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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rewareni:

Schuldig oder nicht?

Lebenslänglich von Brigitte van Hattem

Kriminelle Kurzgeschichten, die manchmal mit einem Augenzwinkern zu lesen sind, aber immer gut unterhalten, präsentiert dem Leser die Autorin Brigitte van Hattem in dem Kurzgeschichten Band ,,Lebenslänglich“. Der Leser kann sich auf 8 verschiedenartige Geschichten freuen, wo man nicht immer mit dem Ende rechnen würde, den sich die Autorin dabei ausgedacht hat.

Das spannende und interessante daran ist, dass es eine schöne Abwechslung ist von humorvollen, witzigen, aber auch von tragischen und emotionalen Geschichten. In manchen Szenen wird man sich vielleicht selbst erkennen oder hat schon einmal ähnliche Gedanken gehabt, wie die Protagonisten.
Die Autorin schreibt spannend, einfühlsam und bringt dabei ihre Botschaften auf den Punkt. Gerade am Ende so mancher Geschichte ist man als Leser gefragt selbst zu entscheiden, ob man ebenfalls so gehandelt oder gedacht hätte, wie der Protagonist.
Es stellt sich somit immer wieder die Frage, ob es einen wirklich schuldigen gibt, oder ob es einfach ein dummer Zufall war, der ein Verbrechen oder ein tragisches Unglück herauf beschworen hat.
So wird sich mancher Katzenbesitzer in der humorvollen Geschichte ,, Der König bittet um Hilfe“ sich und seinen Vierbeiner wieder erkennen können oder in der tragischen Geschichte ,,Tod eines Diabetikers“ erfahren, dass es immer gut ist, wenn man die richtige Süßigkeit parat hat.
,,Lebenslänglich“ ist für alle zu empfehlen die eine bunte Mischung an Kurzgeschichten mögen und dabei auch immer wieder zum Nachdenken angeregt werden.

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein nordische angehauchtes Fantasy-Epos der Extra-Klasse - was für ein unglaublich gutes Buch!

Vardari - Eisenwolf.Bd.1 von Siri Pettersen

„Vardari - Eisenwolf“ ist der grandiose Auftakt der nordischen Vardari-Reihe von Siri Pettersen.
Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 544 Seiten und ist im Arctis Verlag 2021 erschienen.

Siri Pettersen schafft es wieder einmal, eine unfassbar spannende Geschichte in einer fantastischen Welt zu erschaffen.

Sie schreibt flüssig, auf jeder Seite absolut spannend, sehr bildhaft und wortgewaltig. Man kann sich fast nicht vom Buch losreißen und ist regelrecht süchtig nach mehr. Siri Pettersens Schreibstil lässt den Leser nicht mehr aus ihren Fängen. Was auf der einen Seite noch felsenfest geglaubt wurde, wird - aus einer neuen Perspektive beleuchtet - plötzlich angezweifelt und zieht den Leser absolut und gekonnt in den Bann. Der Spannungsbogen ist durchgehend hoch und der Handlungsverlauf überrascht immer wieder durch die unvorhersehbaren Wendungen und durch den unfassbaren Ideenreichtum.
Ich habe dieses Buch so sehr geliebt, wie bereits auch schon die Rabenring-Trilogie und hoffe, dass die Fortsetzung bald erscheinen wird.
Meine Erwartungen an das Buch wurden mehr als erfüllt. Über den Inhalt möchte ich gar nicht so viel verraten: Im Mittelpunkt des Buches steht die starke weibliche Protagonistin Juva. Sie ist 19 Jahre alt, stammt aus einer Blutleser-Familie und hat als Kind scheinbar den Teufel gesehen. Dieses Erlebnis hat sie sehr geprägt. Jetzt steckt sie mitten in den Verstrickungen der Seidagilde der Blutleserinnen und den Ewigwährenden, den sogenannten Vardari…

Fazit: Ich kann dieses Buch jedem Fantasy-Fan nur richtig ans Herz legen. Es bietet auf jeder Seite Spannung pur und man möchte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Für mich ist es ein absolutes Buch-Highlight und ich hoffe sehr, dass es eines Tages verfilmt wird.

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Rezensionen von Jules118:

Spannend bis zum Ende

Höllenkind von Veit Etzold

Alter römischer Adel, düstere Geheimnisse im Vatikan und ein unerbittlicher Rächer, der seine Feinde Dantes neun Kreise der Hölle durchschreiten lässt:
Im 8. Teil der Thriller-Reihe von Bestseller-Autor Veit Etzold ermittelt Patho-Psychologin Clara Vidalis in Rom.

Eigentlich ist Clara Vidalis aufgrund der Vorkommnisse in „Blutgott“ beurlaubt und will ein paar schöne Tage mit Sophie in Florenz verbringen.

Ohne Mann und Kind ein wenig abschalten. Doch schon bald fühlen sich die beiden verfolgt und werden schon bald herausfinden, dass sie nach Rom in den Vatikan kommen sollen, nachdem dort eine Braut blutüberströmt zusammengebrochen und gestorben ist. Es gibt keine Erklärung für den Tod und die Ermittler stehen vor einem Rätsel und hoffen von Clara Unterstützung zu bekommen.
Mir hat die Reihe bisher sehr gut gefallen und deswegen war klar, dass dieser Teil auch bei uns einziehen wird. Außerdem hat mir der Schauplatz sehr gut gefallen. Er hat mich an eine Reise nach Rom erinnert, die wir 2014 unternommen haben.
Bereits auf den ersten Seiten geschieht der grausame Mord man ist mitten im Geschehen. Die Schauplätze sind detailliert beschrieben und man kann es sich sehr gut vorstellen. Es gibt eine Nebenhandlung, die anfangs noch keinen Bezug zum Rest des Buches hat, aber nach und nach versteht man den Zusammenhang.
Toll beschrieben war auch einer der Antagonisten, der Wolf. Man kann gar nicht anders als sich vorstellen wie er in Wirklichkeit aussieht.
Sehr gut gefallen mir auch immer die vielen Hintergrundinformationen, die in jedem Buch von Veit Etzold sehr gut recherchiert sind.
Von mir ist das eine klare Leseempfehlung und ich hoffe auf eine Fortsetzung.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Eine sehr erdende und auch sehr blumige Geschichte

Die Träume der Bienen von Patricia Koelle

Die Titel dieser Inselgärten-Serie sind nicht nur sehr poetisch, sie haben auch immer mit der im Buch erzählten Geschichte zu tun. In diesem dritten Band "Die Träume der Bienen" verleiht eine Biene der Protagonistin Sila ihren Künstlernamen, und nicht nur deshalb ist diese spezielle Bienenart eine wichtige Erinnerung an ihre Kindheit im Oderbruch, in der ehemaligen DDR.

Seit ihrer Flucht aus der DDR, als sie noch ein Teenager war, lebt Sila in Berlin und arbeitet in einer offenen Werkstatt mit ihrem On-Off-Partner Devin sowie Indra und Oswin, zwei rüstige Senioren. Sila ist gelernte Tischlerin, verziert aber sehr oft mit Brandmalerei Schaukelstühle und Schilder.

Aufgewachsen ist Sila in der DDR mit ihrer alleinerziehenden Mutter auf einem Loose-Hof. Als sie diesen Hof erbt, geht sie nach all den Jahren erstmals wieder zurück und stellt sich ihrer Vergangenheit. Sila möchte den Hof verkaufen, bringt ihn aber erstmal auf Vordermann. Beim jäten, Bäume zurückschneiden, Steinmauern ausbessern etc. hängt sie ihren guten und schlechten Erinnerungen nach, kommt mit sich und der Vergangenheit langsam ins Reine - und weiss was sie will. Bloss noch nicht wo.

Dies ist den Leserinnen aber schnell klar. Auch merken diese rasch, wo sich die Träume der Biologielehrerin Lexi erfüllen würden. Lexi fährt alle paar Tage nach Fehmarn, wo sie einen Garten besitzt. Sie liebt ihn und noch viel mehr liebt sie es, zusammen mit ihren Schülern zu gärtnern und ihnen alles beizubringen. Sie ist eigentlich glücklich, träumt aber von mehr.

Man spürt die Liebe der beiden Protagonistinnen zur Pflanzen- und Tierwelt. Beim Lesen hatte man die Rehe, Bussarde, Glühwürmchen und Bienen bildlich vor Augen und hörte das Nachtwächterhorn sanft ertönen.

Am besten liest man deshalb den grössten Teil dieses Romans draussen im Garten, auf dem Balkon, auf einer Parkbank oder auf einer Wiese und freut sich, wenn sich während der Lektüre eine Biene oder ein Vogel vorbeifliegt. Wie ein Gruss, der sagt, "hey, ich weiss, du liest von mir und meinen Artgenossen". So jedenfalls erging es mir, als eine Biene beim Nektar suchen vor mir herum schwirrte.

Die Lebensgeschichten der zwei Frauen sind interessant und Patricia Koelle gelingt es wie immer, diesen Geschichten, wie direkt aus dem Leben gegriffen, einen spannenden Touch zu geben.

Ebenfalls wie immer werden auch Ereignisse oder Schauplätze aus den Vorgängerbänden mit einbezogen. Man kann die Bände der Inselgärten-Serie als Einzelbände lesen - im Gegensatz zur Ostsee-Trilogie. Doch ich glaube, dass Mittendrin-Einsteiger nach der Lektüre die verpassten Bände auf jeden Fall nachlesen möchten, weil die Geschichten um die verschiedenen Gärten so ansprechend geschildert werden, dass man unbedingt wissen will, was es mit dem Mervin-Garten, dem Lese-Garten und allen anderen erwähnten Gärten auf sich hat. Ganz unabhängig von dem wunderschönen Schreibstil der Autorin.

Das Beste am Ende dieses dritten Bandes: dass man weiss, dass es mindestens noch einen Garten und dessen Geschichte zu entdecken gibt, in einem weiteren Band namens "Das Geheimnis der Grashüpfer". Und man von allen Protagonisten sicherlich nochmals hört und mitbekommt, wie es ihnen nach der letzten Seite ergangen ist.

Fazit: Superschöne, blumige und sehr erdende Geschichte in einem wundervollen Schreibstil erzählt.
5 Punkte.

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Rezensionen von Minangel:

Nach holprigen Anfängen gab es ein spannendes Finale

Flucht nach Mattingley Hall von Nicola Vollkommer

Meine Meinung: Der Anfang, die vielen Aus- und Einblicke, verschiedene Namen und Handlungsorte, ja, da tat ich mir etwas schwer in die Geschichte zu kommen und einen Faden zu finden. Doch als ich konsequent daran blieb, begann sich die ganze Bandbreite der Geschichte vor mir zu entblättern. Die einzelnen Komponente des Romanes umfassen historisches Zeitgeschehen und Lebensweise, dazu welch Einfluss eine Zeitung auf die Bevölkerung hatte (schockierend, wie so Politik betrieben werden konnte), das Frauenbild, spannungsreiche Verbrechen und auch Morde, der christliche Glaube, viel Liebe mit Lug und Trug, zwischenmenschliche Beziehungen und Charaktere, die aus Fehlern heraus sich sehr sympathisch menschlich entwickeln.

Dies alles gepaart an ein paar schönen Schauplätzen versprechen Lesegenuss.
Für mich als Leserin dauerte etwas zu lange, dass Jasmin - unsere Hauptfigur in Mattingley Hall landete. Ich wartete schon jede Seite gespannt auf dieses Ereignis, da es ja im Titel bereits angekündigt wurde.
Die Entwicklung der einzelnen Charaktere war nachvollziehbar menschlich und ich war auch auf dem letzten Drittel sehr gefesselt in der Handlung, dass ich es mit einem Schwung auslesen musste.
Wie ich sicherlich schon oft in anderen Rezensionen erwähnt habe, hat mir auch hier ein langer Epilog gefehlt. Man begleitet die Hauptcharaktere so lange durch verschiedene schwierige Zeiten, da würde ich gerne, die Personen gefestigt in ihrem hoffentlichen Lebensglück noch etwas begleiten dürfen.
Fazit: ein gelungener facettenreicher christlich historischer Roman, der durch starke Frauenbilder und gute männliche Charaktere besticht. Nach oben erwähnten kleinen Kritikpunkten möchte ich der Geschichte lesenswerte 4 von 5 Sternen geben.

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Rezensionen von begine:

Schicksalhafte Liebe

Wenn es uns gegeben hätte von Josefine Weiss



„Wenn es uns gegeben hätte“ ist ein Debütroman von Josefine Weiss.

Die Leseprobe gefiel mir gut, deshalb habe ich jetzt den ganzen Roman gelesen.Es ist ein angenehmer und aufregender Liebesroman.

Die Blumenhändlerin war ein Jahr lang in den Fotografen Timo verliebt. Von Timo ist es nur Freundschaft.

Als er sich auf ein Studium nach Amerika aufmacht, sagt er, er würde sie lieben. Ela will keine Fernbeziehung und sagt sie liebe ihn nicht.

Dann ist es 8 Jahre später. Ela lebt mit Sven zusammen, da taucht Timo plötzlich wider da.
Ela ist verwirrt. Die beiden treffen sich immer wieder.
In diesem Roman geht es um Liebe, Sehnsucht und Angst, es gibt tragische Momente. Das letzte Drittel ist besonders aufregend.

Die Autorin hat Ela als liebenswerte Person dargestellt.
.Die anderen Figuren sind auf ihre Art auch sympatisch. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar und fessel

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Rezensionen von brauneye29:

Grauen auf höchstem Niveau

Schrei um dein Leben von Dania Dicken

Zum Inhalt:

Der schlimmste Alptraum wird wahr. Libby gerät in die Fänge des Serienkillers, der sie seit längerem bedroht und verfolgt. Zudem hat er ihrem Mann angeschossen. Wird es ihr gelingen sich zu befreien? Wird sie gefunden werden? Doch den Ermittlern fehlt zunächst jede Spur.

Meine Meinung:

Das Buch ist extrem heftig.

Was Libby in diesem Buch ertragen muss, gönnt man seinem ärgsten Feind nicht. Und auch ihr Umfeld leidet extrem mit und auch dem Leser wird einiges abverlangt. Der Spannungsbogen ist extrem hoch, mitunter habe ich mich ertappt, dass ich beim Lesen förmlich den Atem angehalten habe. Der Schreibstil ist unverändert gut und das Buch liest sehr gut und leider viel zu flott weg. Ich freue mich auf den nächsten Teil.

Fazit:

Grauen auf hohem Niveau

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Rezensionen von Katzenmicha:

Mord auf Noderney

Inselduell von Anja Eichbaum

Petra Mertens möchte gerne den alten BürgermeisterJoseph Thies ablösen der sich nicht mehr zur Wahl stellen will.Petra Mertens ist modern,umweltbewussst und allein erziehend.Doch bevor der Wahlkampf Fahrt aufnimmt,wird sie auf dem Planetenweg tot gefunden.Der Mörder hat sein Opfer in Szene gesetzt,was steckt hinter den mystischen Zeichen?Steckt ein privates oder ein politisches Motiv dahinter?Martin Ziegler fängt an zu ermitteln,vom Festland bekommt er mit Gert Schneyder Unterstüzung.

Vielleicht kann auch die Polizeipsychologin Ruth Kaiser helfen.Die das Wochenende bei ihrem Freund Oskar in Bonn verbringt…

Die Autorin Anja Eichbaum hat einen wieder einen tollen Inselkrimi geschrieben.Spannend erzählt sie die Geschichte um das Opfer,ihrer Familie und die Geschehnisse auf der Insel.Sie bringt einem die Charaktere sehr nahe-wobei mir die Kinder von Petra Mertens am meisten leid taten.Aber auch die anderen Charaktere wie Marthe Dirkens mit ihrer Teezeromonie fand ich super,lockerte das Geschehen etwas auf- machte es heimisch .Volle 5 Sterne für den spannenden Inselkrimi,ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Krimi mit Martin Ziegler,seiner Anne Wagner und Marthe Dirksen und all den Anderen.

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Rezensionen von Jasminh86 :

Auch der elfte Zons-Thriller bieten rasante und spannende Handlungen!

Stummes Opfer von Catherine Shepherd

Der 11. Zons-Thriller "Stummes Opfer" von Catherine Shepherd und dem Kafel-Verlag ist am 26. März 2021 erschienen und bietet wieder wie gewohnt spannende Lesestunden. Die Zons-Thriller bieten direkt zwei spannende Thriller in einem Buch. Aus der Gegenwart und der Vergangenheit aus dem Mittelalter gibt es immer eine unterhaltsame Geschichte, dessen Fälle sich in Zons am Niederrhein abspielen.

Hier wechselt die Handlung immer zwischen dem Zons der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her, dessen Fälle die Autorin geschickt miteinander verbindet. In diesem Thriller sorgen die Hauptprotagonisten Bastian Mühlberg aus dem Mittelalter und Oliver Bergmann aus der Gegenwart wieder für eine Menge Nervenkitzel.

Beide Handlungsstränge sind von Anfang an spannend und mysteriös. Ich als Leserin wurde wieder fleißig zum Miträtseln angeregt und ich wurde ständig mit neuen Wendungen überrascht.
Auf die Täter kam ich in beiden Zeiten nicht von alleine darauf, obwohl ich mir ständig das Hirn zermartert habe. Grausame Morde, die mit hinterlassenen Siegeln zu tun haben und plötzlich verschwundene Bettelweiber enthalten rasante und nervenaufreibende Handlungen. Überwiegend liest man aus der Sicht von Bastian Mühlberg und Oliver Bergmann. Aber auch Nebencharaktere kommen zu Wort, was die Spannung erhöht und man automatisch ständig über das Warum miträtselt. Die geschickt platzierten Cliffhanger am Ende der Kapitel wecken die Neugier und somit fiel es mir auch hier wieder sehr schwer, das Buch an die Seite zu legen. Schauplätze werden bildlich super beschrieben und sorgen für klare Bilder, die Charaktere der Protagonisten kommen sehr lebendig, sympathisch und menschlich rüber. Der flüssige und angenehme Schreibstil sorgt obendrein für einen schnellen Lesefluss.

Architektur spielt in "Stummes Opfer" eine große Rolle, dessen Geschichten der Opfer weit in die Vergangenheit zurückreicht. Dieser interessante Plot enthält auch historische und kulturelle Details parat. Die geschilderten Schwierigkeiten mit dem neuen Kreisarchiv in Zons entsprechen der Realität. Die meisten Orte, die im Thriller beschrieben werden, existieren wirklich. Das macht die Handlungen besonders authentisch und noch interessanter. Am Anfang des Buches findet man eine handgezeichnete Karte, die den historischen Stadtkern von Zons darstellt.
Insgesamt ist der 11. Zons-Thriller wieder ein rundum gelungenes Werk.

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Rezensionen von Nele33:

wenig Thrill

Geiger von Skördeman Gustaf

Bei " Geiger" handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie des Autors Gustaf Sköderman.

Ein beschaulicher Ort in Schweden, die Enkel und Kinder haben gerade die Großeltern nach einem Besuch verlassen, da klingelt das Telefon. Der Anrufer nennt nur ein Wort: Geiger! Dann geht alles ganz schnell, Agneta holt eine Waffe und erschiesst ihren ahnungslos lesenden Mann.

Warum macht einen ältere Frau so etwas? SIe hatbihre Flucht nach dem Mord akribisch geplant.
Sara, eine junge Polizistin und mit den Kindern der Täterin quasi aufgewachsen, ist schnell vor Ort.

Nach der Leseprobe und der Spannung die ich dort vorgefunden habe, war ich sehr gespannt auf den Thriller. Leider wurde ich diesbezüglich enttäuscht, da ich mit etwas völlig anderem gerechnet habe, Das Buch entpuppt sich als Agenten/Spionage-Thriller der mich mit seinen Protagonisten gar nicht begeistern konnte.
Die Recherche des Autors über die die Ost-West Beziehungen und den kalten Krieg sind jedoch enorm und ein Highlight für alle Leser die sich für dieses Kapitel der Geschichte interessieren.
Für mich wurde durch die detaillierten Beschreibungen leider die Spannung häufig schon im Keim erstickt.
Viele Themen wurden zusätzlich in der Geschichte verarbeitet, unter anderem Kindesmissbrauch. Die Fülle der Themen machten es mir nicht leicht an dem Buch dran zu bleiben und weiter zu lesen.
Das Ende bot ein ein so hohes Maß an Spannung auf, dass es für mich in den meisten Teilen unglaubwürdig wirkte. Es wurde in dem ersten Band soviel verarbeitet, dass es locker für 2 Bücher gereicht hätte.

Ein toller Klappentext, der mich als Leserin aber über die wahren Themen des Buches im Unklaren ließ.

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