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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von signalhill:

Alles kochbar, alles lecker!

Hensslers schnelle Nummer von Steffen Henssler

"Hensslers schnelle Nummer" ist mein erstes Kochbuch von Steffen Henssler, und es ist bereits mein Lieblingskochbuch geworden. Das Konzept ist einfach: Henssler kocht raffinierte Gerichte mit sehr wenig Zutaten. Neben Essig, Öl und Gewürzen sind oft nur 5-7 Zutaten im Rezept. Die Zubereitung ist ebenso einfach.

Das Besondere an diesem Kochbuch ist, dass fast alle Rezepte meinen Geschmack treffen und dass sie trotz der wenigen Zutaten dennoch raffiniert sind. Außerdem sind die meisten Zutaten eher gängig, nichts also, was man für ein Rezept kaufen muss und dann im Schrank stehen hat, weil man keine anderen Rezepte dafür hat.

Henssler kocht mit Chili und LImette, mit Koriander und Peperoni. Diese Zutaten kommen häufig vor, und weil ich diese Zutaten besonders mag, sind auch die Rezepte super für mich. Die einzige Zutat, die nicht nach meinem Geschmack ist, sind vielleicht Rote Bete. Aber selbst dieses Rezepte finde ich interessant.

Insgesamt gefällt mir "Hensslers schnelle Nummer" so gut, dass ich die meisten Rezepte kochen werde. Bei den meisten anderen Kochbüchern geht mir das nicht so. Henssler hat genau meinen Geschmack getroffen, und damit werde ich die Publikationen von ihm weiter verfolgen. Auch sein Blog bringt weitere Rezepte.

Damit ist der bekannte Koch für mich mehr oder weniger eine Neuentdeckung, da ich seine Kreationen nie verfolgt habe. Das Buch hat mich eines Besseren belehrt. "Hensslers schnelle Nummer" ist zu meinem Lieblingskochbuch geworden!

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Rezensionen von Claudia R:

spannend, actionreich und lebendig ...

Projekt Oblivion - Geister am Polarkreis von Simak Büchel

Klappentext:

Der 11-jährige Jorin träumt von einem aufregenden Agentenleben mit Undercover-Einsätzen und Observierungsaufträgen. Doch stattdessen langweilt er sich nur in der Schrebergartensiedlung, in der er mit Agent Smuts untergetaucht ist. Das ändert sich schlagartig, als ein mysteriöses Video vom Polarkreis auftaucht, auf dem ein Bär von unsichtbaren Wesen angegriffen wird, die einen Jungen beschützen – und dieser Junge ist niemand anders als iKID Adam, ein menschenähnlicher Roboter, geschaffen von Milliardär Borax Dosch, einem Technikfreak mit Hang zur Weltherrschaft! Zusammen mit Agenten der Anti-KI-Allianz fliegt Jorin zum Polarkreis, um Dosch aufzuspüren und unschädlich zu machen.

Doch kaum in der Wildnis angekommen, werden sie selbst von geisterhaften Robotern gejagt …

Cover:

Das Cover wirkt durch die blassblauen Farben etwas kühl, was sehr gut zum Thema und der Umgebung des Polarkreises passt. Die Gestaltung wirkt sehr mystisch und passt gut zu dem Projekt, so dass es auf jeden Fall das Interesse weckt.

Meinung:

Dies ist der zweite Band der Projekt Reihe um Jorin und seine Freunde und auch dieses mal wird es wieder sehr spannend.

Zu Beginn werden einige kleine Informationen zu dem Hintergrund und den ersten Band eingestreut, so dass es durchaus auch möglich sein sollte, hier einzusteigen, ohne den ersten band zu kennen. Ich kannte jedoch den ersten Band und war dementsprechend erfreut und gespannt, hier weiter lesen zu dürfen und meine Erwartungen war auch dementsprechend hoch.

Der Schreibstil ist sehr locker und lebendig und lässt sich sehr flüssig und gut lesen. Die Schriftgröße ist gut gewählt und an die Altersstufe angepasst. Die Sprache ist bereits etwas anspruchsvoller und man sollte dadurch durchaus die Altersangabe bzw. Empfehlung von 10 Jahren beachten, da es für diese Gruppe konzipiert wurde. Ich denke, dass es zwar durchaus auch Jüngere lesen können, aber aufgrund auch einiger schwierigerer Worte, diese dann ein wenig Probleme haben könnten bzw. ab und an ihre Eltern zur Hilfe brauchen.

Die Geschichte ist sehr spannend und fesselnd angelegt und auch wieder mit sehr viel technischen Equipment bestückt, sowie einem Roboter, der einem Menschen sehr ähnlich wirkt. Dabei stellt sich dann auch die Frage, was es bedeutet ein Mensch bzw. Lebewesen zu sein und was ein Lebewesen ausmacht. Darüber philosophiert auch Jorin und regt auch den Leser zum Nachdenken darüber an. Eine Mischung aus Fiktion und Realität, die hier sehr gut umgesetzt wurde und junge Leser zum mit philosophieren anregt.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel vorweg nehmen und daher auch nicht allzu viel verraten und halte mich daher hier eher bedeckt.

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Man kommt gut in die Geschichte hinein. Diese ist spannend, actionreich und lebendig aufgebaut. Die ruhigeren Passagen regen zum Nachdenken an und von Beginn an bis zum Ende wird man sehr gut unterhalten. Auch die Charaktere waren mir wieder sehr sympathisch und ich habe gern deren Handlungen und Geschehnisse mit Neugier verfolgt. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so ein lockeres Lesen und ein fesselndes Leseerlebnis.

Fazit:

Eine spannende, actionreiche und lebendige Geschichte, die aber auch zum Nachdenken und philosophieren einlädt.

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Rezensionen von yellowdog:

Ela und Timo

Wenn es uns gegeben hätte von Josefine Weiss

Eine unerfüllte Liebesgeschichte, die einst abrupt endete. Doch 8 Jahre später treffen sich Ela und Timo wieder. Die alten Gefühle sind sofort wieder da, aber es ist nicht einfach. Gibt es eine zweite Chance, die Beziehung doch realisieren zu können?
Schließlich versuchen sie es. Dann erfährt Ela von Timos schwerer Herzerkrankung, die tödlich enden kann.

Das klingt wie aus einem Nicolas Sparks-Schmöker, aber hier fehlt glücklicherweise das offensichtliche Kalkül.
Die Realität ist, das Ela nicht damit fertig wird, dass Timo ihr seine Krankheit verschwiegen hat und sie verlässt ihn.

Es wird immer aus Elas Perspektive erzählt und es gibt viele Momente, in denen sie zweifelt, auch an sich selbst. Sie erinnert sich auch an ihre Kindheit, als sie vom Vater verlassen wurde. Das prägte sie.

Die Autorin Josefine Weiss zeigt die Schwierigkeiten einer Liebesbeziehung unter Belastungen. Das hebt ihr Buch aus der Masse heraus.

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Rezensionen von LadyIceTea:

Ein bisschen kitschig aber total schön!

The Story of a Love Song von Vi Keeland; Penelope Ward

Griffin und Luca waren Brieffreunde, doch nach einem schrecklichen Ereignis bricht Luca den Kontakt ab. Seither meidet sie Menschenmengen und hat sich zurückgezogen. Als sie Jahre später ein Brief von Griffin erreicht, gibt Luca sich einen Ruck, und sie knüpfen da an, wo sie als Teenager aufgehört haben: Sie schreiben sich, vertrauen sich alles an.

Aber jetzt will Luca mehr, sie will Griffin endlich auch persönlich kennenlernen und überwindet ihre größte Angst. Luca macht sich auf den Weg nach Kalifornien, um ihn aufzusuchen. Was sie nicht weiß: Griffin ist der Sänger einer der bekanntesten Bands der Welt.

Wer die Bücher aus der Feder des Autorenduos Vi Keeland und Penelope Ward kennt der weiß, dass er sich auf Romantik, Drama und so einige sexy Szenen einstellen kann.
Auch „The Story of a Lovesong“ macht da keinen Unterschied.
Luca und Griffin könnten wirklich nicht gegensätzlicher sein und doch stimmt einfach die Chemie zwischen den beiden.
Luca, die völlig in ihrer Angst feststeckt und immer weiter um einen Ausweg kämpft und Griffin, der gefeierte Rockstar, der mit den Schattenseiten des Ruhms kämpft.
Das Buch kommt mit wirklich wenig Figuren aus. Auf Lucas Seite gibt es noch ihren Therapeuten genannt „Doc“, der mit seiner väterlichen Fürsorge richtig viel Wärme in die Geschichte gebracht hat und die Kassiererin Diana. Mehr Figuren braucht es aber auch nicht.
Die Autorinnen schildern greifbar und ziemlich realistisch, womit Luca zu kämpfen hat, wie sie und Griffin sich nach langer Zeit wieder annähern und endlich treffen und wie sie beide um ihre einzigartige Beziehung kämpfen.
Das Drama kommt eher durch die äußeren Umstände und bezieht sich immer auf Lucas Phobie. Ich fand es gut, dass nicht noch zusätzliches Drama durch Paparazzi oder Groupies geschürt wurde.
Wie im Titel erwähnt, gibt es so manch eine kitschige Szene in diesem Buch. Griffin ist fast schon zu perfekt. Er reißt sich immer wieder den knackigen Hintern auf, um Luca entgegenzukommen und ist dabei einfach zuckersüß. Luca überwindet sich und kämpft nur für ihn.
Ich denke, für ein paar Leser wird das zu viel Zuckerguss sein, ich fand es genau richtig.
Ich finde es einfach schön, dass mal ein Mann weiß, wie er mit einer Frau umgehen sollte und dass beide immer nur versuchen, Gutes für den anderen zu tun und es hinzubekommen.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Eine schöne Rockstar-Romance!

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Rezensionen von Minigini:

Der 8. Roman mit Rosa, Rudi und Henner

Wenn Wattwürmer weinen von Christiane Franke; Cornelia Kuhnert

Beim Joggen am Strand findet Henner den Tourismusmanager Ulfert Johannsen tot im neuen Übernachtungsstrandkorb. Wegen der Hitzewelle wird zunächst auf Herzversagen getippt, schnell stellt sich jedoch heraus, dass der Manager vergiftet wurde. Dass er durch innovative Ideen viele Urlauber nach Ostfriesland gelockt hat, ruft nicht bei allen Zustimmung hervor.

Soll man den Mörder beim Heimatverein suchen, oder handelt es sich um eine Beziehungstat? Rudis Kollege Schnepel springt von einem Motiv zum nächsten und hat wieder einmal halb Ostfriesland in Verdacht.

Unterdessen tut sich auch privat einiges bei dem Trio. Während Rosa noch immer glücklich mit Holger ist, kommen sich Rudi und Schnepels Noch-Ehefrau näher. Henner scheint indes zu bemerken, dass Rosa auch eine Frau ist und ist ein wenig eifersüchtig auf Holger.

Auch der achte Band hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen - ein netter Cosy-Krimi eben. Da ich schon alle vorherigen Bände gelesen habe, ist es wie ein Wedersehen mit den Bewohnern von Neuharlingsiel, aber auch ohne die anderen Bände gelesen zu haben, ist die Handlung verständlich.

Die Möwe auf dem Cover zieht sich durch alle Bände und ist ein gewisser Erkennungsfaktor.

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Rezensionen von nanu?!:

Bildgewaltige Sprache

Drei Sommer von Margarita Liberaki

In "Drei Sommer" geht es um die drei Schwestern Katerina, Infanta und Maria, die in diesen drei Sommern versuchen ihren Lebensweg zu finden.
Erzählt wird meist aus Katerinas Sicht in der Ich-Form. Sie ist mit ihren 16 Jahren die jüngste der drei Schwestern, was sich auch in ihrer Erzählweise bemerkbar macht, die oft sehr sprunghaft ist.

Sie kommt von einem Thema ins andere, erzählt mal hiervon, mal davon. Besonders im ersten Sommer fällt das auf, in den nächsten zwei Sommern wird Katerina etwas ruhiger und reifer, auch wenn sie erzählt.
Zwischendrin mischen sich Kapitel in denen ein allwissender Erzähler berichtet, denn alles wissen kann Katerine nun mal nicht, auch wenn sie eine sehr gute Beobachterin ist. Auch gibt es Tagebucheinträge einer weiteren Person.
Dieses Durcheinander aus verschiedenen Perspektiven hat mir sehr gut gefallen, sie lockerten die ganze Geschichte auf.

Die Schwestern sind sehr verschieden. Als Leser glaubte ich sie bald durchschaut zu haben, doch am Ende haben sie so völlig anders gehandelt als ich es erwartet hätte.
Das was man an diesem Buch besonders hervorheben muss, ist die bildgewaltige Sprache der Autorin. Beim Lesen konnte ich fast schon die flirrende Hitze Griechenlands im Nacken spüren, das zirpen der Zikaden hören oder die selbstgepflückten Feigen schmecken.
Katerine liebt ihr Zuhause und sie beschreibt gerne die Schönheit der blühenden Pflanzen und üppigen Gärten, erzählt von der Abkühlung in der Zisterne hinter dem Haus oder von der Geiß, die friedlich auf der Wiese steht.
Aber auch die vielen Bewohner Kifissias finden Platz in ihrer Geschichte. Es wird gerne gefeiert, in die Kirche gegangen, bei einem Ouzo ein Schwätzchen gehalten oder in der kleinen Bäckerei Eclair gegessen. Das Leben in Kifissia ist lebendig, laut und sprüht vor Farben.
Wenn Katerine über die Leute erzählt, prasseln besonders am Anfang eine Unzahl von Namen und Geschichten auf den Leser ein, dass es schon ein wenig erschlagend wirkt. Aber spätestens ab dem zweiten Sommer hat man sich daran gewöhnt und kann dann auch die Leute auseinander halten.

Das Buch gilt als wiederentdeckter Klassiker, und obwohl es schon 1946 erschien, haben die Schwestern überraschend moderne Gedanken einerseits. Andererseits versuchen sie sich doch an die üblichen konventionellen Regeln in der Gesellschaft zu halten, zumindest größtenteils.
Sie erhoffen sich viel vom Leben, wissen aber nicht immer wie dies auszusehen hat. Besonders Katerine weiß oft nicht, wohin mit sich und ihren überschäumenden Gefühlen.
Schön fand ich auch die kleinen Geheimnisse die einige hüten, angefangen bei der Mutter Anna, die sich plötzlich sonderbar verhält und etwas vor den anderen verbirgt.

Bis auf ein paar kleinere Längen hier und da, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Hätte ich nicht gewusst, dass das Buch aus den Vierzigern stammt, es wäre mir im Leben nicht aufgefallen. Es wirkt weder verstaubt, noch liest es sich irgendwie altbacken. Daumen hoch!

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Rezensionen von Gaby 2707:

So macht Buchstaben lernen Spaß

Die ABC-Tierparade von Andrea Schomburg

Von A wie Anne, der Ameisenbär über Hugo, der Hund; Nilpferd Julius; Ralph-Rainer Regenwurm; Tim, der Tausendfüßler zu Z wie die Zwergziege Zäzilie hat Geburtstag bietet dieses Buch für Vorschulkinder und Schulanfänger ein komplettes Tier Alphabet.

Auf der vorderen und der hinteren Umschlaginnenseite sind alle Buchstaben von aA bis zZ in Groß- und Kleinschreibung mit einem dazugehörigen Tier abgebildet.

So haben die Kleinen einen Gesamtüberblick über alle Buchstaben und können sich diese noch besser einprägen.
Jeweils auf der linken Seite wird dann ganzseitig der Buchstabe bzw. das Tier vorgestellt um das es auf den folgenden Seiten geht. Dann folgend 26 witzige, aussergewöhnliche und abwechslungsreiche Reime und Geschichten von Andrea Schomburg, die Frau Annika mit wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen untermalt hat, die die Geschichten und Reime toll ergänzen und die die Kinder sofort ansprechen. Nach jeweils 5 oder 6 Tieren werden diese auf einer Doppelseite in einer ganz neuen Situation gezeigt. Dazu können die Kinder eigene kleine Geschichten erfinden.
Die Schrift ist angenehm groß, so dass die Erstklässler schnell die Reime und Geschichten auch selbst lesen können.

26 lustige Geschichten und Reime verteilt über das ganze Alphabet – da macht das Buchstaben lernen richtig Spaß.

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Rezensionen von Claudia R:

spannendes Urlaubsfeeling

Limoncellolügen von Gudrun Grägel

Klappentext:

In der Hotelküche herrscht Chaos und Doro soll es richten. Sie folgt dem Hilferuf ihrer Freundin Greta Rinaldi und reist nach Limone am Gardasee, um die Saison im Hotel »Magdalena« zu retten. Job und Urlaub werden schnell zur Nebensache, denn Doro erwarten nicht nur Limoncello und Pasta, sondern auch Lügen und Mord.

Ein Toter im Pool, bedrohliche Verfolger und auch in der Familie sagt nicht jeder die Wahrheit. Wem kann sie vertrauen? Wenn Doro Unrecht wittert, erwacht ihr Jagdinstinkt - und damit treibt sie nicht nur ihren Freund Vinc zur Verzweiflung.

Cover:

Das Cover verbreitet regelrecht Urlaubsstimmung mit den vielen kleinen Booten direkt am Wasser und der maritimen Atmosphäre. Das Cover ist zauberhaft und regelrecht strahlend, so das es eine sehr sonnige und erhellende Stimmung wieder gibt.

Meinung:

Dies ist bereits der zweite Band der Gardasee Krimi Reihe von Gudrun Grägel, aber man kann diese Bücher auch sehr gut unabhängig voneinander lesen. Ich kannte den ersten Fall bisher noch nicht und bin hier dennoch sehr gut ins Geschehen und in den Fall gestartet.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich auch sehr gut und flüssig lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und was mir sehr gut gefallen hat, dass die Kapitelüberschriften in italienisch und deutsch verfasst wurde. So wurde gleich ein wenig mehr vom italienischen Flair mit aufgenommen und man hatte zusätzlich einen kleinen italienisch Kurs inklusive.

Besonders gut hat mir gefallen, dass hier das Flair und das Drumherum sehr gut rüberkam. Zu beginn hatte man fast ein wenig Urlaubsfeeling und die Gardasee Atmosphäre kam direkt bei mir als Leser an. Die Feeling wechselte dann nach und nach in immer mehr Spannung und konzentrierte sich dann auf die aufgeworfenen Fragen. War die Leiche im Pool wirklich ein Unfall, oder vielleicht doch Mord? Was ist mit Niveo passiert, der plötzlich verschwunden ist? Und was sind das für weitere merkwürdige Vorkommnisse und Beobachtungen, die Dort macht?

Zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten und halte mich daher hier zurück, da ich nichts vorweg nehmen möchte.

Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, da man sich sehr gut in die einzelnen Dinge hineinversetzen konnte und auch die Handlungen und Aktionen sehr gut nachvollziehen konnte. Zudem wurde durch den bildlichen Erzählstil die Beschreibungen sehr gut nachvollziehbar erklärt und man hatte die Situationen direkt vor Augen, so dass man fast direkt mitten in den Geschehnissen dabei war. Auch die kulinarischen Köstlichkeiten, die hier beschrieben wurden, haben einen regelrecht Appetit gemacht.

Toll fand ich, dass die Rezepte zu den Köstlichkeiten hinten im Anhang hinterlegt wurden, so dass man diese durchaus nachmachen kann, wenn man möchte. Dies finde ich eine sehr tolle Idee.

Ein spannender und atmosphärischer Fall, der durch seine bildliche Erzählweise und das aufkommende Urlaubsfeeling samt Spannung überzeugt. Mir hat dies sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Dafür eine klare Leseempfehlung von mir.

Fazit:

Ein spannender und atmosphärischer Fall, der durch seine bildliche Erzählweise und das aufkommende Urlaubsfeeling überzeugt.

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Rezensionen von Ele:

Eine große Liebe

Fritz und Emma von Barbara Leciejewski

Fritz und Emma, Roman von Barbara Leciejewski, EBook 400 Seiten, erschienen im Ullstein-Verlag.
Die bewegende Geschichte einer großen Liebe, die siebzig Jahre Schweigen überdauert.
1947: Fritz und Emma sind ein Paar, und sie lieben sich sehr, erst ist Emma überglücklich, dass ihr geliebter Fritz unversehrt aus dem Krieg heimkehrt.

Doch etwas Schreckliches passiert und die beiden reden 70 Jahre kein Wort mehr miteinander.
2019: Zusammen mit ihrem Mann Jakob, kommt Marie Eichendorf nach Oberkirchbach. Dort ist der sprichwörtliche Hund begraben. Während Jakob in seiner Anstellung als Ortspfarrer mehr die Berufung, denn den Beruf sieht und in der Seelsorge völlig aufgeht, findet es Marie langweilig und öde. Es steht die 750-Jahrfeier des verschlafenen Dorfes an. Marie engagiert sich und beginnt langsam die Menschen und das Dorf liebzugewinnen. Reicht es aus um sich in Oberkirchbach zuhause zu fühlen?
Eine wundervolle und zu Herzen gehende Geschichte in zwei Erzählsträngen. Die Autorin hat die auktoriale Erzählweise gewählt, bildhaft und flüssig, deshalb ist es dem Leser möglich, zu jeder Zeit den Überblick über das Geschehen und auch über die Gedanken und Handlung der Agierenden zu bewahren. Zum besseren Überblick sind alle Kapitel mit Datum versehen. Oft gefallen mir die historischen Stränge in Büchern besser, doch hier hat jede Ebene ihren Reiz und endet oft in einem Cliffhanger, mit ein Grund warum es so schwer war, das Buch aus der Hand zu legen. Leciejewski erzählt den Roman in zwei Zeitebenen. Zum einen der Teil der Fritz und Emma betrifft, beginnend kurz nach dem zweiten Weltkrieg und durch die Jahre hindurch bis in die Gegenwart. Zum anderen der Teil, der die Erlebnisse des neuen Pfarrers Jakob Eichendorf und seiner Gattin Marie erzählt. Beide Erzählstränge begegnen sich am Ende und vervollständigen die gefühlvolle Geschichte.
Ich bin von diesem Roman restlos begeistert. Da ich selbst in einem Dorf lebe, kann ich die Situation die im Buch geschildert ist, nur bestätigen. Der alte Dorfkern stirbt aus und die Neubaugebiete darum herum sind fremd geworden. Dies hat die Autorin hier im Buch perfekt dargestellt. Es fiel mir schwer, von der Geschichte loszukommen, wenn ich nicht gelesen habe, hat mich das Gelesene beschäftigt. Dementsprechend schnell ging das Buch auch zu Ende. Mit Spannung habe ich erwartet ob Marie es tatsächlich schafft, Fritz und Emma miteinander auszusöhnen. Sie leben beiden am jeweils anderen Dorfende und dazwischen liegt eine ganze Welt. Alle Personen sind so liebevoll charakterisiert, dass ich meinte ich würde sie alle schon viele Jahre kennen. So manche Träne habe ich verdrückt und schmunzeln musste ich auch immer wieder. Lieblingspersonen gab es genug und so richtig unsympathisch war nur Heiner, Emmas Ehemann. Zu jeder Zeit konnte ich der Geschichte folgen, die handelnden Charaktere agierten nachvollziehbar und wirken so lebendig. Eine absolut verzaubernde Geschichte die dem Lesenden Schmerz, Leid, Liebe und Hoffnung nahebringt.
Ich kann diesen Roman nur von ganzem Herzen empfehlen und bin bereit dafür 5 Sterne zu vergeben.

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Rezensionen von Tara:

Ein gesellschaftskritischer Roman voller Emotionen

Drei Kameradinnen von Shida Bazyar

„Drei Kameradinnen“ ist ein sehr aufwühlender und emotionaler Roman der Autorin Shida Bazyar.

Hani, Kasih und Saya kennen sich seit ihrer Kindheit und sind zusammen aufgewachsen. Ihre Familien sind nach Deutschland geflohen und wegen ihres Migrationshintergrund haben sie es alles andere als leicht.

Tagtäglich begegnen sie Vorurteilen und Ungerechtigkeiten, die verletzen und wütend machen.
Der Roman beginnt mit dem Bericht über einem Brand, den Saya ausgelöst hat. Kasih berichtet wie es dazu gekommen und was zuvor alles passiert ist.

Der Schreibstil ist einfach, direkt und deutlich. Durch die klaren Worte hat mich die Autorin sehr berührt.

Alles wirkt greifbar, authentisch und ist dadurch umso erschreckender. Hier wird eine Vielzahl von Themen angesprochen, die allesamt aktuell sind. Es geht um Rassismus, Freundschaft, Zusammenhalt, Migration und vieles mehr. Die gesellschaftlichen Probleme, mit denen die drei Freundinnen zu kämpfen haben sind einfach übermächtig. Die meisten Leser/innen werden wohl niemals in solche Situationen geraten, aber die Schilderungen lassen einen beim Lesen mitfühlen. Es ist erschreckend, wie engstirnig und voreingenommen unsere Gesellschaft ist und wie wenig es möglich ist, daraus auszubrechen.

Der Roman regt zum Nachdenken an und noch schöner wäre es, wenn er unsere Gesellschaft zum Umdenken bringen würde.

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