Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Finstere Fantasie
Die gefährliche Mrs. Miller von Allison Dickson
Die Schriftstellerin Allison Dickson schreibt eindrucksvoll.
Der Thriller „Die gefährliche Mrs Miller“ ist ihr besonders gelungen.
Phiebe Millers Vater war ein Vergewaltiger und Frauenverächter. Nach seinem Tod hat sie das Vermögen geerbt. Sie schämt sich und verlässt kaum das Haus.
Mit ihrem Mann klappt es auch nicht so richtig.
Vor ihrem Haus parkt immer wieder ein Auto, deren Insassin sie beobachtet.
Im Nachbarhaus ziehen neue Nachbarn ein. Sie freundet sich mit der Frau an und der achtzehnjährige Jake wird ihr Liebhaber.
Dann kommt es zu einer Tragödie.
Die Autorin lässt uns immer wieder ins Leere laufen. Gerade denkt man weiß, was passiert ist, gibt es wieder einen anderen Ausgang.
Das ist überaus spannend.
Mir hat der Thriller gut gefallen.
Rezensionen von barbara.liest:
spannend und witzig
Love & Bullets von Nick Kolakowski
Schon lange nicht mehr so gelacht bei einem Buch, das als Thriller deklariert wird.
Nick Kolakowski versteht es mit viel Wortwitz die spannende Geschichte von Bill zu einem humorvollen Abenteuer zu machen.
Nicht vergessen darf man dabei auch Finona, die Freundin von Bill die ihn unterstützt bei seinen kriminellen Vorhaben.
Gemeinsam sind sie ein unschlagbares Paar. Bill der Luxusmensch und Fiona die Mutige, die auch Gewalt nicht scheut.
Beide arbeiten eigentlich für den Mob, den Bill dann aber beklaut und flüchtet. Fiona will ihn retten und reist ihn nach, schon wieder kommen sie in eine brenzlige Situation. So geht es dann immer weiter. Sie werden verfolgt, in eine Schießerei verwickelt, entkommen,...
Die Geschichte hat ein irrsinniges Tempo und man muss schon deshalb dabei bleiben um den Anschluss nicht zu verlieren.
Rezensionen von C. P.:
Magie und Zusammenhalt zu Weihnachten
Das Wunder von R. von Francesca Cavallo
Manchmal ist Magie nötig, um das Weihnachtsfest zu retten. Deswegen werden die Geschwister Manuel, Camila und Shonda vom Weihnachtsmann gebeten, seinen Elfen dieses Jahr ein wenig unter die Arme zu greifen. Ihre Mütter stimmen der Bitte ihrer Kinder zu, Hilfsbereitschaft zu zeigen. Den anderen Erwachsenen der Start R.
gefällt dies jedoch überhaupt nicht, denn alles, was fremd ist, ist gefährlich.
„Das Wunder von R.“ ist eine wundervolle Erzählung über ein magisches Weihnachtsfest, welches Themen wie Andersartigkeit, Diversität, Vorurteile und verschiedene Hautfarben liebevoll in die Handlung integriert. Als Patchwork-Familie mit zwei Müttern und verschiedenen Hautfarben flieht die Familie der Kinder aus ihrer Heimat, in der Andersartigkeit bestraft wird, ins kunterbunte Städtchen R. Dort meiden die Erwachsenen alles Fremde, weil sie es nunmal so machen und fremde Dinge und Menschen vielleicht gefährlich sein könnten. Das macht den Start der Familie nicht leicht, doch die Kinder der Stadt sehen mit dem Herzen und sind für die Familie da, als plötzlich alles aus dem Ruder läuft.
Mir hat die Erzählung sehr gefallen, die Kinder und ihre Mütter sind eine liebevolle und hilfsbereite Familie, die man gerne zu Freunden haben möchte. Das Abenteuer, welches sich nach und nach anbahnt, ist eine wunderschöne Mischung aus Magie und Nächstenliebe. Viele kleine Botschaften bereichern zudem das Buch wie, dass man lieben darf, wen man möchte oder auch das Recht hat, mal „nein“ zu sagen. Zudem gibt es viele farbige Bilder im Buch, welche die Geschichte wunderbar bereichern. Ebenfalls gefällt mir, dass das Papier etwas dicker ist und dadurch mehrfachem Lesen locker standhält.
Rezensionen von nuean:
Auch der 3. Teil hat mich überzeugt und sehr gut unterhalten
Hex Files - Verhexte Nächte von Helen Harper
Das Cover passt perfekt zu seinen Vorgängern. Ich liebe die Farben und die gesamte Optik.
Vielen Dank an Netgalley und Lyx, dass ich das Buch lesen durfte.
Es ist Teil 3, der sich um Ivy und Winter dreht. Ich möchte auch nicht zu viel spoilern, man muss schon die Vorgänger gelesen haben.
Kaum vom letzten Abenteuer zurück schlittert Ivy schon ins nächste.
Sie hat sich noch nicht mal von den Ereignissen des letzten Bandes erholt, da passieren schon wieder Dinge, denen Ivy auf den Grund geht. Und Winter ist wie immer an ihrer Seite, ebenso wie Brutus.
Es gibt wieder wahnsinnig viel Humor, knisternde Chemie zwischen Ivy und Winter und einige Überraschungen. Ich liebe die Leichtigkeit des Schreibstiles, die humorvollen Dialoge und die tiefgründigen Charaktere.
Ich hoffe es geht noch weiter, denn ich kann nicht genug von Ivy, Winter und Brutus bekommen!
Fazit: Mit Spannung, Emotionen, Überraschungen und viel Humor überzeugt die Reihe!
Rezensionen von Almuth-Rexer@web.de:
Komplexer Thriller
Aus dem Schatten des Vergessens von Martin Michaud
Im winterlichen und eisigen Montreal wird die renommierte Psychologin Judith Harper grausam ermordet aufgefunden. Sie wurde offenbar mit einer mittelalterlichen Ketzergabel gefoltert und sich dann selbst überlassen. Zur gleichen Zeit verschwindet Nathan Lawson, ein angesehener Anwalt. Kurz zuvor hatte er eine mysteriöse Nachricht erhalten und daraufhin Dokumente auf einem Friedhof vergraben.
Und nur wenig später stürzt ein scheinbar verwirrter Obdachloser von einem Wolkenkratzer. Bei sich trug er die Brieftaschen von Lawson und Harper. Was hatten diese drei so grundverschiedenen Opfer miteinander zu tun? Sergent-Détective Victor Lessard, und seine Partnerin Jacinthe Taillon nehmen die Ermittlungen auf. Die beiden sind ein eingespieltes Team, geraten aufgrund ihrer Temperamentsunterschiede aber des öfteren gehörig aneinander, was den Leser in diesem ansonsten sehr grausamen, aber auch spannenden Krimi hin und wieder schmunzeln lässt. Noch verzwickter wird der Fall, als den Ermittlern eine Aufnahme mit der Stimme von Lee Harvey Oswald zugespielt wird, desjenigen Mannes, der J.F.Kennedy erschossen haben soll.
Lessard und seine Partnerin kommen äußerst obskuren Machenschaften der Geheimdienste auf die Spur. Außerdem gibt es immer wieder Rückblenden, in denen auch Victor Lessards düstere Vergangenheit angedeutet wird. Dadurch wird der Krimi sehr vielschichtig und auch kompliziert mit einigen überraschenden Wendungen. Es verlangt dem Leser einiges ab, den Überblick zu bewahren. Zusätzlich spielt das Privatleben der beiden Ermittler eine recht große Rolle, was stellenweise zu Längen führt.
Dennoch ist ,,Aus dem Schatten des Vergessens" ein spannender, komplexer und auf jeden Fall lesenswerter Thriller.
Rezensionen von Gudrun7:
mit Vergnügen gelesen und neue Erkenntnisse gewonnen
Mit Vergnügen von Birgit Faschinger-Reitsam
Die Farben sowie die Haltung und der Blick der Frau auf dem Cover wirken frech-provokant und genau dies findet sich auch im Inhalt.
Da ist zum einen der Schreibstil, der, genau wie das Erscheinungsbild, provoziert und mit einem Augenzwinkern...oder auch mehreren ; D
die Themen gekonnt in Szene setzt.
Zudem werden die Texte hervorragend durch die Illustrationen vervollständigt.
Hier wird klar, dass sich jeder nach seiner Fasson entwickeln darf und auch soll. Dabei jedoch nie vergessen soll, sich und das Leben selbst nicht so ernst zu nehmen.
Das wird durch die geschilderten Vorkommnisse einfach deutlich, denn hier wird Klartext gesprochen und dennoch kann man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, weil der Schelm sich durch´s komplette Buch zieht.
Auch wenn es leicht daherkommt, lässt sich dennoch viel darüber Nachdenken und "mitnehmen".
Mein Fazit: mit Vergnügen gelesen und neue Erkenntnisse gewonnen
Rezensionen von *RC*:
Faszination Hexen
Geheimnisse der Hexen von Légère Julie; Whyte Elsa
Gleich zu Beginn möchte ich sagen, dass ich dieses Buch NICHT für Kinder ab 11 Jahren empfehlen kann, auch wenn es in der Angabe des Verlages so steht, da viele Themenbereiche nicht kindgerecht dargestellt sind und erklärt werden. Meines Erachtens können erst 14-/15 oder gar 16- Jährige mit diesem durchaus umfassenden Kompendium etwas anfangen.
Das 77 Seiten-Buch geht zwar nicht in die Tiefe, aber es werden viele Themenbereiche aufgegriffen und äußerst anschaulich präsentiert. Die wunderbaren Illustrationen, der Schriftsatz (verschiede Schriften, Textblöcke, Schriftfarbe) und auch das hochwertige Papier werten das Buch besonders auf.
Jeder kennt die ‚böse Hexe‘ aus dem Märchen und weiß, dass im Mittelalter besonders Frauen, die ‚etwas eigensinnig‘ waren schnell als Hexe angeprangert wurden, auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Aber über die Hintergründe wissen die meisten wenig.
Hier bekommt der Leser eine Antwort. Das Buch, das in meinen Augen schon ein (sehr) kleines Sachbuch ist, hat folgende Themenbereiche:
Am Anfang wird auf die Wortherkunft eingegangen und wie Hexen in unterschiedlichen Kulturkreisen dargestellt werden. Sehr informativ und gelungen finde ich das Bild der Hexe im Wandel der Zeit - von der Antike übers Mittelalter, Renaissance, Aufklärung, Romantik bis in die Gegenwart. Anhand einzelner Beispiele (urkundlich erwähnter ‚Hexenprozesse‘) wird das Ausmaß der Aversion gegenüber dieser Frauen in der Vergangenheit - erschreckend - deutlich. Das Schicksal bekommt ein Gesicht.
Besonders gefallen hat mir am Ende des Buches die kurze aber sehr anschauliche Darstellung der magischen Symbole, wo auf Zahlen, tierische Begleiter, Besonderheit einzelner Steine und Kräuter sowie einzelne ‚Hexen-Praktiken‘ eingegangen wird.
Fazit: Wer sich einen kleinen, aber feinen, Überblick (Lesen und Schauen) verschaffen möchte ist mit dem hochwertigen Buch gut bedient.
Rezensionen von Nele33:
Vielschichtig und spannend
Aus dem Schatten des Vergessens von Martin Michaud
Aus dem Schatten des Vergessens des Autors Martin Michaud ist der dritte Band um die Ermittler Victor Lessard und Jacinthe Taillon. Dies war mir nach der Ankündigung nicht bewusst und so war ich zuerst sehr erstaunt, wenn über alte Fälle des Teams berichtet wurde. Dies ist mir immer wieder unbegreiflich, warum mitten in einer Serie angefangen wird sie ins Deutsche zu übersetzen.
Schon der Einstieg war äußerst spannend: Eine renommierte Psychologin wird bestialisch ermordet aufgefunden, kurz darauf verschwindet ein Anwalt. Als dann noch ein Obdachloser Selbstmord begeht, in dessen Taschen die Brieftaschen der Toten und des Verschwundenen auftauchen ist die Verwirrung komplett. Sergent-Detective Victor Lessard und seine Partnerin Jacinthe Taillon nehmen die Ermittlungen auf. Der Obdachlose hat eine lange psychiatrische Vorgeschichte-der Täter scheint gefunden. Doch dann entwickelt sich das Buch in eine völlig andere Richtung.
Das Buch hat eine große Zeitspanne und spielt in drei Zeitebenen, die sich von 1963 bis ins Jahr 2020 ziehen. Diese sind gekennzeichnet, so dass ich als Leser immer weiß, wo ich mich gerade befinde.
Mich haben die 620 Seiten vollkommen überzeugt. Die Ermittler werden facettenreich geschildert, es kommen ausreichend Informationen zur Beziehung der Beiden und ihrem privaten Umfeld. Für mich hatte das Buch alles was einen guten Thriller ausmacht: Spannung, Verwirrung, einige Tote, viele Ermittlungsansätze und immer wieder neue Ungereimtheiten.
Ich freue mich auf die nächsten Thriller des Ermittlerteams, welche schon für 2021 angekündigt sind.
Rezensionen von C. P.:
Etwas langweilige Auseinandersetzung mit dem Recht des Stärkeren
Wir Verlorenen von Jana Taysen
Eine fiktive Pandemie hat die sozialen und wirtschaftlichen Strukten seit einigen Jahren lahmgelegt. Die Überlebenden scheinen dagegen immun und haben verschiedene Wege gefunden, sich neu zu organisieren. Smilla und ihre kleine Schwester sind in der Eifel bei einer Familie untergekommen, die sich in einem Bunker verkriecht, während eine Gruppe junger Männer das Recht des Stärkeren für sich beansprucht.
Plötzlich steht Smilla ihrem früheren Nachbarn gegenüber. Kann sie ihm trauen?
Von der Beschreibung her, wie das Leben der Menschen verläuft, vom Verkriechen über den Versuch, ein einigermassen vernünftiges Stadtleben zu führen bis hin zur Raub und Gewalt, ist das Buch recht gut gelungen. Die Grenze der Skrupellosigkeit verläuft bei jedem anders, sobald das eigene Überleben oberste Priorität hat. Auch so Kleinigkeiten wie Hygiene, Nahrungsbeschaffung, Tauschwaren und Medikamente sind gut durchdacht und glaubhaft im Roman dargestellt. Die Ursachen der Pandemie selbst werden nur am Rande erwähnt, was mir gut gefiel, da sie am Status quo nichts geändert hätten und für die Erzählung auch nicht weiter relevant sind.
Weniger gefielen mir die Personen selbst. Smilla lebt in einer kleinen Gruppe, die hart am Limit und in ständiger Angst lebt, in der Vertrauen und Zuverlässigkeit aber leider nicht so recht funktionieren. Sich selbst als intelligent beschreibend, hat mich wiederholt gestört, wie nachlässig und vertrauensselig Smilla manchmal handelte. Stolz von sich behauptend, bisher im Leben nur ein Buch gestohlen zu haben, war sie mir einfach zu blauäugig und brachte damit nicht nur sich, sondern auch ihre kleine Wohngemeinschaft in Gefahr. Nach mehreren Jahren des bedrohlichen Lebens war sie mir einfach zu idealistisch, um noch realistisch zu wirken. Interessant wurde es, als ihr früherer Nachbar Falk in ihr Leben tritt, welcher an das Recht des Stärkeren glaubt, zumal er auch zu den Stärkeren gehört und daraus in erster Linie Vorteile zieht. Weder schrillen da bei Smilla die Alarmglocken, noch denkt sie daran, dies zum Vorteil ihrer Gruppe zu nutzen. Stattdessen sieht sie allen Ernstes einen Love Interest in ihm, unglaublich. Entsprechende Diskussionen zum pro und contra diverser Ansichten kamen zwar vor, wurden aber für meinen Geschmack nicht wirklich thematisch ausgereizt.
Mein Fazit: Das Buch zeigt einen Ausschnitt aus dem Leben einer jungen Frau nach dem Zusammenbruch der Gesellschaft, die selbst nach mehreren Jahren ihre Blauäugigkeit noch nicht verloren hat. Es gibt Einblicke in die verschiedenen Überlebenskonzepte, welche ich als gelungen empfand. Neben der Naivität der Protagonistin, durch welche sie sich selbst sowie andere unnötig in Gefahr bringt, empfand ich auch die Spannung als weniger gelungen, insbesondere der Anfang war eher langweilig und hätte besser in eine bereits laufende Handlung gepasst.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein wunderschöner Gedichtband über den Herbst des Lebens
Die schönste Jahreszeit ist der Herbst von Jana Taysen
Das kleine aber sehr feine Büchlein „Die schönste Jahreszeit ist der Herbst“ aus dem Eulenspiegelverlag bietet auf 122 Seiten Gedichte. Mal sind es nur 4 Zeilen, mal gehen die Ergüsse über 2 oder mehr Seiten. Von Wilhelm Busch über Theodor Fontane, Johann Wolfgang von Goethe, Ernst Jandl, Erich Kästner, Paul Klee, Gotthold Ephraim Lessing, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz bis zu Friedrich Schiller und vielen Autoren, die ich erst hier kennengelernt habe, gibt es ein weit gefächertes Repertoire.
Unterteilt in 7 Kategorien wie „Glücklich im Alter“, „Wie schnell die Zeit vergeht“, „Von kauzigen Alten“, „Das Kreuz mit der Gesundheit“, „Die Alten und die Jungen“ und „Altern ist nichts für Feiglinge“, was schon meine Mutter mir mit auf den Weg gegeben hat. Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Immer wieder habe ich schmunzeln müssen und gedacht, dass sich in so vielen Jahren, die diese Gedicht teilweise alt sind, nicht so Vieles geändert hat.
Aber es sind nicht nur die Gedichte, die mir persönlich sehr gut gefallen. Ich bekomme auch bezaubernde, humorvolle, kleine oder größere Illustrationen, die es sich lohnt näher zu betrachten.
Zum Schluss bekomme ich noch ein Autoren- und Quellenverzeichnis. So finde ich auf einen Blick die Autoren und die Seiten auf denen ich deren Gedichte finde.
Dieses Kleinod sollte man nicht nur verschenken. Es lohnt sich immer mal wieder selbst einen Blick hinein zu werfen und die kuriosen, herrlich erfrischenden, manchmal bissigen, manchmal nachdenklichen Zeilen zu lesen.
Ich hätte nicht gedacht, dass mir Gedichte solch eine Freude machen könnten.










