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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von KimVi:

Startet zwar eher gemächlich, kann dann aber doch noch überzeugen

Aller guten Dinge sind zwei von Mhairi McFarlane

Laurie fällt aus allen Wolken, als sich ihr Freund Dan, nach fast 20 Jahren, überraschend von ihr trennt. Doch Laurie gibt die Hoffnung nicht auf, dass Dan bald erkennt, dass die Trennung ein Irrtum war und zu ihr zurückkehrt. Plötzlich gibt es allerdings eine neue Frau an Dans Seite - und die ist auch noch schwanger! Da Laurie und Dan gemeinsam in einer Kanzlei arbeiten, wird das Liebes-Aus des einstigen Traumpaares sicher für Tratsch und Gerede sorgen.

Laurie graut davor. Doch dann bleibt sie eines Tages mit ihrem Kollegen Jamie im Aufzug stecken. Jamie hat den Ruf, dass keine Frau vor ihm sicher ist. Dieser Ruf steht seinem Aufstieg in der Kanzlei im Weg. Und deshalb kommen Laurie und Jamie auf den Gedanken, eine Scheinbeziehung zu führen. Denn dann wäre Laurie nicht dem vermeintlich mitleidsvollem Tratsch der Kollegen ausgesetzt und Jamie könnte durch die Beziehung zu Laurie seinen Ruf aufpolieren...

Der Einstieg in die Handlung verläuft anfangs eher gemächlich. Denn man beobachtet zunächst das Ende der Beziehung zwischen Laurie und Dan. Das ist sicher wichtig, um genügend Hintergrundinformationen zu sammeln und Laurie besser kennenzulernen. Man kann auch sehr gut nachvollziehen, wie überraschend die Trennung für Laurie kommt und dass sie dadurch am Boden zerstört ist. Dennoch wartet man regelrecht darauf, dass sie mit Jamie im Fahrstuhl steckenbleibt und es danach zur Scheinbeziehung kommt, die sicher die ein oder andere humorvolle Situation auslöst. Doch bis dahin muss man sich leider etwas gedulden. Der Anfang ist zwar nicht langweilig oder zäh, aber dennoch nicht so spritzig und temporeich, wie erhofft. 

Doch wenn man bis dahin durchgehalten hat, nimmt die Handlung plötzlich doch noch Fahrt auf. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt locker und stellenweise mit wunderbarem britischen Humor gespickt. Deshalb kann man sich oft ein unverhofftes Schmunzeln nicht verkneifen. Laurie und Jamie wirken sympathisch und es macht Spaß, die Scheinbeziehung der beiden zu verfolgen. Natürlich kommt es zu einigen klischeehaften Wendungen, doch darüber tröstet der herrlich lockere Schreibstil allemal hinweg. Es gibt in der Handlung Nebencharaktere, die sofort sympathisch wirken, es gibt aber auch welche, die mag man einfach nicht und betrachtet sie mit hochgezogenen Augenbrauen. Doch Laurie scheint es ganz genauso zu gehen und deshalb passen die Akteure perfekt in die Geschichte. Das Ende ist zwar etwas vorhersehbar und kommt dann auch unerwartet schnell. Doch insgesamt gesehen kann man mit der Lektüre humorvolle Lesestunden verbringen und einfach mal die Seele baumeln lassen. 

Nach einem eher gemächlichen Start, zieht das Tempo doch noch an und man wird mit herrlichem Humor belohnt. 

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Rezensionen von PFIFF:

Ein Autounfall mit Geheimnissen

Kilometer 123 von Andrea Camilleri


Ein Zeuge gibt zu Protokoll, dass ein Wagen absichtlich angefahren und von der Fahrbahn gedrängt wurde, bei Kilometer 123 einer italienischen Autobahn.
Der Verunfallte hatte Glück und kam mit dem Leben davon, schwer verletzt, aber immerhin.
Die Suche nach dem Fahrerflüchtigen, seinem Wagen und seinem Motiv beginnt.

Als eine Frau genau an dieser Stelle tot in ihrem Wagen gefunden wird, wird es immer mysteriöser. Sind das Beziehungstaten und wer steckt dahinter?
Ehepaare, die einander betrügen, Geheimnisse verbergen und jede Menge Lügen erschweren die Lösung.

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Rezensionen von PFIFF:

Krimi um ein gefährliches Zukunftsprojekt

GIER - Wie weit würdest du gehen? von Marc Elsberg


Der Nobelpreisträger Herbert Thompson stibt in Berlin bei einem Autounfall, bevor er seine Rede anlässlich eines Sondergipfels halten kann, in der er beweisen will, dass er eine Formel gefunden hat, mit der Wohlstand für alle möglich ist.
Ein Augenzeuge des Unfalls erkennt, dass dubiose Personen in das Unfallgeschehen involviert sind und dass der Tod des Mannes und seiner Mitinsassen geplant war.

Aber warum?- Ist die Entdeckung von Thompson für manche Leute unerwünscht? Geht es um Macht und Machtverlust, Geldgier und Herrschsucht?
In dem spannenden Roman erschafft Elsberg ein Szenario, in dem er aufzeigt, was geschehen könnte, wenn einflussreiche, skrupellose Menschen aus lauter Gier Angst um ihr angehäuftes Vermögen haben, das durch eine neue Formel dezimiert werden könnte.

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Rezensionen von PFIFF:

Eine Wiener Jüdin schlägt sich in der Nazizeit durch bis Amerika

Ida von Katharina Adler


Ida, die Urgroßmutter der Autorin, war die berühmte Patientin Dora von Sigmund Freund und ist als solche oft beschrieben worden.
Jetzt erzählt ihre Urenkelin ihr Leben uas ihrer Sicht, nach ihren Recherchen und Erinnerungen.
Das Bild ist lebhaft und berührend zugleich.
Ida lässt sich nicht unterkriegen, Schicksalsschläge übersindet sie, eilt weiter in ihrem bewegten Leben, überwindet Hindernisse, bleibt stark, passt sich an die jeweilige Situation an, wandert nach Amerika aus.

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Rezensionen von PFIFF:

Beethoven-Biographie

Beethoven von Matthias Henke


Ein allumfassendes Werk um das Leben und Wirken Ludwig van Beethovens, die Welt in der er lebte, Personen, mit denen er verkehrte, die er verehrte, verabscheute.
Eine vollständige Biographie für Beethoven-Fans, ausführlich und präzise geschrieben.
Henke hat sich bemüht, nichts auszulassen und das Genie Beethoven von allen Seiten auszuleuchten, alle Facetten darzustellen, alle Einflüsse und Eindrücke rund um den großen Komponisten wiederzuspiegeln.

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Rezensionen von yellowdog:

Der Retter von Malloniland

Das geheimnisvolle Verschwinden von Toni Malloni von Harmen van Straaten

Dieses Buch für junge Leser aus den Niederlanden nutzt bewährte Zutaten, die gut funktionieren.
Ein Junge, der sich durchschnittlich fühlt und damit für viele eine Identifikationsfigur bieten wird. Ein Familiengeheimnis. Und Zauberei in einem Maß, dass die Phantasie beflügelt. Schließlich eine magische Reise in die Welt des Zirkus und eine wichtige Mission für Toni.

Ein guter Mix. Die Ausgestaltung funktioniert auch wunderbar. Dazu gehören auch die vielen Illustrationen, die vom Autor Harmen van Straaten selbst stammen.

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Rezensionen von Claudia R:

eindrücklich, ergreifend

Seelen unter dem Eis von Korten Astrid

Klappentext:

Ein eindringlicher Psychothriller über die dunklen Seiten der Anziehungskraft und den Verrat aus Habgier.
Nach dem Tod seiner Mutter spürt der erfolgreiche Werbe-Macher Tom eine Leere in sich, die er durch einen Lehrauftrag an der Universität zu füllen versucht. Dabei kommt es zur Konfrontation mit der Studentin Amal, die weder talentiert noch schön ist.

Gegen seinen Willen verfällt Tom der seltsamen jungen Frau mehr und mehr und gibt zum ersten Mal die Zügel aus der Hand. Obwohl Amal oft irrationales Verhalten an den Tag legt, vermag sich Tom ihrem erotischen Sog nicht mehr zu entziehen und verstrickt sich immer mehr in diese außereheliche Affäre – bis sein Doppelleben zu einer Katastrophe führt ...

Cover:

Die Farbgebung des Covers macht bereits eine ganz besondere, eher bedrückende und tiefgreifende Stimmung aus, die den Leser beieinflusst. Das traurige Gesicht mit der Träne unterstützt dies zusätzlich. Einzig dir dunkelroten Lippen stechen hervor.

Meinung:

Ein sehr intensives und eindrückliches Buch, dass es in sich hat.

Man lernt Tom kennen, der im "Paradies" einem Todestrakt sitzt und auf seine Hinrichtung wartet.

Tom, ein erfolgreicher Mann mit einer eignen Marketingfirma und nebenbei unterrichtet er noch an der Uni. Dort trifft er auf Amal eine Studentin, die weder durch ihren Intellekt noch durch Schönheit besonders auffällt und dennoch geht eine Spannung von ihr aus und schleichend bahnt sich eine Beziehung zwischen den beiden an. So verfällt er ihr immer mehr und die Verstrickungen werden immer enger, als plötzlich auch seine Ehefrau sich ihm wieder mehr nähert. Wo wird das nur enden?

Doch zu viel von den Hintergründen und der Geschichte möchte ich hier noch nicht erzählen, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.

Die verschiedenen Zeitebenen geben dem ganzen die gewisse Spannung und machen es noch fesselnder.

Durch die verschiednen Ebenen aus Vergangenheit und Gegenwart setzten sich nach und nach die Zusammenhänge zusammen.

Ein sehr bewegendes und tiefgreifendes Werk, das noch sehr lange nachhalt. Auch bekommt man Einblicke in den Todestrakt und den Alltag in einer Justizvollzugsanstalt. Man merkt, dass die Autorin sich sehr mit dem Thema beschäftigt hat und sich ach sehr gut damit auseinander gesetzt und recherchiert hat.

Die Wechsel zwischen der momentanen Lage und den Anfängen, sowie den Rückenblicken in seine Vergangenheiten, rollen das Ganze sehr gut auf. Die Fäden werden sehr gut gesponnen und man erhält erst nach und nach immer mehr Einblicke.

Ein Mann, dessen Leben sich durch eine falsche Entscheidung extrem verändert, wird hier zu einem dramatischen und heftigen Szenario, dass erst am Ende völlig aufgeklärt wird und in einem heftigen Paukenschlag endet.

Mich hat diese Geschichte berührt, entsetzt, bewegt, verwirrt und immer wieder neu zweifeln lassen und hallt noch immer wieder in mir nach. Es werden viele Punkte der menschlichen Psyche angesprochen und es ist keineswegs eine einfache Geschichte, sondern viel mehr ein bewegender und heftiger Psychothriller, der zum Nachdenken anregt.

Auch das Thema Todesstrafe bekommt hier eine ganz eigene Bedeutung, mit der man hier konfrontiert wird und sich auseinander setzt.

Kein einfaches Buch, aber eine Geschichte, die eindrücklich wirkt und in Erinnerung bleibt.

Aber nun muss ich dieses erst einmal sacken lassen. Für Zartbesaitete eher nicht geeignet. Wer Psychothriller mag kommt hier jedoch auf seine Kosten.

Fazit:

Kein einfaches Buch, aber eine Geschichte, die eindrücklich wirkt und in Erinnerung bleibt.

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Rezensionen von Claudia R:

fesselnd und spannend ...

Zürcher Filz von Gabriela Kasperski

Klappentext:

Die steinreiche Zürcher Immobilienerbin Philomena Lombardi verschwindet spurlos, einziger Hinweis auf ein Verbrechen sind ihre blutigen Schmuckstücke, die nach und nach auftauchen. Der Kreis der möglichen Täter ist groß, in Philomenas Stiftung für preisgünstiges Wohnen herrschen Korruption, Mietwucher und unlautere Vergaben.

Zita Schnyder und Werner Meier stürzen sich als verdeckte Ermittler in die gnadenlose Jagd nach einer Wohnung – und stoßen auf Menschen, die bereit sind, dafür über Leichen zu gehen.

Cover:

Das Cover zeigt eine Brücke über einem Fluss mit sehr vielen Passanten und ist auf den ersten Blick recht einfach gehalten, aber farblich sehr schön abgerundet. Wieder ein sehr interessantes Emons-Cover.

Meinung:

Dies ist bereits der 6. Band der Reihe "Schnyder & Meier" und auch ohne die vorherigen Bände zu kennen kommt man sehr gut in diese Reihe hinein, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.

Philomena Lombardi, eine sehr reiche Immobilienerbin verschwindet spurlos nur einige blutige Schmuckstücke dienen als Hinweis für Zita Schnyder und Werner Meier. Dafür gibt es eine Großzahl an Verdächtigen und jede Menge Fragen.

Der Fall ist von Anfang an sehr spannend und fesselnd und man fühlt sich mittendrin in den Ermittlungen und Geschehnissen. Lange Zeit wird man in die Irre geführt und wägt sich schon am Ende. Doch ist der am offensichtlichst Verdächtige wirklich der Täter? Oder gibt es da ganz andere Drahtzieher.

Zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten.

Die Charaktere haben alle so ihre Ecken und Kanten und gerade bei den Verdächtige gibt es so einige eher unsympathische Exemplare. Dennoch sind alle Charaktere sehr gut durchdacht und schlüssig entworfen.

Die Ermittlungen und Schlussfolgerungen haben mir sehr gut gefallen und vor allem das Ende war sehr überraschend, da ich mit diesen Wendungen und Hintergründen so nicht gerechnet hätte.

Ein fesselnder und spannender Regional-Krimi, der für sehr gute Unterhaltung sorgt und den man am liebsten nicht mehr aus der Hand legt, wenn man einmal begonnen hat.

Auch über Zürich und Immobiliengeschäfte kann man hier nich so einiges erfahren und lernen.

Die Gliederung mit den recht kurzen Kapiteln hat mir sehr gut gefallen und auch der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig und lies sich sehr gut lesen. Durch die schnellen Ereignisse und Handlungen wirkte das ganze sehr lebendig und locker und wurde zu keiner Zeit langweilig.

Fazit:

Ein fesselnder und spannender Regional-Krimi, der für sehr gute Unterhaltung sorgt und einen mitreist.

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Rezensionen von chipie2909:

Was bringt deine Seele zum Leuchten?

Wie die Stille vor dem Fall.Bd.1 von Brittainy Cherry

Gerade habe ich dieses Buch beendet und sitze hier mit Tränen in den Augen, um meine Rezension zu beginnen. Es ist unglaublich, wie tief mich das neueste Werk von Brittainy C. Cherry berührt hat und ich bin so dankbar dafür! Doch von Anfang an: Wie die Stille vor dem Fall ist das erste Buch des zweiten Bandes der Chances-Reihe.

Der erste Band „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ hat mich schon komplett in den Bann gezogen, aber „Wie die Stille vor dem Fall – Erstes Buch“ konnte meine Begeisterung sogar noch toppen. Ich hätte nie gedacht, dass dies überhaupt noch möglich ist! Doch um was geht es in diesem Roman eigentlich?

Landon hasst Shay, Shay hasst Landon. Das ist schon immer so und wird sich nach ihrer Ansicht nie ändern. Doch dann schließen die beiden auf einer Party spontan eine Wette ab: Wer sich zuerst in den anderen verliebt, hat die Wette gewonnen. Was zuerst mit Sticheleien und kleinen Beleidigungen anfängt, wird langsam aber zu etwas ganz anderem: Landon erlebt zum ersten Mal das Gefühl, wirklich zuhause zu sein. Shay wird zu seinem Hafen, zu seinem Licht. Anfangs fühlt er endlich so etwas wie Glück, doch schon bald bricht die Dunkelheit über ihn herein, denn was kann er ihr im Gegenzug geben? Nur seine Narben, seine Angst, seinen Schmerz, seine Dunkelheit. Und um Shay vor seinem wahren Ich zu bewahren, versucht er alles, um sie von sich zu stoßen…

Mein Eindruck vom Buch:
Dies ist eindeutig mein bisheriges Jahres-Highlight und mittlerweile haben wir schon Dezember. Der Roman ist eine Ich-Erählung, abwechselnd begleitet der Leser Landon und Shay. Brittainy C. Cherry ist für mich die Königin des Genres New Adult und es ist einfach unbeschreiblich, wie sensibel und authentisch sie Emotionen in dieses Buch einflechtet. Man kann die Hoffnung, die Liebe, aber auch den Schmerz und die Dunkelheit richtig fühlen, unglaublich. Ihre Charaktere sind tief, echt und ich vergaß beim Lesen oft, dass es sich hierbei wirklich um fiktive Personen handelt. Ich fand es im Übrigen auch total schön, kurz Eleanor und Greyson zu begegnen, die Hauptprotagonisten aus dem ersten Band. Auch „Wie die Stille vor dem Fall“ spielt im Jahr 2003 und ich denke, Shays und Landons Geschichte beginnt zeitlich kurz vor der Handlung von „Wie die Ruhe vor dem Sturm“. Und wo wir gerade dabei sind: Ich denke, beide Bände können unabhängig voneinander gelesen werden. Dennoch: Bitte lest auch unbedingt „Wie die Ruhe vor dem Sturm“, denn auch hier rührt die amerikanische Autorin mit ihrer Story zu Tränen. Aber zurück zum aktuellen Buch! Der LYX-Verlag spricht zu Anfang des Buches eine Trigger-Warnung aus, meiner Meinung nach sehr umsichtig und einfühlsam. Denn Brittainy C. Cherry ist bekannt dafür, brisante Themen aufzugreifen und dies in einer solchen Intensität, dass man sich vollkommen in die Protagonisten hinein versetzen und sich in ihnen verlieren kann. Kaum eine andere Autorin hat dieses brillante Können, Emotionen so direkt und in einer unfassbaren Stärke zu vermitteln. Hier in dieser Geschichte geht es unter anderem um innere Dämonen, um Dunkelheit und eine tiefe Traurigkeit, gegen die man man ohne Hilfe meist machtlos ist. Landons Zerbrochenheit, seine Sehnsüchte, seine Angst… all dies ist von der Schriftstellerin unbeschreiblich empathisch zu Papier gebracht worden und so greifbar, dass man als Leser fast selbst seinen Schmerz spürt. Ein weiterer Punkt, der mich zum absoluten Fan von Brittainy C. Cherry macht ist ihre Art, den Charakteren Tiefe zu geben und sie wachsen zu lassen. Auch im ersten Teil der Chances-Reihe ist man Shay und Landon schon begegnet und mir ist noch klar vor Augen, wie unsympathisch mir Landon war. Nun durfte ich ihn kennenlernen und mir wurde vor Augen geführt, dass oft der Schein trügt und sich hinter einer coolen, arroganten Fassade etwas vollkommen anderes verbirgt. Es ist erschreckend, wie schnell man jemanden „abstempelt“ und Landon und Shay sind die besten Beispiele dafür, wie manche Menschen Masken perfektioniert tragen.

Fazit:
Ich glaub, man merkt, dass ich diese Rezension gerade unmittelbar nach Beenden des Buches geschrieben habe – absolut geflasht und hingerissen. Für mich ist dieses Buch eines der besten Bücher, die ich je im Bereich New Adult gelesen habe. Ich kann dieses Buch wirklich jedem wärmstens ans Herz legen, der wundervolle Figuren mit vollem emotionalen Einsatz begleiten und kennenlernen möchte. Oh, wie bin ich froh, dass das zweite Buch gleichzeitig erschienen ist und ich kann es kaum erwarten, Shay und Landon wieder zu treffen!

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Rezensionen von ClaudiaWirth@t-online.de:

Was bringt deine Seele zum Leuchten?

Wie die Stille vor dem Fall.Bd.1 von Brittainy Cherry

Gerade habe ich dieses Buch beendet und sitze hier mit Tränen in den Augen, um meine Rezension zu beginnen. Es ist unglaublich, wie tief mich das neueste Werk von Brittainy C. Cherry berührt hat und ich bin so dankbar dafür! Doch von Anfang an: Wie die Stille vor dem Fall ist das erste Buch des zweiten Bandes der Chances-Reihe.

Der erste Band „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ hat mich schon komplett in den Bann gezogen, aber „Wie die Stille vor dem Fall – Erstes Buch“ konnte meine Begeisterung sogar noch toppen. Ich hätte nie gedacht, dass dies überhaupt noch möglich ist! Doch um was geht es in diesem Roman eigentlich?

Landon hasst Shay, Shay hasst Landon. Das ist schon immer so und wird sich nach ihrer Ansicht nie ändern. Doch dann schließen die beiden auf einer Party spontan eine Wette ab: Wer sich zuerst in den anderen verliebt, hat die Wette gewonnen. Was zuerst mit Sticheleien und kleinen Beleidigungen anfängt, wird langsam aber zu etwas ganz anderem: Landon erlebt zum ersten Mal das Gefühl, wirklich zuhause zu sein. Shay wird zu seinem Hafen, zu seinem Licht. Anfangs fühlt er endlich so etwas wie Glück, doch schon bald bricht die Dunkelheit über ihn herein, denn was kann er ihr im Gegenzug geben? Nur seine Narben, seine Angst, seinen Schmerz, seine Dunkelheit. Und um Shay vor seinem wahren Ich zu bewahren, versucht er alles, um sie von sich zu stoßen…

Mein Eindruck vom Buch:
Dies ist eindeutig mein bisheriges Jahres-Highlight und mittlerweile haben wir schon Dezember. Der Roman ist eine Ich-Erählung, abwechselnd begleitet der Leser Landon und Shay. Brittainy C. Cherry ist für mich die Königin des Genres New Adult und es ist einfach unbeschreiblich, wie sensibel und authentisch sie Emotionen in dieses Buch einflechtet. Man kann die Hoffnung, die Liebe, aber auch den Schmerz und die Dunkelheit richtig fühlen, unglaublich. Ihre Charaktere sind tief, echt und ich vergaß beim Lesen oft, dass es sich hierbei wirklich um fiktive Personen handelt. Ich fand es im Übrigen auch total schön, kurz Eleanor und Greyson zu begegnen, die Hauptprotagonisten aus dem ersten Band. Auch „Wie die Stille vor dem Fall“ spielt im Jahr 2003 und ich denke, Shays und Landons Geschichte beginnt zeitlich kurz vor der Handlung von „Wie die Ruhe vor dem Sturm“. Und wo wir gerade dabei sind: Ich denke, beide Bände können unabhängig voneinander gelesen werden. Dennoch: Bitte lest auch unbedingt „Wie die Ruhe vor dem Sturm“, denn auch hier rührt die amerikanische Autorin mit ihrer Story zu Tränen. Aber zurück zum aktuellen Buch! Der LYX-Verlag spricht zu Anfang des Buches eine Trigger-Warnung aus, meiner Meinung nach sehr umsichtig und einfühlsam. Denn Brittainy C. Cherry ist bekannt dafür, brisante Themen aufzugreifen und dies in einer solchen Intensität, dass man sich vollkommen in die Protagonisten hinein versetzen und sich in ihnen verlieren kann. Kaum eine andere Autorin hat dieses brillante Können, Emotionen so direkt und in einer unfassbaren Stärke zu vermitteln. Hier in dieser Geschichte geht es unter anderem um innere Dämonen, um Dunkelheit und eine tiefe Traurigkeit, gegen die man man ohne Hilfe meist machtlos ist. Landons Zerbrochenheit, seine Sehnsüchte, seine Angst… all dies ist von der Schriftstellerin unbeschreiblich empathisch zu Papier gebracht worden und so greifbar, dass man als Leser fast selbst seinen Schmerz spürt. Ein weiterer Punkt, der mich zum absoluten Fan von Brittainy C. Cherry macht ist ihre Art, den Charakteren Tiefe zu geben und sie wachsen zu lassen. Auch im ersten Teil der Chances-Reihe ist man Shay und Landon schon begegnet und mir ist noch klar vor Augen, wie unsympathisch mir Landon war. Nun durfte ich ihn kennenlernen und mir wurde vor Augen geführt, dass oft der Schein trügt und sich hinter einer coolen, arroganten Fassade etwas vollkommen anderes verbirgt. Es ist erschreckend, wie schnell man jemanden „abstempelt“ und Landon und Shay sind die besten Beispiele dafür, wie manche Menschen Masken perfektioniert tragen.

Fazit:
Ich glaub, man merkt, dass ich diese Rezension gerade unmittelbar nach Beenden des Buches geschrieben habe – absolut geflasht und hingerissen. Für mich ist dieses Buch eines der besten Bücher, die ich je im Bereich New Adult gelesen habe. Ich kann dieses Buch wirklich jedem wärmstens ans Herz legen, der wundervolle Figuren mit vollem emotionalen Einsatz begleiten und kennenlernen möchte. Oh, wie bin ich froh, dass das zweite Buch gleichzeitig erschienen ist und ich kann es kaum erwarten, Shay und Landon wieder zu treffen!

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