Kunden em pfehlungen
Rezensionen von niknak:
Brieffreunde für immer
The Story of a Love Song von Vi Keeland; Penelope Ward
Inhalt (Klappentext):
Griffin und Luca waren Brieffreunde, doch nach einem schrecklichen Ereignis bricht Luca den Kontakt ab. Seither meidet sie Menschenmengen und hat sich zurückgezogen. Als sie Jahre später ein Brief von Griffin erreicht, gibt Luca sich einen Ruck, und sie knüpfen da an, wo sie als Teenager aufgehört haben: Sie schreiben sich, vertrauen sich alles an.
Aber jetzt will Luca mehr, sie will Griffin endlich auch persönlich kennenlernen und überwindet ihre größte Angst. Luca macht sich auf den Weg nach Kalifornien, um ihn aufzusuchen. Was sie nicht weiß: Griffin ist der Sänger einer der bekanntesten Bands der Welt ...
Mein Kommentar:
Dies ist mein erstes Buch der Autorinnen Vi Keeland und Penelope Ward und wird mit Sicherheit nicht mein letztes bleiben. Die Beiden haben einen sehr angenehmen und flotten Schreibstil. Die Geschichte fliegt einfach so dahin und das Buch war leider viel zu schnell zu Ende.
Die Geschichte zwischen Griffin und Luca ist nicht immer ganz leicht. Er ist ein bekannter Rockstar und wird überall auf der Straße erkannt durch seinen Ruhm und sie leidet unter Agoraphobie und meidet Menschenmengen, wo es nur geht. Und dennoch sind sie wie Seelenverwandte. Sie schreiben sich seit ihrer Schulzeit Briefe und können sich jedes Geheimnis anvertrauen, bis Luca ein schreckliches Erlebnis durchmachen muss und den Kontakt abbricht. Es war sehr schön zu lesen, wie sie wieder einen Brief von Griffin findet und die Brieffreundschaft wieder aufleben lässt. Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Luca und Griffin erzählt wird, kann man beide Charaktere sehr gut verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Das hat mir sehr gut gefallen. So kann man auch die Ängste und Probleme von Luca besser verstehen, da sie so genau erzählt werden.
Das Buch beinhaltet ja ein schwieriges Problem, welches meiner Meinung nach sehr gut aufgearbeitet wurde und dargestellt wird. So kann man sich als Leser ein Bild davon machen, mit welchen Problemen solche Menschen zu kämpfen haben. Die Entwicklung von Luca war sehr authentisch beschrieben und konnte gut nachvollzogen werden. Ich konnte mich gut in ihre Lage hineinversetzen und litt mit ihr mit, wenn sie mal wieder die Panik überkam. Aber ich war auch stolz auf sie, wenn sie ein Problem meisterte. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch.
Aber auch Griffin mochte ich auf Anhieb. Er hat zwar seinen Reichtum, weiß aber, dass ihm etwas fehlt und er nicht glücklich ist. Das merkt man beim Lesen sehr gut. Seine Geduld ist bemerkenswert. Ich denke nicht, dass diese viele Männer im wirklichen Leben aufbringen würden. Auch er ist mir gleich ans Herz gewachsen.
Aber noch eine Person fand ich einfach richtig gut gelungen: den Doc. Er hat mich mit seiner schrulligen Art immer wieder zum Lachen gebracht und ich denke, er war genau der Mensch, den Luca in ihrer Situation brauchte. So hat die Geschichte etwas sehr rundes an sich und ich finde die Konstellationen mehr als gelungen.
Besonders gut gefallen haben mir auch die Briefe der beiden, die immer abgedruckt waren und man sie so als Leser sehr gut nachvollziehen konnte. Sie haben so viel Gefühl beinhaltet und waren einfach nur schön.
Mein Fazit:
Ein wirklich toller Roman, der trotz einer schwierigen Krankheit und vielen damit verbundenen Problemen für die Hauptprotagonistin mich zum Träumen verleitet hat. Dennoch habe ich mit den Protagonisten sehr mitgelitten und mitgefiebert. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es jedem nur wärmstens empfehlen, der Bücher mag, die einen ins Herz gehen und tief berühren.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Ein Roman mit starken Charakteren
Sommerleuchten am See von Sarah Morgan
Schauplätze des neuen Romans von Sarah Morgans sind Brooklyn NYC und der britische Lake District.
In New York wohnt Floristin Flora, die sich mit Jack anfreundet, nichtahnend, was er für eine Geschichte hinter sich hat. Jack ist Witwer und Vater zweier Mädchen, von der siebenjährigen Molly und von Izzy, die gerade 17 wird.
Später in der Geschichte reisen sie alle zusammen nach England zu Clare und ihrer Familie. Hier wollen sie drei Wochen Sommerferien verbringen, so wie es seit jeher Tradition war. Denn Clare war die beste Freundin von Becca, Jacks verstorbener Frau.
Der Roman wird aus drei Perspektiven erzählt: Clare, Izzy und Flora.
Clare hat Bedenken Flora gegenüber, doch sich mit Flora anzufreunden, fällt ihr viel leichter als gedacht. Obwohl Clare es in ihrem Inneren weiss und oft auch von ihrer Mutter gesagt bekam, merkt Clare erst jetzt, wie das mit ihrer Freundschaft zu Becca wirklich lief.
Izzy versuchte nach dem Tod ihrer Mutter, zuhause in den Staaten, die kleine Familie zusammen zu halten und sich unentbehrlich zu machen. Von Flora fühlt sie sich deshalb bedroht. Jack macht die Augen zu und denkt es sei normales Teenagerverhalten, obwohl ihn Flora oft darauf anspricht.
Flora kennt sich mit Trauer aus. Auch mit dem Gefühl, nicht gewollt zu sein. Sie ist liebenswürdig, aber auch sehr einsam, denn die Zeit hat sie geprägt und Flora verbiegt sich oft, um zu gefallen und gemocht zu werden. Irgendwann ist aber der Punkt da, wo das nicht mehr geht und sie vor einer Entscheidung steht.
Ein Sommer ohne Becca, dafür mit Flora - das ist nicht für alle der Beteiligten einfach. Insbesondere für Clare und Izzy. Beide hüten ein Geheimnis über Becca und denken, es wäre besser zu schweigen. Doch dann kommt alles ans Licht.
Sarah Morgan bietet starke Figuren, eine tiefgründige Geschichte, die mit viel Humor aufgelockert ist. Das Setting, das Haus am See, ist bezaubernd.
"Sommerleuchten am See" ist ein kleines Familiendrama, in dem es um Verlust, Akzeptanz, Wut, Selbstliebe und Ehrlichkeit geht. Alles wurde realistisch geschildert, mir war an einigen Stellen aber zu viel Drama dabei.
Dieser Roman hier ist ein bisschen anders, als von Sarah Morgen gewohnt. Es gibt bessere Romane von ihr, dennoch habe ich ihn gern gelesen.
Fazit: Ein Roman mit starken Charakteren, tiefgründig, aber ein wenig anders, als von Sarah Morgan gewohnt.
4 Punkte.
Rezensionen von Streiflicht:
Paradiesisch schön
Wildes Paradies von Praxmayer Claudia
Ich mag die Natur und ich mag wilde Gärten, für mich darf die Natur sich selbst entfalten - das gefällt mir und macht mich glücklich. Umso neugieriger war ich auf dieses Buch, weil die Autorin genau dieses Ansatz verfolgt. Sie verspricht, dass man reich belohnt wird, wenn man der Natur freien Lauf lässt.
Und genauso ist es. Alleine schon die Optik wilder Natur ist einfach herrlich und wenn man den Pflanzen die Chance gibt, sich frei zu entfalten, lassen sie das Leben erblühen. Neue Tierarten können sich ansiedeln und vermehren und die Früchte wachsen herrlich.
Ich mochte den entspannten Ton und die lässige Art der Autorin, die sich aber auch nie scheut, Probleme anzusprechen und klar zu thematisieren. Sie erzählt ehrlich und authentisch, und das hat mir sehr gefallen.
Ein wunderbares Buch einer tollen, engagierten und sehr mutigen Frau, das mich beeindruckt hat und viele Ideen und Denkanstöße gibt. Ich freue mich darauf, immer wieder darin zu blättern und noch mehr Wildes zu entdecken.
Rezensionen von Gänseblümchen :
Gefühlvolle Geschichte am Starnberger See
Die Roseninsel von Anna Reitner
In dem Buch „Die Roseninsel“ geht es um das Leben zweier Frauen, welche beide in verschiedenen Epochen Zeit auf der Roseninsel verbringen.
Die junge Berliner Ärztin Liv ist nach einer schwierigen, traumatischen Situation und viel Stress am Arbeitsplatz überlastet und braucht eine Auszeit. Kurzerhand nimmt sie die Vertretungsstelle des Verwalters und Gärtners der Roseninsel im Starnberger See an.
Eigentlich möchte sie dort zur Ruhe kommen und die Zeit alleine verbringen, trifft jedoch auf den sympathischen Johannes, den Wirtssohn eines Gasthauses an Land. Dieser lässt sich von Livs Verhalten nicht abweisen und sie verbringen nach und nach mehr Zeit miteinander.
Auf der Insel entdeckt Liv zudem ein altes Familiengeheimnis in einem Tagebuch und erfährt dadurch etwas über die Geschichte von Magdalena aus dem 19. Jahrhundert, deren Schicksal und mehr über die Roseninsel.
Bereits auf dem schönen Cover bekommt man einen Blick auf die Roseninsel im See. In wunderbar flüssigem Schreibstil mit anschaulichen Beschreibungen, sodass man sich die Roseninsel während des Lesens bildlich vorstellen kann, entführt die Autorin Anna Reitner den Leser in dieses kleines Paradies am Starnberger See.
Man erlebt abwechselnd die Geschichte aus der Sicht der zwei sympathischen Protagonistinnen Liv und Magdalena, in die man sich gut hineinversetzen kann, und deren Geschichten sich im Laufe des Buches immer weiter ineinander verweben.
Insgesamt ist es ein wunderschönes, gefühlvolles Buch mit vielen schönen Lesemomenten, das zeitweise auch etwas betroffen macht und Mitgefühl erweckt.
Es ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man immer tiefer in die Welt auf der Roseninsel eintauchen möchte, bis das Geheimnis der Insel gelüftet ist. Mit zunehmender Spannung und einigen unerwarteten Wendungen zaubert es am Ende ein Lächeln auf die Lippen.
Eine angenehm sentimentale Lektüre, angelehnt an wahre bayrische Geschichte, die mich dazu inspiriert hat die Roseninsel und den Starnberger See auf die Liste meiner Reiseziele zu setzen, um die Insel mit ihrer Villa einmal selbst zu erkunden.
Rezensionen von yellowdog:
Der Duft der Roseninsel
Die Roseninsel von Anna Reitner
Die junge Berliner Ärztin Liv entflieht ihrem Überdruss für 4 Wochen auf eine bayrischen Roseninsel. Dort ist niemand außer einer Villa und die Rosenstöcke. Sie findet durch Zufall in einem Versteck ein Tagebuch und so wird eine zweite Geschichte in Gang gesetzt, die 1889 von Magdalena erzählt, die isoliert auf eben dieser Roseninsel leben musste.
Sie ist die uneheliche Tochter des bayrischen Königs.
Während mir Liv streckenweise ein wenig überspannt vorkommt, kann man mit Magdalena in ihrer Lagre sofort mitfühlen.
Die beiden Handlungsebenen wechseln sich ab und die Geschichte verdichtet sich immer mehr.
Der Schwachpunkt des Buches sind für mich die lauen Liebesgeschichten.
Dafür finde ich den Schluß des Magdalena-Parts sehr gelungen.
Anna Reitner verwendet einen einschmeichelnden, einfachen Schreibstil, um die Leser in ihre Geschichte zu ziehen. Mit dem Starnberger See in Bayern hat sie einen reizvollen Schauplatz gewählt und es entstehen einige gute Bilder im Kopf des Lesers und man glaubt die Rosen riechen zu können.
Rezensionen von Streiflicht:
Mörderischer Bodensee
Die Toten von Lindau von Thomas J. Fraunhoffer
Auf diesen ersten Fall für das ungleiche Ermittlerteam Emma Bosse und Niklas Grimm war ich sehr gespannt. Ich lerne gerne neue Autoren und ihre Figuren kennen, das macht mich immer wieder neugierig. Auch das Thema Tierschutz interessiert mich sehr.
Der Auftakt war für mich schwer, irgendwie kam ich nicht so recht ins Buch und mochte auch die beiden Hauptfiguren nicht so sehr.
Es dauerte eine ganze Weile, bis ich mit ihnen warm geworden bin, dann fluschte es mit der Geschichte. Gegen Ende wurde es dann richtig spannend und auch noch überraschend, daher habe ich doch noch vier Sterne vergeben. Denn die Handlung als solche fand ich logisch und interessant.
Ich finde die Geschichte insgesamt sehr gelungen, aber mir kam es manchmal ein bisschen so vor, als wollte der Autor zuviel. Eine Ehekrise bei der leitenden Polizistin, ein gescheiterer Jungspund, Tierschützer, mehrere Morde,... Wenn man darüber nachdenkt, dass das das erste Buch einer Reihe ist, macht es Sinn, weil so Handlungsstränge entstehen, die sich fortsetzen können. Dennoch war es mir - gerade in der ersten Hälfte des Buchs - ein bisschen zuviel. Die Kriminalgeschichte hat mir aber gut gefallen und ich denke, dass Band 2 sicherlich ebenfalls spannend werden wird. Wenn man sich darauf einlässt, kann einen das Buch packen und mitnehmen. Gut, dass ich anfangs durchgehalten habe, es hat sich gelohnt. Nun bin ich neugierig, wie es mit Niklas und Emma weitergeht!
Rezensionen von Claudia R:
Fleisch ..?!
Larissa und die Fleischfresser von Torsten Grünke
Klappentext:
Larissa ist tief getroffen! Gestern noch konnte sie sorglos die Bärchenwurst verspeisen und heute steht ihre Welt Kopf. Die Tiere, die sie beim Besuch eines Bauernhofs sieht, sehen gar nicht glücklich aus und lassen ihr keine Ruhe mehr. Daraufhin beschließt Larissa, unter kräftiger Mithilfe ihrer besten Freundin, der Familie und dem Klassenlehrer, mehr über unser Fleisch und die Tierhaltung in Erfahrung zu bringen.
Torsten Grünke wurde 1998 geboren und machte im Zuge der Ausbildung zum Erzieher verschiedene Praktika, u. a. in einer Kita, einer Schule, einem Kinder- und Jugendheim und einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle.
Seine Hobbys sind Lesen, Tischtennis, Fußball, Fahrrad fahren und Schwimmen und er engagiert sich politisch sowie für die Umwelt. Seit er sich über die schlimmen Bedingungen der Nutztierhaltung informiert hat, isst er kein Fleisch und keinen Fisch mehr.
Cover:
Das Cover zeigt ein entschlossenes, aber auch nachdenkliches Mädchen mit blonden Haaren, welches das Fleisch aus ihren Gedanken streicht. Das Cover macht nachdenklich und weckt so das Interesse. Das Thema wird hier schon sehr gut aufgegriffen.
Meinung:
Ein wichtiges Thema wird hier angesprochen. Denn Larissa fühlt sich nach einem Besuch auf einem Bauernhof nicht mehr wohl dabei Fleisch zu essen.
In diesem Buch wird das Thema Nutztierhaltung, Fleischkonsum, sowie die Alternativen dazu kindgerecht und altersentsprechend besprochen.
Kinder und auch Erwachsene werden hier mit dem Thema Fleisch und Fleischkonsum konfrontiert und es werden bissige Fragen gestellt, die auch nachdenklich stimmen, aber dennoch auch ein gewisser Humor hier nicht verloren geht. Wissen, Fakten und eine kinderechte Geschichte, in der all diese Themen gut verpackt integriert sind, warten hier auf den Leser.
Mir haben hier vor allem auch die unterschiedlichen Charaktere gefallen. Larissa, die nach einem Besuch nachdenklich gestimmt ist und bei der sich viele Fragen gebildet haben. Dann ihre Eltern, die erst mit der neuen Situation überfordert zu seinen scheinen und Tobias, der Bruder von Larissa, der verbal versucht Larissa zu unterstützen.
Ein interessantes Buch, welches ein sehr wichtiges Thema aufgreift und sehr gut auf dieses eingeht und dabei Wissen mit Geschichte geschickt kombiniert und dadurch große und kleine Leser zum Nachdenken bringt.
Ich persönlich fand das Buch sehr interessant und wissenswert, kindgerecht verpackt und brandaktuell.
Gut haben mir auch die kleinen schwarz-weiß Illustrationen zwischendurch gefallen, die das Ganze etwas auflockern und sehr gut abrunden.
Fazit:
Themen wie Fleischkonsum, Nutztierhaltung und Ernährung spielen hier eine wichtige Rolle und werden kinderecht aufgegriffen, ohne erhobenen Zeigefinger.
Rezensionen von Claudia R:
Bilder- und Sachbuch in einem ...
Wunderwelt der Vögel von Lara Paulussen Carolin Hensler
Klappentext:
Warum sind Vögel so faszinierend? Weil sie uns Menschen so nah sind: Manchmal können wir sie sehen, oft hören und immer sind sie ein teil unseres Alltags und prägen den Lebensraum um uns herum wie kaum eine andere wild lebende Tierart. Dieses Bilderbuch gibt einen Einblick in ihre Erstaunlichen Fähigkeiten und Merkmale: Welche Flugarten gibt es? Warum sind manche Vögel schillernd bunt und andere so gut getarnt? Wie ziehen Vogeleltern ihre Küken groß? Und was könnte getan werden, um die Artenvielfalt zu erhalten? Eine faszinierende Reise in die Welt der Vögel - mit spannenden Sachtexten von Carolin Hensler und atmosphärischen Bildwelten von Lara Paulussen.
Cover:
Das Cover zeigt viele unterschiedliche Vögel oben in den Wolken und ist wunderschön gestaltet.
Meinung:
Dieses wunderschöne Buch ist eine Mischung aus Sachbuch und Bilderbuch. Laut Empfehlungen des Verlages, ab 4 Jahren geeignet, aber auch Vorschulkinder, Schulkinder und auch Erwachsene haben ihren Spaß daran, da hier sehr viel Wissen kompakt und gut vermittelt wird.
Das Buch ist in elf spannende Themenbereiche gegliedert, z.B. Flugarten, Singvögel, Standvögel, Zugvögel, Balzverhalten; Nahrungssuche und viele weitere spannende Themen.
Innerhalb der Themengebiete gibt es meist eine kleine Einführung und dann genauere Erläuterungen und Beispiele dazu. Das Wissen wird hier kompakt und altersentsprechend verpackt, so dass die Kleineren nicht überfordert werden, aber auch Ältere Interesse daran haben und selbst Erwachsene hier noch einiges dazu lernen können.
Der Schreibstil ist angenehm und verständlich. Auch die Gliederung von verschiedener Wissensvermittlungen und kurzen Texten ist hier sehr gut gewählt.
Besonders toll sind die zahlreichen Zeichnungen, bunten Bilder und Illustrationen, die das Ganze sehr gut abrunden und so eine große Vielfalt der gesamten Vögel vermitteln. Die Illustrationen sind sehr gut gelungen und geben die einzelnen Tiere authentisch und realitätsnah wieder. Die Bilder veranschaulichen die Artenvielfalt und sind sehr gut ausgewählt.
Ein tolles Buch, welches sowohl Wissen vermittelt und dieses zusätzlich sehr gut veranschaulicht. Bilderbuch und Sachbuch in einem, so dass es sowohl die jüngeren Leser bzw. eher Zuschauer und Zuhörer anspricht, aber auch die etwas ältere Kinder und Erwachsene abholt und begeistern kann.
Fazit:
Bilderbuch und Sachbuch in einem, zum Thema Vögel, welches sowohl jüngere, aber auch ältere Leser und Zuhörer anspricht.
Rezensionen von rewareni:
Wo bist du?
Searching Lucy von Christina Stein
Für die 17 jährige Amber bricht eine Welt zusammen als nach ihrem Vater nun auch ihre Zwillingsschwester Lucy spurlos verschwindet. Die Polizei ist zwar bemüht, aber bisher ist es noch nicht gelungen einen Hinweis zu finden, wo die beiden sind oder ob sie überhaupt noch am Leben sind. Also beschließt Amber sich selbst auf die Suche zu machen und das mit nicht legalen Mitteln.
So beginnt sie systematisch in die Häuser ihrer Nachbarn und Mitschüler einzubrechen mit der Hoffnung etwas zu finden. Zuerst ist sie dabei auf sich alleine angewiesen, doch sie bekommt Hilfe von einer unerwarteten Seite. Amber gibt die Hoffnung nicht auf ihre Schwester zu finden und ihre Verzweiflung wird dabei von Tag zu Tag größer. Aber sie weiß, dass sie stark sein muss, denn ihr kleiner Bruder Tom ist von ihrer Fürsorge abhängig, da es ihre Mutter nur mehr mit Alkohol schafft so halbwegs über die Runden zu kommen. Also versucht Amber immer wieder ihr Glück bei einem Einbruch, bis sie eines Tages etwas erfährt, das vielleicht der rettende Hinweis ist.
,,Searching Lucy“ ist der spannende und oft auch sehr aufwühlende Jugend Thriller von der Autorin Christina Stein. Die Sprache ist dabei recht häufig an die der Jugendlichen angepasst, wo man sich vielleicht als Erwachsener nicht immer ganz wohl fühlt. Aber zu dem Gefühlschaos der Protagonistin und ihren jugendlichen Mitstreitern passt es wohl dazu. Es ist eine spannende Geschichte, wo man selbst mit fiebert, ob es Amber gelingt ihren Vater und Lucy wieder zu finden. Es werden dabei viele Einbrüche beschrieben, wo es immer wieder vor kommt, dass sie dabei fast erwischt wird, da hat sie vielleicht schon ein wenig zu viel an Glück gehabt. Sehr tragisch beschreibt die Autorin die Familiensituation zu Hause, wo sich mancher Leser vielleicht schwer tut, wie sehr der kleine Bruder verwahrlost, weil seine Mutter ständig betrunken ist und ihr eigenes Leben nicht mehr in den Griff bekommt. Da bürdet Christina Stein
ihrer Protagonistin viel auf und man spürt dabei sehr gut die Verzweiflung und Hilflosigkeit, die Amber in diesen Szenen ausgesetzt ist. Der Roman erzählt von Freundschaft, von seelischen Qualen aber auch die Hoffnung, dass man mit einem starken Willen vieles erreichen kann. ,,Searching Lucy“ ist keine leichte Kost und selbst als Erwachsener wird man dabei mit Szenen konfrontiert die unter die Haut gehen. Das Ende ist relativ offen, wo für den einen oder den anderen sicher noch ein paar Fragen offen sind. Spannung bis zum Schluss ist aber garantiert.
Rezensionen von Katzenmicha:
Spannender Krimi an der Havel
Finstere Havel von Tim Pieper
Für Toni Sanftleben ist es schon der 5.Fall an der Havel,für mich der Erste .Das ich die anderen Bücher noch nicht gelesen habe machte nichts,denn jeder Fall ist für dich abgeschlossen-und das läßt sich auch ändern.Ich werde mir die anderen Fälle noch holen und lesen.
Toni Sanftleben wird zu einem mysteriösen Fall gerufen.
Melanie Brandt,eine junge Frau wird tot in ihrem Auto in der Havel gefunden.War es Selbstmord,Mord oder vielleicht ein Unfall?Melanie war ein sensibler-schwieriger Mensch,der die Männer nur so anzog.Die Spur führt Hauptkommissarin Toni Sanftleben in den Naturpark Westhavelland.Da hat Melanie Brandt als Biologin an einem großen Flussprojekt mitgearbeitet.In ihrer Freizeit hat Melanie den Nachthimmel erforscht…
Der Autor Tim Pieper hat einen super- spannenden Krimi geschrieben.Sein Schreibstil fesselte mich von der ersten bis letzten Seite.So begeitete ich Toni Sanftleben bei den Ermittlungen.Es gab viele Verdächtige,viele spannende Ereigniss und Vorfälle.Die Charaktere waren toll beschrieben,so das ich alles vor mir gesehen habe.Vor meinen Augen sah ich die Havel,die Verdächtigen und das Mordopfer.Sehr interrisannt fand ich auch aus der Sicht des Mordopfers einiges zu erfahren.Was noch zusätzlich an Infomation für den Leser es einfach machte sich selber ein Bild zu machen.Am Ende klärte sich alles auf,es blieben keine Fragen mehr offen-sehr gerne 5 Sterne.Nun bin ich auf den nächsten Fall von Toni Sanftleben gespannt!










