Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Liesl:
Grandioses Leseerlebnis
HEITER LEBEN, FREUDIG STERBEN von Anton Siebler-Stroganoff
Ich habe mir das Buch für einen Freund als Weihnachtsgeschenk gekauft, dem ich über ein paar Probleme hinweghelfen will, welche uns derzeit (fast) alle betreffen. Nicht jeder hat mein stabiles Gemüt, dem auch Corona nichts anhaben kann. Neugierig, wie ich bin, habe ich das Buch angelesen, weitergelesen und nicht mehr aus der Hand gegeben … bis zur letzten Seite.
Wer von diesem seltsamen Werk nicht fasziniert ist, hat entweder kein Gespür für das Besondere oder sollte das Denken einstellen.
Rezensionen von begine:
Damals und Heute
Erinnerungen aus Glas von Melanie Dobson
Die Amerikanische Schriftstellerin Melanie Dobsón verwebt die Vergangenheit mit der Gegenwart. Ihre Romane habe leichte christliche Gedanken, die den Lesefluss aber nicht beeinträchtigen.
„Erinnerungen aus Glas“ zeigt die Besatzungszeit ab 1942 in den Niederlanden.
Eliese und Josie waren Freundinnen.
In diesem Roman wird die Menschen aus dem Judenrat besonders erwähnt. Elise arbeitet als Jüdin in der Registratur.
Josie arbeitet im Kinderheim.
Die 2. Episode ist 75 Jahre später angelegt. Ava Drake ist Direktorin einer gemeinnützigen Institution. Sie bearbeitet die Anträge zur Unterstützung.
Dabei trifft sie auf Zusammenhänge aus der früheren Zeit.
Die Autorin hält den Spannungsbogen groß.
Sie zeigt die verschiedenen Charaktere.Ihre Personen sind entweder gut oder schlecht.
Der Roman liest sich gut und unterhaltend.
Rezensionen von JohannesKrakhofer:
Sexy und sehr spannend
Erinnerungen aus Glas von Melanie Dobson
Venedig - Stadt der Sehnsucht, des Prunks, des Lasters - all das findet man in diesem sehr spannenden und unorthodoxen Erotikroman.
Ich habe mir das Buch gekauft weil ich mir eine schwärmerische Darstellung von Venedig erhofft hatte. Bekommen habe ich einen sehr spannenden Pageturner voller Prunk, mit viel Erotik und detaillierten Beschreibungen der Stadt, was für mich nur einen weiteren Anreiz gebracht hat einmal dorthin zu reisen.
Fazit: Sehr gelungen, abgründig, heiß, spannend --->Leseempfehlung :)))
Rezensionen von Petra:
albern - witzig
Sweet Little Lies von Kylie Scott
Die Geschichte ist so albern das sie schon wieder witzig ist. Alles was in diesem Buch passiert kann niemals passieren, weil sich kein Mensch so verhalten könnte. Vielleicht sind deshalb die Bücher dieser Autorin so beliebt. Man kann restlos abschalten, muss nichts ernst nehmen oder nachdenken.
Die Charaktere sind witzig, die Unterhaltungen sind schlagfertig, die Story ist abstrus.
Eine Liebesgeschichte mit Spionage, Mord und Totschlag.
In diesen Zeiten eine gute Geschichte um auf andere Gedanken zu kommen.
Rezensionen von Gaby 2707:
„Mit diesem Ratgeber wird jede Mahlzeit perfekt“
Das „So kocht Südtirol“-Getränkebuch von Christine Mayr
So wirbt das Buch auf der Rückseite. Und da ich oft nicht weiß, was ich zu welchem Essen an Getränken besonders an Wein anbieten soll, wollte ich das nun genauer wissen.
In seiner Farbgestaltung, seiner Aufmachung und seinem Aufbau hat mich das Buch sofort für sich eingenommen.
Über Reben und Trauben, Standort und menschliche Einflüsse, das Weinland Tirol, verschiedene Weinstile, Wissenswertes rund um den Wein, die Art der Gläser, der Ausstattung für Weinliebhaber, über das Öffnen einer Weinflasche, kleinen Benimmregeln, der Weinverkostung hin zu wie passen Wein und Speisen zusammen, erfahre ich so viel Wissenswertes über dieses Getränk, was ich bisher nicht wusste.
Bier, Grappa & Co. Tee und weitere Getränke runden den Ausflug in die Getränkewelt ab.
Zu über 150 Speisen aus dem Südtiroler Raum aufgeteilt in kalte und warme Vorspeisen, Fisch & Meeresfrüchte, Fleisch, Vegetarisches und Desserts bekomme ich ein Foto, das mir das Wasser im Mund zusammen laufen lässt, mit einer genauen Erklärung dazu – allerdings kein Rezept. Dazu gibt es, genau wie ich es mir gewünscht habe, einen Weinvorschlag aus Südtirol, Italien, Deutschland und International. Außerdem einen Überblick, welches andere Getränk ich zu diesen Gerichten reichen kann.
Die Rezepte zu jedem Gericht gibt es in den separaten Kochbüchern „So kocht Südtirol“, „So schnell kocht Südtirol“, „So kocht Südtirol für Diabetiker“ oder „So genießt Südtirol“. Jedes für sich die Anschaffung wert.
Die Vorstellung der Autoren, ein Glossar der wichtigsten Begriffe aus der Getränkewelt, ein Register und die Rezeptverweise runden dieses Werk ab.
Was mir an diesem Buch besonders gefällt: Man kann sich an alle Vorschläge halten. Man muss es aber nicht. Wie schreibt Sommilière und Autorin Christina Fischer so schön: Sie dürfen natürlich anstelle eines köstlich-saftigen Weißburgunders nach wie vor ein zischendes, eiskaltes Helles zu ihren Schlutzkrapfen genießen. Erlaubt ist, was gefällt.
Für mich ein Buch, das sich in meiner Küche sofort seinen Stammplatz erobert hat.
Rezensionen von nil_liest:
Flashback – ein Leben unter der Lupe
Das Licht jener Tage von Stephan Abarbanell
Romancier Stephan Abarbanell, der hauptberuflich Kulturchef beim RBB ist, hat mit ‚Das Licht jener Tage‘ bereits seinen zweiten Roman vorgelegt. Wer den Hintergrund des Autors ein wenig kennt, wundert sich nicht über den Themenkomplex seines zweiten Romans. Sofort fällt auf, dass der Protagonist im Roman, Robert Landauer, ähnlich alt ist und mit dem Autor selbst einige Lebenseckpunkte verbindet und dabei besonders den Nahe Osten.
Sprich hier sind viele eigene Erfahrungen eingeflossen. Aber nun mal ein paar Worte zum Roman, den ich mit Begeisterung gelesen habe. Robert Landauer, Arzt, hilft in Berlin einer jungen Muslimin, die einen leichten Hitzeschock im Auto erlitt. Wie der Zufall es will ist der Vater der jungen Frau ein Altbekannter von Landauer und so kommen nicht nur Erinnerungen an alte Zeiten hoch auch löst der ehemalige Weggefährte einen Gefallen ein. Sein ehemaliger Retter benötigt seine Hilfe und wir reisen gedanklich mit ihm in den Nahen Osten.
Der Roman hat exakt 350 Seiten und davon ist aus meiner Sicht keine zu viel und keine zu wenig. Er schreibt auf den Punkt genau, konzentriert, aber wirkungsvoll und spannungsgeladen. Stephan Abarbanell hat den Roman zuerst strategisch durchgeplottet, dadurch ist der gut durchdacht. Mir gefällt diese klare Sprache und das durchkomponierte wie ein erdachtes Schachspiel. Äußerst gut.
Mir fiel beim Lesen dieses Romans ein anderer wieder ein: der Roman ‚Schwarzer September‘, der auch den Nahen Osten im Fokus hat und uns mit in die Vergangenheit nimmt. Allerdings ist er strukturell komplett anders und aus meiner Sicht sehr viel wirrer daher kommt. Sprich, wer einen Roman sucht mit Kontext „Naher Osten“ sollte lieber zu ‚Das Licht jener Tage‘ greifen.
Spannend ist auch,dass Abarbanell evangelische Theologie studierte, obwohl er gerne jüdische Theologie studiert hätte. Er lernte dafür auch Alt-Hebräisch gelernt, das moderne Hebräisch spricht er hingegen nicht! Man sieht der Autor hat sich viel mit der Gegen auseinandergesetzt und ist ein Nahost-Kenner. So was tut auch fiktionalen Geschichten gut, die uns den Horizont erweitern.
Insgesamt gelungen!
Rezensionen von Dias89:
Wunderbares Mond-Abenteuer
Astrolabius lebt auf dem Mond - Band 1 von Martin Wintersberger; Manuela Wieninger
Bevor ich mit der Wiedergabe des Inhalts anfange, muss ich erwähnen, in was für einem tollen Paket das Buch kam. Mit Postkarten und Sticker drin. Und das Cover ist einfach sehr schön ausgearbeitet. Drauf zu sehen sind Astrolabius und seine Familie auf dem Weg zum Mond.
Inhalt: Astrolabius lebt auf Alpha Prime und soll nun mit seiner Familie auf den Mond umsiedeln, da sein Vater dort zukünftig als Forscher arbeiten soll.
Die Reise ist für Astrolabius total aufregend und als er auf dem Mond ankommt, findet er gleich einen Freund, mit dem er dann die Mondschule besucht. Doch es gibt da auch einen Schüler, der ihn schikaniert. Ob die beiden wohl noch Freunde werden können?
Eine tolles Sci-Fi-Abenteuer für Kinder. Es ist alles sehr gut und erklärt und es kommen auch keine zu schweren Begriffe vor. Und wenn werden die gut erklärt oder man schließt aus dem Kontext, was es bedeutet. Wir empfehlen das Buch weiter und freuen uns auf den nächsten Band und weitere schöne Illustrationen.
Rezensionen von JohannesKrakhofer:
Astrolabius lebt auf dem Mond - Band 1 von Martin Wintersberger; Manuela Wieninger
Jedes gute Buch sollte mit einem Verbrechen beginnen, soll ein Autor, dessen Name mir gerade nicht einfällt, einmal gesagt haben.
Hier ist das ebenso: Der Honig wird vom hungrigen Bären gestohlen. Und dann findet sich eine Gruppe herziger, tierischer Freunde zusammen um, wie bei einem guten Ensembleabenteuer dem Bären seine Beute wieder abzujagen.
Sehr herzig geschrieben, toll illustriert und kurzweilig nebenbei. Hat nicht nur meiner kleinen Nichte gefallen :))
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein Amrum-Krimi, der es in sich hat
Inseldämmerung. Inselpolizist Nils Petersen ermittel auf Föhr - sein 4. Fall von Bent Ohle
Obwohl die Kinder Joshua und Daniela nicht so richtig mitziehen, macht sich Familie Trender auf den Weg in ihr gemietetes Feriendomizil auf Amrum. Ein heftiges Unwetter fegt über das Land. Gerade noch rechtzeitig erwischen sie ihre Fähre. Nun kann ihr Weihnachtsurlaub beginnen.
Zur gleichen Zeit machen sich drei Männer in einem Motorboot auf den Weg Richtung Norden.
Zuvor haben sie einen Geldtransporter ausgeraubt, zwei Kollegen erschossen und einer der Drei hat kurz vorher seinen Untermieter erschlagen. Ihm war dessen Musik zu laut. Beim Motorboot setzt plötzlich mitten auf See der Motor. Mit letzter Kraft, leicht verletzt, nass und durchgefroren stehen die Drei vor der Tür der Familie Trender, die gerade mit der Bescherung beginnen wollten. Ein Aufeinandertreffen, das Folgen hat…
Für mich ist es der erste Krimi, den ich von Autor Bent Ohle lese. Aber um gerade den Polizisten Nils Petersen mit Frau und Tochter noch besser kennenzulernen, werde ich die ersten Bände auch noch lesen.
Bent Ohle hat einen sehr mitreißenden, packenden Schreibstil, der mich das Buch kaum aus der Hand hat legen lassen. Für mich waren gerade die Gespräche, die der Anführer der Bande mit den Familienmitgliedern führt. Da habe ich sehr tief in seine Seele hinein schauen können. Die Sprache ist oft rau und unverblümt, genau wie die Taten. Ich habe so mit der Familie Trender gebangt, dass alles gut geht.
Die Personen finde ich nicht sehr ausführlich beschrieben, was mir aber nichts ausgemacht hat. Ich bin bei der Schnelligkeit der Ereignisse gar nicht dazu gekommen, sie mir detailliert vorstellen zu wollen.
Der Spannungsbogen baut sich auf Seite 1 auf und endet erst ganz zum Schluss. Durch eine Wende, die ich nicht vorausgesehen habe, bekommt der Abschuss noch mehr Brisanz. Ich war so froh, dass meinen Lieblingsfiguren nichts weiter passiert ist.
Ein sehr spannender, packender und lesenswerter Krimi, der mich ab der ersten Seite gefesselt hat und dafür meine Leseempfehlung bekommt.
Rezensionen von Hennie :
Beginn der modernen Kinderheilkunde
Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder von Antonia Blum
Als „Die große Kinderärztin-Saga" wird der erste Band von Antonia Blum angekündigt. Da bin ich natürlich neugierig geworden, wie viele Bücher noch zu erwarten sind. Gefunden habe ich die Fortsetzung „Kinderklinik Weißensee – Jahre der Hoffnung", die im September 2021 erscheinen soll.
Es beginnt mit dem Jahr 1898 in Lübars bei Berlin. In einer ärmlichen, windschiefen Kate bemüht sich die todkranke Mutter ihrer größeren Tochter einen schönen Geburtstag zu bereiten. Marlene wird 6 und Emma ist 4 Jahre alt. Doch die Mutter verstirbt vor den Augen ihrer Töchter. Die beiden Mädchen kommen ins Waisenhaus. Dann erfolgt ein großer Zeitsprung ins Jahr 1911. In Berlin - Weißensee wird die erste Kinderklinik Deutschlands eröffnet und die Lindow-Schwestern haben das große Glück dort ihre Ausbildung zur Kinderkrankenschwester anzufangen.
Mit historischem Hintergrund – es regiert Kaiser Wilhelm in Preußen - wird die Lebensgeschichte von Marlene und Emma Lindow sehr emotional erzählt. Ich erhielt Einblicke in die Anfänge der Kinderheilkunde und in die Erkenntnisse der damaligen Zeit, bspw., dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind. Mit viel Herz und sehr liebevoll werden die kleinen Patienten betreut.
Anschaulich und in einfachem Sprachstil berichtet die Autorin Antonia Blum nicht nur über die Klinik und der ihr angeschlossenen Milchkuranstalt, sondern auch über die massiven Schwierigkeiten, denen die Waisenschwestern in ihrer Ausbildung ständig ausgesetzt sind. Sie werden wegen ihrer familiären Herkunft ausgegrenzt, müssen sich mehr beweisen als die jungen Damen aus vornehmen Hause. Ihre Außenseiterrolle kommt hervorragend zum Ausdruck. Vor allem Marlene schlägt offener Haß und unverhohlener Standesdünkel entgegen. Heute nennt man das Mobbing.
Nicht so gut gefiel mir, dass die Handlung so durchschaubar war. Das private Geschehen um Emma und Marlene wurde mir stellenweise zu sentimental. Als Gegenpol dazu fand ich die gefühlvollen, innigen Szenen an den Betten der kranken Kinder sehr schön. Die Figur des kleinen Fritz Schmittke (auf dem Cover wunderbar dargestellt - Der kleine Junge mit den Hosenträgern) und die des Pförtners mit der typischen „Berliner Schnauze" und mit seinem Wellensittich Jacki werden mir in wundervoller Erinnerung bleiben.
Insgesamt gesehen ist der erste Band ein gut gelungenes Buch. Ich empfehle es und freue mich auf die Fortsetzung.









