Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Ein Blick hinter den Schleier
Millenia Magika - Der Schleier von Arken von Falk Holzapfel
Millenia Magika Der Schleier von Arken ist der Auftakt einer Fantasy Trilogie des Autors Falk Holzapfel. Adrian möchte nur einige Tage vor seinem nervigen Heim zu seiner Tante Lia flüchten und gerät dabei in das größte Abenteuer seines Lebens.
Das Buch wird für Kinder ab 10 Jahren empfohlen und das finde ich passend.
Wobei man aber berücksichtigen muss das es einige gruselige Szenen gibt, sowie Kämpfe bei denen es hart zugeht. Sensible Kinder sollte man daher bei diesem Buch begleiten. Ansonsten finde ich die Geschichte spannend geschriebene und die einzelnen Charaktere sind fantasievoll und interessant umgesetzt. Es gibt keine einzelnen Helden, die Abenteuer werden nur durch gemeinsames Handeln bestanden. Die Protagonisten gewinnen im Laufe der Geschichte immer mehr an Tiefe und das Ende verheißt eine spannende Fortsetzung. Die Illustrationen im Buch passen gut zur Geschichte und man merkt das sie mit Liebe zum Detail gezeichnet sind.
Rezensionen von readpassion9:
Lucs persönlichster Fall
Baskische Tragödie von Alexander Oetker
"Baskische Tragödie" ist wohl Luc Verlains persönlichster Fall. Im Aquitaine werden an den Stränden unzählige Pakete angespült, Fracht, die während eines Sturms verloren ging. Ein kleiner Junge kann der zuckerartigen Substanz, die aus einem Paket quillt, nicht widerstehen, probiert und fällt ins Koma.
Es stellt sich heraus, dass die Pakete reinstes Kokain enthalten. Luc Verlain übernimmt den Fall, doch bevor die Ermittlungen anlaufen, wird Luc wegen Mordverdachts und Drogenschmuggel verhaftet. Er kann entkommen, sein Weg führt ihn nach San Sebastian in Spanien, wo er versucht herauszufinden, wer ihn in diese Situation gebracht hat.
Ich habe alle Teile der Reihe gelesen, auch dieser hat mich von der ersten Seite an gepackt. Alexander Oetker schafft es perfekt, das Frankreichfeeling in seinen Krimis aufleben zu lassen, die Atmosphäre kommt klasse rüber. Da ich die Gegend kenne, hatte ich die Szenerie bildlich vor Augen und fühlte mich direkt ins Aquitaine versetzt. Zum Lokalkolorit trägt auch die Beschreibung der landestypischen Speisen und Weine, diesmal besonders der baskischen, bei.
Man merkt, wie Luc leidet, auf der anderen Seite des Gesetzes zu stehen, wie ein Verbrecher behandelt zu werden, obwohl er sich nichts zuschulden kommen ließ. Er sorgt sich um die Menschen, die ihm wichtig sind, denn auch sie geraten ins Fadenkreuz des Drahtziehers. Luc kommt so authentisch rüber, man hat das Gefühl ihn fast persönlich zu kennen, erfährt in diesem Teil wieder etwas über seine Vergangenheit.
Die Handlung ist turbulent und spannend, Lucs Flucht nach Spanien und der Versuch, Licht ins Dunkel zu bringen ist temporeich dargestellt. Ich hatte keine Ahnung wie alles zusammen hängt, konnte wunderbar miträtseln. Hier passt für mich alles, Schreibstil, Charaktere, Handlung, Atmosphäre. 5 verdiente Sterne.
Rezensionen von Sabine M:
Brutal und extrem spannend
Rache, auf ewig von Schütz Lars
Auf der Insel Sylt wird ein Mann auf extrem grausame Art ermordet. Er nennt sich der Erlöser. Obwohl Ian Grall und Rabea Wyler nicht mehr für das LKA arbeiten, werden sie zu diesem Fall hinzugeholt. Das Morden geht weiter und die beiden sind fieberhaft auf der Suche nach dem Täter.
In seinem dritten Band um die sympathischen Ermittler ist Lars Schütz mittlerweile zu Höchstform aufgelaufen.
In einer Geschwindigkeit, die es dem Leser kaum erlaubt, Atem zu holen, wird man durch die Geschichte gepeitscht. Ich musste das Buch an einem Tag zu Ende lesen, anders hätte ich keine Ruhe gefunden. Wo der Autor die Ideen her hat, will ich gar nicht wissen. Perfide und äußerst grausam sind die Methoden des Erlösers. Nichts für zartbesaitete Menschen. Wem es jedoch, zumindest im Roman, nicht brutal genug zugehen kann, der ist hier genau richtig. Gut, dass wenigstens das Privatleben der Ermittler ein wenig für Ruhe und ab und zu sogar für ein Schmunzeln sorgt. An Spannung fehlt es nicht und auch der Schreibstil lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen. Der Schluss lässt mich ein wenig wehmütig zurück. Hoffentlich geht es mit den beiden bald weiter.
Rezensionen von liesmal:
Endlich ein eigenes Winterhochbeet
Das sensationelle Winterhochbeet von Doris Kampas
„Das sensationelle Winterhochbeet“ von Doris Kampas ist erschienen im Verlag Löwenzahn. Als ich das Cover sah, erinnerte ich mich an Doris Kampas‘ Buch „Das unglaubliche Hochbeet“, das mir beim Anlegen und Bepflanzen meines Hochbeetes eine große Hilfe war und mich auch jetzt – zwei Jahre später – immer noch mit tollen Informationen versorgt.
Deswegen war ich auch gleich Feuer und Flamme für „Das sensationelle Winterhochbeet“. Kein Wunder, steht doch in der Buchbeschreibung: „Drinnen knistert das Feuer im Ofen, draußen tanzen dir die Schneeflocken auf der Nase rum …“
Unter der Überschrift „Und der Frost kann kommen“ bietet das Buch einen tollen Einstieg, wenn man Lust verspürt, sich mit Anbau und Ernte von Wintergemüse im Hochbeet anzufreunden. Auch für Neulinge ist alles leicht verständlich beschrieben und sehr übersichtlich aufgebaut. Dazu tragen auch die vielen Fotos bei. Ganz viel Freude habe ich mit Bildern wie zum Beispiel dem Rosenkohl, der unter der Schneehaube geschmacklich zur Hochform aufläuft. So wie der aussieht, glaube ich ihm aufs Wort! ;-)
Ganz großartig ist auch der Teil gestaltet, der unter der Überschrift „Der Winter zeigt sich von seiner Gemüseseite“ gleich sieben(!) verschiedene Themenbeete zum Nachanbauen in allen Einzelheiten und wieder reichlich illustriert anbietet.
„5-fach genial fürs Klima“ ist für mich ein sehr wertvoller Beitrag. 5 Punkte für das Klima werden angesprochen – und jeder Punkt ist ein Volltreffer!
Das Buch hat so viel zu bieten, dass ich gar nicht alles im Einzelnen beschreiben kann: Tolle Winterrezepte, übersichtliche Informationen zu vielen Gemüsesorten, ein Thema, das Schädlinge betrifft, und ein wunderschön illustriertes Poster mit den perfekten Anbauzeiten für Wintergemüse lassen mein Herz höher schlagen.
Meine Begeisterung gebe ich sehr gern weiter mit einer Empfehlung an alle, die sich gut informiert auf das Anlegen und Bepflanzen eines Winterhochbeetes einlassen wollen. Mit diesem Buch gelingt es. Garantiert!
Rezensionen von Jonas1704:
Ein Buchhighlight für eingefleischte Thrillerfans
Zerrissen von Tsokos Michael
Der Fachmann in Sachen Gerichtsmedizin hat mit seinem vierten Band der Fred Abel Reihe wieder ein Meisterwerk geschaffen. Wer das Buch nicht in ein paar Tagen durchgelesen hat, ist kein Thriller Fan! Ich gehöre zu der zweiten Sorte. Nach einigen Seiten kann man das Buch schon gar nicht mehr aus den Händen lassen, jedoch empfiehlt es sich die Vorgänger gelesen zu haben damit man einen kompletten Eindruck von der Story hat.
Der beliebte Rechtsmediziner Dr. Fred Abel ermittelt wieder bei Mordfällen des Bundeskriminalamts Berlins mit und wieder gibt es einen schwierigen Fall zu lösen. Diesmal geht es um Kindesmisshandlung und das Opfer ist leider die Nichte seiner Kollegin Sabine Yao. Abel gerät in das Visier eines brutalen Drogen Clans. Die Spannung befindet sich kontinuierlich auf Höchstniveau und der häufige Szenenwechsel sorgen für einen Pageturner. Die Einblicke in die Abläufe eines Rechtsmediziners sind selbstverständlich der Clou des Buches und man erfährt allerlei makabres. Der Thriller ist jedoch nichts für schwache Nerven aber für eingefleischte ein Buchhighlight.
Rezensionen von Jonas1704:
Gefühlvoll und aufwühlend
Ada Roman von Christian Berkel
Im Februar 1945 wird Ada von einer jüdischen Mutter in Deutschland geboren. Kurz darauf verlässt sie Deutschland und zieht mit ihrer Mutter nach Argentinien. Ihren Vater lernt sie erst kennen als sie neun Jahre später in Berlin zurückkehrt. Die Familie versucht einen neuen Anfang zu machen. Doch obwohl der schwierige und unaussprechbare Teil der deutschen Geschichte Vergangenheit ist, erträgt es Ada nicht, ausgeschlossen von den Sorgen und Nöten zu sein die einst herrschten.
Alles kommt ihr fremd vor, die Stadt, die Sprache, die Menschen, ihr eigener Vater. So beginnt ihre Identitätsreise und der Leser begleitet sie bis in den frühen 90er Jahren.
Der Roman ist ein Gesellschaftporträt in der sich politisch verändernden Zeit der 68er Jahre und zugleich eine Persönlichkeitsanalyse. Wie wichtig ist unsere Abstammung? Welche Folgen hat das Schweigen über die Vergangenheit für unsere Identität?
Schnörkellos und sprachgewandt beschreibt Christian Berkel die Zeit des Umbruchs. Reale Geschehnisse und historische Ereignisse gepaart mit fiktiven Personen durch mehrere Dekaden erzählt, bieten ein authentisches Resultat mit teils autobiografischen Wurzeln. Gefühlvoll und aufwühlend zugleich hat dieses Buch mehr mit den Schicksalen seine Protagonisten zu feilschen und deren Entwicklung während der deutschen Nachkriegsgeschichte. Eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von Jonas1704:
Der perfekte Adventskalender
Escape Room Adventskalender. Die drei unheimlichen Geschenke von Eva Eich
Escape Room. Die drei unheimlichen Geschenke ist der erste Adventskalender dieser Art den wir zusammen mit meinem Enkelsohn gelöst haben. Im Nachhinein habe ich herausgefunden, dass es einige Escape Room Bücher für Kinder gibt, was wunderbar ist, den wir haben uns wirklich köstlich amüsiert. Die Illustrationen des Buches haben uns Toni und ihren Bruder Luka zusammen verreisen lassen und wir sind regelrecht in die Geschichte eingetaucht.
Die Rätsel sind recht anspruchsvoll aber dennoch altersgerecht und begeistern die kleinen Leser. Zumindest mein Enkelsohn war vollauf motiviert das ganze Buch in einem Stücke durchzulesen und -lösen.
Da wir jetzt auf den Geschmack gekommen sind, werden wir sicherlich auch einen weiteren Escape-Room-Adventskalender besorgen, den es noch gibt und die Rätsel dann im Dezember laut Brauch lösen. Endlich habe wir einen tollen Adventskalender gefunden!! Das perfekte Geschenk für meinen Enkel. Absolute Weiterempfehlung!
Rezensionen von begine:
Interessant
Die Wahrheit über Metting von Tom Liehr
Von dem Schriftsteller Tom Liehr habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, Durch Zufall bekam ich den Roman „Die Wahrheit über Metting“ in die Hände. Es werden viele interessante Themen behandelt.
Den Protagonisten Tom begleiten wir ab seinem 13. Lebensjahr. Seine Eltern betreiben ein Altersheim in der Kleinstadt Metting und leben dort auch.
Tom ist Legastheniker und in den 197ßer Jahren ist wird das noch nicht gefördert.
Seine Schulzeit ist deshalb schwierig und sein Freund wird als Zigeuner betitelt. Das die beiden Außenseiter sind ist schon schlimm, aber die Lehrer sind grenzwertig.
Mit 18 Jahren verlässt er das Elternhaus und es geht 30 Jahre später weiter. Jetzt ist meine Sympathie gesunken. Es ist gemein, sich so lange nicht mehr bei seinen Eltern zu melden. Er wusste da ja nicht einmal ob sie noch leben.
Tom Liehr ist ein guter Erzähler, der bei jeder Situation den richtigen Ton trifft.
Die Geschichte hat mich gut unterhalten und der Autor hat einen neuen Leser gefunden.
Rezensionen von bine525:
Von der Vergangenheit brutal eingeholt
Die Hornisse von Raabe Marc
Uiuiui, der dritte Teil dieser Serie hat es ganz schön intus in Bezug auf eine aktuelle brutale Handlung sowie was Tom Babylons eigene Vergangenheit betrifft. Und so sehr wie ich diese Serie liebe, einem Neueinsteiger in diese Buchserie würde ich dringend raten die Serie chronologisch zu lesen um alles zu Verstehen und auf keinem Fall mit diesem Buch zu beginnen.
Es ist ein richtig dickes Buch, aber das Volumen täuscht denn es sind recht dicke Papierseiten und durch die Hyperspannung hat man es in 2 Tagen durch da man es eh nicht aus den Händen legen kann. Am Ball bleiben lohnt sich aber, denn das Ende ist ein echter Kracher und ich fiebere jetzt schon dem sicherlich erscheinenden nächsten Buch entgegen.
Doch erst mal kurz zu diesem Buch: Von Anfang an hochspannend und mit einer recht kurzen Kapitellänge, die mich immer wieder zu " nur noch ein weiteres Kapitel" verführte. Während in der Jetztzeit durch Galloways Tod, Tom Babylons privates Leben auf dem Kopf gestellt wird erfuhr ich endlich ein Riesenstück mehr aus Toms Kindheit und dem Tod seiner Mutter sowie dem Verschwinden seiner Schwester Viola vor vielen Jahren.
Rezensionen von Castilleja:
Elsie und Wolli
Das Eismonster von David Walliams
Elsie hat es geschafft, dem grauenhaften Waisenhaus zu entkommen, denn mit ihren Affenfüßen kann sie ganz toll klettern. Und ab jetzt ist sie also ein Straßenkind - und das ist vor allem im Winter nicht immer so lustig, denn da kann es nachts ganz schön kalt werden, wenn man in einer Blechwanne schläft und sich nur mit Zeitungen zudecken kann.
Doch ihr Einfallsreichtum leidet nicht darunter. Schon bald passiert etwas spannendes, denn in einem Eisblock wird ein 10.000 Jahre altes Wollhaarmammut nach London transportiert. Und Elsie ist mittendrin, denn sie hat Mitleid mit dem "Eismonster", wie das Mammut von der Presse genannt wird. Gemeinsam mit der Putzfrau Uschi, die im Museum ihre Freundin wird, und mit dem Professor, der seine ganz eigenen Pläne verfolgt, erwecken sie das Mammut zum Leben und dann wird es noch abenteuerlicher. Sogar Queen Victoria spielt hier eine Rolle. Eine tolle Geschichte mit wunderbaren Zeichnungen. Man darf jedoch nicht alles ganz ernst nehmen oder hinterfragen. Einiges wird im Anhang geklärt. Was mir nicht so gefiel, wie sehr auf der Dummheit der armen Putzfrau rumgeritten wurde, aber das ist im Gesamtpaket nur eine Kleinigkeit. Ein tolles Buch zum Vorlesen und Selberlesen mit einer toughen und liebenswerten Protagonistin - und viel Sozialkritik kindergerecht verpackt.











