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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lealein1906:

Ein besonderes Mädchen

Elchtage von Malin Klingenberg

"Elchtage" ist in erster Linie ein Buch über das Erwachsenwerden und behandelt vor allem das Thema Freundschaft, aber auch ein bisschen Natur und Umwelt und auch ein bisschen Verliebtsein. Ich finde, es ist ein gelungenes Jugendbuch, auch wenn es vielleicht nicht ganz so im Gedächtnis bleibt.

Deswegen vergebe ich gute drei Sterne.
Johanna ist gerade in die Mittelstufe gekommen. Ihre Freundin Sandra hat aber entschieden, ihre Freizeit lieber mit den "coolen", beliebten Mädchen zu verbringen. Weswegen Johanna nur umso mehr Zeit in ihrer Hütte im Wald verbringt. Dort trifft sie eines Tages Elche, die zum Trinken an den See kommen. Und dann sind sie wieder weg. Ob ein "seltsamer Junge" ihr weiterhelfen kann?
Ich mag die Themen, die in diesem Buch angesprochen werden, die wichtig für Jugendliche sind und ihnen vielleicht helfen können, damit besser klarzukommen. Es wird gut geschildert, wie man eine schwierige Zeit überwinden kann. Johanna ist auch ein toller Charakter. Was mir gerade am Anfang des Buches ein bisschen zu kurz gekommen ist, ist noch ein bisschen mehr Abenteuer. Es war nicht unspannend, das auf keinen Fall, aber es war auch nicht ganz so mitreißend, wie ich es von anderen Büchern kenne. Aber trotzdem habe ich nie darüber nachgedacht, das Buch nicht fertig zu lesen.
Auch der Schreibstil ist nämlich sehr angenehm zu lesen. Die Beschreibungen vom Wald und den Elchen sind sehr gelungen. Ich denke einfach, dass das ein Buch ist, zu dem sich jeder selbst eine Meinung bilden muss.

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Rezensionen von SalMar:

Flaschenfee oje

Maxi von Phlip (1). Vorsicht, Wunschfee! von Anna Ruhe

Als Paula eines Nachmittags die kleine Fee Maxi von Phlip in einer Flasche entdeckt, ahnt sie noch nicht, was eine beurlaubte Wunschfee für ihren Alltag bedeutet. Leider müssen sie gemeinsam feststellen, dass gut gemeinte Taten nicht immer zu guten Taten führen.
Das Buch von Anna Ruhe hat uns zunächst mit seinen außerordentlichen und wunderschönen Illustrationen begeistert.

In diesen erkennt man auch gleich, dass Maxi eine etwas andere Fee ist, die doch ein kleines bisschen an den Pumuckl erinnert: Rote Haare, ganz schön wild, nur ein kleines bisschen frech und mit einem Hang zum Chaos. Nicht ohne Grund musste die kleine Fee ein paar Zauberkräfte einbüßen …
Die Abenteuer, die Paula und Maxi gemeinsam erleben, haben uns in jedem Fall gut unterhalten und die Missverständnisse zwischen Mensch und Fee haben für so einige Lacher gesorgt. Gegen Ende fiebert man außerdem ganz schön mit, ob Paula ihr Leben mit Fee überhaupt auf die Reihe kriegt.
Allerdings war es ein bisschen schade, dass sich die Geschichte am Ende nicht ganz so weit entwickelt, wie wir das erwartet hatten. Vermutlich wird sich diese über mehrere Bände ziehen, das hat den großen Spaß leider etwas getrübt – daher nur knappe 4 Sterne.

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Rezensionen von SalMar:

Abenteuer im Wald

Hüterin des Waldes 1: Hannas Geheimnis von Mona Larch

Als Hanna mit ihren Eltern in das Haus ihrer erst vor kurzem verstorbenen Oma zieht, erfährt sie, dass sie die neue Hüterin des Waldes ist und ihre Aufgabe darin besteht, sich um die Tiere des Waldes zu kümmern. Glücklicherweise finden sich schon bald (zwei- und vierbeinige) Freunde, die ihr dabei helfen, sich zurechtzufinden.

Die Geschichte um Hanna hat so einige „Zutaten“, die uns richtig gut gefallen haben: Das Häuschen der Oma am Waldrand ist ja an sich schon toll, um Abenteuer zu erleben, aber dass sie außerdem noch ein so magisches Geheimnis hatte, macht es natürlich richtig aufregend. Für Unterhaltung hat Flitz, das sprechende Wiesel, gesorgt und an einigen Stellen wird es sogar ein bisschen gruselig. Hanna ist außerdem sehr sympathisch geschrieben, so dass man gerne mitverfolgt, wie sie in ihre Aufgabe hineinwächst – fast ganz ohne die Hilfe der Erwachsenen, aber natürlich unterstützt von ihren neuen Freunden.
Da wir das Buch zum Vorlesen genutzt haben, war es fast ein bisschen zu schnell vorbei. Aber Hannas Erkundungstouren durch den Wald haben in jedem Fall Lust auf weitere Abenteuer mit ihr gemacht – und darauf, selbst ein bisschen die Natur erkunden zu gehen.

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Rezensionen von liesmal:

Menschlich durch Fürsorge und Zuneigung?

Sprich mit mir von T. C. Boyle

Wäre die Studentin Aimee nicht so lustlos und antriebslos gewesen, dann hätte sie Sam wahrscheinlich nie kennengelernt. Den Fernseher hatte sie aus Langeweile eingeschaltet und durch diesen Zufall Professor Guy Schermerhorn und den Schimpansen Sam in einer Ratesendung entdeckt. Sam beherrscht die Gebärdensprache, der Professor glaubt an das Menschliche in Sam und will das in einer Studie beweisen.

Aimee bewirbt sich beim Professor als Hilfskraft…
…und bei einem ersten Treffen ist sofort erkennbar: Sam und Aimee sind auf einer Wellenlänge, es scheint wie Liebe auf den ersten Blick. Natürlich darf sie bleiben.
Ein zweiter Erzählstrang lässt viele Fragezeichen entstehen: ein Käfig, darin ein Wesen, das Angst hat. Ist es ein Schimpanse? Ist es Sam? Wer spricht und wer ist es, der sich „an sie“ erinnert?
„Sprich mit mir“ von T. C. Boyle ist eine faszinierende Geschichte, gewürzt mit einer Prise Humor, voller Fürsorge, Liebe, viel Arbeit und erstaunlichen Erkenntnissen auf der einen Seite – auf der anderen Seite aber traurig, erschreckend und auf jeden Fall nachdenkenswert, vor allem in Hinblick darauf, wie die Tiere zu den Menschen und damit in Gefangenschaft gelangen.
Der Schreibstil hat mir gefallen: einfach, aber fesselnd. Ich liebe Bücher, in denen dieselben Szenen aus verschiedenen Sichtweisen dargestellt werden, das ist T. C. Boyle hervorragend gelungen.
Vom Schutzumschlag des Covers lächelt mich ein Schimpanse an, dargestellt nur durch Augen, Nase, Mund. Auch auf dem Einband, der orange-bräunlich und leicht gescheckt ist, blickt mich derselbe Schimpanse an, auf der Vorderseite des Buches diesmal eher erstaunt oder sogar erschrocken, auf der Rückseite wieder fröhlich.

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Rezensionen von yellowdog:

Die blutigen Hände des Schlächters

Sprich mit mir von T. C. Boyle

Magie der Nacht ist eine feine Novelle mit einem emotional verletzten Protagonisten.
Bredanekh zog in den Krieg, bei der Heimkehr fand er seine Familie ermordet vor. Seitdem treibt den Magier die Rache umher.
Ich mag solch ambivalente Charaktere, die mit ihrem inneren Zustand kämpfen müssen und irgendwo zwischen verzweifelt und böse stehen.

Die Novelle hat einiges zu bieten, wirkt aber auch leicht überfrachtet.

Es ist eine mittelalterlich angehauchte Fantasywelt, die die Autorin Madeleine Puljic aufbaut. Es ist außerdem die Vorgeschichte zu einem größeren Werk.

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Rezensionen von Lilli33:

Hoch spannend und klasse aufgebaut

Rattenkönig von Pascal Engman


Hoch spannend und klasse aufgebaut

Inhalt:
Die Ex-Freundin eines Gewalttäters wird ermordet. Er hatte ihr mit dem Tod gedroht. Doch ist er wirklich der Täter? Als eine weitere junge Frau ermordet wird, beginnt die Stockholmer Kommissarin Vanessa Frank, nach Verbindungen zu suchen.

Meine Meinung:
Mit „Rattenkönig“ ist Pascal Engman eine grandiose Fortsetzung der Reihe um die charismatische Stockholmer Ermittlerin Vanessa Frank gelungen.

Dies ist von der ersten bis zur letzten Seite eine atemberaubende Story, die sich aus vielen verschiedenen Handlungssträngen zusammengesetzt. Diese greifen wie ein Schweizer Uhrwerk perfekt ineinander und ergeben eine runde Geschichte.

Relativ kurze Kapitel, oft mit Cliffhanger am Ende, erzeugen jede Menge Spannung. Perspektivwechsel sorgen für Abwechslung. Hier kommt garantiert keine Langeweile auf! Besonders gut gefiel mir, dass nicht nur aus Sicht der Ermittlerin erzählt wird, sondern auch eine junge Journalistin maßgeblich an der Aufklärung der Verbrechen beteiligt ist. Auch der sympathische ehemalige Elitesoldat Nicolas Paredes ist wieder mit von der Partie.

Trotz kurzer Einschübe aus der Sicht des Täters ist dieser für die Leser*innen lange Zeit nicht zu identifizieren. Genauso wenig natürlich für die Polizei. Und als es dann endlich „klick“ macht, ist es schon fast zu spät … Es kommt zu einem rasanten Showdown.

Mir hat schon der 1. Band, „Feuerland“ gut gefallen, aber mit „Rattenkönig“ legt Pascal Engman die Latte noch ein gutes Stück höher. Ich war restlos begeistert. Das Buch kann übrigens auch gut ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Die bisherigen Bände der Vanessa-Frank-Reihe:
1. Feuerland
2. Rattenkönig

ACHTUNG TRIGGERWARNUNG (bei Bedarf bitte rückwärts lesen):
GNUGITLAWEGREV DIZIUS

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Rezensionen von yellowdog:

lebhaft erzählter historischer Roman

Die Verlorenen von Stacey Halls

Der Roman Die Verlorenen von Stacey Halls schwelgt in der besonderen Zeit Mitte des 18.Jahrhunderts in London.
Der erste Teil zeigt die Armut und Notlage von der jungen Bess, die ihr neugeborenes Baby in ein Waisenhaus weggeben muss. Der Vater ist tot. Nach 6 Jahren will sie ihre Tochter zurückholen, erfährt aber, dass diese schon 1 Tag später wieder abgeholt wurde.

In Zweiten Teil ändert sich die Stimmung ein wenig. Unter falscher Identität wird sie Kindermädchen bei ihrer Tochter, die bei einer reichen Frau lebt. Auch ein erzählerischer Perspektivwechsel erfolgt, davon profitiert das Buch. Alexandra Callard lebt sehr zurückgezogen, sie ist eine zweite wichtige Figur, die die Handlung trägt.

Man bekommt von dem Buch, was zu erwarten war. Der Stil ist dicht und erzeugt lebhafte Bilder, fast wie ein großer Kinofilm.
Zwar ist es kein anspruchsvoller historischer Roman, aber er erzählt seine Geschichte konsequent. Außerdem steigert sich der Roman kontinuierlich.

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Rezensionen von Lesemama:

Ich bin total überrascht

Fürchtet uns, wir sind die Zukunft von Lea-Lina Oppermann

Zum Buch:
Theo wurde als Student auf einer Musikakademie aufgenommen. Theo war aber bisher ein Einzelgänger und er tut sich auch zu Beginn etwas schwer. Dann lernt er auf einer Party seine Mitstudenten Aida, Raul, Valentin und Philis kennen. Und plötzlich ist die Musik nicht mehr so wichtig, denn sie sind DIE ZUKUNFT .

..

Meine Meinung:
Ich bin total überrascht von dem Buch. Ich weiß gar nicht so genau was sich erwartet hatte, aber definitiv nicht so eine starke Geschichte.
Das Cover finde ich irgendwie nicht so den Bringer, es erinnert irgendwie eher an einen Krimi oder Thriller, aber nicht an eine so einfühlsamen Roman über junge Menschen, die noch ganz am Anfang ihres Lebens, ihrer Ausbildung stehen.

Theo ist total niedlich, ein kleiner, verträumten Musiker, der bisher nur für seine Musik gelebt hat. Die "Freunde" sind sonderbar, einzigartig und besonders. Viele tolle, interessante Charaktere. Allerdings hätte die Atmosphäre in der Akademie gerne etwas besser beschrieben werden dürfen.

Die Geschichte hat mich sehr berührt, sehr gut unterhalten und total überrascht, Positiv. Sehr einfühlsam erzählt und absolut empfehlenswert.

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Rezensionen von melanie82:

Ein Hoch auf die rosarote Brille!

Rosarotes Glück von Susan Sideropoulos

„Rosarotes Glück“ ist ein unglaubliches positives und herzliches Buch. Wie es der Klappentext schon andeutet, nimmt uns Susan Sideropoulos darin mit in ihr Leben. Es ist also nicht einfach ein Ratgeber oder eine Aneinanderreihung von stumpfen Motivationssprüchen, sondern es werden aus biographischen Elementen Lehren gezogen und vermittelt.

Das Ganze geschieht in einem Plauderton, so dass man das Gefühl hat, man verbringt einen schönen Abend mit einer guten Freundin und philosophiert über das Leben. Sicher hat man vieles schon mal irgendwo gehört oder gelesen, aber das tut der positiven Message des Buches keinen Abbruch. An einer Stelle im Buch sagt sie, dass es ja oft so ist, dass man manches schon 100x gehört hat, aber es dann doch beim 101. Mal plötzlich Klick macht, weil man dann dafür bereit ist. Genau das trifft auch bei dem Buch zu: an einigen Stellen musste ich lachen, schmunzeln, innerlich zustimmen und es hat mich dazu gebracht, bestimmte Aspekte zu überdenken bzw. noch einmal eine andere Perspektive dazu einzunehmen.

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Rezensionen von Streiflicht:

Spannend und undurchsichtig

Chienbäse von Ina Haller

Dieses Buch klingt sehr spannend und genau das ist es auch - bis zur letzten Seite. Die Handlung ist undurchsichtig und so wird man als Leser auch immer wieder auf falsche Fährten geschickt und kann so bis zum Ende miträtseln. Das mochte ich sehr. Die Hauptfigur Samantha war mir sofort sympathisch und ich habe mit ihr mitgefiebert und mitgelitten - da hatte es das Schicksal oder die Autorin gar nicht so gut mit ihr gemeint, sie musste einiges aushalten in diesem Roman.

Gut fand ich die Verbindung zwischen dem Mord und dem Privatleben von Sam. Sie ist keine Polizistin oder sonstige Ermittlerin, dadurch hat man als Leser auch nochmal einen anderen Blick auf das Geschehen, als es sonst oft in Krimis ist. Gut gefallen hat mir auch der Lokalkolorit. Man erfährt einiges über die Schweiz im Allgemeinen und über Liestal und die Region. Umso schöner in einer Zeit, in der man selbst nicht reisen kann.

Es gibt bereits zwei Vorgängerromane mit der gleichen Hauptfigur, die ich allerdings nicht kenne - das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Auch für Quereinsteiger ist das Buch bestens geeignet und gut lesbar. Gerne wieder, gerne mehr von Sam! Und bis dahin kann ich ja auch die ersten beiden Bände lesen...

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