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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Auf der Suche nach dem goldenen Käfer

Miss Bensons Reise von Rachel Joyce

Ich muss gestehen, ich war lange unsicher, ob ich den neuen Roman von Rachel Joyce lesen soll oder nicht. Doch dann bekam ich ganz tolle Ansichtskarten mit Zitaten aus dem Buch zugeschickt.

"Es passiert so leicht, dass man sein Leben mit Dingen verbringt, für die man kein bisschen brennt. Aber jetzt waren sie endlich unterwegs.

"

"Das Gefühl, wenn man schafft, was man sich niemals zugetraut hätte, ist unbeschreiblich."

Den Zitaten nach hörte es sich nach einer spannenden Reise für die zwei unterschiedlichen Frauen an. Also machte ich mich ans Lesen.

Doch ich kam nicht vom Fleck. "Miss Bensons Reise" konnte mich einfach nicht fesseln. Obwohl - und das muss ich dem Roman zugute halten - die Story immer wieder neue unvorhersehbare Wendungen nimmt, mit denen man wirklich nicht rechnen konnte.

Es passiert recht viel, angefangen von Margery Bensons Aussetzer in ihrer Schule, wo sie Hauswirtschaft unterrichtet, über den Vorsatz nun doch endlich nach Neukaledonien zu reisen um den goldenen weichflügeligen Rosenkäfer zu suchen, wie auch um mögliche Reisebegleiter zu finden, sich endlich auf die Reise zu begeben und anzukommen - und dann gings ja erst richtig los. Trotz pausenlosen Ereignissen und in dem Sinne nicht langweilig, war der Roman es doch: irgendwie langweilig.

Schuld daran ist das Gesamtpaket zwischen zu viel los und einer total überspitzten und übertriebenen Charakterzeichnung, zudem das Gefühl, dass sich fast alles eher nach 1890 denn nach 1950 anhörte, alles märchenhaft wirkte. Item, die Geschichte konnte mich nicht für sich einnehmen.

Es ist praktisch keine normale Figur vorhanden: Margery lebt gewissenhaft nach Plan, fast schon langweilig, gehemmt, tut nichts spontanes und wirkt viel älter, als sie ist. Enid Pretty ist die Extrovertierte mit einem grossen Geheimnis, schafft es aber Menschen für sich zu gewinnen durch ihre Schwatzhaftigkeit und hat absolut keine Hemmungen. Dann gibts noch eine Figur, sagen wir mal sowas wie ein dunkler Schatten, der sehr unsympathisch ist und dem Roman einen Hauch von Thriller gibt. Alle haben sie eine tragische Vergangenheit, die nach und nach erzählt wird.

In diesem Spannungsfeld wird nach dem Goldkäfer in Neukaledonien gesucht. Abenteuerlich und gewagt eigentlich. Mit durchaus schönen Beschreibungen des Urwalds. Aber die beiden Frauen hätten sich nie gefunden in England, so gegensätzlich wie sie sind. Und doch entsteht eine etwas komplizierte Freundschaft, Rachel Joyce will die Frauen jedenfalls unbedingt so sehen - sie haben ja niemand anders auf der Reise, als sich selbst. Mich konnte die Autorin nicht von dieser Freundschaft überzeugen, sie hatte etwas Seltsames an sich.

"Miss Bensons Reise" ist nicht so eindrücklich wie "Harold Fry" und "Queenie", nicht so traurig wie "Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte", nicht so hoffnungslos wie "Mister Frank", aber sehr sehr tragisch.

Fazit: Das Ende ist in etwa die Zusammenfassung des ganzen Romans: komisch, tragisch und unausgereift zugleich.
3 Punkte.

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Rezensionen von Eva:

Ein humorvoller, spannender und sehr symphatischer Landkrimi

Bierbrauerblues von Natascha Keferböck

Ich hatte die Ehre den Krimi als "Erstleserin" zu erhalten und hab mich daher sehr gefreut jetzt die Buchversion in Händen zu halten. Ich hab es ein zweites Mal in 2 Tagen gelesen und mich wieder köstlich amüsiert.
Warum verbringt die hübsche Marie ihre Hochzeitsnacht mit dem feschen Aigner und nicht mit ihrem Mann? Klar, weil der a Depp ist.

Nur das ist der Raphi Aigner auch, zumindest sagt das seine Schwester und die muss es ja wissen. Das der gehörnte Ehemann dann aber in seinem eigenen Bier tot aufgefunden wird und sich die Hinweise auf Marie als Tatverdächtige verhärten und warum diese den Max überhaupt geheiratet hat, ist wirklich spannend und humorvoll aufgebaut. Ich war so im Geschehen gefesselt, das ich dem Aigner gern auch manchmal eine Tachtel verpasst hätte, wie das seine Schwester zu tun pflegt, wenn er sich wieder einmal gar so deppat angestellt hat. Manchmal gewann ich den Eindruck, der Vorname unserer Marie ist an die biblische angelehnt, doch Gott sei Dank ist sie trotz der Lobhudelei ihrer Freunde und Exmänner von Fehltritten nicht gefeit und das macht den Krimi nebst allen anderen Koppelrieder Bewohnern so herrlich menschlich. Fortsetzung folgt und ich freu mich darauf.

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Rezensionen von Ele:

Die Listen-Frau und der Hausmeister

Kissing Chloe Brown von Talia Hibbert

Kissing Chloe Brown, Roman von Talia Hibbert, EBook 400 Seiten, erschienen im Ullstein Taschenbuchverlag.
Es ist nie zu spät um über seinen eigenen Schatten zu springen.
Chloe Brown ist chronisch krank, eines Tages entkommt sie um Haaresbreite dem Tod. Beinahe wäre sie von einem Auto erfasst worden.

Davon aufgerüttelt stellt sie eine Liste mit Vorsätzen für ein neues Leben zusammen. Punkt 1 – von zuhause ausziehen. Dieses Ziel hat sie bereits erreicht und es wäre alles bestens wenn dieser unmögliche Hausmeister nicht wäre. Redfort Morgan, der Mann der jeden mag nur sie nicht.
23 kurze überschaubare Kapitel, mit Epilog und Prolog haben mich bestens unterhalten. Da im Prolog die Geschichte über den beinahe tödlichen Unfall von Chloe erzählt wird, ist es ein Leichtes in Lesefluss zu kommen. Nummerierte Listen und Emojis lockern den Text auf, Gedanken und Emails sind kursiv gedruckt und somit deutlich gemacht. Schlagfertige, lustige Dialoge und ein humorvoller Schreibstil haben mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Die erotischen Szenen sind aufregend und in keiner Weise peinlich geschildert.
Dieses Buch der Autorin Talia Hibbert hat mich gut unterhalten, die Lektüre war interessant und hat mir viel Freude gemacht. Ein flüssiger Schreibstil ließ die Seiten nur so dahinfliegen. Die Krankheit Fibromyalgie wurde gut geschildert, dies zeugt für eine gute Recherchearbeit. Eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und mit spannenden erotischen Anteilen geschrieben im personalen Stil abwechselnd aus der Sicht von Red und Chloe, da ist die Leserin wirklich ganz nah dran am Geschehen. Beide Figuren Chloe und Red sind sehr liebenswert und sympathisch. Wobei ich Chloe anfangs eigentlich als mürrisch und griesgrämig empfand, die mir jedoch im Laufe der Lektüre immer sympathischer wurde, weil sie eine große Entwicklung durchgemacht hat, Chloe hat nie aufgegeben und ihre Liste versucht trotz ihrer chronischen Schmerzen tapfer abzuarbeiten. Da die beiden Schwestern der Protagonistin und auch die Großmutter Gigi anfangs viel Platz im Plot einnahmen, hätte ich mehr Anteil dieser Personen in der Geschichte erwartet. Auch Annie, die Frau mit der Katze wurde gut eingeführt und kam dann nicht mehr vor. Da hätte ich mir ein wenig mehr „Präsenz“ gewünscht. Der Charakter Chloe ist gut aufgebaut und hat eine tolle Entwicklung gemacht, das wurde meiner Meinung bei Redfort etwas vernachlässigt, gerne hätte ich etwas mehr über seine „Vorgeschichte und über die Beziehung zu seiner Mutter erfahren. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass mir in der Geschichte etwas fehlt. Die Handlung jedoch ist klar und zu jedem Punkt nachvollziehbar.
Ein Roman zum Entspannen, zum Mitfiebern und zum Genießen. Keine großen dramatischen Verwicklungen, die Zwistigkeiten der Hauptfiguren wurden stets bald geklärt und das Ende war vorhersehbar. Die Message des Buches: Sich von einer chronischen Erkrankung nicht unterkriegen lassen. Ein Wohlfühlbuch für Frauen mit ästhetischen erotischen Szenen. Eine Empfehlung und von mir 3 Sterne.

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Rezensionen von Lesestern:

Barmherzigkeit leben

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist von Bernd Siggelkow

" Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist" von Bernd Siggelkow ist im August 2020 im SCM Verlag Brockhaus erschienen.

Das Jesus Wort aus Lukas 6,36, das die neue Jahreslosung für 2021 ist, bietet für Bernd Siggelkow die Grundlage seiner Gedanken zu den Begriffen Barmherzigkeit und Nächstenliebe.

Der Gründer des christlichen Kinder - und Jugendwerks " die Arche ev.", verbindet in seinen Aussagen seine eigene Biographie und sein Engagement für vernachlässigte Kinder und Jugendliche. Er erzählt, was ihn in seiner Arbeit inspiriert und immer wieder neu bewegt.

Gottes Barmherzigkeit ist für ihn die Antriebsfeder und zugleich sein Vorbild, immer wieder auf Menschen zu zu gehen und ihnen Chancen zu bieten ihr Leben zu bewältigen.

Für ihn bedeutet es, die Menschen insbesondere die Kinder mit Gottes liebenden und wertschätzenden Augen zu sehen und dann auch tätig zu werden.

Mit vielen Ehrenamtlichen und engagierten Gleichgesinnten kämpft er gegen die Kinderarmut in Deutschland.

Auch in Zeiten von Corona lässt er sich nicht vom Ziel abbringen, sondern pflegt weiterhin die Kontakte zu den Familien und wirkt mit aktiven Hilfsmöglichkeiten und Unterstützung vielfältiger Art weiter, auch wenn durch Lockdown Einrichtungen geschlossen sind.



In seinem Buch erläutert er auch den Unterschied zwischen Mitleid und Barmherzigkeit und zeigt anhand praktischer Beispiele, dass barmherzig sein tiefer geht und Auswirkungen nach sich ziehen muss. Denn Barmherzig sein ist das Eine, aber die Einstellung allein genügt nicht. Es müssen auch Taten folgen.

Sein Aufruf Barmherzigkeit zu leben, ist für mich die Quintessenz aus all seinen Gedanken und damit das Ziel der Jahreslosung.



Mein Fazit:

Ein kleines Büchlein mit großen Gedanken, das inspiriert die Jahreslosung nicht nur zu hören und zu lesen, sondern zu leben.

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Rezensionen von Claudia R:

Abschluss einer spannenden Fantasy-Dilogie

Ein Licht in der Dunkelkeit II von Stephanie Rose

Klappentext:

Nachdem Sedryn zum wiederholten Male von Elea geträumt hat, macht er sich auf, sie zu suchen. Er kann einfach nicht glauben, dass sie von ihm gegangen sein soll. Sedryn scheitert und Yvannies Tochter bringt ihn nach Hause zurück. Seiner Verzweiflung folgen unglaubliche Offenbarungen, die ihn dazu ermutigen, seine Suche nicht aufzugeben.

Die Vergangenheit holt die Wächter schließlich ein, als sie den Ruf einer unbekannten Macht vernehmen. Eine Macht, stark genug, ihre Welt zu vernichten …

Wird es den Wächtern gelingen, ihre Welt zu retten? Und wird es Sedryn gelingen, seinen Wunsch zu erfüllen, seine große Liebe wiederzusehen?

Cover:

Das Cover zeigt einen jungen Mann, in einen Umhang gehüllt, in der Seitenansicht. Durch die eher dunklen Farben, bekommt es eine ehr düstere, mystische Stimmung. Durch die Schriftwahl und Verzierungen ist es gut an das Cover des ersten Bandes angepasst.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band diese Reihe und man sollte durchaus zuvor den ersten Band gelesen haben, da die Bücher aufeinander aufbauen und hier fortgesetzt werden. Da ich den ersten Band erst kurz zuvor Gelsen habe, kam ich sehr gut in die Geschehnisse und Geschichte hinein und die Charaktere waren mir noch sehr präsent.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Es lässt sich gut und leicht lesen. Die Perspektive aus der dritten Person der Charaktere ist gewöhnungsbedürftig, da ich dies aber aus dem ersten Band bereits kennt, wusste ich, was mich erwartet. Irgendwie kam ich diesmal etwas besser in die Charaktere und die Handlungen hinein, vielleicht auch, weil man schon einen Teil dieser Reihe kannte. Auch die Gefühle und Emotionen kamen noch besser herüber als im ersten Band.

Alles in allem konnte mich der zweite Band noch ein wenig mehr packen, als der erste Band und war für mich nochmals eine Steigerung.

Ein Interessante, mystisch, magische Dilogie, die mit Höhen und Tiefen gespickt ist.

In diesem Band erfährt man noch mehr von Sedryn. Während im ersten Band eher Elea im Vordergrund stand, rückt nun Sedryn an diese Position und seine Gefühle und Emotionen sind direkt spürbar. Auch seine Ängste und Schmerzen werden sehr gut vermittelt und man erlebt diese fast direkt mit, was das Erlebnis der Lesens greifbar macht. Man kann noch besser in die Geschehnisse und Handlungen hineingelangen.

Inhaltlich möchte ich jedoch auch hier nicht allzu viel verraten. Ein tolle und spannende Fantasy Dilogie erwartet einen hier, die durch einen wundervollen zweiten Band sehr gut abgeschlossen wird und mich sehr gut unterhalten konnte. Der zweite Band ist wirklich wundervoll und auch noch mal eine Steigerung zum ersten, jedoch fehlte mir ein kleines iTüpfelchen für den entscheidenden fünften Stern, daher sind es wirklich gute 4 Sterne mit Tendenz nach oben. Eine wundervolle und lesenswerte Fantasyreihe, die ich sehr gern empfehle.

Fazit:

Eine spannende und emotionale Fantasy-Dilogie, die sich im zweiten Teil nochmals steigern konnte.

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Rezensionen von Petra Sch.:

rasanter Start der Thriller-Trilogie

Amissa. Die Verlorenen von Frank Kodiak

Kurz zum Inhalt:
In einer regnerischen Novembernacht läuft ein Mädchen, das vor einem Verfolger flüchtet, auf die Autobahn, wird von einem Auto erfasst und stirbt.
Die Privatdetektive Jan und Rica Kantzius werden zufällig Zeugen und sind in den letzten Minuten bei dem Mädchen, das "die Grube" flüstert und Jan einen Zettel gibt, den sie in der Hand gehalten hat.

Zur gleichen Zeit explodiert ein Wohnmobil. Darin die Leiche des Mannes, der das Mädchen zuvor angeblich verfolgt hat.
Doch der Jagdinstinkt von Jan und Rica ist entfacht, denn die beiden bemerken, dass dies nicht das einzige Mädchen ist, das entführt wurde, kurz nachdem es mit seiner Familie umgezogen und darüber unglücklich ist.
Rica entdeckt bei "Amissa", einer Hilfsorganisation, die sich um das Auffinden von vermissten Personen kümmert, weitere Fälle von Teenagern, die nach Umzügen verschwunden sind und deckt schreckliche Machenschaften auf...


Meine Meinung:
Das Buch beginnt gleich rasant, als man die Flucht des jungen Mädchens mitverfolgt, das es dann doch nicht schafft; aber anders als gedacht.
Und so geht es weiter: man kommt gar nicht zum Luftholen, so schnell ist die Geschichte; eine Aktion jagt die andere.
Man fiebert mit Jan und Rica mit, man hofft, dass die Mädchen gefunden und befreit werden können.
Und der Autor schafft es, immer wieder Wendungen einzubauen, sodass man überrascht wird.
Gegen Schluss wird es mir dann doch leider eine Spur ZU brutal.
Und auch der allerletzte Satz überrascht nochmal, auch wenn ich so etwas schon im Hinterkopf hatte. Jetzt bin ich auf die nächsten beiden Bände gespannt, wie sich dieser Verdacht logisch auflöst (denn so ganz kann ich mir die Erklärung dafür noch nicht vorstellen)

Der Autor hat es geschafft, mit einem flüssigen Schreibstil, einem ereignisreichen Plot, einer prickelnden Verfolgungsjagd nach Tschechien und zwei sehr sympathischen Protagonisten (die auch einen super sympathischen Hund haben ;) den Spannungsbogen konstant aufrecht zu halten; wird für meinen Geschmack am Schluss jedoch zu brutal.
Gerade mir als Mutter einer Tochter, die bald ins Teenageralter kommt, ging dieses Buch sehr nahe.
Merkt man doch, wie leichtgläubig Teenager sind und wie unbekümmert und naiv sie sich in der digitalen Welt bewegen.
Und natürlich auch, wie sehr Eltern und Teenager sich missverstehen können, woraufhin sich die Kids noch mehr ins Web flüchten. Und - dass es wohl immer 'alte reiche weiße Männer' geben wird (O-Ton Rica), die ihre Macht derart missbrauchen...


Fazit:
Rasant, spannend, schnell, brutal. Und ein außergewöhnliches Ermittler-Duo. Ich bin schon auf die Fortsetzungen gespannt!

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr fantasievoll erzählt

Flüsterwald - Das Abenteuer beginnt (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 1) von Andreas Suchanek

Zum Inhalt:
Lukas traut seinen Augen kaum, als er aus dem Schlaf hoch schreckt und ein sonderbares Wesen in seinem Zimmer sieht. Als das Wesen flüchtet, verfolgt er das Wesen Bus in den Wald und ahnt noch nicht, dass er die Grenze zum Flüsterwald überschritten hat. Wie ist ihm das nur gelungen?
Meine Meinung:
Das Buch ist ein richtig schöner Auftaktband zu einer wirklich fantastischen Geschichte um Lukas und den Flüsterwald.

Ich fand das Buch richtig gut und zwar nicht nur für die Zielgruppe, sondern eigentlich ist es ein Buch für alle Altersgruppen, die Spaß an einer gut geschriebenen, fantasievollen Geschichte haben. Zusätzlich gibt es tolle Illustrationen, die mir auch sehr gut gefallen haben und das Geschehen noch unterstreichen. Der Schreibstil ist zwar altersgerecht aber auch nicht zu einfach gehalten, dass auch ältere Leser ihre Freude daran haben können. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
Fazit:
Sehr fantasievoll erzählt

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Rezensionen von Lesemama:

Das etwas andere Corona-Tagebuch

Die große Pause von Bastian Bielendorfer

Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:
Bastian Bielendorfer ist bekannt als das Lehrerkind und er ist Komiker. Nun ist er natürlich auch von der Pandemie betroffen und beschreibt humorvoll seine Zeit im ersten Lockdown.

Meine Meinung:
Ich kannte den Autor/Komiker bisher nur vom Hörensagen, sein "Lebenslänglich Lehrerkind" möchte ich schon lange lesen.

Nun habe ich mit dem Corona Tagebuch angefangen.
Begonnen hat das Buch im März, kurz vor se ersten Lockdown, als Bastian nochmal bei Nuhr aufgetreten ist. Er beschreibt die Situation humorvoll und witzig, aber auch ernst und ehrlich.
Ihre erzwungene Wohngemeinschaft mit der Schwiegermutter, der Urlaub kurz vor der offiziellen Genehmigung an der Ostsee, viele ernste Momente, aber auch viele witzige. Er nimmt die Aluhutträger auf die Schippe, erzählt aber auch wie es sich anfühlt, wenn man von hundert auf null runtergebremst wird und die Situation so unwirklich ist.
Nun sind wir mittlerweile im zweiten Lockdown, es ist noch schlimmer als beim erstenmal. Aber dennoch sind solche Bücher genau das was wir brauchen. Ich habe so gelacht und habe dennoch nicht dad Gefühl gehabt, das hier irgendwer Corona auf die leichte Schulter nimmt.

Ja, ich kann es empfehlen und werde nun wohl auch ganz bald das Lehrerkind und andere Bücher von ihm und seinem Legen-Däd lesen (;

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Rezensionen von Emmmbeee:

Kaleidoskop des Lebens

Bären füttern verboten von Rachel Elliott

Als Sidney Smith nach langer Zeit nach St. Ives zurückkehrt, ist sie nicht nur 47 Jahre alt geworden, sondern bewegt sich auch als Freerunnerin durch die Gegend. Dabei begegnet sie einer Reihe von originellen Menschen, allesamt ungewöhnliche Exemplare. Doch was ist schon normal? Wer entscheidet, was sinnvoll ist und was nicht?
In St.

Ives an der See herrscht ein raues Klima, und die Menschen gehören nicht zur leichtfertigen Sorte. Im Hintergrund tut sich einiges, das nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Es ist nichts wahnsinnig Weltbewegendes, Großes, aber hinterher hat sich jedes Mal etwas geändert.
Der Roman liest sich wie ein Kaleidoskop des Lebens, der Menschentypen, der Liebe. Mir scheint, als habe sich die Autorin an die Tastatur gesetzt, einem roten Faden folgend, aber offen für spontane Einfälle. Manchmal wird auch einem Tier, etwa den Gedanken eines Hundes, das Wort verliehen.
Im Lauf der Handlung erfolgen so viele Sprünge zwischen den Personen und den Zeitebenen, dass es mir schwerfiel, ein längeres Stück dran zu bleiben. Immer wieder musste ich weiter vorne nachzuschauen, wer das jetzt wieder ist, besonders im ersten Teil. Im zweiten wurde allmählich alles klarer.
Sehr lebendig und farbig sind die Personen geschildert. Der seltsame Buchhändler etwa ist sehr gut skizziert, um nur ein Beispiel herauszugreifen. Die Protagonistin Sydney Smith ist Zeichnerin, und manche Szenen des Romans kommen mir wie Zeichnungen vor, die der Leser zu einem Ganzen ordnen soll. Das jedoch fiel mir über weite Strecken schwer.
Daneben ist das Buch in einer sehr lebensnahen Sprache, einem süffiger Schreibstil, in einer temporeichen Handlung geschrieben. Das Buch entließ mich nachdenklich.

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Rezensionen von gletscherwoelfchen:

Diese Fortsetzung hält, was sie verspricht!

SÜDNORD-Detektive (2) von Anna Reiss

Eigentlich wollten Nora, Ronja, Jonas, Lilli und Emil gemeinsam mit den Großeltern einen ganz normalen Urlaub im Allgäu verbringen. Zumindest war dies ursprünglich geplant - denn schneller als gedacht wartet ein neuer Fall auf die Südnord-Detektive!
Auf dem Huber-Hof passieren seltsame Dinge: Nachdem scheinbar ein Einbrecher am Werk war, wird der Hofhund Leo verzweifelt gesucht.

Und als Ronja einen Brief der alten Hausbesitzerin ihres Feriendomizils findet, wird es allmählich brenzlig für die Gruppe...

Vorab: Bei "SÜDNORD-Detektive: Fünf für alle Fälle" handelt es sich um den zweiten Band der Reihe rund um die kleine Detektivtruppe. Wir sind der Meinung, dass er auch hervorragend ohne jegliche Vorkenntnisse gelesen werden kann (gerade die kurze Personenübersicht zu Beginn des Buches ist in dieser Hinsicht sicherlich hilfreich), würden für den optimalen Lesespaß aber den ersten Band als Einstieg in die Reihe empfehlen.
Nachdem uns der erste Band der Reihe so gut gefallen hat, waren wir unheimlich neugierig auf die Fortsetzung. Diese hat uns definitiv nicht enttäuscht!

Genauso spannend und rasant wie im Vorgänger geht es hier zur Sache. Die pfiffigen Detektive müssen sich hier einigen kniffligen Ereignissen stellen, Spuren suchen und Rätsel lösen. Dabei ist man als Leser hautnah dabei, fiebert stets mit den fünf Ermittlern mit und möchte unbedingt wissen, was hinter den Geschehnissen steckt.

Dies hat uns wirklich viel Freude bereitet, was vor allem an den total authentischen und sympathischen Charakteren lag. Jede Figur für sich war einzigartig und vor allem schön facettenreich geschildert. Aber auch zusammen in der Gruppe konnten sie uns überzeugen. Ihre wundervolle Teamarbeit und ihr Zusammenhalt ist Gold wert!

Ein Highlight waren, ähnlich wie im ersten Band, abermals einige hübsche Illustrationen im Innenteil. Sie haben dem Buch etwas ganz Besonderes verliehen und alles toll visualisiert.

Wir finden, dass es sich bei diesem Buch um eine sehr gelungene Fortsetzung handelt, die hält, was sie verspricht. Ganz egal ob zu Vor- oder Selberlesen: Wir sind uns sicher, dass die Südnord-Detektive einige Kinderaugen zum Strahlen bringen!
5/5 Sterne

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