Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Ein kleines Juwel
Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor
Mason Buttle ist vielleicht nicht der klagte Mensch, er kann kaum lesen und schreiben, aber er hat ein Herz. Durch seine Schwäche beim Buchstabierwettbewerb findet er nur John und Spott, aber zum Glück gibt es Calvin. Calvin ist klein und schmächtig und wird genauso gehänselt wie Mason.
Aber die beiden sind beste Freunde. Bis Calvin verschwunden ist und Mason mit seinem Verschwinden in Verbindung gebracht wird. Ist doch noch nicht vergessen was mit Masons vorherigem Freund Benny passiert ist ...
Das Cover ist ein echter Hingucker, auch wenn es nicht bunt und auffällig ist. Beim Lesen der Leseprobe war ich ja eigentlich nicht so ganz von der Geschichte überzeugt, aber die begeisterten Stimmen machten mich neugierig, so wollte ich es dann doch lesen.
Und ich habe es nicht bereut. Eigentlich eine recht ruhige Geschichte entpuppt sie sich zu einem wahren Juwel.
Es wurde aus Masons Sicht erzählt und hat mich total in seinen Bann gezogen. Sehr einfühlsamund berührend erzählt Mason, was wirklich geschah, so wie er es wahrgenommen hat.
Ich bin total fasziniert und kann es nur weiterempfehlen. Ein unglaubliches Jugendbuch.
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Auf den Punkt gebracht
Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor
Wieder ein bemerkenswertes Buch von Phil Hubbe.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. HistorikerRezensionen von Lesehörnchen99:
Berührende Geschichte
Warten auf Wind von Kroon Oskar
Vinga ist ein typischer Teenager. Nach der Trennung ihrer Eltern verbringt sie die Sommerferien lieber bei ihrem Großvater auf einer Insel Meer, fernab vom Festland, als mit ihrer neuen Patchworkfamilie.
Dann steht auf einmal Rut vor ihr, Rut ist so ganz anders als Vinga. Vinga liebt die Insel, das einsame Leben.
Rut nicht. Dennoch zieht es die beiden zueinander hin ...
Eine unglaublich berührende Geschichte, teilweise auch sehr überraschend, aber unglaublich einfühlsam erzählt.
Normalerweise schrecken mich Bücher, die irgendwelche Preise gewonnen haben und so hochgelobt werden, eher ab, da ich oft mit dem Stil nichts anfangen kann. Aber dieses Bich ist besonders. Eine so wunderschöne Geschichte, die mich sehr berührt hat.
Ein sehr flüssiger Schreibstil, ich hatte zwar abundzu Probleme mit den für mich doch fremdklingenden Namen, aber wenn man es nicht laut vorlesen muss, spielt es eh keinen Rolle.
Vinga ist so ein einfühlsamer Mensch, so jemanden hätte man gern zur Freundin.
Allerdings ist das Buch anders als die meisten Bücher des Verlages, eher für ältere Leser. Ich würde es erst mit dreizehn, vierzehn Jahren empfehlen. Aber eine richtig schöne Story, absolut empfehlenswert.
Rezensionen von büchernarr:
Berührende Geschichte
Die Verlorenen von Stacey Halls
Wir schreiben das Jahr 1754 in London: Die mittellose Bess bekommt ein Kind . Da sie als unverheiratete ihre kleine Tochter nicht behalten und aufziehen kann, gibt sie sie mit schweren Herzen in dem Foundling Hospital ab. Doch der Kummer ist groß und ihre einzige Hoffnung ist es ihr Kind so schnell wie möglich wieder zurückzuholen und ihm ein richtiges Zuhause zu gönnen.
Nach sechs Jahren hat sie genug als Krabbenverkäuferin geschuftet und gespart und möchte ihr Kind nun zurück. Aber als sie es im Waisenhaus abholen möchte ist die Kleine nicht dort. Sie wurde angeblich schon am nächsten Tag ihrer Einweisung von ihr persönlich angeholt...
Sie begibt sich sofort auf die Suche und findet ihre Tochter schließlich die unterdessen in einem gut situierten Zuhause aufwächst. Nun muss Bess eine Entscheidung treffen: soll sie ihre Tochter dort wegnehmen damit sie mit ihrer leiblichen Mutter aufwächst und ihr all die materiellen Annehmlichkeiten entbehren?
Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildreich und die historischen Kulisse n werden sehr lebendig hervorgebracht, sodass man sich sehr schnell in die Geschichte einfügt und das Kopfkino direkt beginnt. Das ist vor allem bei historischen Romanen sehr wichtig. Die rührende Geschichte ist mit vielen Emotionen besticht, dennoch bleicht die Spannung nicht aus. Das Happy End am Ende ist vielleicht so sehr realistisch, aber nach dem Bangen und Eifern hat es sich sichtlich gelohnt. Deshalb hat es mein Lesevergnügen umso mehr gesteigert. Ich empfehle den Roman zweifellos.
Rezensionen von begine:
Beeindruckende Zeitgeschichte
Sie haben mich nicht gekriegt von Felix Kucher
Der österreichische Schriftsteller Felix Kucher hat mit dem Buch „Sie haben mich nicht gekriegt“ einen wunderbaren Roman geschaffen.
In dem Roman wird abwechselnd der Lebensweg von Tina Modotti und Marie Rosenberg
Für Tina gab es wohl eine wirklich Vorlage. Sie wurde in Norditalien in ärmlichsten Verhältnissen geboren.
Ihr Weg geht über Hollywood, Mexiko , als Kommunistische Agentin in den spanischen Bürgerkrieg.
Marie ist eine Buchhändlertochter und ihr Vater verlangt von ihr, das sie seinen Laden weiterführt. Nach anfänglichem Aufbegehren wird sie eine passionierte Buchhändlerin. Als Jüdin gelingt ihr in letzter Minute die Ausreise nach New York.
Felix Kucher zeichnet beide Wege mit großem Können.
Das einzige, was mir nicht so gefiel, war der schnelle Wechsel, der beiden Geschichten.
Der Roman ist sehr spannend, man zittert mit beiden Frauen.
Ein Roman den ich unbedingt empfehlen möchte.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Sehr humorvoller Einstieg in eine neue Reihe
Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre von Sarah M. Kempen
Sorry , eigentlich heißt sie ja Anniversary, ist in einer Familie aus Wahrsagern aufgewachsen.
Nun ist sie auch auf der Schule für Visionisten und ihr wird eine große Karriere vorhergesagt. War doch ihre Schwester die beste Schülerin und ihre Mutter ist die Leiterin der Akademie.
Nur tut sich Sorry sehr schwer mit der Vorhersage .
..
Ich war auf den ersten Blick in das Cover verliebt. Bunt, Glitzer und Magie, alles was das Leserservice begehrt. Und Akademien oder Internate habe es mir sowieso sehr angetan.
Und was soll ich sagen, ich liebe das Buch und sage der Reihe jetzt mal großartige Abenteuer voraus.
Der Unterrichtsstoff ist humorvoll gewählt. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Die Schüler und Schülerinnen der Akademie sind bunt zusammengewürfelt, für jeden was dabei. Und dann natürlich Sorry, auf die so große Erwartungen liegen. Sie ist einfach sympathisch, witzig und so wunderbar anders.
Ich mochte das Buch sehr gerne. Es war spannend, humorvoll und macht neugierig auf mehr Abenteuer der Visionärsanwärter. Wahrsagen hatte ich auch noch nicht so oft in Büchern und kann es jedem nur empfehlen. Eine gelungener Auftakt.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Feenomenal fantastisch
Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre von Sarah M. Kempen
Elfie ist dreizehn Jahre alt und kommt aus Berlin. Bei einem Schulausflug, an einem Freitag, den dreizehnten, wird sie plötzlich ohnmächtig. Als wäre das nicht schon peinlich genug, erfährt sie, dass sie in einen Feenstrahl geraten ist und nur die dreizehnte Fee vom Berliner Feenzirkel ist .
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Die Zahl dreizehn scheint in der Geschichte eine sehr große Rolle zu spielen.
Zuerst fiel mir bei dem Buch das Cover auf, es ist sehr ansprechend. Von der Autorin las ich zuletzt ein Buch über einen Magierzirkel, daher war ich schon sehr auf das Feenbuch gespannt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, allerdings fand ich die Geschichte zu Beginn etwas langatmig und fast zu ausführlich, was sich aber am Ende als hilfreich entpuppte.
Elfie ist witzig und sympathisch, die romantischen Verwicklungen waren angemessen und passend. Alles in allem war es einfach feenomonal und feentadtisch erzählt und machte richtig viel Lesespaß. Gerne möchte ich noch mehr von der Autorin lesen, sie sxhriebt einfach tolle Kinderbücher, die ein bisschen anders sind und sehr viel Lesegenuss haben.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine böse Satire
Verletzte Gefühle von Alissa Ganijewa
Dieses Buch wurde mir von Dr. Barbara Brunner, jener Agentur für Öffentlichkeitsarbeit, die mich mit seit einigen Jahren mit Lesestoff versorgt, empfohlen. Obwohl ich üblicherweise so meine liebe Not mit russischen Autorinnen und
Autoren habe, habe ich mich auf dieses Buch von Alissa Ganijewa eingelassen.
Die Autorin gilt als neuer Stern des russischen Literaturhimmels und lebt in Moskau.
Worum geht’s?
In einer nicht näher bezeichneten russischen Provinzstadt setzt sich ein unbekannter Mann zu Nikolaj ins Auto und stirbt wenig später. Der Zufall (?) will es, dass Nikolaj bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt.
Als man entdeckt, dass der unbekannte Tote Andrej Ljamzin, der total korrupte Regionalminister für wirtschaftliche Entwicklung, ist, setzt sich eine Spirale der Vertuschung in Bewegung, deren Geschwindigkeit rasend zunimmt.
Ein Seitenblick auf Ljamzins Ehefrau, eine Schuldirektorin, und seine Geliebte offenbaren ein Art Selbstbedienungsladen der Politiker. Die beiden Frauen bedienen sich ungeniert an unterschiedlichen staatlichen Töpfen. Speisen in den teuersten Lokalen, kleiden sich (geschmacklos) in teure Designerfetzen und hängen sich funkelnde Juwelen um den Hals, während auf der anderen Seite die defekte Kanalisation nicht repariert werden kann.
Ein weiterer Blick zeigt, wie die Andersdenkende mundtot gemacht werden. So wird ein Geschichtelehrer, der allzu objektiv unterrichtet aus dem Schuldienst entlassen und ein Journalist, der Vorwürfe gegen einen Oberstaatsanwalt recherchiert, brutal verprügelt wird.
Meine Meinung:
Die Autorin beschreibt eine postkommunistische Welt, in der sich wie ehedem viele der Korruption bedienen, um sich zu bereichern. Es scheint, als hätte sich wenig geändert. Da kommen die Gerüchte um ein Luxusdomizil rund um Wladimir Putin gerade recht (oder zur Unzeit). Hat er oder hat er nicht?
Die Autorin, deren Familie aus der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus stammt, hat eine bitterböse Satire verfasst, die zwei interessante Details aufweist: Zum einen wird das Buch vom kleinen, aber feinen Klagenfurter Wieser-Verlag herausgegeben, obwohl Ganijewas Bücher bislang im Suhrkamp-Verlag auf deutsch erschienen sind und zum anderen, ist just der österreichische Botschafter in Moskau der Übersetzer dieses Werkes. Man kann nur hoffen, dass das nicht zu politischen Verstimmungen führen wird. Es ist ja bekannt, dass Moskau hier sehr empfindlich reagiert.
Mir ist der österreichische Sprachduktus, der sich wohltuend von der bundesdeutschen Sprachmelodie abhebt, gleich aufgefallen.
Fazit:
Eine bitterböse Satire auf korrupte Politiker, die sich so oder so ähnlich grundsätzlich einmal überall auf der Welt stattfinden kann. Die Autorin hat eben eine nicht näher bezeichnete russische Provinzstadt als Schauplatz gewählt. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Komplexer Inhalt gut dargestellt
Iss dich klug! von Manuela Macedonia
Nachdem ich schon von Manuela Macedonia das Buch „Beweg dich! Und dein Gehirn sagt danke!“ gelesen habe, war ich auf ihren neuen Ratgeber sehr gespannt.
Wieder vermittelt die Neurowissenschaftlerin viel Wissen mit Humor und persönlichen Erfahrungen. Faszinierend finde ich vor allem, wie stark sich gesunde Ernährung in der Schwangerschaft auf die kognitiven Fähigkeiten des Kindes auswirken.
Dass Alkohol, Medikamente und Drogen während der Schwangerschaften tabu sein sollten, ist ja nichts Neues aber durch welche Nahrungsmittel bestimmte Hirnzellen stimuliert werden können und vielleicht kleine Einsteins hervorbringen, ist schon sehr interessant.
Diese Thesen sind spannend erzählt, allerdings auch gleichzeitig die (in meinen Augen) klitzekleine Schwäche des Buches: Durch gezielte Ernährung können nur Ungeborene eine größere Gehirnleistung erhalten. Wie man seine aktuelle Klugheit behalten oder vielleicht noch ein wenig verbessern könnte, wird erst im letzten Drittel des Buches erklärt. Dabei hält die Autorin ein Plädoyer für bestimmte Fette und lehnt einseitige Diäten ab.
Mit leicht verständlichen Worten erklärt sie, in welchem Gehirnareal unsere Vorliebe für Süßes wohnt, welches Essen gant sicher schadet und, dass der eine oder andere Fasttag auch dem Gehirn nicht schadet.
Jedem Kapitel steht eine kleine persönliche Anekdote aus der Familie Macedonia voran. Die entzückenden Zeichnungen, die mir schon in „Beweg dich!“ angenehm aufgefallen sind, lockern auch dieses Buch auf.
Fazit:
Ein gelungenes Buch über die komplexen Zusammenhänge von Nahrung und Gehirnleistung, dem ich sehr gerne 4 Sterne gebe.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ein gelungenes Experiment
Reigen Reloaded von Barbara Rieger
Barbara Rieger hat für die Neuauflage von Arthur Schnitzlers „Reigen“ neun Schriftstellerkolleginnen und Kollegen eingeladen, eine Episode in die Gegenwart zu verlagern. Dabei kommen bekannten Namen wie Gertraud Klemm, Daniel Wisser, Petra Ganglbauer und nicht zuletzt Barbara Rieger selbst zu Wort.
Das Experiment, Schnitzlers skandalumwitterten Theaterstück in einen Prosa Text zu verwandeln, darf man als gelungen ansehen. Zum direkten Vergleich ist im Anschluss der Originaltext zu lesen.
Die Aufmachung des Buches aus dem Verlag Kremayr & Scheriau ist gediegen: Hardcover mit Lesebändchen. Schrift und das Design des Covers erinnern an die Wiener Werkstätte von Joseph Hoffmann.
Fazit:
Ein gelungenes Experiment, das auch Literaturfans gefallen wird. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.









