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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Große Erzählkunst

Krass von Martin Mosebach



Der Schriftsteller Martin Mosebach liest sich nicht ganz einfach, aber es lohnt sich , seine Bücher zu lesen

Der Roman „Krass“ präsentiert er mit exklusiven Schreibstil. Für mich war der Anfang etwas verwirrend, aber dann fand ich mich doch zurecht.

Ralph Krass ist ein ungewöhnlicher Geschäftsmann.

Er ist schon ziemlich krass im Benehmen gegenüber seinen Angestellten.

Der Roman ist stimmungsvoll und mit besonderer Atmosphäre. Die Personen hat der Autor mit eigensinnigen Charakteren versehen. Sein Schreibstil ist detailliert. Man erfährt, was die Personen tragen und was sie essen, außerdem erfahren wir auch ihre Essgewohnheiten.
Mit großer Erzählkunst werden wir durch die Geschichte geführt. Es geht von Neapel nach Frankreich und weiter nach Kairo.
Martin Mosebach ist ein bedeutender Schrift stell. Wenn man sich in seinen Stil einlässt, wird man gut unterhalten.











Der Schriftsteller Martin Mosebach liest sich nicht ganz einfach, aber es lohnt sich , seine Bücher zu lesen

Der Roman „Krass“ präsentiert er mit exklusiven Schreibstil. Für mich war der Anfang etwas verwirrend, aber dann fand ich mich doch zurecht.

Ralph Krass ist ein ungewöhnlicher Geschäftsmann. Er ist schon ziemlich krass im Benehmen gegenüber seinen Angestellten.

Der Roman ist stimmungsvoll und mit besonderer Atmosphäre. Die Personen hat der Autor mit eigensinnigen Charakteren versehen. Sein Schreibstil ist detailliert. Man erfährt, was die Personen tragen und was sie essen, außerdem erfahren wir auch ihre Essgewohnheiten.
Mit großer Erzählkunst werden wir durch die Geschichte geführt. Es geht von Neapel nach Frankreich und weiter nach Kairo.
Martin Mosebach ist ein bedeutender Schrift stell. Wenn man sich in seinen Stil einlässt, wird man gut unterhalten.

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Rezensionen von knappinger@l-w-k.at:

Solider Krimistoff mit Schwächen

Das schwarze Band von Beer Alex

Das schwarze Band ist der vierte Teil der Serie und ich habe alle gelesen. Durch die Bank gute bis sehr gute Krimis.
Am Lokalkolorit kann man noch arbeiten: Kommissar Emmerich unterhält sich mit der Mutter einer ermordeten jungen Frau. Die Mutter lebt in bescheidensten Verhältnissen und sagt dann Sätze wie: "Sie war wie immer.

Frech und vorlaut, und völlig unbedarft. Das Mädel hat ja überhaupt keinen Realitätssinn gehabt."
Das ist für eine einfache Frau in den 1920er Jahren sehr unglaubwürdig formuliert.

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Rezensionen von Harakiri:

Reinszenierung

Trauma - Kein Entkommen von Wortberg Christoph

Zwei skurrile Morde halten die Mordermittlerin Katja Sand und ihren Kollegen Rudi Dorfmüller in Atem. Auch als die Staatsanwaltschaft die Fälle einstellt, ist Katja nicht gewillt, die vermeintlichen Selbstmorde als solche anzuerkennen. Sie ermittelt weiter und begibt sich in tödliche Gefahr.
Eine neue Ermittlerin am Thrillerhimmel.

„Kein Entkommen“ ist der Start einer neuen Trilogie, die ich gerne weiterverfolge. Zwar haben die privaten Probleme von Katja die Handlung etwas dominiert, aber die Handlung fand ich sehr gut. Gut durchdacht und aufgebaut. Leider war der Täter sehr schnell entlarvt, aber halt nicht überführt.
Gleich zu Beginn war ich in der Handlung gefangen. Katja, Alleinerziehend, will ihre Tochter vor sich selbst retten – um jeden Preis. Zwar fand ich sie da bereits etwas übergriffig, aber sie meint es ja nur gut. So fand ich die Ermittlerin gleich sympathisch, auch wenn ihre Methoden etwas eigenwillig sind.
Viel wörtliche Rede macht die Handlung lebendig und die Gefechte zwischen Katja und Rudi waren oft zum Schmunzeln. Die beiden halten zusammen, was sich im Laufe der Geschichte noch als sehr wichtig herausstellen wird. Am Ende wird bereits ein Einblick in den nächsten Band gewährt – und der lässt schon sehr tief blicken.
Fazit: Ein sehr rasantes Buch, das stellenweise aber durch private Probleme etwas ausgebremst wird.

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Rezensionen von rewareni:

Unendliche Weiten

Der Himmel über den Menschen von Thomas Imre

Der Astrophysiker Steven Thaillor ist schon von Kindheit an interessiert an allem, was sich im Universum befindet und für ihn ist es fast schon ein Wunder, dass ausgerechnet er es ist, der ein neues Weltraumteleskop als erster ausrichten darf. Dass er dabei ein unbekanntes und mysteriöses Objekt entdeckt, dass sich scheinbar Richtung Erde bewegt, wird sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellen.

Gemeinsam mit seinen Freunden Andrew und Matthew ist es gelungen eine neue Technik zu entwickeln, mit der man sich in eine computersimulierten Wirklichkeit begeben kann. Schon bald merkt Steven, dass es ihn immer mehr fasziniert, diese besonderen Reisen zu unternehmen und er das Gefühl hat, dem unbekannten Objekt dadurch immer näher zu kommen und vielleicht sogar herausfindet, welche Absichten dieses hat. Bald schon fällt es ihm immer schwerer zu unterscheiden, ob er sich nun in der realen oder der virtuellen Welt befindet und das geheimnisvolle Objekt rast immer schneller Richtung Erde.
,, Der Himmel über den Menschen“ ist ein fast schon philosophischer Roman von Thomas Imre, in dem er Themen aufgreift, über die der Mensch leider immer weniger nachdenken. Egal ob es der Klimawandel ist, die Massentierhaltung oder die sogenannte Konsumgesellschaft, all diese Bereiche greift der Autor auf und baut sie in eine interessante Geschichte ein. Gerade zu Beginn werden viele astronomische und astrologische Erläuterungen eingefügt, wo ich mir mit der Zeit etwas schwer getan habe diesen wirklich folgen zu können. Ein wenig hatte ich dabei das Gefühl einer wissenschaftlichen Abhandlung zu folgen. Der weitere Verlauf der Geschichte war interessant zu lesen, wobei auch hier die Einblicke in die technischen Belange der virtuellen Welt für einen Außenstehenden nicht immer ganz durchschaubar war. Der Autor legt in seinem Roman viel Wert auf gefühlvolle Dialoge und Gedanken. Mir persönlich war dabei der Schreibstil etwas zu einfach gehalten. Fast schon ein wenig auf der spirituellen Ebene wo es um Frieden, Glück und dem Einklang mit der Natur geht. Der Autor lässt den Leser in eine virtuelle Welt eintauchen, wo man sich selbst fragt, ob es nicht doch in den unendlichen Weiten des Weltalls eine Form von Leben gibt, ob es eine Zivilisation gibt, die vielleicht einmal wirklich mit uns Menschen Kontakt aufnimmt. Auf alle Fälle ist es ein Roman der zum Nachdenken anregt und immer wieder unsere Handlungen hinterfragt. Ob oder wie wir im Einklang mit der Natur und unserer Umwelt leben können und sollen wird von Thomas Imre in ,,Der Himmel über den Menschen“ auf eine besondere Art erklärt und beschrieben.

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Rezensionen von PFIFF:

Die Sprache als verantwortungsvolles Kommunikationsmittel zwischen Menschen

Das Gewicht der Worte von Pascal Mercier


Simon Leyland hat nach dem Tod seiner Frau Livia ihren Verlag in Triest übernommen und weitergeführt, obwohl er eigentlich in London wohnt, Übersetzer ist und es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Sprachen zu beherrschen, die rund ums Mittelmeer gesprochen werden.
Als ein Arzt nach einem schweren Migräneanfall einen inoperablen Gehirntumor diagnostiziert und ihm nur wenige Monate bis zu seinem Tod gibt, verkauft er den Verlag und hilft mit dem Geld in Not geratenen Menschen, die mit Literatur zu tun haben.

Er denkt über Freiheit, den Sinn von Literatur und ihren bedeutenden Einfluß auf die Menschen nach und auf die Bedeutung von Worten, zu wem man spricht, in welcher Form, in welcher Sprache. Dass es schwierig ist, Texte von einer Sprache in die andere zu übersetzen, ohne den Sinn zu verändern. Und schließlich was falsch interpretierte Worte anrichten können, wie er an eigenem Leib zu spüren bekommt.

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Rezensionen von PFIFF:

Ein junges Mädchen auf der Suche nach ihrer Identität

Das Gewicht der Worte von Pascal Mercier

Vaterlos aufgewachsen, wünscht sie sich, ihren Vater kennenzulernen.
Die Mutter stellt ihr 2 Männer vor, unter denen sie sich ihren Vater aussuchen soll. Beide könnten theoretisch der leibliche Vater von Ada sein. Aber die Mutter möchte, dass Ada sich für den ihr am besten geeignetsten selbst entscheidet.

Ada hat Probleme in der Schule, mit den anderen Mädchen. Sie spricht nicht gut deutsch und unterscheidet sich durch ihr Auftreten und Aussehen unvorteilhaft von den deutschen Mädchen.
Die Jungen beginnen sich für die zu interessieren. Sie erlebt ihre Pubertät schwierig.
Die Freundschaft mit einer beliebten hübschen, selbstbewussten Mitschülerin bringt ihr mehr Beachtung und Selbstbewusstsein.
Mit den Eltern hat sie Probleme, besonders als sie ein Schwesterchen bekommt.
Sie zieht aus und sucht nach ihrem Platz in Bueonos Aires und Berlin, erlebt die Studentenbewegungen und besucht Woodstock.
Nach dem "Apfelbaum" wieder bewegendes Buch über die Nachkriegszeit in Deutschland.

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Rezensionen von PFIFF:

Ein pubertierendes Mädchen taucht ein in die Welt der Erwachsenen

Das lügenhafte Leben der Erwachsenen von Elena Ferrante


Giovanna wächt in den Neunzigern in einem vornehmen Bezirk Neapels auf.
Als zu Hause wegen ihres unvorteilhaften pubertären Aussehens eine ungeschickte Bemerkung fällt, dass sie ihrer Tante Vittoria ähnlich sähe, was abfällig gemeint war.
So beschließt Giovanna, Kontakt mit der verhassten Tante aufzunehmen, um sich selbst ein Bild zu machen, wieso ihr Vater sie ablehnt und ob sie sich wirklich ähnlich sind.

Giovanna gelangt in ein Stadtviertel von Neapel, das sie nicht kennt, in dem einfache Leute wohnen, in dem es rauh zugeht, auf jeden Fall ganz anders als sie es bisher gewohnt war.
Sie kommt hinter Familiengeheimnisse und Lügen, ist aufgebracht und erbost, merkt aber, dass sie selbst langsam in diese Welt der Erwachsenen hineingezogen wird.
Sie lernt, dass man, um sich durchzusetzen, oft zu Unwahrheiten und Verschweigen von Dingen greifen muss. Sie wird erwachsen.

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Rezensionen von Andreas:

Gute Darstellung der Stimmungen in dieser harten Zeit

Das lügenhafte Leben der Erwachsenen von Elena Ferrante

In diesem Roman, welcher Großteils auf den Erzählungen von meinem Opa aufbaut, wird sehr gut vermittelt, wie zu dieser Zeit das Leben in Österreich und dann im Großdeutschen Reich war. Welche Stimmungen es unter der Bevölkerung gab und wie sich diese durch gewisse Vorkommnisse auch änderten. Sehr interessant auch, dass es Personen gab, welche sehr eng an die Macht der NSDAP gebunden waren und von ihr gesteuert wurden, jedoch in dieser Rolle stark versuchten, den Familien zu helfen.

.. Sehr empfehlenswert zu lesen!

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Rezensionen von begine:

Empfehlenswert

Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019 von Bernardine Evaristo



Mit dem Roman „Mädchen, Frau etc.“ erhielt die britischen Schriftstellerin Bernardine Evaristo 2019 den Booker Prize.

Die Autorin verwebt in diesem Roman die Erlebnisse von zwölf britischen meist Schwarzer Frauen in London, .
Jede der Frauen hat eine besondere und unterschiedliche Lebensgeschichte, die sie gut beschreibt.

Jede Frau erzählt ihre eigene Geschichte, von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter.

Man erfährt von den Sehnsüchten und Träumen der Beteiligten. Da die Autorin einen ähnlichen Hintergrund wie ihre Protagonistin hat, hat sie bestimmt ab und an ähnliches erlebt.

Mädchen, Frau etc ist ein brillant geschriebener Roman, der beim Leser immer interessanter wird. Da hat Bernardine Evaristo ein Meisterwerk geschaffen.
Der Roman ist unterhaltend und unbedingt zu empfehlen.

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Rezensionen von yellowdog:

Ein großartiger Roman über eine fiktive Begegnung

Orangen für Dostojewskij von Michael Dangl

Die Hauptfiguren dieses Buches sind Dostojewskij und Rossini.

Fjodor M. Dostojewskijs Romane haben mich lange sehr beschäftigt. Es tut gut ihn hier als Romanfigur wiederzutreffen.

Orangen für Dostojewski ist nicht der einzige Roman mit Dostojewskij als handelnde Figur. Das gab es schon in Ein Sommer in Baden Baden.

Aber bei Michael Dangl wirkt er sympathischer und nachdenklicher. Natürlich ist er ein grüblerischer Mensch.
1862 ist er auf Auslandsreise in Venedig. Seine Begegnung mit dem Komponisten Rossini ist fiktiv, aber ein guter Einfall. So wird der Roman auch mehr auf eine Episode begrenzt. Dostojewskijs ganzes Leben würde mehrere Romane füllen.

Die Begegnung der ungleichen Männer ist herzlich. Gioachino Rossini ist ein empathischer Mensch und schafft es in ihren Gesprächen den Schriftsteller aus der Reserve zu locken. Was ist Rossini für eine großartige Figur! Diese Passagen sind pure Lesefreude.
Aber nicht nur die Dialoge, auch die Beschreibungen Venedigs dieser Zeit sind sehr interessant.
Faszinierend auch die Idee einer Möglichkeit der Zusammenarbeit dieser beiden Größen. Dostojewskij hätte ein Libretto für eine komische Oper Rossinis schreiben können.
Das ist nicht zustande gekommen, Michael Dangls schöner Roman aber schon. Ein Roman, der sowohl die Literatur als auch die Musik feiert.

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