Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bücherei Schoppernau:
Ein Kleinstadtjournalist auf dem Karrieresprung
Die Erfindung des Dosenöffners von Tarkan Bagci
Was verbrigt sich hinter dem etwas ungewöhnlichen Titel. Eines ist sicher es handelt sich um KEIN Sachbuch. Der Protagonist Timur Aslan ist unmotivierter Redakteur einer Lokalzeitung. Er ist auf der Suche nach einer "Hammer Story" um sich aus den Klauen des Kleinstadtlebens zu befreien und zum Starjournalist aufzusteigen.
Durch Zufall begegnet er der 70-jährigen Annette die laut Aussagen eines Altersheim Mitbewohners ein Geheimnis mit sich trägt... Zu Beginn etwas zäh geschrieben, baut sich mit der Begegnung von Annette der Spannungsbogen auf. Sie ist eine undurchschaubare, jedoch sympathische Persönlichkeit. Man möchte einfach alles von ihr erfahren. Im Gegensatz dazu kommt der Hauptprotagonist zu Beginn sehr egozentrisch und unzufrieden rüber was sich aber im Verlauf des Buches ändert. Alles in allem ein gelungenes Buch, das mehr Tiefgang hat wie am Anfang vermutet
Rezensionen von yellowdog:
Die Persönlichkeit eines Schimpansen
Sprich mit mir von T. C. Boyle
Ein Forscherteam kümmert sich um den Schimpansen Sam, der die Gebärdensprache gut beherrscht. Sam wird hervorragend als Figur aufgebaut, in diesem Zeitabschnitt aber ausschließlich von außen durch die Perspektive der Menschen betrachtet.
Doch es kommt der Tag, als die Sprachforschung mit Primaten nicht mehr weiter gefördert wird.
Ein schmerzlicher Abschied folgt. Die Studentin Aimee, die Sam besonders liebt, will sich damit nicht abfinden.
Mit Sam werden inzwischen Tierversuche absolviert. Für den Leser werden die Qualen dadurch, das sich Sam artikulieren kann, besonders deutlich.
Die Figurenkonstellationen sind gut gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Roman jemand kalt lassen kann.
T.C.Boyle hat hier ein weiteres mal ein bemerkenswertes Buch vorgelegt, das mich streckenweise wirklich gefesselt hat.
Rezensionen von begine:
Große Erzählkunst
Krass von Martin Mosebach
Der Schriftsteller Martin Mosebach liest sich nicht ganz einfach, aber es lohnt sich , seine Bücher zu lesen
Der Roman „Krass“ präsentiert er mit exklusiven Schreibstil. Für mich war der Anfang etwas verwirrend, aber dann fand ich mich doch zurecht.
Ralph Krass ist ein ungewöhnlicher Geschäftsmann.
Er ist schon ziemlich krass im Benehmen gegenüber seinen Angestellten.
Der Roman ist stimmungsvoll und mit besonderer Atmosphäre. Die Personen hat der Autor mit eigensinnigen Charakteren versehen. Sein Schreibstil ist detailliert. Man erfährt, was die Personen tragen und was sie essen, außerdem erfahren wir auch ihre Essgewohnheiten.
Mit großer Erzählkunst werden wir durch die Geschichte geführt. Es geht von Neapel nach Frankreich und weiter nach Kairo.
Martin Mosebach ist ein bedeutender Schrift stell. Wenn man sich in seinen Stil einlässt, wird man gut unterhalten.
Der Schriftsteller Martin Mosebach liest sich nicht ganz einfach, aber es lohnt sich , seine Bücher zu lesen
Der Roman „Krass“ präsentiert er mit exklusiven Schreibstil. Für mich war der Anfang etwas verwirrend, aber dann fand ich mich doch zurecht.
Ralph Krass ist ein ungewöhnlicher Geschäftsmann. Er ist schon ziemlich krass im Benehmen gegenüber seinen Angestellten.
Der Roman ist stimmungsvoll und mit besonderer Atmosphäre. Die Personen hat der Autor mit eigensinnigen Charakteren versehen. Sein Schreibstil ist detailliert. Man erfährt, was die Personen tragen und was sie essen, außerdem erfahren wir auch ihre Essgewohnheiten.
Mit großer Erzählkunst werden wir durch die Geschichte geführt. Es geht von Neapel nach Frankreich und weiter nach Kairo.
Martin Mosebach ist ein bedeutender Schrift stell. Wenn man sich in seinen Stil einlässt, wird man gut unterhalten.
Rezensionen von knappinger@l-w-k.at:
Solider Krimistoff mit Schwächen
Das schwarze Band von Beer Alex
Das schwarze Band ist der vierte Teil der Serie und ich habe alle gelesen. Durch die Bank gute bis sehr gute Krimis.
Am Lokalkolorit kann man noch arbeiten: Kommissar Emmerich unterhält sich mit der Mutter einer ermordeten jungen Frau. Die Mutter lebt in bescheidensten Verhältnissen und sagt dann Sätze wie: "Sie war wie immer.
Frech und vorlaut, und völlig unbedarft. Das Mädel hat ja überhaupt keinen Realitätssinn gehabt."
Das ist für eine einfache Frau in den 1920er Jahren sehr unglaubwürdig formuliert.
Rezensionen von Harakiri:
Reinszenierung
Trauma - Kein Entkommen von Wortberg Christoph
Zwei skurrile Morde halten die Mordermittlerin Katja Sand und ihren Kollegen Rudi Dorfmüller in Atem. Auch als die Staatsanwaltschaft die Fälle einstellt, ist Katja nicht gewillt, die vermeintlichen Selbstmorde als solche anzuerkennen. Sie ermittelt weiter und begibt sich in tödliche Gefahr.
Eine neue Ermittlerin am Thrillerhimmel.
„Kein Entkommen“ ist der Start einer neuen Trilogie, die ich gerne weiterverfolge. Zwar haben die privaten Probleme von Katja die Handlung etwas dominiert, aber die Handlung fand ich sehr gut. Gut durchdacht und aufgebaut. Leider war der Täter sehr schnell entlarvt, aber halt nicht überführt.
Gleich zu Beginn war ich in der Handlung gefangen. Katja, Alleinerziehend, will ihre Tochter vor sich selbst retten – um jeden Preis. Zwar fand ich sie da bereits etwas übergriffig, aber sie meint es ja nur gut. So fand ich die Ermittlerin gleich sympathisch, auch wenn ihre Methoden etwas eigenwillig sind.
Viel wörtliche Rede macht die Handlung lebendig und die Gefechte zwischen Katja und Rudi waren oft zum Schmunzeln. Die beiden halten zusammen, was sich im Laufe der Geschichte noch als sehr wichtig herausstellen wird. Am Ende wird bereits ein Einblick in den nächsten Band gewährt – und der lässt schon sehr tief blicken.
Fazit: Ein sehr rasantes Buch, das stellenweise aber durch private Probleme etwas ausgebremst wird.
Rezensionen von rewareni:
Unendliche Weiten
Der Himmel über den Menschen von Thomas Imre
Der Astrophysiker Steven Thaillor ist schon von Kindheit an interessiert an allem, was sich im Universum befindet und für ihn ist es fast schon ein Wunder, dass ausgerechnet er es ist, der ein neues Weltraumteleskop als erster ausrichten darf. Dass er dabei ein unbekanntes und mysteriöses Objekt entdeckt, dass sich scheinbar Richtung Erde bewegt, wird sein bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellen.
Gemeinsam mit seinen Freunden Andrew und Matthew ist es gelungen eine neue Technik zu entwickeln, mit der man sich in eine computersimulierten Wirklichkeit begeben kann. Schon bald merkt Steven, dass es ihn immer mehr fasziniert, diese besonderen Reisen zu unternehmen und er das Gefühl hat, dem unbekannten Objekt dadurch immer näher zu kommen und vielleicht sogar herausfindet, welche Absichten dieses hat. Bald schon fällt es ihm immer schwerer zu unterscheiden, ob er sich nun in der realen oder der virtuellen Welt befindet und das geheimnisvolle Objekt rast immer schneller Richtung Erde.
,, Der Himmel über den Menschen“ ist ein fast schon philosophischer Roman von Thomas Imre, in dem er Themen aufgreift, über die der Mensch leider immer weniger nachdenken. Egal ob es der Klimawandel ist, die Massentierhaltung oder die sogenannte Konsumgesellschaft, all diese Bereiche greift der Autor auf und baut sie in eine interessante Geschichte ein. Gerade zu Beginn werden viele astronomische und astrologische Erläuterungen eingefügt, wo ich mir mit der Zeit etwas schwer getan habe diesen wirklich folgen zu können. Ein wenig hatte ich dabei das Gefühl einer wissenschaftlichen Abhandlung zu folgen. Der weitere Verlauf der Geschichte war interessant zu lesen, wobei auch hier die Einblicke in die technischen Belange der virtuellen Welt für einen Außenstehenden nicht immer ganz durchschaubar war. Der Autor legt in seinem Roman viel Wert auf gefühlvolle Dialoge und Gedanken. Mir persönlich war dabei der Schreibstil etwas zu einfach gehalten. Fast schon ein wenig auf der spirituellen Ebene wo es um Frieden, Glück und dem Einklang mit der Natur geht. Der Autor lässt den Leser in eine virtuelle Welt eintauchen, wo man sich selbst fragt, ob es nicht doch in den unendlichen Weiten des Weltalls eine Form von Leben gibt, ob es eine Zivilisation gibt, die vielleicht einmal wirklich mit uns Menschen Kontakt aufnimmt. Auf alle Fälle ist es ein Roman der zum Nachdenken anregt und immer wieder unsere Handlungen hinterfragt. Ob oder wie wir im Einklang mit der Natur und unserer Umwelt leben können und sollen wird von Thomas Imre in ,,Der Himmel über den Menschen“ auf eine besondere Art erklärt und beschrieben.
Rezensionen von PFIFF:
Die Sprache als verantwortungsvolles Kommunikationsmittel zwischen Menschen
Das Gewicht der Worte von Pascal Mercier
Simon Leyland hat nach dem Tod seiner Frau Livia ihren Verlag in Triest übernommen und weitergeführt, obwohl er eigentlich in London wohnt, Übersetzer ist und es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Sprachen zu beherrschen, die rund ums Mittelmeer gesprochen werden.
Als ein Arzt nach einem schweren Migräneanfall einen inoperablen Gehirntumor diagnostiziert und ihm nur wenige Monate bis zu seinem Tod gibt, verkauft er den Verlag und hilft mit dem Geld in Not geratenen Menschen, die mit Literatur zu tun haben.
Er denkt über Freiheit, den Sinn von Literatur und ihren bedeutenden Einfluß auf die Menschen nach und auf die Bedeutung von Worten, zu wem man spricht, in welcher Form, in welcher Sprache. Dass es schwierig ist, Texte von einer Sprache in die andere zu übersetzen, ohne den Sinn zu verändern. Und schließlich was falsch interpretierte Worte anrichten können, wie er an eigenem Leib zu spüren bekommt.
Rezensionen von PFIFF:
Ein junges Mädchen auf der Suche nach ihrer Identität
Ada Roman. 12.10.2020. Hardback. von Berkel Christian
Vaterlos aufgewachsen, wünscht sie sich, ihren Vater kennenzulernen.
Die Mutter stellt ihr 2 Männer vor, unter denen sie sich ihren Vater aussuchen soll. Beide könnten theoretisch der leibliche Vater von Ada sein. Aber die Mutter möchte, dass Ada sich für den ihr am besten geeignetsten selbst entscheidet.
Ada hat Probleme in der Schule, mit den anderen Mädchen. Sie spricht nicht gut deutsch und unterscheidet sich durch ihr Auftreten und Aussehen unvorteilhaft von den deutschen Mädchen.
Die Jungen beginnen sich für die zu interessieren. Sie erlebt ihre Pubertät schwierig.
Die Freundschaft mit einer beliebten hübschen, selbstbewussten Mitschülerin bringt ihr mehr Beachtung und Selbstbewusstsein.
Mit den Eltern hat sie Probleme, besonders als sie ein Schwesterchen bekommt.
Sie zieht aus und sucht nach ihrem Platz in Bueonos Aires und Berlin, erlebt die Studentenbewegungen und besucht Woodstock.
Nach dem "Apfelbaum" wieder bewegendes Buch über die Nachkriegszeit in Deutschland.
Rezensionen von PFIFF:
Ein pubertierendes Mädchen taucht ein in die Welt der Erwachsenen
Das lügenhafte Leben der Erwachsenen von Elena Ferrante
Giovanna wächt in den Neunzigern in einem vornehmen Bezirk Neapels auf.
Als zu Hause wegen ihres unvorteilhaften pubertären Aussehens eine ungeschickte Bemerkung fällt, dass sie ihrer Tante Vittoria ähnlich sähe, was abfällig gemeint war.
So beschließt Giovanna, Kontakt mit der verhassten Tante aufzunehmen, um sich selbst ein Bild zu machen, wieso ihr Vater sie ablehnt und ob sie sich wirklich ähnlich sind.
Giovanna gelangt in ein Stadtviertel von Neapel, das sie nicht kennt, in dem einfache Leute wohnen, in dem es rauh zugeht, auf jeden Fall ganz anders als sie es bisher gewohnt war.
Sie kommt hinter Familiengeheimnisse und Lügen, ist aufgebracht und erbost, merkt aber, dass sie selbst langsam in diese Welt der Erwachsenen hineingezogen wird.
Sie lernt, dass man, um sich durchzusetzen, oft zu Unwahrheiten und Verschweigen von Dingen greifen muss. Sie wird erwachsen.
Rezensionen von Andreas:
Gute Darstellung der Stimmungen in dieser harten Zeit
Das lügenhafte Leben der Erwachsenen von Elena Ferrante
In diesem Roman, welcher Großteils auf den Erzählungen von meinem Opa aufbaut, wird sehr gut vermittelt, wie zu dieser Zeit das Leben in Österreich und dann im Großdeutschen Reich war. Welche Stimmungen es unter der Bevölkerung gab und wie sich diese durch gewisse Vorkommnisse auch änderten. Sehr interessant auch, dass es Personen gab, welche sehr eng an die Macht der NSDAP gebunden waren und von ihr gesteuert wurden, jedoch in dieser Rolle stark versuchten, den Familien zu helfen.
.. Sehr empfehlenswert zu lesen!










