Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Philiene :
Großartige Idee
Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub
Was für ein großartiges Buch.
Was für eine Idee, einfach eine der Töchter aus Stolz und Vorurteil zu einer Hexe zu machen und so die Geschichte ganz neu zu interpretieren. Ehrlich gesagt habe ich zwar schon viel von dem Roman gehört, ihn aber noch nicht gelesen, daher bin ich völlig unvoreingenommen an das Buch gerangegangen und es hat mich wirklich sehr gut unterhalten.
Lydia die jüngsten der Schwestern ist in dieser Version eine Hexe und erzählt uns ihre Geschichte. Das ist so witzig und unterhaltsam das ich das Buch in kurzer Zeit gelesen habe.
Da wird eine Katze zur Schwester und der Rest der Familie bekommt davon nichts mit.
Die Geschichte wird uns aus Sicht von Lydia erzählt und erzählt einerseits von ihrer Leben zu dem Zeitpunkt an dem sie ihre Geschichte erzählt und andererseits in Rückblicken aus ihrem Leben. Das ist vielleicht etwas anders als im Original, aber im großen und ganzen hält sich die Geschichte ans Original.
Ich mochte Lydia die nicht nur mit ihrem Dasein als Hexe zurechtkommen muss, sondern auch mit einer Ehe in die sie sich selbst hineinkatapultiert hat.
Sicher ist es immer eine große Herausforderung sich an so bekannte Romane heranzuwagen, hier ist es aber meiner Meinung nach sehr gelungen.
Ich war begeistert.
Rezensionen von Murksy:
Bitterböse Rache
Das habe ich wegen dir getan von John Lanchester
Als ihr Mann plötzlich und unerwartet stirbt, ist Kate am Boden zerstört. Ihr eigensinniger, unvergleichlicher, sie liebender Partner ist nicht mehr da. Und in die Trauer fällt dann auch noch eine neue Serie, die Teile ihres gemeinsamen Lebens fast wörtlich wiedergibt. Für Kate bricht eine Welt zusammen.
Wer kann das alles gewusst haben? Und hat ihr Mann sie betrogen, hintergangen, jahrelang getäuscht?
Aus dieser Thematik entwickelt sich ein bitterböser Racheroman, der zwei Frauen gegeneinander antreten lässt. Beide Frauen erzählen in den Kapiteln jeweils aus ihrer Sicht. Der Leser kann sich also entscheiden, ob er mehr zu der einen oder anderen Seite tendiert. Oder sich neutral als stiller Beobachter an den Duellen der Frauen ergötzt. Doch hinter der genussvollen voyeuristischen Betrachtung des Spiels, stellt man sich immer mehr die Frage, wieweit ist diese Rache gerechtfertigt. Wo liegt die Grenze? Und bringt die Vergeltung tatsächlich irgendeine Form der Genugtuung? Denn neben den beiden Frauen, die ihre Gründe haben möchten, gibt es auch Opfer, die nichts mit der Hintergrundgeschichte zu tun haben. Die aber trotzdem einen Preis bezahlen müssen. Der Autor erhebt hier bewusst nicht den Zeigefinger, sondern überlässt es dem Leser, sich die Frage der Moral zu stellen. Liebe kennt keine Grenzen, Liebe verbindet, aber an diesem Beispiel lässt sich auch gut verfolgen, dass Liebe auch zu Taten fähig macht, die wir im allgemeinen Kontext als verwerflich betrachten. Das Buch ist gut geschrieben, wenn auch die Personen auf der einen oder anderen Seite etwas ungleichmäßig behandelt werden und Teile der später erzählten Vorgeschichte etwas in die Länge gezogen wirken. Ein unterhaltsamer Roman im Sinne des Rosenkrieges mit offener Sympathievergabe.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI verfasst. Kopie, auch in Teilen, unterliegt dem Urheberrecht.
Rezensionen von JennifersBooks:
Gesunde Ernährung ohne Druck im Familienalltag
Ich mag nur Nudeln ohne Soße! von Alicia Metz-Kleine
Ich bin auf NetGalley über das Buch „Ich mag nur Nudeln ohne Soße!“ von Alicia Metz-Kleine gestolpert. Es handelt sich um Band 2 der Familienreihe, deren erster Band „Ich bin noch gar nicht müde!“ heißt. Der Titel hat mich sofort angesprochen, weil ich diesen Satz schon hunderte Male von meinen Kindern gehört habe.
Wer Kinder hat weiß, dass die Situation am Esstisch manchmal schwierig sein kann. Kind A isst kein grünes Gemüse, Kind B kein gekochtes und Kind C möchte am liebsten nur Nudeln und Schokolade. Als Eltern versucht man sein Bestes, richtet das Essen als lustiges Bild an oder besorgt Kinderkochbücher, damit die Kinder selbst kochen können. Im Alltag hält dieser Schwung aber oft nicht lange, besonders wenn man zusätzlich pflegende Mama ist.
Schön finde ich an dem Buch, dass es nicht belehrend wirkt. Alle Informationen sind in eine kindgerechte Geschichte um die Geschwister Wanda und Luis eingebettet. Man begleitet die beiden mit ihren Eltern durch den Alltag, beim Kochen, beim Einkaufen und beim Entdecken. Dabei werden Fragen gestellt, die Kinder und Eltern dazu animieren weiterzuforschen. Besonders das Thema saisonales Obst und Gemüse wird verständlich erklärt. In einer Zeit, in der vieles mit Flugzeugen durch die halbe Welt reist, ist es für Kinder spannend zu sehen, was wirklich bei uns in den jeweiligen Jahreszeiten wächst. So lernen sie nebenbei etwas über Umweltschutz und dass man im tiefsten Winter vielleicht nicht unbedingt Erbeeren oder Heidelbeeren braucht.
Gut gefallen haben mir die kleinen Anreize wie der Entdeckereinkauf, bei dem jeder ein Obst oder Gemüse auswählt, das noch nie probiert wurde. Oder das Selbstmachgericht, bei dem verschiedene Komponenten auf dem Tisch stehen und jeder seinen eigenen Teller zusammenstellt. Solche Ideen erinnern daran, dass man sich beim Essen oft unnötig Stress macht und einfache Dinge manchmal die besten sind. Das Buch zeigt auch, dass Süßes wie Pfannkuchen mit Apfelmus oder ein Nachtisch in Ordnung sind, solange man auf Ausgewogenheit achtet.
Beim Teil der Geschichte über Tischregeln war ich zunächst skeptisch, weil ich da eine etwas andere Meinung vertrete. Im Abschnitt „Liebe Eltern“ wird jedoch klar zusammengefasst, dass jede Familie ihre eigenen Regeln hat und weitergibt, was ihr wichtig ist. Diese Zusammenfassung hat die anderen Inhalte gut abgerundet.
Schade finde ich, dass die Informationen zu den verschiedenen Bereichen oft nur angerissen werden. An manchen Stellen war mir zu wenig Information und zu wenig Tiefe. Klar soll das Buch Eltern dazu animieren mit ihren Kindern weiterzuforschen, aber ein paar Links oder Tipps zu weiterführenden Quellen wären hilfreich gewesen, damit man in den Weiten des Internet nicht in der Informationsflut versinkt und auch wirklich aktuelle Infos findet. Das muss nicht einmal im Buch selbst stehen. Ein QR Code würde reichen, um auf eine Seite mit passenden Quellen weiterzuleiten. Als Einstieg, um Kindern gesunde Ernährung näherzubringen, funktioniert das Buch aber trotzdem gut.
Die Illustrationen von Gareth Ryans sind farbenfroh und detailreich, ohne Kinder zu überfordern. Viele Alltagssituationen sind so dargestellt, dass sich Kinder gut wiederfinden können. Die Bilder ergänzen die Geschichte sehr gelungen.
Fazit: Ein freundliches, alltagsnahes Buch, das Kindern Ernährungsthemen verständlich macht und Eltern praktische Denkanstöße gibt.
Rezensionen von Katyleh:
Absolut begeistert – genau mein Buch
Songs of the Void, Band 1 - Echo der Stille von Anne Lück
Nach genau so einem Buch habe ich schon lange gesucht! Ein Buch, das mich von der ersten Seite an packt, mich mitfiebern lässt und bei dem ich bis zum Schluss keine Ahnung hatte, wie alles ausgehen wird. „Songs of the Void – Echo der Stille“hat genau das geschafft.
Die Geschichte ist unglaublich spannend und hat für mich eine ganz besondere Atmosphäre.
Die Verbindung aus Musik, Geheimnissen und der mysteriösen Bedrohung macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Vor allem Echo und die geheimnisvolle Band Silentbound haben mich neugierig gemacht und ich wollte einfach immer wissen, wie es weitergeht.
Dazu kommt der wunderbar leichte und flüssige Schreibstil von Anne Lück. Das Buch liest sich so angenehm, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich war so in der Geschichte drin, dass ich am Ende tatsächlich verwundert war, dass das Buch schon vorbei ist. ????
Für mich definitiv ein absolutes Highlight! Ich habe jede Seite genossen und hoffe jetzt sehr auf eine Fortsetzung. Am liebsten würde ich sofort weiterlesen!
Ich werde mir definitiv auch die anderen Bücher von Anne Lück anschauen – in der Hoffnung, dass sie mich genauso fesseln können wie dieses hier. Von mir gibt es ganz klar 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von Sonne:
Kurzweiliger Thriller
Four Heads Missing von Thorsten Schleif
„Four Heads Missing“ von Thorsten Schleif ist ein historischer Thriller, der im London des Jahres 1888 spielt. Beim Bau des neuen Polizeihauptquartiers wird ein grausiger Fund gemacht: der kopflose Rumpf einer Frau. Irene Adams und William Berger beginnen daraufhin auf eigene Faust zu ermitteln und stoßen schon bald auf weitere Opfer.
Die Jagd nach einem gesichtslosen Mörder beginnt. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig, wodurch sich das Buch sehr angenehm lesen lässt. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Besonders die eher kurz gehaltenen Kapitel haben mir gut gefallen, da sie für ein schnelles Lesetempo sorgen und das Weiterlesen sehr leicht machen. Die Spannung ist durchgehend gut aufgebaut. Dazu kommt das historische Setting, das sehr stimmungsvoll wirkt. Etwas schwierig fand ich die vielen Protagonisten. Teilweise war es für mich verwirrend den Überblick zu behalten. Auch die Übersicht am Anfang des Buches hat mir dabei nicht immer geholfen. Irene Adams und William Berger hingegen fand ich sehr authentisch. Die beiden haben toll zusammengearbeitet und als Ermittlerduo sehr gut funktioniert. Insgesamt ist das Buch ein guter und kurzweiliger Thriller.
Rezensionen von JennifersBooks:
Ein Hauch Magie für "Stolz und Vorurteil"
Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub
Als absolut bekennender Fan von Jane Austen wird „Stolz und Vorurteil“ wohl für immer einen festen Platz unter meinen Lieblingsbüchern einnehmen. Gerade weil ich den Klassiker schon so oft gelesen habe, greife ich inzwischen immer wieder zu kreativen Neuinterpretationen, die mir ein vertrautes Gefühl geben und gleichzeitig ein wenig frischen Wind in die altbekannte Geschichte bringen.
Dieses Buch hat mir genau das geboten. Ich würde allerdings empfehlen, „Stolz und Vorurteil“ vorher gelesen zu haben, denn ohne das Hintergrundwissen kann die Handlung stellenweise etwas verwirrend wirken. Ich habe die Geschichte wirklich sehr genossen, auch wenn sie an manchen Stellen eine Spur zu sprunghaft geraten ist. Lydia Bennet übernimmt hier die Rolle der Erzählerin und bringt die erwartbare Energie mit: Sie springt munter zwischen Vergangenheit und Gegenwart, als würde sie beim Schreiben kaum stillsitzen können. Die Form eines langen Briefs verleiht dem Ganzen eine intime Note, sodass man fast das Gefühl hat, Lydia würde einem die Ereignisse persönlich bei einer gemütlichen Tasse Tee erzählen.
Dieser Stil passt gut zu ihrem exzentrischen Charakter, doch ich gebe zu, dass ich zwischendurch kurz den roten Faden verloren habe. Umso schöner ist es, dass sich gegen Ende plötzlich alles fügt und die zuvor losen Stränge ein stimmiges Gesamtbild ergeben.
Interessant fand ich, wie Lydia hier etwas mehr Profil bekommt. Sie bleibt impulsiv und lebhaft, aber die Autorin zeigt klarer, was hinter ihrem Verhalten steckt. Lydia denkt gelegentlich über frühere Entscheidungen nach und wirkt insgesamt etwas reflektierter, ohne dass ihr Charakter verfremdet wird. Diese Entwicklung bleibt angenehm subtil und fügt sich gut in die magische Handlung ein, die sie stärker in Verantwortung bringt.
Auch die übrigen Figuren sind durchweg gelungen dargestellt. Natürlich basieren sie auf den unvergesslichen Charakteren, die Jane Austen geschaffen hat, aber Melinda Taub gelingt es, ihnen eine eigene, frische Note zu verleihen. Wickham als Dämon, Kitty als verzauberte Katze, die Ehe von Mr. Collins und Charlotte Lucas als Ergebnis eines Liebeszaubers - diese Ideen klingen verrückt, funktionieren aber erstaunlich gut. Es macht großen Spaß, diese vertrauten Persönlichkeiten in einem magischen Licht zu betrachten.
Besonders gelungen ist die Verbindung aus historischen Fakten und britischer Mythologie. Bekannte Sagengestalten und historische Persönlichkeiten tauchen auf, aber nie als bloße Kopie. Die Autorin gibt ihnen einen eigenen Twist, der die Handlung bereichert und gleichzeitig respektvoll mit dem Ausgangsmaterial umgeht.
Fazit: Trotz kleinerer Verwirrungen bleibt die Geschichte humorvoll, warm und voller verspielter Ideen. Der magische Einschlag verleiht dem vertrauten Klassiker genau das gewisse Extra, nach dem ich gesucht habe. Für mich ist das Buch eine schöne Empfehlung für alle, die Jane Austens Werke lieben und zwischendurch gerne eine frische, fantasievolle Neuinterpretation des Stoffes lesen.
Rezensionen von Harakiri:
mitreißend
Hildur – Das Tal der Schuld von Satu Rämö
In den Westfjorden wird eine weibliche Leiche entdeckt. Unfall oder Mord? Der Leser weiß mehr, aber Hildur und ihr Team beginnen unwissend mit ihren Ermittlungen und müssen bald tief in die Vergangenheit eintauchen.
Ich liebe die Bücher über Hildur. Sie sind so herrlich aus dem Leben gegriffen und zeigen das wahre Island.
Die Geschichte ist spannend und reißt einen von der ersten Seite an mit. Gegen Ende fand ich es aber ein wenig langatmig. Besonders faszinierend fand ich auch den Teil mit Tinna. Hildur weiß ja nun, was mit ihren Schwestern passiert ist, aber das Verschwinden von Hulda beschäftigt Tinna noch immer. So wechselt die Handlung also zwischen aktuellem Mordfall und der Vergangenheit. Ein wenig musste die Gegenwart dann aber doch drunter leiden.
Ich finde es sinnvoll, die Vorgängerbände zu lesen, damit man versteht, worum es in der Vergangenheit geht. Besonders gut hat mir wieder der strickende Polizist Jakob gefallen. Der ist einfach so natürlich und frisch dargestellt.
Der aktuelle Fall von Hildur führt weit in die Vergangenheit und tief in die Sagengeschichte Islands und der Schreibstil ist wieder sehr mitreißend. Auch die Fälle im Fall, die quasi nebenher gelöst werden müssen, haben mich tief berührt. Besonders der Strang mit Dijsa, hier braucht es einen starken Magen und ich hatte richtig Gänsehaut.
Fazit: ein spannender Krimi mit einer besonderen Atmosphäre und einigen Wendungen. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man Krimis mag, bei denen neben dem eigentlichen Fall auch die Figuren und ihre Vergangenheit eine größere Rolle spielen.
Rezensionen von woolbooksandcoffee:
Fantastisch
Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann
„Der Mond im Meer“ ist ein wirklich zauberhaftes Bilderbuch, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen berührt. Mit poetischen Worten und atmosphärischen Illustrationen erzählt Sandra Dieckmann eine einfühlsame Geschichte über Freundschaft. Das Cover sprach mich zunächst nicht so an - Ich denke das lag an der gewählten Schriftart.
Irgendwie passt das Cover damit so gar nicht zu den wirklich fantastischen Illustrationen im inneren! Dadurch, dass die Geschichte am Abend / in der Nacht spielt ist alles recht düster, ohne dabei jedoch angsteinflössend zu sein. Die Geschichte zeigt auf einfühlsame Weise, dass niemand wirklich allein ist und wir alle Teil einer größeren Gemeinschaft sind. Die Maus erkennt, dass der Mond nicht nur ihr gehört, sondern vielen Tieren Licht und Orientierung schenkt. Nur wenn alle zusammenhalten, können sie ihren geliebten Mond zurück an den Himmel bringen. Perfekt zum vorlesen am Abend und auch für unseren dreijährigen schon sehr schön!
Rezensionen von Anjulia :
Magische Miss Bennet
Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub
Ich gebe zu, dass es schon etliche Jahre her ist, dass ich das Original gelesen bzw. eine Verfilmung dazu gesehen habe. An die jüngste der Bennet-Schwestern Lydia konnte ich mich aber noch gut erinnern. Jung, naiv und ungestüm, so ist Lydia auch in diesem Buch und dazu gesegnet mit einer großen Portion an Magie.
Tatsächlich geht es in Stolz, Vorurteil und Hexerei von Melinda Taub weniger um Mr. Darcy und Elizabeth (bei denen ich mir nie merken kann, wer stolz ist und wer Vorurteile hat) sondern um Lydia Bennets Geschichte, die eindeutig mit Hexerei zu tun hat. Dass sie eine starke Hexe ist, steht schon in ihrer Kindheit fest. Ein Zauberer verwandelt eine Katze, die fortan ihre Schwester Kitty ist. Gleichzeitig muss sie sehr früh einen Pakt mit einem Dämon eingehen, der für den restlichen Verlauf der Geschichte entscheidend ist. Und auch der attraktive Mr. Wickham hat einen ganz anderen Hintergrund, als Jane Austen je für ihn vorgesehen hat.
Der Schreibstil der Autorin liest sich leicht und angenehm. Die Geschichte wird aus Lydias Perspektive geschrieben. Tatsächlich finde ich, dass die Autorin den Ton dieser vergangenen Ära sehr gut trifft. Dass Lydia sich ihrer Charakterschwächen bewusst ist und sie diese eigentlich auch nicht wirklich stören, macht sie trotz ihrer Fehler sympathisch. Die Kombination aus Regency und Fantasy hat mir sehr gut gefallen. Wer kann schon zu einem Leben zwischen Regency Bällen und Hexenzirkeln Nein sagen. Insgesamt finde ich die Geschichte sehr erfrischend und humorvoll. Einen kleinen, passenden Romance-Anteil gibt es zum Schluss auch noch.
Das Buch orientiert sich an einem großen Klassiker der Literatur, erzählt diesen nicht neu, sondern gibt Lydia Bennet ihre eigene, erzählenswerte Geschichte. Ich habe diese sehr gemocht und kann das Buch ausdrücklich weiterempfehlen.
Rezensionen von Petra Sch.:
wie Tiere überwintern
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 31 - Tiere im Winter von Andrea Erne
Die Wieso? Weshalb? Warum? Junior - Reihe für Kinder von 2 - 4 Jahren war schon bei meiner Tochter der Renner, und meine Nichte ist auch total begeistert!
In Band Nr. 31 erfährt man, wie sich Wildtiere für das Überleben im Winter vorbereiten; wie sie Futter suchen, finden und lagern.
Auch wird der Unterschied zwischen Winterschlaf und Winterruhe erklärt, und welche Tiere wie überwintern.
Ich finde es auch für Erwachsene sehr lehrreich!
Der Text ist in kurzen, leicht verständlichen Sätzen verfasst, die perfekt zum Vorlesen geeignet sind; aber auch für ungeübte Leseanfänger.
Die Klappen fördern die Motorik, und es gibt dahinter Spannendes zu entdecken!
Die Bilder sind, wie von allen bisherigen WWW-Büchern bekannt, sehr detailgetreu und farbenfroh.
Wir lieben diese Reihe!
Fazit:
Die mit viel Liebe zum Detail gestaltete Sachbuchreihe für Kinder von 2 - 4 Jahren vermittelt in Band 31 der Leben der Tiere im Winter.









