Kunden em pfehlungen
Rezensionen von inya:
ein Sommer
Sommer der Träumer von Polly Samson
Die Protagonistin hat in England kein einfaches Leben. Ihre Mutter ist gestorben und nun ist die junge Frau dem launischen und auch gewalttätigen Vater ausgesetzt. Natürlich möchte sie aus diesem Leben ausbrechen. Und so kommt das geheime Erbe ihrer Mutter genau richtig und auch die Einladung der ehemaligen Nachbarin auf die griechische Insel Hydra.
Sie fasst den Entschluss mit ihrem Freund Jimmy auf diese Insel zu fahren. Es ist ihre erste Fernreise. Dort angekommen lernt sie viele spannende Persönlichkeiten kennen, wie den Sänger Leonard Cohen. Umgeben von diesen interessanten und spannenden Persönlichkeiten verlebt die Protagonistin einen ebenso spannenden Sommer, voller Leidenschaft aber auch Drama. Es ist ein gelungener Roman, der mich auf eine ganz besondere Reise nach Griechenland mitgenommen hat. Ich fand ihn gut.
Rezensionen von Sonne3:
wonderful
nonsense von Miku Kumiko
Habe mir nun das ebook dazu gekauft, weil sehr praktisch für zwischendurch. Kurz raus aus dem Alltag - das tut immer gut!
Rezensionen von nanu?!:
Sags dem Drachen
Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor
An Mason Buttle ist alles irgenwie zu viel: Er ist viel zu groß geraten, schwitzt viel zu viel und im Grunde ist er auch viel zu gutmütig.
Er wehrt sich niemals und läßt alles über sich ergehen. Somit ist er für die Jungs in seiner Straße das perfekte Mobbingopfer.
Vor zwei Apfelernten kam Masons bester Freund Benny ums Leben.
Und obwohl Mason dem Leutnant schon alles hundertmal erzählt hat, taucht der trotzdem immer wieder bei Mason auf, und will noch mehr wissen. Denn Mason war der letzte der Benny lebend gesehen hat.
Mason Buttle ist wohl der sanfteste und liebenswürdigste Charakter von dem ich je gelesen habe. Immerzu möchte man Mason in den Arm nehmen und ihm Mut zusprechen.
Mason ist im Kopf etwas langsamer als andere Kinder, das Lesen und Schreiben liegen ihm auch nicht so. Das komplette Buch wird aus Masons Sicht erzählt, dabei fand ich die einfache Erzählweise sehr authentisch. Er hat seine ganz eigene Art, seine Umwelt wahrzunehmen.
Oft ärgert sich Mason, dass er wieder der letzte ist der etwas kapiert, das für alle anderen offensichtlich ist. Seit Benny weg ist, fühlt sich Mason sehr einsam. Seine Gedanken vertraut er dem "Drachen" an, einem Schreibprogramm auf dem Schulcomputer. Dem Drachen kann Mason alles sagen ohne das er Angst haben muss, dumm zu klingen.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, ideal zum Vorlesen. Das Tempo der Geschichte ist Mason angepasst. Es geht sehr gemächlich zu. Der Leser hat Zeit Masons Leben auf der Apfelfarm kennenzulernen, seine Sorgen, Ängste und Verluste, und vor allem, seine Erinnerungen an Benny. Denn wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist immer noch ungeklärt.
Dann lernt Mason den neuen Jungen aus der Nachbarschaft kennen, Calvin ist das genaue Gegenteil von Mason. Mit ihm freundet er sich schnell an und die beiden gehen in ihrer Welt vollkommen auf. Bald schon teilen sie sich ein aufregendes Geheimnis.
Doch dann verschwindet auch Masons neuer Freund, und der Leutnant fordert ausgerechnet von Mason Antworten.
Dieses Buch ist für mich ein echtes Higlight, Mason Buttle wird man nicht so leicht vergessen. Und der Vergleich mit ihm und Forrest Gump auf dem Buchrücken ist völlig unnötig. Denn Mason ist einzigartig!
Rezensionen von brauneye29:
Ganz okay
Der Zirkus von Girifalco von Domenico Dara
Zum Inhalt:
In Girifalco steht der Höhepunkt des Jahres an. Das Fest zur Ehren des Dorfheiligen San Rocco, doch diesmal ist alles anders, denn ein Zirkus hat sich verfahren und ist in Girofalko gelandet und nimmt irgendwie Einfluss auf die Dorfgemeinschaft. Ob es nun zum Besseren oder Schlechten, das muss jeder Leser selbst herausfinden.
Meine Meinung:
Für mein Gefühl plätschert die Geschichte extrem lange einfach vor sich hin, ohne das viel passiert. Klar, irgendwann wird das besser, aber da war für mich schon ein Großteil des Buches gelesen. Der Schreibstil mit den recht kurzen Kapiteln lässt sich aber gut lesen und man muss sich nicht quälen um das Buch zu Ende zu bringen. Allerdings ist es für mich am Ende ein ganz nettes Buch, aber eben auch nicht mehr. Während ich den Vorgänger noch sensationell fand, hat es hier nur zu einem ganz okay gereicht.
Fazit:
Ganz okay
Rezensionen von hexenaugen:
gut lesbarer, fesselnder Roman
Kaßbergen von Patricia Holland Moritz
Zum Inhalt:
Eine Industriestadt am Fuß eines Gebirges voller Erze, Mitte der siebziger Jahre: Die kleine Ulrike zieht nach der Trennung ihrer Eltern zu ihrem Vater nach Kaßbergen, einem Stadtviertel über den Schloten der Stadt, wo die Luft besser ist und die Menschen einander hinter verschlossenen Türen Geschichten von einer glorreichen Vergangenheit erzählen.
Ulrike beginnt schon bald, aus der Enge auszubrechen, und trifft Gonzo, einen Punk, der sie in die Welt der Künstler und Schriftsteller, der Unangepassten einführt. Als er von der Stasi verhaftet wird, ist Ulrike auf sich allein gestellt ..
Meinung:
Das Buch hat mich richtig fesseln können und gibt tiefe Einblicke in das faszinierende Leben eines unangepassten Mädchens und Frau!
Ulrike hat viele Gesichter: Nähe und Distanz, Rückzug und Aktion, Nachdenklichkeit und Mut. Deshalb ist die Figur glaubwürdig und es macht Lust, ihr zu folgen.
Der Spannungsaufbau ist brillant und der Schreibstil von Patricia Holland einfach wunderbar!
Fazit:
Das Buch ist authentisch und reizvoll ... Lesenswert!
Ein gut lesbarer Roman den ich sehr gerne weiterempfehle
Rezensionen von hexenaugen:
fesselnder, spannender Roman
Das Bernsteinmädchen von Hans Meyer zu Düttingdorf
Zum Inhalt:
Neu Boltenhagen, 1938: Als Helena sich in den deutschen Matrosen Karl verliebt, verlässt sie ihre argentinische Heimat und zieht zu ihm an die Ostsee. Doch in den Wirren des Zweiten Weltkriegs werden die Liebenden getrennt, und Helena gebärt einen Sohn. Über siebzig Jahre später erhält dieser ein rätselhaftes Erbe von seiner Mutter.
Mit einem Bernstein und dem Auftrag, seinen deutschen Wurzeln nachzuspüren, reist Robert von Buenos Aires in das vorpommersche Dorf seines Vaters und ist wie vom Donner gerührt. Warum steht auf dem Familiengrab, dass er und Helena hier im Jahr 1945 begraben worden seien? Und wer ist die zweite Frau auf den alten Fotos?
Meinung:
Ich bin noch völlig in der Geschichte gefangen.
Man kann sich die Schauplätze, Verwicklungen und Hauptpersonen vor dem geistigen Auge ausmalen.
Absolut lesenswert und es erweckt Sehnsüchte bei dem Leser.
Ein Buch, dass ich nicht eher weglegen konnte als bis ich es beendet hatte..
Die Personen sind sehr sensible beschrieben, eine wunderschöne Geschichte.
Dieses Buch hat das Potenzial ein Wieder-Lesebuch zu werden.
Es ist absolut nicht vorhersehbar, spannend und sehr gut zu lesen.
Das Bernsteinmädchen ist ein gelungener, leidenschaftlicher, sensibler und berührender Roman, der mir sehr gut gefallen hat und dessen Story fesselnd und spannend war.
Fazit:
Ich habe mitgefiebert und konnte das Buch nicht eher aus der Hand legen als bis ich es beendet hatte.
Für mich ein tolles Buch was ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von Ele:
Band 2 der Wunderfrauen-Trilogie
Die Wunderfrauen von Stephanie Schuster
Die Wunderfrauen – Von allem nur das Beste von Stephanie Schuster, Ebook 391 Seiten, erschienen im Fischer Verlag.
Der zweite Band der Bestseller-Serie »Die Wunderfrauen«: Vier starke Frauen zwischen Wirtschaftswunder und Hippiezeit, zwischen Nylons und Emanzipation, zwischen Liebe und Freundschaft.
Es ist die Zeit der „Swinging Sixties“, das Schicksal der vier Freundinnen kann der Leser in diesem spannenden 2. Band der Trilogie miterleben. Luises Laden läuft gut, von Allem nur das Beste bietet sie hier ihren Kunden an, doch die Konkurrenz ist hart. An ihrer Seite Helga, sie ist alleinerziehend und hat Medizin studiert sie beginnt als Ärztin in der Starnberger Frauenklinik. Marie ist mit Martin verheiratet, hat vier Kinder und mit Hof und Familie viel Arbeit, die ihre Kräfte übersteigt. Annabel, die vierte im Bunde - ihr Familienglück scheint perfekt, als ihre Tochter behindert zur Welt kommt, dieses Unglück entfremdet ihr den Gatten. Doch die „Wunderfrauen“ halten zusammen und miteinander können sie es schaffen.
Jede der einzelnen Damen erzählt ein Stück der Geschichte aus ihrer Sicht, abwechselnd ist Jeder ein Kapitel gewidmet. Was durch die über dem Kapitel vermerkten Namen deutlich gemacht wird. Dadurch ist es dem Lesenden möglich sich einen Überblick über das gesamte Geschehen zu verschaffen. Kursiv sind Liedtexte und die Notizen aus Luises Ladenkunde-Album, zwischen den einzelnen Kapiteln. Mit Rezepten, Ladentipps, Kundengesprächen usw. einfach alles was Luise wert war, festgehalten zu werden, dadurch wurde die Geschichte zusätzlich aufgelockert und belebt. Besondere Freude haben mir Dinge, die ich aus meiner Kindheit kenne, gemacht, z.B. die dreieckigen Sunkistverpackungen, oder die „Was bin ich Sendung“ und die ersten Tupperschüsseln. Stephanie Schuster ist es perfekt gelungen, den Zeitgeist der frühen 60er Jahre einzufangen. Ihr bildhafter Erzählstil hat mich gefesselt. Der Roman strotzt vor Lokal- und Zeitkolorit, wichtige Ereignisse aus den 60igern, z.B. Juri Gagarin der erste Kosmonaut, die Sturmflut in Hamburg, der Mauerbau und die Teilung Deutschlands, sowie die „Ich bin ein Berliner-Ansprache Kennedys in Berlin, sind geschickt in die Erzählung eingebunden.
Im vorliegenden Band ist meine früheste Kinderzeit thematisiert, die Zeit der geburtenstarken Jahrgänge. Die Freude über die erste Waschmaschine und ein Fernseher in der guten Stube, das erste eigene Auto, darüber haben mir meine Eltern immer wieder voller Stolz berichtet. Auch die Flurbereinigung, ein Thema über das ich als Kind oft gehört habe. Einmal begonnen konnte ich nicht mehr zu lesen aufhören, es ist ergreifend welche Probleme gerade Frauen in dieser Zeit zu bewältigen hatten.
Meine Lieblings-Wunderfrau in diesem Band Annabel. Wieviel Leid durch Contergan Familien Anfang der 60er zugefügt wurde ist unermesslich. Dass mir dieses Schicksal erspart wurde habe ich meiner Mutter zu verdanken, die das verordnete Rezept dafür nie in der Apotheke eingelöst hat. Annabel liebt ihre behinderte Tochter ohne Wenn und Aber, da hat sich ihr Mann wirklich mies verhalten, trotzdem hält sie zu ihm und steht ihm treu zur Seite, auch durch Recherchen in Eigeninitiative. Nebenbei ist sie mit ihrer praktischen Art und Tatkraft eine Stütze und Hilfe für Luise, Annabel hat m. E. die größte Entwicklung vollzogen. Aber auch die anderen Frauen mag ich gerne, voller Mitgefühl habe ich die Sorgen einer Jeden geteilt, ihr Handeln konnte ich absolut nachvollziehen, auch die anderen Figuren sind gut charakterisiert und sympathisch, immer wieder hatte ich das Gefühl die agierenden Personen schon lange zu kennen. Da der zweite Teil mit einem völlig unerwarteten Cliffhanger endet, kann ich die Zeit bis zum Erscheinungstermin von Band 3 kaum noch erwarten.
Eine absolute Empfehlung nicht nur für Leserinnen. Für mehr Lesegenuss, die Bücher unbedingt in der Reihenfolge lesen! Von mir 5 Sterne.
Rezensionen von yellowdog:
kompakt
Nur die Wahrheit rettet von Doris Reisinger; Christoph Röhl
Das Thema wird von Anfang an vorgegeben. Die Autoren Doris Reisinger und Christoph Röhl halten Ratzinger mit verantwortlich für ein System, das Missbrauch nicht verhinderte.
Kardinal Ratzinger und auch später als Papst Bendedikt hatte Verantwortung, der er ungenügend nachgekommen war. Er war ein konservativer und hat die Missbrauchsfälle dem ganzen Großen letztlich vermutlich untergeordnet.
Die katholische Kirche über allem. Es sollte alles intern bleiben. Fehlende Transparenz ermöglichte Vertuschung. Dabei hätte Ratzinger mehr tun können.
Doris Reisinger war selbst betroffene, Christoph Röhl ist der Regisseur des Films Verteidiger des Glaubens über Papst Benedikt.
Das Buch ist kompakt und eigentlich ganz gut zu lesen, obwohl das Thema so düster ist. Wer Papst Benedikt verehrt hat, wird nicht erfreut sein, da der Papst kommt nicht gut dabei weg. Es gibt jedoch auch Verteidiger Ratzingers, die dieses Buch ablehnen.
Ob und wie weit die Vorwürfe gerechtfertigt sind, kann ich als Leser nicht beurteilen, aber einige Zusammenhänge scheinen sehr schlüssig zu sein. Und ich nehme den Autoren den aufklärerischen Anspruch ab.
Rezensionen von Gaby 2707:
Auf den Almen geht’s doch auch sündig zu
Auf der Alm da gibt's koa Sünd | Erotische Geschichten von Simona Wiles
Ich habe mich schon darauf gefreut, mal wieder erotische Geschichten aus der Feder von Simona Wiles zu lesen.
Schon beim Cover ahne ich, dass es hier nicht ganz so züchtig zugeht und es entstehen die ersten heißen Bilder im Kopf.
In diesem Buch bekomme ich 11 Geschichten + einen Gutscheincode für eine weitere Internet-Story, in denen die Autorin mich mitnimmt auf die Alm.
Ob in Deutschland, Österreich oder der Schweiz – überall dort kann man sehr gut urlauben und seine Lust neu entdecken und ausleben. Die Natur und die frische Luft fachen die Lust so richtig an. Ich lerne zwei junge Frauen kennen, die sich im Regen in eine Hütte flüchten; 3 Pärchen, die sich hier ganz neu kennenlernen; zwei Jungs, denen die Sennerin die Liebe beibringt; ein Ehepaar, die ihre Lust aufeinander wieder entdecken; ein ganzes Dorf in Feierlaune, was bei den jungen Leuten etwas ausartet. Ich lese, wie ein junger Senner mit seinem Jodler die Menschen im Tal glücklich macht; wie ein Senner seine Sexsklavin findet und ich lerne ein Hotel für Doms und ihre menschlichen Pets kennen.
Wie auch in ihren anderen Büchern erzählt Simona Wiles kleine Geschichten, in die sie die erotischen Handlungen gekonnt und leicht einbaut. Die Protagonisten wirken alle sehr natürlich und echt, lassen alle Hemmungen und Hüllen fallen und mich an ihren ausgelebten Fantasien teilhaben. Die einen haben´s lieber hart, die anderen sinnlich und sexy. Die Beschreibungen lassen trotz ihrer Details viel Raum für die eigene Fantasie.
Auch die einzelnen Hütten kann ich mir mit dem sie umgebenden Bergpanorama gut vorstellen. Steinadler, Murmeltiere und Steinböcke lassen mich noch mehr in die Landschaft oben am Berg eintauchen.
Lässt sich auch unser nächster Hüttenurlaub so gestalten? Wir werden sehen. Anregungen habe ich hier genügend bekommen.
Urlaubsfeeling in einer urigen Bergbauernathmophäre, das man allein oder auch gut zu zweit genießen kann, mit sinnlichen, erotischen Begegnungen, die mich sehr gut unterhalten haben.
Rezensionen von yellowdog:
Husserls Vermächtnis
Der Pater und der Philosoph von Toon Horsten
Wer sich nicht mit Philosophie auskennt, wird dennoch die Namen Nietzsche oder Heidegger kennen. Wer sich auch nur ein wenig mit Philosophie befasst hat, dem wird auch der Name Edmund Husserl ein Begriff sein. Er war ein Philosoph, geboren 1859, gestorben 1938, der viele andere beeinflusste, z.B. auch Martin Heidegger.
Dass das Hauptwerk des jüdischen Philosophen in Nazideutschland nicht vernichtet wurde, ist der Verdienst des flämischen Pater Van Breda und davon erzählt dieses Buch.
Streckenweise war es mir zu wenig Husserl, aber das änderte sich dann wieder als es um die Analyse der Beziehung zwischen Husserl und Martin Heidegger ging.
Schließlich entsteht das Husserl-Archiv unter der Leitung von Van Breda.
Toon Horsten hat die Leistung Van Bredas recherchiert und in diesem Buch auf spannende Art vermittelt.











