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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

Gute Unterhaltung

Mission: Weisse Weihnachten von Andreas Benz

Mission: Weisse Wehnachten von Andreas Benz zeigt wie Senioren alles daran setzen um einer Freundin den letzten Wunsch zu erfüllen.

Luky, Hans, Frida, Inge und Maria sind die "Sonnenuntergang" der Seniorenheimes Abendrot. Sie sind eine Tischgemeinschaft, jedoch auch miteinander verbunden und befreundet.

Als Maria eine tödliche Diagnose bekommt und einen letzten Wunsch äußert, setzen ihre Freunde alles daran diesen zu erfüllen: Noch einmal weiße Weihnachten in den Bergen erleben.
Sie schrecken nicht einmal vor einer Straftat zurück. Es beginnt eine lebendige, lustige aber auch anstrengende Reise für die fünf Freunde, auf der ich sie gerne begleitet habe. Das Buch hat viele komische und skurille Elemente ohne sie jedoch zu überzeichnen. Die Protagonisten sind sehr liebevoll mit all ihren Ecken, Kanten und der altersentsprechenden Lebenserfahrung charakterisiert.

Der Schreibstil des Autors lässt sich leicht und flüssig lesen, die Umsetzung der Idee ist prima gelungen. Auch wenn schon ziemlich kalr ist, wohin die Reise geht und wie das Buch endet, schafft es der Autor durch viele kleine Begebenheiten eine schöne und lebensbejahende Geschichte daraus zu machen. Mich hat das Buch sher gut unterhalten.

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Rezensionen von begine:

Die Gouvernante

Teatime mit Lilibet von Holden Wendy



„Teatime mit Lilibet“ ist ein Roman von der britischen Schriftstellerin Wendy Holden.
Wie sie selber sagt, sammelt sie alle Aufzeichnungen des britischen Königshaus.
Das ist wohl ein britisches Phänomen.

Ich hatte gedacht, das dieser Roman leicht und locker ist, aber weit gefehlt.
Der Roman behandelt das Leben der Lehrerin und Gouvernante Marion Crawford.

Sie wollte eigentlich die Kinder aus den Slums Edinburghs unterrichten. 1932 wurde sie von einer Lehrerin und ihrer Mutter zu einer Stelle beim Prinz Albert an zu nehmen. Sie unterrichtet dann 16 Jahre lang die Prinzessinnen Elisabeth und Margaret.

Sonst hat Marion Pech mit den Männern, sie hätte gerne eigene Kinder gehabt.
Ich kann verstehen, wie enttäuscht sie von der späteren Königin und ihrer Schwester so schnell vergessen wurde. Sie war eben doch nur eine Bedienstete.

Da die Autorin die Aufzeichnungen Marions gefunden hat, denke ich mal, das die Geschichte über die beiden zumeist stimmen, wenn sie sie vielleicht auch etwas ausgeschmückt hat. Es war nett zu lesen, wie es bei Hofe zugeht.

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Rezensionen von Nele33:

zu wenig Spannung

Frostgrab von Allie Reynolds

Frostgrab das Debut von Allie Reynolds hat mich nach dem Klappentext total angesprochen. Der Plott war vielversprechend:
Milla bekommt eine Einladung in die französischen Alpen von einem Mitglied ihrer ehemaligen Clique, einer Clique, die sich seit 10 Jahren nicht mehr gesehen hat. Vor 10 Jahren verschwand Saskia, eine von ihnen und wurde vor kurzem für Tod erklärt.

Seitdem haben sich die Freunde weder gesprochen noch gesehen. Jeder von ihnen hatte auf seine Art eine ganz besondere Beziehung zu Saskia, nicht immer im Guten .Bei den ersten Gesprächen stellt sich heraus, niemand hat einen der anderen eingeladen. Aber wer war es dann? Nachdem ihre Handys verschwinden und ein seltsames Spiel beginnt, ist keiner von ihnen mehr sicher. Jeder verdächtigt jeden.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Milla erzählt und spielt in der Gegenwart mit Rückblenden auf die Zeit vor 10 Jahren. DIe Autorin, selbst leidenschaftliche Snowboarderin hat sich für meinen Geschmack sehr in die Beschreibung von Kicks, Flips etc. verloren, dies hat mir die Spannung teilweise genommen und war auch für den Verlauf der Geschichte nicht so wichtig. Der absolute Ehrgeiz und den Willen zu gewinnen hätte auch anders transportiert werden können. Für mich hätte die Geschichte etwas straffer erzählt werden können, darum kann ich es nicht zu den Thrillern zählen.

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Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:

Jeder hat etwas zu verbergen....

Frostgrab von Allie Reynolds


Vor zehn Jahren waren sie eine Clique erfolgreicher Snowboarder, die zusammen in den französischen Alpen trainierten. Milla, Brent, Curtis, seine Schwester Saskia und noch ein paar mehr. Doch innerhalb der Clique gab es nicht nur Freundschaft, sondern auch extreme Rivalität und Eifersucht. Zum internationalen Erfolg gehört auch der eiserne Wille, zu gewinnen.

Und manche sind bereit, dafür alles zu tun.
Als eines Tages Saskia spurlos verschwindet, bricht die Clique auseinander, der Kontakt bricht ab. Nun, 10 Jahre später wird Milla zu einem Treffen mit den alten Freunden in die Alpen-Lodge eingeladen. Widerstrebend, aber auch neugierig sagt sie zu. Doch in der einsamen Lodge zeigt sich schnell, dass keiner weiß, wer eigentlich die Einladungen verschickt hat. Die Handys verschwinden, die Seilbahn steht still und sogar der Strom fällt aus. Jeder von ihnen verdächtigt den anderen, plötzlich fehlen Dinge oder jemand sieht eine davonhuschende Gestalt. Und offenbar hat auch jeder von ihnen mit dem Verschwinden Saskias zu tun, jeder hat etwas zu verbergen. Diese gruselige Atmosphäre versteht Reynolds meisterhaft umzusetzen, man ertappt sich dabei, sich ständig umzusehen. Nicht umsonst heißt das Original ,,Shiver". Für mich als Nicht-Snowboarder fallen allerdings die detaillierten Schilderungen der Trainingsfahrten in der Vergangenheit mit Tricks und Sprüngen etwas zu ausführlich aus. Gut dagegen kann man sich in die Protagonistin versetzen, die für ihren Erfolg sehr hart trainiert und ihren Körper bis aufs Äußerste schindet.
Ein Gänsehaut-Thriller mit überraschenden Wendungen!

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Rezensionen von J.K.:

Eiskaltes Geheimnis

Frostgrab von Allie Reynolds

Das Buch erzählt die Geschichte von Milla und ihrer "Snowboard-Gang". 10 Jahre nachdem sie sich alle das letzte Mal auf dem Berg getroffen hatten und sich ihre Wege dann plötzlich trennten, sehen sie sich nun wieder - mitten in Eis und Schnee und plötzlich ohne Handys und von der Außenwelt abgeschnitten.

Es passieren seltsame Dinge und Milla muss sich fragen, wem von ihren ehemaligen Freunden sie überhaupt trauen kann. Aber können ihre Freunde ihr trauen?

Das Buch startet rasant, und mit Hilfe der Rückblenden in die Vergangenheit von vor 10 Jahren bekommt man ein immer klareres Bild, was damals passiert ist. Trotzdem bleibt das Buch bis zum Ende sehr spannend.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war gut zu lesen und auch nicht zu langatmig. Der Hauptcharakter Milla in der Vergangenheit war mir persönlich überhaupt nicht sympathisch, die heutige Milla war ok. Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was damals passiert war und natürlich vor allem, was in der Gegenwart passiert.

Ein extrem spannendes Buch, das ich wirklich weiterempfehlen kann. Aber bitte fangt erst an zu lesen, wenn ihr genug Zeit habt, sonst werdet ihr euch ärgern, das Buch zwischendurch (zu lange) weglegen zu müssen.

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Rezensionen von Ele:

Mein Bruder der "Enthaupter"

Caligula von Simon Turney

Caligula, historischer Roman von Simon Turney, EBook 505 Seiten, erschienen im Ullstein Taschenbuch-Verlag.
Rom, 37 nach Christus. Als Kaiser Tiberius stirbt und er Caligula für die kaiserliche Erbfolge bestimmt, ahnt er nicht, dass er damit den berüchtigtsten Tyrannen erschafft, den das Reich je sehen wird: Caligula.

Caligula, wird zum Inbegriff eines wahnsinnigen Gewaltherrschers.
Doch war Caligula tatsächlich das Monster, als das er in die Geschichte einging? Livilla, seine jüngste Schwester, kennt ihn von einer ganz anderen Seite. In diesem Roman erzählt sie davon, wie ihr kluger nachdenklicher Bruder zum mächtigsten Mann seiner Zeit wurde. Und wie Intrigen, Mord und Verrat ihn und das römische Reich für immer veränderten.
Das Buch besteht aus 4 Teilen - aufgeteilt in 29 Kapitel, beides ist mit auf den Inhalt weisende Überschriften betitelt. Geschrieben im Ich-Stil aus Sicht der Schwester des Kaisers Iulia Livilla, die Caligula wohl am besten kannte. Die Gefühle und Stimmungen kommen auf diese Weise besonders gut zur Geltung. Am Anfang steht die Dramatis Personae. Sehr ausführlich und mit den dazugehörigen Jahreszahlen versehen, fand ich es besonders hilfreich, leider aber am Reader etwas kompliziert zu handhaben. Extrem interessant das am Ende platzierte Glossar in dem römische Orte und Begriffe erklärt werden und zusätzlich das Historische Nachwort.
Zuallererst kann ich dem Autor nur eine sorgfältige und genaue Recherche bestätigen. Im historischen Nachwort äußert er sich, dass er sich so nah wie möglich an den geschichtlichen Fakten orientiert hat und nur etwas hinzugedichtet hat, wenn es keine schriftlichen Aufzeichnungen gab. (Quellen beigefügt).
Mir hat die Lektüre viel Freude gemacht und interessante Informationen vermittelt. Die Geschichte des antiken Roms hat mich immer fasziniert, über Caligula habe ich mich schon in diversen Büchern informiert, doch in diesem Werk ist mir der Imperator anfangs sehr sympathisch und die Gründe für seine Veränderung werden plausibel und nachvollziehbar erklärt.
„ Er war ein komplexer und schwieriger Charakter, der mit den einflussreichsten und gefährlichsten Menschen des Reichs in Konflikt geriet. Es ist kaum vorstellbar, dass er tatsächlich jenes Ungeheuer war, zu dem die Nachwelt ihn stilisiert hat. Das einfache Volk Roms pries ihn den goldenen Prinzen und die Armee stand hinter ihm.“ (Autor)
Insgesamt habe ich festgestellt, dass selbst die gottgleichen Imperatoren in der Antike trotz all ihrem Reichtum und Ansehen, kein beneidenswertes Leben geführt haben. Mussten sie doch ständig Intrigen und Mordanschläge fürchten.
Der bildmalerische und flüssige Schreibstil hat mich fasziniert, stellenweise konnte ich den Reader nicht zur Seite legen, die letzten 200 Seiten habe ich in einem Stück und die halbe Nacht weggelesen. Ich habe mich des Öfteren wie auf einem Spaziergang durch das antike Rom gefühlt. Einziger Kritikpunkt, die Albträume der Livilla sind zu oft und immer mit den gleichen Worten beschrieben, irgendwann habe ich diese kursiv gedruckten Zeilen nur noch quergelesen. Eine besondere Empfehlung für Leser die sich für die antike römische Kaiserzeit und das alte Rom interessieren.
Von mir 5 Sterne.

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Rezensionen von nicole koppandi:

So stelle ich mir einen Roman vor, wenn es um Hautfarbe geht

Die verschwindende Hälfte von Brit Bennett

LESEEMPFEHLUNG!!!!!! So eine packende und interessante Geschichte

Aus dem Englischen übersetzt von Isabel Bogdan und Robin Detje

Die Zwillinge Desiree und Stella wachsen im Süden der US-Staaten, in dem kleinen Dorf Mallard auf. Mallard ist auf keiner Karte zu finden, so klein und unbedeutend ist es.

Die Einwohner von Mallard sind ganz fixiert darauf, dass jede Generation hellhäutiger wird als die vorhergehende.

Für die beiden Mädchen gab es in Mallard keine Perspektive. Hals über Kopf brechen sie mit 16 Jahren nach New Orleans auf, weil sie sich dort eine bessere Zukunft erhofften. Eine kurze Zeit verbringen sie dort noch gemeinsam, doch dann ist auch plötzlich Stella verschwunden.

Stella mischt sich unter die Weißen, als ob sie dazugehören würde und Desiree heiratet den dunkelsten Mann, den sie finden kann. Erst die Töchter der beiden sollten sich Jahre später über den Weg laufen. Der Roman spannt sich von den 1960er Jahren bis Ende der 1980er.

Das war ein großartiger Roman, genau so stelle ich mir eine Geschichte vor, die über Rassismus, Hautfarbe, Herkunft, Identität, Transsexualität, Armut und Reichtum erzählt. Besonders eindringlich wird dargestellt, wie so anders das Leben verläuft, wenn die Hautfarbe „weiß“ ist. Für Weiße tun sich ganz andere Möglichkeiten auf, die Schwarze nie erhalten. Die Protagonistinnen stellen sich durchwegs immer wieder die Frage, ob sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen können und wirklich neu anfangen?

Das war ein Buch ganz nach meinem Geschmack!!

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Rezensionen von Kokoloreslot:

Tolle Piratengeschichte für Mädchen

Die verschwindende Hälfte von Brit Bennett

Piraten und Abenteuer auf hoher See sind nur was für Jungs? Von wegen! Jetzt kommt Aleja, die mit den Piratinnen auf dem Schattenschiff zu ihrem ersten großen Abenteuer aufbricht. Dabei findet Aleja nicht nur einen schattigen Begleiter und eine Piraten-Freundin, sondern wächst dabei auch über sich hinaus und beweist, dass sie eine echte Abenteurerin ist.

Das Buch hat unsere Tochter total begeistert. Und selbst als Junge kann man mit den Heldinnen mitfiebern. Die Geschichte ist spannend, bildhaft und abwechslungsreich geschrieben. Es gibt zwar einige spanische Begriffe, aber die werden erklärt und lassen die Geschichte noch authentischer wirken (Aleja kommt aus Sevilla in Spanien). Hier wurde gehalten, was der Klappentext verspricht: Abenteuer, mutige Piratinnen und jede Menge Spaß beim Lesen. Wir empfehlen „Aleja und die Piratinnen“ wärmstens weiter und freuen uns dementsprechend auf den zweiten Band.

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Rezensionen von S.:

Die Gouvernante

Teatime mit Lilibet von Wendy Holden

Es findet sich kaum etwas in den Berichten und Aufzeichnungen der königlichen Familie der Neuzeit über Marion Crawford. Warum? War sie unbedeutend? Nein, ganz im Gegenteil. 16 Jahre lang gab sie alles, um die künftige Queen Elizabeth und ihre Schwester Margaret zu erziehen, ihre Persönlichkeiten zu formen.

Sie versucht, ihnen die Welt außerhalb des abgehobenen Palastlebens zu zeigen, fährt in der Metro mit ihnen und kauft im Warenhaus ein, begeistert sie für die Pfadfinderinnen und bringt ihnen bei, wie man putzt, auf Bäume klettert und so vieles mehr. Sie unterrichtet anschaulich Naturwissenschaften und Geschichte. Ist immer für sie da, beschützt die Kinder des Königspaares während des Zweiten Weltkrieges und ist mehr Ansprechpartnerin als die Eltern. Sie verzichtet auf anständige Entlohnung, auf ein Privatleben, auf Anerkennung. Gedankt wird es ihr kaum.
Wendy Holden beschreibt anschaulich und lebendig das Leben bei Hofe, erzählt interessante Details über den dortigen Alltag und schildert überholte Ansichten, Ränkespiele und Intrigen. Eine Menge Figuren kommt egoistisch, machtbesessen, herablassend und manipulativ daher. Eingebettet in den historischen Kontext erfährt der Leser viel über Mode, Architektur und Sparmaßnahmen bei „Königs“.
Wer wusste schon, dass im Krieg schwarze Linien in Badewannen in 12 Zentimetern Höhe anzeigten, wie viel Wasser benutzt werden durfte? Schutzbunker in den ehemaligen Verliesen eingerichtet wurden?
All das Trägt Crawfie klag- und selbstlos mit. Bis sie überflüssig wird.
Und nun?
Eine späte, sehr lesenswerte Würdigung einer tollen Frau.
Aus dem Englischen von Elfriede Peschel aus dem Ullstein Verlag.

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Rezensionen von nicole koppandi:

Unglaublich spannend und atmophärisch

Du darfst nicht sterben von Andrea Nagele

Lili und Anne sind eineiige Zwillingsschwestern, jedoch gleichen sie sich nur optisch wie ein Ei dem anderen. Der Charakter von Lili ist eher ruhig, schüchtern, zurückgezogen, introvertiert. Anne ist erfolgreich, beliebt und extrovertiert.

In einem Urlaub in den Bergen lernen beide Paul kennen. Für Anne reicht es für eine Bettgeschichte mit ihm, Lili verliebt sich bis über beide Ohren in Paul, auch tut es ihrem Selbstwert gut, dass sie einmal ihrer Schwester vorgezogen wurde.

Anne checkt gleich einmal, dass Paul nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Doch Lili will ihr nicht glauben. Sie denkt, dass Anne eifersüchtig ist, ihr den Freund nicht gönnt, ihn gern selbst hätte. Doch nach und nach zeigt Paul, wie er wirklich ist ....

Gleich von der ersten Seite weg kribbelt es richtig bei diesem Psychothriller. Der Roman beginnt in der Gegenwart, gefolgt von einem Rückblick, der zeigt, wie es zu dieser obsessiven Beziehung gekommen ist und erklärt somit die Einstiegskapitel.

Bei den relativ kurzen Kapiteln denkt man sich immer „eins geht noch“ und dann „geht noch eins“ und noch eins und irgendwie kann man das Buch nicht zur Seite legen. Die Kapitel sind Großteils aus der Ich-Perspektive erzählt und das sorgt für Empathie beim Lesen. Ich konnte richtig gut nachfühlen, wie es der jeweiligen Schwester ging, auch, weil es sehr plausibel dargestellt ist. Die beklemmenden Situationen, in denen sich Lili befindet, die sich anbahnenden Reaktionen von Paul, phuuu, das hat schon ziemlich für angespannte Nerven bei mir gesorgt. Ständig ist man von einer Atomsphäre umgeben, dass man weiß, es bahnt sich was an.

Leseempfehlung

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