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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von SAW:

Essbare Kunstwerke

Die Weltköche zu Gast im Ikarus von Martin Klein; Ikarus-Team

Das Ikarus hat sich in Corona-Zeiten viel einfallen lassen und stellt in diesem Band doppelt so viele Starköche vor wie sonst. z.B. Nikos Roussos, der gar nicht Koch lernte, sondern alles Mögliche lustlos probierte, bis ihm wieder einfiel, wie gern er als Kind in Griechenland die diversen Speisen kunstvoll arrangiert hatte, weil ihn die Ästhetik des Essens schon damals faszinierte.

Kurz entschlossen machte er eine Ausbildung in New York, traf auf eine zweite Griechin und kreierte Speisen, die wirklich Kunstwerke sind, nicht nur für den Gaumen, sondern auch für das Auge. Fast schade, dass sie mit dem Essen verschwinden, aber man kann sie ja vorher fotografieren. Und so sind sie in diesem Band jedermann zugänglich. Ähnlich aufregend sind die Lebensgeschichten und Gastrosophien von 25 anderen Köchen aus aller Welt, die man auf einen Schlag (in einem Band) kennenlernt. Gourmets, kauft dieses Buch. Das Ikarus im Hangar 7 in Salzburg ist übrigens in jeder HInsicht ein Erlebnis. Ich durfte dort schon bei einem "Talk im Hangar 7" mitdiskutieren, allein das war die Reise wert!
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Der Tag hat 48 Stunden. Wie Sie entschleunigen und trotzdem alles schaffen"

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Rezensionen von C. P.:

E-Poetin Kalliope 7.3 setzt überzogen-lustige Dystopie fort

QualityLand 2.0 von Marc-Uwe Kling

Der zweite Ausflug des Lesers nach Quality Land hält wieder einige Angriffe auf die Lachmuskulatur parat. Aber keine Sorge, dank der Allgemeinen Lesebedingungen zu Beginn des Buches sollten allzu große Schäden für Leib und Leben relativ gering ausfallen.
Kalliope 7.3, die E-Poetin aus dem Keller von Peter Arbeitsloser, erzählt, was nach dem Anschlag auf den Präsidenten und Androiden John of Us in Band 1 so alles geschieht.

Peter Arbeitsloser arbeitet wieder als Maschinentherapeut und liefert ein paar Beispiele seiner Fälle, seine Exfreundin Sandra Admin ist nicht wirklich glücklich mit dem Mann, der laut QualityPartner perfekt zu ihr passt, und Kiki Unbekannt will endlich mehr über ihre Herkunft herausfinden. Dazu kommen noch ein paar Entführungen, ein wenig Drohnen-Terror, Kampfroboter, der 3. Weltkrieg und ein gelangweilter Billionär, der sich überlegt, mal etwas Präsident zu spielen. Im Gegensatz zu Band 1 gibt es diesmal relativ wenig Werbung, aber keine Sorge, lustige Einschübe sind wieder ausreichend vorhanden.
Quality Land 2.0 ist der Folgeband zu Quality Land. Da die Handlung auf dem ersten Band aufbaut, ist es sinnvoll, diesen zu kennen, zumal auch viele Begriffe nicht erneut erklärt werden wie z. B. FeSaZu, die Bedeutung des Nachnames oder was es mit einem gewissen Delphinspielzeug auf sich hat. Zukunftstechnisch gibt es wieder ein paar herrlich überspitzte Ideen. Amüsant war zu lesen, wie Peter Arbeitsloser Kritik an vielem technischen Schnickschnack übt, selbst aber auch hin und wieder dem Reiz der modernen Erfindungen erliegt. Weniger begeistern konnte mich diesmal die Handlung; da waren einige gute Handlungsstränge dabei, während ich manches als eher zäh empfand. Das ist eben der Nachteil, wenn der Roman nicht extra "für dich" personalisiert wurde, sondern man das Original der E-Poetin zu lesen bekommt.
Ein überspitzt-unterhaltsamer Nachfolger von Quality Land (Band 1) mit ein paar genialen Ideen, der leider stellenweise etwas in der Handlung schwächelt.

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Rezensionen von brauneye29:

Schönes Buch

Bären füttern verboten von Rachel Elliott

Zum Inhalt:
Dort wo sie als Kind immer so glücklich war, bis ein fürchterlicher Sommer alles beendete, wollte Sydney nie wieder hin. Denn ihre geliebte Mutter starb seinerzeit und sie ist nie darüber hinweg gekommen. Doch jetzt mit 47 Jahren ist sie doch wieder da und will sich der Vergangenheit stellen.

Sie hat Begegnung mit den vielen sonderbaren Menschen, die auch alle Päckchen zu tragen haben.
Meine Meinung:
Das Buch ist einerseits sonderbar traurig, andererseits aber irgendwie umarmend und wohlig. Und ich könnte nicht in Worte fassen, woran das liegt oder wodurch dieses Empfinden entsteht. Was mir auf jeden Fall ungeheuer gut gefallen hat, ist der Schreibstil Der Schreibstil ist so angenehm, dass die Seiten förmlich dahin fliegen und man das Gefühl hat, man mag das Buch gar nicht beiseite legen. Es hat mir gut gefallen und ich kann es absolut empfehlen.
Fazit:
Schönes Buch

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Rezensionen von nil_liest:

Großartig!

Der Verein der Linkshänder von Nesser Håkan

Man mag es kaum glauben, aber „Der Verein der Linkshänder“ war meine erste Hakan Nesser-Lektüre! Daher kann ich nicht mit Vorwissen über die beiden Kommissare Van Veeteren und Barbarotti dienen, wie viele andere Leser. Denn beiden Kommissare haben bisher alleine ermittelt, wobei man auch sagen muss, dass Barbarotti hier wirklich nur eingeflochten wurde für die eingefleischte Leserschaft.

Für die Geschichte selbst war Inspektor Barbarotti nicht notwendig aus meiner Sicht.
Dieser Krimi, der sich auf dem Cover auch Roman nennt, startet in den 50er Jahren wo 5 Jungs in der Schule umerzogen werden beim Schreiben von links nach rechts. Sie gründen einen Club, dem sich Zwillinge anschließen. Die Bande kann man fast sagen hatte im Dorf, Oosterby, keinen guten Ruf. Nach der Schulzeit verloren sie sich aus den Augen und trafen sich erst 1991 wieder mit Folgen. 4 der 5 starben und der Mörder war schnell gefunden: der 5.! Aber war er es wirklich? In der Gegenwart wird der Fall wieder aufgerollt.
Wie eingangs erwähnt, ist dies eigentlich ein Roman und kein Krimi, für mich war es eine Mischung, denn einerseits schafft es Nesser Spannung um den Fall aufzubauen und andererseits setzt er sich gekonnt mit den Veränderungen der Zeiten auseinander und reflektiert gekonnt in diesem Roman. In der Tat, wie oft bemängelt, schweift Nesser gerne vom Kern des Problems ab, aber auch genau da liegt auch die Stärke eines Schreibens.

Fazit: Sehr unterhaltsam und auf hohem Niveau geschrieben. Perfekt für Leser, die gerne in Krimis und auch in guter Literatur abtauchen!

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Rezensionen von manu63:

Informativ und sachlich

Der Verein der Linkshänder von Nesser Håkan

Die neue Nebenbei Diät ist ein Sachbuch der Autorin Elisabeth Lange, sie versucht in ihrem Buch aufzuzeigen wie man quasi nebenbei seine Ernährung umstellen kann, um ohne zu hungern und ohne Verzicht abzunehmen bzw. sein Gewicht zu halten. Dabei führt das Buch zum Intervallfasten und seine Vorteile hin.

Wer hier eine Rezeptsammlung und Diätpläne erwartet wird von diesem Buch enttäuscht sein, denn Rezepte gibt es nur in geringer Zahl. Vielmehr versucht die Autorin aufzuzeigen. wo die Fallen im täglichen Leben liegen und wie man sie umgehen kann. Mythen werden auf verständliche Weise auf ihren Wahrheitsgehalt abgeklopft und Alternativen werden aufgezeigt. Übersichtliche Pro und Contra Seiten zeigen wo sich das Gute verbirgt und wo evtl. Fallen lauern. Insgesamt für mich ein informativer Ratgeber rund um Ernährung.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Die Supermacht USA hat kein super Gesundheitssystem

Die amerikanische Krankheit von Timothy Snyder

Timothy Snyders neuestes Buch "Die amerikanische Krankheit" beginnt mit: "Als ich um Mitternacht in die Notaufnahme eingeliefert wurde, benutzte ich das Wort ‚Unwohlsein‘ (malaise), um dem Arzt meinen Zustand zu beschreiben. Mein Kopf schmerzte, meine Hände und Füße kribbelten, ich hustete und konnte mich kaum bewegen.

"

Snyder schildert, wie er in Kliniken in Florida und Connecticut an den Folgen eines Abszesses und mangelnder Aufmerksamkeit fast gestorben wäre. Er schreibt über seine einsame Wut in einem Dämmerzustand zwischen Tagträumen und Todesangst. Die Erfahrung des Spitalsaufenthalts brachte ihn dazu, "über die Freiheit und über Amerika nachzudenken", eine beklemmende Abrechnung mit einem amerikanischen System. Snyder: „Die Samstagabende in New Haven (hospital) sind hart für Ärzte, Pfleger, Personal und Patienten. Es WAR Samstagabend.“ Snyders Kollegen waren erstaunt, dass er keine einflussreichen Fürsprecher zu seinem Schutz herbeigerufen hatte, als er in der Notaufnahme war. Das lässt den Schluss zu: Einige Amerikaner werden sich freuen, dank Reichtum und Beziehungen Zugang zur Gesundheitsversorgung zu haben, weil sie dazugehören und andere nicht.

Der Satz, dass alle Menschen gleich sind, werde schon bei der Geburt nicht ernst genommen – siehe die je nach Schicht und Vermögen unterschiedlichen Behandlungen und Todesraten – und erst recht nicht im Krankheitsfall. Es könne keine Freiheit geben, so Snyder, wenn es keinen universellen Zugang zum Gesundheitssystem gibt.

Und dann noch Covid. Es bestätigte und verschärfte alles, was ihm an Mängeln aufgefallen war. Es fokussierte seine Beobachtungen wie ein Brennglas und motivierte ihn, zu der Pandemie Stellung zu nehmen. Er fand Voraussetzungen in autoritären Regimes, die Epidemien dazu benutzen, "Andere" zu beschuldigen, um eigene Versäumnisse zu leugnen. Er sieht das politische System der USA mittlerweile als gefährlich nahe solchen Vorbildern. Snyder: „Wenn wir Amerikaner andere als Krankheitserreger und uns selbst als gesunde Opfer sähen, dann seien wir‚ kaum besser als sie‘, die Nazis.“

Gerade der Vergleich Covid hüben und drüben gibt viel zu denken, und Snyder bietet dazu Anschauungsmaterial genug. Es liest sich wie eine subjektive Suada, doch jede Aussage ist in einem 16 Seiten langen Anhang belegt.

Prof. Dr. Timothy Snyder (*1970), Historiker mit dem Schwerpunkt Europa, ist einer der führenden amerikanischen Historiker und Intellektuellen. Er hat den Richard C. Levin Lehrstuhl für Geschichte an der Yale University inne und ist Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien. Promoviert wurde er 1997 an der University of Oxford, wo er British Marshall Scholar war. Bevor er 2001 an die Yale University kam, hatte er Forschungsstipendien in Paris, Wien und Warschau inne sowie ein Academy Scholarship an der Harvard University. Er spricht fünf und liest zehn europäische Sprachen. Zu seinen Publikationen zählen sieben preisgekrönte Monographien, die alle in diverse Sprachen übersetzt wurden und in mehreren Ländern Bestseller waren.

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Rezensionen von marsu:

Fesselnd

Der Mädchenwald von Sam Lloyd

Ein Thriller, der definitiv Gänsehautfeeling garantieren kann und perfekt in die dunkle Jahreszeit passt. Kuschelt euch auf dem Sofa in eine Decke, macht euch ein heißes Getränk und versinkt in dieser Lektüre, aus der ihr nicht so schnell wieder auftauchen werdet. Sam Lloyd ist es gelungen, die Spannung auf einem hohen Niveau zu halten.

Der Autor verlangt jedoch Aufmerksamkeit von seinen Lesern, denn zu Beginn springt die Geschichte in der Chronologie hin und her und auch die Perspektive wird oft gewechselt. Allerdings gibt es als Hilfestellung immer die Datumsangaben - sofern man vor Spannung nicht darüber hinweg liest. Erst gegen Ende erfährt man einiges mehr, was jedoch im Nachhinein absolut überzeugend ist. Es stimmt schon, die Geschichte an sich ist nicht neu, aber es kommt ja immer darauf an, wie sie umgesetzt wird. Und die Geschichte von Elissa und Elijah und auch die Ermittlerin Mairéad konnte mir gute Lesestunden schenken.

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Rezensionen von manu63:

Geister der Vergangenheit

Der Mädchenwald von Sam Lloyd

Band 10 der Totenbändiger Reihe der Autorin Nadine Erdmann trägt den Titel Geister der Vergangenheit und in diesem Band erfährt der Leser was vor 3 Jahren bei der Säuberung der Arkaden passiert ist, und warum Gabriele sein Herz gegen eine neue Beziehung verschlossen hat.

Die Autorin nimmt die Leser mit zu einem Wendepunkt in Gabriels Leben und erklärt damit einige seiner Wesenszüge.

Die Geschichte wird mit Gefühl und spannend erzählt. Auch Cam und seine Geschichte liegen im Fokus der Ereignisse, der Einbruch in die Akademie erfolgt ebenfalls in diesem Band. Wieder hat mich die Autorin in den Bann der Geschichte gezogen und die Familie Hunt hat dabei meine vollsten Sympathien. Die Gedankengänge der Protagonisten zeigen eine aufgewühlte Gefühlswelt bei der sich hoffentlich in den nächsten Bänden einige Wogen glätten werden.

Insgesamt eine weitere Folge rund um die Totenbändiger die viel Spannung für den weiteren Verlauf erwarten lässt.

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Rezensionen von manu63:

Die Welt mit Kinderaugen sehen

Das Mädchen auf der Wiesn von Julia Freidank

Das Mädchen auf der Wiesn geschrieben von der Autorin Julia Freidank ist ein Zwischenspiel der Reihe Das Brauhaus an der Isar und kann unabhängig gelesen werden, wer keine Vorkenntnisse der Reihe hat, kommt trotzdem mit dem Buch klar.

Antonia Bruckner ist eigentlich mit ihrem Mann Melchior auf der Wies verabredet, doch dann kommt ihr ein kleines Mädchen, Mina und deren ehemaliges Pferd in die Quere.

Mina möchte das Pferd vor dem harten Leben bei der Brauerei Hopf retten und findet in Antonia eine Mitstreiterin die ihr hilft das Pferd von der Wiesn zu führen. Dabei entdeckt Antonia die Wiesn durch Minas Augen wieder als zauberhaften Ort und sie sieht die Wiesn wieder im Glanz ihrer Kindheit und dem ersten Wiesnbesuch.

Das Buch ist liebenswert geschrieben, wobei man darüber hinwegsehen muss, dass Antonia naiv handelt, als sie immer wieder ihren Weg hinaus unterbricht um Minas Augen glänzen zu sehen. Das sie dabei unentdeckt bleibt ist eher nicht wahrscheinlich, lässt der Autorin aber die Möglichkeit den Glanz und den Zauber der Wiesn zu zeigen. Wobei Antonia auch immer wieder Missstände auffallen, welche auch entsprechend kommentiert werden.

Insgesamt eine nette kleine Geschichte rund um ein Volksfest das seit vielen Jahren die Besucher in seinen Bann zieht.

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Rezensionen von norbert@withalm.com:

exzellent

Du bist, was du sagst von Klaus Krebs; Joachim Schaffer-Suchomel

ein Top Buch, leicht, humorvoll und mit Tiefgang, ein Muss für jeden der sich mit Kommunikation beschäftigen möchte/ darf

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