.
Äußerst spannend wird die Entwicklung erzählt, immer im fast gleichen Schreibstil wie Donna Tart.
Das Wissen um diese Zeit wird ergänzt um die fiktive Geschichte von Freya und Aristid. Die ständige Bedrohung durch die Nordmänner und Intrigen rund um den Papstthron sind gut erklärt ohne Langeweile aufkommen zulassen.
Das die erste Autorin dieser Fortsetzung zugestimmt hat, darüber kann man sich freuen.
Rezensionen von Vicky:
Einer ist besser als viele
Das Erbe der Päpstin Historischer Roman von Helga Glaesener
‘Das Herrenhaus‘ ist ein Fantasy-Roman der Autorin Nadine Erdmann und bildet bereits den achten Band der Reihe ‘Die Totenbändiger‘. Außerdem bildet er das erste Staffelfinale. Das Cover finde ich gut und ansprechend gestaltet. Außerdem passt es ausgezeichnet zum Genre und auch zu den anderen Bänden der Reihe, der Wiedererkennungswert ist dadurch also auf jeden Fall gegeben.
Unter ‚Was bisher geschah‘ findet man eine gute Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse der ersten Staffel und verschafft einem so nochmal einen guten Überblick bevor man sich dem Staffelfinale widmet. Die Geschichte selbst umfasst vierundzwanzig Kapitel sowie ein Nachwort mit Ausblick auf Staffel zwei.
Nadine Erdmann hat mich erneut in ihren Bann geschlagen, ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand geben. Der Schreibstil ist, wie bereits aus den anderen Bänden gewohnt, sehr angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin. Ehe man sich’s versieht hat man bereits das Ende der Staffel erreicht und ist total platt von den Ereignissen!
Ich muss gestehen: Ich bin absolut süchtig nach dieser Reihe, die Geister und vor allem die Totenbändiger haben es mir sehr angetan. Nadine Erdmann hat hier etwas fantastisches geschaffen! Gut gefällt mir auch, dass man mit jedem neuen Band die Figuren besser kennenlernen darf. Die Leute, sowie die Ereignisse, sind sehr interessant und an Humor fehlt es hier definitiv nicht!
Fazit: Die Autorin überzeugt mit einem angenehmen und mitreißenden Schreibstil, Die Mischung aus Fantasy und Humor gefällt mir sehr gut. Ich bin bereits sehr auf die nächste Staffel gespannt! Aber Achtung: Diese Reihe hat großes Suchtpotenzial! Ich kann die nächste Staffel nicht erwarten und würde am liebsten (wie immer) sofort weiterlesen.
Ich werde die Serie 'Die Totenbändiger‘ auf jeden Fall im Auge behalten und jeden neuen Teil freudig verschlingen :-)
Rezensionen von begine:
Inselleben
Sommerglück auf der Hallig von Lena Johannson
Die Schriftstellerin Lena Johannson begleitet mich schon ein paar Jahre mit ihren Romanen.
Sie führt uns oft auf die Inseln.
Mit dem Roman „Sommerglück auf der Hallig“ geht es weiter mit der Ärztin Wiebke und ihrer Tochter Maxi.
Den Schwimmmeister Tamme will sie in ein paar Monaten heiraten.
Sie sind schon in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Da meldet sich plötzlich Maxis Erzeuger.
Dann kommt ein schlimmer Frühjahressturm.
Die kleine Maxi kommt in dem Roman besonders gut weg.
Die Autoren schreibt idyllisch, die Inselleute sind angenehm. Die Personen hat sie alle gut getroffen.
Beim Lesen musste ich einige Mal lächeln. Also ist es eine angenehme Lektüre. Ein Wohlfühlroman.
Rezensionen von Petra:
etwas lang
Kissing Chloe Brown von Talia Hibbert
Der Klappentext verspricht ein humorvolles Buch, etwa wie Tochter aus gutem Haus verliebt sich in Bad Boy. Irrtum, Chloe ist eine schwer kranke junge Frau, die die meisten für eine Hypochonderin halten. Sie leidet an Fibromyalgie, eine Krankheit mit starken Schmerzen, aber ohne für andere sichtbare Symptome.
Sie versucht gegen die vielen Einschränkungen anzukämpfen aber allein geht das nicht.
Red ist immer freundlich, hilfsbereit, nett aber gleichzeitig emotional schwer verletzt.
Eigentlich eine spannende Konstellation. Aber beide Figuren konnten mich nciht überzeugen, Chloe kommt für mich arrogant und zickig rüber und Red ist einfach nur zu nett. Ein Dauerlächeln ist für mich keine Option.
Das Buch hatte außerdem viele Längen die sich mit kurzen interessanten Abschnitten abwechselten.
Das zwei wichtige Themen Einzug in die Unterhaltungsliteratur Einzug gehalten haben finde ich sehr gut. Auf diesem Weg finden solche Themen Aufmerksamkeit.
Rezensionen von nicole koppandi:
Eine ganz außergewöhnliche Graphic Novel
Bezimena von Nina Bunjevac
Erst am Ende des Buches habe ich so richtig verstanden, was das Buch eigentlich ausdrücken möchte und das hat mich dann noch einmal mehr begeistert, wie die Autorin das gemacht hat. Die Autorin versucht in dieser Graphic Novel die sexuelle Gewalt, die ihr als junges Mädchen angetan wurde, zu verarbeiten.
Daher ist das Buch allen vergessen und namenlosen Opfern sexualisierter Gewalt gewidmet.
Und genau um das geht in dieser Graphic Novel: um Gewalt an Frauen.
Benny ist schon als Kind sexuell aktiv, in dem Sinne, dass seine Phantasie mit ihm durchgeht und er an sich rummacht, besonders, wenn er an ein Mädchen aus seiner Klasse denkt.
Dieses Mädchen trifft er als Erwachsener wieder und sie hinterlässt ihm „zufällig“ ein Skizzenbuch. Benny interpretiert diese Skizzen als Anleitung und vergeht sich in der Folge an Frauen.
Es wird aus der Sicht von Benny, dem Täter, erzählt. Was geht in ihm vor, wenn er das Skizzenbuch durchblättert? Wie versteht er die Skizzen? Was denkt er sich, wenn er die Frauen aufsucht?
Die Zeichnungen sind sehr detailreich auf schwarzem Papier in schwarz-weiß dargestellt, dies gibt dieser Graphic Novel eine ganz eigene Atomsphäre (weißes Papier würde hier überhaupt nicht passen). Dialoge gibt es keine, nur kurze Hinweise zur Geschichte. Die gesamte Fabula lebt eigentlich nur von den Zeichnungen, die jeweils eine ganze Seite einnehmen.
Ich fand diese Graphic Novel großartig und ganz außergewöhnlich, in jeder Hinsicht: von der Gestaltung, der Geschichte und der Message, die transportiert wird.
Rezensionen von yesterday:
Leichen und Spannung - ja, Schwächen bei der Logik
Das Dorf der toten Seelen von Camilla Sten
Dieser Schweden-Thriller hat ein paar ganz klassische Zutaten: eine Gruppe argloser junger Leute, ein unter mysteriösen Umständen vor Jahrzehnten verlassenes und verfallenes Dorf und ein paar merkwürdige Begebenheiten, die sich in jenem abspielen..
Sind die Freunde und Projektpartner wirklich alleine dort? Alice, Tone, Emmy, Robert und Max wollen eine Dokumentation über dieses Dorf drehen, sich in den leeren Gebäuden umsehen und ein paar Takes voller Atmosphäre drehen.
Es gibt letztlich für (fast) alles eine Erklärung, aber vieles geht leider nur mittels ein paar “logischen Ungenauigkeiten” so auf. Ich werde hier nicht alle Fragen stellen, die mir so durch den Kopf gingen, das wären doch zu viele spoiler.
Also ja, zwischendrin hat das Buch pageturner-Qualitäten und das Rätsel um den Ort sowie die Geschichten der Protagonisten und die Rückblicke in die Zeit als das Dorf Silvertjärn noch bewohnt war, sind spannend. Aber bis in die letzte Einzelheit alles streng logisch durchdenken sollte man nicht. Wer sich von der Idee und der Story treiben lassen kann, wird solide unterhalten - ein paar Leichen inklusive..
Rezensionen von manu63:
Fiktion oder Real?
Liebling, ich schreib dich zu Tode von Anke Höhl-Kayser
Liebling, ich schreibe Dich zu Tode ist ein Roman der Autorin Anke Höhl-Kayser. Silke Hombrecht ist Ehefrau und Mutter von 4 Kindern, zu ihrem eigenen Vergnügen schreibt sie Fanfiction über den Schauspieler Aryan Anand. Eines Tages steht er leibhaftig vor ihr und ihr Leben nimmt einen ganz neuen Lauf.
Das Buch ist kein 08/15 Liebesroman oder ähnliches, die Autorin hat vielmehr eine ungewöhnliche Idee für die Geschichte umgesetzt. Als Leserin sollte man sich auf eine Geschichte einlassen können, die auch ein klein wenig Anteil an Magie und Fantasy aufweist. Die Haupt-und Nebencharaktere haben ihren eigenen Reiz, weisen aber oft nicht zu viel Tiefe auf. Die Dialoge und Gedanken der Protagonisten fand ich teilweises zum schmunzeln. Insgesamt ein charmantes Buch das nicht dem üblichen Liebesromanklischee entspricht und das ich als Entspannungslektüre empfehlen kann.
Rezensionen von Marie aus E.:
Fernab der niedlichen Elfengeschichten - und voll von Phantasie
Lia Sturmgold Die Macht der Kristalle von Ley Aniela
Lia Dornmeier ist elf Jahre alt und liebt Hockey. Sie trainiert gerade im Stadtpark für ein wichtiges Spiel, als sie der Puck trifft und dann...steckt sie auf einmal in einem Elfenkörper.
Das ist der Beginn eines phantastischen Abenteuers! Denn natürlich hat Lia keinen Plan vom Elfenleben und will so schnell wie möglich zurück in ihren Körper.
Doch stattdessen landet sie in einem berühmten Elfeninternat.
Dieses Buch hat mich völlig begeistert. Es ist so phantasievoll, das Leben im Elfeninternat Springwasser hat jeden Tag viele Überraschungen zu bieten.
Es ist lustig, magisch und mysteriös, hat aber auch eine Botschaft.
Was mir besonders gut gefällt: die Elfen sind so verschieden wie wir Menschen und es ist gar nicht alles rosa Glitzerstaub in Springwasser. Ganz im Gegenteil. Es gibt Neid, Missgunst, Machtspielchen, aber vor allem auch echte Freundschaft und Zusammenhalt. Und natürlich nicht nur ein Geheimnis.
Man kann sich alles ganz genau vorstellen - und ich wäre zu gerne auch einmal im Elfeninternat und würde sofort den leckeren Wolkenbrei probieren. Aber leider sind Menschen dort nicht erlaubt.
Empfohlen wird das Buch ab zehn Jahren, man kann es m. E. durchaus auch schon etwas früher lesen, wenn man nicht ganz zart besaitet ist. Es ist lange nicht so düster und gruselig wie Harry Potter, viel kindgerechter und gleich eines meiner Lieblings-Kinder-Fantasy-Bücher geworden.
Übrigens: auch wenn es überwiegend um Lia und ihre Elfenfreundinnen geht, es gibt auch tolle Elfenjungs im Internat
Die Buchrückseite sagt: "Der bezaubernde erste Band einer Elfenmädchen-Serie" - ich freue mich jetzt schon riesig auf weitere Bände.
Rezensionen von Gudrun7:
schafft vielfältige Emotionen, die berühren
Mystery und die Regenbogenbrücke von Sabine Schröder
Das Buchcover ist von der Farbgebung her ein echter Hingucker. Wenn man es dann näher betrachtet, wird einem die Thematik allein schon von der Gestaltung her bewusst. Die Details passen gut zusammen. Selbst der Titel wurde farblich stimmig arrangiert.
Der Schreibstil ist sehr eingängig und lässt die Vorgänge gut nachvollziehen.
Die Gedankengänge werden wunderbar vor Augen gehalten. Durch die fabelhaft gearbeiteten Bilder wird eine geheimnisvolle Atmosphäre geschaffen, die jedoch vollends nachvollziehbar ist. Ich dachte teilweise an ein modernes Märchen, das gefühlvoll auf das Für und Wider hindeutet und schlussendlich Zuversicht spendet.
Mein Fazit: schafft vielfältige Emotionen, die berühren
Rezensionen von liesmal:
Große Gefühle mit Tiefengrund
Jeden Tag ein neuer Himmel von Thomas Violet
„Jeden Tag ein neuer Himmel“ heißt das Buch von Violet Thomas aus dem Verlag Lübbe, in dem Charlotte und Sam abwechselnd aus ihrer Sicht erzählen. Dabei scheinen es zwei ganz unterschiedliche Menschen zu sein. Charlotte ist eine junge Krankenschwester, die im Begriff ist, ihre neue Stelle in einem Londoner Kinderhospiz anzutreten.
Fast ein Jahr ist es her, dass ihre Tochter Daisy verstorben ist. In ihrer Trauer hat sie kaum jemanden an sich herangelassen und blieb am liebsten ganz allein. Sam ist ein Straßenmusikant, der seine ganze Liebe zur Musik in seine Lieder legt. Wichtiger als vor einem Riesenpublikum zu spielen ist ihm, die Menschen mit seiner Musik zu berühren. Das gelingt ihm bei Charlotte mit seinem Song „Daisy“, der sie an ganz intensiv und gefühlvoll an ihre Tochter denken lässt.
Der Schreibstil von Violet Thomas ist anrührend, emotional – ihre Geschichte neben der Frage, ob Charlotte und Sam eine Beziehung eingehen und die Liebe ihres Lebens finden, äußerst vielseitig und tiefgründig.
Charlotte betreut im Kinderhospiz den kleinen Hamish, einen liebenswerten Jungen, der kein leichtes, aber ein aufregendes Leben hinter sich hat, und weiß, dass er bald sterben muss. Spannend finde ich den Umgang mit Fragen nach dem Tod – was sagt man einem todkranken Menschen, was behält man lieber für sich? Hamish, dieser tapfere kleine Junge mit einem großen Herzen, wird von Charlotte liebevoll in seiner letzten Zeit begleitet und ist auch Charlotte in ihrer Trauer eine große Hilfe. Er ist eine große Bereicherung für dieses Buch.
Neben Hamish gibt es noch viele Figuren, die durch ihr ganz eigenes Wesen dem Buch eine besondere Note geben, zum Beispiel:
Charlottes Freundin Emily, die eine tolle Familie hat, und mich beeindruckt mit ihrer
Auffassung, dass man Emotionen auch in der Öffentlichkeit einfach rauslassen darf.
Marc, der an seinen Bruder Sam und dessen Träume glaubt und ihn selbstlos unterstützt.
Stella – für mich ein ganz wertvoller Mensch mit großen Gefühlen, auch wenn es anders scheinen mag.
Es gibt in diesem Buch viele herzerwärmende Zitate. Einer meiner Lieblingssätze ist dieser Wunsch: „Reise mit den Sternen und finde jeden Tag einen neuen Himmel, tapferer Junge.“
Nur ab und zu lese ich mal einen Liebesroman. Dieser hat mich angesprochen durch das Cover mit dem vielversprechenden Titel und durch die Buchbeschreibung, die die Verbindung zum Kinderhospiz herstellt. Große Gefühle, die eine große Wirkung auf mich hatten. Sehr gern gebe ich eine Empfehlung für dieses Buch.










