Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Unendlich überraschend
Unendlich funkenhell von Michelle Schrenk
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Amy träumt schon immer sehr lebhaft und um das zu verarbeiten zeichnet sie die Bilder. Aber sie sieht manchmal auch Menschen oder Situationen, die außer ihr niemand sehen kann.
Als sie bei einem Schulausflug mit dem mysteriösen Louis zusammenstößt, spürt sie etwas funkelndes.
Louis hingegen ist ihr gegenüber fast feindselig und trotzdem begegnen sich die Beiden plötzlich ständig und überall. Und es knistert ordentlich zwischen ihnen.
Da wäre dann aber auch noch Nathan, Sohn eines einflussreichen Vaters, der Louis zu hassen scheint un an Amy sehr interessiert ist.
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, mich lockte das Cover, ich bin das sehr empfänglich. Der Klappentext klang auch vielversprechend, also wollte ich es lesen.
Zu Beginn fand ich es etwas langatmig und auch verwirrend. Die vielen Ereignisse, die aber nur angedeutet wurden machten es mir schwer in die Geschichte zu finden. Erst ab der Hälfte hatte es mich dann richtig in seinen Bann gezogen.
Dachte ich zu Beginn, es wird eine langweilige nichtssagend Dreiergeschichte, entwickelte es sich doch noch zu einem sehr packenden Roman voller Fantasie, aber auch die Spannung kam nicht zu kurz.
Eine wirklich fesselnde Geschichte, es lohnt sich auf jeden Fall dranzubleiben, mich konnte es dann doch sehr packen und auch überzeugen.
Absolut empfehlens
Rezensionen von nicole koppandi:
Ein faszinierendes Frauenporträt
Die Wahnsinnige von Alexa Hennig von Lange
Der Roman beginnt auf der Festung La Mota im Jahre 1503, wo Johanna von ihrer Mutter, Isabella der Katholischen, eingesperrt wurde, damit sie endlich zur Vernunft kommt. Johanna ist nicht gläubig, sie betet nicht und geht nicht zur Beichte, auch Macht bedeutet ihr nichts, herrschen über andere ist nicht ihr Ansinnen.
Isabella, ihre Mutter, war eine eiskalte Herrscherin, die über die halbe Welt und das neu entdeckte Amerika regierte, Ungläubige am Scheiterhaufen verbrennen ließ und erfolgreich gegen die Mauren kämpfte.
Johanna kämpft gegen die Umstände ihres Lebens und ihrer Zeit: Macht, Intrigen und Zwänge. Johanna war nicht vorbereitet, Thronerbin zu werden, sie war gar nicht vorgesehen dafür, doch alle in der Reihe vor ihr verstarben. Schon mit 16 Jahren wurde sie mit Philipp aus Flandern, aus dem Hause Habsburg, genannt der Schöne verheiratet. Ihre furchtbare Eifersucht, ihre Wut, aber auch ihre Ungläubigkeit und ihre oftmals impulsiven, nicht angemessenen Reaktionen und sich so überhaupt nicht an Regeln zu halten, brachten ihr den Beinamen „die Wahnsinnige“ ein.
Der Roman hat mich schwer begeistert. Er beschreibt hauptsächlich ihr Leben in den Jahren 1503 bis 1506. Ein historisches Frauenporträt, mit realen Fakten und einer fiktiven Geschichte drumherum, in einer einfühlenden Sprache. Hat mir sehr gut gefallen - LESEEMPFEHLUNG
Rezensionen von Gaby 2707:
Tante Gretes Bienengeschichten
Ein Winter im Alten Land von Julie Peters
Dr. Bea Heinemann arbeitet als Chefärztin in der Onkologie eines Hamburger Krankenhauses. Hier lernt sie die leukämiekranke Margarete Zeidler und deren Neffen Tom kennen. Nach er ersten Chemositzung ist Frau Zeidler verschwunden. Nur ihre schwarze Kladde mit ihren Bienen-Geschichten hat sie zurück gelassen.
Als Bea diese an Tom Zeidler weitergeben will, kommt sie das erste mal mit den Bienen in engeren Kontakt – und auch mit Tom.
Nach „Der kleine Weihnachtsbuchladen am Meer“ ist dies die zweite Geschichte, die ich von Julie Peters lese. Und genau wie beim ersten Buch bin ich auch hier schnell in die Atmosphäre im Alten Land bei den Bienen eingetaucht.
Julie Peters hat eine so leichte, eingängige und bildhafte Ausdrucksweise. Durch sie fühle ich mich so wohl in dem kleinen heimeligen Haus von Tom, sitze gemeinsam mit ihm und Bea auf einem kleinen Schlitten, schaue den Bienen zu und stehe mir auf dem Weihnachtsmarkt die kalten Füße in den Bauch. Die Adventsstimmung ist überall greifbar, mal gemütlich, mal hektisch – ganz wie im richtigen Leben.
Genau so kommen auch die Protagonisten rüber, wie Menschen wie du und ich, mit Ecken und Kanten, Problemen und kleinen Sorgen. Tom mochte ich vom ersten Kennenlernen an. Bei ihm hat sich die Liebe zu den Bienen seit seiner Jugend wie ein Stachel ins Herz gebohrt. Bei Bea habe ich ihren Mut bewundert, sich nach ihrem Ehe aus wieder auf Neues einzulassen, nicht nur partnerschaftlich, sondern auch beruflich, was nicht immer leicht ist. Ich kann sehr gut mit den Menschen hier mitfühlen und mitleiden.
Immer wieder ist von den Bienen die Rede, die hier eine kleine Hauptrolle spielen. In Einschüben, die durch die kursive Schrift leicht als die Tagebucheinträge von Margarete zu erkennen sind, gibt sie ihr Wissen über die kleinen Honiglieferanten an Tom, Bea und mich weiter. Ich erfahre so einiges über die Bienen selbst, ihre Königinnen und das Imkerhandwerk, das ich mir nicht so aufwendig vorgestellt hatte.
Ich bekomme mit diesem Buch keine rührselig-kitschige Weihnachtsgeschichte, sondern eine in der Vorweihnachtszeit spielende sehr emotionale, feinfühlige und die Seele wärmende Geschichte. Genau das Richtige um an einem Winterabend mit einer heißen Tasse Kakao, eingekuschelt in eine warme Decke, abzuschalten.
Rezensionen von KimVi:
Wunderbarer Roman, der zum Nachdenken anregt
Drei Frauen im Schnee von Blanca Imboden
Sonja ist schon lange mit ihrem Mann Paul verheiratet. Gemeinsam mit ihren beiden Zwillingsmädchen, die bereits im Teenager-Alter sind, leben sie unter einem Dach mit Pauls Mutter. Paus Mutter hat feste Vorstellungen, wie das Weihnachtsfest abzulaufen hat. Doch in diesem Jahr fasst Sonja den Entschluss, dass das Fest ganz anders werden soll.
Das passiert dann auch - aber leider ganz anders, als von Sonja erhofft! Dennoch kommt auch etwas Gutes dabei heraus, denn Sonja trifft zwei Frauen, die schon bald zu sehr guten Freundinnen werden. Die braucht sie auch, denn der Start ins Neue Jahr verläuft noch katastrophaler als das Weihnachtsfest...
Die Handlung wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Sonja erzählt. Sie wirkt vom ersten Moment an sympathisch und führt locker durch das Geschehen. Man kann sich mit ihr identifizieren und den, gerade anfangs häufig aufblitzenden, Humor genießen. Denn Sonja kann auch mal über sich selber lachen oder Situationen so schildern, dass man einfach schmunzeln muss. Doch das ist nicht alles, was diese Geschichte zu bieten hat. Denn Sonja muss sich mit ungeahnten Wendungen, die ihr Leben plötzlich nimmt, auseinandersetzen.
Die Charaktere wirken durchweg authentisch. Man sieht sie beim Lesen förmlich vor sich und kann deshalb mühelos in die Erzählung eintauchen. Man fiebert nicht nur mit Sonja mit, sondern auch mit den anderen Akteuren. Es gilt, einige Herausforderungen zu meistern, die nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern auch dazu, nie die Hoffnung aufzugeben. In der Atmosphäre, die zwischen den Zeilen schwebt, fühlt man sich beim Lesen einfach wohl. Die Handlung wirkt dabei auch nicht zu vorhersehbar, sondern einfach stimmig.
Ein wunderbares Leseerlebnis, das nicht nur zur Weihnachtszeit zum Nachdenken anregt.
Rezensionen von gerlisch:
Metzger und Djurkovic
Die Djurkovic und ihr Metzger von Raab Thomas
Metzger und seine Danjela wollen heiraten, sie quartiert ihn für eine Hochzeitsüberraschung aus der gemeinsamen Wohnung aus, organisiert eine Riesen-Feier, lässt ihn dann vor dem Traualtar stehen und fährt mit einem Muskelprotz davon. Metzger fällt zwar in ein tiefes seelisches Loch, doch nach und nach wird ihm klar, dass seine Auserwählte Verbindungen zur Cosa Nostra und albanischen Clans hat.
Dies war mein erster, aber leider auch mein letzter Metzger-Krimi. Der Schreibstil ist zwar witzig, für mich allerdings zu wirr und chaotisch.
Gefallen haben mir die Rückblicke in die albanischen Familienverhältnisse. Nach und nach wurden sie mit der Story um Metzger verknüpft, sodass dort ein bisschen Ordnung in das Chaos gebracht wurde. Trotzdem fand ich die Handlung im Ganzen zu überzogen und einige Szenen zu abstrus.
Durch dieses Buch musste ich mich durchkämpfen und meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, schade.
Rezensionen von nicole koppandi:
Das große Schweigen der Kriegsgeneration
Ada Roman von Christian Berkel
Aus der Ich-Perspektive erzählt Ada ihre autofiktionale Geschichte. Bei Ada handelt es sich um den Bruder Peter des Autors. Leider habe ich „Der Apfelbaum“ nicht gelesen, wusste auch nicht, dass „Ada“ eigentlich dessen Fortsetzung ist.
Der Roman beginnt mit dem Mauerfall in Deutschland, jedoch umfasst er hauptsächlich die 1950er und 1960er Jahre.
Einem Therapeuten erzählt die erwachsene Ada ihre Geschichte über ihre dysfunktionale Familie, die von Schweigen geprägt war.
1945 kam Ada in Leipzig auf die Welt, als Tochter einer Halbjüdin. Kurz darauf verlassen die beiden Deutschland und gehen Buenos Aires, kehren jedoch nach neun Jahren wieder zurück. Ada spricht nicht Deutsch, kann sich auch sonst nicht mit dem kalten Klima und dem Land anfreunden. Ihre Mutter heiratet Otto, jenen Mann, den sie vor neun Jahren zurückgelassen hat.
Deutschland ist im Wiederaufbau, gilt als Wirtschaftswunder und der Bau der Mauer in Berlin stellen wichtige Themen in dem Roman dar. Die Jugend rebelliert in den 1960er, sie gehen auf Demonstrationen und experimentieren mit Drogen, zum Unverständnis der Eltern.
Aber das ganz große Thema in dem Buch ist wohl das große Schweigen der Kriegsgeneration, das sich besonders in dieser Familie manifestiert. Nur bruchstückhaft erfährt Ada, was ihre Mutter und ihr Vater in dieser Zeit erleben mussten. Vieles bleibt im Verborgenem, vieles muss sich Ada selbst konstruieren.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen, jedoch finde ich es schade, dass ich das Vorgängerbuch nicht gelesen hatte. Eine klare und schnörkellose Sprache macht diesen Roman aus. Empfehlung - jedoch würde ich „Der Apfelbaum“ vorab lesen, damit alles ein rundes Bild ergibt.
Rezensionen von Mondtaube:
Ein Weihnachtsfest voller Wunder
Das Wunder von R. von Francesca Cavallo
Mit einer fünfköpfigen Familie in eine neue Stadt zu ziehen ist nicht einfach. Vor allem dann nicht, wenn der Umzug ganz plötzlich ansteht und es auch noch kurz vor Heiligabend ist.
Wie wird ein Weihnachtsfest, in einer noch unbekannten Stadt, in welcher man niemanden kennt und wo selbst die eigene Wohnung noch fremd ist, wohl sein? Können in einer solch kurzen Zeit bereits neue Freundschaften entstehen und was haben eigentlich 10 kleine Elfen mit der ganzen Geschichte zu tun?
Dieses Buch hatte mich vollkommen überrascht und das in einem positiven Sinn.
Angefangen hatte das schon vor der eigentlichen Geschichte, bei dem im Buch enthaltenen Vorwort.
In diesem berichtet die Autorin davon, wie sie selbst in ihrer Kindheit Weihnachtsgeschichten erlebt hatte und wie sehr sie sich wünschen würde, dass es in diesen mehr Vielfalt geben würde. Genau ein solches Buch hat sie mit „Das Wunder von R“ geschaffen. Eine Geschichte über eine ganz normale Familie, bei welcher die Kinder jedoch zwei weibliche Elternteile haben. Dabei steht die Sexualität der Eltern niemals im Vordergrund, diese ist ganz nebensächlich für die eigentliche Geschichte. Als eine Frau, die bis jetzt selbst nur Beziehungen mit anderen Frauen eingegangen ist, ist mir hierbei etwas das Herz aufgegangen. Denn hier wird mit einer Normalität mit dem Thema umgegangen, die wir noch viel öfter zu lesen/sehen bekommen sollten. Genau so sollte Liebe immer sein – etwas komplett normales.
Worum geht es nun aber in der eigentlichen Geschichte?
Auch wenn das Buch durchweg sehr Kindgerecht ist, scheut es sich nicht davor, wichtige Themen anzusprechen. Denn so geht es hier nicht ausschließlich um den Zauber von Weihnachten, sondern auch um den Aufbau von Vertrauen, das Kennenlernen neuer Freunde, das Loslassen von Gewohnheiten und darüber, über seinen eigenen Schatten zu springen. Zudem vermittelt die Geschichte, dass es nicht immer gut ist, sich zurückzuziehen und man offen neuem Gegenüber sein sollte.
Das alles wird in einer zuckersüßen Weihnachtsgeschichte verpackt, welche voller Magie steckt und regelrecht zum Träumen einlädt. Hier wurde wirklich eine gute Mischung aus einer Geschichte geschaffen, welche zum Nachdenken anregt und dennoch ein absolut wohliges Gefühl vermittelt.
Unterstrichen wird die weihnachtliche Stimmung von wunderschönen Illustrationen von Verena Wugeditsch. Diese passen immer gut zu dem geschriebenen Text und machen es dem Leser noch einfacher, in die Geschichte einzutauchen.
Fazit:
Diese Weihnachtsgeschichte schafft es, sowohl eine ganz festliche Stimmung zu verbreiten, als auch gute Werte zu vermittelt und zum Nachdenken anzuregen. Dabei ist „Das Wunder von R“ viel mehr, als nur ein Kinderbuch, denn viel eher ist es ein Buch für die ganze Familie, aus welchem jeder etwas lernen kann.
Rezensionen von vaellicks:
Hält leider keine 2 Jahre
Pocketbook Touch HD 3 spicy copper, E-Book Reader HW. von Francesca Cavallo
Ich habe das PocketBook Touch HD3 im Jänner 2019 gekauft und im November 2020 hat sich leider das Display verabschiedet. Der E-Reader wurde immer nur in der Originalhülle und auch sonst wirklich mit »Samthandschuhen« verwendet.
Diagnose des Reparturservices:
»Wir haben ein PocketBook erhalten, welches einen mechanischen Schaden des Display E-ink nachweist.
Aufgrund des Schadens kann die Reparatur nicht in Rahmen der Garantie des Herstellers durchgeführt werden.
Der Preis für die Reparatur des Gerätes liegt bei € 115,00 Brutto (€93,49 Netto). Der Preis beinhaltet die Kosten von der Reparatur, dem ausgetauschten Teil wie auch die Transportkosten.«
Sozusagen ein Totalschaden… Ich muss sagen, dass die Abholung über die Repaturfirma Fixit sehr schnell erfolgt ist und ich auch schnell über den Schaden informiert wurde. Natürlich lasse ich den Reader nicht reparieren und erst auf Nachrage bei der Firma PocketBook wurden mir 20% Nachlass bei Neukauf eines E-Readers angeboten…
Für mich ist der Schaden wirklich rätselhaft, ich vermute hier schon mangelde Qualität. Ich habe mein PocketBook selten transportiert, die meiste Zeit habe ich es zu Hause verwendet. Zu dem Zeitpunkt, als ich den Schaden bemerkt habe, ist das Pocketbook in keiner Weise irgendwie gestürzt oder ähnliches, es wurde auch schon länger nicht mehr transportiert. Ein bisschen etwas sollte ein E-Reader meiner Meinung nach schon aushalten, man kann ihn ja auch nicht in Watte packen.
Ansonsten habe ich es wirklich ein super Gerät gefunden und ich habe sehr gerne mit ihm gelesen, beeindruckend war für mich vor allem das geringe Gewicht und der super Akku. Nützt nun leider auch nichts mehr… R.I.P.
Rezensionen von Gavroche:
Dengler ermittelt
Kreuzberg Blues von Wolfgang Schorlau
Georg Dengler ermittelt nunmehr bereits in seinem zehnten Fall. Und nun muss er auch noch von Stuttgart nach Berlin. Und das alles auch noch in Zeiten der Corona-Pandemie - also ein topaktueller Fall. Dies zeigt sich nicht nur daran, dass die handelnde Zeit in das Jahr 2020 mit der alles beherrschenden Corona-Pandemie gelegt wird, sondern auch das Thema ist brisant und leider nur allzu bekannt: es geht um Gentrifizierung.
Ein Immobilienhai, der mit seinen fiesen Methoden nicht nur Mietshäuser, sondern auch eine Kindertagesstätte schließen möchte, um an der Stelle ein schickes neues Haus für zahlungskräfitge Kunden bauen möchte. Dabei schreckt die Kröger AG nicht vor Ratten zurück. Und so ruft Silke, eine Freundin von Olga, diese zur Hilfe. Wie immer sehr gut recherchiert und die Problematik wird sehr deutlich, doch tritt der Unterhaltungsaspekt dabei auch nicht in den Hintergrund. Dengler hat es einfach drauf - bzw. Wolfgang Schorlau natürlich.
Rezensionen von goejos:
Zu hohe Hürden für die Liebe?
Zwei Nächte und drei Leben lang von Elja Janus
Cem und Jess, zwei Menschen, die einmal ein Paar waren, durch Schicksalsschläge voneinander gelassen haben und jetzt wieder zueinander finden wollen. Doch das ist nicht so leicht. Cem fehlen eineinhalb Jahre aus seinem Gedächtnis. Jess hat die Trennung noch immer nicht überwunden. In dieser wundervollen Erzählung ist alles enthalten, was im Leben vorkommt: Verzicht, Hass, Ausdauer, Verzeihen, Zurückstecken, Hartnäckigkeit, Verzweiflung, Hoffnung, Aufgabe, Sehnsucht.
All diese Elemente machen die Spannung und manchmal auch die Hoffnungslosigkeit ihrer Lage bemerkbar. Kann eine gescheiterte Beziehung mit einer solchen Vergangenheit wieder zu echter Liebe und Zusammengehörigkeit wachsen? Diese nicht leichte Aufgabe wird in diesem Roman mehr als gefühlvoll und nachvollziehbar behandelt. Ob es den beiden Protagonisten gelingt, dieses Gefühlsschlamassel positiv zu beenden, ist die große Frage. Eines sei aber jetzt doch verraten: Es ist eine wunderbare Geschichte, traurig aber auch wieder hoffnungsfroh, gefühlvoll und vor Allem - wunderbar zu Papier gebracht. Unbedingt zu empfehlen - lesenswert.











