Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Ein starker Triest-Roman
Die Liebenden von der Piazza Oberdan von Christian Klinger
Ein großartiger Triest-Roman von Christian Klinger für den Picus-Verlag.
Zu Beginn haben es die Hauptfiguren schwer.
Es gibt 2 zeitlich versetzte Handlungsstränge.
1945 ist Pino in Gefangenschaft. Pino und seine Verlobte Laura sind die titelgebenden Liebenden.
Vittorio Robusti ist 1916 an der Front und wird verletzt.
Doch er überlebt und an seiner Seite begleitet der Leser das Schicksal Italiens und insbesondere Triest.
Es gibt einige gute Beschreibungen der Umgebung. Triest ist eine Stadt, die bis 1918 Teil der Habsburger Monarchie war, dann zu Italien fiel und deren Bewohner oft zwiegespalten waren, wo sie dazugehören. Das spaltete sogar Familien.
Betrachtet wird auch der Aufstieg Mussolinis.
Die Handlung bleibt nahe bei der Familie Robusti, wobei erzählerisch zeitlich hin- und her gesprungen wird. Es sind gute Hauptfiguren, die dem Leser schnell ans Herz wachsen. Auch an ihrem Schicksal werden die geschichtlichen Vorgänge abgebildet.
Rezensionen von Claudia R:
wundervoller Gedichteband ...
Die Liebenden von der Piazza Oberdan von Christian Klinger
Klappentext:
Die einen fangen nachdenklich an, und lassen uns am Ende befreit schmunzeln. Doch dann sind da die gemeinen Verse, in denen Heinrich Schmidt uns mit lustigen Reimen zuerst einlullt, um dann ganz nüchtern zu enden und uns das Lachen im Halse stecken bleibt. Aber natürlich nur, wenn wir es merken.
(J.Heinrich Heikamp)
Cover:
Das Cover ist recht einfach gehalten. Es zeigt ein Porträt des Autoren und der Hintergrund ist in einem beige-braun Ton gehalten.
Meinung:
In diesem Büchlein sind 33 Gedichte des Autors enthalten, die den Leser zum Nachdenken bringen und ihn mit unterschiedlichen Gefühlen zurücklassen. Teils sind diese sehr philosophisch, aber auch emotional, humorvoll oder mit einem gewissen Charme.
Mich konnten die Gedichte begeistern und zum Nachdenken anregen.
Eine tolle Idee für Zwischendurch oder auch einfach so genießen, auch ein nettes Mitbringsel oder Geschenk. Man kann dabei entspannen oder sich auch einfach eine Auszeit des Alltags gönnen, denn die Gedichte lesen sich sehr angenehm und locker.
Die Art der Gedichte hat mir sehr gut gefallen und auch der Humor und die Emotionen, die in diesen mitschwingen.
Ein toller Gedichtband, mit vielen sehr schönen kleinen und auch längeren Gedichten, die sich sehr angenehm lesen und auch zum philosophieren und Nachdenken einladen. Auch zum Schmunzeln und Grübeln laden diese ein.
Fazit:
Ein wunderschöner Gedichteband mit 33 kürzeren und längeren Gedichten, welche zum Schmunzeln, philosophieren und Nachdenken einladen.
Rezensionen von KimVi:
Große Gefühle
Morgan's Hall von Emilia Flynn
Gemeinsam mit seinem besten Freund Dickie bricht der Amerikaner John Morgan im Jahr 1938 zu einer Europareise auf. Die Zeiten sind unsicher. Deutschland steht deshalb nicht auf ihrer Reiseroute. Doch in Wien werden sie von den Ereignissen überrollt. Österreich wird über Nacht besetzt und die Bevölkerung scheint das jubelnd zu begrüßen.
In diesen schicksalhaften Tagen lernen die beiden Amerikaner die Halbjüdin Isabelle kennen. John verliebt sich sofort in die schöne junge Frau und auch Dickie kann sich ihrem Charme schon bald nicht mehr entziehen. Gegen ihren Willen ergreift John die Initiative und organisiert für Isabelle eine waghalsige Flucht. Diese endet in Amerika, auf Johns Familiensitz Morgan's Hall. Dort wird Isabelle als Johns Verlobte vorgestellt. Und obwohl Isabelles Herz eigentlich für Dickie schlägt, setzt John sich darüber hinweg. Er hofft, dass Isabelle erkennen wird, wie sehr er sie liebt und diese Liebe erwidern wird. Doch Isabelle sehnt sich danach, an Dickies Seite zu leben und Liebe kann man nicht erzwingen.....
Bei diesem Roman handelt es sich um den Auftaktband einer dreiteiligen Familiensaga. Der Einstieg ins Geschehen gelingt relativ mühelos, da die Autorin es hervorragend versteht, Handlungsorte und Protagonisten so detailliert und authentisch zu schildern, dass sie beim Lesen zum Leben erwachen. Der geschichtliche Hintergrund, der dazu führt, dass die Halbjüdin Isabelle Wien so schnell wie möglich verlassen muss, fließt dabei eindringlich in die Handlung ein.
Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Zunächst lernt man dabei die Hauptcharaktere kennen. Obwohl sie alle anfangs sympathisch wirken, weiß man schon bald nicht mehr, was man von ihnen halten soll. Denn es kommt zu einigen Handlungen und Ereignissen, die man, aus heutiger Sicht und wahrscheinlich auch für sich selbst, nicht einmal im Ansatz nachvollziehen kann. Die Protagonisten zeigen sich nicht von ihrer besten Seite, obwohl alle eigentlich einen guten Kern haben. Doch gemeinsam scheinen sie nicht zu funktionieren und deshalb durchlebt man mit ihnen eine wahre Achterbahn der Gefühle. Liebe, Hass, Freundschaft, Intrigen und Verrat sorgen dafür, dass auf Morgan's Hall keine Ruhe und schon gar keine Harmonie einkehrt. Obwohl die Stimmung deshalb nicht gerade rosig ist, gerät man schon bald voll und ganz in den Sog der Geschichte und kann sich den dramatischen Ereignissen kaum noch entziehen.
Die Charaktere der Morgan-Saga polarisieren, wecken aber die Neugier auf den weiteren Verlauf der Reihe.
Rezensionen von Bibliomarie:
Englischer Klassiker
Das Geheimnis von Dower House von Nicholas Blake
Im Verlag Klett-Cotta erscheinen seit einiger Zeit englische Krimi-Klassiker in sorgfältiger Neuedition. So auch nun Blakes Weihnachtskrimi „Das Geheimnis um Dower House“. Nicholas Blake ist das Pseudonym des Autors Cecil Day-Lewis (1904–1972). Er war ein Akademiker, wurde von der Queen zum Hofdichter ernannt und schrieb, wie viele andere britische Gelehrte, sehr erfolgreiche Krimis.
Nigel Strangeways, ein Hobbydetektiv aus besserer englischer Gesellschaft wird von Sir John, dem stellvertretenen Polizeipräsidenten Londons gebeten, ganz privat einigen Drohbriefen nachzugehen. Der Adressat ist Fergus O’Brian, ein hochdekoriertes und sagenumwobenes Fliegerass aus dem 1. Weltkrieg, der zurückgezogen auf dem Landsitz Dower House lebt. Die Nachrichten drohen O’Brian mit seinem Tod am 2. Weihnachtstag. Nigel nimmt die Einladung an um die Gäste O’Brians unter die Lupe zu nehmen, denn der hat alle, die er verdächtigt, eingeladen.
Es kommt, wie es kommen muss, O’Brian findet trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, genau wie angekündigt seinen Tod.
DieGäste bedienen das Klischee: eine Lebedame, natürlich vollbusig und blond und unter dem Make Up ziemlich gewöhnlich, ein ehemaliger Militär und jetziger Clubbesitzer, der höchst anrüchig scheint, eine unkonventionelle Weltenbummlerin und ihr Bruder, dazu ein Oxford Professor, zufällig auch Nigels ehemaliger Mentor. Damit ist die Besetzung des Kammerspiels fast komplett.
Damit sind Setting und Personal schon klar umrissen, der Mörder kann nur im Haus gewesen sein und jeder Gast hatte ein besonderes Verhältnis und im Grunde auch ein Motiv. So beginnt für Nigel ein intellektuelles Ratespiel, in das er den lokalen Polizisten als Resonanzboden für seine Theorien einbezieht.
Dieser Polizist wird von Nigel gleich als rechtschaffener Mann mit bäuerlicher Herkunft und solider Polizeiausbildung klassifiziert und es ist klar, dass dieser sich dem gesellschaftlich höher gestellten Nigel Strangeways unterordnet. Es fällt auf, wie wichtig die Gesellschaftsordnung in Krimis aus dieser Zeit ist.
Blake präsentiert nun ein intellektuelles Rätsel, mit vielen Zitaten und Anspielungen aus der Literatur. Das entfaltet auch heute noch seinen Reiz und ich habe mich gern auf dieses Spiel eingelassen. Der Krimi hat den Charme und die Eleganz der alten Klassiker, die Spannung ordnet sich unter.
Mich hat der Sprachstil Anspielungen sehr gut gefallen, obwohl ich schon den Eindruck hatte, dass der Autor seinen intellektuellen Anspruch auch in seiner Arbeit unter Pseudonym zum Ausdruck bringen wollte.
Besonders schön ist dem Verlag die Ausstattung gelungen.
Rezensionen von barbara.liest:
Leylas Wurzeln
Die Sommer von Ronya Othmann
Leyla wächst als Tochter einer Deutschen und eines geflüchteten Kurden in Deutschland auf und verbringt ihre Sommer bei der Großmutter in "Kurdistan". Die Großmutter legt viel Wert auf Religion und Kultur und versucht Leyla dies auch zu vermitteln. Trotzdem gehört Leyla nicht richtig dazu und dies wird ihr sowohl von den Cousinen im Dorf vermittelt als auch in Deutschland gezeigt.
Trotzdem fährt Leyla gerne zu ihrer Oma, bis der Krieg dies nicht mehr zulässt.
Ich habe mir bei der Lektüre sehr schwer getan. Konnte keinen roten Faden finden. Die Sequenzen haben zwischen dem Aufwachsen des Vaters und dem Aufwachsen von Leyla hin und hergewechselt. Man musste sehr aufpassen aus welcher Perspektive es erzählt wird.
Der kulturelle Anteil wurde immer wieder angeschnitten, jedoch nie ausführlich behandelt und die Rolle der deutschen Mutter war für mich auch sehr unklar.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Zu viel heile Welt
Winterwunderzeit von Debbie Macomber
In diesem Roman wünschen sich Laurel und Zach seit langem ein Kind, doch auch auf dem Adoptionsweg gelang es ihnen bisher nicht. Laurel sagt, sie hätte damit abgeschlossen, doch Zach glaubt ihr nicht. Laurels demente Grossmutter Helen aber glaubt, dass der Wunsch ihrer Enkelin schon bald in Erfüllung gehen wird.
Doch wer glaubt schon einer dementen alten Frau, die nicht mal mehr den Heimweg findet?
Helen merkt, dass sie immer vergesslicher wird und stimmt einer Tagesbetreuung zu, so dass sie nicht alleine ist, wenn Laurel und Zach auf Arbeit sind. Leider hat Laurel bei den Betreuungsstellen auf die Schnelle kein Erfolg. Bis Merkle, Mrs Miracle, vor der Türe steht. Dass diese nicht wirklich von der Firma "Caring Angels" geschickt wurde, ist Helen schnell klar. Laurel hingegen schiebt Helens Aussagen auf ihre Demenz, nur Zach wird nach einem Einkaufserlebnis stutzig.
Im Laufe der Geschichte macht man Bekanntschaft mit Merkles Freundinnen Shirley, Goodness und Mercy, die für lustige Szenen sorgen.
Die Story an sich ist nett, aber sehr oberflächlich. Sie erinnerte mich an gewisse Romane von Cecelia Ahern. Man merkt die christliche Gesinnung der Autorin noch deutlicher als in ihren anderen Romanen. Wer also nichts mit Engeln am Hut hat, nicht an Gott und Gebete glaubt, und einen unerfüllten Kinderwunsch hat, sollte das Buch besser nicht lesen.
Denn der Roman könnte falsche Hoffnungen wecken. Debbie Macombers Botschaft ist klar: "Gebete werden auf jeden Fall erhöht." Dass die vielleicht nicht genau so erhöht werden, wie man es sich wünscht und ein Gebet kein Wunschzettel ist, der nächstens in allen Punkten erfüllt wird, lässt die Autorin aus. In nur einem einzigen Nebensatz geht sie darauf ein, danach hört sich alles viel zu einfach an.
Wer das alles ausblenden kann und nicht anfällig ist, hat einen sternenstaubleichten Weihnachtsroman vor sich, der einen in die richtige Adventsstimmung bringt und bei dem man nach der Lektüre die Krippe vom Estrich holt, sofern man sie noch nicht aufgestellt hat.
Mir aber war trotzdem viel zu viel heile Welt enthalten. Hätte die Autorin den Fokus ein wenig breiter gestellt, hätte sie die Thematik wunderbar vertiefen können.
Lesen sollte man "Winterwunderzeit" am besten im Advent, da sind die Leserinnen in der richtigen Stimmung und man verzeiht dann der Autorin ihre Missionsversuche wohl auch eher.
Fazit: Nette Story für die Adventszeit, aber aufgrund der Thematik nicht für jede Leserin die passende Lektüre.
3.5 Punkte.
Rezensionen von liesmal:
Tragische Familiengeschichte
Tage mit Ida von Hiltrud Baier
„Wir wissen doch manchmal selber nicht, wer wir sind. Wie sollen wir dann wissen, wer unsere Liebsten sind?“
Das Mädchen oder die junge Frau auf dem Titelbild, von der nur der geflochtene dicke Zopf mit den eingebundenen Schneeglöckchen zu sehen ist, hat meine Neugier auf das Buch geweckt.
„Tage mit Ida“ von Hiltrud Baier ist erschienen im Verlag Krüger und erzählt eine wunderbar einfühlsame Geschichte über drei Frauen.
Als sich Susanne und Ida im Jahr 1999 über den Weg laufen, kennen sie sich noch nicht. Aber sie scheinen wie mit einem unsichtbaren Band verbunden zu sein. Sie treffen sich wieder. Bei dieser Begegnung erfährt Susanne, dass Ida die Schwester ihrer Mutter Christel ist. Susanne kann es nicht glauben, denn ihre Mutter hat nie von einer Schwester gesprochen. Warum nicht? Wenn sie es von ihrer Mutter nicht mehr erfahren kann, wird Ida ihre Frage beantworten?
Das Buch spielt in zwei Zeitebenen und geht dabei zurück bis in das Jahr 1927. Mir gefallen nicht nur die kurzen Episoden mit den Wechseln zwischen Zeit und Ort außerordentlich gut, sondern auch die Selbstverständlichkeit, mit der es der Autorin gelingt, mich als Leserin mit hineinzunehmen in die Geschichte, in der Susanne und Ida versuchen, Licht in das Dunkel ihrer Familiengeheimnisse zu bringen.
Für mich waren es großartige Tage mit Ida, die viel zu schnell zu Ende gegangen sind. Der außergewöhnliche Schreibstil, die spannende und emotionsgeladene Handlung und die vielen überraschenden Momente, die nicht immer nur schön waren, sondern manchmal den Atem stocken ließen, haben mir ganz besonders wertvolle Lesestunden bereitet. Dabei sind mir die Protagonisten so sehr ans Herz gewachsen, dass ich von einer Fortsetzung der Geschichte – hinein in die Gegenwart – träume. Sehr gern gebe ich meine Leseempfehlung für dieses besondere Buch.
Rezensionen von Claudia R:
Wortspielerei ...
GehDichte von Mrs. McH
Klappentext:
Es kroch in uns hinein. Wir spalten erst die Tage. Dann die Nächte. Der Winter kam. Der Frühling und der Sommer. Ganz zum Schluss spalten wir unsere Köpfe. Herbst. Da kroch es wieder aus uns hinaus. Die Liebe. Komm!, sagte sie. Der Hass. Geh weg!, sagte er. Das Leben blieb stumm. Die Worte gespalten.
Gedichte, Geschichten und Wortspaltereien über Kommen und Gehen, über WegGehen und WegLassen, über mächtig große und winzig kleine GlücksLose und die Ambivalenz von Sehnsucht und Liebe in einer Welt aus FestHalten und LosLassen...
Cover:
Das Cover ist mit einem Blumenmuster in den Ecken sehr schon gestaltet. Wobei sich die farbigen Blüten mit den gegenüberliegenden Schattierungen spiegeln und es so einen sehr schönen Effekt gibt und auch den schwarzen Hintergrund noch besser zur Geltung kommen.
Meinung:
In diesem Buch entdeckt man 151 literarische und poetische Gedichte bzw. Geschichten, die an Wortspalterei und Zweideutigkeit so einiges zu bieten haben.
Die Autorin schafft es mit ihren Gedichten und kleinen Geschichten zum Nachdenken anzuregen und erschafft wunderschöne kleine poetische Meisterwerke, die es in sich haben.
Die Gedichte sind sehr schön durchdacht und ergeben meist unterschiedliche Sinne, je nachdem, wie man sie betrachtet und liest, da hier meist mehrdeutige Begrifflichkeit verwendet werden. Hier wird mit Wörtern und der Poesie gespielt. Eine Wortglauberei und Wortspalterei vom Feinsten und auch singmäßig gut durchdacht.
Viele der Gesichte haben mich sehr berührt und auch nachdenklich gestimmt. Diese sind emotional und sinngemäß sehr schön und geben Gedanken über Liebe, das Leben, sowie kommen und Gehen sehr gut wieder. In vielen Gedichten entdeckt man sich wieder oder Ansätze, so dass man dadurch auch ins Grübeln gerät.
Die Wortspielereien haben mir sehr gut gefallen und auch die Mehrdeutigkeit und die poetische Note, die hier zum Ausdruck kommt. Die Geschichten und Gedichte sind sehr schön zum Nachdenken, lesen sich aber auch sehr gut für Zwischendurch und zum Abschalten.
Dabei trifft man hier auf sehr kurze Gedichte, aber auch längere ud ausschweifendere. Viele Gedichte konnte mich dabei packen, aber auch berühren. Natürlich gab es auch Gedichte, die mir mehr, oder die mir auch weniger gefallen haben, aber m Großen und Ganzen haben mir die meisten Gedichte und Geschichten sehr gut gefallen und es ist meines Erachtens eine sehr schöne Sammlung von literarischen Wortspielereien in diesem Band.
Fazit:
Wortspielereien vom feinsten, welche emotional und mehrdeutig, den Leser nachdenklich zurück lassen und diesen dabei auch etwas mitgeben.
Rezensionen von Claudia R:
Unfall oder doch Mord?
GehDichte von Mrs. McH
Klappentext:
Am Dienstagmorgen kam Polizeihauptkommissar Niels Horn um kurz nach 9 Uhr in das Büro von Pepe Socz und übergab ihm eine Ermittlungsakte. &bdquoWenn du Zeit hast, kannst du dich damit beschäftigen. Ein 34-jähriger Mann rumänischer Herkunft ist bei einem Sturz von einem Gerüst tödlich verunglückt.
Bei den bisherigen Untersuchungen konnte kein Einwirken einer fremden Person festgestellt werden. Die Ermittlungen sollten deshalb abgeschlossen werden. Gestern meldete sich jedoch ein Bekannter des Opfers und behauptete, der Verunglückte sei vom Gerüst gestoßen worden. Viel Erfolg!“ Noch bevor Pepe Socz antworten konnte, war Niels Horn schon wieder verschwunden.
Cover:
Das Cover wirkt düster und auf den ersten Blick schwer erkennbar, so wie auch der Fall selbst. Ein Mann liegt am Boden und den Helm übers Gesicht. Nur der Titel hebt sich durch die rote Schrift deutlich hervor.
Meinung:
Auch in diesem Fall ermitteln wieder Bintje und Pepe, das Ermittlungsduo, welches man schon aus den vorherigen Bänden der Mainhattan Krimi Reihe kennt. Dies ist der fünfte Fall für die beiden, aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kommt man sehr gut in die Reihe hinein, da die Fälle in sich geschlossen sind. Daher kann man die Bücher unabhängig voneinander lesen oder auch unterschiedlicher Reihenfolge.
Der Schreibstil ist auch in diesem Band wieder sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen.
Es scheint ein Unfall gewesen zu sein, doch dann meldet sich ein Bekannter des Opfers und behauptet, dass dieses gestoßen wurde. Es beginnt eine spannende Ermittlung, bei der Erpressung und weitere Wendungen seinen Lauf nehmen.
Doch zu viel vom eigentlichen Fall möchte ich hier nicht erzählen, da ich ansonsten zu viel vorweg nehmen würde und damit ggf. zu viel des Falls verraten würde und dies soll schließlich verhindert werden. Denn es macht bekanntlich mehr Spaß mit zu raten und mit zu rätseln.
Die Charaktere sind auch hier wieder sehr gut ausgearbeitet und ergänzen sich sehr gut. Der Ungeduld von Pepe und die einfühlsame Art von Bintje harmonieren wieder sehr gut und auch die Glückskekse kommen hier wieder zum Einsatz und dürfen nicht fehlen.
Mir hat auch dieser Fall wieder sehr gut gefallen und für gute Unterhaltung gesorgt. Krimi vom feinsten, gut recherchiert, gut, spannend und fesselnd erzählt. Ein Krimi, wie man ihn sich wünscht.
Fazit:
Spannender und fesselnder Krimi, welcher gut erzählt und durchdacht ist, bei dem man einfach mitfiebert und miträtselt.
Rezensionen von Claudia R:
nachdenklich und emotional
GehDichte von Mrs. McH
Klappentext:
Ralf Lembach steht Mitte der 1980er Jahre an der
Schwelle zum Erwachsenwerden, als er sich in Viktoria,
die Freundin eines Freundes, verliebt.
Obwohl sie seine Gefühle erwidert, beendet sie ihre
bestehende Beziehung nicht. Bis auf wenige amouröse
Abenteuer, verzehrt er sich viele Jahre erfolglos nach der
Angebeteten.
Selbst, als Viktoria in eine andere Stadt
zieht, bleibt er ihr verfallen. Erst nach dem endgültigen
Bruch zwischen den beiden, ist Ralf bereit, sich auf eine
andere Frau einzulassen. Allerdings ist auch Elena, in die
er sich Hals über Kopf verliebt, nicht alleinstehend und es
ist ihm erneut kein Happy End beschieden.
Immer wieder aufs Neue unglücklich verliebt, ändern sich
seine Gefühle von tiefer Verzweiflung in nagenden Groll
über sein Schicksal, welches ihm kein Glück mit einer
Frau ermöglichen will.
So fasst er den Entschluss, eine mysteriöse Agentur zu
kontaktieren, die ihm bei seinem größten Wunsch, einem
Leben in Liebe und Glück, behilflich sein soll.
Aber zu welchem Preis …?
Cover:
Das Cover zeigt einen starken Mann, der sich eine Frau über die Schultern geworfen hat und diese durch die Gegend trug. Der Hintergrund ist recht dunkel gewählt und dennoch kommt die Szene dadurch ganz gut zur Geltung. Es macht neugierig, was sich wohl dahinter verbergen mag.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker und lässt sich sehr gut und leicht lesen.
Das Buch wird aus der Perspektive von Ralf in der Ich-Perspektive erzählt. Daher kommt man sehr gut in seine Gedankengänge hinein und auch die Gefühle und Emotionen kommen so sehr gut rüber. Die Handlungen und Geschehnisse sind nachvollziehbar und man erlebt die Situationen mit Ralf mit, der sich in die Freundin eines Freundes verliebt hat und diese ebenfalls Gefühle zeigt, aber dennoch verzehrt es sich jahrelang erfolglos dieser Liebe.
Gefühle und Emotionen spielen hier eine starke Rolle und regen gleichzeitig auch zum Nachdenken darüber an. Grenzenlose und bedingungslose Liebe ist nicht immer ganz einfach und auch wenn diese nicht so erwidert wird, wie erwünscht. Was bedeutet überhaupt bedingungslose Liebe und Glück in der Liebe, wichtige Fragen, denen hier zum Teil auf den Grund gegangen wird und über die man durchaus ins Nachdenken gerät.
Zu viel vom eigentlichen Inhalt möchte ich hier eigentlich garnicht verraten, sondern möchte gern diesen kleinen Liebesroman, der anderen Art weiter empfehlen. Er liest sich sehr angenehm und ist gut geschaffen für einige erholsame und unterhaltsame Lesestunden. Gut geeignet auch für Zwischendurch oder dem Alltag zu entgleiten.
Mir hat dies Büchlein sehr gefallen und mich sehr gut unterhalten. Zeitweise hat es mich auch etwas nachdenklich gestimmt und über die Liebe zum Philosophieren gebracht. Auch emotional hat es mich sehr angesprochen und wurde sehr schön und locker erzählt.
Fazit:
Ein etwas anderer Liebesroman, der nachdenklich stimmt und emotional und gefühlvoll von dem Schicksal, des Alltags berichtet.








