Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesehörnchen99:

Was für ein niedliches Kinderbuch

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel (Klara Katastrofee 1) von Britta Sabbag

Sauerkraut und Entengrütze, jetzt wird losgezaubert!
Klara ist eine echte Fee – na ja, fast. Denn echte Feen können sehr gut zaubern, und da hapert es bei Klara. Jedes Mal, wenn sie ihren Feenzauber einsetzt, geht irgendetwas schief. Im Glitzerwald Amrien lachen schon alle über Klara und nennen sie "Katastrofee".

Doch dann wird Klara von dem Menschenjungen Oskar entdeckt und ein spannendes Abenteuer nimmt seinen Lauf. Denn mit ihrer Feenmagie wirbelt Klara die Menschenwelt gehörig durcheinander...


Was für eine niedliche Geschichte. Klara, so ganz ohne tolle Namen wir ihre Feundin Viola, will doch nur das Kornblumenfeld beschützten, was kann sie dafür, das ihre Zauberei so oft in einer Katastrophe endet. Aber müssen die älteren, erfahreneren Feen sie deshalb Klara Katatrofee nennen?
Ich fand die Geschichte absolut niedlich, dann noch die tollen Zeichnungen, die das Gelesene so gut unterstützen und auf denen es soviel zu entdecken gibt.
Einfach nur zauberhaft.
Genauso muss ein Kinderbuch sein, dann bleiben auch die kleinen Zuhörer gerne am Ball und ganz ehrlich, auch mit hat es großen Spaß gemacht das Buch zu lesen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lesehörnchen99

Rezensionen von Gudrun7:

authentisch, nachvollziehbar und komplett ergreifend

So weit die Störche ziehen von Theresia Graw

Titel und Coverbild lösen bei mir sehr großes Interesse aus. Da ist zum einen der Blick der Frau, der ins Ungewisse führt. Die Umgebung in seiner wilden Schönheit, die auf Vorkommnisse schließen lässt, die viel Kraft, sowohl körperlich wie auch seelisch, erfordern.

Der Schreibstil hat mich bereits von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Ende des Buches nicht nachgelassen.

Da greife ich jetzt schon einmal vorweg, denn das gewählte Ende lässt auf den Folgeband hoffen, der in Planung ist.

Theresia Graw hat diesen fiktiven Roman in Anlehnung an die eigene Familiengeschichte geschrieben. Beim Lesen erkennt man, dass hier mit viel Herzblut herangegangen wurde. Außerdem wird die Historie so treffend und emotional ergreifend geschildert, dass man hier auf intensive Recherche und gefühlvolle Teilhabe schließen kann.

Die Geschehnisse und Hintergründe der damaligen Zeiten werden authentisch und komplett nachvollziehbar erläutert, so dass ich mich mitten in den Vorkommnissen wähnen konnte.

Ebenso erging es mir mit den Charakteren. Die Eigenschaften, Verhaltensweisen und Gedankengänge haben Hand und Fuß und lassen den Leser voll und ganz teilhaben.

Mein Fazit: authentisch, nachvollziehbar und komplett ergreifend

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gudrun7

Rezensionen von Petra:

gemeinsames Abenteuer

Der beste Notfall der Welt von Lorenz Pauli

Ben wird für einige Tage zu Gustav gebracht, da seine Eltern verreisen. Die beiden Jungen haben ein großes Problem, sie mögen sich nicht. Einer kann mit dem anderen nichts anfangen, weil sie in ihrer Mentalität völlig unterschiedlich sind. Nur eines verbindet sie, eine angefahrene Maus, die sich ein Bein gebrochen hat und nun gepflegt werden muss .

Nun wird es in der Geschichte fantastisch, die Maus hat noch einen kleinen Begleiter, ein kleines sprechendes Fabelwesen."Der beste Notfall der Welt" ist eine durchaus realistische Geschichte, mit einem märchenhaften Nebenstrang.Die Maus und ihr Begleiter müssen dringend wieder in den Wald und Ben und Gustav müssen nun gemeinsam handeln.Dazu muss man sich gegenseitig akzeptieren lernen, auch wenn es nicht immer leicht fällt.
Ein schönes Kinderbuch, zum selbst lesen für 9jährige vielleicht aber noch zu umfassend. Zum Vorlesen ideal

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra

Rezensionen von dorli:

Die Präsidentin

Die Präsidentin von Randy Singer

Patrick Quillen und sein aus 16 Seals bestehendes Team werden von US-Präsidentin Amanda Hamilton in den Jemen geschickt, um zwei Geiseln aus den Fängen von Huthi-Rebellen zu befreien. Ein Routineeinsatz für die kampferprobten Männer. Doch die Mission scheitert und alle Einsatzkräfte der Spezialeinheit kommen ums Leben.

Paige Chambers war seit einigen Monaten mit Patrick liiert. Am Morgen nach der Trauerfeier für die getöteten Seals werden der jungen Anwältin von einem Unbekannten geheime Informationen über die „Operation Exodus“ zuspielt. Der Einsatz im Jemen soll von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen sein! Paige beschließt, gemeinsam mit dem streitlustigen Anwalt Wyatt Jackson die Wahrheit über die fehlgeschlagene Mission aufzudecken und dafür zu sorgen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden…

Randy Singer hat mich mit „Die Präsidentin“ von der ersten Seite an fest im Griff gehabt. Der Thriller wird fesselnd erzählt und besticht vor allen Dingen durch die gekonnte Verknüpfung von Realität und Fiktion - die Nahost-Politik der USA ist genauso Thema wie das Justizsystem der Vereinigten Staaten. Es geht darum, welche Macht der Präsident bzw. hier die Präsidentin hat und wie die CIA mit Mauscheleien und Doppelspielen am Rande oder jenseits der Legalität agiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob vor dem Gesetz wirklich alle gleich sind oder ob es rechtens ist, dass die Exekutive Spielräume hat, um den Bürger vor Terror und Gewalt zu schützen.

Dass der Autor jahrelang selbst als Anwalt gearbeitet hat und sich daher hervorragend in der Gerichtswelt auskennt, merkt man dem Roman durchweg an – immer wenn es um Recht und Gesetz geht, geraten die Schilderungen für meinen Geschmack ein wenig zu detailreich und ausführlich. Dennoch war es spannend zu lesen, mit welchen juristischen Finessen und Winkelzügen vor Gericht gearbeitet wird.

Mit Paige Chambers schickt der Autor eine Protagonistin ins Rennen, die ihren Job sehr ernst nimmt. Sie vertraut auf das System, arbeitet unermüdlich und schöpft alle ihr zur Verfügung stehenden Maßnahmen aus, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Wyatt Jackson war mir auf den ersten Blick sehr unsympathisch. Er ist respektlos und
provokant. Aber er versteht sein Handwerk, verfügt über eine geballte Ladung Wissen, das er treffsicher einzusetzen weiß und gibt sich ausnahmslos zäh und kämpferisch. Mein Bild von ihm hat sich im Verlauf der Handlung gewandelt und ich war am Ende beeindruckt von dem, was er für das Aufdecken der Hintergründe auf sich genommen hat.

„Die Präsidentin“ hat mir sehr gut gefallen – ein hochbrisanter Polit- und Justiz-Thriller, der mit interessanten Charakteren sowie einer fesselnden und oft erschreckend realistischen Handlung zu überzeugen weiß.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von dorli

Rezensionen von yellowdog:

Der Glaube an den Wandel

Die Präsidentin von Randy Singer

Der in Togo geborene Autor, der heute in Kanada lebt, wählt für sein Buch mit Farafina ein fiktives afrikanisches Land.
Die Menschen dort lieben ihr Land, aber es wird regiert von einem Diktator und Meinungsfreiheit ist eingeschränkt.

Das Buch hat eine große Gemengelage an Themen und Problemen der Menschen in vielen afrikanischen Ländern.

Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit Religion der Massen. Ein weißer Prediger versucht die Menschen des Landes zu missionieren und wird auch tatsächlich von den Massen frenetisch gefeiert, wobei bei Misserfolg die Stimmung auch schnell umschlagen kann. Das Hanso, so der Name des evangelikanen Predigers, die Menschen so faszinieren kann, nehme ich der schlicht gestrickten Figur nicht so ganz ab.
Den Prediger setzt der Autor Kodjo Attikpoé drei junge Menschen als Kontrapunkt. Tavio, Sankar und Biko sind ganz modern eingestellt. Sie diskutieren die Lage des Landes, aber auf mich wirkt es zu theoretisch.
Mitte des Buches nehmen Passagen einer Radiosendung viel Raum ein.
Letztlich hat der Autor schon einige interessante Ansätze und die Protagonisten sind engagiert und wollen Veränderungen herbeiführen, dennoch überzeugte mich die Erzählweise nicht komplett.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von yellowdog:

Langessay

Meine Nacht im Picasso-Museum von Kamel Daoud

Der algerische Schriftsteller Kamel Daoud schreibt auf Französisch und schmeißt in diesem Langessay einige interessante Themen zusammen.
Zentral natürlich, wie die Gemälde Picassos auf ihn wirken. Im Vordergrund ist die Ausstellung „Picasso 1932 année erotique“ mit vielen Aktbildern. Kamel Daoud nennt gelegentlich die Namen der Gemälde und es lohnt sich, nach ihnen im web Ausschau zu halten, um den Autor auch visuell durch die Ausstellung begleiten zu können.

Der Untertitel „Über Erotik und Tabus in der Kunst, in der Religion und in der Wirklichkeit“ ist schon zutreffend.
Dann stellt der Autor sich vor, wie die Gemälde mit ihrem erotischen Inhalten auf einen radikalen Islamisten wirken würden und diskutiert somit auch den Blick der Männer auf die Frauen in der arabischen Welt.
Er lässt dann auch die Zerstörung Palmyras durch Dschihadisten 2015 einfließen. Der kulturelle Genozid.

Ich halte den Ansatz des Essays für gut und originell, da es etwas verdeutlicht. Das Essay ist sprachlich gut verfasst und durchdacht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von begine:

Auf der Suche zum Glück

Von hier bis ans Meer von Christine Cazon


Die Schriftstellerin Christine Cazon gibt in ihrem Roman „Von hier bis ans Meer“ ihr Innerstes preis.
Sie sucht das Glück und zieht dafür nach Frankreich. Aber alles ist nicht so leicht. Es gibt wieder Probleme.
Die Autorin schreibt sensibel über ihre Depressionen und das man selbst etwas aus seinem Leben machen muss.

Ihre Erkenntnisse, das sie auf die Frage, Wie geht es, immer mit „muss ja „ antwortete hat mich in meinen Ansichten bewiesen.
Ich sage schon immer es geht mir gut und damit liege ich richtig.

Das Buch ist interessant geschrieben und führt uns durch Frankreich, bis die Autorin in Cannes ankommt.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine

Rezensionen von yellowdog:

Chronist seiner Zeit

Berlin - Anfänge einer Großstadt von Hans Ostwald

Hier wird ein intensiver Blick auf das Berlin Anfang des letzten Jahrhunderts geworfen. Der Macher ist Hans Ostwald, der 1940 starb,
Man spürt natürlich das Alter der Texte, aber das störte mich nicht. Umso authentischer!

Ein Vergleich dieses Buches mit Walter Benjamins Berliner Chronik sei gestattet.

Ich kenne Berlin leider nicht so gut, dass ich alles beschriebene von früher mit heute vergleichen kann, aber so einiges kann man sich vorstellen.
Mit den Texten durchstreift der Leser Berlin örtlich wie thematisch.
Hoppegarten mit den Renntagen, Varieté, KaDeWe, Tiergarten und die Stricherszene, Moabit, Berliner Nachtleben mit den Bars und Lokalen, etc.
Manche Texte werden wirklich zu Milieustudien.
Am Anfang und Ende des Buches gibt es ein paar Fotos von Berlin um 1900. Das trägt zur Atmosphäre bei.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von yellowdog:

Das Leben des Vaters

Glücksritter von Michael Kleeberg

Michael Kleebergs Buch Glücksritter ist, wie der Untertitel Recherche über meinen Vater schon andeutet, ein autobiografischer Text über seinen Vater und dabei stellvertretend für die Generation von Männern, die in den 30ziger Jahren in Deutschland geboren wurden.
Dieses Nachdenken über den Vater begann nach dessen Tod.

Er überlegt auch, wie sich die Verhaltensweisen seines Vaters auf ihn selbst und seine Entwicklung auswirkte. Kleeberg hat sich an seinem Vater und dessen Meinungen oft abgearbeitet.

Es ist ein kritischer Text, aber keine Abrechnung. Gelegentlich gibt es auch amüsante Passagen, wenn der Vater seinen erfolgreichen Schriftstellersohn verschmitzt vorschlägt, doch mal seine italienische Reise aufzuschreiben, wie einst Goethe. Nicht immer nur Probleme, mal was heiteres.
Ernster wird es, wenn Kleeberg auf die Kriegsjahre zurückblickt und was es für den Vater bedeuten musste, damals Ausbombung und Kinderlandverschickung zu erleben.

Das Buch funktioniert, weil es kein Roman und doch erzählerisch gestaltet ist.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von yellowdog:

Mit John Lennon unter einem Dach

Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens von Barbash Tom

Der amerikanische Autor Tom Barbash zeigt in seinem Roman „Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens“ einen Zeitabschnitt in den USA, der meiner Meinung nach sehr gut getroffen ist. Absolut glaubhaft, wie die Jahre 1979 und 1980 porträtiert werden.

Der Originaltitel The Dakota Winters gefällt mir besser als der leicht lächerliche deutsche, ist aber vielleicht nicht so einfach fassbar.

Es spielt an auf ein exklusives Apartment in New York City, in dem Prominenten wie z.B. John Lennon lebte. Und auch die fiktiven Hauptfiguren des Romans, der Late Night Show-Moderator Harry Winter und sein Sohn, der auch der Erzähler des Buchs ist. Diese Figuren-Konstellation ist gelungen und macht es glaubhaft, dass so viele Einflüsse aus Film, Fernsehen, Politik und Musik zusammenkommen.

Wer diese Zeit mag, wird das Buch lieben!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog