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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Berührend

Was uns verbindet von Shilpi Somaya Gowda


Von der kanadischen Schriftstellerin Shilpi Somaya Gowda habe ich schon Die geheime Tochter gern gelesen.
Ihre Romane bearbeiten familiäre Tragödien.

„Was uns verbindet“ ist ein berührender Roman. Karin ist 13 Jahre alt, als sie ihren 8jährigen Bruder tot aus dem Swimmingpool zieht. Sie und ihre Eltern sind aus der Bahn geworfen.

Die Autorin beschreibt die Probleme jedes Mitglieds, aber Karinas Leben ist am meisten gehandikapt. Sie gibt sich die Schuld an dem Unglück. Erschreckend ist das sie sich dann noch anfängt sich zu ritzen.
Als sie dann Mika kennen lernt, kommt sie in die Fänge einer Sekte. Es dauert lange, ehe sie das realisiert.
Die Autorin hat sich gut über diese Dinge informiert und beschreibt alles sehr realistisch.

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Rezensionen von nil_liest:

Nebelschwaden über dem Text

Schwarzpulver von Laura Lichtblau

Ein Roman über dem ein Nebel hängt - wie ein Schleier hängen düstere unausgesprochene Elemente über dem Text. Durch den Klappentext und vorher erworbene Informationen, ahnt man, dass hier kein positives Szenario gezeichnet wird. Wir nisten uns als Leser abwechselnd in die Köpfe dreier Personen ein: Charlotte – Mutter und Scharfschützin, Charlie – Charlottes Kind und Burschi – ein weiterer junger Mensch.

Poetisch, fast lyrisch – fetzenartig bekommt der Leser mit wie es den einzelnen Personen geht und mit was sie sich beschäftigen. Ausschnittartig mit fehlender ausschmückender Erklärung eines Allwissenden Erzählers. Mir persönlich haben diese Elemente gefehlt. Es war mir zu fragmenthaft. Ich hatte mir mehr von dem dystopischen Gedankenmodell erhofft – auch außerhalb der einzelnen Personen.


Fazit: Wer es gerne lyrisch hat und gerne weniger als mehr im Text findet, mag hier eine gute Lektüre finden.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

Pionierin der modernen Kosmetik

Augen, die im Dunkeln leuchten von Ingo Rose; Barbara Sichtermann

HR - Kosmetik von Helena Rubinstein ist bis heute eine Marke der Luxusklasse, weltweit erhältlich, immer noch gefragt und teuer. Zu Beginn ihres Unternehmens war der Verkauf von Schönheitspflege eine Revolution, die Gründerin selbst eine Pionierin auf diesem Markt.
Eine Pionierleistung war auch der Aufstieg des ehrgeizigen Mädchens, 1870 im polnischen Krakau geboren, in die internationale High Society und zur vielfachen Millionärin.

Die neue Biographie von Ingo Rose und Barbara Sichtermann zeichnet den Weg dieser erstaunlichen Frau nach, die nicht nur Schönheit, sondern gleichzeitig auch weibliches Selbstverständnis und Gesundheit vermitteln wollte und selbst das beste Vorbild für ihre eigene Marke war
Über ihre Herkunft gibt es verschiedene Geschichten, Helena macht den Vater zu einem Landgutbesitzer und will selbst Medizin studiert haben, was beides nicht stimmt. Aber ob sie tatsächlich aus ärmlichen Verhältnissen stammt, wie andere Biographien behaupten, oder ob die Eltern – bei 8 Töchtern –einfach nur sehr sparsam waren, weiß man nicht genau.
Das Netzwerk ihrer Familie hat ihr jedenfalls den Weg in die weite Welt möglich gemacht, zuerst zu einer Tante nach Wien, dann zu einem Onkel nach Australien. Gereist ist sie allein, was damals um 1900 auch nicht alltäglich war, die Reise nach Melbourne dauerte immerhin drei Monate.
Das Startkapital der jungen Frau, die ihren jüdischen Namen Chaja in Helena ändert, ist kein reiches Erbe, sie schafft es allein mit Fleiß und Energie - und mit ein paar Tiegeln Gesichtscreme, die sie aus der Heimat mitgebracht hat.
Helena eignet sich Fachwissen an, lernt Englisch und feines Benehmen, und kann 1902 in Melbourne ihren eigenen Schönheitssalon eröffnen, es ist der erste Schritt zu einem internationalen Unternehmen.
Helena Rubinstein muss ein Marketinggenie gewesen sein, angefangen von der richtigen Wahl der Firmenstandorte bis hin zur Präsentation und Verpackung der Produkte. Sie knüpft Kontakte und hat bald Freunde auf der ganzen Welt, die ihre Kosmetik kaufen und weiterempfehlen.
Sie trägt Modellkleider und teuren Schmuck, denn sie ist klein und muss daher durch ihr Aussehen auf sich aufmerksam machen- Imagepflege würde man heute sagen. Auch ihren polnischen Akzent behält sie als Markenzeichen bei und empfiehlt das auch ihren Schwestern, die fast alle eine Schlüsselstelle in ihren Niederlassungen übernehmen.
Die Biographie zeichnet ein sehr lebendiges Bild dieser zielstrebigen Frau, die unermüdlich die Geschäfte erweitert, jeden Gewinn wieder investiert, mit vielen wichtigen Leuten befreundet ist und sich auch als Kunstsammlerin und Mäzenin einen Namen gemacht hat. Vor allem muss sie ungeheure Energien gehabt haben.
"Ich wette, ihre Augen leuchten im Dunkeln", soll ihr späterer Privatsekretär gesagt haben.
Ein Bild, das sehr gut passt zu der fast unglaublichen Geschichte der Madame Rubinstein, die es bis zur Chefin eines Weltkonzerns mit 100 Niederlassungen in 14 Ländern gebracht hat.
Sie stirbt mit 94 Jahren und hinterlässt neben dem Kosmetikunternehmen ein Privatvermögen von mehr als 100 Millionen US-Dollar.
Spannend zu lesen, nur etwas kommt zu kurz und bleibt ziemlich im Dunkeln, nämlich die Geschichte der Produkte von Helena Rubinstein. Wie sie aus der einfachen polnischen Gesichtscreme ein breites Kosmetikangebot für alle Altersschichten und Hauttypen entwickelt, wäre interessant zu erfahren, da sind die Angaben aber nur spärlich, es soll vermutlich ein Geschäftsgeheimnis bleiben

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Rezensionen von Claudia R:

fantasiereich, lehrreich ... wunderschön

Lambadu (Band 1) von Nadine Seidel

Klappentext:

In der Nacht poltert es laut im Schloss der Zahnfeen.
Lambadu und ihr Freund Cooper machen sich auf den Weg, das Rätsel um das seltsame Ding zu lösen, das sie finden.
Schon bald wird klar: Die Kinder auf der Erde glauben nicht mehr an Fabelwesen und Märchen. Lambadus Welt beginnt zu verschwinden.

Jetzt gibt es nur noch eine Möglichkeit alle zu retten! Lambadu muss den Zahnfeenstab der Magie des Herzens erschaffen. Doch dann wird sie plötzlich von der Feuerhexe Helar und dem mächtigen Zeitgeist gejagt. Wird es ihr gelingen, rechtzeitig alle Aufgaben zu lösen und die Kinder wieder zu verzaubern?

Cover:

Das Cover ist wunderschön, mit so vielen tollen Details, gestaltet und ein richtiger Blickfang. Man erkennt ein zauberhaftes Mädchen, oder eher eine Fee und neben ihr ein niedlicher Schmetterling. Dahinter eine riesige Uhr mit ganz vielen Zahnrädern und ein gewisses Funkeln liegt auch in diesem Cover. Auch farblich ist es sehr schön gestaltet.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es liest sich sehr locker und gut. Man kommt schnell in die Ereignisse und Handlungen hinein. Einzig, die sehr ausgefallenen Namen, sind zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig und lassen sich gerade zu Beginn etwas schwer merken. Aber wenn man dann einmal drin ist, kann man alles sehr gut zuordnen.

Die Schriftgröße ist sehr gut gewählt, sowohl zum Vorlesen, wie auch für ältere Kindern zum selbst lesen. Die Kapitellänge ist angemessen und auch der Schreib- und Erzählstil kindgerecht und altersentsprechend gewählt.

Toll fand ich die Verzierungen auf jeder Seite und den sehr schön gestalteten Kapitelanfang. Jeder Kapitelanfang bekommt eine eigene Seite für sich. Auch die Überschriften fand ich gut gewählt und passend.

Man lernt Lambadu und ihren Freund Cooper kennen. Eines Nachts liegt ein eigenartiger Gegenstand aus der Menschenwelt durch das Schlossdach und die beiden setzen alles daran, um herauszufinden, was es damit Aufsicht hat. Die Menschen haben ihren Glauben verloren und die magische Welt beginnt sich aufzulösen, doch es gibt Hoffnung. Sie müssen alle Zutaten für den Zahnfeenstab zusammenbekommen, um die Welt der Magie zu retten. Wird ihnen das gelingen?

Doch zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Die Geschichte ist sehr schön und spannend geschrieben und gestaltet. Wunderschön und passend gibt es ab und an einige kleinere Illustrationen, die das Ganze sehr gut unterstreichen und die Geschichte auflockern.

Die Charaktere sind sehr liebenswert und sympathisch. Lamdadu und auch Cooper haben ich sehr schnell in mein Herz geschlossen. Man merkt wieviel Herzblut und Liebe in diese Geschichte gesteckt wurde. Toll fand ich auch, dass hier die Konfliktlösungen sehr schön gestaltet wurden und auf zu viel Gewalt verzichtet wurde. So wurden hier Gegner nicht einfach durch rohe Gewalt besiegt, sondern diese schlafen dann z.B. ein. Tolle Ansätze, Lösungen und Wertevermittlung, die hier sehr gut ankam.

Ein wunderschöne und auch lehrreiche, sowie spannende Geschichte, die leider viel zu schnell zu Ende war. Gern hätten ich noch mehr von dieser zauberhaften Welt und den liebenswerten Kreaturen erfahren und noch mehr gemeinsam mit Lambadu und Cooper erlebt.

Die Handlungen und Geschehnisse wurden sehr gut beschrieben und so kann man sich alles sehr gut vorstellen und hat es fast bildlich vor Augen. Auch die Uhren, die Sandgeschichte und die Aktion mit den Märchenbüchern erlebt man förmlich mit und man fiebert mit den Charakteren und der Handlung einfach mit. dadurch ist diese sehr fesselnd und man liest wie gebannt immer weiter, so dass man das Buch am liebsten nicht beiseite legen möchte. Man merkt wieviel Herz in dieser Geschichte steckt und diese Liebe und Freundschaft, sowie Zusammenhalt und Mut wird hier vermittelt und dies auf sehr wunderschöne und kindgerechte Art und Weise.

Fazit:

Die Geschichte ist sehr kreativ, aber auch sehr niedlich und spannend zugleich. Zudem geben die tollen Charaktere der Geschichte sehr viel Tiefe und die kleinen Illustrationen runden dies zusätzlich ab. Alles in allem ein wunderschönes Buch mit klarer Leseempfehlung.

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Rezensionen von yellowdog:

Kai am Steuerrad

Station am Horizont von E.M. Remarque



Station am Horizont ist ein Roman von 1927 und das merkt man ihm auch an. Nicht dass der Roman sprachlich veraltet wäre, es sind die Verhaltensweisen und Dialoge der Figuren, die dieser zeit entstammen. Das alter spricht also nicht gegen den Roman.
Im Mittelpunkt der Dandy Kai, der vom Autorennsport fasziniert ist.

Die Passagen, die diesen Sport und sein Umfeld zeigen, sind gut gelungen und vermitteln dem Leser einen Eindruck.
Neben seiner geliebten Dogge, die Kai auf seinen Reisen begleitet, sind es verschiedene Frauen, die eine Wirkung auf ihn haben.

Das Buch ist kein literarisches Meisterwerk. Man spürt dem Text streckenweise an, dass er ursprünglich in einer Sport-Illustrierten als Fortsetzungsroman erschienen ist. Aber es ist dennoch ein unterhaltsamer Roman.
Nur wenig später aber wird Erich Maria Remarque seinen großen Erfolg Im Westen nichts neues schreiben.

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Rezensionen von Claudia R:

fantastisches Abenteuer

Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht von Benedict Mirow

Klappentext:

Der Greif stand aufgerichtet auf dem Dach, mit weit ausgebreiteten Schwingen und sah ihn an. Er neigte kurz sein Haupt und Cedrik hörte wieder die Stimme des Fabelwesens in seinem Kopf. „Da ist sie. Die Kraft, ich spüre sie. So alt, uralt ...“
Cedrik schluckte und nahm seinen ganzen Mut zusammen.

„Um was geht es hier?“
Der Greif musterte ihn mit seinen Adleraugen. „Ich muss wissen, welches Geheimnis du vor mir verbirgst. Du wirst dich meiner Prüfung unterziehen müssen.“

Cover:

Das Cover ist einfach fantastisch und auch farblich wunderschön gestaltet. Man erkennt drei Gestalten mitten in einer wundervollen kleinen Stadt und Landschaft, welche sehr schön gestaltet und herausgearbeitet ist. Bei den Dreien wird es sich vermutlich um Cedrik, Emily und Elliot handeln. In der Mitte ist der Kopf eines Greifen erkennbar.

Besonders toll ist, wenn man den Schutzumschlag des Hardcovers abmacht, entfaltet sich der Greif in seiner vollen Gänze.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Zugleich ist dieser sehr fesselnd und die Geschichte wird sehr spannend von Anfang an erzählt. Man kann dem Handlungsverlauf sehr gut folgen. Die Sprache ist kindgerecht angepasst, aber dennoch werden auch spannende und fesselnde Dinge angesprochen und behandelt.

Man kommt sehr gut in diesen Band hinein. Dies ist der erste Band einer spannenden Reihe, von der es hoffentlich noch viele weitere Bände geben wird.

Als erstes lernt man Cedrik kennen, der mit seinen Vater in die kleine versteckte Ortschaft Mistle End zieht. Dort trifft er auf die Geschwister Emily und Elliot und schlißt mit diesen sehr schnell Freundschaft. Doch als plötzlich ein Greif auf Cedriks Dach landet und diesen zu einer Prüfung ruft, merkt er, dass es hier magisch zu geht.

Doch zu viel des Inhaltes möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, denn dieses ist wirklich spannend und fesselnd erzählt und man sollte die Geschichte einfach selbst lesen.

Die Geschichte ist wundervoll erzählt. Schon von Beginn an sehr spannend, gibt es einige weitere Spannungshöhepunkte und der Spannungsbogen generell ist sehr gut gewählt, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und sehr sympathisch, so dass man diese sehr schnell lieb gewinnt und mit diesen mitfiebert, mitleidet und die Geschichte miterlebt.

Es wird alles sehr gut beschrieben, so dass man sich die Dinge, Handlungen, Geschehnisse und Beschreibungen sehr gut vorstellen kann und fast bildlich vor dem Auge hat.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Kapitelanfänge sind sehr schön verziert. Auch die Kapitel Überschriften fand ich sehr passend.

Der Schreib- und Erzählstil ist sehr schön gewählt, so dass sich das Buch sehr leicht und locker lesen lies.

Mystisch, spannend und fantastisch wird hier die Geschichte rund um Cedriks Erlebnisse und Mistle Ende erzählt. Ein wunderschönes Abenteuer, was sehr viel Tiefe in sich birgt, mit wirklich tollen Charakteren und einer sehr gut ausgearbeiteten Geschichte.

Fazit:

Ein fantastisches und spannendes Abenteuer, mit tollen Charaktere und einem fesselnden Schreibstil.

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Rezensionen von C. P.:

Spannender erster Fall eines ungleichen Ermittlerteams

Das Spiel - Es geht um Dein Leben von Jan Beck

Das Spiel : Aktive Unterhaltung im Darknet für Personen mit Spaß an der Jagd.
Die Teilnahme: Überweise die erforderliche Gebühr, und du erhälst deinen persönlichen Zugangscode sowie weitere Hinweise.
Die Beute: Du erkennst sie an ihren UV-Tattoos in Form eines Skorpions.
Deine Aufgabe: Die ergibt sich, sobald du den UV-Skorpion der Beute vor dir hast.

Der Gewinn: Es wird nur einen Gewinner geben, dieser erhält den kompletten Jackpot.

Die Interpol-Ermittlerin Inga Björk ist ein sogenannter Super-Recogniser und versucht, hinter die Drahtzieher dieses grausamen Spiel zu gelangen, welches bereits erste Opfer forderte. Als Personenschützer lässt sie sich Christian Brand engagieren, der in einem Spezialeinsatzkommando in Österreich tätig ist – und für seine erfolgreiche, wenn auch sehr unkonventionelle Art bekannt, gefährliche Straftäter zu bezwingen. Die Jagd nach dem Schöpfer des Spiels gestaltet sich als schwierig und die Zeit läuft, wollen sie weitere Opfer des Spiels finden, bevor die Jäger diese ausfindig machen.
Der Roman bietet mehrere Handlungsstränge, wodurch sich ein komplexes Gesamtbild ergibt. Durch regelmäßige Szenenwechsel bleibt die Spannung gleichbleibend hoch, die Kapitel haben jeweils eine angenehme Länge. Und auch der Schreibstil selbst ist unterhaltsam und lebendig, auf unnötige Längen hat der Autor verzichtet. Weitere Personen, aus deren Perspektive man das Ganze als Leser erlebt, sind z. B. die 17-jährige Mavie, die auf einer Party zufällig entdeckt, dass sie ein UV-Tattoo auf dem Rücken trägt. Ebenso gibt es einen Reporter, der die Story seines Lebens wittert sowie eine skrupellose Jägerin, die gute Aussichten auf den Jackpot hat.
Über allem hängt natürlich die Frage: Wie kamen die Opfer des Spiels unbemerkt zu ihren UV-Tattoos? Und wer inszeniert solch eine grauenhafte Jagd auf unschuldige Personen? Diese und noch weitere Fragen werden Stück für Stück im Roman beantwortet, teilweise auch durch Rückblicke, welche sich allmählich ins Gesamtpuzzle einfügen lassen.
Als etwas anstrengend empfand ich die Zusammenarbeit zwischen Björk und Brand. Auch wenn er primär ihren Bodyguard spielen sollte, war es ärgerlich, dass Björk kaum Informationen an ihn oder die Leser preisgab und somit Brand nicht ausreichend ins Bild setzte. Ein Umstand, der später unnötig wertvolle Zeit kostete. Allerdings war Björk nicht die einzige Person, die lieber im Alleingang handelte und sich unnötig dadurch in Gefahr brachte. Wobei ein Roman, in dem alle sich perfekt verhalten, natürlich auch langweilig wäre. Dennoch hätte ich mir mehr Teamgeist bei den Ermittlern gewünscht. Ein weiterer Kritikpunkt ist, das einige Personen sich in manchen Szenen einfach unglaubwürdig verhielten, also nicht zum Charakterbild passend. Ansonsten gefiel mir der Thriller jedoch sehr gut.
„Das Spiel“ von Jan Beck ist ein spannender, abwechslungsreicher Thriller mit einer ausgefallenen und brutalen Idee, wobei auf allzu detaillierte Beschreibungen blutiger Details verzichtet wird. Die Spannung bleibt konstant hoch und das Ende bietet eine gelungene Überraschung.

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Rezensionen von yellowdog:

Essays zu Maxim Biller

Im Kopf von Maxim Biller von Kai Sina

Herausgegeben wurde Im Kopf von Maxim Biller von Kai Sina unter Mitarbeit von Tanita Kraaz. Er versammelt Texte von einigen wichtigen Literaturkritiker.
Das einleitende Essay Die Stimmen schrieb er selbst.

Maxim Billers Literatur ist kompromisslos und provokant. Das sind seine Markenzeichen. Billers Werk ist komplex.

Das bietet eine Reihe von Literaturwissenschaftlern über seine Ansätze, Romane und Erzählungen ebenfalls groß auszuholen.
So entwickelt Stefan Zweifel, Ex-Moderator vom Literaturclub, aufregende Thesen und Vergleiche zu David Foster Wallace und Roberto Bolano.
Dana von Suffrin und Galili Shahar schreiben über Im Kopf von Bruno Schulz.
Sicher kein Zufall, dass Biller diesen polnisch-jüdischen Schriftsteller wählte, um eine Novelle über ihn zu machen. Diese Autoren verbindet etwas.

Gut gefallen hat mir auch Volker Weidermanns Beitrag, der Maxim Biller gut durch die Zusammenarbeit im Literarischen Quartett kennt.
Ziemlich witzig ist der Beitrag von Madame Nielsen.
Erwähnen möchte ich auch Daniel Kehlmann, der sich mit Biller Kurzgeschichten auseinandersetzt.

Als augenöffnend erweist sich zum Schluß das Interview von Kai Sina mit Rachel Salamander über Maxim Biller.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Wenn zu viel unausgesprochen bleibt...

It was always you von Nikola Hotel

Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, weil sie sich ständig mit ihrem älteren Stiefbruder Asher stritt. Doch in diesem Sommer will ihr Stiefvater sie plötzlich unbedingt sehen und ruft sie zurück nach Hause – auf eine Insel an der Küste von New Hampshire.

Dort trifft sie auch Asher wieder. Immer noch unausstehlich. Immer noch kompliziert. Und immer noch viel zu gutaussehend. Verdammt. Das Wiedersehen setzt ihr viel mehr zu, als sie erwartet hätte. Doch als Ivy erfährt, warum sie zurückkehren sollte, droht ihre Welt vollkommen auseinanderzubrechen.

Da Handlettering auch zu meinen großen Hobbys gehört, war dieses Buch eigentlich ein Coverkauf. Schon auf den ersten Blick hat mich die Gestaltung angesprochen. Als ich dann auch noch den Klappentext gelesen und von den Letterings im Inneren gehört habe, da musste ich das Buch einfach kaufen. Die Gestaltung ist wirklich unglaublich schön.
Die Sprüche und ihre tolle Gestaltung, passen nicht einfach nur zur Geschichte, sie tauchen auch in der Handlung auf und passen thematisch. Die Kapitelüberschriften sind ebenfalls gelettert, was dem Ganzen einen wirklich liebevollen Touch gibt.
Die Geschichte hat mir dazu auch einfach gut gefallen. Ivy war mir sofort sympathisch. Einerseits durch ihr Handletteringjournal aber auch, weil sie versucht stark zu sein und es ohne ihren reichen Stiefvater zu schaffen. Diese Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit gefallen mir absolut an ihr.
Was ihr in den letzten vier Jahren widerfahren ist, ist wirklich nicht toll. Ihr Stiefvater hat sie einfach ins Internat abgeschoben und das, obwohl ihre Mutter erst kurz vorher verstorben ist. Ivys Schmerz ist immer noch präsent. Dieser und ihr Versuch, damit fertig zu werden, sind wirklich gut geschrieben.
Neben Ivy geht es vor allem um Asher. Ivys ältesten Stiefbruder. Eigentlich wollte sie ihn hassen aber stellt schnell fest, dass das gar nicht so einfach ist und viele Dinge nicht so sind, wie sie scheinen.
Das Buch lebt von Ivy und Asher und den ganzen anderen Nebenfiguren. Alle sind wichtig und alle sind wirklich gut entworfen. Bei Noah und Aubree freue ich mich besonders, dass es einen zweiten Teil, mit ihnen in der Hauptrolle geben wird.
Insgesamt wird die Geschichte von unausgesprochenen Ereignissen, Gefühlen und Gedanken beherrscht. Dadurch erlebt der Leser eine große Mischung aus Gefühlen und Dingen, die passieren. Mich hat das Buch sofort mitgerissen und sich schnell zu einem wahren Pageturner entwickelt. Es hat mich in seinen Bann geschlagen und mir unheimliche Freude bereitet. Nicht alleine wegen der Gestaltung aber auch wegen der Story ist dieses Buch eine ganz große Empfehlung meinerseits.

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Rezensionen von qq:

wunderschön geschriebener trauriger Rückblick

Der letzte Satz von Robert Seethaler

wunderschön geschriebener trauriger Rückblick
Die letzte große Reise des Musikers und Dirigenten Gustav Mahler wurd in diesem Buch mit einem wunderschönen Schreibstil sehr detailliert und emotional beschrieben - das Buch lässt den Leser gemeinsam mit dem Musiker auf dessen Leben zurückblicken.

In kleinen Abschnitt wird Glück und Unglück herausgehoben - die Emotionen sind beim Lesen richtig zu spüren - und das war für mich auch das richtig besondere an diesem Buch. Als Leser wird man komplett mitgenommen - absolut gelungen.
Erwarten darf man keinesfalls eine ausführliche Biografie - es sind wirklich nur kleine Lebensabschnitte, die thematisiert werden.

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