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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Georg Brandenburg:

Sehr inspirierend

Reinventing Organizations visuell von Frédéric Laloux

Ich habe dieses Buch mit großer Freude verschlungen. Der Text ist sehr leicht lesbar und die Illustrationen machen es visuell extrem gut erfassbar. So habe ich in Summe grade 3 Abende beweckt inötigt, um es wirklich zu Ende zu lesen, während ich bei Sachbüchern sonst häufig stecken bleibe.
Laloux gibt mir Hoffnung, dass Wirtschaft auch ganz anders laufen kann als es heute noch Mainstream ist und er zeigt beispielhaft Organisationen und Unternehmen, wo es bereits ganz anders läuft: menschlicher, freudvoller, respektvoller, und - ganz wichtig - dennoch, oder vielleicht auch gerade deshalb wirtschaftlich enorm erfolgreich.

Er veranschaulicht historische Entwicklungsstufen von Organisationsformen und zeigt aus meiner Sicht (er läuft aber auch offene Türen bei mir ein) gut nachvollziehbar, warum die Zeit reif ist, neue Muster zu entwickeln. Und gibt Beispiele, wie diese zu entwickeln sind. Wer nach der Lektüre nicht den Elan verspürt, die eigene Arbeitsweise und die Organisation, in der er/sie tätig ist, zu verändern, der hat vielleicht schon aufgegeben.

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Rezensionen von ClaudiaWirth@t-online.de:

Wer bist du?

Mr Nobody - Er will sich erinnern. Sie muss vergessen Thriller. Kartoniert / Broschiert. von Steadman Catherine

Allein das Cover von „Mr Nobody“ zieht einen Thriller-Fan wie mich magisch an. Und der Klappentext bestätigt die Vermutung, dass es sich hier um ein absolut spannendes Werk aus der Feder von Catherine Steadman handelt, das unbedingt im eigenen Bücherregal landen muss. Der Schauspielerin und Autorin gelang bereits mit ihrem Thriller-Debut „Something In The Water“ ein riesiger Erfolg.

Doch um was geht es in ihrem neuesten Werk?

Dr. Emma Lewis hat sich ein Leben in London aufgebaut, weit entfernt von ihrem Elternhaus in Norfolk, weit entfernt von dem schrecklichen Geschehen, das mittlerweile 14 Jahre zurück liegt. Sie tat alles, um ihre Vergangenheit auszulöschen. Doch da wird ihr ein Job ausgerechnet in ihrem Heimatort angeboten. Ein Mann wurde am Strand in Norfolk gefunden, vollkommen durchnässt und orientierungslos. Es kommt kein Ton von seinen Lippen, niemand weiß, wer er ist oder woher er kommt. Für Emma könnte dies ihren Durchbruch bedeuten und sie beschließt, die Herausforderung anzunehmen. Denn auf derartige „Fälle“ ist sie als Psychiaterin spezialisiert. Selbst, dass ihr der Auftraggeber nicht bekannt ist, schreckt sie nicht ab und sie fasst sofort Vertrauen zu Peter Chorley, der als „Mittelsmann“ fungiert. Doch schon als sie den geheimnisvollen Fremden vom Strand das erste Mal sieht, flüstert er ihr etwas ins Ohr, was ihr Blut in den Adern gefrieren lässt…

Mein Eindruck vom Buch:
Schon der Prolog schmeißt den Leser mitten ins Geschehen! Man lernt Dr. Emma Lewis kennen, eine 30jährige Fachärztin für Neuropsychiatrie in einem Londoner Krankenhaus. Ihre Gedanken werden durch die Ich-Perspektive dargestellt und was ich sehr genossen habe: Es kommen Abschnitte vor, in denen sie direkt den Leser anspricht. Diese Form der Kommunikation zwischen fiktiven Charakter und der Person, die gerade die Zeilen liest, finde ich einfach genial. Dies trägt natürlich auch dazu bei, dass man sich viel leichter mit Emma identifizieren kann und ich mochte sie auf Anhieb sehr! Alle anderen Figuren, die sich rund um den mysteriösen Mann bewegen, werden in der dritten Person dargestellt. Da wären die Polizisten Chris Poole und Beth Graceford, der hochdotierte Richard Groves, der „Mittelsmann“ Peter Chorley, die Krankenschwester Rhoda und natürlich auch Emmas Bruder Joe. All diese Charaktere werden leider nur etwas angerissen und meiner Meinung nach hätte man hier mehr draus machen können. Was ich mich mehrfach gefragt habe: Wie zur Hölle kann Chris mit Zara verheiratet sein und ich denke, mit dieser Frage stehe ich nicht alleine da ;-) Aber dies war natürlich nur eine kleine „Nebenfrage“ in diesem Thriller. Ich habe mich ständig gefragt, was genau vor 14 Jahren in Emmas Heimatstadt passiert ist und was hat der Fremde mit ihr zu tun? Warum und woher weiß er Dinge, die er im Grunde doch gar nicht wissen kann? Immer, wenn ich dachte: JETZT hab ich die Lösung, nahm die Geschichte eine Wendung und ich stand erneut am Anfang. Diese Irreführungen machen die ganze Story enorm spannend und es fällt wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

Fazit:
Für Thriller-Fans ist dieses Werk absolut empfehlenswert! Es ist fesselnd geschrieben und vollkommen unerwartete Geschehnisse geben der Geschichte Pfeffer. Dennoch ziehe ich ein Sternchen ab, da eine Frage, die meines Erachtens sehr wichtig war, nicht beantwortet wurde. Das hat leider einen fahlen Nachgeschmack hinterlassen.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Ein Amrum Krimi

Inseldämmerung. Inselpolizist Nils Petersen ermittel auf Föhr - sein 4. Fall von Bent Ohle

Familie Trender macht sich auf den Weg zu ihrem Winterurlaub nach Amrum.Joshuha hat so gar keine Lust auf Familienurlaub er findet das uncool.Ein heftiges Unwetter fegt übers Land und sie schaffen gerade noch die Fähre nach Amrum.Zur gleichen Zeit machen sich 3 Männer mit einen Motorboot auf in Richtung Norden.

Vorher haben sie einen Geldtranzporter überfallen und zwei ihrer Kollegen ermordet.Einer der drei ist aus dem Gefängnis gerade endlassen wurden.In dem Haus wo seine Wohnung war hat er einen Mieter erschlagen-nur weil er die Musik so laut hatte.Nun wollen sie sich mit dem geraubten Geld absetzten.Da geht der Motor des Bootes kaputt,und es stürmt immer mehr,mit letzter Kraft erreichen sie Amrum.Durchgefroren stehen die Drei vor der Türe des Ferienhauses der Familie Trender-die gerade mit der Bescherung beginnen wollte…..

Der Autor Bent Ohle hat einen sehr spannenden Insel Krimi geschrieben.Man merkte die Angst der Familie und besonders von Joshua der von seinem Vater enttäuscht war ,das er nichts gegen die drei Männer unternahm.Es war spannend vom Anfang bis zum Ende-sehr gerne 5 sterne.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Aus dem Leben einer Yankton-Dakota

Waterlily von Ella Cara Deloria

Die Autorin Ella Cara Deloria (1889 – 1971)wuchs im Spannungsfeld zwischen christlicher und indianischer Kultur auf. Sie studierte und betrieb als Ethnologin Feldforschung im eigenen Stamm. Sie hörte aus erster Hand noch von den großen Büffelherden und dem teilnomadischen Leben ihres Volkes. Sie erfuhr von Riten, Sitten und Stammesregeln.

Sie verarbeitete ihre Forschungen auch in einem Roman. „Waterlily“ erzählt aus der Sicht von zwei Frauen, Blue Bird und ihrer Tochter Waterlily, vom Leben der Yankton-Dakota. Obwohl etwas distanziert im Stil, berührte mich diese Geschichte außerordentlich. Deloria verdichtete ihre Forschungsergebnisse und so steht Waterlily für ein exemplarisches, indianisches Frauenleben. Noch kann ihr Stamm und ihre Familie nach alter Tradition leben, Berührungen mit den weißen Siedlern und Soldaten gibt es nur am Rande, aber die Gefahr, die von ihnen ausgeht ist deutlich zu spüren. Sie kommen in Kontakt mit Krankheiten, für diese keine Medizin und Abwehrkräfte haben, sie sehen voller Verwunderung, wie die Weißen ungezählte Büffel schießen, ohne sich um die Kadaver zu kümmern. Was für sie Nahrung und Wärme bedeutet, wird von den weißen Siedlern und Soldaten grundlos abgeschossen.

Aber es geht natürlich auch eine Faszination von diesen Fremden aus. Die Schusswaffen sind begehrte Objekte für die Krieger des Stammes, Kattun wird wegen der Farben und des feinen Gewebes von den Frauen sehr geschätzt und die Decken wärmen und sind viel leichter als die bisher verwendeten Tierhäute.

Ella Cara Deloria kann durch ihre Gespräche sehr unmittelbar vom beginnenden Untergang dieser großartigen Kultur berichten und verleiht ihrem Roman dadurch eine faszinierende Authentizität. Das ist ein Paradebeispiel für den Stellenwert von Oral History. Der Roman endet mit Waterlilys Leben als junger Frau, gern hätte ich noch mehr über sie erfahren.

Die Autorin erzählt sehr zurückhaltend, Freude, Trauer und dramatische Ereignisse im Leben ihrer Protagonistinnen wirken deshalb wie aus der Ferne erzählt. Nichts desto trotz, hat mich der Roman und auch die Lebensgeschichte der Autorin gefesselt.

Schön, dass der Palisander Verlag diesen Text nun auch in deutscher Sprache zugänglich macht.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Was damals geschah....

Zeit der Pfirsichblüte von Anja Saskia Beyer

Ein Mädelsurlaub mit ihrer besten Freundin Carina kommt Anna gerade recht.Den in ihrer Ehe mit Viktor läuft es nicht so gut.Immer wieder holen Anna die Erinnerungen vor 20 Jahren ein.Und so fährt sie mit Carina nach Spanien-ausgerechnet nach Barcelona wo vor 20 Jahren alles begann.Da war sie in Rafael verliebt und wurde schwanger.

Doch ihre kleine Tochter Lori überlebte die Geburt nicht.Sie starb kurz nach ihrer Geburt-so wurde es Anna gesagt.

Doch irgendwie hatte Anna immer das Gefühl das ihre Tochter lebt-und ein Zeitungsartikel der berichtete das man damals den Müttern sagte ihre Kinder wären tot,aber man verkaufte sie an kinderlose reiche Paare,macht Anna Hoffnung.Ob das mit ihrer Tochter Lori vielleicht auch so war?In Barcolona will Anna dem allem nach gehen,sie findet nach und nach ihre alte Clique wieder und bekommt immer mehr Hinweise….

Die Autorin Anja Saskia Beyer nimmt den Leser mit in eine unvorstellbare Geschichte.An der Seite von Anna erlebt man Barelona und die Geschichte extrem nah.Man ist erschüttert und zugleich gespannt wie sich alles endwickelt.Der Schreibstil nimmt einen von der ersten bis letzten Seite gefangen-5 Sterne.

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Rezensionen von Nele33:

Eher ein Krimi

Leichenblume von Anne Mette Hancock

Die Autorin Anne Mette Hancock hat mich Leichenblume ein spannendes Debut geschrieben.

Die Journalistin Heloise Kaldan bekommt Briefe von der seit Jahren gesuchten Mörderin Anna Kiel. Anna Kiel soll vor Jahren einen jungen Anwalt anscheinend ohne Motiv kaltblütig ermordet haben. Heloise die gerade ohne festen Auftrag ist, will sich die Chance einer guten STory nicht entgehen lassen.

Nur sind die Briefe leider sehr skryptisch verfasst, so dass Heloise keine wirklichen Anhaltspunkte findet. Zur gleichen Zeit bekommt Erik Schäfer, der damals ermittelnde Kommissar einen Hinweis darauf, dass Anna Kiel in Frankreich gesehen wurde. Auch Heloise wendet sich mit ihren Briefen an ihn.
Warum bekommt sie die Briefe, sie kennt Anne nicht? Gemeinsam entwickeln Erik und Heloise eine Strategie um Anne zu finden. Welche Rolle spielt Heloise Privatleben bei der ganzen Geschichte?

Mir ist der Einstieg in die Geschichte leicht gefallen. Die Autorin schafft es von der ersten Seite an eine Neugier auf das weitere Geschehen zu wecken und würzt dies noch mit der nötigen Prise Spannung. Die Charaktere werden gut eingeführt, es wird nicht zu viel von ihnen preisgegeben, so dass für die weiteren Bände noch ausreichend Möglichkeiten bestehen ein paar Ecken und Kanten zuzufügen.

Für mich war "Leichenblume" jedoch eher als Krimi einzustufen, da mir zu einem Thriller doch einige Elemente fehlten.

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Rezensionen von Maria Gardener-Senfter:

traditionelle Gerichte, regionale Zutaten, moderner Twist

So schmeckt Tirol von Agrarmarketing Tirol

Sehr gelungenes Kochbuch! Besonders ansprechend ist die Einteilung nach den Jahreszeiten, dadurch fällt es leicht, passende Gerichte zum Nachkochen zu finden. Besonders an diesem Buch ist, wie der Titel bereits wissen lässt, dass man alle Zutaten regional kaufen kann - die Rezepte und Zutaten sind der Saison angepasst.

Das Kochbuch ist anschaulich gestaltet, die Zubereitung einfach erklärt. Viele Gerichte kennt man bereits, neue Gerichte werden mit regionalen Zutaten gezaubert (z.B. Erdäpfel-Tacos). Bereits bekannten Gerichten wurden durch das Hinzufügen regionaler Zutaten ein moderner Twist gegeben (Beispiel "Erdäpfel-Lasagne"). Im Buch findet man einige tolle Eigenkreationen, die man leicht zubereiten kann.
Einziges Manko: die Rezepte für die Hauptgerichte sind sehr fleisch-lastig, für Vegetarier also leider weniger geeignet.
alles in allem aber definitiv eine Empfehlung für dieses Kochbuch!

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Rezensionen von hexenaugen:

spannender und romantischer Roman

Der Preis der Liebe von Catherine Bybee

Zum Inhalt:

Fasziniert beobachtet Dameon von seinem Hotelfenster aus eine bezaubernde Frau im Abendkleid. Sie wechseln Blicke, dann ist sie verschwunden. Der attraktive Bauunternehmer ist mehr als überrascht, als er die schöne Unbekannte unter ganz anderen Umständen wiedersieht – als selbstbewusste Ingenieurin, die über sein neuestes Projekt zu entscheiden hat.

Grace ist es gewohnt, sich in einer ruppigen Männerwelt zu behaupten. Sie ist mit zwei älteren Brüdern aufgewachsen und durchaus schlagfertig. Beruflich macht ihr so schnell keiner etwas vor, nicht einmal der charmante Dameon. Doch der will viel mehr von ihr als nur eine Baugenehmigung …

Meinung:

In Buch geht es um Unterdrückung der Frauen am Arbeitsplatz sowie Gewalt gegen diese. Dieses wurde von der Autorin mit viel Einfühlungsvermögenspannend und flüssig beschrieben.
Ich liebe die Art der Autorin zu schreiben, sie schreibt lebendig und authentisch h und es fällt leicht, sich auf die Geschichte einzulassen. Sie schreibt, als säße sie neben mir auf der Terrasse, ein Glas Eistee in der Hand, und würde mir von sich erzählen.
Es ist ein tolles Buch mit charismatischen Protagonisten was durch die romantische Note sowie durch Tragik und Dramatik zu fesseln weiß.

Fazit:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen es ist spannend und aufregend, kombiniert mit einer sehr emotionalen Handlung, die mich fesseln konnte und ich hatte das Gefühl ein Teil der Geschichte zu sein.
Catherine Bybee hat einen tollen Schreibstil und es hat mir auch bei diesem Buch viel Freude gemacht es zu lesen. Für mich ein Buch was ich gerne weiterempfehle.

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Rezensionen von C. P.:

Verlorene Orte, leere Gebäude und verletzte Seelen

Der Preis der Liebe von Catherine Bybee

Band 11 der Dark Urban Fantasy Serie rund um die Londoner Totenbändiger heißt Säuberung - und mit ebendieser startet die Autorin diesmal. Ab geht es in die West End Arkaden, den Verlorenen Ort, welcher vor drei Jahren Gabriels Seele beinahe entzweiriss. Entsprechend lässt uns die Autorin neben einigen nervenzerfetzenden Szenen während der Arkadensäuberung auch ein wenig in Gabriels Gefühlswelt blicken.

Beides sehr gelungen, wie ich finde. Die Abenteuer der Jüngeren sind da wohl nicht ganz so gefährlich, immerhin kann das Auskundschaften leerstehender Häuser, ob sich da vielleicht Carltons Sekte verstecken könnte, ja nicht so schlimm sein, solange man aufpasst. Apropos aufpassen: Ob Direktor Carlton mittlerweile gemerkt hat, dass bei ihm eingebrochen wurde?
In dieser Folge hat es mir vor allem der erste Teil angetan rund um die Säuberung der Arkaden, bei welcher auch externe Helfer diesmal die Aktion erfolgreich unterstützen. Megaspannend und übelst gefährlich! Da kamen mir die weiteren Szenen fast schon wie die pure Erholung vor, auch wenn diese ebenfalls mit ein paar Überraschungen aufwarteten. Insgesamt konnte die Autorin auch diesmal wieder auf voller Länge sowohl mit Spannung als auch mit Emotionen und Überraschungen punkten. Vor allem Zusammenhalt und Teamgeist finde ich immer wieder faszinierend, ebenso, wie der eine oder die andere geschickt mit Dickschädel Gabriel umzugehen weiß.
Auch mit der elften Folge schafft es die Autorin weiterhin, den Spannungsbogen hoch zu halten. Neben Action und Emotionen wird man auch diesmal wieder mit ein paar erstaunlichen Neuigkeiten belohnt.

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Rezensionen von C. P.:

Undurchschaubarer Entführungsfall

Der Mädchenwald von Sam Lloyd

Während eines Jugendschach-Turniers wird die 13-jährige Elissa brutal entführt und erwacht angekettet in einem dunklen, kargen Keller. Dort findet sie ein Junge, der sich Elijah nennt und sich ebenfalls für ziemlich intelligent hält. Schnell merkt Elissa jedoch, dass mit diesem Jungen irgendwas nicht stimmt, denn statt ihr zu helfen oder die Polizei zu rufen, zieht er lieber seinen persönlichen Vorteil aus ihrer Gegenwart und macht Andeutungen, dass sie nicht das erste Mädchen in seinem Mädchenwald ist.

In welcher Beziehung steht er zu ihren Entführern? Kann sie trotzdem auf Hilfe hoffen?
Das Buch ist aus drei sich abwechselnden Perspektiven geschrieben: Elissa, Elijah sowie der Ermittlerin Mairéad. Ebenso gibt es zunächst Zeitsprünge zwischen den einzelnen Tagen, wobei Tag 1 den Tag der Entführung darstellt. Sehr gut gefielen mir Elissas Abschnitte, einem intelligenten, wenn auch unsicheren Mädchen, das plötzlich in einer Extremsituation steckt und dabei eine Möglichkeit sucht, unauffällig um Hilfe zu rufen. Verwirrend sind manchmal Elijahs Abschnitte, welche bewusst in der Ich-Perspektive verfasst wurden, um zunächst nicht zuviel über ihn zu verraten. Denn dieser Charakter hat es in sich, ist schwer einschätzbar und sorgt für so manche Überraschung. Keinen guten Start hatte in meinen Augen die Ermittlerin - gleich in der ersten Szene ließ der Autor sie sich in eine Toilette übergeben. Leider hielt sich dieses Thema durch den ganzen Roman hindurch mehr oder weniger und ich war wiederholt genervt davon, dass der Autor nicht einfach mal eine Ermittlerin eine Ermittlerin sein lassen konnte, ohne irgendwelche persönlichen Probleme, die rein gar nichts mit dem Fall zu tun hatten und nichtmal ansatzweise interessant waren. Irgendwann fand ich ihr ständiges Würgen einfach selbst - zum Würgen. Davon abgesehen konnten die Ermittler auch sonst nicht wirklich durch große Taten glänzen, etwas später im Buch hat mich die grobe Fahrlässigkeit der Polizisten einfach nur ungläubig den Kopf schütteln lassen.
Der Entführungsfall entwickelte sich im Laufe des Romans alles andere als linear, was ich einerseits als gelungen empfand, da vorhersehbare Krimis langweilig sind. Andererseits wirkte einiges schon wieder so abstrus, dass es mir irgendwann nicht mehr realistisch genug wirkte. Mag sein, dass manch ein Leser das anders sieht, mich jedenfalls konnte das Buch, von Elissa mal abgesehen, nicht so recht überzeugen.

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