Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
eine ganz besondere Geschichte ...
Xaver im Uhrenland von Heidi Knoblich
Klappentext:
Xaver aus dem Schwarzwald will Uhrenhändler in London werden, ein Schwarzwälder-Engländer wie Onkel Johann. Hirtenjungen können aber keine Uhrenhändler werden, sagen die zurückgekehrten reichen Händler, die beim Kronenwirt von ihren Abenteuern im Uhrenland erzählen. Doch eines Tages nimmt ihn Onkel Johann als Gehilfen nach London mit.
Der Vater hat aber eine Bedingung: Bis Weihnachten muss Xaver beweisen, dass er für den Ehrenhandel taugt, sonst muss er daheim wieder Kühe und Ziegen hüten. Schnell lernt er, Uhren zu verkaufen und zu reparieren. Doch dann passiert ihm vor Weihnachten ein großes Missgeschick. Ob ihm Vicky, deren Schwarzwälder Großvater ein Uhrengeschäft an der London Bridge besitzt, aus der Not helfen kann? Eine Geschichte über Heimweh und Freundschaft im weihnachtlichen London aus der Zeit von Queen Victoria.
Cover:
Das Cover ist sehr detailreich und zeigt einen Jungen bei der Arbeit in einer Uhrenwerkstatt. Das Cover ist sehr schön und umfangreich gestaltet und es gibt sehr viel darauf zu entdecken.
Meinung:
Dieses Buch erzählt die Geschichte von Xaver, einem Hirtenjungen, der lieber nach London ins Uhrenland gehen möchte und lieber das Uhrenhandwerk erlernen möchte. Es spielt in der Zeit von Queen Victoria und zeigt somit historische und geschichtliche Ereignisse von vergangenen Zeiten auf.
Die Geschichte wird kindgerecht und bildlich beschrieben, so dass man sich sehr gut in die damalige Zeit hineinversetzen kann. Man erlebt mit Xaver ein sehr außergewöhnliche Weihnachtsgeschichte mit, die man nicht nur zu Weihnachten lesen kann.
Auf kindgerechte Weise wird hier eine sehr liebevolle Geschichte über Freundschaft, Selbstverwirklichung, Vergebung und Heimweh erzählt.
Die Charaktere sind sehr sympathisch und man kann sich gut in diese hineinversetzen. Es wird alles sehr detailliert und bildlich beschrieben, so dass man den Handlungen und Geschehnissen gut folgen kann. Zudem wird Wissen über die damalige Zeit vermittelt und man lernt so noch so einiges dazu.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und man kann diesem sehr gut und locker folgen. Die Geschichte wird hintereinander fortgeführt ohne Gliederung in Kapitel oder Themen. Dies hat dem ganzen jedoch aber keinen Abbruch gegeben oder gestört. Man konnte dieser sehr gut folgen.
Meist besteht eine Doppelseite, aus einer Seite Text und einer ganzen Seite Illustration. Die Illustrationen haben sehr gut zur Geschichte und zum Text gepasst und sind diesem sehr gut angeglichen.
Die Illustrationen sind sehr schön gezeichnet und geben auch sehr gut die Stimmung und die Ereignisse wieder. Die Bilder sind sehr detailliert, bunt und veranschaulichen das Gelesene. Mir haben die Zeichnungen sehr gut gefallen und sie runden das Ganze sehr gut ab. Des weiteren geben sie sehr gut den Eindruck über die damalige Zeit wieder, so dass man sich diese sehr gut vorstellen kann.
Eine wunderschöne Geschichte, die um Weihnachten zu Zeiten von Königin Victoria spielt und somit auch die damalige Zeit, London und auch das künstlerische Handwerk näher beleuchtet. Man bekommt verschiedene Eindrücke und Einblicke und das ganze ist mal eine ganz andere Winter- / Weihnachtsgeschichte, die sich aber auch sehr gut zwischendurch und nicht nur in der Winterzeit lesen lässt. Da sie noch mehr wichtige Themen behandelt.
Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und man konnte aus dieser so einiges Wichtige mitnehmen.
Fazit:
Eine ganz besondere Geschichte, mit tollen Illustrationen, liebevollen Charakteren und ganz besonderen Themen und Werten, die hier vermittelt werden.
Rezensionen von Bibliomarie:
Habe ich sehr gern gelesen
Drei Frauen im Schnee von Blanca Imboden
Drei Frauen im Schnee – das ist doch ein Titel der perfekt zur Jahreszeit passt. Drei Frauen, drei Schicksale und ganz viel Lebensweisheit, so könnte man den schönen Roman in einem Satz zusammenfassen.
Sonja, in den Vierzigern lebt mit Mann und Teenager-Zwillingen recht harmonisch. Dass die Schwiegermutter im gleichen Haus wohnt und ihren Sohn vergöttert, ist zwar ein Wermutstropfen, aber irgendwie hat man sich immer arrangiert.
Doch allmählich dämmert Sonja, dass sie allein für diese vordergründige Harmonie die Zeche zahlt. Immer wieder steckt sie zurück, lässt ihre Wünsche und Bedürfnisse ganz nach hinten rutschen. Doch als sie – typisch als letzte – erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat, platzt ihr der Kragen.
Mit zwei ganz neu gefundenen Freundinnen, der jungen Witwe Karin und der älteren, mitunter einsamen Bernadette verbringt sie einige Tage in Karins Hotel, das durch den Tod ihres Mannes in Schieflage geraten ist.
Blanca Imboden hat ein wunderbares Gefühl für Stimmungen. Das bringt sie in ihre lebensechten Geschichten ein und genau deshalb sprechen sie mich an. Was ihren Heldinnen begegnet, kennen viele Frauen aus eigenem Erleben und finden deshalb auch viel Identifizierungspotential. Daneben kommt auch der Humor nicht zu kurz, denn die Autorin kann auch schwierigen Situationen immer etwas Komisches abgewinnen. Es steckt so viel Lebensweisheit in ihrem Roman, dass ich mich wunderbar aufgehoben gefühlt habe.
Es geht natürlich für alle drei Frauen gut aus und der sprichwörtliche Silberstreif am Horizont taucht auf und hinterlässt bei mir ein gutes Gefühl. Auch dieses Buch von Blanca Imboden kann ich nur wärmstens empfehlen.
Rezensionen von Claudia R:
Thema Sauberkeit kindgerecht verpackt
Der kleine Waschbär Waschmichnicht - Pappeausgabe von Britta Sabbag
Klappentext:
„Ein richtiger Waschbär wäscht sich täglich und für sein Leben gern“, sagt Mama Waschbär. Doch der kleine Waschbär Waschmichnicht will sich nicht waschen. Auch nicht im Fluss mit dem wunderbarsten, klarsten Waschwasser der Welt. Streng genommen will er nicht mal in die Nähe von irgendeinem Wasser.
Schwups! – da versteckt er sich lieber unter seinem Bett, im tiefen Matsch bei den Schweinen oder in einer der Mülltonnen hinterm Wald. Am Ende ist der kleine Waschbär so schmutzig, dass ihn sogar die Stinktiere für einen von sich halten! Aber das ist dem kleinen Waschbären dann doch nicht so recht ... vielleicht sollte er das mit dem Waschen doch einmal probieren?
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich gestaltet. Ein kleiner Waschbär in eine matschigen Pfütze ist erkennbar und darüber eine ganz erschrockene Maus. Auch der Hintergrund ist sehr naturnah und wunderschön gezeichnet und gestaltet.
Meinung:
Hierbei handelt es sich um ein Pappbuch mit stabile Seiten und somit auch schon sehr gut für kleinere Kinder geeignet. Es bietet sich sehr gut zum Vorlesen ab 2 Jahren an. Die Schriftgröße in diesem Buch ist recht klein, aber zum Vorlesen dennoch ausreichend. Die Textlänge variiert von Seite zu Seite, so gibt es durchaus etwas längere, aber auch kürzere Passagen. Aber ich fand dies nicht weiter schlimm.
Die Geschichte wird sehr liebevoll erzählt und das Thema Sauberkeit und Waschen wird hier aufgegriffen. Ein Thema, welches gerade momentan sehr wichtig ist und auch bei Kindern immer wider vorkommt. Hier wird schon den Kleinsten spielerisch erklärt, wie wichtig waschen und Sauberkeit ist und dies wird in einer sehr niedlichen und liebevollen Geschichte von Waldtieren verpackt.
Denn der kleine Waschbär "Waschmichnicht" ist sehr untypisch für seine Art. Da Waschbären eigentlich, schon dem Namen zufolge, sehr reinlich sind, scheint dieser dies eher nicht so zu sehen und macht seinem Namen "Waschmichnicht" alle Ehre.
Doch zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht verraten, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.
Die bunten Illustrationen sind wunderschön gewählt und auch sehr passend zum Text gestaltet. Besonders niedlich kommt der kleine aufgeweckte Waschbär herüber. Die Zeichnungen sind sehr detailliert und es gibt auf diesen immer sehr viel zu entdecken.
Ein wirklich wunderschönes Pappbuch mit einer sehr niedlichen und liebevollen Geschichte, bei der man noch so einiges Lernen kann. Diese führt die Kleinsten kindgerecht an das Thema Sauberkeit und Hygiene heran.
Fazit:
Ein niedliches Kinderbuch zum Thema Sauberkeit und Waschen, in einer niedlichen und kindgerechten Geschichte verpackt.
Rezensionen von Gaby 2707:
Auch auf Amrum wird gemordet
Der Seenebelmord von Ulrike Busch
Spätsommer auf Amrum. Kriminalhauptkommissar Kuno Knutsen und seine Partnerin Bente Johannson sitzen gemütlich mit ein paar Freunden im Restaurant „Seeräuber“ und wollen ihre Verlobung feiern, als die Tür auf geht und eine Frau stürzt herein. Hilka Staab berichtet, dass ihre beste Freundin Finja Herder von einem Badeausflug nicht zurück gekommen ist.
Die Krux bei der Sache: Es war Seenebel als Finja verschwand.
Dies ist nun schon der 6. Fall für die Kripo Wattenmeer, den ich lese und Kuno Knudsen und Arne Zander sind schon so etwas wie gute Freunde geworden. Trotzdem finde ich es sehr gut, dass Ulrike Busch mir die Hauptakteure in ihrem Krimi auf den ersten Seiten nochmal vorstellt. So finden sich auch Erstleser sehr gut in die sympathische Mannschaft um die Kripo Wattenmeer ein.
Schnell lerne ich Finja Herder, die im Ort als sehr sensibel und zurückgezogen gilt, etwas näher kennen. Ihre Kindheitsgeschichte, die viel mit Geistern aus dem Meer zu tun hat, hat mich sofort berührt. Hat sie nun ihrem Leben in ihrem Angstort, dem Meer, ein Ende gesetzt?
KHK Kuno Knudsen und KK Arno Zander werden schnell in die Ermittlungen mit einbezogen. Unfall? Mord? Oder Selbstmord? Die Kommissare tun sich in diesem Fall sehr schwer bei den Ermittlungen, die in die verschiedensten Richtungen laufen. Lange Zeit gibt es nur Vermutungen und Spekulationen und ich konnte mir wieder meine eigenen Gedanken zum Fall machen und mit ermitteln. Ulrike Busch hat wieder ein paar sehr gute Wendungen eingebaut, und ich musste mehrmals einsehen, dass mein Täter nicht der wahre Täter war bzw. sein konnte, wie ich es mir ausgemalt hatte. Erst ganz zum Schluss lichtet sich der Nebel und durch einen Tipp rückt die Lösung ganz nahe.
Auch wenn sich die Ermittler in diesem Fall sehr schwer tun, bringt das die Spannung, die sich langsam aufgebaut hat, nicht zum erliegen. Im Gegenteil. Gerade weil es so schleppend weiter geht, sich die Hinweise in viele Richtungen bewegen, bleibt es höchst spannend.
Da Ulrike Busch mich auch diesmal mit ihrer spannenden und wendungsreichen Geschichte richtig gut unterhalten hat, ich mitfiebern und mit ermitteln konnte und sie mir großes Blutvergießen erspart hat, bekommt dieses Buch von mir eine absolute Leseempfehlung.
Rezensionen von Claudia R:
Rätseln und Entdecken schon für die Jüngsten
Guck mal, wer schläft denn da? von Ulrike Busch
Klappentext:
Wenn kleine Tiere müde sind. Welches Tier schläft im Stall? Und wer hat es sich im Baum gemütlich gemacht? Schau doch mal nach! Mit großen Ausklappseiten für kleine Hände.
Cover:
Das Cover zeigt, gut versteckt, einen größeren und einen kleinen Igel. Der große Igel isst gerade einen Apfel und der kleine Igel schläft.
Meinung:
Das Buch ist durch die stabilen Pappseiten schon für die kleinsten Zuhörer geeignet. Die Schrift ist in einer angenehmen Größe und lädt sehr gut zum Vorlesen ein. Die Textlänge ist übersichtlich und gut gewählt, so dass auch die Kleinsten Spaß haben beim Zuhören und nicht zu überladen werden.
Die tollen Klappkarten laden zum Entdecken und Spielen ein. Des weiteren sind die Klappkarten schön groß gewählt, so dass sie auch für kleine Kinderhände gut zu handhaben sind.
Die Illustrationen sind wunderschön gewählt und passen sehr gut zum Text und zur Geschichte. Die bunten Illustrationen laden zum Staunen und Anschauen ein und es gibt viel zu erkunden und zu sehen.
Ein wunderschöne und niedliche Abendgeschichte, bei der man die kleinen Tiere beim zu Bett gehen beobachten kann und es so ihnen gleich tun kann. Toll zum Einbauen ins Abendritual.
Das Büchlein ist schon für die Kleinsten ab 18 Monaten geeignet und wirklich wunderschön gestaltet. Aus stabilen Materialien, einer tollen Geschichte und Aufklappseiten, sowie wunderschönen Illustrationen wird hier ein Zu-Bett-Geh Erlebnis für die Kleinen daraus.
Ein wunderschönes und niedliches Buch, schon für die Jüngsten geeignet, welches ich sehr gern weiter empfehle. Niedliche Bilder und tolle Aufklappseiten machen dies zu einem Erlebnis und es ist einfach richtig gut durchdacht und macht einen wundervollen Eindruck.
Auf den Doppelseiten erkennt man meist ein heimisches Tier und hinter den versteckten Klappen, auf jeder Doppelseite, versteckt sich ein kleines Tierkindchen. So lädt das Buch zum Rätseln und Entdecken ein und die kleinen können hier auch noch das ein oder andere Tier kennen lernen. Ein wunderschöne Idee mit großem Kuschel- und Entdeckungsfaktor.
Fazit:
Ein wunderschönes Kinderbuch mit Klappseiten zum Entdecken, schon für die Jüngsten geeignet und besonders gut, auch einbaubar ins Abendritual.
Rezensionen von rewareni:
Hexen in Berlin
Kraken in der Spree von Naduschka Kalinina
Die letzte lebende Hexenfamilie Paluschke, ist in Berlin nicht unbedingt gerne gesehen. Vater Fenrir hat es wieder einmal geschafft jemanden Geld zu schulden, der das natürlich nicht lustig findet und so landet Fenrir verzaubert als Goldfisch in einem Glas. Seine Söhne Raban und Wolfin sind noch zu jung um wirklich helfen zu können, also bleibt es am ältesten Bruder Kraken hängen.
Dass er aber nicht gerade beliebt in Berlin ist und Monster, Kobolde und sonstige Mafia Mitglieder ihn liebend gerne vernichten würden, muss er schon bald feststellen. Dass er ausgerechnet von einem mürrischen, russischen Hausgeist, einem Domovoi, Hilfe bekommen soll, macht Kraken nicht gerade glücklich. Aber es bleibt ihm nichts anderes übrig, wenn er seinen Vater retten möchte. Eine blutige Spur zieht von nun an durch die Stadt, wo sich Kraken nicht nur einmal fragt, ob er seinen Vater nicht doch als Goldfisch im Glas lassen sollte.
Der Roman ,,Kraken in der Spree“ ist ein besonders humorvoller Roman der Autorin Naduschka Kalinina. Wer Kobolde, Geister, nervige Monster und sonstige unheimliche Wesen mag, ist bei der Hexenfamilie Paluschke in den besten Händen. Ich habe selten eine so witzige, humorvolle und spannende Geschichte gelesen wie diese. Die Autorin hat jede Art von Monstern, Geistern, Werwölfen... durch den Kakao gezogen und ihnen Eigenschaften zugeordnet die von nervig, großspurig bis hin zu sensibel und hilfsbereit reichen. Es ist eine sehr rasante Geschichte, die in jedem Kapitel genug an Action bietet, dass man daraus sogar einen Film machen könnte. Trotz witzigen Szenen und Dialogen blitzt aber auch immer wieder ein Hauch an Gesellschaftskritik durch, wo sich sogar die unheimlichen Wesen Gedanken über unpersönlichen Plattenbausiedlungen mache oder über Korruption in höheren Kreisen. Dass sich selbst im Türken Clan eine Frau als Chefin durchsetzt zeigt, dass die Autorin neben ihrer fantasievollen Geschichte auch Klischees aufbricht und jedem in ihrem Roman die Möglichkeit aufzeigt, eine Veränderung hervorzurufen. Ihr Schreibstil ist die perfekte Mischung zwischen Spannung aufbauen und dem Leser mit witzigen Dialogen zum Schmunzeln zu bringen. Besonders nett war die nicht immer konfliktfreie Beziehung zwischen Kraken und dem Hausgeist, der mir besonders ans Herz gewachsen ist. Auch wenn der Roman an manchen Stellen ziemlich brutal und blutig ist, hat mir die gesamte Geschichte und die die Handlung sehr gut gefallen.
Rezensionen von Claudia R:
eine etwas andere Weihnachtsgeschichte
Kleiner Weihnachtsbaum von Gary Cooper
Klappentext:
Der kleine Weihnachtsbaum wünscht sich so sehr Freunde. Hoch oben auf einem Berg fühlt er sich ganz schrecklich einsam. Doch dann ziehen der kleine Kai und seine große Schwester Klara los, um im Wald ein Picknick zu machen. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!
Cover:
Das Cover ist sehr schön gezeichnet und vermittelt winterlich, weihnachtliche Stimmung.
Zwei Kinder stapfen durch den Schnee und Wald und im Hintergrund ist ein wunderschöner Tannenbaum, in erhöhter Position, erkennbar.
Meinung:
Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, welche sehr liebevoll und wunderschön gestaltet und geschrieben ist.
Bei der Schriftgröße und Textwahl wurde altersentsprechend und kindgerecht gewählt. Die Schriftgröße wurde angenehm groß zum Vorlesen, aber auch Selbstlesen für Leseanfänger gewählt. So haben kleinere und etwas größere Kinder ihren Spaß dran.
Auch bei der Textwahl und Erzählweise wurde auf Alter und kindgerechte Weise geachtet.Die Geschichte wird sehr schön und liebevoll erzählt. Man trifft auf Kai und Klara und der kleinen Tannenbaum. Auch die Gefühle und Emotionen der Kinder kommen sehr gut herüber und die Charaktere sind sehr gut durchdacht. Eine spannende Geschichte, die Emotionen übermittelt, aber auch auf Freundschaft, Mut, Einsamkeit und die besinnliche Weihnachtszeit aufmerksam macht.
Eine Geschichte mit sehr viel Herzblut, die nicht nur die kleinen Zuhörer, sondern auch die Großen begeistert und zum immer wieder vorlesen einlädt.
Wunderschön sind auch die toll gezeichneten Illustrationen, die zum immer wieder anschauen und verweilen einladen. Die Bilder sind wunderschön gezeichnet und passen sehr gut zur Geschichten und zum Text. Auf den bunten Bildern gibt es viel zu entdecken und diese vermitteln sehr gut die Emotionen und Gefühle und geben diese auch seh gut wieder. Diese sind sehr stimmungsvoll und sehr schön gezeichnet.
Fazit:
Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte, mit wundervollen Illustrationen und einer liebevollen, sowie herzerwärmenden Geschichte dahinter.
Rezensionen von Nele33:
Grausam und heftig
Kleiner Weihnachtsbaum von Gary Cooper
Mit "Rache auf ewig" hat Lars Schütz den 3. Band um Jan Grall und Rabea Wyler veröffentlicht.
Bambus ist so lange eine schöne Pflanze bis Du von ihr getötet werden sollst:
Ein Mann erwacht splitternackt, gefesselt auf einer Pritsche. Es dauert einen Moment bis ihm die ganze Tragweite dessen bewusst wird, was sein vermeintlicher Entführer vor hat.
Der Bambus soll ihn töten, langsam und qualvoll. Jan und Rabea, werden als Berater zu dem Fall hinzugezogen, nachdem sie sich nach ihrer Suspendierung mit einer Berater Firma selbstständig gemacht haben. Sowas haben auch sie noch nicht gesehen. Nachdem weitere Männer, deren Tätigkeit durchweg in den oberen Kreisen großer Firmen und Konzernen anzusiedeln ist, kommen die Ermittler dem Motiv näher. Nun stellt sich die Frage: Wer ist der Erlöser, wie der Täter genannt wird? Bei dem Versuch weitere grausame Morde zu verhindern begeben sich Jan und Rabea in Lebensgefahr.
Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt. Die Morde waren ausgefallen und machten aus dem Thriller eine runde Story. Die Charaktere wurden gut weiter erzählt. Toll fand ich die länderübergreifenden Ermittlungen Deutschland/Schweizund deren Entwicklung.
Die Tötungsmethoden sind detailliert und äußerst brutal, nicht unbedingt was für schwache Nerven.
Von mir gibts gerne 4,5 Sterne.
Rezensionen von Hannelore Pacher:
Der Einband verlockt zu einem Kauf
Omama von Eckhart Lisa
Vulgär, ordinär und vor allem auch menschenverachtend.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Hannelore PacherRezensionen von TheUjulala:
Nette Idee - hat mich aber leider nicht überzeugt
Morgaines Erbe von Tanja Neise
Die Autorin Tanja Neise kenne ich schon von ihrer Zeitenmedaillon-Saga und habe sie auch auf der FBM 2019 persönlich kennen gelernt. Ich fand ihren Schreibstil toll und mir hatte auch die etwas andere Darstellung der Protagonistin in der Zeitreise-Trilogie “Das Zeitenmedaillon” gut gefallen. Auch hier handelt es sich um einen Zeitreise-Roman und der Klappentext hatte mich richtig neugierig gemacht und so habe ich mich über das Rezensionsexemplar von Netgalley sehr gefreut.
Coverbild
Das Cover ist wirklich wahnsinnig schön! Auf einem hellem Hintergrund, das einem handgeschöpften Papier anmutet, ist in der Mitte eine filigrane Zeichnung in einer violett-schimmernden Farbe eines kleinen Baumes zu erkennen. Darüber steht der Autorenname, darunter ist der Buchtitel in einer leicht verspielten Antiqua gesetzt. Das ganze Cover wird dazu von feinen Ästen mit kleinen Blättchen in der gleichen Farbe mit Schatteneffekt wie das Bäumchen eingerahmt.
Handlung
Nach dem Tod ihrer Eltern hat Laura Taylor lange mit ihrer Schwester Teresa zusammengelebt, ist aber nun auf die Isle of Wight gezogen. Bei einem Besuch der Schwester machen die beiden einen Ausflug in das zum Museum umfunktionierten Carisbrooke Castle. Dort zieht es die junge Ärztin in verbotene Gemächer, wo sie einen schlafenden Mann entdeckt. Aus einem Impuls heraus küsst sie ihn und nach seinem Erwachen steht ihre Welt plötzlich auf den Kopf. Connor Williams entführt Laura, weil sie seine todkranke Schwester retten soll. Gemeinsam mit Connor landet sie im Jahr 1455 und fühlt sich zu ihm magisch hingezogen.
Buchlayout / eBook
Die Gestaltung des eBooks ist eher schlicht. Das Buch hat ca. 312 und 18 Kapitel mit Prolog und Epilog. Die Kapitel werden nur mit der Nummer und Kapitelnummer gekennzeichnet.
Idee / Plot
Zeitreise-Romane mag ich ja schon immer gerne, umso mehr hat mich der Klappentext richtig neugierig auf die Geschichte gemacht.
Ja klar, wer kennt Diana Gabaldons Outlander-Reihe nicht. Natürlich ist die Thematik nicht neu. Aber mir gefiel die Idee, dass Laura als angebliche Nachfahrin der Fee Morgaine in die Zeit zurück reist, um dort einem Menschen das Leben zu retten, auch wenn das bedeutet, dass sie das Geschehen und damit die Zukunft ändert.
Leider ist der Plot ziemlich linear ausgearbeitet und für mich kommt der Konflikt zwischen der heutigen, modernen Welt und den mittelalterlichen Traditionen und Gepflogenheiten viel zu kurz. Auch wird das Zeitparadoxon in nur einem Satz kurz erwähnt, aber ansonsten nicht mehr behandelt.
Emotionen / Protagonisten
Mit den Protagonisten habe ich große Probleme. Mir sind die Figuren leider viel zu oberflächlich. Laura kommt mir sehr bieder und emotionslos rüber. Sobald sie in die Nähe von Connor kommt, brennen wahrlich alle Sicherungen durch. Mir war von Anfang an klar, dass es eine magische Ursache für diese extreme Anziehungskraft gibt, aber mir war das zum einen zu eindeutig und zum anderen einfach too much. Zumal ich finde, dass mir Laura zu wenig kritisch war und zu wenig reflektierte. Sie nahm mir alle Vorkommen regelrecht emotionslos hin. Auch hinterfragte sie kaum, wie die Zeitreise funktioniert, genauso wie sie sich irgendwie so gar nicht für die Burg und für das Leben im Mittelalter interessierte.
Auch zu Connor konnte ich überhaupt keine Beziehung aufbauen. Mir hat hier ebenfalls wie bei Laura, die Tiefe gefehlt. Seine Anziehung zu Laura konnte ich überhaupt nicht spüren. Er hatte für mich weder Kanten noch Macken.
Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Der Handlungsaufbau ist sehr linear und die Spannung bleibt für mich eher aus. Die erste Hälfte zieht sich für mich enorm. Ja, sie ist in die Zeit zurückgereist, aber Laura wirkt auf mich teilweise lethargisch, da sie so gar kein Interesse für die Zeit, die Konflikte, das Leben und die Politik von 1455 und speziell der Umgebung und der Bewohner auf der Isle of Wight entwickelt. Sie lebt wochenlang auf der Burg und sie unternimmt nichts und ist nur auf Connor fixiert. Bei 50% passierte dann etwas, was aber für mich von der Protagonistin sehr rational dargestellt wurde. Hier fehlte mir wirklich ein emotionales Auf und Ab.
Schade finde ich auch, dass der Antagonist vorher nie wirklich erwähnt wurde und wir als Leser die Konflikte zwischen Connor und ihm nicht auch schon vorher mal in irgendeiner Art und Weise miterleben konnten. Doch auch nach den 50% plätschert die Handlung für mich leider nur weiter und plötzlich ist Laura zurück in der Gegenwart und bleibt leider lethargisch. Erst ihre Schwester knallt uns Lesern in den letzten 30 Seiten die komplette Auflösung aller aufgestauten Fragen entgegen, wobei mir die Verbindung zu Morgaine einfach viel zu kurz ist und im gesamten Buch gar nicht wirklich Thema war.
Szenerie / Setting
Tanja Neise kann die Umgebung gut beschreiben und ich konnte mir alles gut vorstellen. Leider habe ich zu wenig Einblick in das harte Leben in einer Burg im Mittelalter und geschichtlichen Hintergründe auf der Kanalinsel erhalten.
Sprache / Schreibstil
Tanja Neise schreibt schön ausführlich und hat einen abwechslungsreichen Wortschatz, den sie auch oft in längeren Sätzen verwendet.
Die Geschichte wird als Ich-Erzähler aus Lauras Perspektive im Präsens erzählt. Aber viele Behauptungen von Laura hätte ich gerne selber miterlebt. Hier passt wohl der Spruch “Show, don’t tell” ganz gut. Wahrscheinlich konnte ich deswegen auch keinen wirklichen Bezug zu den Protagonisten aufbauen und wirkte vieles auf mich doch oberflächlich.
FAZIT
Leider hat mich die Geschichte nicht so mitgenommen und überzeugt. Die Idee ist wirklich nett, aber ich konnte irgendwie keine Beziehung zu den Personen aufbauen und die Handlung wirkte auf mich sehr linear und wenig abwechslungsreich.










