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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

Magie und gute Unterhaltung ...

Lillys magische Schuhe, Band 1 - Die geheime Werkstatt von Usch Luhn

Klappentext/Inhalt:

Florentine möchte einfach nur dazugehören: in ihrer Klasse und in der Fußballmannschaft. Wie gut, dass Lilly ihr helfen kann! Sie lernt das Handwerk der magischen Schuhmacherin und weiß: Für Florentine wären die Bella Dolores genau richtig. Doch kurz bevor die Schuhe fertig sind, muss die Werkstatt Hals über Kopf umziehen.

Denn es hat sie jemand aufgespürt, der Lillys Fähigkeiten für seine finsteren Pläne nutzen will …
Diese Schuhwerkstatt ist magisch! Wer sie betritt, der bekommt Schuhe, die ihn mutiger, schneller oder beliebter machen. Aber nur ein Kind, das wirklich magische Schuhe braucht, findet die Werkstatt von Lilly Wunder, den Drachen Monsieur Archibald und die kluge Schildkröte Frau Wu.

Cover:

Das Cover ist sehr bunt, detailliert und sprüht förmlich vor Magie und Spannung. Auf diesem bunten Cover gibt es allerhand zu entdecken und viele kleine Details, die neugierig machen. Es weckt auf jeden Fall das Interesse und macht neugierig.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker. Den Handlungen und Geschehnissen kann man sehr gut folgen.

Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und beide Hauptcharaktere, sowohl Lilly, wie auch Florentine, sind sehr sympathisch. Mir hat es vor allem die kluge Schildkröte Frau Wu angetan. Als Schildkröten-Liebhaber, war die geheimnisvolle Schildkröte eins meiner Lieblingskapitel, denn da taucht die besondere Schildkröte zum ersten mal auf.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte.

Die Geschichte ist sehr schön durchdacht. Es gibt Magie, wundervolle Charaktere und geht über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Liebevoll und wunderschön ist die Geschichte gestaltet und auch sehr schön und altersgerecht erzählt.

Die Schriftart und -größe ist altersentsprechend gewählt und auch die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind sehr schön gestaltet. Kleine und größere Illustrationen in schwarz-weiß runden das Ganze sehr gut ab. Die Illustrationen sind sehr schön gestaltet und passen sehr gut zur Geschichte.

Die Geschichte und Charaktere machen sehr viel Freude und bereiten dem Leser sehr viel Lesespaß und Unterhaltung. Ein toller Beginn einer neuen Kinderbuchreihe mit Magie, Spaß und sehr viel guter Unterhaltung.

Fazit:

Ein toller Beginn einer neuen Kinderbuchreihe mit Magie, Spaß und sehr viel guter Unterhaltung.

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Rezensionen von Sorko:

Wir wissen, was auf uns zukommt...

2084 von Powell James Lawrence

Ein Schriftsteller beschreibt im Jahr 2084 die Situation auf unserem Planeten und führt Interviews mit verschiedenen Menschen, unter anderem mit Wissenschaftlern, die erklären, wie es zu dem kommen konnte, was dann gekommen ist.

Zugegeben, es ist ein Schreckensszenario, was Powell da aufzeigt. Aber leider wissen wir heute schon, dass es vermutlich so oder ähnlich kommen könnte.

Wenn wir nicht endlich etwas gegen die Erderwärmung tun. Für die meisten Maßnahmen wird es wohl schon zu spät sein, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Die Schlussfolgerung, die Powell zieht, ist bestimmt nicht unumstritten, aber vielleicht geht es nicht anders. Auf jeden Fall ist es ein aufrüttelndes Buch, das einmal mehr darauf hinweist, dass unsere Entscheidungsträger endlich wirkame Maßnahmen beschließen müssen. Wir wissen ja alle, was auf uns zukommt. Manche leugnen es, andere schieben den Gedanken daran beiseite. Diejenigen, die es ernst nehmen, müssen jetzt handeln! Nicht nur halbherzig, sondern mit vollem Einsatz. Dass das schwer ist, wenn man nur in kurzfristigen Wahlperioden denkt, ist klar. Dieses kurzfristige Denken müssen wir überwinden. Nur dann können wir die Erde vielleicht noch retten. Vielleicht aber auch nicht.

Sehr gut geschrieben, beeindruckend dargestellt, erschreckend in der Analyse – keine leichte Lektüre. Aber ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit. Es ist fünf nach Zwölf, wir sollten uns jetzt wirklich beeilen!!

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Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:

Familienbande

2084 von Powell James Lawrence



Die beiden Brüder Roy und Carl Opgard haben ein enges Verhältnis und kennen sich sehr genau. Nach dem Unfalltod der Eltern kümmert sich Roy um seinen jüngeren Bruder Carl. Dieser ist allseits beliebt und hat gute Schulnoten, geht zum Studieren nach Amerika und wird dort erfolgreich. Roy hingegen ist eher in sich gekehrt und reserviert, er wird Automechaniker und Chef der örtlichen Tankstelle.

Er lebt alleine im ehemaligen Elternhaus in den kargen, norwegischen Bergen in der Nähe der kleinen Stadt Os.
Als Carl und seine junge Frau Shannon nach Os zurückkehren, um ein exklusives Wellnesshotel zu bauen, das nicht nur sie, sondern das ganz Dorf reich machen soll, löst dies einiges an Wirbel auf. Denn nicht nur Carls Rückkehr, sondern auch die Baupläne werden nicht von allen mit großer Begeisterung aufgenommen. Carls Heimkehr nach 15 Jahren holt einige Ereignisse wieder an die Oberfläche, die lange in Vergessenheit geraten sind. So gab es z.B. zum Unfalltod der Eltern Ungereimtheiten, aber auch um die Beziehung der Brüder zueinander rankten sich Gerüchte, die wieder aufleben. Und der Sohn des damals verschwundenen Polizeichefs beginnt nun wieder, unbequeme Fragen zu stellen.
Roy, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, beginnt, Gefühle für seine Schwägerin zu hegen. Für ihn, der seinen kleinen Bruder immer und mit allen Mitteln beschützt hat, geht es nun um Treue oder Verrat, aber auch um Schuld und Verantwortung.
Nesbo erzählt zu Beginn ruhig, allerdings mit vielen Andeutungen, die den Leser lange über das tatsächliche Geschehen im Ungewissen lassen. Seine Figuren zeichnet er sehr genau und authentisch, ihre Beweggründe und Motive erlebt man hautnah mit.
Wer Jo Nesbo, auch abseits der Harry Hole-Reihe, mag, kommt hier voll auf seine Kosten!

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Rezensionen von Claudia R:

märchenhaft schön ...

Der Winter des Bären von Kiran Millwood Hargrave

Klappentext:

Mila lebt mit ihren Geschwistern im Eldbjorn-Wald. Seit Jahren schon warten sie auf den Frühling, doch der eisige Winter will einfach nicht vergehen. Eines Tages wird Milas Bruder von einem Bären entführt. Gemeinsam mit ihren Schwestern begibt sie sich auf eine gefahrvolle Reise in den hohen Norden - ins Reich des Bären - , um ihn zu retten.

Doch welche finsteren Pläne verfolgt der Bär? Und was hat ein Geheimnis in Milas Familie mit dem ewigen Winter zu tun?

Cover:

Das Cover ist zwar farblich auf den ersten Blick recht einfach gehalten und beinhaltete dennoch soviel kleine Details, die man erst beim genaueren Betrachten erkennt.

Das Cover ist in blau und weiß gehalten. Der Hintergrund ist blau und mit weißen Konturen zeichnet sich ein Mädchen hervor welches von knochigen Bäumen und Schneeflocken umgeben ist. Auf dem Kleid ist der Titel in goldener Schrift erkennbar und ein Band bzw. Seil verbindet das Ganze, sowie einen Vogel und einen Bären. Durch diesen weiß-blauen Kontrast wird auch sehr die winterliche Atmosphäre unterstützt.

Meinung:

Märchenhaft, fantastisch, winterlich und sehr atmosphärisch zieht dieses Buch den Leser in seinen Bann. Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker und lässt sich sehr gut lesen.

Besonders gut hat mir hier sich die Gestaltung der Kapitel und Seiten gefallen. Das Seil, welches auch Inder Geschichte, eine wichtige Rolle spielt, zieht sich durch alle Seiten und die Kapitelanfänge sind ganz besonders schön mit kleinen Illustrationen gestaltet. So sind diese besonders hervorgehoben und erkennbar. Auch die Kapitellänge hat mir gut gefallen und ermöglicht ein angenehmes Lesen. Die Überschriften der Kapitel sind kurz und verraten nicht zu viel. Alles in allem ist die Gliederung und Gestaltung sehr gut gelungen.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und konnten mich begeistern. Gern habe ich mit Mila, diese besondere Reise in Angriff genommen und mit ihr und ihren Geschwistern mitgelitten.

Mila lebt in einem Wald in dem ein eisiger Winter herrscht und als ihr Bruder plötzlich verschwunden ist, begeben sich die Schwestern auf eine gefährliche Reise. Die Atmosphäre ist stets sehr stimmungsvoll, winterlich und mystisch. Die Geschichte ist spannend erzählt und man verfolgt diese sehr gern. Am liebsten möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da man stets gern wissen möchte, wie es weitergeht.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten, erlebt selbst die Geschichte um Mila und ihre Geschwister. Es ist liebevoll, mystisch und spannend erzählt und vereint dabei eine Geschichte über Zusammenhalt, Geschwisterliebe, Mut, sowie über Abschiede und neue Anfänge.

Eine stimmungsvolle Fantasygeschichte mit Märchencharkter für kleine und große Leser.

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und mich auch sehr gut unterhalten. Diese hat mir einige sehr schöne Lesestunden bereitet und mich in eine wundervolle winterliche Welt entführt und meine Gedanken schweifen lassen.

Fazit:

Eine stimmungsvolle Fantasygeschichte mit Märchencharkter für kleine und große Leser.

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Rezensionen von Tourenspuren:

schöne einfache und mittelschwere touren!

Der Winter des Bären von Kiran Millwood Hargrave

tolle übersicht von einfachen und auch mittelschweren touren im dreiländereck mit schwerpunkt auf vorarlberg. ideal für EMTB und MTB einsteiger. schön dass ich auch bei mir hinterm haus dank dem buch immer wieder neue touren finde.

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Rezensionen von Claudia R:

niedlich, auf besondere Weise ...

Hase und Mond von Ruth Johanna Benrath

Klappentext:

"Schreib mir eine Geschichte!", wünscht sich Odilia. Und so erzählt ihr die Freundin der Mutter vom Hasen mit den viel zu langen Ohren und von dem neugierigen Mond, der eigentlich nur kurz in das Fenster des Hauses schauen wollte, das auf seinem Heimweg liegt. Doch dann soll er den Hasen beim großen Superhasen-Wettlauf helfen, obwohl er doch seinen Dienst am Himmel versehen muss.

Und dann kommt auch noch die Aufsichtsbehörde, um zu prüfen, ob er auch ordentlich arbeitet...

Cover:

Das Cover ist sehr schön, farbenfroh und niedlich gestaltet. Man sieht einen kleinen Hasen, mit sehr langen Ohren, der auf der Wise Handstand macht und dahinter einen übergroßen Mond, der fast das ganze Cover einnimmt und sehr niedlich dreinschaut.

Meinung:

Ein ganz besonderes Buch, was wunderschön erzählt wird und sehr tolle Einflüsse beinhaltet. Denn dies ist nicht einfach nur eine Geschichte, sondern eher eine Geschichte in der Geschichte bzw. man ist bei der Entstehung der Geschichte dabei.

Odilia wünscht sich eine Geschichte und so entwickelt sie mit der Freundin der Mutter eine Geschichte, denn beide lieben Bücher und denken sich so "die Geschichte vom Hasen und vom Mond" aus. Doch diese wird dann nicht einfach so erzählt, sondern immer wieder gibt es kleine Einschübe von Odilia und der Freundin der Mutter und diese muss Odilia Rede und Antwort zu Geschichte stehen. Dies macht es noch interessanter und bringt einen bestimmten Humor und eine ganz besondere Art hinein, die das Buch zu etwas einzigartigem macht.

Diese besondere Erzählweise ist sehr schön gestaltet und macht es ganz besonders. Man fühlt sich als Vorleser, wie über die Schulter geschaut, und die kleinen Einwürfe sind sehr niedlich gemacht und farblich anders hervorgehoben, so dass man diese auch sehr gut erkennt.

Der Schreibstil an sich ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen.

Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und auch Hase und Mond sind sehr liebevoll und niedlich gestaltet. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und auch die Erklärung des Stammbaumes von Hase ist sehr schön gemacht. Man merkt, dass sehr viel Herzblut und Liebe in diese Geschichte steckt und die Autorin sich viele Gedanken dazu gemacht hat.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.

Die Illustrationen sind sehr schön gestaltet und passend zu jeder Seite entworfen. Sie veranschaulichen das Gelesene und geben dies sehr gut wieder. Die bunten Bilder ermöglichen auch jüngeren Lesen, der Geschichte gut zu folgen und runden das Ganze sehr gut ab.

Eine wunderschöne und niedliche Geschichte, dessen Einschübe einen Einblick und die Entstehung der Geschichte ermöglichen und so ein ganz besonderes Feeling wiedergeben.

Mir hat diese Geschichte und auch diese besondere Erzählweise sehr gut gefallen und sehr viel Spaß gemacht.

Fazit:

Eine wunderschöne und niedliche Geschichte, in deren Entstehungsgeschichte, man durch besondere Weise Einblicke erlangt.

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Rezensionen von thora01:

Die Suche nach den Teilen des Kristallherzens geht weiter - toller 2. Band

Die Kristallelemente (Band 2): Die türkise Seele der Wüste von B. E. Pfeiffer

Inhalt/Klappentext:
Heißer Sand, endlose Dünen und eine Stadt, die ihr vollkommen fremd ist … das ist das neue Zuhause der magiebegabten Oriana. Waren ihre Kräfte in der alten Heimat gefürchtet und verpönt, so findet sie in Sarabor endlich eine Möglichkeit, sie beherrschen zu lernen. Denn durch die Einladung einer geheimnisvollen Konditorin kann sie ihrem alten Leben entfliehen und in einem Laden arbeiten, der ganz besondere Schokolade verkauft.

Magische Schokolade, welche die Gefühle der Menschen beeinflusst und damit einen Fluch fernhält, mit dem sich Oriana bald schon selbst konfrontiert sieht: den Fluch von Sarabor, der die Stadt in ein Chaos zu stürzen droht.
(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung:
Wundervolle Märchenadaption. Die Autorin hat das Märchen sehr gut in ihrem Werk versteckt und ich hab es erst ziemlich spät entdeckt um welches Märchen es sich handelt. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und ich habe mich sofort in der erschaffenen Welt der Autorin sehr wohl gefühlt. Die Protagonisten fand ich sehr sympathisch. Oriana ist sehr sympathisch und kämpferisch. Sie hat mich sofort in den Bann gezogen. Ganz besonders mag ich ihren besonderen Begleiter. Er ist ein wenig schusselig und wird von vielen unterschätzt. Ich fand ihn einfach nur zum schmunzeln. Der männliche Hauptprotagonist Kezlin fand ich sehr geheimnisvoll. Ich wurde zuerst nicht sofort warm mit ihm. Er ist ein sehr vielschichtiger Charakter und ich brauchte etwas Zeit um hinter seine Fassade zu blicken. Sehr gut gefallen hat mir, das die Protagonisten aus dem ersten Band in dieser Geschichte auch präsent sind und meiner Meinung nach sehr wichtig für die Story sind. Das Werk ist sehr spannend und hat für mich die perfekte Mischung aus spannenden und entspannenden Szenen. Ich mag das Zusammenspiel zwischen den Akteuren und wurde von ihnen immer wieder positiv überrascht. Ich fand es toll wie die Autorin das Märchen „Alladin und die 40 Räuber“ in ihrem Werk aufgegriffen hat. Der Schluss hat es wirklich in sich. Er ist sehr spannend und hat dem Leser eine Menge Aktion zu bieten. Der Cliffhänger und Überleitung zum Folgeband ist sehr gelungen und macht Lust sofort weiterzulesen.

Mein Fazit:
Eine sehr spannende Fortsetzung. Die Story ist im Vergleich zu Band 1 eher ruhig. Dennoch hat die Geschichte mich mitgerissen und einfach nicht mehr losgelassen.

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Rezensionen von C. P.:

Engelsflügel in Dämonenschwarz

Celestial City - Akademie der Engel von Leia Stone

Der Krieg zwischen den Engeln und den Dämonen hat sich kurzerhand auf die Erde verlagert. Dumm nur, dass dadurch viele Bewohner der Erde mit deren Energie durchflutet wurden und nun ebenfalls magische Fähigkeiten aufweisen - mal die der Engel, mal die der Dämonen. Zum 18. Geburtstag erfolgt die Erweckung dieser Kräfte, welche anschließend in der Academy der Engel oder Dämonen trainiert werden.

Brielles Leben gerät bei dieser Zeremonie komplett durcheinander, als ihr plötzlich Engelsflügel wachsen - nur leider im dämonischen schwarz! Und dann ist da noch der Vertrag, der sie an einen Dämon bindet…

"... Unschuldige Menschen haben sich wegen euch in Freaks verwandelt!", brüllte ich.
(Zitat S. 250)

Brielle und ihre BFF Shea sind wirklich der Knaller. Aufgewachsen in Demon City, dem von Dämonen beherrschten Teil von Celestial City (einst Los Angeles), haben sie schnell gelernt, sich durchzusetzen und halten zusammen wie Pech und Schwefel. Gerüche, nach denen es in Demon City leider nur allzuoft riecht, vom quasi-Dauerregen ganz zu schweigen. Das war auch so ein Punkt, der mich am Worldbuilding arg störte, es ist einfach zu sehr nach schwarz-weiß-Klischee aufgebaut: In Demon City ist alles eklig, stinkt und die Jobs für die Menschen liegen eher im Bereich Tod oder Rotlichtmillieu, während in Angel City die Reichen in Sonnenschein leben und alles hell und sauber ist. Und die Erweckungszeremonie erfolgt natürlich in wunderschönen Kleidern. Entsprechend skeptisch war ich daher zu Beginn des Buches. Nicht besser machte es das nächste Klische, welches sogleich folgte, denn Brielle, die fortan von einer handvoll Celestials, Menschen mit Engelsflügeln, ausgebildet werden soll, sucht sich von diesen durchweg heiß aussehenden Typen ausgerechnet Lincoln Grey als ihren Love Interest aus, der sie wie der Anwärter zum Arsch der Jahres behandelt. Da waren die Muckis einfach mal das überzeugendere Argument dieses Bad Boys bzw. Sad Boys. Schade.
Davon mal abgesehen ist die Ich-Erzählerin Brielle eine toughe und selbstbewusste junge Frau mit dem Herz am rechten Fleck, die sich für ihre Freunde stark macht. Ihr Erzählstil ist unterhaltsam bis humorvoll, abwechslungsreich und ihre Abenteuer spannend. Zudem gefiel mir das Drumherum mit den Erzengeln, diversen Dämonentypen mit ihren jeweiligen Eigenarten sowie das Geheimnis, welches Brielle und ihre schwarzen Flügel umgibt und welches sie herauszufinden versucht. Denn durch diese Flügel steht sie schlagartig im Interesse sowohl der Engel wie auch der Dämonen.
Ein überwiegend gelungener Einstig in Brielles Ausbildung an der Fallen Academy der Engel mit spannenden sowie lustigen Momenten und einigen wirklich guten Ideen. Leider aber auch stark durchsetzt mit unnötigen Klischees, die das Buch dadurch wieder stark in die Mainstream-Ecke zurückdriften lassen. Dennoch lohnt sich das Buch, zumal es erst das erste von vier Ausbildungsjahren beinhaltet und die Story noch Potential nach oben bietet.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Atmosphärischer Trilogie-Auftakt!

Celestial City - Akademie der Engel von Leia Stone

Marlene Averbeck entführt die Leser in das Berlin des frühen 20. Jahrhunderts. Am Hausvogteiplatz, mitten im Herzen der schon damals in Sachen Modetrends richtungsweisenden Großstadt, ist das traditionsreiche, familiengeführte Warenhaus Lichtenstein Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Man ist bemüht, der anspruchsvollen Kundschaft möglichst jeden Wunsch zu erfüllen.

Trotz luxuriöser Ausstattung ist das Lichtenstein auch ein Treffpunkt für weniger gut betuchte Berliner – immerhin kann man herrlich durch die prunkvoll gestalteten Verkaufsräume flanieren, die edlen Waren bestaunen, ein wenig träumen und das einzigartige Flair des Hauses genießen.

Hierhin verschlägt es die junge Hedi, die nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Tätigkeit als Ladenmädchen die Haushaltskasse etwas aufbessern möchte. Ihre Mutter akzeptiert dies nur notgedrungen – in Hildes Augen schickt es sich nicht, wenn Frauen arbeiten gehen; viel lieber möchte sie ihre Tochter vorteilhaft verheiratet sehen. Unterstützung findet Hedi allerdings in ihrer besten Freundin, der lebenslustigen Theaterschauspielerin Ella Winkler, die in Sachen Männerbekanntschaften nichts anbrennen lässt und sich aufgrund ihrer Karriereambitionen mit ihrer Familie in Wien überworfen hat. Auch Thea Stübner arbeitet im Lichtenstein; sie ist ausgebildete Schneiderin und wird eine gute Freundin von Hedi. Zunächst schmunzelt sie über die Unbeholfenheit der Neuen, staunt aber bald nicht schlecht über das "Lämmchen": binnen kürzester Zeit erregt Hedis gutes Gespür für Farb- und Stilkombinationen Aufsehen im Haus. Auch Ludwig Lichtenstein, in den Thea schon lange verliebt ist, bemerkt Hedis Talent.

Ludwig und Jacob Lichtenstein, die zwei grundverschiedenen, rivalisierenden Söhne der Familie, haben in Bezug auf die Zukunft des Unternehmens denkbar unterschiedliche Vorstellungen. Der kreative Jacob hat ein Faible für die französische Haute Couture und träumt davon, diese Eleganz auch in die Berliner Mode einfließen zu lassen; Lebemann Ludwig hingegen möchte alles beim Alten belassen und sperrt sich gegen Veränderungen jeglicher Art. Dann jedoch werden ihre Unstimmigkeiten zur Nebensächlichkeit, denn ihr geliebtes Warenhaus geht in Flammen auf und kurz darauf bricht der Erste Weltkrieg aus…

Bereits die Covergestaltung lässt vermuten, dass es sich um einen historischen Roman mit dem Schwerpunkt Mode handelt. Tatsächlich zieht sich die Leidenschaft für dieses Thema wie ein roter Faden durch das Werk und der bildreiche Schreibstil strotzt nur so vor detailreichen Beschreibungen wunderschöner Kleidungsstücke und Fachbegriffen aus der Modebranche. Leider war es im Rahmen des Audiobooks nicht möglich, das diesbezüglich sicherlich hilfreiche Glossar einzufügen, welches sich im gedruckten Buch im Anhang befindet. Die traumhaft angenehme Stimme von Sprecherin Sandra Voss hat dieses kleine Manko allerdings mehr als ausgeglichen; sie ist ein Garant für maximalen Hörgenuss und mittlerweile greife ich bedenkenlos zu jedem Hörbuch, auf dem ich ihren Namen entdecke.

Erzählt wird abwechselnd aus vier Perspektiven, wobei sich die Autorin jeder Sichtweise mit gleicher Intensität gewidmet hat. Ich habe mich mühelos in die Gedankengänge von Hedi, Ella, Thea und Jacob hineinversetzen können. Speziell die drei Damen habe ich allesamt gleichermaßen ins Herz geschlossen und auch Jacob ist ein enorm sympathischer Charakter. Wir blicken hinter die Kulissen des schillernden Warenhauses, lernen die internen Abläufe kennen und verstehen bald, dass Jacob im Hinblick auf nötige Veränderungen den richtigen Riecher hat – das Lichtenstein, in dem es noch keine Rolltreppe gibt, steht zwar für solide Qualität, doch es wirkt eher antiquiert als modern, aus der Zeit gefallen… und es läuft Gefahr, den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren. Gekonnt gelingt es Marlene Averbeck, das beeindruckende Setting und die Geschichte, die reich an Gefühlen und tiefgründigen Figuren ist, zum Leben zu erwecken.

Es ist kein außergewöhnlich temporeicher Erzählstil, vielmehr entwickelt sich die Handlung ganz gemütlich, was ausreichend Zeit lässt für eine umfangreiche Vorstellung der einzelnen Protagonisten. Gerade bei einem Werk mit zahlreichen Figuren finde ich es wichtig, zu möglichst vielen von ihnen einen Bezug aufbauen zu können. Dies ist hier einwandfrei geglückt. Nichtsdestotrotz fehlte mir ein wenig Lebendigkeit, auch das Pariser Flair während des gemeinsamen Ausflugs von Hedi, Jacob und dem Konfektionär Hannes hätte gerne etwas mehr strahlen dürfen. Der zeitgemäße Wortlaut in den Dialogen und die immer wieder eingestreuten Alltäglichkeiten des damaligen Lebens (Monatslöhne, Dresscodes, Moralvorstellungen, …) lassen die Lektüre zu einer interessanten Zeitreise werden und zeugen von der hervorragenden Recherchearbeit der Autorin.

Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und war entzückt von dem in vielerlei Hinsicht versöhnlichen Ende, das eine Vielzahl an Entwicklungen für die Folgebände ermöglicht.

Fazit: Eine klare Leseempfehlung für alle modeinteressierten Fans von historischen Frauenromanen!

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Rezensionen von büchernarr:

Ruhiger, sonderbarer Roman

Das Leben ist ein wilder Garten von Roland Buti

Der Landschaftsgärtner Carlo Weiß umwandelt die Gärten seiner Kunden in traumhafte Welten. Doch sein eigenes Leben kriegt er nur schwer in den griff. Seiner Frau verlässt ihn und seine Tochter zieht aus um sich ihrem Studium zu widmen. Als seine Mutter, die an Demenz leidet, auch noch von Altenheim verschwindet, ist sein einsames Leben komplett auf den Kopf gestellt.

Bei seiner Such nach ihr wird ihm nach und nach klar, dass er seine Familie um sich verliert, weil er nicht das notwendige Interesse an deren Leben und Bedürfnissen zeigt. Dies macht im unter anderem auch sein Assistent und Freund Agon klar, der eine einmalige Tiefe und Empathie für die Menschen entwickelt.
Obwohl der Roman vielschichtige Themen aufgreift und es letztendlich um wertschätzende Selbstanerkennung geht (denn nur wer sich anerkennt kann auch die anderen anerkennen) habe ich inhaltlich ein wenig mehr erwartet. Das Analyse blieb zu sehr an der Oberfläche und der Roman war teilweise langatmig und uninteressant. Es ist eine ruhige Geschichte, die vielleicht in eine andere Lesegemeinde besser abschneiden würde.

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