Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Nele33:
Überraschend
Die Geschichte beginnt mit Pattys Entlassung aus dem Gefängnis, in dem sie 5 Jahre inhaftiert war. Verurteilt war sie wegen schleichender Vergiftung ihrer Tochter Rose Gold. Um so erstaunter war ich, dass Rose ihre Mutter Patty aus dem Gefängnis abholt und sie sogar bei sich aufnimmt. Rose ist mittlerweile 22 und hat einen eigenen Sohn.
Was bezweckt sie mit diesem Sinneswandel nach 4 Jahren Funkstille? Welchen Plan verfolgt sie? Und was hat Patty vor, will sie wirklich ihr Verhältnis zu Rose kitten?
Erzählt wird aus den Perspektiven der beiden Protagonistinnen, bei Rose kommt viel aus der Vergangenheit ans Tageslicht und Patty bleibt fast ausschließlich in der Gegenwart in ihren Strängen. Für beide Protagonistinnen konnte ich nicht viel Sympathie aufbringen, auch wenn die Charaktere sehr gut ausgearbeitet waren. DIe Gedanken von Patty sind von Anfang an vermeintlich zu durchschauen, doch halten sie noch die ein oder andere Überraschung vor.
Dieses Buch würde ich als Psychogramm einer sehr gestörten Mutter-Tochter Beziehung beschreiben, in dem jede die andere für ihre Rache missbraucht.
Aufgrund der manchmal doch vorkommenden Längen reicht es nicht für 5 Sterne.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Zeitgeschehen
Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder von Antonia Blum
Berlin 1911. Zwei Schwestern bekommen einen begehrten Ausbildungsplatz in der Kinderklinik Weißensee.
Doch während die aufgewecktere Lene nach Höherem strebt geht Emma total in dem Beruf auf.
Als dann das Leben eines kleinen Jungen auf dem Spiel steht, erkennt auch Lene, wie wichtig es ist an einem Strang zu ziehen.
Ich lese zur Zeit sehr gerne historisches, am liebsten so zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, da kam mit die Zeit hier gerade recht.
Und dann noch so ein berührendes Thema.
Ein sehr packender Schreibstil und eine unglaublich berührende Geschichte. Zudem eine starke Frau, die zu der Zeit noch selten war. Durften Mädchen doch eher keine Ausbildung machen, ganz abgesehen von einem Studium.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, ich mochte die Geschichte, die Dramatik, aber auch die Romantik sehr gerne.
Für mich war es ein sehr gelungener Auftakt in eine neue Reihe und da ich die Zeit eh sehr gerne mag, werde ich die Geschichte weiterverfolgen.
Rezensionen von brauneye29:
Sehr informativ
Homefarming von Judith Rakers
Zum Inhalt:
Wer hat nicht schon davon geträumt, im eigenen Garten Gemüse oder Obst anzubauen? Wenn dann auch die eigenen Hühner dazu kommen, ist die Selbstversorgung fast komplett. Auch Judith Rakers hat davon geträumt und es schließlich auch umgesetzt. Und hier berichtet sie nun, auch für Anfänger geeignet, davon.
Meine Meinung:
Zunächst einmal hätte ich niemals gedacht, dass Judith Rakers so aufgeht im Gemüse-, Obst- und Kräuteranbau. Dazu auch noch eine Leidenschaft für Hühner entwickelt hat und dann auch noch kocht, einmacht und Marmelade kocht. Das hat mich echt verblüfft. Und ihr liegt es scheinbar auch noch ihr Wissen gut formuliert rüber zu bringen. Mit viel Fachwissen, aber eben so geschrieben, dass der Anfänger leicht nachvollziehbar starten könnte. Die Bilder illustrieren das Buch sehr gekonnt und es hat mir Spaß gemacht, dass Buch zu lesen, wobei ich wahrscheinlich auch nach der Lektüre nicht zum Gärtner mutiere.
Fazit:
Sehr informativ
Rezensionen von barbara.liest:
Humorvoll
Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1) von Pete Johnson
Das Leben von Luis verändert sich, er muss mit seinen Eltern nach London umziehen. Die neue Schule ist ziemlich verstaubt, die Lehrer ganz eigenartig und die Mitschüler alle Streber. Was das wohl werden wird?
Dann möchten die Eltern auch noch, dass er und sein Bruder sich den Leistungen an der Eliteschule anpassen, mehr lernen und viele Kurse belegen.
Diese Rechnung geht allerdings nicht auf, denn Luis weiß was er zu tun hat.
In bewährter Art und Weise erzählt Pete Johnson in Tagebuchform aus dem Leben von Luis.
Der Schreibstil ist humorvoll und in Jugendsprache geschrieben. Das Buch ist flüssig zu lesen und mein 10 jähriger konnte sich gut in Luis hineinversetzen.
Die Themen sind auch aus der Lebenswelt von Schülern gegriffen und durchaus ernst zu nehmen.
Das Cover ist lustig gestaltet und lädt zum Lesen ein.
Eine klare Leseempfehlung nicht nur für Fans von Gregs Tagebuch.
Rezensionen von Lealein1906:
Tee mit der Queen
Teatime mit Lilibet von Holden Wendy
"Teatime mit Lilibet" entführt uns in den Buckingham Palace der 30er Jahre - als Prinzessi Elisabeth noch ziemlich klein war. Man lernt sie hier auf eine ganz neue Art kennen, wirft aber durch die Augen von Marion auch einen sehr kritischen Blick auf das Königshaus.
Marion Crawford will eigentlich in den Elendsvierteln Kinder unterrichten, um ihnen zu helfen.
Durch ein paar Zufälle wird sie aber schließlich die Lehrerin von Prinzessin Elisabeth und ihrer Schwester Margaret. Nun will sie den beiden Prinzessinen den Blick für die Welt öffnen, dass diese es einmal besser machen. Sie fährt mit ihnen U-Bahn, geht in öffentliche Schwimmnäder und macht Weihnachtseinkäufe. Doch nicht nur die Prinzessinen, auch sie wird sich ändern.
Es macht einfach Spaß, diese Geschichte zu lesen und hinter die Kulissen der Royals in England zu blicken. Man erfährt viel Verborgenes und auch Dinge, die man sich gar nicht vorstellen kann. Ich mag, dass man das alles durch die Augen von Marion sieht, weil es so keinen verklärten Blick auf diese Welt gibt. Zudem ist das Buch wirklich gut geschrieben.
Das Buch ist wirklich toll und eröffnet einem ganz neue Welten und Blicke. Es steckt auch mit Kritik nicht zurück. Deswegen gebe ich gerne fünf Sterne.
Rezensionen von Petra:
Wölfin und Pfeilgardist
Age of Trinity - Der Ruf der Nacht von Nalini Singh
Diese Serie ist ungewöhnlich. Es gibt immer wieder neue Paare und das Umfeld entwickelt sich weiter. Die Liebesgeschichte steht für sich allein, die Geschichte die sich um die Liebenden herum bewegt ist eine Fortsetzung, Die Liebenden sind eine Wölfin und ein Pfeilgardist, sie ist die Anführerin ihres Rudels und er ist eine gebrochene Persönlichkeit.
Beide sind überzeugend dargestellt. Die Entwicklung ist rasant und spannend. Daher macht es Spaß die Serie immer weiter zu verfolgen. Wenn man die Einzelbände liest entstehen Fragen die man am besten mit einem weiteren Band beantwortet usw. usw.. Ich bin der Meinung man sollte mit Band 1 anfangen es fehlt sonst zuviel an Hintergrundwissen.
Rezensionen von goejos:
Erstens kommt es anders, zweitens ...
Age of Trinity - Der Ruf der Nacht von Nalini Singh
Patty Watts sitzt 5 Jahre im Gefängnis, weil sie ihre Tochter Rose Gold 18 Jahre lang vergiftet und krank gemacht hat. Doch ein Jahr vor ihrer Entlassung besucht sie Rose Gold wieder im Gefängnis und sie hat auch einen Sohn, Adam. Rose Gold willigt sogar ein, dass Patty nach ihrer Entlassung bei ihr und ihrem Enkel wohnen darf.
wir erfahren in diesem Buch auch, wie es Rose Gold in den 5 Jahren, wo ihre Mutter im Gefängnis war, ergangen ist. Sie machte sich unter anderem auf die Suche nach ihrem Vater. Es beginnt ein zäher Kampf zwischen Mutter um Tochter um die Wiederherstellung einer normalen Beziehung zwischen den Beiden. Und auch die Umgebung macht es ihnen, vor allem Patty, nicht leicht damit. Eine spannende Geschichte, hervorragend geschrieben, immer wechselnd zwischen Rose Gold und Patty. Man kann die Spannung förmlich spüren und liest begeistert bis zum mehr als überraschenden Ende. Ein Buch, welches der Leser vor dem Ende nur ungern aus der Hand legt. Garantiert.
Rezensionen von Lesemama:
Interessante Einblicke
Teatime mit Lilibet von Holden Wendy
Zum Buch:
Marion Crawford ist Lehrerin und soll nun als Lehrerin für die Prinzessinnen von England dienen.
Als sie die Stelle antritt ist alles anders als sie es sich vorgestellt hatte. Prinzessin Lilibet, die heutige Königin, war weltfremd und sehr privilegiert, aber auch sehr weltfremd. So lehrt Marion ihr unter anderem auch U-Bahn fahren, Einkaufen und andere ganz normale Dinge .
..
Meine Meinung:
Ist es Wirklichkeit oder ist es Fiktion? Auf jeden Fall ist es sehr unterhaltsam. So blickt man hinter die Kulissen.
Auch Marion ist eine sehr interessante Person. In der Zeit, kurz vor dem zweiten Weltkrieg, als Frau alleine ins Königshaus. Als Lehrerin zu arbeiten, Prinzessinnen zu erziehen. Das ist eine sehr interessante Sicht auf diese Situation.
Man kommt der Queen näher als man es glaubt und sie ist so herrlich menschlich.eine äußerst spannende, interessante Geschichte mit vielen Einblicken.
Toller Schreibstil, sehr lesenwert und unterhaltsam. Eine total interessante Zeit, sehr bildlich dargestellt und obwohl ich mich bis zum Ende fragte, ob es wirklich wahr ist, oder doch Fiktion, möchte ich gerne daran glauben, dass es wirklich so gewesen ist, denn es macht die Königin so menschlich.
Ein historisches Highlight, sie empfehlenswert.
Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:
Von Nähe und Begreifen
Vati von Monika Helfer
Der Roman schließt an das Vorgängerbuch "Die Bagage" an. In beiden Büchern befasst sich Monika Helfer mit ihrer Familiengeschichte. In diesem Teil geht es um ihren Vater, einen durch Krieg und schlimme Ereignisse gebrochenen Mann.
Die Schilderung der Ereignisse ist eher reduziert auf die Fakten.
Das Schweigen des Vaters, seine zeitweise Abwesenheit sorgen dafür, dass er schwer greifbar ist. Vorallem seine Beweggründe und sein Innenleben lassen sich nur vermuten. Frau Helfer gelingt es ganz gut, die Bruchstücke zusammenzusetzen. Sie baut viele Dialoge ein, auch nachträgliche Bewertungen und Deutungen anderer Familienmitglieder. Es ist erstaunlich wie treffend sie ihre Worte für lange zurückliegende Erinnerungen wählt und mit welcher Kraft diese Beschreibungen wirken. Der "Vati" bleibt trotzdem schwer zu begreifen und die Erzählung sucht seine Nähe.
Die Erzählweise ist sehr angenehm - persönlich aber wenig emotional. Die Autorin selbst wirkt auch etwas unnahbar. So wird es nicht zu dramatisch, ist eher unaufgeregt. Trotzdem hat die Erzählung eine gewisse Spannung und Schwere. Die Kinder wachsen in schwierigen Verhältnissen auf, die Familie schlägt sich so durch. Es ist erstaunlich, dass Monika Helfer ohne Abwehr und Vorwürfe auf ihre Eltern zurückblickt.
Das ist es wohl, eine Annäherung an den unnahbaren Vater, ein Begreifen wollen. Es ist eine berührende und trotzdem distanzierte Familiengeschichte.
Rezensionen von S.:
Eine Frage der Perspektive
Von riesengroß bis klitzeklein von Klee Julia
Schön bunt kommt das Buch von Sabine Rothmund und Julia Klee aus dem Esslinger Verlag auf wertigem Papier daher. Zoom-Bilderbuch wird es genannt. Ein detailreicher Wiesenausschnitt macht Freude, schön groß sind Blumen und Insekten zu sehen. Das kann man sich gut vorstellen. Mittendrin dann eine Kuh laut Text, sie soll herangezoomt erscheinen.
Erklärungsbedarf für die Kleinen! Auch sieht das Tier aus wie eine Ziege bzw. ein Schaf. Plötzlicher Ortswechsel: das Meer. Der Sinn der im Wasser treibenden Milchpackung wird zunächst nicht klar, kleine Fische / Riesenpackung? Vielleicht wäre ein Zoomkreis um die Gegenstände hilfreich. Wieder folgt ein unerklärter Ortswechsel... .
Eigentlich eine schöne Idee, Kontraste und verschiedene Betrachtungsweisen aufzuzeigen. Auch Umweltverschmutzung ist ein wichtiges Thema. Etwas mehr Text hätte uns gefallen, aber in der vorliegenden Form mochten weder meine Kindern noch ich das Buch, den versprochenen Spaß hatten wir nicht. Ausserdem riechen die Seiten unangenehm. Schade.








