Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Konnte mich nicht überzeugen
Die Liebe fällt nicht weit vom Strand von Franziska Jebens
Bewertet mit 3 Sternen
Zum Buch:
Sophie arbeitet am Empfang einer Filmfirma, träumt aber eigentlich von einem Mitgründer Foodtruck und einer mint-qeiß-karierten Schürze.
Als sie einer Kollegin bei einer Präsentation Aushilfe, stolpert sie versehentlich in eine Beförderung und darf ab sofort das Marketing für einen Film übernehmen.
Diese romantische Komödie wird in Dänemark gedreht. Dort vor Ort verdreht ohr Nick, der Besitzer des Strandhauses, den Kopf und kurzzeitig vergisst Sophie, das in Hamburg ihr Freund auf sie wartet ...
Meine Meinung:
Der Kurzbeschreibung nach genau mein Beuteschema. Romantisch, am Meer, Träume, eigentlich alles, was ein schöner Liebesroman braucht.
Aber ... Sophie ist unglaublich farblos. Die Sache mit ihrem Bauch ging mir auf die Berven. Manche Nebencharakteren wurde zuviel Aufmerksamkeit geschenkt, das war meiner Meinung nach unnötig.
Dann dauerte es ewig bis die Sache am Strand, die eigentlich lt. Kurzbeschreibung ausschlaggebend für die Story war, endlich ins Rollen kam. Nick, der Besitzer der Strandhauses, war nicht überzeugend und ganz schlimm fand ich Tim. Ein total unsympathischer, oberflächlicher Macho mit Starallüren und der Angewohnheit Sophie kleinzuhalten.
Alles in allem konnte mich die Geschichte nicht überzeugen, sie erreichte mich einfach nicht. Es war mir aller zu oberflächlich.
Rezensionen von Petra:
zu einfach gestrickt
Die Liebe fällt nicht weit vom Strand von Franziska Jebens
Wenn man nur den sieht ,dann ist es ein nettes Buch. Sieht man den Umgang mit dem nahenden Tod einer ungeheuer liebevollen Mutter, ist es sehr emotional und schön geschrieben. Es ist nicht kitschig oder albern. Sondern teilweise witzig und dann wieder zum Heulen.
Gestört hat mich die Ich-Erzählerin.
Sie ist sowas von sich selbst überzeugt, nur sie und ihre Freundinnen sind strebsam, ehrgeizig und einfach toll. Das männliche Geschlecht wird mit wenigen Ausnahmen als Muttersöhnchen, faul und bequem.
So einfach darf es auch in Büchern nicht sein.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Nahtloser Übergang von Band 1
Riviera - Der Weg in die Freiheit von Julia Kröhn
Ich habe den zweiten Band der Riviera-Saga von Julia Kröhn direkt im Anschluss an Band 1 gelesen. Neulesern*innen würde ich in jedem Fall auch empfehlen, zunächst den Vorgänger zu lesen, um sich ein volles Bild von den Charakteren machen zu können.
Im Hinblick auf die Handlung kann man auch ohne Vorkenntnisse problemlos in die Geschichte einsteigen, da zu Beginn eine recht umfangreiche Zusammenfassung der wichtigsten Informationen erfolgt.
Das habe ich dieser Form noch bei keinem historischen Band einer Reihe so erlebt und habe es als sehr angenehm empfunden (- vor allem, weil der Roman somit ohne zahlreiche Wiederholungen auskommt).
Handlungszeitraum: 1938 bis 1945.
Der Zweite Weltkrieg bricht aus. Salome nutzt ihre Position als Reiseleiterin, um Juden aus Deutschland ins vermeintlich sichere Ausland zu schmuggeln. Die Freundschaft zu ihrer Kindheitsfreundin Ornella zerbricht beinahe gänzlich, da beide Frauen in denselben Mann verliebt sind. Während Félix‘ Herz für Salome schlägt, nutzt Ornella einen günstigen Moment aus, um ihn zur Heirat zu nötigen. Doch anstatt sich in die Familie zu integrieren, wird Félix im Widerstand aktiv und begibt sich auf gefährliche Missionen. Mittendrin im Flüchtlingschaos begegnet er Salome wieder und beide können ihre Gefühle füreinander nicht länger ignorieren. Aber das Schicksal scheint gegen ihr gemeinsames Glück zu sein…
Ornellas Verhalten hat mich furchtbar aufgeregt – sie stellt sich bewusst zwischen zwei Liebende, um ihren Willen zu bekommen und ist anschließend wütend, dass sie Félix‘ Liebe nicht erzwingen kann. Vor allem zu Beginn ist ihre devote, krampfhaft um Aufmerksamkeit heischende Art ihm gegenüber kaum zu ertragen. Auch Félix, so edle Motive er für sein Handeln auch haben mag, ist für mich eher ein unsympathischer Charakter. Einzig Salome erscheint mir mittlerweile reifer und nachvollziehbarer in ihrem Handeln. Schade um die einst so innige, von gegenseitigem Vertrauen geprägte Freundschaft zwischen den Frauen – ihre Entzweiung hat die Autorin äußerst realistisch geschildert. In meinen Augen war es dieser Mann nicht wert.
Ebenfalls erschreckend authentisch beschrieben sind die Verbrechen und die Angst, unter der die Verfolgten zu jener Zeit leiden mussten. Tausende werden deportiert und kaltblütig ermordet. Familien werden auseinandergerissen in ihrem verzweifelten Kampf ums Überleben. Schonungslos legt Frau Kröhn hier das Grauen des Krieges offen und man kann nur bestürzt den Kopf darüber schütteln, dass Menschen einander so viel Leid zufügen. Es ist ein Buch gegen das Vergessen, damit sich die Vergangenheit nicht wiederholt, was gerade in Zeiten wie diesen wichtiger denn je ist. Zudem wird am Beispiel von mutigen Aktivisten in der französischen Résistance gezeigt, dass man seine Menschlichkeit nicht vergessen darf, auch wenn dies bedeutet, das eigene Glück zu opfern, um das Leben eines anderen Menschen zu retten. Dass die Autorin bei dieser Buchreihe eine intensive Recherche betrieben hat, steht außer Frage.
Erneut habe ich nur lobende Worte für den wunderbar angenehmen Erzählstil. Einziges Manko: In einigen Dialogen ist mir dieses Mal die leicht gestelzte, etwas unrealistisch geschwollene Wortwahl aufgefallen, speziell bei Félix - wie geschrieben für einen Roman, aber wer würde im realen Leben so reden? Die Distanz zu den Figuren, die ich zuvor verspürt hatte, störte mich dieses Mal kaum, da ich bereits daran gewöhnt war und einfach nur noch wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Zum Abschluss gab es sogar ein, zwei positive Überraschungen.
Man darf keinen seichten Sommerroman erwarten; vielmehr handelt es sich um ein tiefgründiges Werk, in dem menschliches Leid und nicht perfekte Charaktere zu Zeiten des Krieges porträtiert werden. Abschließend blieb bei mir nach dem Lesen ein recht nüchternes Gefühl zurück – was allerdings nicht am Thema Holocaust lag, sondern daran, dass mich die Geschichte als Ganzes schlichtweg nicht mitreißen konnte. Viele inhaltliche Aspekte waren interessant, aber nach wie vor gab es langatmige Passagen, die es auch in kürzerer Version getan hätten und die Hauptfiguren waren unterm Strich keine Protagonisten, deren Schicksal mir sonderlich nahegegangen wäre. Mir ist bewusst, dass man nicht jeden Charakter mögen muss, um von einem Roman begeistert zu sein, doch hier haben mich maximal die Nebenfiguren und das tragische Schicksal der jüdischen Bevölkerung berührt.
Fazit: Solider historischer Roman, frei von Kitsch und Romantik.
Rezensionen von Petra:
Vertrauensverlust
Das Museum der unerfüllten Versprechen von Buchan Elizabeth
Einen größeren Unterschied wie zwischen Prag in den 90er Jahren und dem Paris der Gegenwart gibt es nicht.
Akribisch beschreibt die Autorin das Leben in diesen Städten. Als Leser erfährt man alles, über Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten, genauso über den Umgang der Bürokratie oder Staatsmacht mit den Menschen in der jeweiligen Stadt.
Laure ist die Kuratorin eines einzigartigen Museums das vielleicht eine Hilfe gegen die Verzweiflung und dem Vertrauensverlust durch ein gebrochenes Versprechen ist.
Ein gebrochenes Versprechen führt zum Verlust des Vertrauens gegenüber demjenigen der das Versprechen nicht gehalten hat. Für Kinder ist es ein großes Unglück wenn die Zahnfee nicht kommt, für Erwachsene ist es in einem Fall das eine Verabredung mit einem besonderen Menschen nicht eingehalten wurde.
Mit einem sehr feinen Sinn für Zwischentöne wird eine nicht erfüllte Liebe zwischen den jungen Mädchen Laure und dem Regimekritiker Toma in der Tschechloslowakei beschrieben.
Jahre später kämpft Laure immer noch mit ihrer Verzweiflung auch hier wird nichts vordergründig erzählt, man muss als Leser sehr genau hinhören Es ist elegant geschrieben, dadurch geht etwas Emotionalität verloren.
Rezensionen von J.K.:
Spannend bis zum Schluss
Wer auf dich wartet von Lodge Gytha
Da ich schon das erste Buch der Autorin extrem spannend und gut geschrieben fand, war ich wirklich gespannt auf dieses Buch. Und um es kurz zu machen: ich wurde nicht enttäuscht!
Erneut ermitteln CDI Jonah Sheens und sein Team, diesmal in einem aktuellen Fall. Eine Studentin wird tot in ihrer Wohnung gefunden, auf den ersten Blick sieht alles nach Selbstmord aus.
Allerdings wurde die Leiche nur aufgrund eines anonymen Anrufers gefunden, der behauptet, über Skype gesehen zu haben, wie sie umgebracht wurde...
Auch dieses Buch ist wirklich gut aufgebaut, sodass man als Leser bis zum Schluss miträtseln kann, wer der Täter ist. Und natürlich wird man durch die stetig neuen Hinweise von einem Tatverdächtigen zum nächsten gelenkt, um dann am Ende ganz überrascht von dem wahren Täter zurückzubleiben.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut lesbar und das Buch war so spannend, dass ich es kaum aus den Händen legen konnte (was einige Augenringe zur Folge hatte). Die Story ist schlüssig aufgebaut und wenn irgendetwas neues herauskam, habe ich das ein oder andere Mal gedacht, wie clever die Autorin die Situation vorher geschildert hat, sodass sie mit den entsprechenden Informationen auf einmal in einem ganz anderen Licht erscheint.
Meine Empfehlung: unbedingt lesen und genug Zeit einplanen, sodass man das Buch möglichst in einem Zug durchlesen kann.
Rezensionen von J.K.:
Ein Rat für jede Situation
Mein Familienkompass von Nora Imlau
Eltern hatten selten so viele verschiedene Erziehungsstile zur Auswahl wie in der heutigen Zeit. Das ist einerseits natürlich gut, kann aber andererseits für Eltern auch verwirrend sein. Und was macht man, wenn irgendwie keiner so richtig passt?
Nora Imlau beschreibt in ihrem Buch "Mein Familienkompass" Wege zu harmonischem Familienleben, die ohne Label auskommen.
Denn: jede Familie ist anders, deshalb muss auch jede Familie ihren eigenen Weg finden. Wichtig ist natürlich immer, dass sich alle gegenseitig respektieren und Rücksicht aufeinander nehmen.
Ich muss gestehen, dass ich den Anfang etwas zäh fand, da sich die Einleitung gefühlt ziemich gezogen hat. Allerdings hatte ich mich auch vorher schon ein bisschen zu dem Thema belesen und kannte daher viele Infos schon. Für Leute, die sich mit dem Thema aber das erste Mal befassen, wird sicher auch dieser Teil des Buches sehr interessant sein.
Meiner Meinung ist das Buch sehr einfühlsam geschrieben. Die zwei wichtigsten Punkte, die auch wirklich häufig in irgendeiner Art und Weise angeführt werden, sind 1.) die Begründungen, warum Kinder reagieren, wie sie das eben tun (und zwar nicht, um uns Eltern zu ärgern oder zu manipulieren) und 2.) dass man auch als Eltern Fehler machen darf bzw. es einfach nicht anders geht, als dass man auch mal Fehler macht.
Tatsächlich habe ich das Buch weniger als Ratgeber denn als Aufklärungsbuch empfunden, da es nicht mit erhobenem Zeigefinger daher kommt, sondern einfach vieles erklärt und sich daraus ergebende Handlungsvorschläge aufzeigt.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Die Schwermut überwiegt
Riviera - Der Traum vom Meer von Julia Kröhn
Dieser historische Roman, der die Jahre 1922 bis 1936 umspannt, bildet den Auftakt zur Riviera-Reihe aus der Feder von Autorin Julia Kröhn und hat mich mit derart gemischten Gefühlen zurückgelassen, dass die erhoffte (in einen geschichtlichen Kontext verpackte) sommerliche Leichtigkeit beinahe gänzlich ausgeblieben ist.
Die junge Salome ist Halbwaise und lebt zusammen mit ihrem stets in Tagträumen verlorenen Vater Arthur, der ein Reisebüro in Frankfurt leitet. Zunächst fällt die Betreuung des kleinen Mädchens noch in den Aufgabenbereich ihrer altmodischen, oftmals strengen Großmutter, die allerdings recht bald verstirbt. Fortan nimmt sich Untermieterin Paola, in der Salome längst eine Art Schwester sieht, der kleinen Familie an, reißt den naiven Arthur aus seiner Lethargie und fädelt einen Urlaub in ihrem Heimatland ein: Italien. Kurzum wird beschlossen, dass man sich den boomenden Tourismus im Süden zunutze machen und expandieren sollte. Unterstützt wird Familie Sommer dabei vom Hotelier Renzo Barbera, dessen unscheinbare, pummelige, von ihren zwei Brüdern schikanierte Tochter Ornella zu Salomes bester Freundin wird. Aber bald wirft der Zweite Weltkrieg seine Schatten voraus und auch die innige Freundschaft der Mädchen ist in Gefahr, als Félix, Sohn eines französischen Unternehmers, in ihr Leben tritt – Ornella ist ihm regelrecht verfallen, doch der zynische junge Mann straft sie regelmäßig mit Demütigung und Ignoranz, während Salome schon eher sein Interesse erweckt…
Zunächst möchte ich festhalten, warum ich mich mit der Beurteilung dieses Werkes schwergetan habe: Schreibstil und Impressionen zur Szenerie verdienen 5 Sterne; Handlung, Figuren und Gesamteindruck schaffen es hingegen auf 3 Sterne. Ich lese des Öfteren historische Romane, hatte mir also keine reine Happy-Sunshine-Story erwartet und wurde diesbezüglich nicht enttäuscht. Stattdessen gab es jedoch Realität, Tiefsinn und persönliche Dramen im Überfluss. Die erhoffte sommerliche Lektüre mit historischen Elementen entwickelte sich ab Mitte der Handlung in Richtung Schicksalsroman mit eher ernüchterndem Unterton. Diese Tendenz fand ich insbesondere schade, da gerade die ersten Kapitel, in denen wir Salome als junges Mädchen erleben, mit herrlich witzigen Elementen gespickt sind und mich mehrmals auflachen ließen. Ich war begeistert! Mit fortschreitender Handlung stellte sich allerdings eine gewisse Schwermut ein; die Dreiecksgeschichte zwischen Salome, Ornella und Félix habe ich als viel zu ausgedehnt empfunden, was dem Roman eine zusätzliche Langatmigkeit verlieh und zum Querlesen verleitet.
Gepunktet hat die Autorin mit ihrem sagenhaft schönen, poetisch anmutenden Schreibstil, welcher nur so strotzt vor atmosphärischen, detailreichen Beschreibungen, vor allem im Hinblick auf die Szenerie – San Remo scheint zum Greifen nah, man spürt beinahe die heiße Sonne auf der Haut und ist mittendrin im südländischen Flair. Es wird deutlich, dass dem Werk eine hervorragende Recherche zugrunde liegt; meisterhaft sind alltägliche Gegebenheiten der damaligen Zeit in die Geschichte eingeflochten worden, was sich auch im Sprachgebrauch widerspiegelt. Die auf der Recherchereise von der Autorin geschossenen Fotos zu den Handlungsschauplätzen ergänzen das liebevoll gestaltete Innencover des Romans, das dem in hellen Farben gehaltenen Buchcover in nichts nachsteht.
Von den Figuren ist mir leider keine wirklich ans Herz gewachsen, auch wenn sie überaus facettenreich gestaltet sind, was ihr Verhalten und ihre Entwicklung durchaus realistisch erscheinen lässt, da es schließlich auch im echten Leben keinen Menschen gibt, der nur gut oder nur böse ist. Das beste Beispiel hierfür ist Paola. - Die lebenslustige, kluge (- man könnte auch sagen ausgefuchste -) junge Italienerin macht das Beste aus dem Hier und Jetzt, verliert aber zeitgleich nicht ihren Masterplan aus den Augen: endlich finanziell abgesichert zu sein, nie mehr in Armut leben zu müssen. Für mich ist sie, trotz ihrer Funktion als Nebenfigur, die schillerndste Persönlichkeit des Werkes und ganz klar meine Favoritin unter den Charakteren. Ich mag ihren trockenen Humor, ihr freches Wesen und ihrem Optimismus. Gewiss, auch ihr z.T. berechnendes Verhalten ist mir nicht entgangen, doch ich habe ihre Motive durch und durch nachvollziehen können. Und sind wir nicht alle mehr oder weniger geprägt von dem Wunsch nach Sicherheit? Zudem beweist sie immer wieder, dass sie im Ernstfall für Salome da ist. Bei Salome und Ornella verhält es sich anders; je älter sie werden, umso weniger konnte ich mich mit ihnen identifizieren und es entstand eine gewisse Distanz, wodurch sich das Mitfiebern bezüglich ihres Schicksals in Grenzen hielt. Meines Erachtens hat sich die Autorin, die in der betreuten Leserunde ausführliche Hintergrundinformationen zum Buch mit uns geteilt hat, zu sehr darauf konzentriert, welche Figur welches Konzept verkörpern soll. Für eine literarische Analyse oder eine Charakterstudie wäre der Roman ideal geeignet, zum Liebgewinnen der Protagonisten eher nicht.
Fazit: Kein Sommerroman zum Träumen. Für meinen Geschmack zu zäh, schwermütig und nicht so beschwingt, wie man es aufgrund des Covers und des Klappentextes vermuten könnte. Ich habe keine Bindung zu den Figuren aufbauen können, habe sie mit wachsender Distanz wahrgenommen, was leider auch der wundervolle Schreibstil nicht ausgleichen konnte.
Rezensionen von yellowdog:
großartiges Buch
Riviera - Der Traum vom Meer von Julia Kröhn
Jahresringe ist ein Roman, der drei Generationen umfasst und dabei von Kriegsjahren bis zur aktuellen Situation am Hambacher Forst abdeckt.
Die junge Eleonore ist Kriegsvertriebene aus Ostpreußen, die in einem Dorf in Nordrhein-Westfalen bei einem Bäcker eine neue Heimat findet und doch immer eine Außenseiterin in der dörflichen Gemeinschaft bleibt.
Andreas Wagner zeigt das Dorfleben glaubhaft und bei ihm ist Sympathie für die Außenseiter des Dorfes spürbar.
im zweiten Teil steht Eleonores Sohn Paul im Mittelpunkt.
Im letzten Abschnitt sind es die Enkel Jan und Sarah. Mit ihnen sind wir hanezu in der Gegenwart angekommen.
Ich halte den Roman gerade in seiner Gesamtheit für gelungen.
Die starken Figuren machen das Buch so großartig.
Rezensionen von inya:
sehr eindrucksvoll
Riviera - Der Traum vom Meer von Julia Kröhn
Dieses Buch erzählt eine ganz besondere Familiengeschichte. Sie beginnt mit der 13 jährigen Leonore die aus Ostpreußen während des zweiten Weltkriegs in den Westen flieht und dort durch Zufall auf Hannes den Bäcker trifft. Dieser großherzige Mann nimmt das Mädchen auf und sie findet bei ihm eine neue Heimat.
Jedoch nicht in dem Dorf, denn dort kann niemand etwas mit dem evangelischen Mädchen aus dem Osten etwas anfangen. Deshalb sucht sie immer häufiger den nahe gelegenen Wald auf und findet dort Zuflucht. Doch dieser Wald soll nun für einen Braunkohletagebau weichen und Leonore steht davor ihre neue Heimat wieder zu verlieren. Ihr Sohn und sie stellen sich gegen Rheinbraun, die den Tagebau voranbringen wollen, doch der Kampf sieht aussichtslos aus. Ein sehr gut und berührend geschriebenes Buch. Ich kann es sehr empfehlen!
Rezensionen von Pearl:
Die Liebenden von der Piazza Oberdan von Christian Klinger
Nach einen spannenden Auftrakt flacht der Roman sehr ab. Es ist eine Familiensaga über drei Generationen, beginnend im Jahr 1916 mitten im ersten Weltkrieg und Vittorio überlebt das Ganze an der Front nur knapp. Der Roman ist in drei Zeitsträngen eingeteilt, die immer sehr flüchtig in kurzen Kapiteln hin und her in Szene gesetzt werden.
Muss muss andauernd nachscheuen in welcher Zeit man jetzt ist.
Der Roman ist gut recherchiert über die beide Weltkriege, man erfährt viel über z. B. die Macht und die fanatischen Abhänger Musselinis, sowie dem historischen Ablauf der Geschichte in Italiens.
Leider konnte mich der Roman nicht überzeugen, hatte laut Klappentext viel mehr Spannung und vor allen Dingen mehr über eine große Liebe erwartet. Somit wird der Roman aus meiner Sicht leider seinem Titel nach nicht gerecht.








