Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Angenehmer Roman für zwischendurch
Herzklopfen in der kleinen Keksbäckerei von Holly Hepburn
Man nehme zwei gute Freundinnen, einen gemeinsamen Traum, den Wunsch nach einem Neubeginn, einen Funken Romantik, etwas Herzschmerz, eine Prise Drama und verfeinere das Ganze mit einem gemütlichen Schreibstil. Nun fehlt nur noch das idyllische Setting und fertig ist der Wohlfühlroman! Wie man bereits am Buchtitel und aufgrund des zauberhaften Covers erkennen kann, spielen Backwaren eine zentrale Rolle in dieser Geschichte – daher eine kleine Warnung vorab: bei all den im Werk erwähnten Köstlichkeiten kann es während der Lektüre durchaus zu Naschlust kommen!
"Herzklopfen in der kleinen Keksbäckerei", im November 2019 erschienen beim Penguin Verlag, ist eine Zusammenfassung der Einzelbände "Winterzauber in der kleinen Keksbäckerei", "Valentinstag in der kleinen Keksbäckerei", "Frühlingsträume in der kleinen Keksbäckerei" und "Hochzeitsglocken in der kleinen Keksbäckerei", wodurch der verhältnismäßig hohe Umfang (624 Seiten) begründet ist.
Für mich war es das erste Werk der Autorin Holly Hepburn und ihr ruhiger, unaufgeregter Erzählstil (vor allem in Kombination mit den detailliert beschriebenen Leckereien) macht die Story um die ambitionierte Sterneköchin Cat und die alleinerziehende Mutter Sadie zu einem idealen Buch für die Vorweihnachtszeit – ein angenehmes Leseerlebnis zum Entspannen.
Die beiden Hauptprotagonistinnen erfüllen sich mit ihrem eigenen kleinen Keksgeschäft 'Smart Cookies' im heimeligen Castle Court von Chester, England einen Kindheitstraum. Allerdings ist der Start in die Selbstständigkeit mit allerlei Komplikationen verbunden und ruft auch Neider auf den Plan – speziell ihre Nachbarin Cherie, die eine Patisserie betreibt, scheint von Anfang an einen immensen Groll gegen Cat und Sadie zu hegen.
Cat ist eine Powerfrau und vor Energie kaum zu bremsen. In der Freundschaft sowie im geschäftlichen Bereich ist sie die antreibende Kraft. Sadie gelingt nur mühsam der Spagat zwischen Mutterrolle und der für den Job benötigten Kreativität, zudem hat ihr die Trennung von ihrem untreuen Ehemann sehr zugesetzt. Mitunter fürchtet sie sich regelrecht vor Cats Reaktion auf bestimmte Entscheidungen bzw. Missgeschicke. Sie wirkte auf mich äußerst unsicher und obwohl sie im Grunde eine sympathische Person ist, empfand ich ihre allgemeine Überforderung und den permanenten Drang, bloß nicht Cats Unwillen auf sich zu ziehen, auf Dauer als anstrengend. Beide Frauen machen die Bekanntschaft mit potentiellen neuen Love Interests und werden, abgesehen von Cherie und ihrem Partner, herzlich in die kleine Gruppe der Geschäftsinhaber Castle Courts aufgenommen. Natürlich kommt es im Laufe des Jahres, durch welches man Sadie und Cat begleitet, auch zu romantischen Entwicklungen, wobei die Autorin mich diesbezüglich mehrfach positiv überrascht hat.
Oftmals wurden eher unbedeutende Szenen viel zu intensiv ausgeschmückt und recht ausschweifend erzählt, was das eigentliche Tempo der Story immer wieder bremste und zu einigen Längen führte; dadurch empfand ich die Geschichte (trotz einiger interessanter Handlungselemente) als relativ unspektakulär. Meiner Meinung nach hätte der Roman, in welchem insbesondere die liebenswerten Nebenfiguren nennenswert sind, von einer Kürzung um mindestens die Hälfte der Seiten profitiert. Auch das ein oder andere zwischendurch eingestreute Rezept, vielleicht jeweils am Ende eines der vier großen Abschnitte, wäre eine willkommene Ergänzung gewesen.
Fazit: Kein Highlight, aber ein lockerer Unterhaltungsroman für alle Naschkatzen und Fans von Wohlfühlwerken.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte
Tage voller Weihnachtszauber von Anja Marschall
Auch das noch! Fällt doch Hausmeister Krawuttke beim Tannenbaum schmücken im Kinderheim St. Emmaus von der Leiter und bricht sich ein Bein. Und das so kurz vor Weihnachten. Also musst Heimleiterin Henriette Jonas schauen, wo sie so kurzfristig einen neuen Weihnachtsmann her bekommt. Da sieht sie ihn in einer Menschenmenge in der Fußgängerzone: groß, breitschultrig, weißer Bart und ein wenig rund um die Mitte.
Der ideale Weihnachtsmann. Aber ob Rocker Manni das genau so sieht?
Die kleine Lena, die von ihrem Pflegevater zurück ins Heim gebracht wurde, weil Mama Perlinger im Krankenhaus liegt und der Papa mit ihr und den beiden <brüdern einfach überfordert ist, hat nur einen Wunsch an den Weihnachtsmann: Sie will zu ihrer „richtigen“ Mama. Ob der Weinachtsmann ihr diesen Wunsch erfüllen kann?
Anja Marschall hat mich mit ihrem mitreißenden Schreib- und Erzählstil sofort in die Geschichte hinein gezogen und mich nicht mehr losgelassen. Obwohl ich recht schnell ahnte, in welche Richtung die Geschichte sich entwickeln würde, war es keinen Moment langweilig. Im Gegenteil, ich habe richtig mitgefiebert, gehofft und gebangt, dass es alles zu einem guten Ende kommen würde. Auch kleine „Hach-ist-das-schön-Tränchen sind an der ein oder anderen Stelle geflossen.
Die vielen unterschiedlichen Protagonisten hat die Autorin hervorragend in Szene gesetzt. Mich hat besonders Manni Semmler mit seiner Ratte Beethoven beeindruckt. Er ist der Typ harte Schale weicher Kern. Besonders sein Statement auf der Weihnachtsfeier hat mir sehr gut gefallen. Aber auch Lukas und Clara, Lena und die vier Raufbolde und Heimleiterin Henriette Jonas haben sich nach und nach in mein Herz geschlichen.
Die Geschichte ist so facettenreich, so berührend und so anschaulich geschildert. Ich habe mich sogar im voll gemüllten Wohnwagen von Manni wohlgefühlt. Ich finde es so niedlich, wie Lukas seiner angebeteten Clara immer wieder kleine Geschenke zukommen lässt und sie absolut nicht weiß, wo die her kommen. Und natürlich habe ich Lena ganz fest die Daumen gedrückt, dass sich ihr großer und einziger Weihnachtswunsch erfüllt.
Alles in allem eine wunderschöne vorweihnachtliche Geschichte mit interessanten, liebenswerten Protagonisten, kleinen Wundern und ganz viel Liebe. Ich habe mich sehr gerne in diese Wunderwelt entführen und unterhalten lassen.
Rezensionen von Claudia R:
das Abenteuer beginnt
Aleja und die Piratinnen, Band 1: Das Schattenschiff von Kuzniar Maria
Klappentext:
Steckt eine echte Piratin in Dir? Aufregende Abenteuer in fernen Ländern - nichts wünscht sich Aleja sehnlicher! Als das geheimnisvolle Schattenschiff im Hafen von Sevilla einläuft, geht dieser Wunsch plötzlich in Erfüllung: Die Piratinnen an Bord nehmen Aleja in ihre Besatzung auf.
Sie snd auf der Suche nach einer versunkenen Wüstenstadt, in der eine magische Schatzkarte versteckt sein soll. Doch der Weg dorthin ist voller Gefahren: Ein Riesenkrake droht das Schiff in die Tiefe zu ziehen und Piratenjäger sind ihnen dicht auf den Fersen. Um die Schatzkarte zu finden, müssen Aleja und die Piratinnen mutig und einfallsreich sein!
Cover:
Das Cover steckt voller Abenteuer und Spannung. Man erkennt eine Piratin, die aufgeweckt und mutig ausschaut und an ihrer Seite eine Eule, die eher grimmig drein schaut. Im Hintergrund ist ein Schiff und tolle Landschaft erkennbar, sowie Symbole einer Schatzkarte und einer Schatztruhe sind auf dem Cover ersichtlich und machen neugierig.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und leicht lesen. Man kommt schnell in die Geschichte hinein und kann den Figuren sehr gut folgen.
Aleja ist sympathisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Sie sucht das Abenteuer und die Spannung und als ein Schiff voller Frauen, um genauer sein, voller Piratinnen anlegt, ergreift sie ihre Chance und das Abenteuer kann beginnen.
Mut, Spannung und Abenteuer stehen hier ganz hoch im Kurs und werden sehr gut umgesetzt.
Auch die Einteilung der Kapitel und die Gestaltung der Kapitelanfänge haben mir sehr gut gefallen. Gestalterisch und auch erzählerisch ist hier ein kleines Meisterwerk gelungen und man verfolgt die Geschichte sehr gern. Mich konnte diese packen und überzeugen.
Ein spannendes Abenteuer und eine Reise nach einem Schatz beginnt. Dies ist der Auftakt einer neuen Abenteuerreihe für Kinder und ich finde, dass dieser Auftakt sehr gut gelungen ist.
Fazit:
Eine spannende Abenteuergeschichte mit sympathischen Piratinnen, die ferne Länder bereisen auf Suche nach einer Schatzkarte und dabei auch nicht vor Gefahren zurück schrecken.
Rezensionen von Lesemama:
Eher für Hobbyphilosophen geeignet
Es war einmal ein blauer Planet von Lelord François
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Der junge Robin ist überwältigt, als er aus seiner Raumkapsel steigt. Der warme Sand unter seinen Füßen, der sanfte Wind und das Farbenspiel des Meers sind so viel besser als jede noch so perfekte virtuelle Realität. Er ist auf der Erde, diesem fernen blauen Planeten, den er bislang nur aus Filmen und Erzählungen kannte.
Doch seine Mission ist keine leichte: Können die Menschen auf ihren Heimatplaneten zurückkehren, obwohl sie einst dafür gesorgt hatten, dass er unbewohnbar wurde? Wie sollen sie leben, damit Glück für alle möglich ist? Und zählt Liebe noch?
Mit Hector hatte François Lelord einen unvergesslichen Helden geschaffen, dem Millionen Leserinnen und Leser folgten. In seinem neuen Roman lässt er den liebenswerten Robin in einer abenteuerlichen Mission die große Frage erkunden, wie wir in Zukunft leben wollen.
Meine Meinung:
"Eine inspirierende Geschichte über das, was wir in Zukunft brauchen, um glücklich zu sein" verspricht der Klappentext.
Ich hatte mich in das Cover und die wunderschöne Aufmachung verliebt, wusste aber nicht wirklich auf was ich mich eingelassen hatte.
Der Schreibstil war für mich sehr ungewöhnlich, manchmal auch ein wenig anstrengend. Es ist auch schwierig von einer Geschichte zu sprechen. Ich würde es jetzt eher einen Anstoß zum Philosophieren nennen.
Für jeden, der gerne tiefgründige, philosophische Texte liest mag es ein Highlight sein. Ich fand es ganz nett, stellenweise ein wenig anstrengend und habe daher sehr lange zum Lesen des Buches gebraucht.
Eher keine Geschichte zum mal eben weglesen und träumen.
Rezensionen von Lesemama:
Mutige Tante Helena
Atlas der Heldinnen und Helden von Sandra Lawrence; Stuart Hill
Mutige Tante Helena
Zum Buch:
Alexia soll in der Schule ein Referat halten und weiß nicht über welches Thema sie sprechen soll.
Auf dem Dachboden findet sie in einem alten Koffer eine alte Fliegerweste aus Schafsfell, einen Fliegerhelm, eine Fliegerbrille sowie das Tagebuch ihrer Ur-Großtante Helena.
Niemand spricht über Helena und nachdem Alexia die Papiere studiert hat, weiß sie auch weshalb ...
Meine Meinung:
Ein Bilderbuch für ältere Kinder, wobei Bilderbuch nicht der richtige Ausdruck zu sein scheint.
Macht das Buch auf den ersten Blick den Eindruck, es könnte ein Bilderbuch sein, wird man beim Lesen eines besseren belehrt.
Helena war eine Forscherin, zu ihren Lebzeiten ein Unding als Frau und darum besonders erwähnenswert.
In dem Buch, das wie eine spannende Abenteuergeschichte aufgebaut ist, reisen wir um die ganze Welt und lernen viele bekannte, aber auch unbekannte Heldinnen und Helden unsere Vorzeit kennen.
Sehr gut aufgebaut, immer in kurzen, prägnanten Stichworten wird die Person vorgestellt.
So hat man viel Lesefreude und lernt nebenbei noch einiges über die Erde und ihre HeldInnen.
Großartig gemacht und nicht nur für Kinder überaus spannend und auch lehrreich. Mich hat es jedenfalls ganz großartig unterhalten und meine Kinder auch.
Rezensionen von Claudia R:
interessant, aber Potenzial nicht ausgeschöpft ...
Das Gift deiner Lügen von Jenny Blackhurst
Klappentext:
Im englischen Villenviertel Severn Oaks fühlen sich die Menschen sicher. Wäre da nicht der rätselhafte Tod von Erica Spencer, einer allseits geschätzten Nachbarin, die letzten Herbst bei einer Halloweenparty ums Leben kam. Ein Jahr später ist der Fall längst als tragischer Unfall zu den Akten gelegt, als ein rätselhafter Podcast die Runde macht: Der Mord an Erica Spencer.
Wöchentlich postet ein anonymer Absender neue Folgen seiner makabren Sendung, in der er hinter die scheinbar makellosen Fassaden des Ortes blickt und so manches dunkle Geheimnis seiner Bewohner enthüllt. Seine Absicht: Er will den Mörder von Erica entlarven - und ruft ihn damit erneut auf den Plan ...
Cover:
Das Cover hat mich sehr angesprochen, da es sehr schön gestaltet ist und mit der glänzenden Art und den Schattierungen mich einfach neugierig gemacht hat. Es ist in silber-grau Tönen gehalten und eine Herzschatulle mit Rosenblätter erkennbar. Einzig die roten Blätter stechen hervor und der glänzende Effekt des Covers macht es besonders.
Meinung:
Der Schreibstil ist kurzweilig und flüssig. Die Kapitel sind sehr kurz und lassen sich schnell und angenehm lesen.
Es spielt in einer kleinen Siedlung namens Severn Oaks, welches sehr wohlhabend und gehoben angesiedelt ist. So sind auch die Charaktere angelegt und kommen daher eher versnobt und elitär rüber und entsprechen so ziemlich jedem Klischee, was leider nicht so ganz meins war. Ich kam in die Charaktere und deren Handlungen sowie Ansichten nicht so gut hinein und konnte diese auch nicht so wirklich nachempfinden.
Die Leseprobe und Beschreibung hatten mir gut gefallen und klangen auch sehr spannend und interessant, jedoch konnte dies Spannung meines Erachtens nicht aufrecht erhalten werden. Zwar gab es einige Wendungen und spannende Momente, aber richtig fesseln konnte mich dieses Buch leider nicht. Auch wenn der Beginn mir recht gut gefallen hat und die letzten 30-50 Seiten nochmal an Fahrt aufnahmen und einige überraschende Wendungen bereit hielten, so war mir der Mittelteil, doch etwas zu sanft und trocken. Die Geschichte an sich ist gut erzählt, aber unter Psychothriller habe ich mir einfach mehr erwartet.
Der Grundgedanke ist gut und unterhaltsam, aber es könnte besser ausgebaut sein und der Spannungsbogen höher gehalten werden.
Zudem war es mir ich etwas zu verschont zu viel Gossip, aber dies ist Geschmacksache.
An sich recht unterhaltsam, aber ausbaufähig.
Fazit:
Das Thema an sich ist spannend, jedoch wurde das Potenzial nicht komplette ausgeschöpft, man hätte mehr draus machen können.
Rezensionen von Gudrun7:
schafft ein Feuerwerk an Emotionen und klärt gelungen über die Historie auf
Weil du mich riefst von Emma Wagner
Das Cover greift das Lokalkolorit, das sich im Buch von Anfang bis Ende findet, hervorragend auf. War mir beim bloßen Anblick jedoch zuerst nicht sicher, ob es sich hier um einen eher seichten Roman handeln oder was sich dahinter verbergen wird. Bin froh, die Beschreibung und die Leseprobe angesehen zu haben, denn daraufhin war mir klar, dass ich diesen Roman unbedingt lesen möchte, weil ich das Gefühl hatte, darin vollkommen versinken zu können.
Dementsprechend hoch war meine Erwartung an das Buch. Da wurde ich nicht enttäuscht, im Gegenteil, alles wurde noch übertroffen und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen.
Die geschaffene Atmosphäre ist wundervoll. Dabei werden enorm viel Gegensätze transportiert, die genau zur Insel Zypern passen. Denn so, wie Emma Wagner im Nachwort schreibt, ist auch das Buch traumhaft schön und voller Gegensätze. Die Themen sind äußerst interessant und durch Tiefgründigkeit und auch manchmal etwas Kitsch prima aufgearbeitet.
Dieser Roman spielt in unterschiedlichen Zeitebenen und baut die Geschichten gekonnt aneinander auf und macht es zu einem gelungenen Ganzen.
Dabei zieht sich der rote Faden immer gelungen hindurch. Die dadurch entstehende Spannung ist greifbar und so kann man als Leser voll ins Geschehen eintauchen.
Die Charaktere werden lebendig und vollkommen authentisch dargestellt.
Die Faszination und das Herzblut, das die Autorin hier transportiert, ist greifbar.
Mein Fazit: schafft ein Feuerwerk an Emotionen und klärt gelungen über die Historie auf
Rezensionen von brauneye29:
Gute Grundidee, aber zu sehr drüber
Die Farbe von Glück von Clara Maria Bagus
Zum Inhalt:
Jules trifft eine falsche Entscheidung um vermeintlich seine Frau zu schützen. Er zwingt eine Krankenschwester sein krankes Neugeborenes gegen ein gesundes zu tauschen. Denn sie haben schon mehrere Kinder verloren und er glaubt, dass seine Frau einen weiteren Tod nicht überstehen wird.
Die Krankenschwester tut das auch, weil er ihr droht, ihr das Kind wegzunehmen, dass sie vor Jahren aufgenommen hat aber nie offiziell bekommen hat.
Meine Meinung:
Die Thematik des Buches ist interessant und auch gewaltig. Wie verändert eine falsche Entscheidung das Leben vieler Menschen und kann man das irgendwie und irgendwann auch wieder gut machen. Ich habe mich ein wenig durch das Buch gequält, weil ich vieles extrem drüber fand. Gerade auch das Ende, in dem Jules seinen Fehler auf besondere Art gut machen will. Am Ende hat er mit seiner Aktion wieder in das Leben aller eingegriffen. Den Schreibstil an sich fand ich gar nicht schlecht, aber die Story fand ich wie gesagt schon ganz schön drüber.
Fazit:
Gute Grundidee, aber zu sehr drüber
Rezensionen von Maria:
Chapeau!
Mein Blau. Life is a Story von Isa Hörmann
„Mein Blau“ - 17 unterschiedlichste Kurzgeschichten aus dem Leben der Autorin. Unglaublich bewegend, wie Isa mit ihren Worten Erfahrungen und Gefühle beschreiben und festhalten kann. Ihr poetischer Schreibstil ist einzigartig.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von MariaRezensionen von inya:
Anna
Trümmermädchen von Lilly Bernstein
Das Cover des Buches stimmte mich schon auf die schicksalhafte Geschichte von Anna ein. Sie ist noch ein Kind, doch muss nun tapfer und erwachsen sein. Denn sie lebt nach dem 2. Weltkrieg bei ihrer Tante und ihrem Onkel in Köln, welches durch Bombenangriffe schwer getroffen wurde und in Schutt und Asche da liegt.
Nun versucht sich diese kleine zusammengestückelte Familie durchzuschlagen und Anna liefert ihren Beitrag dazu. Sie streift Nachts mit ihren neuen Freunden umher, auf der Suche nach etwas essbaren, was man auf dem Schwarzmarkt verkaufen kann. Eine bewegende und wirklich gut geschriebene Geschichte über die desolaten Verhältnisse nach dem zweiten Weltkrieg und wie sich jede einzelne Familie in einem desaströsen Zustand durchschlagen musste. Man hat mit Anna und ihrer Tante mitgelitten und gefiebert und es war sehr interessant und mitreißend.











