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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

Aktuell & erschreckend

Calypsos Irrfahrt von Cornelia Franz

In ihrem Buch „Calypsos Irrfahrt: Nala und Mohs Flucht über das Mittelmeer“ greift die Autorin Cornelia Franz ein aktuelles Thema auf. Sie beschreibt stellvertretend für viele Kinder das Schicksal der Flüchtlingskinder Nala und Moh.

Die Geschwister Nala und Moh sind von einem Flüchtlingsboot gefallen.

Zur gleichen Zeit macht Oscar mit ihren Eltern einen vierwöchigen Segeltörn im Mittelmeer. Gerade noch rechtzeitig und am Ende ihrer Kräfte werden die Geschwister von Oscar entdeckt und gerettet. Aber noch sind sie nur aus dem Wasser gerettet, das bedeutet leider noch lange keine Sicherheit. Kein Land will sie haben, sie dürfen nicht von Bord und je länger sie unterwegs sind, desto mehr freunden sich Oscar, Nala und Moh an.

Die Geschichte der Geschwister ist berührend. Was sie durchmachen mussten ist erschreckend, geht unter die Haut und vergisst man nicht so schnell wieder, da man beim Lesen weiß, dass dieses Schicksal eines von vielen ist, die jeden Tag stattfinden.

Der Schreibstil von Cornelia Franz ist lebendig und bildhaft. Man leidet mit dem Schicksal der Flüchtlingskinder, spürt das enger werdende Band zwischen ihnen und Oscar und hofft und wünscht sich mit jeder Seite, dass sich alles zum Guten wendet.

Hier wird eine aktuelle Problematik kindgerecht dargestellt aber keineswegs beschönigt. Ein durchweg authentisches Buch, das ich als Schullektüre begrüßen würde.

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Rezensionen von barbara.liest:

Eine Freundschaft fürs Leben?

Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor

Mason erzählt hier seine Geschichte.
Er ist Waisenkind, Mobbingopfer und in der Schule auch nicht bei den leistungsstärksten Kindern dabei. Er ist etwas zu groß geraten, schwitzt andauernd aber ist von seinem Charakter her einfach nett, empathisch und liebevoll.
Sein bester Freund Benny ist vor einem Jahr auf der Apfelplantage seiner Großmutter tödlich verunglückt, immer wieder wird Mason zu diesem Vorfall befragt.

Dann freundet sich Mason mit Calvin an, der ebenfalls von den Mitschülern gemobbt wird. Die beiden sind ein Team, bis auch Calvin plötzlich verschwindet.
Erwähnenswert ist auch die nette Schulsozialarbeiterin die sich sehr für ihre Schützlinge einsetzt.

In einfacher Sprache und kurz gehaltenen Sätzen werden in diesem Buch die Themen Tod, Waisenkind, Freundschaft Mobbing und Einsamkeit behandelt.
Die Geschichte geht tief ins Herz hinein und berührt den Leser mehrfach.

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Rezensionen von gletscherwoelfchen:

Gefühlvoll, emotional und einfach echt!

Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor

Vingas Eltern leben getrennt, auch echte Freunde hat sie keine. Einzig und allein auf der Insel ihres Großvaters findet sie Trost und Wärme. Jeden Sommer darf Vinga ihn besuchen und an ihrer Schnigge, einem kleinen Boot, arbeiten.
Aber plötzlich taucht Rut auf. Rut, die das Meer und die Insel hasst und das komplette Gegenteil von Vinga ist, sie aber dennoch ein Gefühl von Geborgenheit verspüren lässt.

..

Müssten wir "Warten auf Wind" mit drei Worten beschreiben, würden wir uns vermutlich auf die Begriffe "gefühlvoll", "emotional" und "echt" beschränken. Wir finden, dass diese Worte perfekt auf dieses Buch zutreffen.
Denn dieses Kinderbuch von Oskar Kroon ist von Grund auf ehrlich und beschreibt auf eine einzigartige Art und Weise Vingas Erlebnisse. Diese sind durchzogen von zahlreichen eindringlichen Emotionen, vor allem Schmerz und Trauer sind hier ein Begriff.
Mit seinem wundervollen Schreibstil schafft der Autor es hervorragend, jene Emotionen authentisch und den Leser mitten ins Herz treffend zu beschreiben.

Für mich hat gerade dieser Aspekt das Buch so besonders gemacht.
Meine junge Mitleserin hingegen hat sich etwas daran gestört. Für sie war die Atmosphäre teils zu drückend, manchmal hat sich die Geschichte - gerade weil sie sich eher dem Genre "Literatur" zuwendet - ihrer Meinung nach doch sehr gezogen.
Durch den doch recht anspruchsvollen Stil ist "Warten auf Wind" daher nichts für jedermann. Gerade junge Leser könnten ihre Probleme damit haben. Und das gerade, wenn eher weniger Durchhaltevermögen besteht.

Ich finde jedoch, dass sich das Warten definitiv lohnt. Ja, dieses Buch hat seine Längen. Gleichzeitig aber sind es genau die sanften Töne, die plätschernde Handlung und ruhige Protagonistin, die es lesenswert machen.

Wir empfehlen das Buch ab etwa 13 Jahren weiter und möchten nochmals darauf verweisen, dass es sich hierbei um kein actiongeladenes oder mal locker nebenbei lesbares Kinderbuch handelt. "Warten auf Wind" ist ebenso eindringlich wie authentisch und auf eine wunderschöne Weise einzigartig.
4/5 Sterne

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Rezensionen von brauneye29:

Berührende Geschichte der Schwabenkinder

Als wir uns die Welt versprachen von Romina Casagrande

Zum Inhalt: Edna begibt sich auf eine Reise, zu Jacob. Denn sie will ein Versprechen einlösen. Die beiden haben wie so viele Kinder als sogenannte Schwabenkinder auf schwäbischen Höfen hart arbeiten müssen wie tausende Bergbauernkindern vor ihnen. Und sie wollten sich nie trennen, doch im zweiten Weltkrieg verlieren sie sich.

Meine Meinung: Wieder einmal habe ich in einem Roman eine Geschichte gelesen, die einen historischen Hintergrund hat und mir völlig unbekannt war. Ich hatte noch nie von den Schwabenkindern gehört und fand es ungeheuer interessant zu lesen. Auch wie die Geschichte erzählt wurde, hat mir gut gefallen. Einerseits die Reise von Edna, die zu Jacob gelangen will und andererseits die Geschichte der Vergangenheit. Der Schreibstil ist sehr gut und lässt sich sehr angenehm lesen. Edna als Protagonistin hat mir richtig gut gefallen. Das wäre so eine Person, die man gerne kennen lernen würde. Fazit: Berührende Geschichte der Schwabenkinder

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Rezensionen von brauneye29:

Kindgerecht erzählt

Mission Hollercamp Band 1 - Der unheimliche Fremde von Lena Hach

Zum Inhalt: Urlaub heißt für Leon, Emily und Jakub Campingplatz Hollercamp. Sie freuen sich auf unbeschwerte Wochen, doch diesmal geschehen sonderbare Dinge. Dinge verschwinden oder werden manipuliert. Steckt der Fremde dahinter? Die Kinder wollen herausfinden, was vor sich geht. Meine Meinung: Das Buch ist total schön geschrieben.

Gerade diese eingestreuten Kommentare und kleinen Illustrationen haben mir richtig gut gefallen. Schön fand ich szvh, dass eins der Kinder eine Behinderung hat und deswegen Hörgeräte trägt. So wird ganz nebenher eine Behinderung zur Normalität gemacht, was ich total gut finde. Die Geschichte ist altersgerecht geschrieben und hat auch eine gewisse Spannung. Die Protagonisten sind interessant und ich kann mir vorstellen, dass das Buch Mädchen und Jungen anspricht. Ich würde die Fortsetzung auch lesen wollen. Fazit: Kindgerecht erzählt

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Rezensionen von Books&cat's :

Sehr fesselnd

Genug von Louise Juhl Dalsgaard

Das Buch ist sehr einfach zu lesen und gut verständlich.
Es hat mich so krass gefesselt das ich es an einem Tag gelesen habe. Ich muss dazu sagen das ich Bücher über solche Themen und ähnliche Themen schon immer sehr verschlungen habe und auch gerne ein zweites und drittes mal lese. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen, weil ich einfach wissen wollte, wissen musste wie es weitergeht.

Ich wollte unbedingt wissen ob sie wieder gesund wird oder den Kampf verliert.
Das einzige das ich schade fand, dass man nichts mehr von Kaspar erfährt. Die Geschichte handelte ja auch nicht von ihm, trotzdem wäre es sehr interessant gewesen was mit ihm passiert ist.
Die Autorin hat finde ich sehr gut beschrieben, wie man sich mit Anorexie fühlt. Ich fand die Berichte von Assistenzarzt, Oberarzt, Psychiater und Sozialarbeiterin zwischendurch sehr passend.

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Rezensionen von begine:

Schicksalshaft

Als wir uns die Welt versprachen von Romina Casagrande




Die Schriftstellerin Romina Casagrande führt uns in ihrem Roman „Als wir uns die Welt versprachen“ in die Vergangenheit Tirols.

Edna entdeckt in einer Zeitschrift ein Foto ihres Kindheitsfreundes Jacob. Sie wurden durch den Weltkrieg auseinander gerissen und sie will ihn jetzt besuchen, denn es gibt da ein paar Missverständnisse.

Die beiden Kinder haben eine schwierige Kindheit als Schwabenkindeer erlebt. Es ist eine bewegende anrührende Geschichte.

Da macht sich jetzt die alte Edna mit ihrem Papagei Emil auf den Weg, von Südtirol nach Deutschland. Wie sie diese Reise bestreitet ist schwer, teilweise lustig, aber immer mit ernste Hintergrund, ist spannend.

Die Autorin hat das Bild dieser Protagonist liebevoll gewebt.

Sie lässt die Schicksale der Zeit akut erscheinen. Teilweise erinnert mich der Roman an meine Vorfahren, die in der Kindheit ähnliches erlebten.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Ein emotionaler Jobtausch

Happy Ever After - Wo Geschichten neu beginnen von Jenny Colgan

Der Bus ist wieder unterwegs! Allerdings nicht der Bücherbus, obwohl es natürlich ein Wiedersehen mit Nina und Zoe aus den ersten beiden Bänden gibt, sondern der Sanitätsbus - naja, ehrlich gesagt ist es ein ganz normales Auto, mit dem Lissa zur Arbeit fährt, aber die vier Räder hat ihr Auto mit dem Bus gemeinsam.

Lissa ist mobile Krankenschwester, macht Nachbehandlungen und somit Hausbesuche. Als sie nach einem traumatischen Ereignis nicht mehr dieselbe ist und ihre Arbeit darunter leidet, wird sie vom NHS angefragt, ob sie nicht für drei Monate einen Jobtausch machen möchte, um zur Ruhe zu kommen.

Tauschen soll sie mit dem Schotten Cormac, der ihr Berufszwilling ist. Er lebt im, den Lesern bekannten und, sehr beschaulichen schottischen Kirrinfief und macht den gleichen Job wie Lissa. Nur in der viel ruhigeren Landleben-Atmosphäre als Lissa im hektischen London. Auch er braucht dringend mal einen Tapetenwechsel und so geht es sehr schnell, bis die beiden ihre Plätze und Wohnungen tauschen.

Die Gegenüberstellung zwischen dem urbanen London und dem schottischen Hochland ist der Autorin gut gelungen. Es gibt kein besser oder schlechter, nur ein anders. Wie sich Cormac in London schlägt und wie es Lissa in Schottland gefällt, und wie die beiden sich per Chat austauschen, erst misstrauisch, dann immer offener, wird sehr schön erzählt.

Der Schreibstil von Jenny Colgan gefällt mir wie immer sehr gut. Mal schreibt sie aus Lissas, mal aus Cormacs Sicht und manchmal auch aus der von beiden und spricht die Leserinnen direkt an. Letzteres mag ich normalerweise nicht, aber bei Colgan passt es einfach, wenn sie dies als Stilmittel benutzt. So flog ich fast durch die 512 Seiten. Die erzählte Geschichte war auch einfach viel zu interessant, um lange Lesepausen einzulegen.

"Wo Geschichten neu beginnen" hat bedingt durch den Beruf der Protagonisten eine viel tiefere Ebene als man sich von früheren Büchern der Autorin gewohnt ist.

Trotzdem kommt der Humor nicht zu kurz. Nur schon die kulturellen Unterschiede zwischen den Engländern und den Schotten sorgen für einige Missverständnisse bei den Beteiligten und viele Lacher bei den Leserinnen.

Die teilweise schweren Themen werden gut angegangen, so dass dieser Jobtausch-Roman auf eine spezielle und ruhige Art gleichzeitig leicht romantisch und doch sehr real daher kommt.

Fazit: Dieser emotionale und amüsante schottisch-englische Jobtausch ist seine Lesezeit mehr als wert.
5 Punkte.

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Rezensionen von begine:

Das Bild des Kilimandscharo

Am siebten Tag flog ich zurück von Arnold Stadler



Der bekannte Schriftsteller Arnold Stadler spielt in seinem Roman „Am siebten Tag flog ich zurück“ mit Worten und miteinem psychologischen Plauderton.
Hinter dem Icherzähler erkennt man Arno Stadler.
Er soll eine Reportage über eine Reise zum Kilimandscharo schreiben. Ihm reicht es den Berg von unten anzusehen.

Das Werk sprudelt über von kleinen Anekdoten zu lebenden und toten berühmter Persönlichkeiten.

Sich selber vergleicht der Autor sich mit Don Quichotte.

Das Buch ist ein brillantes poetisches Werk mit Humor, das sich locker und gut liest.

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Rezensionen von begine:

Verschiedene Ansichten

Solikante Solo von Björn Kern



Solikante Solo, ist ein Roman von dem Schriftsteller Björn Kern.
Es geht um ein Elternpaar Jan und Ruth und seine kleine Tochter.
Jan hat sich in Solikante eine Burg gekauft, die er in Stand setzen will. Er will seinem Kind eine gesunde Luft verschaffen.
Ruth arbeitet und lebt lieber in Berlin.

Irgendwie sind sich beide nicht einig.
Sie können nicht miteinander und auch nicht ohne einander. Leider waren mir beide Personen nicht sehr sympathisch.
Der Autor beschreibt die Bewohner des Ortes ziemlich skurril. Die ganze Geschichte ist etwas grotesk, liest sich aber gut.

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