Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Wunderschön anzuschauen
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Die Valeria Lane ist den LeserInnen von Manuela Inusas Bücher ein Begriff. Eine romantische Straße mit vielen Läden.
Nun, in der Adventszeit, werden von den Besitzerinnen alle möglichen Tipps und Basteleien, Dekorationen und auch Backideen an uns weitergegeben.
Meine Meinung:
Alle Bücher der Reihe habe ich zwar lange noch nicht gelesen, aber das Adventsbuch ist trotzdem absolut lesenswert.
Schöne Ideen, ob zum Basteln, Stricken oder einfach nur Dekorieren sind in dem Buch gesammelt. Zwischendurch kommen die Protagonisten zu Wort, es gibt Listen, Vorschläge wie man die Adventszeit stressfrei genießen kann und die Rezepte sind nachvollziehbar.
Ich mag das Buch, es stimmt sehr gut ein auf die schöne Zeit.
Optisch eine Bereicherung, stimmungsvoll und einfach schön anzuschauen. Auch wenn man die Bücher der Valeria Lane nicht kennt, sind einige sehr nette Ideen dabei.
Am besten gefielen mir die Listen, so kann man sich entspannt vorbereiten.
Natürlich ist es für Fans mit den Büchern zu verbinden und eine Bereicherung, aber auch ohne die Bücher unbedingt zu kennen, findet man jede Menge Inspirationen in dem Buch.
Dieses Jahr werde ich wohl das ein oder andere aus der Valeria Lane in mein Wohnzimmer stellen (;
Rezensionen von Petra Gruber:
On the Road
Volkswagen Blues von Jacques Poulin
Das Cover:
Ein wenig gelblich verfärbt, ein altes Foto, darauf eine gerade Straße, die Richtung Berge führt und ein rot-weißer VW Bulli. Die Schrift in Weiß, Weinrot und Orange, es lässt an 70er Jahre denken, an alte Reisebilder. Es erzeugt Fernweh und mach Lust zu erkunden, worum es in diesem Roman geht.
Der Titel:
Volkswagen Blues, klingt schön, ist voller Bedeutungen. Offensichtlich ist, dass die Protagonisten mit eine VW Bus unterwegs sind, das erfahren wir aus dem Klappentext. Der Blues, das ist einerseits Musik, aber andererseits auch Traurigkeit, auf einer Reisen mit einem alten Kleinbus kann es schonmal VW Blues geben, oder auch einfach nur den Blues des Lebens.
Die Zeit:
Beginnt man zu lesen, weiß man erst nicht recht, in welcher Zeit die Geschichte spielt. VW Busse sind ja gerade wieder sehr in, ich dachte erst, wir würden uns in der Aktualität bewegen. Schnell wird klar, dass dem nicht so ist. Wir befinden uns in den frühen 80ern bzw. späten 70ern. Reisen werden mit Karten geplant, mit Büchern und Infos aus dem Fremdenverkehrsamt. Keine Handys, kein GPS, keine Apps. Ich wurde richtig sentimental, denn so habe auch ich zu reisen begonnen. Irgendwie war das schön, abenteuerlicher als heute, poetischer.
Die Geschichte:
Jack Waterman, kanadischer Autor aus Montréal macht sich aus einem Impuls heraus auf die Suche nach seinem verschollenen Bruder Théo. Letztes Lebenszeichen von ihm war eine Karte mit einem kryptischen Text aus Gaspé, abgesendet viele Jahre ehe der Roman beginnt. Auf dem Campingplatz dort fällt ihm eine junge Frau mit einem schwarzen Kätzchen auf, wenig später trifft er sie, sie ist per Anhalter unterwegs und fährt mit ihm mit.
Damit beginnt eine lange Fahrt im alten VW Bulli, die sie von Canada aus durch die USA führt, immer auf den Spuren der Siedler, der Indianer, der Eroberer Nordamerikas. Das Mädchen, deren Namen wir nie erfahren, ist Halbindianerin, sie weiß viel über die Geschichte der Indianervölker, ist eine leidenschaftliche Leserin und Museumsbesucherin. Auf den Spuren des Bruders, aber auch der Siedler, der Indianer, lernen wir die beiden besser kennen, erfahren aber auch unglaublich viel über die Geschichte der Indianer, die auch Geschichte der USA ist, allerdings ein ziemlich trauriges Kapitel.
Ob sie Théo am Ende finden, wo ihre Reise endet, ob Jack wieder zu schreiben beginnt,… Das verrate ich hier natürlich nicht!
Fazit:
Eine wunderschöne, sehr ruhig erzählte Geschichte voller interessanter Infos, voller Menschlichkeit, voller Begegnungen,… Am liebsten würde ich mich sofort auf den Weg machen und die Route hinterher reisen. Im Gepäck die vielen Bücher der beiden und mit Zwischenstopps in sämtlichen Museen, die auch sie besuchen.
Bücherlesen ist Reisen im Kopf, mit diesem Roman ganz besonders! Schön ist das!
Rezensionen von Caroline :
Huldatrilogie "Nebel"
NEBEL von Ragnar Jonasson
Nun ist das Ende der Trilogie gekommen, danke für den btb Verlag für das Rezesionsexemplar.
Zuerst zum Kriminalfall, der Hulda vor große Herausforderungen stellt. Nicht nur in ermittlerischer Sicht sondern auch für ihr Gefühlsleben.
Es ist Februar und im östlichen Teil der Insel werden zwei Leichen in einem verlassenen Bauernhaus gefunden.
Diese wurden augenscheinlich ermordet, bereits rund um die Weihnachtsfeiertage. Die Wetterlage und die großen Schneemassen haben die Entdeckung so lange verzögert.
Huldas Chef übergibt ihr den Fall, obwohl ihm bewusst ist, dass sie noch immer seelisch stark angeschlagen ist. Zu Weihnachten hat sich ihre 13jährige Tochter umgebracht, dieses furchtbare Ereignis schwebt wie eine dunkle schwere Wolke über Hulda.
Diesen Fall fand ich besonders spannend. Der Doppelmord wird in zwei Erzählsträngen aufgeklärt. Dabei erfährt der Leser einiges über die Opfer aber auch über Hulda, ihren Ehemann und ihre Tochter.
Mehr kann und will ich nicht erzählen. Jedes zusätzliche Wort wäre gespoilert und würde das Lesevergnügen schmälern.
Zur Trilogie gesamt:
Man kann die Bücher auch einzeln lesen, man kann sie auch in verkehrter Reihenfolge lesen aber ich bin Verfechterin des richtigen Reihenfolge lesens.
Jeder einzelne Fall hat seine Stärken. Vor allem der erste Teil (da besonders das Ende) hat mich überzeugt.
Teil zwei und drei passen unglaublich gut dazu und ergänzen die Informationen zu Hulda. Diese Kommissarin wird mir im Gedächtnis bleiben. Eine Frau, knapp vor der Pensionierung, die sich ihr Leben lang gegen die Männer in ihrem Metier wehren musste.
Mir haben alle drei Bücher gut gefallen. Teil 1 wegen dem Wahnsinnsende, Teil 2 wegen der spannenden Geschichte und Teil 3 wegen dem Kriminalfall und auch dem letzten Absatz, der ein völlig neues Licht auf Hulda wirft.
Rezensionen von Petra Sch.:
Finale der großen schwedischen Widerstands-Trilogie
Feuerrache Thriller. Kla. von Boije af Gennäs Louise
3,5 Sterne
Kurz zum Inhalt:
Nachdem die 25jährige Sara von einer unbekannten Organisation monatelang psychisch in den Wahnsinn getrieben wurde, wegen der auch bereits ihre Eltern und andere ihr nahe stehenden Personen sterben mussten, hat sie nach einer längeren Auszeit eine neue Stelle bei den Schwedischen Streitkräften bekommen.
Schnell steigt sie von der Postverteilerin zur Assistentin des Stabschefs auf.
Doch die Organisation meldet sich bald wieder bei Sara, denn sie will etwas von ihr. Sara weiß jedoch nicht, was das sein soll. Als sie es endlich herausfindet, schwebt sie in höchster Lebensgefahr.
Als die Organisation Lina, Saras jüngere Schwester, auf ihre Seite zieht, ist für sie eines sicher: sie wird sich diesen Machenschaften und Intrigen mit allem, was sie hat, entgegenstellen, um diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten...
Meine Meinung:
"Feuerrache" ist das Finale der großen schwedischen Polit-Widerstands-Trilogie. Die Geschichte ist zwar mehr oder weniger in sich geschlossen, viele Vorkommnisse aus den beiden vorigen Bänden sind erwähnt; man sollte jedoch definitiv die Vorgänger-Bände gelesen haben, um alles in diesem Buch richtig verstehen zu können.
Die Geschichte ist in ich-Form von Sara geschrieben, somit kann man als Leser noch tiefer in die Gedanken- und Gefühlswelt von Sara eindringen und nimmt alles noch intensiver wahr.
Louise Boije af Gennäs hat mit ihrer Widerstandstrilogie eine Geschichte politischer Verschwörungen unerklärlichen Ausmaßes geschrieben: wie viel Macht hat der Staat? Bzw. wieviel vertuschen die Obrigkeiten, um sich und ihresgleichen zu schützen? Glauben Menschen mit Geld und an der Macht tatsächlich, dass Gesetze für sie nicht gelten und sie mit allem durchkommen? Sehr befremdlich und vor allem angsteinflößend finde ich, dass diese Zeitungsartikel und diese unaufgeklärten Affären echt sind. Mich überkommt es kalt, wenn ich daran denke, dass dies alles Realität ist. Intrigen, Täuschungen, Manipulation Waffen- und Menschenhandel an höchster Stelle in einem Land, das als eines der sichersten, fortschrittlichsten und sozialsten (!!) Europas gilt.
Die Spannung wird doch immer recht hoch gehalten, denn es lauert eine ständige Bedrohung über Sara. Es passieren unergründliche Dinge, und natürlich will man auch wissen, wer diese Organisation ist, und was diese eigentlich von Sara bekommen will.
Und wer arbeitet für und wer gegen diese Organisation? Hierbei tappt der Leser auch lange im Dunkeln. Nur bei Saras Freunden Sally und Andreas war ich mir immer sicher.
Wie in den vorigen Bänden sind immer wieder (reale) Zeitungsartikel eingestreut, die den Leser über das angeblich so fortschrittliche und nicht-korrupte Europa nachdenken lassen...
In diesem Abschlussband wird der Leser endlich darüber aufgeklärt, was die Abkürzung der Organisation bedeutet, wer dafür arbeitet und wofür sie überhaupt steht. Und warum sie Sara verfolgt, aber nicht getötet hat. Das fand ich authentisch und nachvollziehbar.
Leider fand ich einige Dinge unrealistisch - wieso hat die Organisation alle Unterlagen vernichten lassen, nur die Zeitungsartikel von Saras Vater waren noch da?
Und der Showdown am Schluss war mir zu übertrieben und unglaubwürdig und hat mich an schlechte amerikanische Actionfilme erinnert: Die Bösewichte tauchen immer und immer wieder auf, obwohl das gar nicht möglich sein kann.
Außerdem war es mir teilweise zu sehr gewollt in die Länge gezogen; man hätte die knapp 630 Seiten locker um 100 kürzen können.
Auch hätte ich mir einen tatsächlichen 'richtigen' Abschluss gewünscht: können die Unterlagen, die Sara retten konnte, etwas gegen diese weit verzweigte Organisation ausrichten? Somit war der Abschluss halb-offen und ich leider nicht ganz zufrieden gestellt.
Das Cover passt wieder sehr gut und bezieht sich auf die Akte "Osseus", was "Knochen" bedeutet.
Zu erwähnen ist auch der Buchschnitt in einem knalligen Orange, der in der gleichen Farbe wie der Titel gehalten ist und ins Auge sticht.
Fazit:
Finale der schwedischen Widerstands-Trilogie, bei der eine taffe junge Frau gegen die Machtkämpfe und Verwirrspiele der Reichen und Mächtigen kämpft. Leider ein übertriebener und unglaubwürdiger Actionfilm-Showdown und für mich leider keine ganz befriedigende Auflösung, weshalb ich nur 3,5 Sterne vergeben kann.
Rezensionen von Harakiri:
gut geschrieben, spannend aufgemacht
Zerrissen von Tsokos Michael
True Crime Thriller haben so ein bisschen was Besonderes: man weiß nie, was wahr ist und was erfunden.
Auch im neuen Thriller von Michael Tsokos hat Rechtsmediziner Fred Abel wieder jede Menge Fälle auf seinem Tisch. Aus einem relativ harmlosen „Unfall“ mit schweren Folgen, entwickelt sich ein Szenario, das Abel so nie und nimmer erwartet hätte.
Und auch der Leser nicht. Mit Spannung verfolgt man Seite um Seite und da hat Tsokos so einige Überraschungen für den Leser bereit. Die Geschichte entwickelt irgendwann eine ganz eigene Dynamik und ohne dass viel Blut fließt, bleibt das Buch von der ersten Seite an spannend. Besonders gut fand ich auch, dass die Täter sich nicht so einfach haben überrumpeln lassen. Ein Mann gegen 10 und der eine gewinnt, ist immer so unglaubwürdig. Tsokos hat da so seine eigenen Ideen und die fand ich sehr gelungen. Allerdings war die Handlung teilweise schon sehr weit hergeholt, aber wer weiß, was nicht unter der Oberfläche in der Hauptstadt Deutschlands so brodelt.
Was aussieht wie ein schmales Bändchen „das man ja schnell durch hat“, hat es in sich. Auf 400 Seiten rast die Handlung nur so durch die Seiten und durch unterschiedliche Perspektiven bleibt es spannend.
Am Ende bekommt man als Leser noch einen kleinen Einblick in die Welt der Fälle des Autors, die ihn auch teilweise zu dieser Geschichte inspiriert haben. Man mag es teilweise kaum glauben. Sehr begeistert hat mich auch die Aussage, dass Abel und Herzfeld wiederkommen werden. Darauf freue ich mich schon sehr.
Rezensionen von heinoko:
Vielleicht eher eine Männerlektüre
Final Control von Veit Etzold
Wenn ein Autor Hochschulprofessor und Redner für Corporate Storytelling ist, überhaupt einen beeindruckenden Lebenslauf vorweist, zudem mit einer Rechtsmedizinerin verheiratet ist, kann man davon ausgehen, dass seine Bücher reichlich mit Hintergrundwissen gefüttert und strategisch raffiniert konstruiert sind.
Und so besticht auch in diesem Buch wiederum gründliche Recherche kombiniert mit persönlicher Erfahrung, in Form gebracht in einer spannenden Erzählweise.
Im vorliegenden Politthriller, der uns inhaltlich näher rückt als wir es wollen, geht es letztlich um die totale digitale Überwachung. Da ist der Milliardär Dairon Arakis, und da ist Tom, der dringend einen Investor braucht. Während die Welt schier vor die Hunde geht, insbesondere Europa direkt vor einem Bürgerkrieg steht, bietet Arakis die scheinbar einzige Lösung an, nämlich eine chinesische Sicherheitstechnologie. Doch hieße das nicht, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben?
Als durchschnittlich gebildete Leserin kann ich nicht abschätzen, ob die Bilder, die Veit Etzold hier entwirft, nicht allzu klischeehaft skizziert sind. Zumindest muten sie mich so an. Ist Europa wirklich im Vergleich zur chinesischen Macht so träge-dummdöselig? Und wieso wird ein Bodyguard mit schier überirdischen Karate-Kräften so einfach ausgetrickst? Dies nur zwei kleine Beispiele von Szenen, die mich im Buch nicht überzeugen konnten. Davon gab es etliche. Was mich außerdem nervte, war die Überflutung von Insider-Fachwörtern wie „Non-Disclosure-Agreements“ oder „Pitch“ oder „Heatmaps“ und viele andere. Ich hatte keine Lust, ständig zu googeln, was damit gemeint ist. Der Autor mit dem beeindruckenden Wissenshintergrund hält sich im Buch mit diesem vielfältigen Wissen nicht zurück. Das macht das Buch besonders, denn es gibt nicht nur Thrillerspannung mit einem Schuss Science Fiction, mit politischer Brisanz garniert. Sondern wir lernen auch zum Beispiel, wie, wo und warum das Buch „Frankenstein“ von Mary Shelley entstanden ist. Also kurz gefasst: Es gibt allerlei Klischees, unglaubwürdige Szenen, sich wiederholende Bonmots, viele Fachwörter und Wissensüberladung. Aber es gibt durchaus auch realitätsnahe Spannung. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass Veit Etzold eher für männliche Leser schreibt…
Rezensionen von Claudia R:
kulinarische Bibelreise ...
Gottes Güte schmecken von Margaret Feinberg
Klappentext:
Schmecken Sie das Leben. Finden Sie Gott. Wir hungern nach so viel mehr, als nur nach Essen: nämlich danach, gekannt, verstanden und geliebt zu sein. Könnte es sein, dass Essen nicht nur dazu gedacht ist, um unsere Bäuche zu füllen? Machen Sie sich mit der Autorin auf eine Entdeckungstour durch die Bibel.
Sie werden überrascht sein, wie Gott Ihnen begegnen wird und wie er ihr Herz füllen kann.
Cover:
Das Cover macht Appetit und lädt zum essen ein. Ein gedeckter Tisch mit vielen verschiedenen Kleinigkeiten, die den Appetit anregen und dazu ein vielversprechender Titel.
Meinung:
Hierbei handelt sich um kein Kochbuch im eigentlichen Sinne, sondern die Verbindung zwischen Essen und Gott und eine ganz neue und andere Betrachtungsweise.
Das Buch ist in ein längeres Vorwort bzw. eine Art Einladung und sieben weitere Kapitel rund um die Zutaten Fisch, Feigen, Brot, Salz, Oliven und Lamm gegliedert. Wobei jedes der Kapitel eins der Zutaten näher unter die Lupe nimmt und in die Betrachtung der Bibel, seines Herkommens und anderen Aspekten mit einbezieht.
Man bekommt so eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge. Toll auch wie verschiedene Bibelstellen und der Berg zu Gott hier mit eingebunden wird.
Die Erzählweise ist sehr angenehm und flüssig und man kann dieser sehr gut folgen. Es lässt sich sehr angenehm lesen und man bekommt allerhand wissenswerte Fakten und interessante Die rund um das jeweilige Lebensmittel erklärt und aufgezeigt.
Dazu bekommt man noch tolle Sprüche und Bibelverse, die zum Nachdenken anregen und auch mal wieder einen anderen Blick auf die Dinge zulassen.
Die Mischung aus Informationen, Wissen, Bibelversen und auch Rezepten am Ende der Kapitel finde ich eine sehr gelungene Mischung und hat mir persönlich sehr gut gefallen.
Essen ist nicht einfach nur Hunger und ein Bedürfnis, sondern ein ganz besonderes Bedürfnis, welches in diesem Buch näher betrachtet wird. Gemeinschaft mit Gott zu haben und auch die Dinger wieder genauer zu betrachten, zeigt uns dieses Buch und führt uns auf eine kulinarische Reise auf den Spuren der Bibel.
Fazit:
Ein kulinarischer Ausflug und eine Reise zu Gott, gespickt mit allerhand Wissen, einigen Rezepten und tollen Bibelversen.
Rezensionen von Lesestern:
Knisternde Funken im eisigen Schneesturm
Winterleuchten am Liliensee von Elisabeth Büchle
"Winterleuchten am Liliensee" ist der Auftakt von Elisabeth Büchles neuer Schwarzwald-Reihe und ist im August 2020 bei Gerth-Medien erschienen.
Die Geschichte entführt uns an einen wunderbaren Ort zu einer liebenswerten und ganz besonderen Familie in die Höhen des Schwarzwalds.
Dort residiert Charlotte Vogel mit ihrem Ehemann Heinrich, Ihren noch unverheirateten Söhnen und einem etwas schrullig wirkenden aber äußerst sympathischen Opa.
Als unverhofft Lisa, eine junge Frau aus Frankreich im Leben der Försterfamilie erscheint, wird deren beschaulicher Alltag durcheinander gewirbelt..
Mein Lese-Eindruck:
Als begeisterte Schwarzwald Reisende habe ich mich sehr gefreut auf diesen neuen "Wohlfühlroman" und wurde nicht enttäuscht.
Dieser Roman hat gehalten, was er versprochen hat, und so wurde mir eine sehr entspannende, romantisch-packende Liebesgeschichte geschenkt.
Zeitlich tauchen wir ein in das Jahr 1965, lernen wunderbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere kennen, die im Laufe der Handlung eine persönliche Entwicklung durchleben.
Besonders Lisa, die eine schwierige Kindheit hatte, gewinnt nicht zuletzt durch ihren Glauben eine innere Stärke, die ihr hilft trotz Widrigkeiten ihren Weg zu gehen.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und sehr angenehm zu lesen.
Die Geschichte samt Haupt-und Nebenfiguren ist ansprechend und es macht großen Spaß mit Leichtigkeit und Spannung der Handlung zu folgen und durch die Seiten zu fliegen.
Die Naturbeschreibungen spielen eine große Rolle und spiegeln die Atmosphäre dramatischer Szenen wieder.
Besonders ein Schneesturm und seine Folgen zeigen sowohl die Faszination der weißen Welt, als auch die Gefahr für Natur und Mensch.
Und zugleich werden auch die Gefühle der beiden Hauptprotagonisten aufgewirbelt und Vergangenes kommt ans Licht...
Mein Fazit:
Ein tolles Buch, das hinter seiner Romantik und Leichtigkeit, tiefe Lebensspuren aufzeigt, Sehnsucht nach Heimat thematisiert und mich mit einem guten Gefühl und der Vorfreude auf die nächsten Bände zurücklässt.
Rezensionen von Claudia R:
Steinzeitabenteuer ...
Doggerland von Daniel Bleckmann
Klappentext:
Ohne das Wasser zu sehen, weiß ich, was gerade geschieht: Der Tsunami ist da. Der Untergang Doggerlands hat begonnen. Ein Grollen wie von einem entfesselten Drachen hallt über die Insel.
Rote Steine, die an ein verfallenes Tor erinnern: Neugierig untersuchen die Zwillinge Lex und Leya die alten Felsbrocken im Wattenmeer - als sie urplötzlich in die Vergangenheit befördert werden.
8000 Jahre vor ihrer Zeit nach Doggerland. Mit Staunen tauchen sie in die vergangene Welt der Steinzeitmenschen ein. Doch zugleich mehren sich die drängenden Fragen. Wie kommen sie wieder zurück? Und was, wenn der große Sturm naht und Doggerland im Meer versinkt?
Ein spannendes Zeitreiseabenteuer über eine Insel, die es wirklich einmal gab: Vor 8000 Jahren ging Doggerland in der Nordsee unter.
Cover:
Das Cover entführt uns in eine versunkene Stadt und zeigt auf die Schätze und die Vergangenheit, welche am Meeresboden liegt. Auch farblich ist das Cover sehr schön gestaltet und macht auf jeden Fall neugierig auf die Geschichte.
Meinung:
Der Schreibstil ist fesselnd, lebendig und sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut und locker lesen.
Die drei verschiedenen Perspektiven aus Sicht von Alif, Lex und Leya ermöglicht ein tieferes Eintauchen in den jeweiligen Charakter und durch die verschiedenen Perspektiv-Wechsel wird zusätzlich Spannung aufgebaut.
Da die Perspektiven jeweils aus der Ich-Perspektive lesen und geschrieben sind, wird daher auch nochmal genauer auf den jeweiligen Charakter und auch dessen Eigenarten und Sprachweise eingegangen, was es zu Beginn nicht immer einfach macht, da der Zocker-Slang von Lex schon ein wenig gewöhnungsbedürftig ist und auch die einfache Sprachweise von Alif, mit allerhand Steinzeitbegriffen, macht es auch nicht immer einfach. Toll ist dazu jedoch das Glossar, welches die Steinzeit-Begriffe sehr gut erklärt. Die unterschiedlichen Sprachweisen machen es aber durchaus auch interessant und unterhaltsam. denn auch diese sorgen für einige Lacher.
Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und vor allem Leya habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen.
Die Geschichte wird sehr schön und spannend erzählt und durch die Ich-Perspektive fühlt es sich zeitweise so an, als wäre man mitten dabei und würde es hautnah miterleben. Auch die bildlichen und detaillierten Beschreibungen ermöglichen ein Einfinden in die Welt und die Geschehnisse und sorgen für ein Gefühl, als wäre man dabei. Spannung pur, die ein wundervolles Leseerlebnis entstehen lässt.
Inhaltlich möchte ich nicht zu viel verraten, erlebt selbst mit Lex und Leya die Reise in ein längst untergegangenes Doggerland vor 8000 Jahren und lässt euch in die Steinzeit entführen.
Toll fand ich auch die Gliederung und die angenehme Länge der Kapitel. Zu Beginn des Kapitells und auch an Hand des Symbols konnte man erkennen, aus welcher Sichtweise das folgende Kapitel erzählt wird. Die Idee fand ich sehr schön und gelungen.
Auch Themen wie Freundschaft und Umweltschutz kommen hier nicht zu kurz und werden altersentsprechend verpackt und in die Geschichte mit eingebaut.
Die Geschichte wird sehr schön erzählt, die wechselnden Perspektiven ermöglichen eine Vielfalt und zusätzliche Spannung, so dass man wie gefesselt bis zum Ende der Geschichte, dass Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Fazit:
Spannendes Steinzeitabenteuer mit vielfältigen Charakteren und einer bereichernden Geschichte.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Herzerwärmender Weihnachtsroman
Eine Weihnachtshochzeit im Schnee von Sarah Morgan
"Eine Weihnachtshochzeit im Schnee" macht Spass sagt Katies Mitbewohnerin, sagt ebenfalls Rosies Schwiegermutter in Spe, sagt auch Rosie.
Doch Roses Mutter Maggie und Rosies Schwester Katie halten das für keine gute Idee - Rosie kennt Dan doch erst seit einer Handvoll Monaten und jetzt soll schon geheiratet werden? Dazu noch an Weihnachten und in den USA, anstatt zuhause im Honeysuckle Cottage nahe Oxford Weihnachten zu feiern wie immer.
Nach den Telefonaten mit ihren Verwandten ist sich auch Rosie nicht mehr so sicher. Auch ihr geht es doch ein wenig zu schnell und immer öfter fällt ihr auf, dass sie eigentlich gar nicht so viel über Dan weiss und umgekehrt. Doch jetzt noch einen Rückzieher machen?
Derweil reisen ihre Eltern an. Zusammen, obwohl sie sich vor einiger Zeit getrennt haben, es ihren Töchtern aber noch nicht gesagt haben und gerade ist der Zeitpunkt ja auch schlecht. Die kratzbürstige Katie ist froh, kann sie alleine fliegen, denn nach einem traumatischen Erlebnis vor einigen Wochen ist sie nicht mehr dieselbe und will nun vor allem die Hochzeit ihrer Schwester verhindern. Und dann treffen sich alle in Aspen in einer Schneelandschaft und müssen sich ihrem Innenleben stellen.
Wem das Setting der Snow Crystal-Serie gefallen hat, wird sich auch hier wohlfühlen, denn auch hier liegt viel Schnee und die Baumhäuser müssen der Beschreibung nach einfach bezaubernd sein.
Viel Zeit um das winterliche Ambiente zu geniessen, bleibt den drei Frauen nicht, sie alle haben einiges zu tun, um ihre Probleme zu lösen. Abwechselnd erzählt Sarah Morgan von Maggie, Katie und Rosie und bringt die Story auf den Punkt.
Es sind unterschiedliche, meistens liebenswerte und sehr bodenständige Charaktere, die die Autorin in "Eine Weihnachtshochzeit im Schnee" zusammenbringt. Am wenigsten spürbar für mich war Dan, umso mehr sein Trauzeuge Jordan. Sarah Morgen lockert die emotionale Geschichte mit humorvollen Dialogen und Szenen auf, erklärt gut, wieso Katie so abgeht und legt eine runde Story, so wie wir es von ihr gewohnt sind, vor.
Einmal mehr ein super schöner und herzerwärmender Weihnachtsroman von Sarah Morgan und deshalb:
Fazit: Kuscheldecke ausbreiten, Tee aufsetzen, Kaminfeuer-Atmosphäre schaffen und die nächsten Stunden lesend in der Snowfall Lodge verbringen!
4.5 Punkte.










