Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marie aus E.:
Herzerwärmende Geschichte, aber etwas nervig zu lesen
Das Eismonster von David Walliams
Elsie ist zehn Jahre und ein Waisenkind. Sie wächst in einem fürchterlichen Waisenhaus auf, aus dem sie 1899 endlich fliehen kann. Damit beginnt das Abenteuer aber erst...
Die Geschichte spielt zur Jahrhundertwende (also 1899/1900) in London und das Schicksal der Kinder im Waisenhaus ist fürchterlich, aber in manchen Details so überzeichnet, dass man sich gut einreden kann, dass das keine Realität ist (auch wenn viele Geschehnisse so wohl durchaus hätten stattfinden können).
Das eigentliche Abenteuer beginnt aber erst nach der Flucht - und es hat mich leider nicht ganz überzeugt. Ich fand die ständige Verwendung von TRÖTRÖTRÖ, Kadumm, Peng, Pong usw. in dicken fetten Riesenbuchstaben auf Dauer nervig, mein Lesefluss hat darunter gelitten. Aber nicht nur das, auch die Reise mit dem Mammut fand ich hektisch und auch gar nicht wirklich interessant.
Was mich hingegen mit dem Buch versöhnt hat, war das Ende.
Die Freundschaft, die sich zum Mammut und auch zu anderen Menschen entwickelt hat, war so herzig beschrieben und am Ende fand ich auch den schon etwas speziellen Humor sehr passend.
Auch der Bezug zur Historie um die Jahrhundertwende am Buchende war sehr gut.
Für Kinder, die nicht so gerne lesen, kann das Buch auch echte Erfolgserlebnisse bieten. Es ist zwar 493 Seiten dick, aber in sehr großen Buchstaben mit ebenso großen Zeilenabstand geschrieben - da schafft man auch als Langsamleser ruckzuck einen Wälzer.
Den Hinweis auf dem Buchcover "Mit Gratis Mammut" - tja, da habe ich mir auch etwas mehr versprochen als ein Mini-Ausschneid-Teilchen, wofür man auch noch den Schutzumschlag zerstören müsste. Ich hatte ja auf ein Papp-Aufstellerchen oder so etwas in der Art gehofft.
Alles in allem sind Elsie und ihre Freunde großartig, aber der Schreibstil des Buches hat mich nicht vollständig überzeugt.
Rezensionen von SAW:
Der Schrecken der Österreicher!
Größer als ich von Svindal Aksel Lund
Leben und Erfolge von Aksel Lund Svindal sind beeindruckend. Ein Mann, der nach jeder Verletzung wieder aufsteht, von vorn trainiert, bis er wieder gewinnt. Und er gewinnt alles, was es zu gewinnen gibt.
Als Österreicher schau ich gern Skirennen, seit meiner Kindheit, seit der Olympiade Innsbruck 1964, wo Egon Zimmermann die Abfahrt gewann und Christl Haas ebenfalls.
Wir waren es gewöhnt, dass wir alles gewinnen und immer die besten sind. Nur die Schweizer boten uns Paroli, .... bis die Norweger kamen und plötzlich die besten Skifahrer der Welt wurden. Wir revanchierten uns, indem wir die besten Skispringer der Welt wurden, tauschten gewissermaßen die Plätze im Wintersport. Aber bei jedem norwegischen Olympiasieger dachten wir uns, das sei eine vorübergehende Ausnahmeerscheinung, doch wir wurden eines besseren belehrt.... zuletzt von Aksel Lund Svindal, und zwar in einer beeindruckenden Manier.
Man kann ihm selbst als Österreicher nicht böse sei, denn er ist nicht nur ein leistungsfähiger, sondern ein total sympathischer Kerl. Und schließlich ist Sport viel interessanter, wenn man ernsthafte Gegner hat!
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Zaubere dein Leben. Erfüll dir alle Träume und erreiche jedes Ziel"
Rezensionen von SAW:
Grüne Städte und gesunde Ökosysteme
Größer als ich von Svindal Aksel Lund
Der Autor zeigt auf, was möglich ist, wenn wir den Klimawandel bewältigen und zu einer natürlichen Lebensweise zurückkehren. Die nächsten Jahrzehnte werden dafür entscheidend sein, aber schon jetzt ist klar, was zu tun ist.
Die Zukunft des Jahres 2100 liegt in der Symbiose von Mensch und Natur in Humanbiotopen.
Man kann ruhig große Städte bauen, wenn man es ökologisch tut. Städte sind riesige Organismen, daher muss man die organismischen Prinzipien der Lebewesen auf sie übertragen. Unsere derzeitigen Städte sind Steinzeit-Gebilde (Höhlen aus Stein, zu Stadtgebirgen aufgetürmt). Wir sind aber Vielzeller, unser Biotop ist der Wald. Urwaldriesen sind so groß wie Hochhäuser, bestehen aber aus organischem Material, das hochintelligent und supereffizient genutzt wird. Statt alle Natur, Wiesen, Wälder zu zerstören, sollten wir unsere Wohngebiete so bauen, dass sich darin natürliche Biotope ansiedeln können. Das machen Bauern seit 10.000 Jahren, auf ihren Höfen leben Tiere und Pflanzen friedlich zusammen, zum gegenseitigen Nutzen.
Dieses Buch ist voller konkreter Vorschläge für eine Trendwende und macht Mut, dass wir es schaffen können, die Welt für unsere Kinder und Enkel zu bewahren.
Rezensionen von Petra:
Ungleiche Schwestern
Das schwarze Gold des Südens von Tara Haigh
"Das schwarze Gold des Südens" von Tara Haigh hat mir gut gefallen, obwohl ich nach den ersten Seiten dachte, dass es das nicht machen werde. Aber ich habe mich geirrt, das Buch nahm Fahrt auf, je mehr ich las, je spannender wurde es. Gestört hat mich allerdings der schnelle Wechsel zwischen den Geschichten der beiden Schwestern.
In dem Buch geht es um das Süßholzimperium der Familie Imhoff und deren Töchter Amelie und Elise. Die beiden sind sehr verschieden. Die ältere Tochter ,Amelie,ist sehr pflichtbewusst und fügt sich den Wünschen ihrer Eltern, insbesondere ihres Vaters. Sie geht eine Vernunftsehe mit dem auch im Geschäft arbeitenden Herrmann ein, so wie der Vater es von ihr erwartet. Erst als sie einen Mann kennen lernt, der ihr Herz im Sturm erobert, überdenkt sie ihr bisheriges Leben.
Elise dagegen wehrt sich gegen die Pläne des Vaters und verwirklicht ihre Träume.
Rezensionen von brauneye29:
Schöner Auftaktband
Lillys magische Schuhe, Band 1 - Die geheime Werkstatt von Usch Luhn
Zum Inhalt:
Nachdem ihre Familie umgezogen ist, fühlt sich Florentine nicht gut. Dabei möchte sie doch einfach nur angenommen werden in ihrer Klasse und noch wichtiger in der Fußballmannschaft. Doch scheinbar sind alle gegen sie. Dann lernt sie Lilly kennen und diese ist eine ganz besondere Person.
Die erlernt das Handwerk der magischen Schuhmacherin. Kann Lilly ihr mit magischen Schuhen helfen?
Meine Meinung:
Ich hatte schon den zweiten Band gelesen bevor ich diesen nun gelesen habe und das ging auch gut. Aber mit diesem Band zu starten ist definitiv besser, denn so erfährt man viel mehr Details, die später noch wichtig werden. Mir gefällt dieser Band ausgesprochen gut. Die interessanten Figuren wie z. B. die Schildkröte Wu lassen die Fantasie wandern und gerade so etwas gefällt mir bei Kinderbüchern besonders gut. Ich würde jederzeit weitere Bände lesen.
Fazit:
Schöner Auftaktband
Rezensionen von chipie2909:
Eine Hommage an das Leben und an die Liebe
One Last Song von Nicole Böhm
Die Autorin Nicole Böhm war mir schon seit langem ein Begriff, auch wenn ich noch nie ein Buch von ihr gelesen hatte. Ich war sehr überrascht, als ich „One Last Song“ von ihr entdeckte, da ich sie bisher eher im Bereich Fantasy und Krimi eingeordnet hatte. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, beschloss ich, dass dieses New Adult Buch mein erstes Werk sein soll, welches ich aus der Feder dieser Autorin lesen möchte.
Doch um was geht es eigentlich in „One Last Song“?
New York! Diese Stadt kann Dich verschlingen, wenn Du nicht aufpasst. Das ist auch Riley vollkommen bewusst. Die 21jährige lebt seit anderthalb Jahren in ihrer absoluten Lieblingsstadt und tut alles für ihren Traum: In New York auf der Bühne zu stehen. Doch dies gestaltet sich viel viel viel schwieriger als gedacht. Bei sämtlichen Auditions wird ihr abgesagt und schön langsam läuft ihr die Zeit davon. Denn sie hat ihrem Vater versprochen, zurück in ihre Heimatstadt Denver zu kehren, sollte es mit ihrer Karriere in New York nichts werden. Doch dann ergattert sie zufällig einen Job als Kellnerin im Bistro der New York Music & Stage Academy. Dort trifft sie auf Julian, der bereits seinen Traum erfüllt hat und sich mit seiner Band auf einem Höhenflug befindet. Beide versuchen, emotionalen Abstand zueinander zu halten, doch plötzlich steht ihre Welt auf dem Kopf. Und Riley muss erkennen, dass das Leben auf der Bühne und in der Öffentlichkeit auch ihre dunklen Seiten hat.
Mein Eindruck vom Buch:
Ich muss gestehen, dass ich erstmal sehr skeptisch war. Eine Lovestory in New York? Geschrieben von einer deutschen Autorin? Also habe ich mich erstmal über die Autorin informiert, die 1974 in Germersheim geboren wurde und heute in Speyer lebt. Mit 20 reiste sie in die USA um Zeichen- und Schauspielunterricht zu nehmen. Als ich las, dass sie drei Jahre in den Vereinigten Staaten lebte, war meine anfängliche Skepsis verflogen und ich war gespannt auf die Geschichte. Der Leser begegnet Riley und Julian in der Ich-Form. Ich liebe diese Art Bücher zu lesen, denn dadurch taucht man viel viel viel mehr in die Gedankenwelt der Protagonisten ein. Mit Riley und Julian hat Nicole Böhm zwei wunderbare Charaktere erschaffen, die einen beschäftigen. Ein richtig gutes Buch macht für mich aus, dass ich mich auch in „Lesepausen“ mal frage, wie es wohl den Figuren im Buch gerade geht und genau das passierte, während ich diese Geschichte las. Gut, ich hab mich nicht nur einmal gefragt, wie Julian es schafft, seit Jahren ohne festen Wohnsitz zu leben und seine Demütigkeit und seine Bescheidenheit haben mich stark beeindruckt. Ebenso hat mich aber auch Rileys Einstellung zum Leben imponiert: Sie möchte anderen Menschen etwas Gutes tun. Zwar nicht auf die selbe Art wie ihr Dad und ihr Adoptivbruder Ajden, die vor Ort und mit allen Mitteln in Krisengebieten aktiv sind, dennoch ist ihr Ziel, Menschen emotional zu berühren. In der Geschichte kristallisiert sich ganz klar heraus, wie wichtig Freundschaft und Vertrauen sind, und auch Rileys und Julians Liebsten sind in diesem Buch wunderbar authentisch dargestellt. Es macht ganz einfach Spaß, Riley und Julian ein Stück in ihrem Leben zu begleiten und ich hatte diesen zauberhaften Roman in null komma nix durch.
Fazit:
Diese Geschichte ist eine Hommage an das Leben, an die Liebe und an New York! Es fiel mir richtig schwer, mich von Riley und Julian zu verabschieden. Und jetzt freue ich mich schon riesig auf den zweiten Teil der One-Last-Serie „One Last Dance“, der am 26.01.2021 erscheinen wird.
Rezensionen von ClaudiaWirth@t-online.de:
Eine Hommage an das Leben und an die Liebe
One Last Song von Nicole Böhm
Die Autorin Nicole Böhm war mir schon seit langem ein Begriff, auch wenn ich noch nie ein Buch von ihr gelesen hatte. Ich war sehr überrascht, als ich „One Last Song“ von ihr entdeckte, da ich sie bisher eher im Bereich Fantasy und Krimi eingeordnet hatte. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, beschloss ich, dass dieses New Adult Buch mein erstes Werk sein soll, welches ich aus der Feder dieser Autorin lesen möchte.
Doch um was geht es eigentlich in „One Last Song“?
New York! Diese Stadt kann Dich verschlingen, wenn Du nicht aufpasst. Das ist auch Riley vollkommen bewusst. Die 21jährige lebt seit anderthalb Jahren in ihrer absoluten Lieblingsstadt und tut alles für ihren Traum: In New York auf der Bühne zu stehen. Doch dies gestaltet sich viel viel viel schwieriger als gedacht. Bei sämtlichen Auditions wird ihr abgesagt und schön langsam läuft ihr die Zeit davon. Denn sie hat ihrem Vater versprochen, zurück in ihre Heimatstadt Denver zu kehren, sollte es mit ihrer Karriere in New York nichts werden. Doch dann ergattert sie zufällig einen Job als Kellnerin im Bistro der New York Music & Stage Academy. Dort trifft sie auf Julian, der bereits seinen Traum erfüllt hat und sich mit seiner Band auf einem Höhenflug befindet. Beide versuchen, emotionalen Abstand zueinander zu halten, doch plötzlich steht ihre Welt auf dem Kopf. Und Riley muss erkennen, dass das Leben auf der Bühne und in der Öffentlichkeit auch ihre dunklen Seiten hat.
Mein Eindruck vom Buch:
Ich muss gestehen, dass ich erstmal sehr skeptisch war. Eine Lovestory in New York? Geschrieben von einer deutschen Autorin? Also habe ich mich erstmal über die Autorin informiert, die 1974 in Germersheim geboren wurde und heute in Speyer lebt. Mit 20 reiste sie in die USA um Zeichen- und Schauspielunterricht zu nehmen. Als ich las, dass sie drei Jahre in den Vereinigten Staaten lebte, war meine anfängliche Skepsis verflogen und ich war gespannt auf die Geschichte. Der Leser begegnet Riley und Julian in der Ich-Form. Ich liebe diese Art Bücher zu lesen, denn dadurch taucht man viel viel viel mehr in die Gedankenwelt der Protagonisten ein. Mit Riley und Julian hat Nicole Böhm zwei wunderbare Charaktere erschaffen, die einen beschäftigen. Ein richtig gutes Buch macht für mich aus, dass ich mich auch in „Lesepausen“ mal frage, wie es wohl den Figuren im Buch gerade geht und genau das passierte, während ich diese Geschichte las. Gut, ich hab mich nicht nur einmal gefragt, wie Julian es schafft, seit Jahren ohne festen Wohnsitz zu leben und seine Demütigkeit und seine Bescheidenheit haben mich stark beeindruckt. Ebenso hat mich aber auch Rileys Einstellung zum Leben imponiert: Sie möchte anderen Menschen etwas Gutes tun. Zwar nicht auf die selbe Art wie ihr Dad und ihr Adoptivbruder Ajden, die vor Ort und mit allen Mitteln in Krisengebieten aktiv sind, dennoch ist ihr Ziel, Menschen emotional zu berühren. In der Geschichte kristallisiert sich ganz klar heraus, wie wichtig Freundschaft und Vertrauen sind, und auch Rileys und Julians Liebsten sind in diesem Buch wunderbar authentisch dargestellt. Es macht ganz einfach Spaß, Riley und Julian ein Stück in ihrem Leben zu begleiten und ich hatte diesen zauberhaften Roman in null komma nix durch.
Fazit:
Diese Geschichte ist eine Hommage an das Leben, an die Liebe und an New York! Es fiel mir richtig schwer, mich von Riley und Julian zu verabschieden. Und jetzt freue ich mich schon riesig auf den zweiten Teil der One-Last-Serie „One Last Dance“, der am 26.01.2021 erscheinen wird.
Rezensionen von vielleser18:
Ein wirkliches Gute-Laune-Buch
One Last Song von Nicole Böhm
Lange habe ich nicht mehr innerhalb von 24 Stunden ein Buch regelrecht durchgesuchtet und mich dabei so herrlich amüsiert wie bei diesem hier.
Elsa Stern ist die Protagonistin: liebenswert, chaotisch, ein klein wenig naiv, eine, die man aber gerne haben muss. Sie ist 29 und - zum Leidwesen ihrer Mutter - immer noch Single.
Eine Seance mit ihrer Freundin E. und einer Flasche Eierlikör sind der Auslöser für einen Auffahrunfall mit nachfolgendem Zivilrechtsprozess und jeder Menge Verwicklungen.
Das Buch ist herrlich komisch, erfrischend geschrieben mit viel Wortwitz, mit herrlichen Sätzen und Beaumonts, mit österreichischem Charme und überaus amüsanten Figuren. Nur eine kleinre Kostprobe: Da ist z.B. Elsas Mutter, die ein Schwiegersohn-Casting á la Heidi Klum veranstaltet, Elsas windiger Anwalt, der glaubt bei Elsa landen zu können, Elsas Cousine Helena, die Elsa gerne eins auswischt und wegen deren Hochzeit Elsa nun unbedingt auf der Suche nach einer männlichen Begleitung ist. Und da ist noch "Mr. Q.", ein Traum von Mann, doch unerreichbar für Elsa.
Eigentlich müsste man das Buch noch langsamer lesen, mehr genießen, diese genialen Sätze auf sich wirken lassen. Einmal angefangen, kann man allerdings nicht aufhören mit dem Lesen und vor allem mit dem Lachen.
Die Autorin hat eine ganz besondere Erzählweise, sie lässt ihre Hauptfigur erzählen, als ob ihr der Leser gegenüber sitzt, dadurch fühlt man sich mit einbezogen und fast mittendrin. Ich hatte alles beim Lesen plastisch vor Augen. Dies ist definitiv ein Buch, das verfilmt werden sollte.
Wer sehr amüsante Liebesromane mit Lachgarantie mag, der sollte sich Ella Stern nicht entgehen lassen. Es ist diese geniale Mischung an Figuren, die hier im Buch auftauchen, die echt der Hammer ist ! Einzeln hat jeder seine (kleine) Macke, zusammen ergeben sie eine sehr explosive Mischung, die einfach köstlich ist. Man fiebert mit Elsa, man sieht die Katastrophen, in die sie schlittert, kommen, aber man freut sich auch über jedes Hindernis, das sie am Ende umschiffen kann, allerdings auf ihre ganz eigene Art ! Die Phantasie der Autorin ist dabei enorm. Ella, das ist gleichbedeutent mit Pleiten, Pech und Pannen, aber statt sich über sie lustig zu machen, amüsiert man sich mit ihr, denn auch Ella verliert nie den Humor. Sie rappelt sich immer wieder auf, schaut nach vorne und verliert nie die Hoffnung, nur ab und an mal die Contenance.
Wer Liebesromane á la Bridget Jones mag, der sollte dies hier unbedingt lesen, denn das ist noch viel besser ! Lach- und Gute-Laune-Garantie inbegriffen.
Rezensionen von heinoko:
Packende Szenen und ein gemeiner Cliffhanger
One Last Song von Nicole Böhm
Wenn ein renommierter LKA-Ermittler wie Tom Babylon mitten beim Babyschwimmen weggerufen wird an einen Tatort, so zeigt sich meiner Meinung nach genau an dieser fast komisch anmutenden Szene sowohl die Stärke als auch die Schwäche des vorliegenden Buches.
Der gefeierte Rockstar Brad Galloway ist tot, er liegt ausgeblutet und ans Bett gefesselt in seinem Hotelzimmer.
Einzige mögliche Spur: Eine unbekannte Frau hatte Brad Galloway noch während seines Konzertes in Berlin am Abend zuvor einen geheimnisvollen Umschlag überreicht. Tom Babylon nimmt zusammen mit der Psychologin Sita Johanns die Ermittlungen auf. Jemand sinnt auf Rache und will alles zerstören, was Tom Babylon wichtig ist, doch der eigentliche Anfang der Geschichte liegt bereits 30 Jahre zurück.
Auch in diesem dritten Band rund um den Ermittler Tom Babylon wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Die gegenwärtigen Geschehnisse sind im mühsam zu lesenden Präsens geschrieben, die Rückblicke rund um das Jahr 1989 im flüssigen Imperfekt. Die beiden Zeitebenen verweben sich, je weiter man liest, immer mehr, verknoten sich geradezu, geben Informationen und verwirren gleichzeitig. Es gibt Passagen von großer packender Spannung, insbesondere bei den Rückblicken, die sehr intensiv das Leben in der DDR mit der großen Angst vor dem herrschenden Denunziantentum schildern. Aber leider gibt es im Buch auch gewisse Längen, besonders während der Schilderungen der eher frustranen Ermittlungsarbeit. Und es wurde mir mitunter zu viel an Privatheit, was Tom Babylon da aus seiner Vergangenheit mit sich schleppt. Besonders die Szenen mit seiner vor 20 Jahren verschwundenen kleinen Schwester Viola, die gerne mal neben ihm im Auto sitzt und Kommentare abgibt, gingen mir bald auf die Nerven. Doch grundsätzlich ist auch dieser dritte Band gut und flott zu lesen, mit einer geschickt konstruierten Handlung, lebendigen Dialogen, aber leider mit einem ganz gemeinen Cliffhanger zum Schluss.
Rezensionen von brauneye29:
War viel zu schnell zu Ende
Die Dorfärztin - Ein neuer Anfang von Julie Peters
Zum Inhalt:
Als Leni nach dem Medizinstudium zurück ins heimatliche Dorf kommt um dort die Landarztpraxis zu übernehmen, macht die Dorfgemeinschaft es ihr nicht leicht. Als Alleinerziehende ist sie 1928 eh schon ein Sonderling und dann noch Ärztin? Das geht ja mal gar nicht. Aber wie schon immer kämpft sie gegen alle Vorurteile.
Was ihr aber noch mehr auf der Seele brennt, ob sie ihren Jugendfreund Matthias wiederfinden wird, der seit Jahren verschollen ist.
Meine Meinung:
Was für ein angenehm zu lesendes Buch über eine kämpferische Frau, die mir richtig gut gefällt, denn sie ist zwar kämpferisch, aber nicht verbittert. Sie will ihren Weg gehen, will aber auch ihre Liebe wiederfinden und glücklich werden. Die Geschichte ist gut erzählt, gerade auch die Rückblicke machen das Buch sehr lebhaft und vermitteln gut den Werdegang sowohl von Leni als auch Matthias und erklären auch so manches Verhalten z. B. der Eltern Lenis. Der Schreibstil war sehr gut und liest sich sehr angenehm. Die Protagonisten haben mir gut gefallen, natürlich an erster Stelle Leni. Ich freue mich auf eine Fortsetzung!
Fazit:
War viel zu schnell zu Ende







