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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R:

spannende Jugend-Fantasy-Reihe

Falcon Peak - Wächter der Lüfte (Falcon Peak 1) von Heiko Wolz

Klappentext:

Als der 13-jährige Kendrick in die Heimat seiner verstorbenen Mutter zurückkehrt, um das dortige Internat zu besuchen, merkt er schnell, dass an diesem Ort sonderbare Dinge vor sich gehen. Wohin verschwinden einige von Kendricks Mitschülern heimlich an den Abenden? Warum hat die Lehrerin Ms Bocksworth gerade ihn unter besonders strenger Beobachtung? Warum sind überall in der Schule Greifvögel abgebildet? Und was hat es mit der Felsspitze des sagenumwobenen Falcon Peak auf sich?
Seine Mitschülerinnen Ivy und Sienna wissen mehr als sie zugeben, da ist sich Kendrick sicher.

Doch die Antworten auf seine Fragen führen ihn ausgerechnet zurück in seine eigene Vergangenheit ...

Cover:

Ein atemberaubendes Cover, welches die Blicke allein schon durch die wunderschönen Greifvogel auf sich zieht. Die Szenerie die sich im Gefieder des Vogels abspielt und das Gesamtbild wecken die Neugier und wirken zudem mystisch und spannend zugleich.

Meinung:

Ein lockerer und angenehmer Schreibstil lädt zum Entdecken und genießen dieses tollen Fantasy-Abenteuers ein.

Der Auftakt einer neuen Fantasy-Jugendreihe die nicht nur Kinder ab 10 Jahren geeignet ist, sondern auch Erwachsene ihren Freude daran haben werden. Denn hier werden durchaus Begrifflichkeit verwendet, mit denen die meisten 10 Jährigen noch nicht allzu viel anzufangen wissen. Auch vom Plot her und von den Geschehnissen drumherum würde ich das empfohlene Alter durchaus etwas anheben auf ab ca. 12/13 Jahren. Da sich gerade in den 2-3 Jahren einiges in der Entwicklung tut.

Das Buch selbst ist sehr mystisch, spannend und fesselnd geschrieben und durchaus auch für ältere Fantasy-Fans geeignet.

Die Geschichte um Kendrick und seine Mitschülerinnen Ivy und Siena wird sehr schön erzählt.

Man erlebt die Geschichte aus Kendricks Perspektive in der erzählenden Perspektive aus der dritten Person. Man kommt sehr gut in die einzelnen Charaktere und auch deren Handlungen und Geschehnisse hinein. Die Spannung wird recht gut aufrecht erhalten, auch wenn es zeitweise etwas ruhiger zugeht, so bleibt es jeder Zeit interessant und unterhaltsam. Zum Ende hin scheinen sich dann die Ereignisse regelrecht zu überschlagen, was etwas schade ist, da man hier gern etwas mehr Details erfahren hätte, bevor es dann in einem Cliffhanger endet, welcher neugierig auf den zweiten Band macht.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und auch nicht zu viel vorweg nehmen, um nicht die Spannung und Freude zu verderben.

Toll hat mir auch die Gestaltung des Buches und der einzelnen Kapitel gefallen. Die Kapitellänge ist angemessen und die Gestaltung zu Beginn der Kapitel ist sehr schön und passend gewählt.

Die Geschichte ist rund und macht sehr viel Freude. Sie ist emotional, spannend und unterhaltsam. Auch die Charaktere sind sehr gut durchdacht und man kann es als einen gelungenen Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe bezeichnen.

Gespannt bin ich auch, wie es weitergeht und freue mich sehr auf den nächsten Band.

Fazit:

Eine spannende und gelungene Auftakt Geschichte zu einer neuen Jugend-Fantasy-Reihe, die durchaus auch für ältere Leser sehr gut geeignet ist.

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Rezensionen von Claudia R:

Gärtnern leicht gemacht ...

Das große Ulmer Gartenbuch von Wolfgang Kawollek

Klappentext / Inhalt:

Vom Grundstück zum Gartenparadies: Dieses Buch begleitet Sie zuverlässig durch den Gartenalltag und verleiht jedem Hobbygärtner einen grünen Daumen. Ob Ziergarten mit Gehölzen, Rosen, Stauden und Sommerblumen oder Obst-, Gemüse- und Kräutergarten, ob idyllischer Gartenteich oder sattgrüner Rasen: Es zeigt Ihnen, was Sie für die erfolgreiche Planung, Anlage und Pflege Ihres Gartens wissen müssen.

Erfahren Sie alles über Düngung, Kompost, Schnitt und Pflege, und lesen Sie, wie Sie anfallende Arbeiten fachgerecht ausführen. Mit leicht verständlichen Erklärungen, wertvollen Profi-Tipps, nützlichem Arbeitskalender und über 1000 Pflanzenporträts gelingt das große Gartenglück garantiert!

Cover:

Das Cover ist in grün Tönen gestaltet und zeigt eine Mende Details, die man mit Garten und Pflanzen in Verbindung bringt. So sind neben einer Gießkanne auch Handschuhe, Gartenzwerg, Schubkarre, verschiedene Pflanzen, Rasenmäher, allerhand Tiere und Werkzeuge erkennbar. Das Cover passt gut zum Thema und ist dabei aber nicht zu aufdringlich.

Meinung:

Zu Beginn bekommt man eine kleine Einleitung und Informationen rund um Garten und Grundstück und wie man vom Grundstück zum Gartenparadies kommt und was dafür entscheiden ist. Darauf folgen einige Garten Basics in denen die ersten Grundlagen, wie Bodenkunde, Bodenbearbeitung und vieles mehr vermittelt wird. Darauf folgen verschiedenen Arten von Gärten, angefangen vom Blumengarten, über Gehölze, Obstgarten, Gemüse- und Kräutergarten, sowie viele weitere Varianten. In den verschiedenen Gartentypen wird dann genauer auf die Haltung, Anbau und Bearbeitung der Gärten und Pflanzen eingegangen.

Die Informationen sind sehr übersichtlich und informativ gestaltet, so dass man hier sehr viel lernen und selbst probieren kann.

Untermalt wird das Ganze durch tolle Illustrationen und Fotos, diese veranschaulichen das Wesentliche und runden es sehr gut ab.

Auch kleine Tipps an der Seite und zusätzliche Piktogramme geben einen schnellen und hilfreichen Überblick.

Die Gesamtgestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Auch die Gliederung und die Struktur finde ich in diesem Gartenbuch sehr gelungen. Es ist sehr übersichtlich, hilfreich und informativ. Man kann hier noch allerhand lernen und hat ein tolles Nachschlagewerk rund um Garten, Pflanzen und Natur.

Fazit:

Ein tolles Gartenbuch, mit allerhand hilfreicher Tipps und wissenswerten Fakten.

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Rezensionen von rewareni:

Der Verrat

Der Ring des Herzogs von Ingeborg Menge

Obwohl als Grafen Sohn geboren, wächst der verkrüppelte und hässliche Rudolf bei der Dienerschaft auf, ohne zu wissen, wer er in Wirklichkeit ist. Aber es gibt Menschen, die in ihm ein Potenzial sehen und ihn fördern und erkennen, dass er alles andere als dumm und ungebildet ist. Damit das Herzogtum von Tours auf den Herzog Wolfram oder seine Söhne übergehen kann, missbraucht er dafür den scheinbar einfältigen Rudolf.

Dass dieser auch noch mit Wolframs Nichte Rosa zwangsverheiratet wird, ist Teil seines grausamen Planes. Doch keiner hat mit Rudolfs Ehrgeiz gerechnet, Rosa zu ihrem Recht zu verhelfen und gemeinsam mit seinem Freund Eduard, spielt er scheinbar das Spiel des Grafen mit. Es schlägt Rudolf viel Misstrauen entgegen und auch Rosa weiß nicht, was sie von ihrem einfältig wirkenden Mann halten soll, aber Rudolf ist bereit, alles dafür zu tun, damit die Gerechtigkeit siegt.
,,Der Ring des Herzogs“ wird von der Autorin Ingeborg Menge als ,, Eine Wintergeschichte“ betitelt. Es ist jetzt nicht so, dass der Roman im Winter spielt, sondern, dass es ein märchenhaftes Eintauchen in eine frühere Zeit ist, wo man sich gemütlich zurück lehnen kann und Zeuge wird, wo es Grafen, Soldaten und Diener gibt, die sich alle auf einem Schloss herum tummeln. Es ist eine fiktive Geschichte, die von der Autorin in einer eher einfachen Art und Weise erzählt wird, wo man leicht der Handlung folgen kann und wo man wie in einem Märchen den Kampf Gut gegen Böse miterlebt. Der Schreibstil ist leicht zu lesen und auch die Dialoge gestalten sich einfach und bieten jetzt keine besonderen Ausführungen. Die Geschichte an sich ist gut erzählt und zeigt, wie schnell Vorurteile gefällt sind und man sich oft nur vom Äußeren blenden lässt. Man findet in dem Roman Intrigen, echte Freundschaft und auch Liebe. Es gibt keine Kampfszenen oder sonstige brutale Handlungen. Es ist einfach ein Eintauchen in eine romantische und leichte Liebesgeschichte.

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Rezensionen von Claudia R:

packender Thriller

Blutroter Schatten von Patricia Walter

Klappentext:

Deinem Schatten kannst du nicht entkommen.
Innerhalb weniger Tage werden in München mehrere Leichen gefunden, bei denen jeweils ein Zettel liegt: "Mit den besten Empfehlungen von Thomas Rohde." Die Polizei steht vor einem Rätsel. Denn der verurteilte Serienmörder Rohde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie.

Weiß er, wer der Täter ist? Rohde ist bereit zu sprechen - aber nur mit einer einzigen Person: seiner Tochter Sam. Obwohl sie den Kontakt zu ihrem Vater vor langer Zeit abgebrochen hat, willigt Sam ein - und gerät bald selbst ins Visier des Killers ...

Cover:

Das Cover ist recht düster gehalten. Eine Frau in Türkisen Kleidung, eine Straße entlang laufend, ist erkennbar. Der Rest ist verschleiert in dunklen Grautönen. Einzig die Titelüberschrift sticht durch seine rot-pinke Farbe hervor.

Meinung:

Ein packender und fesselnder Thriller, der bereits von Beginn an Spannung aufbaut. Auch die verschiedenen Blickweisen und der Wechsel zwischen Gegenwartsmomenten und Rückblicken gibt dem Ganzen noch zusätzliche Spannung.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, aber auch sehr rasant und lebendig aufgebaut und lässt sich zudem sehr flüssig lesen.

Die einzelnen Kapitel sind gut gegliedert und auch die Zeit Angaben dienen der Orientierung. Der Plot ist zum Teil recht verschachtelt, löst sich aber nach und nach auf. Hier ist nicht das "Wer" entscheidend, sondern vielmehr das "Wie" alles zusammenhängt.

Von Beginn an wird Spannung aufgebaut und die Szenen sind recht heftig, so dass schlaflose Nächte vorprogrammiert sind. Der Handlungsstrang ist fesselnd aufgebaut und einmal angefangen möchte man hier gar nicht mehr aufhören.

Auch die Charaktere sind gut durchdacht und diesen wurde sehr viel Leben eingehaucht. Emotionen und Gefühle werden sehr gut vermittelt und auch den Handlungen und Geschehnissen kann man sehr gut folgen. Packend und erschreckend, findet man sich fast mitten im Geschehen wieder und kann den Handlungen fast hautnah folgen, was dem Ganzen noch mehr Gänsehautmomente verleiht.

Am Ende wird das Ganze logisch zusammengeführt und plausibel, sowie gelungen abgeschlossen.

Toll fand ich auch die Danksagung, die sich wirklich lohnt zu lesen, da auch diese wirklich etwas Besonderes ist.

Das Ganze Buch ist sehr rund, fesselnd, packend und wirklich empfehlenswert. Mehr kann man dazu eigentlich gar nicht sagen, sondern einfach eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Inhaltlich gehe ich hier nicht weiter auf Details ein, da ich nichts vorweg nehmen möchte, denn dies wäre nicht gut für die Stimmung, denn man sollte den Inhalt wirklich lieber selbst entdecken.

Fazit:

Klare Leseempfehlung für alle Thriller-Fans für diesen packenden, fesselnden und heftigen Thriller, der besonderen Art.

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Rezensionen von Petra:

Sieben Quadratmeter Glück von Marion Hahnfeldt

Gestern hielt ich das Buch " Sieben Quadratmeter Glück-Mein Jahr im Camper " zum ersten mal in der Hand. Mein Plan war es, das Buch mal kurz durchzublättern und dann einen gemütlichen Fernsehabend zu machen. Tja, den Fernseher habe ich dann doch nicht mehr angemacht...
Kompliment an Frau Hahnfeldt.

Es ist ihr gelungen ihr Abenteuer im Wohnwagen so zu erzählen, dass man fast glaubte dabei zu sein.
Ich fror mit ihr im Winter und verfluchte diese ewig zickende Heizung, freute mich im Frühjahr über den Gesang der Vögel und spürte im Sommer die Hitze.
Für alle , die jetzt von dieser Lebensart so richtig begeistert sind, gibt es noch viele wertvolle Tipps. Sogar an ein paar einfache Rezepte für den Campingkocher hat sie gedacht. Man findet in dem Buch aber auch einen Camping-Knigge und Dinge die jeder wissen muss.
Abschließen erzählen noch einige Tiny House Besitzer von ihren Erfahrungen.
Ein lesenswertes Buch!

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Rezensionen von Lagoona:

Hat mich absolut begeistert

Die Clans von Tokito - Lotus und Tiger von Caroline Brinkmann

Die komplette Geschichte spielt in einer Großstadt namens Tokito. In dieser Stadt gibt es nur ein einziges Gesetz, das Gesetz der Clans. Es gibt den Lotusclan, den Federclan, die weiße Hand, die Amphibien, den Affenclan, die Streuner und die Tiger. Jeder Clan lebt nach einembestimmten Motto.

Die einzelnen Clans besiegeln ihre Zugehörigkeit mit einem Symbol ihres Clans als Tattoo an der Hand.

Wer keinem Clan angehört, wer kein Tatoo trägt, der ist den Straßen völlig ausgeliefert.
Interessant finde ich hierbei allerdings, dass man einem Clan nur zugehörig sein kann,wenn man für diesen arbeitet. In Tokito ist eine Anstellung also eines der wichtigsten Dinge überhaupt.

Unsere erster Hauptcharakter ist die etwas rebellische Erin. Erin hat grade ihre Anstellung beim Lotusclan verloren und hat somit keinen Schutz mehr. Es dauert gar nicht lange, da wird sie auch schon verschleppt. Dem zu entkommen gibt es nur eine einzige Lösung. Sie muss einen Deal mit einem Dämonen eingehen, der ihr zwar anbietet sie zu retten, aber gleichzeitig für immer und ewig ihr Schatten sein wird.

Dann gibt es da noch Mikko, Erins große Liebe. Die wunderschöne Ryanne, die sich grade als Schmetterling bei den Geishas des Lostusclans ausbilden lässt und Erins beste Freundin ist. Und es gibt den äußerst interessanten Kiran, der als Phari durch Tokito streift. Alle vier verbindet ein Schicksal und die Wege der Vier kreuzen sich auf mysteriöse Weise immer wieder.

Mein Fazit:


Was für ein großartiges, wunderbares Buch. Mir hat „Die Clans von Tokito“ richtig gut gefallen. Ich finde die Geschichte um Erin und ihre Freunde ist wirklich mal etwas komplett anderes, neues. Es hat mir großen Spaß gemacht sie zu begleiten. Ich bin quasi nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Alleine die Vorstellung in einer Stadt zu leben, in der es solche Gesetze gibt, fand ich einerseits erschreckend, andererseits aber auch sehr spannend.

Ein absolut tolles Buch.

Mein Daumen geht natürlich ganz klar nach oben.
Ich gebe 5 gute Sternchen

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Die Krabbenverkäuferin

Die Verlorenen von Stacey Halls

"Die Verlorenen" ist mir in der Verlagsvorschau bereits aufgefallen - kein Wunder bei dem Cover! Aber ich entschied mich, ihn nicht diesen Frühling zu lesen. Irgendwann mal vielleicht, denn das Thema sprach mich nicht wirklich an. Doch dann bekam ich die Printausgabe vom Verlag zugeschickt und später noch das eBook.

Da ich es nun doch zuhause liegen hatte, wollte ich nur kurz mal reinlesen.

Und ich wurde überrascht. Von der ersten Seite an hat mich Autorin Stacey Halls mitgerissen. Die Geschichte von Bess Bright, die ihr Baby aufgrund ihrer Lebensumstände im Waisenhaus abgibt, hat mich gepackt.

Wie Bess mit sich gerungen hat, das Baby abzugeben, obwohl das damals in ihrem Stand üblich war. Und dann, sechs Jahre später, wie gross ihre Enttäuschung war, als sie ihre Tochter nach abholen wollte, denn endlich hatte sie - hoffentlich - genügend Geld angespart, um das Kind abzulösen, und sie mitgeteilt bekam, dass Clara schon abgeholt wurde. Was danach passierte? Lest es selbst!

Die Autorin lässt uns hinter viele Häusermauern, Wohnsituationen, Familienschicksale und Gesellschaftsschichten blicken, und zeichnet ein eindrückliches Bild von London im 18. Jahrhundert. Sei es das Waisenhaus, das Leben als Krabbenverkäuferin, Kleiderverkäuferin, Fackelträger, Arzt, als reiche Witwe - und nicht zuletzt auch von einem Kind, das alles und trotzdem nichts hat.

Die Geschichte von Bess Bright und ihrer verschwundenen Tochter grundiert auf einer aussergewöhnlichen Idee - solche tollen Geschichten, die man nicht schon hundertmal gelesen hat, mag ich ja eh generell total gerne.

Ich war aber auch mächtig gespannt auf das Ende, denn das hätte voll in die Hose gehen und den Roman zerstören können. Egal, welches Ende Stacey Halls sich ausgedacht hätte, aus dieser Geschichte einigermassen glaubhaft rauszukommen war nicht leicht zu bewältigen. Es durfte also weder zu kitschig noch zu tragisch sein - das ist der Autorin gelungen, obwohl mir das alles fast ein bisschen zu schnell ging und ich zwischendurch gerne noch ein bisschen mehr über Bess Empfindungen gelesen hätte. Aber wie gesagt, das Ende steht auf des Messers Schneide, es war ein schwieriges Unterfangen.

"Die Verlorenen" wird mir auf jeden Fall noch lange in Erinnerung bleiben, für mich ist es einer der besten historischen Romane der letzten Jahre.

Da ich mir den Krabbenhut von Bess nicht vorstellen konnte, hab ich nach einem Bild gesucht. William Hogarth hat diesen Hut in "Die Krabbenverkäuferin" gemalt. Interessant fand ich, dass gegen Ende des Romans ein anderes Bild von ihm erwähnt wird, welches ich mir dann auch gleich angeschaut habe - und muss sage, es passt wirklich perfekt. Dr. Mead hat es treffend ausgewählt.

Fazit: Das berührende Schicksal zweier Frauen und einem Kind fasziniert erzählt. Absolut lesenswert!
5 Punkte.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Nicht ganz so sehr Feel-Good-Story wie erhofft

Die Buchhandlung zum Glück von Wiggs Susan

In letzter Zeit habe ich einige Wohlfühlromane zum Thema Buchhandlungen gelesen, viele davon waren nach einem ähnlichen Handlungsschema aufgebaut, aber dadurch nicht minder bezaubernd. So hatte ich auch an dieses Werk (- erschienen im Januar 2021 bei HarperCollins -) die üblichen Erwartungen: sympathische Hauptfiguren, ein paar liebenswerte Nebenfiguren, eine gemütliche Buchhandlung und jede Menge Gefühl.

Leider hat mich Susan Wiggs' Werk nicht ganz so beglückt zurückgelassen wie erhofft, dennoch gab es einige positive Aspekte.

Zur Handlung:
Am bisher wichtigsten Tag ihrer Karriere erlebt Natalie einen schrecklichen Schicksalsschlag; sie verliert ihren Partner und ihre Mutter bei einem Flugzeugabsturz. Schlimmer noch - sie gibt sich selbst die Schuld am tragischen Ereignis, da sich beide auf dem Weg zu ihr befanden, um sie bei einer betrieblichen Feier zu überraschen. Natalie hatte in dem auf Weinhandel spezialisierten Unternehmen im idyllischen Sonoma, einem der bekanntesten Weinanbaugebiete Kaliforniens, nämlich erst kürzlich eine Beförderung erhalten. Nun zieht sie zurück nach San Francisco, in das hübsche, leicht marode viktorianische Haus, das einst ihr Zuhause gewesen war, denn dort lebt ihr an Demenz erkrankter Großvater Andrew – und auch die Buchhandlung ihrer Mutter Blythe befindet sich im Erdgeschoss. Schnell erkennt Natalie, dass ihr harte Zeiten bevorstehen. Der Laden, so charmant eingerichtet er auch sein mag, steckt in enormen finanziellen Schwierigkeiten und somit gesellen sich zu Natalies Trauer auch Wut und Verzweiflung hinzu. Ein Verkauf kommt für sie und Andrew nicht in Frage, aber all die nötigen Reparaturen am Haus müssen bezahlt werden. Eine Lesung mit dem gefeierten, unverschämt attraktiven Star-Autor Trevor Dashwood könnte die Rettung sein. Und dann ist da auch noch Peach: Handwerker, Musiker (und Vater der jüngsten Stammkundin Dorothy), der Natalie mit Rat und Tat zur Seite steht…

Die mit allerlei Rückblicken gespickte Geschichte ist in dritter Person geschrieben, hauptsächlich aus der Sicht von Natalie und Peach, aber auch von 'Grandy' Andrew. Auf den ersten rund 100 Seiten dreht sich alles um Blythes Tod und Natalies bzw. Andrews Umgang damit. Einerseits lernt man die weibliche Hauptfigur in diesem Leseabschnitt bereits recht gut kennen und einschätzen, andererseits zog sich der Einstieg in die eigentliche Handlung damit für meinen Geschmack zu sehr in die Länge und drückte der Story, ob der offensichtlich traurigen Thematik, einen Stempel unterschwelliger Schwermütigkeit auf, die auch im Laufe der Handlung leider nie ganz verschwand.

Natalie Harper ist eine sympathische junge Frau, die sich in ihrem Job viel zu sehr von gehässigen Kollegen/innen ausnutzen lässt, deren Fehler sie regelmäßig und selbstverständlich ausbügelt. Es ist ja schön, wenn man sich hin und wieder für andere Menschen aufopfert, aber deshalb muss man sich doch nicht alles gefallen lassen. Sehr gut gefiel mir hingegen die Darstellung der innigen Beziehung zwischen Enkeltochter und Großvater.
Peachs Perspektive empfand ich als etwas angenehmer zu lesen; seine Faszination mit der scheinbar gebrochenen Harper wirkt absolut glaubwürdig. Außerdem ist seine kleine Tochter Dorothy einfach entzückend. Hier käme nun eigentlich die Erwähnung der reizenden Nebenfiguren, die allerdings allesamt recht blass blieben und keinen bedeutenden Eindruck bei mir hinterließen; schon wenige Tage nach der Lektüre musste ich ernsthaft überlegen, um mich überhaupt an ihre Namen erinnern zu können. Der Epilog ist in Form von Zeitungsartikel geschrieben, welche den weiteren Lebensverlauf der Hauptfiguren aufzeigen. Dadurch dass ich zu den Protagonisten keine enge Bindung aufbauen konnte, berührte mich ihr Schicksal letztlich nicht sonderlich.

Der erhoffte Charme der Buchhandlung im unter Denkmalschutz stehenden Gebäude kam viel zu kurz; zwar wurde das Interieur beschrieben, aber eine richtige Wohlfühlatmosphäre kam nicht zustande. Dafür lockerten ein Nebenplot zur Familiengeschichte und einige unerwartete Fundstücke das Ganze etwas auf. Auch diesbezüglich hätte ich mir eine intensivere Ausführung gewünscht; doch so dieses Thema wurde nur oberflächlich angerissen.

Fazit: Trauerbewältigung und Neuanfänge, eine von dramatischen Ereignissen geprägte Familiengeschichte und (leider nicht ganz überzeugende) Romantik – all das vor der Kulisse einer Buchhandlung in San Francisco. Das Potential dieser tollen Grundidee wurde meines Erachtens nicht ausgeschöpft, aber es bleibt ein netter Roman für Zwischendurch, dem ich gerne 3 Sterne gebe.

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Rezensionen von Claudia R:

rasanter Cyberpunk Thriller ...

Mars Ultor: Nemesis von David Reimer

Klappentext:

Sollte unsere Zivilisation überleben oder Platz für eine neue machen?
Major Dener ist zurück auf der Erde. Doch statt Ruhe und die versprochene Bonuszahlung zu genießen, wird er zu einem geheimen Briefing im Wayaki Konzern gerufen. Die Ares-Station antwortet nicht mehr, auch die Funkverbindung zur Mars-Basis One ist verstummt.

Major Dener und sein Team werden auf eine riskante Aufklärungsmission geschickt. Doch im Marsorbit erwartet sie eine tödliche Bedrohung, und die Mission gerät außer Kontrolle. Major Dener muss um jeden Preis verhindern, dass die tödliche Gefahr auf der Ares-Station die Erde jemals erreicht. Ein Wettlauf gegen die Zeit entflammt.
Ein packender Cyberpunk-Thriller ganz im Stil des Filmklassikers Blade Runner und der dichten Atmosphäre der Alien-Filme. Eine Zukunftsvision, die uns vielleicht bald einholt ...

Cover:

Das Cover wirkt energiegewaltig und spannend. Eine tolle Skyline im Hintergrund und eine feurige, abenteuerliche Szenerie im Vordergrund machen das Cover besonders und wecken die Neugier auf den Inhalt.

Meinung:

Ein spannender Cyberpunk Thriller, der von Beginn an fesselnd und rasant den Leser gefangen nimmt.

Auch ohne den ersten Teil zu kennen, kam ich sehr gut in die Geschichte, Geschehnisse und Handlungen hinein. Teils gibt es kleinere Rückblicke mit Bezügen auf den ersten Band, so dass man inhaltlich diese Vorkenntnisse nicht unbedingt benötigt, um auch im zweiten Band voranzukommen.

Die verschiedenen Handlungsstränge und die Reise zwischen Mars, Erde, Mars macht das ganze sehr spannend und unterhaltsam.

Ein Cyberpunk Thriller, der nicht den allüblichen Klischees entspricht und sich dadurch aus der Masse hervorhebt und sich sehr angenehm und flüssig lesen lässt.

Der Stil ist abwechslungsreich, vielfältig und fesselnd gestaltet. Die Handlungen und Geschehnisse sind sehr gut beschrieben. Viele Fragen werden aufgeworfen und zu Beginn kommen mehr hinzu, als geklärt werden und zwischen, Freund, Feind, Spion kann hier kaum unterschieden werden, Doch mehr und mehr lichtet sich das Ganze und zum Ende hin werden hier noch einige überraschende Szenarien und Geheimnisse gelüftet, mit denen man so nicht gerechnet hätte.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel vorweg nehmen. Gern empfehle ich hier diese zweibändige Reihe, auch wenn ich den ersten Band selbst noch nicht gelesen habe, so vermute ich, dass auch dieser sehr spannend und angenehm zu lesen ist.

Ein tolle zweibändige Cyberpunk Reihe, die durchaus ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann, aber es sicherlich mehr Spaß macht, beide Bände zu kennen.

Der zweite Band schließt das Abenteuer sehr gut ab und konnte mich sehr gut unterhalten. Auch die Charaktere haben mich überzeugt und das Buch bzw. die Geschichte hat mich gefangenen genommen und in eine andere Welt entführt, dank der tollen Schreibweise des Autors.

Rasant, spannend und fesselnd geht es in diesem Cyberpunk Thriller voran.

Fazit:

Rasant, spannend und fesselnd, sowie die ein oder andere Überraschung, machen diesen zweiten Teil, des Cyberpunk Thrillers, unterhaltsam.

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Rezensionen von Nele33:

Tolle Fortsetzung

Rattenkönig von Pascal Engman

Mit„Rattenkönig“ hat der schwedische Autor Pascal Engman das zweite Buch um die Kriminalkommissarin Vanessa Frank und den ehemaligen Elitesoldaten Nicolas Paredes veröffentlicht.

Nachdem sich Emelie von Karim, ihrem Freund Karim, der in der JVA einsitzt getrennt hat, wird sie kurz darauf ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden.

Schnell ist der Schuldige klar, schließlich hatte Karim an diesem Abend Freigang. Vanessa Frank, die hinzu gezogen wurde denkt erst genauso, aber nachdem sie eine geheime Information erhält weiß sie, dass der Verdächtige nicht der Schuldige sein kann.
Bald gibt es die nächste Tote. Niemand ausser Vanessa sieht einen Zusammenhang, alledrdings erschließt sich ihr der wirkliche Zusammenhang auch nicht.

Der Thriller ist in acht Teile gegliedert, welche immer ein heftiges Zitat zu Anfang stehen haben. Schnell wird dem Leser klar, hier geht es um mehr als um simple Frauenmorde. Doch worum geht es? Pascal Engman hat es auch mit dem zweiten Fall von Vanessa, den sie mit Hilfe von Nicolas zu lösen versucht, geschafft ein gesellschaftliche Thema in den Mittelpunkt zu stellen, welches nicht unbedingt jedem bekannt ist. Es geht um Incel. da möchte ich jetzt auch nicht spoilern.

Die Protagonisten sind super charakterisiert, das Privatleben von Vanessa, Nicolas und den anderen wird konsequent, allerdings nicht zu ausufernd weiter erzählt. Die einzelnen Erzählstränge sind spannend von Anfang an und Celine, eine der Neben-Protagonisten hat mich total begeistert.
Ich freue mich schon auf den dritten Band.

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