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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Hennie :

Von einer kleinen Maus, die auszog, um Schauspielerin zu werden

Mopsa - Eine Maus kommt ganz groß raus von Charlotte Habersack

Die Geschichte um die Maus Mopsa beginnt damit, dass ihre Heimat nicht genau verortet wird. „Wann und wo die Geschichte spielt kann ich euch leider nicht sagen, denn es ist eine Mäusegeschichte“. Doch für mich als erwachsene Leserin gibt es da schon einige Hinweise anhand von Begriffen wie bspsw.

Paradeiser, Liwanzen, Hofrat und die Art und Weise, wie die Menschen leben, ohne elektrisches Licht und Pferdekutschen. Ein wichtiger Hinweis ist auch die Mode. Aber es ist nicht wichtig für den Fortgang des Geschehens.
Mopsa ist die Hauptfigur, lebt mit ihrem Bruder Otto und ihren Freunden auf dem Dachboden des Rathausturmes einer Stadt. Ihnen allen könnte es recht gut gehen, wenn sie nicht von einem tyrannischen, häßlichen, ungepflegten Mäusekönig beherrscht würden. Während er faul und vor sich hin stinkend auf seinem Thron sitzt, läßt er alle für sich arbeiten. Als Mopsa von einem Beutezug nichts zum Essen für den selbsternannten Herrscher mitbringt, wird sie von ihm aus dem Rathaus verwiesen. Ihr Bruder Otto begleitet sie und von nun ab sind sie auf sich selbst angewiesen.
Mit Mopsas Lebensmotto „Immer der Schnauze nach und nie den Mut verlieren“ lassen die vielfältigsten Abenteuer nicht lange auf sich warten.

Die entzückend erzählte Geschichte, die in der Vergangenheit spielt, läßt sich wunderbar in die Gegenwart und in die Realität übertragen. Sehr unterhaltsam werden die Abenteuer der kleinen, kecken Mopsa, die so gerne Schauspielerin werden möchte, kindgerecht dargeboten. Vom fiesen „Mausbeuter“ Tartar, über das reimende Äffchen mit dem Leierkastenmann, Bobby, dem gelehrigen Wellensittich bis hin zur Erläuterung des Unterschiedes von Demokratie und Diktatur konnte mich das farbenprächtig bebilderte Buch (von Illustratorin Laura Fuchs) begeistern.
Besonders niedlich finde ich, dass die kleine Mäusedame immer ihre Eichelhandtasche dabei hat.

Das ab und zu fremdsprachige und veraltete Begriffe sowie schwierige Wörter wie Axolotl, Chamäleon, Panoptikum... oder eine Schauspielerin wie Eleonora Duse Erwähnung finden, sollte zum Nachschlagen und Erklären genutzt werden. Dem Vergnügen des Lesens tut das keinen Abbruch.

Fazit:
„Mopsa“ ist ein zauberhaftes farbenreiches Bilderbuch mit einer wundervollen, abenteuerlichen, unterhaltsamen, humorvollen Mäusegeschichte. Ich als zweifache Großmutter hatte meine Freude dran. Nun geht es in Kinderhände!

Ich bewerte es mit fünf von fünf Sternen und empfehle es gerne weiter für Kinder ab 5 Jahre und den erwachsenen Lesern!

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Rezensionen von büchernarr:

Ergreifend und authentisch

Trümmermädchen von Lilly Bernstein

Nach Ende des zweiten Weltkrieges ging es weitgehend darum, sich eine Mahlzeit erschaffen zu können und der Kampf ums Überleben wuchs ständig. Und obwohl es Anna noch bis 1941 bei ihrer Tante Marie und Onkel Matthias in der Kölner Bäckerei gut hatte und immer etwas Essbares parat war, wird die Situation in den folgenden Jahren sehr schwierig.

Die Bäckerei wird zerstört und ein Zeit voller Hunger und Leid erwartet die Familie, wie so viele andere Familien auch. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so versuchen sich die Protagonisten zwischen der Kälte und dem Hunger durchzuschlagen, der diese schreckliche Zeit geprägt hat.
Die Autorin hat es sehr bildlich mit ihren lebendigen Erzählungen geschafft die Zeit des zweiten Weltkriegs mit Luftangriffen und dem Schutz in Bunkerräumen, aber vor allem auch die Nachkriegszeit einzufangen. Die Handlung des Buches beginnt 1941 in Köln und endet im Januar 1948. Es ist also ein größerer Zeitraum über den hier realistisch und ausführlich berichtet wird. Eine sehr emotionale Geschichte, geschrieben nach teils wahren Ereignissen. Ich hege keine Zweifel, dass sich das alles so und noch viel schlimmer abgespielt hat und fand das Ende das ein wenig wie Salbei für die Seele denn das Buch vergisst man nicht so leicht.

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Rezensionen von Gavroche:

royal crime

Das Windsor-Komplott von Bennett S J

Ganz erstaunlich, aber dann doch durchaus nachvollziehbar, aber natürlich unterliegt es der allerstrengsten Geheimhaltunsstufe: Die Queen hat ein Faible - sie ermittelt gerne in Kriminalfällen. Und dieser Fall betrifft auch noch das Königshaus und ist damit gewissermaßen ein Affront gehen sie höchstpersönlich.

Und da steht es natürlich außer Frage, dass sie ermitteln wird. Und zwar gemeinsam mit ihrer Assistentin Rozie, offiziell ist sie ihre Privatsekretärin. Was für ein rauschender Ball und dann noch dieser Pianist....doch am nächsten Morgen wird eben dieser tot aufgefunden. Steckt da etwa Putin hinter? Das vermutet zumindest der britische Geheimdienst. Doch die Queen lässt Rozie umfangreiche Nachforschungen machen - sie ist ja immerhin die Queen und kann gut delegieren. Ein wunderbarer britischer cosy crime.

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Rezensionen von büchernarr:

Ungleich gesellt sich gern

Dark von Candice Fox

Candice Fox ist mittlerweile schon berühmt für ihre exzentrischen Charaktere und der Leinwandreifen Handlungen. So geht es auch in diesem Thriller weiter in denen sich vier verschiedene Frauen auf dubiöser Art kennenlernen und miteinander verbinden. Jessica ist eine Polizistin, die in ihrer Karriere nicht wirklich weiterkommt, da sie von ihrem männlichen Kollegen wegen ihrer mexikanischen Herkunft oftmals diskriminiert wird.

Blair hingegen ist eine ehemals angesehene Ärztin, die durch einem Zwischenfall mit ihren Nachbarn von Jessica verhaftet und zu einem zehnjährigen Gefängnisaufenthalt verurteilt wurde. Jetzt ist sie wieder frei und versucht sich ein neues leben aufzubauen. Als eines Tages ihre alte Zellennachbarin Sneak vor ihr auftaucht und sie um Hilfe bittet, ihre Entführte Tochter wiederzufinden, beginnt eine Jagd mit der Zeit und Blair wird wieder in illegale Machenschaften reingezogen.
Der Unterhaltungspegel ist bei diesem Thriller wieder auf höchster Stufe, nichts zuletzt dank des rasanten Erzähltempos, dass die Autorin zulegt, den dubiosen Charakteren und der Slang Sprache die oft verwendet wird. Der schwarze Humor, typisch für Fox kommt auch in diesem Buch nicht zu kurz.
Obwohl es sich diesmal um keinen Teil einer Reihe handelt sondern um eine in sich abgeschlossene Story, ist das Buch vor allem für Fans wärmstens zu empfehlen.

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Rezensionen von büchernarr:

Gelungener Einstieg

Die siebte Zeugin von Florian Schwiecker; Michael Tsokos

Michael Tsokos gilt ja schon vorab als einer der besten True Crime Autoren, die es momentan gibt. Florian Schwiecker war mir bisher keine Begriff. Der Justiz-Krimi ist der Auftakt einer neuen Reihe um den Berliner Anwalt Rocco Eberhardt und den Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer.
Hier geht es um unseren Hauptprotagonisten Nikolas, der eines ganz normalen Morgens in eine Bäckerei stürmt und beginnt um sich zu schießen.

Dabei stirbt ein Mensch zwei weitere werden verletzt. Am Anfang ist noch gar nicht klar, welche Beweggründe der Täter hatte, dies wird es im Nachhinein der Geschichte langsam aufgerollt.
Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen, obwohl es sich bei Justiz Krimis manchmal um etwas steife Kost handelt. Die interessanten Fakten der Rechtsmedizin, mit denen sich Tsokos ja einen Namen gemacht hat und die für sein Markenzeichen stehen, bleiben in diesem Thriller jedoch grundsätzlich aus. Privatdetektiv und Rechtsmediziner sind ein unschlagbares Team und ich bin mir sicher noch weiterhin vom erfolgreichen Duo zu hören. Ein gelungener Einstieg in diese neue Justiz-Krimi-Reihe.

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Rezensionen von büchernarr:

Die wundervollen Welten der Fantasy Bücher

Wonderlands von Laura Miller

Bei Wonderlands handelt es sich um ein Sachbuch, dass durch die imaginären Reiche vieler fantastischer Bücher aus einer Zeitspanne von mehreren Jahrhunderten, oder gar Jahrtausenden, herausgeht. Ein Schwall aus Informationen zu den berühmtesten Fantasyklassikern wird präsentiert, wie aber auch Details aus dem Leben der Autoren und ihr Vorhaben das letztendlich zur Weltliteratur beisteuerte.

Dies alles kombiniert mit ausführlichen Illustrationen, mitsamt kombiniert in einem hochwertigem Einband, machen aus Wonderlands ein Must Have Buch für Fans von Mythen, Legende und Fantasy Stories.
Es ist kein Buch, das man unbedingt in einem Rutsch durchliest. Man nimmt es eher nach und nach zur Hand, blättert hinein und gewinnt jedes Mal einige Informationen mehr. Wenn mal die relevanten Bücher dazu gelesen hat, findet man sich ins Reich der Fantasiewelten wieder. Einige Titel waren mir bekannt, von Klassikern wie Gullivers Reisen und Alice im Wunderland bis hin über zu Peter Pan, der kleine Prinz und die Chroniken von Narnia und natürlich der Herr der Ringe. Andere wieder waren mir völlig unbekannt. Ein Nachschlagewerk, das mit der Zeit nur wertvoller werden kann und das man seinen Kindern und Enkelkindern weiterreichen kann.

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Rezensionen von Bücherwald13:

Sehr interessant

Wie Krankheiten Geschichte machen von Ronald D. Gerste

"Wie Krankheiten Geschichte machen" ist ein populärwissenschaftliches Sachbuch und verbindet Weltgeschichte mit Medizingeschichte.
Wir lernen am Beispiel, meist einer bekannten und historisch bedeutenden Person einerseits einiges um den geschichtlichen Hintergrund zu der Zeit, dann über die Person und die Erkrankung und die Behandlunmethoden dieser Zeit.

Ich als Geschichte Studentin fand das natürlich unheimlich interessant. Da die Krankheiten bestimmter Personen, ja für den normalen Geschichtesunterricht wenig wichtig sind habe ich sehr viel neues erfahren und kann das Buch allen Geschichts- Interessierten nur empfehlen!

Da das Buch populärwissenschaftlich ist, braucht man auch kaum Vorkenntnisse. Man sollte vielleicht eine ganz grundlegendes Wissen über die Weltgeschichte haben aber, das müssten die meisten aus der Schule habe. Ansonsten werden unbekannte Begriffe erklärt und der geschichtliche Rahmen erläutert.
Da mich einige Sachen noch etwas genauer interessiert habe, habe ich das nochmal in anderer Literatur nachgelesen und jetzt auch viele neue Impulse und Interessen.

Insgesamt kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen! Ich habe es sehr gerne, aber auch sehr schnell gelesen. Es ist wirklich kein langweiliger verstaubter Geschichtsschinken!

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Rezensionen von Tina:

Ein Buch für die Seele

Mein Blau. Life is a Story von Isa Hörmann

D

anke Isa für deine wunderbare Sprache! Du verzauberst mit jeder Sekunde, wortgewandt lässt du den Leser mitspüren, mitreisen in deine facettenreiche Gefühlswelt.
Man möchte immerzu weiterlesen, ja ist fast enttäuscht beim Anbrechen der letzten Seite...
In großer Vorfreude auf weitere Werke!

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Spannung, ein scharfsinniger Ermittler und ein interessanter Plot sind garantiert

Wisting und der Atem der Angst Kriminalroman. Kartoniert. von Horst Jørn Lier

WISTING zum Dritten in 84 Häppchen.

Jørn Lier Horst beherrscht sein Metier des Krimiautors perfekt. Bereits die Beobachtung des Signals des entwichenen Serienmörders Tom Kerr ist von absoluter Spannung.

Der inhaftierte perverse Killer Tom Kerr soll bei einem Außentermin die Polizei zum Grab seines Mordopfers führen.

Er „entledigt“ sich seiner Fuß- und Handfesseln, sprengt seine ihn begleitenden Beamten in die Luft, entdeckt die geheimen Sender und verschwindet mit einem Motorboot. Nicht gerade ein Ruhmesblatt der norwegischen Polizei, die meint ‚Kerrs Plan war besser als ihrer.‘ Zu dieser Schande kommt die persönliche Schmach: William Wisting, als Distriktverantwortlicher wird er plötzlich zum Sündenbock gemacht und muss sich der internen Ermittlung stellen.

Horst hat an Line, erst angestellte, dann freischaffende Journalistin, Tochter von William Wisting, insgeheim ihrer wahren Bestimmung folgend eine Kriminalkommissarin, einen „Narren gefressen“ und gibt ihr immer mehr Raum. Alleinerziehend, wenig Kontakt zu ihren früheren Freunden, zum Erzeuger ihrer Tochter hüllt sich Horst in Schweigen. Für mich etwas zu viel Line, aber für Horst vielleicht ein Gegenpol zu den polizeilichen Ermittlungen.

Was mich an diesem Kriminalroman besonders beeindruckt hat fasst Horst im „Epilog“ zusammen und im Kapitel 45 im Gespräch des Psychiaters von Tom Kerr Elias Wallberg mit Line: Grausamkeit und Bösartigkeit der Menschen.
‚Was sei Bosheit, woher kommt sie und wohin kann sie führen?‘ ‚Bosheit ist die innere Finsternis, ein Drang, anderen Menschen Schmerzen zuzufügen.‘ ‚Bosheit sei etwas, was wir nicht verstehen, weil wir nicht wissen, woher sie kommt, können uns nicht dagegen wehren oder verhindern. Genau wie bei der Liebe.‘ Bosheit muss keine psychische Abweichung sein, sie kann auf physischen Prozessen im Gehirn beruhen. Psychopathen können Defekte oder Mängel in dem Teil des Gehirns haben, in dem die Persönlichkeit geprägt wird, ihnen fehlen die entsprechenden Gehirnzellen, die Gefühle wie Reue, Scham, Schuld, Angst oder Unbehagen hervorbringen können.
Das Verhalten von Tieren wird von Impulsen und Instinkten gesteuert, normale Menschen handeln nach ihrem Gewissen, Kerr hat kein Gewissen, in dieser Hinsicht gleicht er eher einem Tier als einem Menschen.

Aus kriminalistischer Sicht steht im Mittelpunkt die verzweifelte Suche nach dem „Anderen“, einem Phantom, dem Nachahmer und vermeintlichen Komplizen von Kerr, dem die norwegische Polizei bereits seit Jahren nachjagt. Autor Jørn Lier Horst versteht es meisterhaft, immer wieder falsche Fährten zu legen, als Leser glaubt man an völlig unglaubhaften Verdächtigen und baut überraschende Wendungen ein. Das Ganze gipfelt in einem spektakulären Showdown.

William Wisting ist kein Haudrauf wie manch andere seiner Kollegen, sondern ein ruhiger, aber dennoch ein sehr zielstrebiger und erfolgreicher Ermittler.

Ich bin ein Fan von William Wisting und ein Liebhaber des Autors Jørn Lier Horst.

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Rezensionen von Peter Burk:

Ein neuer Klassiker für Osttirol und Oberkärnten

Skitouren in Osttirol und Oberkärnten von Thomas Mariacher

Der Trend geht nach Osttirol und Oberkärnten – zumindest hat sich das der Winter in den letzten Jahren und auch in dieser Saison so gedacht und die Region mit reichlich Schnee versorgt. Beste Voraussetzungen für kleine oder auch ausgedehnte Skitouren in dieser herrlichen Region, die vom großen Skitourismus bisher zum Glück weitestgehend verschont geblieben ist.

Auch wenn leider in diesem Jahr wohl nur die Einheimischen von der Schönheit dieser Region profitieren können – es sei ihnen vergönnt.

Diesen Skitourenführer von Thomas Mariacher, einem absoluten Profi was Hohe Tauern, Villgrater Berge, Lienzer Dolomiten und Karnischen Kamm betrifft, kann man nicht so schnell aus den Händen legen. Das machen einem die 200 Touren und die 6 Etappen der Skiroute Hoch Tirol (inklusive Großglockner und Großvenediger), die zur Auswahl stehen, einfach zu schwer. Und wenn man im Bildnachweis auf der letzten Seite nachlesen kann, dass der Autor fast alle Bilder selbst zum Buch beigetragen hat, kann man schon erahnen, wie oft der staatlich geprüfte Berg- und Skiführer unterwegs gewesen sein muss, um all diese Informationen aus erster Hand zusammenzustellen. In einem normalen Skitourengeherleben ist dies wohl eher nicht zu schaffen.

Das Buch, neben einem kurzen Vorwort, Hinweisen zum Gebrauch und den üblichen Sicherheitsratschlägen, geht schnell „in medias res“ und so kann man sich, je nachdem in welchem Tal man sich befindet (die Touren sind nach Tälern geordnet), seine Tour nach Können, Zeit, Kondition und Witterungsverhältnissen aussuchen. Eine praktische Kurzübersicht zu den einzelnen Kriterien ist mittels Piktogrammen in der Fußzeile jeder Tour abgebildet. Auch wenn zu jeder Unternehmung eine Karte vorhanden ist, so muss man manchmal etwa suchen, da diese auf Übersichtskarten, die entweder vor oder nach der Beschreibung kommen, zu finden sind. Das tut der Praktikabilität aber wenig Abbruch, da man sich ja auch immer mit eigenem Kartenmaterial vorbereiten sollte und diesen über 500 Seiten starken Wälzer sicherlich nicht mit in den Rucksack packen wird.

Leider kennt der Autor dieser Zeilen das Gebiet zu wenig, um zu beurteilen, ob manche der Ausgangspunkte auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind – wenn ja, dann wäre ein Hinweis bei der jeweiligen Tour praktisch (und Verbesserungspotential für die nächste Auflage).

Wer nach Osttirol oder Oberkärnten aufbricht, kommt wohl an diesem Skitourenführer in Zukunft nicht mehr vorbei.

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