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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Kokoloreslot:

Hier kann jeder noch etwas lernen

Der Elternkompass von Nicola Schmidt

Bevor es mit den drei großen Kapiteln (Schwangerschaft/Geburt, Kleinkinder, Schulkindalter) losgeht, findet Nicola Schmidt ein paar einleitende Worte: Weg mit Tradition und Glauben, hin zu Fakten und allem, was man belegen kann, denn selbst unschöne Wahrheiten bleiben Wahrheiten. Außerdem geht sie vorweg der Frage nach, woran man eine seriöse Studie erkennt und appelliert dafür, dass Kindererziehung eine bessere Welt ermöglichen kann.

Das Buch baut dabei auf den drei Grundpfeilern auf: starkes Selbstwertgefühl, ein stabiles Stresssystem und Resilienz.

Mir gefällt besonders, dass ich, dank der Übersichtlichkeit, zum entsprechenden Thema gelange und außerdem alle Studien im Anhang finde. Auf diese Weise kann ich mir nicht nur einen Überblick verschaffen, sondern klare und wissenschaftlich basierte Antworten finden, ohne den mühevollen Rechercheaufwand. Die wichtigsten Zitate sind noch einmal rot hervorgehoben, was es mir erleichtert hat, bestimmte Textstellen wiederzufinden. Der lockere und verständliche Sprachstil hat mir gut gefallen. Dass die Autorin nicht objektiv bleibt, kann ich nicht bestätigen. Als Autorin und Mutter ist das zuweilen vielleicht auch nicht so einfach, wenn man sich gegen autoritäre Erziehung und emotionale Distanz ausspricht und eigene Erfahrungen mit „guten Ratschlägen“ einfließen lässt. Was ich vermisst habe: Die meisten Grundsteine werden zwar vor und im Kleinkindalter gelegt, aber ich hätte mir noch mehr Studien zum Schulkindalter bzw. der Teenagerzeit gewünscht. Außerdem gibt „Der Elternkompass“ nur eine Richtung vor und nicht zu jeder Studie wird bewertend Stellung bezogen.

In meinen Augen ein interessantes Nachschlagewerk über die Grundkenntnisse der kindlichen Entwicklung und Erziehung. Es bietet mit zahlreichen Fakten eine gute Basis, zeigt unbequeme Wahrheit auf und ist - ob wir Kinder haben oder nicht - eine Lektüre, die ich gern schon früher gelesen hätte.

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Rezensionen von OWI:

Fall-Konstruktion okay, Lokalkolorit macht den Reiz aus, Figuren arg schablonenhaft.

Château Mort von Alexander Oetker

Alexander Oetker liebt Frankreich (wie ich), und er liebt, so scheints, das Aquitaine (kenne ich noch nicht). Und so ist, wie bei allen "Krimis mit Regionalbezug" der Landstrich der eigentliche Star. Das klappt also gut.
Auch der Fall selbst ist gut konstruiert. Und so liest sich der Roman auch unterhaltsam.

Aber Pageturner ist er sicher keiner.
Was mich wirklich stört ist die mangelnde Subtilität bei der Gestaltung der Romanfiguren. Die Guten sind nahezu nur gut, die Blöden sind aussergewöhnlich blöd, usw., usw.,... Das macht es irgendwie manchmal sogar ein wenig ärgerlich, vor allem, wenn er schöne Frauen derart übertrieben darstellt, dass es echt kitschig wird. Denn so uniform sind Menschen einfach nicht. Was die WIRKLICH guten Autoren auch so bei der Zeichnung ihrer Charaktere berücksichtigen...
FAZIT: Unterhaltsam - ja. Macht Lust auf Frankreich, speziell das Aquitaine? Ja. Macht Lust auf die nächste Folge der Reihe? Nur bedingt...

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Rezensionen von Gavroche:

Emotional

Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder von Antonia Blum

Ein sehr emotionaler Auftaktband, der sich mit einer Kinderklinik zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigt, eine aufregende und neue Zeit für Krankenhäuser. Der Beginn ist schon sehr traurig. Nachdem erst so schön der sechte Geburtstag von Marlene gefeiert wird, stirbt die Mutter bereits ein paar Stunden später und Marlene und ihre kleine Schwester Emma sind Waisen.

Sie fliehen in die Hauptstadt Berlin, um dem Waisenhaus zu entkommen, was jedoch nicht gelingt, wie wir aus der Rückschau erfahren. Dann gibt es einen großen Zeitsprung und die beiden Schwestern dürfen ihre Ausbildung zur Kinderkrankenschwestern in der Klinik Weißensee beginnen. Welch aufregende Zeiten! Nicht nur für Marlene und Emma, sondern auch für uns als Leser, die hier gute Einblicke in die Ausbildung und die Funktionsweise der Klinik erhalten. Aber auch über die Rolle der Frau und die allgemeine politische Situation erfährt man hier - gut eingebunden in das Romangeschehen - so einiges. Ich fand es gut, dass die beiden Schwestern so unterschiedlich sind und habe immer mitgefiebert, ein wenig mehr noch mit Marlene, die eindeutig im Mittelpunkt steht. Toller Schreibstil, tolle Geschichte - ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Isabell_M:

Perfektes Geschenk

A Little Bit of Everywhere von Susanne Filthaut

Dieses Kochbuch ist eine kleine Entschädigung für jene, die dieses Jahr aufgrund der Einschränkungen auf ihre Reise verzichten mussten.
Viele gute Rezepte aus aller Welt und dazu auch noch kleine Geschichten und Insiderinfos. Sehr empfehlenswert!

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Rezensionen von OWI:

Brilliante Gesamtdarstellung eines mittlerweile (fast) vergessenen rieges

Der Dreißigjährige Krieg von Herfried Münkler

Ich wurde auf das Buch aufmerksam, weil ich Herfried Münklers Buch "Der Große Krieg" gelesen hatte, eine Gesamtdarstellung des Ersten Weltrieges. Münkler ist nicht Historiker per se sondern Politologe. Und das machte sein Buch so interessant; der Blickwinkel ist ein etwas anderer als der eines "reinen" Geschichtswissenschaftlers.

Gleichzeitig ist sein Schreibstil nicht trocken sondern, im besten Sinne des Wortes, auch unterhaltsam.
Dies alles gilt auch für seine hervorragende Arbeit über den Dreißigjährigen Krieg. Er stellt nicht nur seine Abläufe dar, sondern zeigt immer wieder auch auf, welche politischen Überlegungen hinter strategischen (und anderen) Entscheidungen standen. Das empfand ich wieder als sehr interessant. Das Buch ist etwas langatmiger als jenes über den Ersten Weltkrieg, was wohl auch an den anderen Zusammenhängen einer deutlich weiter zurück liegenden Epoche liegt. Vor allem am Anfang, wo es um die Ursachen des Konfliktes geht, braucht man ein wenig Geduld. Aber ab dem Kapitel über den Prager Fenstersturz wird es richtig gut...
Fazit: Für an Geschichte Interessierte absolute Kaufempfehlung.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Bietet Fakten statt „gut gemeinter Ratschläge"

Der Elternkompass von Nicola Schmidt

Der Elternkompass ist ein umfassender, zukunftsweisender Erziehungs-Ratgeber, der sich mit dem aktuellen Stand der Forschung deckt, Fakten auf den Punkt bringt und herausgearbeitete Erkenntnisse präsentiert. Alle Entwicklungsphasen des Kindes werden berücksichtigt und geben einen zeitgemäßen Überblick, denn leider sind allgemein bekannte Informationen und Verhaltensregeln häufig veraltet, ineffektiv oder sogar schädlich - nur weil man es schon immer so gemacht hat - , während die Wissenschaft klare Hilfestellung bietet und einige überraschende Erkenntnisse bereithält.

Der Elternkompass richtet sich zwar vordergründig an Eltern, ist aber ebenso interessant für Personen in der Kinderbetreuung (Erzieher, Lehrer etc.) und jegliche Bezugspersonen (Verwandte, Nachbar, Paten etc.). Es darf nicht nur an den Eltern hängen bleiben, wie Nicola Schmidt schreibt, sondern ist ein Gemeinschaftsprojekt, in dem auch die Reformierung des Betreuungs- und Schulsystems eine entscheidende Rolle spielt, um Kinder dabei zu unterstützen, zu stabilen, selbstbewussten und resilienten Erwachsen heranzuwachsen.

Der Text ist sehr verständlich und unterhaltsam geschrieben. Der amüsante und persönliche Schreibstil wirkte aufrichtig und unvoreingenommen. Der abschließende Epilog fasst alles noch einmal zusammen und wer etwas Nachlesen möchte, findet auch alle belegten Studien im Anhang. Auf die Fülle von Fragen gibt es interessante Antworten, die, tatsächlich wie ein Kompass, eine zukunftsweisende und tief greifende Sicht auf die Relevanz zeitgemäßer Erziehung bieten: Warum hängen Kinder an ihren Tablets und demonstrieren freitags auf den Straßen statt in die Schule zu gehen? Sogar interessante Einsichten, in Hinblick auf die eigene Kindheit und anerzogene Überzeugungen und Verhaltensmuster, wären denkbar - ein pädagogischer Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Klassische Themen wie Trotzphasen spielen dabei eine ebenso entscheidende Rolle, wie neue mediale Herausforderungen und die Frage, was Kinder für die Zukunft brauchen.

Mit viel Herzblut und Engagement hat Nicola Schmidt sich durch den Ratschläge-Dschungel gearbeitet und eine herausragende Grundlage geschaffen, aus der ich viel mitnehmen konnte. In diesem Sinne möchte ich dieses Buch jedem empfehlen, der seinen Wissenshorizont erweitern möchte, mit Kinder lebt oder mit ihnen arbeitet und bereit ist, wissenschaftlichen Fakten mehr Vertrauen zu schenken, als Nachbars Binsenweisheit.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin Marie, 16 Jahre aus Innsbruck:

The Age of Darkness - Feuer über Nasira von Katy Rose Pool

Testleserin Marie, 16 Jahre aus Innsbruck:
Einst wurde die Welt von sieben Propheten gelenkt und von diesen mit Begnadeten, Menschen mit ausergewöhnlichen Fähigkeiten, beschenkt. Doch jetzt sind die Propheten verschwunden und ein Fanatiker, der Hirophant, hat es sich in den Kopf gesetzt, die Welt von den Begnadeten zu säubern.

In diesem Kampf wird er von immer mehr Menschen unterstützt und schafft es sogar eine der sieben Hauptstädte einzunehmen. Mitten in diesen schweren Zeiten führt die letzte, vor der Allgemeinheit gehaltene, Prophezeiung der verschundenen Propheten fünf junge Menschen zusammen.
Unter ihnen ist eine Möderin, eine Sterbenskranke, ein Prinz, ein Krieger und ein Junge, der vor sich selbst wegläuft. Sie alle haben ihren Platz in der Prophezeiung und die Macht, die Welt vor dem Hirophanten und der Dunkelheit zu retten oder sie für immer in den Untergang zu stürzen.

Die Geschichte die in diesem Buch erzählt wird hat eindeutig Potenzial, konnte mich aber leider trotzdem nicht fesseln, da ich mich bis zur letzten Seite nicht wirklich in die von der Autorin erschaffene Welt hineinversetzten konnte. Zu den Protagonisten hatte ich sehr unterschiedliche Gefühle, da mich einige sehr fasziniert haben, während ich mich mit anderen bis zum Schluss nicht wirklich anfreunden konnte.
Allgemein fand ich die Geschichte etwas zu lang, da zwischen den Seiten voller Spannung immer wieder Stellen kamen, die sich sehr in die Länge zogen. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und glaube, dass es durch die verschiedenen Protagonisten und zahlreichen orginellen Ideen durchaus seine Anhänger finden wird.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Magisches Weihnachtsabenteuer

Das Wunder von R. von Francesca Cavallo

In dem Weihnachtsbuch „Das Wunder von R.“ geht es um drei Geschwister, die mit ihren Müttern aus der Heimat fliehen, um fortan in R. zu leben. Als sie kurz vor Weihnachten dort ankommen, reagieren die Bewohner von R. jedoch unfreundlich, weil sie Veränderungen sehr misstrauisch gegenüber stehen.

Nur Olivia ist nett und aufgeschlossen und nimmt mit den Kindern Kontakt auf. Als ein magischer Brief die Familie erreicht, in dem der Weihnachtsmann sie um Hilfe bittet, beginnt eine verrückte Verpackungsaktion, inklusive vieler Elfen, einem Polizeieinsatz und einer originellen Erfindung.

Es ist ein modernes Märchen und eine besondere Weihnachtsgeschichte, über Akzeptanz, Offenheit, die Angst vor Veränderungen und dem Glauben an ein glückliches Ende. Die Autorin Francesca Cavallo schreibt in ihrem Vorwort, dass sie sich solch ein Weihnachtsbuch als Kind gewünscht hätte und wie wichtig es ist, mit Vielfalt und Toleranz aufzuwachsen, um auch andere Familienzusammenstellungen zu akzeptieren, wenn sie anders sind als die eigene. Die farbigen, seitenfüllenden Illustrationen waren eine Freude und geben die Botschaft ebenfalls wieder.

Die klugen Kinder dieser Geschichte, fragen nach dem „warum“ und hinterfragen sinnlose Erwachsenenregeln. Außerdem hat mich das liebevolle Miteinander der Familie berührt. Man spürt das Herzblut der Autorin, die bezaubernde Figuren erschaffen hat. Dabei lockert viel wörtliche Rede den Schreibstil und eignet sich damit gut zum Selberlesen. Der magische Aspekt hat meine Kids ebenso begeistert wie mich, vor allem, weil die Story nicht zu überladen war, aber trotzdem unterhaltsam. Wer zu viel erwartet, könnte enttäuscht sein, denn das Augenmerk liegt hier nicht auf spannungsgeladener Aktion, viel mehr ist es eine Geschichte mit Gefühl und etwas Magie. Einziger Minuspunkt: das Buch ist dank des dicken Papiers stabil, aber dadurch widerspenstig beim Lesen.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Spannender Regionalkrimi

Das Wunder von R. von Francesca Cavallo

Vor zwei Jahren ist der Schweinebauer Six auf mysteriöserweise verschwunden.Kriminalhauptkommissar Stöckmann hat den Fall,nachdem sich nichts ergeben hat zu den Akten gelegt.Der Bauer verschwand Nachts und nichts wies auf ein Verbrechen hin.Jutta die Frau des Schweinebauers und seine Tochter Seraphina führen den Hof seit dem mehr recht wie schlecht.

Beide sind nicht besonders klug-bei der Dorfgemeinschaft gelten sie als zurück geblieben.Jutta hatte es in ihrer Ehe mit dem Schweinebauer nicht leicht,er war ein richtiger Tyrann.Und so verwundert es keinen als sie unter Alkohol in der Dorfkneipe gesteht ihren Mann an die Schweine verfüttert zu haben.

Die Staatsanwaldschaft rollt darauf hin den Fall wieder auf.Diesmal ohne Hauptkommissar Stöckmann-der soll in dieser Zeit in USA einen Lehgang machen.Für ihn soll der Verhörspezialist Malchow Jutta und ihre Tochter zu einem Geständnis überführen.Aber da gibt es noch den Dorfpolizisten Willen,von allen Pommes genannt.Und Pommes glaubt nicht das Jutta und ihre Tochter den Schweinebauern umgebracht haben und ihn an seine Schweine verfüttert haben.Und so beginnt Pommes auf eigene Faust zu ermitteln……

Der Autor Kriminallinki hat einen flüssigen un anschaulichen Schreibstil.Durch seine Erzählung baute sich vor meinen Augen die Szene auf.Er erzählt spnnend und ohne Schnörkel die Geschichte.Am besten hat mir der Dorfpolizist Pommes gefallen.Ich fand es toll wie er sich für die Familie einsetzte und so manches ,was für ihn schwierig war in Kauf nahm-5 Sterne.

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Rezensionen von Elzbieta Tabaka:

Pest über Paris von Bruno Jasienski