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Rezensionen von dorli:

Ein großartiges Nachschlagewerk

Alles, was wir wissen und was nicht von Christopher Lloyd

„Alles, was wir wissen und was nicht“ ist ein genauso informatives wie unterhaltsames Nachschlagewerk, das sich mit seinen farbenprächtig gestalteten Seiten von anderen Enzyklopädien abhebt. Herausgeber Christopher Lloyd möchte mit diesem Lexikon das Interesse an den unterschiedlichsten Themen wecken und Neugierige jeden Alters anspornen, die Welt zu erkunden.

Acht spannende Kapitel ermöglichen dem Leser/Betrachter einen facettenreichen Einblick in die Entstehung des Universums und das Leben auf der Erde. Man erfährt allerlei Wissenswertes über die Natur und Naturgewalten. Über Menschen und Tiere. Über die Entwicklung vom Altertum bis in die heutige Zeit. Und man kann einen Blick auf die Welt von morgen werfen. Jedem Kapitel ist eine kurze, neugierig machende Einleitung vorangestellt, so dass man sofort Lust bekommt, in dem Themenbereich zu stöbern.

Die mehr als 1000 Grafiken, Fotos, Karten und Zeichnungen sind übersichtlich angeordnet und mit prägnanten Erklärungen und Hinweisen versehen. Ergänzt werden die Abbildungen durch kurze, leicht verständliche Texte sowie Zeitleisten, Listen, erstaunliche Fakten und Kommentare von Experten. Eine großartige Vielfalt, so dass es auf keiner der fast 400 Seiten langweilig wird.

Neben der abwechslungsreichen Gestaltung haben mir die Querverweise am Ende jeder linken Seite besonders gut gefallen. Sie weisen auf verwandte Themen hin und laden zum weiteren Schmökern ein – es macht großen Spaß, durch das Buch zu „surfen“ und dabei immer wieder etwas Neues zu entdecken.

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Rezensionen von niknak:

Herz oder Verstand

Barfuß zur Hochzeit von Hannah Siebern

Inhalt (Klappentext):
Lilly liebt ihren Vater über alles. Als sie erfährt, dass er schwer krank ist, will sie nur noch eins: ihm seinen größten Wunsch erfüllen, seine jüngste Tochter zum Altar zu führen.
Dummerweise hat Lilly ihren Fast-Verlobten Florian gerade erst durch einen blöden Fehler vergrault und er befindet sich nun auf einem Selbstfindungstrip in Thailand.

Was läge da näher, als sich auf die Suche nach ihm zu begeben und um ihr gemeinsames Glück zu kämpfen?
Doch es gibt jemanden, der diese Idee überhaupt nicht gut findet: Patrick, ihr „Fehler“. Er folgt Lilly nach Thailand und bringt ihre Pläne mit seinem Charme ganz schön ins Wanken. Doch was ist wichtiger? Der letzte Wunsch ihres Vaters oder das, was ihr Herz ihr sagt?

Mein Kommentar:
Ich kenne bereits einige Bücher der Barfuß – Reihe der Autorin Hannah Siebern und ich liebe diese Reihe einfach. Alle Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Die Autorin hat auch diesmal einen sehr lebendigen und gefühlvollen Schreibstil und ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen.
Lilly hat es nicht einfach und weiß nicht, wie sie sich entscheiden soll. Sie hat ihren Freund Florian verloren, knapp bevor ihr dieser einen Heiratsantrag machen wollte. Und genau das ist eigentlich der größte Wunsch ihres Vaters – sie zum Altar zu begleiten. Und da ist dann auch noch Patrick, zu dem sie sich hingezogen fühlt und Schmetterlinge in ihrem Bauch umher fliegen, der sie jedoch nicht heiraten will. Als ihr Vater dann schwer erkrankt und nicht mehr lange zu leben hat, macht sie sich auf den Weg nach Thailand, da Florian sich zu dieser Zeit dort befindet, um ihn zur Heirat zu überreden. Doch das ist nicht so einfach.
Man kann als Leser sehr gut nachvollziehen, wie es Lilly dabei geht ihren Exfreund zu suchen und dabei von Patrick unterstützt wird. Sie ist in einem Gewissenskonflikt und weiß nicht, was wichtiger ist: die eigenen Gefühle oder das Pflichtbewusstsein. So versteht man ihren Zwiespalt sehr gut und ich fand sie auch sehr sympathisch, obwohl ich ihr Vorgehen nicht immer ganz verstehen konnte. Dennoch war die Geschichte sehr nachvollziehbar geschrieben und man konnte den Szenen sehr gut folgen.
Auch Patrick war mir von Anfang an sympathisch und ich mochte ihn, auch wenn ich seine strikte Weigerung zu Beginn nicht ganz nachvollziehen konnte. Aber mit der Zeit erfuhr man ja, was ihn dazu bewegte, was ihn noch sympathischer macht. Er schaut immer auf die anderen und nimmt Rücksicht auf sie, auch wenn er dadurch manchmal das Nachsehen hat. Beide Protagonisten lernte man sehr gut kennen und ich fand sie von Anfang an sympathisch und habe sie in mein Herz geschlossen. Das wird sicher auch durch die wechselnde Ich – Perspektive begünstigt.
Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen und die Erzählungen von Thailand. Sie waren so schön und bildhaft beschrieben, dass ich sie mir richtig gut vorstellen konnte. Das fand ich ein schönes extra für dieses Buch.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band dieser Reihe und werde ihn mit Sicherheit auch noch lesen.

Mein Fazit:
Wieder ein toller Band der Barfuß – Reihe, die ich einfach sehr gern mag, wovon jeder Teil hat seinen eigenen Reiz. Sie besteht aus sympathischen Protagonisten und sehr vielen Gefühlen. Der Leser wird diesmal auch nach Thailand entführt und lernt auch noch das Land ein wenig kennen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Ich brenne nicht, ich leuchte

Shine Not Burn von Elle Casey

Inhalt (Klappentext):

Andie, zu Collegezeiten als Partygirl bekannt, ist heute eine brillante Anwältin auf der Überholspur. Mit ihren Freundinnen fliegt sie für einen wilden Junggesellinnenabschied nach Las Vegas. Genau das Richtige, um sich von ihrem Liebeskummer abzulenken.

Im Kasino trifft sie auf Mack, einen waschechten Cowboy mit einem unwiderstehlichen Körper.

Das Spiel endet mit einer feurigen Liebesnacht. Als der Morgen graut, ist Mack verschwunden, und die einzigen Andenken an ihre gemeinsame Nacht sind ein Hangover und ein Stapel Chips aus dem Kasino. Zumindest glaubt sie das …



Mein Kommentar:

Dieses Buch ist der erste Teil der Mackenzie Cowboys Reihe und hat mich regelrecht gefesselt. Die Autorin hat einen tollen und fesselnden Schreibstil mit vielen Gefühlen. Die Geschichte ist aus der Sicht von Andie, in der Ich – Perspektive geschrieben und ich konnte mich gut in die Protagonistin hineinversetzen. Sie wirkt sehr sympathisch und authentisch auf mich, auch wenn ich nicht jede ihrer Handlungen nachvollziehen und verstehen konnte, aber das ergibt sich sicher aus ihrer Vergangenheit.

Im Gegensatz dazu hab ich Mack sofort und komplett ins Herz geschlossen. Er hat so viel Lieb zu geben und Geduld, dass man ihn einfach mögen muss. Er kommt wie der Perfekte Mann rüber und bewirkt bei Andie fast eine Liebe auf den ersten Blick. Doch das funktioniert bei ihr nicht, da sie einen Lebensplan hat, an dem sie festhalten möchte und wo Mack einfach nicht hineinpasst. Ob sie dennoch eine Chance hat, oder sie Bradley heiratet, der Teil ihrer Zukunft sein möchte, müsst ihr schon selbst herausfinden.

Ich fand es sehr schön, wie viele Gefühle und Emotionen, die Autorin in die Geschichte eingebaut hat und so den Leser ans Buch fesseln konnte. Ich habe von der ersten Seite an mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgelitten. Es war ein heftiges Auf und ab der Gefühle und man braucht sicher auch einige Taschentücher für das Buch. Dennoch kommen auch die anderen Emotionen nicht zu kurz: so muss man auch oftmals lauthals loslachen und beginnt bei der schönen Beschreibung der Landschaft zu Träumen. Man möchte sehr gerne selbst einige Tage auf der Ranch der Mackenzies verbringen, da sie einfach so schön und heimelig dargestellt wird, wie eine große Familie. Von daher muss ich mir den zweiten Band dann unbedingt auch noch holen, um zu wissen, wie es bei den Brüdern weitergeht und was sich noch so auf der Ranch ereignet.

Auch die zärtlichen Momente zwischen Andie und Mack sind sehr sinnlich und schön dargestellt und man kann sie irgendwie live miterleben, fast als ob man dabei wäre. Es war sehr schön zu lesen, mit wieviel Gefühlen und Verständnis sie miteinander umgehen oder vor allem Mack. Bei Andie geht es nicht so schnell.



Mein Fazit:

Ein wirklich toller Band über ein Stadtmädchen und einen Cowboy, die gemeinsam eine verhängnisvolle Nacht in Las Vegas verbrachten. Nun müssen sie schauen, was daraus wird und ob sie zu einer gemeinsamen Lösung kommen.

Ein wunderschönes Buch zum Träumen und Lieben. Und man muss unbedingt dann auch noch den zweiten Band lesen, da einem die Protagonisten so ans Herz wachsen – zumindest mir ergeht es so.



Ganz liebe Grüße,

Niknak

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Rezensionen von niknak:

Paris die Stadt der Liebe

Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine von Rebecca Raisin

Inhalt (Klappentext):

Buchhandlungen sind magische Orte, an denen manch einer ganz neue Wege für sein Leben zu entdecken vermag. Das zumindest findet die junge Buchhändlerin Sarah. Doch ihr kleiner, aber feiner Laden in der amerikanischen Provinz ist alles andere als eine Goldgrube. Und eine Lösung für ihre komplizierte Beziehung zu ihrem Freund Ridge findet sie hier auch nicht.

Als eine Freundin aus Frankreich sie bittet, für eine Weile ihren Buchladen am Ufer der Seine zu übernehmen, zögert Sarah nicht lange. Doch dort erwartet sie alles andere als la vie en rose, und Sarah muss erst die Geheimnisse der französischen Bücherfreunde verstehen, um den unvergleichlichen Zauber von Paris entdecken zu können.



Mein Kommentar:

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich habe mich sofort ins Cover verliebt und der Klappentext hat mich auf Anhieb angesprochen. Doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht ganz erfüllen.

Die Autorin hat einen schönen und flüssigen Schreibstil und so war das Buch schnell gelesen. Die amerikanischen Protagonisten waren mir sofort sympathisch und auch Sarah habe ich gleich ins Herz geschlossen. Schwieriger wurde es da bei den Protagonisten aus Paris. Die hatten alle so ihre Schwierigkeiten und man musste sie erst besser kennenlernen, bis man mit ihnen warm wurde. Das fand ich sehr schade, dass alle von ihnen so unnahbar waren zu Beginn. Aber vielleicht brauchte es dies auch, um Sarahs Wandlung hinzubekommen.

Auch Ridge konnte ich sehr lange Zeit nicht einschätzen und wusste nicht genau in welche Richtung sich diese Liebesgeschichte entwickeln würde. Das war das einzige Spannende an diesem Buch, das sich wie ein roter Faden durchgezogen hat. Ansonsten kam die Liebe und die romantischen Gefühle meiner Meinung nach ein wenig zu kurz. Es war mehr die Rede von unerfüllter Liebe, als von der wahren Liebe. Meiner Meinung nach hat das Buch mehr Traurigkeit versprüht als Glück. Das fand ich für einen Liebesroman ein wenig schade und hat nicht ganz dazu gepasst.

Dennoch war es ein netter Roman für zwischendurch und die Beschreibungen von Paris und vom Buchladen fand ich ganz bezaubernd. Auch die anderen Geschäfte möchte ich gern selbst besuchen und mir ihren Zauber ansehen. Paris ist sicher eine Reise wert, was mir dieses Buch wieder verdeutlicht hat.

Die Entwicklung, die Sarah in Paris durchgemacht hat, war meiner Meinung nach gut dargestellt und auch nachvollziehbar beschrieben. Man konnte ihr gut folgen und verstand ihre Beweggründe sehr gut.

Manche Szenen und Probleme haben sich meiner Meinung nach leider ein wenig zu schnell und zu überraschend gelöst. So konnte man nicht immer alles nachvollziehen und manche Dinge blieben auch ganz offen. Da hat das Buch sicher noch einiges an Potential nach oben. Dennoch fand ich das Buch ganz schön und möchte auch noch die anderen Bücher der Autorin aus Paris lesen.



Mein Fazit:

Ein schöner Roman für Zwischendurch, der meiner Meinung nach aber noch Potential nach oben hat und leider nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen hat. Dennoch war er schön zu lesen und hat mich gut unterhalten.



Ganz liebe Grüße,

Niknak

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Rezensionen von niknak:

Was sich liebt das neckt sich

Vier Pfoten im Sommerwind von Petra Schier

Inhalt (Klappentext):

Aus eigener Kraft haben die drei Freundinnen Hannah, Caroline und Ella ein Cateringunternehmen gegründet. Schon nach kurzer Zeit können sie riesige Erfolge verbuchen. Die Köstlichkeiten der Foodsisters sind einmalig, das muss auch Jörn zugeben. Doch bei der Aussicht zusammen mit Ella die Jubiläumsfeier der Lichterhavener Feuerwehr zu organisieren, ist er schon jetzt genervt.

Wie soll er, der ruhige und besonnene Fischer, mit der quirligen Partyqueen ein Team bilden? Aber als Ella sich um den Bearded Collie ihrer Großmutter kümmern muss, ist sie heillos überfordert und Jörn lernt Ella plötzlich von einer ganz anderen Seite kennen …



Mein Kommentar:

Dies ist der inzwischen fünfte Teil der Lichterhaven Reihe der Autorin Petra Schier. Ich liebe diese Reihe, da sie immer mit sympathischen Protagonisten besticht und zusätzlich auch immer äußerst süße Hunde eine Rolle spielen. So auch in diesem Buch.

Die Autorin hat wie immer einen sehr lebendigen und schönen Schreibstil und die Seiten fliegen einfach nur so dahin. Ich konnte mich sofort wieder in Lichterhaven zurechtfinden und freute mich auch einige alte Bekannte wieder zu treffen. Es sind alle Bücher in sich abgeschlossen und so können sie auch unabhängig voneinander gelesen werden. Dennoch finde ich es besser die Reihenfolge einzuhalten, da man dann erfährt wie es mit manchen Charakteren aus den früheren Büchern weitergeht und wie sie sich entwickeln. Trotzdem wird in jedem Buch immer das Hauptaugenmerk auf die aktuellen Protagonisten gelegt, was ich auch sehr gut finde. Der Rest spielt nur eine untergeordnete Rolle, von daher ist die Reihenfolge kein Problem.

Ich fühlte mich gleich wieder heimisch und war schon von Beginn an in derG gefangen. Diesmal entwickelt sich die Liebesgeschichte nicht ganz so einfach, da sich zwei sehr verschiedene Protagonisten gegenüber stehen. Zum einen ist da Ella, die ein eigenes Unternehmen zusammen mit ihren zwei besten Freundinnen führt und mit beiden Beinen fest im Leben steht. Sie weiß was sie will und sie hatte schon immer die Absicht sich nie mit einem Mann aus Lichterhaven einzulassen, da dies nur zu Problemen führt. Dennoch kommt ihr Plan ins Wanken. Zum Anderen ist da Jörn, der Chef der freiwilligen Feuerwehr mit einem Fischereigeschäft. Auch er weiß, was er will und das ist sicher keine flüchtige Affäre. Deshalb kommt Ella auch für ihn nicht in Frage. Die beiden kennen sich schon seit ihrer Kindheit und es gab immer Streitereien, da sie es liebten sich gegenseitig auf die Palme zu bringen und zu ärgern. Doch plötzlich entstehen andere Gefühle zwischen den beiden und sie wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Dieser Gewissenskonflikt ist meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet. Man kann die Entwicklung zwischen den beiden gut nachvollziehen. Obwohl man weiß, dass die Bücher der Autorin immer ein Happy End haben, kommt man manchmal doch ins Zweifeln, ob alles so gut ausgeht, oder noch etwaige Stolpersteine auf die beiden warten. Beide waren mir von Anfang an sympathisch und bestechen auch durch ihre Authentizität.

Ganz wichtig sind in den Büchern rund um Lichterhaven natürlich auch immer die Vierbeiner. In diesem Fall spielte Barnabas eine gewichtige Rolle, der sein Frauchen verloren hat und n un versuchen muss mit Ella klar zu kommen. Auch für sie ist die Situation neu und sie muss erst langsam lernen eine Beziehung zu Barnabas aufzubauen. Es war schön zu lesen, wie sie sich langsam näherkommen. Dabei kam es auch immer wieder zu sehr lustigen und emotionalen Begebenheiten. Ganz besonders entzückend finde ich es immer, wenn die Hunde zu Wort kommen. Immer wenn Barnabas seine Gedanken verrät, sind diese in Kursiv geschrieben, um sie vom Rest der Geschichte gut abzuheben. So weiß man immer, was wirklich passiert und was er sich nur denkt.



Mein Fazit:

Eine gelungene Fortsetzung der Reihe rund um Lichterhaven mit bezaubernden Charakteren und einem süßen Hund. Ich hoffe, dass noch viele weitere Bände folgen werden, da ich diese Reihe einfach liebe.



Ganz liebe Grüße,

Niknak

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Rezensionen von KimVi:

Leider nicht ganz so spannend wie erhofft

Geiger von Skördeman Gustaf

Der ehemalige Fernsehstar Onkel Stellan ist nicht nur in Schweden bekannt und äußerst beliebt. Eines Tages findet ihn seine Tochter erschossen im Sessel. Von ihrer Mutter Agneta fehlt jede Spur. Die Tat erschüttert ganz Schweden. Niemand kann sich vorstellen, warum der beliebte TV-Star ermordet wurde.

Die Polizistin Sara, die eigentlich bei der Stockholmer Sitte beschäftigt ist, wird von den ermittelnden Kollegen ebenfalls zum Tatort gerufen. Denn Sara hat eine ganz besondere Beziehung zu Onkel Stellan und Tante Agneta, da Saras Mutter Jane früher als Putzfrau im Haushalt des beliebten Paares beschäftigt war und Sara damals mit deren Töchtern aufwuchs. Sara ist fest entschlossen, den Mord aufzuklären. Dabei gräbt sie tief in der Vergangenheit und plötzlich bekommt sie ein ganz anderes Bild von ihrem väterlichen Freund Onkel Stellan...

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, da man den Mord an Onkel Stellan beobachtet. Aber nicht einordnen kann, warum diese Tat sein muss und was sie bedeutet. Deshalb ist die Spannung früh spürbar. Denn man möchte unbedingt erfahren, was hinter allem steckt. 

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Im Zentrum der Ereignisse steht vorwiegend Sara, die in ihrer Freizeit Nachforschungen anstellt und dabei nach und nach Unglaubliches ans Tageslicht bringt. Sara macht es einem nicht gerade leicht, denn einige ihrer Handlungen sind nur schwer nachzuvollziehen und deshalb fällt es schwer, sich mit ihr zu identifizieren. Ihr Privatleben nimmt ebenfalls einen großen Teil der Handlung ein. Das ist sicher wichtig, um Sara als Person besser kennenzulernen, dennoch wird dadurch die früh aufgebaute Spannung leider etwas ausgebremst. Sara findet Erstaunliches heraus. Es ist wichtig, konzentriert zu lesen, da man sonst den roten Faden verlieren könnte. Denn es gibt einige überraschende Wendungen, die dazu führen, dass die Handlung wieder deutlich Fahrt aufnimmt. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Das Ende gipfelt in einem gnadenlos spannenden Finale, das noch weitere Überraschungen bereit hält und neugierig auf die Fortsetzung macht.

Ein Thriller, bei dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.  

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Unterwasserflimmern

Unterwasserflimmern von Katharina Schaller

"Unterwasserflimmern" ist das Debüt der Autorin und eines, das sich sehen lassen kann.
Der eindringliche Schreibstil fällt schon auf den ersten Seiten auf. Er ist klar und schnörkellos, dabei auch sehr direkt, zuweilen schon vulgär. Und zeitgleich ist die Sprache sehr bildstark und wie aus dem Leben gegriffen.

Ich fand den Schreibstil herrlich modern, direkt und auf den Punkt. Das hat mir gut gefallen und meiner Meinung nach hat die Sprache auch gut zum Inhalt des Buches gepasst.
Die Handlung wird aus Perspektive einer Protagonistin geschildert, deren Name man als LeserIn nicht erfährt, das hat mich jedoch nicht gestört, ich konnte mich zunächst dennoch gut in sie hineinversetzen. Je mehr ich sie kennen gelernt habe, desto mehr habe ich mich jedoch von ihr distanziert, was vorrangig an ihren Handlungen und Einstellungen lag, die sich im Laufe der Story zeigten. Die Protagonistin ist Anfang 30, lebt ein Leben, von dem sie sich ziemlich sicher ist, es nicht so wirklich zu wollen, ohne dabei sagen zu können, was eine bessere Alternative wäre. Als Leser begleitet man sie auf einer Reise, die eher eine Flucht zu sein scheint. Es passiert einiges und dann doch wieder nichts - ich hatte den Eindruck, als würde sich die Protagonistin im Kreis drehen, verzweifelt einen Ausweg suchen um dann doch die nächste Runde zu starten - ich habe mir mehr sichtbare Entwicklung gewünscht und habe sie nicht finden können.
Das Tempo des Buches ist zunächst sehr zügig. Es passiert sehr viel auf einmal und in rascher Abfolge zueinander, dann flacht das Tempo abrupt ab - ein gelungener Tempowechsel, der den Inhalt der Story unterstützt.

Ich finde die Thematik des Buches trifft einen aktuellen Zeitgeist, so richtig zufrieden bin ich aber schlussendlich nicht, ohne genau den Finger drauf legen zu können, was mich stört. Es mag an der scheinbar fehlenden Entwicklung der Protagonistin liegen, an dem offenen Ende, was unbestreitbar passig ist aber dennoch zu viel offen lässt... Dieses Buch ist trotz der sehr direkten Sprache ein sehr subtiles, auf das man sich einlassen muss, um die Feinheiten zu bemerken.

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Rezensionen von niknak:

Wartet die Liebe in London?

Unterwasserflimmern von Katharina Schaller

Inhalt (Klappentext):

Sarina kann es nicht glauben: Nach einer gemeinsamen Nacht mit ihrem Traummann verschwindet dieser spurlos, ohne einen Hinweis auf seine Adresse oder Telefonnummer zu hinterlassen. Für Sarina steht eins fest: Auf diese Begegnung hat sie nicht gewartet, um sie dann einfach abzuhaken.

Kurzentschlossen folgt sie einem Hinweis und fliegt nach London, um dem Schicksal auf die Sprünge zu helfen.
Doch das hat für Sarina ganz andere Pläne. Zunächst muss sie sich in einem fremden Land einen Job und eine Bleibe suchen. Dabei landet sie in einer bunt gemischten WG, die auch ganz prima wäre, wenn es da nicht Nathan gäbe, ihren frechen Mitbewohner, der Sarina in den Wahnsinn treibt und etwas zu verheimlichen scheint …



Mein Kommentar:

Ich kenne bereits ein paar Bücher der Autorin und mag ihren lockeren und modernen Schreibstil. Sie nimmt sich kein Blatt vor den Mund und beschreibt die Geschichten sehr authentisch. Sie hat sympathische Charaktere in ihren Geschichten. So war es auch diesmal. Die Geschichte wird von einem Erzähler aus der Sicht von Sarina beschrieben und man erfährt ihren Weg, sie sie nach London fährt und versucht ihre große Liebe Leo zu finden.

Diese Suche war sehr schön und detailliert beschrieben und man konnte sie sehr gut verstehen. Auf ihrer Suche gab es immer wieder Höhen und Tiefen und es war nicht einfach eine Person in einer so großen Stadt wie London zu finden.

Doch das Buch beinhaltet auch noch eine zweite Geschichte: Sarina trifft auf Päivi, die sich auf die Suche nach ihrem Vater macht und so können sie sich gegenseitig helfen und unterstützen. Ich fand es sehr schön zu sehen, wie sie sich gegenseitig helfen und Mut zusprechen, wenn es wieder mal schwierig wird. Päivi hat einen tollen Charakter und mit ihrer finnischen Sprache bringt sie auch noch einiges an Humor in die Geschichte. Auch die vielen finnischen Schimpfwörter waren interessant zu lesen. Es hat mit sehr gut gefallen, dass die Autorin die wichtigsten finnischen Wörter im Anschluss der Geschichte noch aufgelistet hat und man so nachsehen konnte, was sie heißen. Leider war das zu Beginn des Buches nicht angeschrieben, sodass ich erst im Anschluss darauf gekommen bin. Es wäre besser gewesen, dies zu Beginn des Buches zu erwähnen, dann kann man bei Interesse gleich nachsehen und man weiß besser Bescheid, was genau gesagt wird.

Die Liebesgeschichte von Sarina ist meiner Meinung nach sehr vorhersehbar, was mich zwar normalerweise nicht stört, doch hier war es mir fast ein wenig zu viel. Das Buch konnte mich leider nicht richtig fesseln und durch die Vorhersehbarkeit wurde dieses Gefühl leider noch verstärkt. Ich mag die Autorin normalerweise sehr gerne, aber dieses Buch war leider nicht so ganz meines, auch wenn die Charaktere sympathisch waren und der Schreibstil schön zu lesen war. Allerdings kann mich nicht jedes Buch immer gleichfesseln und ich weiß ja, dass es bei anderen Büchern der Autorin anders war. Aber vielleicht gefällt es euch ja besser als mir.

Sehr schön fand ich die Tatsache, dass die Autorin immer wieder darauf aufmerksam macht, was die wahre Liebe ist und worauf es im Leben wirklich ankommt. Kann man sein Leben planen und bestimmen, wie die Zukunft verkaufen soll, oder braucht es immer wieder Ecken und Wendungen, um alles interessant zu gestalten? Diese Frage wird ein paar Mal aufgeworfen und regt den Leser zum Nachdenken an. Das hat mir richtig gut gefallen.



Mein Fazit:

Meiner Meinung nach hat die Autorin schon bessere Bücher geschrieben. Dieses konnte mich leider nicht richtig fesseln und es plätscherte einfach so dahin. Ich hoffe, dass das nächste Buch mich wieder mehr in seinen Bann ziehen wird.



Ganz liebe Grüße,

Niknak

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Rezensionen von niknak:

Savannah und Liam

Falling for my Brother's Best Friend von Piper Rayne

Inhalt (Klappentext):

Savannah Bailey hat nach dem Tod ihrer Eltern das Familiengeschäft übernommen und ihre eigenen Bedürfnisse zurückgestellt. Genau wie ihr Liebesglück. Dass sie auf einmal Gefühle für Liam entwickelt, den besten Freund ihres kleinen Bruders, kommt ihr mehr als ungelegen.

Denn eine Ablenkung kann sie sich nicht leisten. Außerdem passt der Frauenheld so gar nicht zu ihr, mit seinen Tattoos und der spitzen Zunge. Doch in einer Kleinstadt wie Lake Starlight ist es nicht leicht, sich aus dem Weg zu gehen. Und Gegensätze ziehen sich bekanntlich an ...



Mein Kommentar:

Dies ist bereits der vierte Teil der Baileys Reihe von Piper Rayne und ich hoffe, dass noch einige folgen werden. Ich liebe diese Reihe und auch die Familie Bailey ist mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Noch haben wir ja ein paar Singles, die noch verkuppelt werden möchten. ;)

Vor allem Dori, die Großmutter, mischt sich da gerne ein und hat auch ein Händchen dafür. Sie hat eine liebenswerte Art und Weise und man muss sie einfach mögen, auch wenn sie manchmal ein wenig aufdringlich sein kann, wenn sie ihren Willen durchsetzen will. Aber gerade dadurch ergeben sich oft humorvolle Szenen, bei denen ich einfach schmunzeln musste.

Aber nun zu den Hauptprotagonisten dieser Geschichte. Es geht ja diesmal immerhin um Savannah und Liam, die versuchen einen Weg zueinander zu finden, was gar nicht so einfach ist. Immerhin ist Savannah eine der ältesten Baileys und musste schon früh viel Verantwortung übernehmen und die Firma der Familie übernehmen. Dadurch ist sie es gewöhnt, dass alle zu ihr aufschauen und sie eigentlich immer alles für die anderen tut. Leider verliert sie dadurch ihr eigenes Leben ein wenig aus den Augen. Zum Glück gibt es ja Liam, der schon immer ein Auge auf sie geworfen hat und nun versucht ihr unter die Arme zu greifen. Doch ob es genug sein wird, um ihr zu helfen und eine Beziehung aufzubauen, müsst ihr schon selbst herausfinden. Außerdem ist Liam auch noch der typische Bad Boy und noch dazu viel jünger als Savannah. Und nicht zu vergessen, dass er der beste Freund ihrer Brüder ist und somit zur Familie gehört. Also kein gutes Omen für die Liebe, oder?



Die Autorin hat es sehr schön geschafft, all diese Gewissenskonflikte der Beiden in eine schöne und gefühlvolle Geschichte einzubauen, die dem Leser ans Herz geht. Ich habe mich sofort wieder mit den Beiden wohl gefühlt und freue mich immer, wenn ich nach Lake Starlight kommen kann und mit all seinen sympathischen und authentischen Bewohnern eine tolle Zeit verbringen kann.


Mein Fazit:

Ich liebe diese Reihe und freue mich, wenn es noch viele weitere Bände geben wird. Immerhin ist die Familie Baileys ja groß du es sind noch ein paar Single. Eine wirklich tolle reihe der Autorin, die ich jedem nur empfehlen kann.



Ganz liebe Grüße,

Niknak

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Rezensionen von Claudia R:

fantastisch gut ...

Falling for my Brother's Best Friend von Piper Rayne

Klappentext:

Dieses Buch ist ein wahrer Schatz: Es beinhaltet die Aufzeichnungen eines Jungen, dessen Vater ein Hüter für fantastische Wesen ist. Wo leben sie? Wie sehen sie aus und was fressen sie! Wie kann man sich diesen einzigartigen Kreaturen annähern und sich vielleicht sogar mit ihnen anfreunden? Und von welchen sollte man besser fernbleiben? Hier lernst du alles um selbst ein Hüter der fantastischen Wesen zu werden.

Cover:

Das Cover ist einfach wunderschön gezeichnet und zeigt ein Einhorn sowie ein Phönix in seiner vollen Pracht. Farblich und gestalterisch ein Meisterwerk und ein absoluter Hingucker. Für kleine und große Fantasy-Fans ist allein das Cover schon ein kleines Highlight.

Meinung:

Das Buch ist, wie eine Art Tagebuch bzw. Ratgeber über fantastische Wesen aufgebaut. Man wird als Leser Direkt angesprochen und ist damit mitten in dieser fanatischen Welt.

Allein die Einleitung empfand ich als sehr ansprechend und sehr stimmig. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und leicht lesen.

Die Textpassagen sind nicht zu lang und altersentsprechend ausgewählt. man kann diesen sehr gut folgen und es wird alles sehr lebendig und spannend erzählt. Die direkte Ansprache dabei, hilft, dass es spannend und fesselnd wirkt.

Auf den verschiedenen Seiten, werden bekanntere Wesen, wie das Einhorn oder die Hydra, aber auch unbekanntere fantastische Wesen näher beleuchtet. Man erhält verschiedene Einblicke dazu und diese fantastischen Wesen werden eingehender betrachtet und allerhand Wissen dazu vermittelt. Kleine, teils auch lustige Details erfährt man über die unterschiedlichen Wesen und man erfährt, was diese so ausmacht.

Besonders toll finde ich die wunderschönen bunten Illustrationen zu den fantastischen Wesen, welche diese nochmal sehr detailliert zeigen, so dass man sich von diesen ein sehr gutes Bild machen kann. Die Illustrationen sind liebevoll, aber nicht zu überladen und einfach wunderschön, nicht nur von der Gestaltung, sondern auch von der Zeichentechnik und der Farbauswahl.

Toll ist auch der kleine Test am Ende, welcher nochmal das erlernte Wissen abfragt. Dies finde ich eine sehr schöne Idee.

Toll finde ich auch die Sache mit der Gliederung und dem Inhaltsverzeichnis am Beginn des Buches, denn so kann man einzelne fantastische Wesen direkt nachschlagen und hat so auch ein sehr gutes Nachschlagewerk.

Ein wunderschönes Buch für kleine und große Fantasy Fans und Liebhaber von fantastischen Wesen. tolle Zeichnungen, knackige Informationen und Einblicke in eine fantastische Welt, von ganz besondren Wesen.

Fazit:

Fantastische Wesen werden hier näher betrachtet und entführen große und kleine Leser in eine besondere Welt.

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