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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesehörnchen99:

Die Liebe zur Musik

One Last Song von Nicole Böhm

In New York auf der Bühne zu stehen, das ist Rileys großer Traum – doch trotz harter Arbeit kommt sie nicht weiter. Als sie einen Job als Kellnerin im Bistro der New York Music & Stage Academy ergattert, ist sie der Musikwelt immerhin ein kleines Stück näher gekommen. Dort lernt sie Julian kennen, der den großen Durchbruch als Musiker bereits geschafft hat.

Und obwohl sie sich eigentlich nur auf ihre Karriere konzentrieren möchte, steht ihre Gefühlswelt plötzlich Kopf. Auch Julian ist fest entschlossen, sich von Riley fernzuhalten, denn er hat sich geschworen, sich nie wieder auf eine Frau einzulassen, die auch auf die Bühne will. Durch die gemeinsame Liebe zur Musik kommen sich die beiden dennoch näher. Als ihre Beziehung ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt wird und alles droht auseinanderzubrechen, wird Riley schmerzhaft klar, dass das Leben im Rampenlicht auch seine Schattenseiten hat.

Was für ein grandioses Buch. Es hat alles was ein Highlight braucht.
Tolle Atmosphäre sehr sympathische Charaktere und alles voller Romantik. Ein ganz wunderbarer Schreibstil, ein Setting, das zum Träumen einlädt und dazu noch die liebe zur Musik.
Man spürt in jeder Zeile die Leidenschaft und die Romantik.
Es ist einfach eine ganz wunderbare Geschichte und es ist jetzt schon eines meiner Jahreshighlights.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Ahoi, Piratinnen und Piraten

Aleja und die Piratinnen, Band 1: Das Schattenschiff von Kuzniar Maria

Die ersten Tage an Bord des Schattenschiffes verbrachte Aleja damit, sich umzusehen. Im unteren Teil des Schiffes kitzelte einen die Magie förmlich in der Nase, so wie der Geruch, der aus alten Büchern aufstieg. Jedes Mal, wenn sie sich dort hinunterbegab, spürte sie ein eigentümliches Kribbeln auf der Haut.

Die Magie in den Geheimgängen und verborgenen Kammern zeigte sich jeden Tag in anderer Gestalt. Mal als leuchtender Wasserfall, dann wieder als funkelnder Dunst, als über Nacht aus dem Boden gewachsener Urwald oder als schillernde Blasen, die um Aleja herumtanzten und sie zum Lachen brachten.

Ein ganz wunderbares Auftakt, total spannend und abenteuerlich. Aleja ist ein besonders mutiges Mädchen und sie lässt sich nicht so leicht ins Boxhorn jagen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen, auch für jüngere LeserInnen. Stellenweise ist es etwas ausschweifend und die vielen Waffen sind vielleicht auch ein wenig anstrengend. Aber dennoch hat es mich gefreut über Piratinnen zu lesen.
Ein sehe gelungener Auftakt, das wird bestimmt eine großartige Reihe.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

Andere Perspektiven

Kalmann von Joachim B. Schmidt

Wohltuend anders, den nicht alltäglichen Alltag eines bald verlassenen Fischerdorfes aus dem Blickwinkel und mit den Gedanken und den Äußerungen des geistig etwas zurückgebliebenen Protagonisten( früher: „Dorftrottel“) namens Kalmann mitzuerleben. Ein Krimi, der doch nicht der ist, von dem es den Anschein hat, sondern ein Anderer und viele Bemerkungen von Kalmann, die das scheinbar Offenkundige doch in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Leider habe ich zu viele Seiten gebraucht, um in die Faszination dieses Buches eintauchen zu können. Deshalb - sehr subjektiv von mir - nur 4 Sterne.

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Rezensionen von gerlisch:

Die totale Überwachung

Final Control von Veit Etzold

Der junge Unternehmer Tom Bayne benötigt dringend Geld für sein Start-up, dafür tritt er an den Milliardär Dairon Arakis heran. Doch der hat diabolische Ideen, er will die totale Überwachung über das europäische Wirtschafts- und Bankenwesen.

Dieser Thriller birgt ein erscheckendes Thema, welches hoffentlich so nie eintrifft.

Leider ist bei mir aufgrund der vielen Fachbegriffe und Zitate der Lesefluss oft ins Stocken geraten, deshalb fehlte mir hier auch die Spannung.

Auch mit den einzelnen Charakteren bin ich nicht warm geworden, sie blieben, wahrscheinlich wegen der Menge, einfach zu blass.

Viele Nebenstränge führten zu keiner befriedigenden Auflösung und auch das Ende der Story blieb aufgrund der Komplexität des Ganzen etwas zu dünn.

Obwohl der Autor hier ein sehr interessantes Thema gewählt hat und seine Recherchen hierzu sicherlich meisterhaft sind, war dieser Thriller nicht mein Geschmack.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Einfach magisch

Millenia Magika - Der Schleier von Arken von Falk Holzapfel

Arken - die langweiligste Stadt der Welt: kein Internet, kein Handynetz, kein Einkaufszentrum.

Und doch ist dies der Ort, an den sich Adrian flüchtet, als der Krach Zuhause und in der Schule zu groß wird. Er will sich dort nur ein paar Tage bei seiner Großtante zurückziehen, bis sich alles wieder beruhigt hat.

Wie kann er denn ahnen, dass mit dem Beginn des neuen Millenniums die Magie zurückgekehrt ist und dass ausgerechnet Arken der Ort ist, an dem sich Hexen, Ghule und magische Wesen vor dem Rest der Welt verstecken? Viel schlimmer ist aber, dass er scheinbar zu ihnen gehört.
Doch ihm bleibt keine Zeit sich darüber zu wundern, denn seine Tante ist spurlos verschwunden.
Die junge Hexe Jazz ist sich sicher, dass es sich dabei um ein magisches Verbrechen handelt, während Kleinstadttroll und Nerd Juri es als Teil ihrer Helden-Quest sieht, Adrians Tante wiederzufinden. Die drei können nicht wissen, dass das Schicksals Arkens und seiner Bewohner von ihnen abhängt.

Schon Innen ist das Buch so ein Traum, die Bilder, die Aufmachung, alles passt.
Dazu kommt noch ein ganz toller Schreibstil und eine Geschichte voller Spannung und Magie.
Die Charaktere wachsen mit ihren Aufgaben, die Geschichte ist von Beginn an packend und genau so soll ein Kinderbuch sein. Einfach nur magisch

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Ein Buch gegen das Vergessen

Die Nacht, als das Feuer kam von Sinclair McKay

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs prasselt ein Regen aus Brandbomben auf die Stadt Dresden nieder. Die zerstörerischen Luftangriffe der Alliierten erfolgen in Wellen und lösen einen katastrophalen Feuersturm aus. Das einst prächtige Elbflorenz verwandelt sich in eine brennende Hölle, die für rund 25.

000 Menschen zur tödlichen Falle wird. Obwohl auch andere deutsche Städte (wie z.B. Hamburg oder Pforzheim) schwere und z.T. deutlich schlimmere Schäden erleiden, wird es die sächsische Metropole sein, die fortan als Sinnbild für den Luftkrieg gegen Deutschland stehen wird.

Der britische Literaturkritiker und Erfolgsautor Sinclair McKay hat die Ereignisse jener Zeit in einem gleichermaßen fesselnden wie erschütternden Sachbuch niedergeschrieben, in welchem er politische Hintergründe näher beleuchtet und den Lesern durch ungeschönte Zeitzeugenberichte das Grauen direkt vor Augen führt. Ich habe Dresden schon oft besucht und fühle mich dieser außergewöhnlichen Stadt sehr verbunden. Keine der zahlreichen Dokumentationen, die ich zu diesem historisch interessanten und in vielerlei Hinsicht noch heute relevanten Thema angeschaut habe, hat mich dermaßen aufgewühlt und nachdenklich gemacht wie dieses Werk. Schonungslos ehrlich, emotional und zugleich nüchtern und neutral lässt der Autor uns an den Erkenntnissen seiner immensen Recherche teilhaben.

Anhand von einzelnen Schicksalen und frei von Schuldzuweisungen erleben wir die Tragödie um den 13. Februar 1945, die sich erst kürzlich zum 75. Mal gejährt hat, aus Sicht der Dresdner Bevölkerung wie auch aus der Perspektive einiger Bomberpiloten.

"In dieser Phase des Krieges gab es nur noch wenige, die eine exakte Unterscheidung zwischen der deutschen Zivilbevölkerung und deutschen Soldaten machten, zwischen der deutschen Kultur und dem allumfassenden Nazikult."

Dieses chronologisch aufgebaute Buch ist spannender als jeder Thriller und beängstigender als jeder Horrorfilm, denn man weiß, dass es sich hierbei um keine Fiktion handelt. Immer wieder musste ich beim Lesen innehalten, um die schrecklichen Eindrücke zu verarbeiten. Es ist mir unbegreiflich, wie Menschen einander so viel Leid zufügen können. Von den drei großen Abschnitten ("Die Katastrophe rückt näher", "Die Schreckensnacht" und "Das Nachbeben") ist mir der zweite Abschnitt besonders nahegegangen. Die traumatisierten Überlebenden erlitten oftmals schwerste Verbrennungen und andere furchtbare körperliche Verletzungen, vor allem an den Augen. Hinzu kam die Sorge um Liebsten, die Panik vor weiteren Angriffen, das Gefühl der völligen Hilflosigkeit.

Zu Beginn des beim Goldmann Verlag erschienenen Werkes mutet der Schreibstil McKays beinahe poetisch an, der Autor erweckt mit wunderschönen, bildhaften Beschreibungen das Dresden der Vergangenheit zum Leben, schildert die verschiedenen kulturellen Einflüsse, welche die Stadt nachhaltig geprägt haben, sei es (Bau-)Kunst oder Musik. Bald darauf liegt der Fokus zwar auf sachlicher Berichterstattung, aber dennoch gelingt es McKay mit seiner eindringlichen Erzählweise, an den Emotionen der Leserschaft zu rütteln. Man ist mittendrin im Geschehen, hört das ohrenbetäubende Heulen der Sirenen, die Schreie der Menschen, das berstende Glas, findet sich in stickigen Luftschutzkellern unter flackernden Glühbirnen wieder, kämpft sich durch das Inferno, welches durch die Stadt wütet, durch die glühende Hitze, die den Asphalt der Straßen verflüssigt…vorbei an verkohlten Leichen und abgetrennten Körperteilen.

Ich habe so viel neue Informationen zu diesem düsteren Abschnitt der Geschichte aus dem Werk mitgenommen, nicht nur in Bezug auf die Feuernacht. Auch die inkludierten Schwarzweißfotografien und Karten sind hervorragend ausgewählt worden.

Fazit: Ein wichtiges Buch, das unter die Haut geht. Klare Empfehlung für alle historisch interessierten Leser/innen.

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Rezensionen von Andrée Feyertag:

Sein Name war Luc.

Rose Royal von Nicolas Mathieu

Rose bewaffnet sich, um gestärkt der (Männer)welt entgegenzutreten, verfängt sich dann doch in alten Mustern und schlittert in ein starkes Ende hinein. Sehr spannend, unterhaltsam und lässt den Leser nicht los.

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Rezensionen von Lilli33:

Ein nervenaufreibender Fall für Alexander Gerlach

Rose Royal von Nicolas Mathieu

Ein nervenaufreibender Fall für Alexander Gerlach

Inhalt:
Im Wald in der Nähe des Heidelberger Stadtteils Rohrbach wird die Leiche eines jungen Mannes aufgefunden. Wie die Leiche drapiert und mit Grablichtern umstellt wurde, deutet auf einen Ritualmord hin. Kurz darauf verschwindet ein junger Mann, ein weiterer wird ermordet.

Hat die Heidelberger Kripo es mit einem Serienkiller zu tun? Kripochef Alexander Gerlach und seine Leute greifen nach jedem Strohhalm. Und dann ist plötzlich auch noch Gerlachs Tochter Sarah weg …

Meine Meinung:
Dies ist bereits der 17. Band der Reihe und hoffentlich noch lange nicht der letzte, denn mir hat er wieder richtig gut gefallen. Ich persönlich kenne zwar alle Bände, wage aber zu behaupten, dass man dem Geschehen hier auch ohne Vorkenntnisse folgen kann. Der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen. Was im Berufs- und Privatleben Gerlachs wichtig ist, wird noch einmal kurz erwähnt, sodass auch Quereinsteiger Nebenpersonen und Nebenereignisse gut einordnen können.

Ich empfand diesen Fall als äußert spannend und komplex. Die Ermittlungen gehen in viele Richtungen und kommen nur mühsam voran. Dies erscheint sehr realistisch. Auch der Kommissar, aus dessen Ich-Perspektive erzählt wird, macht einen authentischen Eindruck. Wie üblich hat er an mehreren Fronten zu kämpfen, einmal gegen den unbekannten Täter, und dann gibt es da noch diverse „Baustellen“ im Privatleben, wobei sich letztere in diesem Buch eher angenehm im Hintergrund halten.

Nach einem schaurigen Anfang geht es zunächst etwas ruhiger, aber nicht weniger fesselnd weiter. Immer wieder gibt es neue Hinweise und Fährten, teilweise echte, teilweise in die Irre führende. Die Leserschaft hat hier die Möglichkeit, mitzukombinieren und mitzurätseln. Dabei weiß der Autor auch immer wieder zu überraschen. Im letzten Viertel bleibt dann kaum noch Zeit zum Atemholen. Es gibt eine aufregende Verfolgungsjagd, an deren Ende der Fall restlos geklärt wird.

Die Reihe:
1. Heidelberger Requiem
2. Heidelberger Lügen
3. Heidelberger Wut
4. Schwarzes Fieber
5. Echo einer Nacht
6. Eiskaltes Schweigen
7. Der fünfte Mörder
8. Die falsche Frau
9. Das vergessene Mädchen
10. Die dunkle Villa
11. Tödliche Geliebte
12. Drei Tage im Mai
13. Schlaf, Engelchen, schlaf
14. Die linke Hand des Bösen
15. Wen der Tod betrügt
16. Wenn Rache nicht genügt
17. Der sanfte Hauch des Todes

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Rezensionen von Claudia R:

ergreifend und emotional

Ein Bruder zu viel von Linde Hagerup

Klappentext:

Sara bekommt einen kleinen Bruder. Steinar hat seine Mutter verloren und Sara soll nun ihr Zimmer mit ihm teilen. Steinar nervt und Sara kann einfach nicht nett zu ihm sein. Aber dann kommt ihr eine Idee...

Eine warmherzige und berührende Familien- und Geschwistergeschichte, wunderschön bebildert von Felicias Horstschäfer.

Cover:

Das Cover ist sehr schemenhaft in gelb blau gehalten und ist eigentlich recht einfach gehalten und bringt dennoch eine recht warmherzige und besondere Stimmung herüber. Man sieht einen kleinen Junger der zu einem anderen mit Happy nach oben aufschaut.

Meinung:

Der Schreibstil ist an die kindliche Sichtweise der Protagonistin Sara angepasst. So kommt man sehr gut in sie und ihre Gedankengänge hinein.

Ungereimte Versformen und immer wieder kleinere Absätze und Passagen tragen dazu bei, dass sich das Buch auch sehr gut und altersentsprechend lesen lässt. Jedoch finde ich die Schriftgröße fast ein wenig zu klein, diese hätte ruhig etwas größer sein können.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind auch sehr gut gegliedert,

Die Geschichte wird sehr schön aus der Sicht von Sara erzählt. Nachdem die Freundin von Saras Mutter verstorben ist, nehmen sie den kleinen Steinar bei sich auf. Doch Sara ist so gar nicht davon begeistert. Steinar nervt und alles ist blöd, bis sie ein Gespräch ihrer Eltern belauscht und sich alles ändert.

Das Buch berührt und ist extrem emotional und ausdrucksstark aufgebaut. Die Verwandlung die darin liegt und auch die Charaktere und deren Entwicklung ist sehr gut durchdacht. Diese berühren sehr durch ihre Handlungen und die Geschehnisse .

Doch zu viel möchte ich hier an dieser Stelle nich nicht verraten, um nicht zu viel vorweg zu nehmen und um auch nicht zu viel zu verraten.

Das Buch stimmt sehr nachdenklich und die Geschichte ist sehr berührend und geht unter die Haut. Eine Kindergeschichte mit sehr wichtigen und nachdenklichen Ansatzpunkten, die den Leser berührt und ergreift.

Eine emotionale Geschichte über Trauer und Verlust, bei der die Gefühle und Emotionen sehr gut transportiert werden und auch sehr kindgerecht aufgegriffen werden. Kein einfaches Thema, aber an dieser Stelle sehr gut umgesetzt.

Die Illustrationen an sich sind sehr schön und auch hier wird die gelb-blaue farbliche Gestaltung vom Cover wieder aufgegriffen. Dies ist jedoch beim Lesen am Abend etwas schwierig, da man bei gedimmten Licht die gelben Elemente nicht so gut erkennen kann. Hier wäre eine andere Farbkombi vielleicht etwas besser gekommen. Dies ist etwas schade, aber vermutlich auch Geschmacksache.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und die Geschichte berührt und nimmt den Leser mit. Eine nachdenkliche, ergreifende Geschichte, die sehr tiefgründig ist und die den Leser sehr nachdenklich stimmt und dieser dadurch sehr viel mitnehmen kann.

Fazit:

Eine sehr ergreifende und emotionale Geschichte, welche sehr tiefgründig ist und dennoch kindgerecht und liebevoll umgesetzt wurde. Einzig die Farbwahl der Illustrationen konnten mich hier nicht ganz überzeugen.

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Rezensionen von Claudia R:

Mix aus Fiktion, Realität und Historie ...

Potsdamer Abgründe von Carla M. Heinze

Klappentext:

Ein mysteriöser Mord im Geheimen Preußischen Staatsarchiv.
Im Geheimen Preußischen Staatsarchiv wird ein Toter gefunden. Maik von Lilienthal, Leiter der Mordkommission in Potsdam, übernimmt den Fall. Seine Mutter Enne, pensionierte Fallanalytikerin, ermittelt währenddessen lieber auf eigene Faust.

Als die Spur in die noble Berliner Vorstadt am Heiligen See führt, erhärtet sich ein Verdacht: Geht es hier um eine Kostbarkeit von unermesslichem Wert, die mit den Freimaurern in Verbindung steht? Der Mörder ist den beiden Ermittlern stets einen Schritt voraus – bis die Lage eskaliert.

Cover:

Das Cover ist sehr schön gestaltet und vor allem die Spiegelung im Wasser ist sehr gut gelungen. Das Cover macht neugierig und weckt das Interesse. Landschaftlich und gestalterisch sehr schön gewählt.

Meinung:

Dies ist bereits der vierte Band der Reihe um Kommissar Maik von Lilienthal und seiner pensionierten Mutter Enne. Auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kommt man sehr gut in das Geschehen hinein, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.

Ich kannte diese Reihe bisher noch nicht und mir hat der Einstieg und auch die Charaktere sehr gut gefallen. Ich kam gut dem dem Kommissar Maik und auch dessen Hintergrund und den anderen Gegebenheiten zurecht und konnte mich sehr schnell in das Geschehen und die Geschichte hinein empfinden.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es lässt sich sehr gut und locker lesen und die Spannung ist von Anfang an bis zum Ende gegeben.

Die Gliederung ist sehr gut durchdacht und die Beschreibungen und Handlungen sehr schlüssig. Durch die stetige Spannung wird man regelrecht an diesen Fall gefesselt und möchte gern immer mehr erfahren.

Die Charaktere und Personen sind sehr gut beschrieben und kommen sehr authentisch und real rüber, so dass man sich auch sehr gut in diese hinein empfinden kann und auch sehr gut dem Kommissar und den Geschehnissen und Ermittlungen folgen kann.

Auch werden hier neben realen Begebenheiten, Fiktion, Mysteriöses und Geschichte/Historie miteinander vermischt. So ist man auf den Spuren der Freimaurer und lernt auch noch so einiges über den Alten Fritz und auch die Potsdamer Umgebung wird hier sehr gut beschrieben, so dass man sich alles sehr genau und detailliert vorstellen kann. Es wird alles sehr gut beschrieben und so bekommt man nach und nach immer mehr Einblicke. Jedoch bleibt es bis zum Ende spannend und erst nach und nach fügen sich die Puzzle Teile zusammen, so dass man erst dann so richtig auf die eigentliche Spur kommt und sich alles dann zusammen fügt.

Mir hat dieser spannende Regio-Krimi sehr gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in diesen hineinversetzen und wurde hier sehr gut unterhalten. Die Beschreibungen waren richtig toll und der Mix aus Fiktion, Realität und Historie hat mir richtig gut gefallen.

Fazit:

Ein toller Mix aus Fiktion, Realität und Historie, wodurch ein spannender und unterhaltsamen Regio-Krimi kreiert wurde.

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