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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Viele Probleme, wenig Romantik

Trust My Heart - Golden-Campus-Trilogie, Band 1 (Prickelnde New-Adult-Romance auf der glamourösen Golden Isles Academy. Für alle Fans von KISS ME ONCE.) von Lyla Payne

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
May ist neu auf der Golden Isles Akademien sie passt so gar nicht zu den anderen Schülern. Denn May hat kein Geld. Um in Golden Isles bleiben zu können braucht sie dringend einen Job.
Der kommt zufällig daher, als sie sich mit der kleinen Schwester von Felix, einem Mitschüler, gut versteht und Felix sie als Sophies Nanny einstellt.

Nun ist Felix eigentlich ein Ausreißer, ständig neue Frauen, viel Alkohol und auch sonst eigentlich gar nicht Mays Typ. Aber ganz kann sie sich ihm nicht entziehen ...

Meine Meinung:
Felix und seine Geschwister haben an dem Tod ihrer Eltern noch ganz schön viel zu verarbeiten, sind eigentlich viel zu jung um alleine zu leben und vor allem um die Verantwortung ihrer kleinen Schwester zu übernehmen.
May will unbedingt alleine leben, da sie von ihrer Mutter keine Hilfe zu erwarten hat.
Beides sind Probleme, die ein junger Mensch nicht alleine bewältigen sollte. Ein ziemlich ernster Hintergrund für ein Jugendbuch. Daher kam auch die Romantik meiner Meinung nach viel zu kurz. Die Jugendlichen sollten sich auf sie erste Leibe konzentrieren und nicht irgendwelche Probleme wälzen müssen.
Es dauerte auch sehr lange, bis überhaupt mal Fahrt in die Geschichte kam, bis es ein wenig spannender wurde.
Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von May und Felix erzählt. Die kleine Sophie hat eine wichtige Rolle, die meiner Meinung nach etwas ausführlicher beschrieben werden sollte, wenn das Buch i die Richtung Problembewältigung gehen wollte.
Für eine locker Liebesgeschichte taugt es eher nicht, dazu war es einfach zu Problembelastet. Mit hätte mehr Leichtigkeit und mehr Romantik besser gefallen.

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Rezensionen von yellowdog:

Kollektiv

Nur hier sind wir einzigartig von Christine Avel

Das prägende für dieses Buch ist die außergewöhnliche Erzählperspektive eines Kollektives. Es sind eine Reihe von Kindern bzw. Jugendlichen, die sich immer wieder für ein paar Monate im Jahr auf einer griechischen Insel treffen. Sie bilden eine kleine, geschlossene Gemeinschaft. Die Umgebung wird auf faszinierende Weise dargestellt, dabei ist wichtig, wie sie auf die Gruppe wirkt.

Mit den Jahren gehen auch Veränderungen einher und schließlich kommt der letzte gemeinsame Sommer.
Die Autorin setzt gelegentlich auch bildstarke Metaphern ein, wie z.B. der gestrandete, sterbende Pottwal am Strand, der irgendwie auch das Ende der Gruppe darstellt.

Man kann richtig in Christine Avels poetischer Sprache schwelgen. Es ist ein Buch, wie man es nicht häufig liest.
Ich hoffe auf weitere Übersetzungen von Christine Avels Romanen.

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Rezensionen von Gänseblümchen :

Die Geister der Vergangenheit - solider Krimi aus erfahrener Feder

Die Verlorenen von Simon Beckett

Die Geschichte eines Polizisten der des Mordes verdächtigt wird und die gesamte Situation aus einer anderen Perspektive als gewohnt erlebt.
Jonah Colley folgt einem Anruf und findet mehrere Leichen am „Schlachter-Kai“.
Plötzlich wird er dadurch selbst zum Hauptverdächtigen und es bleibt ihm nichts anderes übrig, als heimlich auf eigene Faust zu ermitteln.

Hierbei stößt er auf verwirrende Informationen, die mit der Vergangenheit und dem Verschwinden seines Sohnes zusammen zu hängen scheinen. Was kann er über das Verschwinden seines Sohnes Theos vor 10 Jahren herausfinden ?

Simon Beckett ist mir bereits ein Begriff, er ist ein erfahrener Autor und dennoch ist es das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe. Die Covergestaltung finde ich mit Farbwahl und Motiv gelungen. Klassisch in schwarz/weiß gehalten, mit dem zentralen Motiv einer Lagerhalle, in der sich der Beginn der Story abspielt. Simon Becketts Schreibstil empfand ich als angenehm und flüssig zu lesen, die Schauplätze der Orte waren gut beschrieben, sodass ich mir diese gut vorstellen konnte. Er vermag es die richtige Atmosphäre der verschiedenen Szenen zu vermitteln.
Gleich zu Beginn des Buches passieren einige spannende Dinge und Leichen werden gefunden. Danach erlebt man die Geschichte aus der Sicht des Polizisten Jonah weiter, der aber dieses Mal selbst Opfer und Verdächtiger ist. Es ist eine gute Idee als Leser den Part des Verdächtigen mitzuerleben, anstelle wie häufig die Sicht des Ermittlers. Dennoch fehlte mir hier ein wenig die Tiefe und die Aufrechterhaltung des Spannungsbogens und ich hätte mir mehr unerwartete Wendungen gewünscht. Zudem wirkten die meisten Personen eher eindimensional, zum Teil unsympathisch und Jonah schien sich trotz Ausbildung in einer Spezialeinheit teilweise naiv zu verhalten. Während des Lesens wurden dennoch Sympathien für Jonah geweckt und ich wünschte ihm als Leser eine positive Wendung im Leben.

Ich hatte große Erwartungen an mein erstes Leseerlebnis von Simon Beckett, die nicht ganz erfüllt werden konnten und es fehlte mir ein wenig an Spannung und Kreativität.
Insgesamt dennoch ein solider Krimi, der sich gut liest und der eine angenehme Unterhaltung bietet. Gelungen ist die Idee, dass man als Leser die Story aus der Sicht des Verdächtigen erlebt, welcher zeitgleich Polizist ist.
Ich bin gespannt auf den nächsten Band und hoffe, dass in diesem das volle Potential von Simon Beckett vorhanden ist.

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Rezensionen von yellowdog:

Von einer Insel und dem Schreiben

Mein Helgoland von Isabel Bogdan

Isabel Bogdan, die vielfache Übersetzerin und Romanautorin schreibt über Helgoland, die Insel, die sie mag uind auf der sie schon oft war, um zu schreiben. So geht es in diesem Buch mindestens so viel um das Schreiben in seinen verschiedenen Facetten wie über die Insel und deren Geschichte.
Isabel Bogdan setzt ihren Humor mit leicht ironischer Brise ein und schafft so ein entspanntes Buch.

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Rezensionen von nuean:

Herzzerreißend!!!

Everything I Ever Needed von Kim Nina Ocker

Ich mochte die Geschichte von Jamie und Carter in „Everything I didn´t say“ sehr und habe den 2. Teil schon sehnsüchtig erwartet. Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich mag die Farben und das Design, er passt perfekt zu seinem Vorgänger. Vielen Dank an netgalley und Lyx, dass ich das Buch lesen durfte.

Ava erfüllt sich einen Traum, sie kann endlich nach jahrelanger schwerer Krankheit an der Universität von Chicago studieren. Auch ihr Freund studiert schon seit einem Jahr dort und Ava träumt von einer spannenden und romantischen Zeit. Bei einer Einführungsveranstaltung lernt sie allerdings Dexter kennen und zwischen ihnen sprühen sofort die Funken. Aber auch Dexters Vergangenheit war nicht leicht und holt ihn immer wieder ein und Ava ist noch in einer Beziehung und so gestaltet sich alles sehr schwierig.
Mir hat sehr gut gefallen, dass aus beiden Perspektiven erzählt wird. So kann man sich viel besser in Ava und Dexter hineinversetzen. Beide haben viel durchgemacht und versuchen gerade ein normales Leben zu führen. Ava mochte ich sofort, sie ist super lieb, etwas zurückhalten und findet trotzdem sofort Freund und Anschluss in ihrer neuen Umgebung. Dexter ist der typische Bad Boy, harte Schale, weicher Kern. Die beiden zusammen sind eine explosive Mischung, man spürt das Knistern zwischen ihnen und ich liebe den Humor. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Protagonisten des ersten Bandes Jamie und Carter auch immer wieder mal auftauchten und sich um Dexter gekümmert haben,
Der Schreibstil war angenehm und flüssig und die Handlung teilweise so spannend, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen musste wie es endet.
Fazit: Herzzerreißende Liebesgeschichte mit einer Achterbahn der Gefühle.

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Rezensionen von Birgit Hedemann:

Die Zeit läuft davon

3 1/2 Stunden von Robert Krause

Schon beim Lesen des Klappentextes hat mich das Thema des Buches sehr angesprochen: Es ist der 13. August 1961. Du sitzt im letzten Interzonenzug D-151 auf dem Weg von München in Richtung Ost-Berlin. Noch 3,5 Stunden bis zur Grenze. Wie entscheidest du dich? Steigst du vorher aus und entscheidest dich damit für die Freiheit? Oder kehrst du zurück in die Heimat und zur Familie und zu Freunden? Eine schwere Entscheidung! Diese Entscheidung fällt auch den Protagonisten in dem Buch sehr schwer und sie fällt sehr unterschiedlich aus.

Die Figuren in dem Buch sind alle sehr unterschiedlich. Anfangs hatte ich ein klein wenig Probleme, mir die Namen zu merken, aber so nach und nach lernte man sie immer besser kennen und dann war es auch kein Problem mehr. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Figuren anfangs im Zug auch Fremde sind, sich dann aber Interaktionen zwischen ihnen ergeben. Dadurch hat die Geschichte sehr an Tiefe gewonnen und die Spannung gesteigert. Die Kapitel sind alle recht kurz und erzählen jeweils aus der Sicht einer der Figuren.
Der Schreibstil von Robert Krause ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Wer selber schon einmal durch die „Zone“ mit dem Zug gefahren ist, fühlt sich in die damalige Zeit zurückversetzt. Ich spürte plötzlich wieder das Ruckeln der Wagons und roch den so typischen DDR-Geruch. Sehr gut aufgegriffen auch durch das tolle Cover. Fazit: Von mir eine ganz glasklare Leseempfehlung!

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Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:

Schräg

Auszeit von Hannah Lühmann

Henriette weiß nicht, wohin mit sich und ihrem Leben. Nach einem Schwangerschaftsabbruch ist sie vollends aus der Bahn geworfen. Ihre Freundin Paula hingegen, ist mit sich im Reinen und immer an Henriettes Glück interessiert. Also nimmt sie Henriette für eine Auszeit mit in eine Hütte nach Bayern.

Die Geschichte ist schnell gelesen. Zum einen hat das Buch nur knapp 200 Seiten und zum anderen scheint nicht viel zu passieren innerhalb dieser. Doch das was passiert ist bewegend und teilweise irritierend. Die Beziehung zwischen den beiden Freundinnen wirkt verschoben, nicht im Gleichgewicht. Die Charaktere sind auf Dauer auch etwas anstrengend, fast ein bisschen zu extrem in ihrer Art. Henriette überschattet mit ihrer melancholischen Stimmung das Geschehen, ihre drögen Gedanken nehmen einen großen Raum ein. Hinzu kommen sexuelle/erotische Anteile in der Erzählung, die deplatziert wirken. Das Ende ist umso irritierender. Das war nicht zu erwarten. Schräg ist auch, wie sich die Charaktere entwickeln. Doch vielleicht macht so auch alles einen Sinn.
Immerhin ist der Text sehr ansprechend geschrieben, so klar und teilweise gezielt vernebelnd. So bleiben den Lesenden diverse Deutungsmöglichkeiten.

Ein anspruchsvoller Roman, der die Extreme sucht und ratlos zurück lässt.

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Rezensionen von nuean:

Endlich! Die Geschichte von Nate und Rebecca habe ich heiß ersehnt und wurde nicht enttäuscht

The Brooklyn Years - Wovon wir träumen von Sarina Bowen

Ich bin ein Fan der „The Brooklyn Years“ Reihe und habe mich schon seit dem ersten Band auf die Geschichte von Nate und Rebecca gefreut. Vielen Dank an Lyx und netgalley, dass ich das Buch lesen durfte!
In den Vorgängerbänden konnte man Becca und Nate schon kennenlernen. Becca finde ich seit Band eins super, sie hat Humor, liebt ihren Job, ist eine tolle Freundin und leicht verpeilt.

Sie immer ein bisschen zu Kämpfen gehabt und tut alles für ihre Familie. Jetzt lernen wir sie noch besser kennen, ihre Vergangenheit und ihre Anfänge als Nates Angestellte. Diese Rückblicke haben mir besonders gut gefallen, denn so sieht man wie lange die beiden sich schon kennen und welche Bindung sie zu einander haben. Nate mochte ich auch immer gern, aber jetzt lernt man ihn richtig kennen. Er hat das Herz am richtigen Fleck, seine Arbeit ist ihm wichtig und er liebt Eishockey. Doch auch seine Angestellten sind ihm wichtig. Vor allem Becca und das wird ihm so richtig klar, als sie einen Unfall hat und sich davon nicht richtig erholt. Ich fand es großartig wie Nate sich um Becca gekümmert hat. Das Knistern was schon lange zu spüren war wird nun zu einem riesigen Feuer. Natürlich gibt es auch wie immer ein paar Missverständnisse, aber letztendlich nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Ich fand es toll auch die alten und auch neue Charaktere zu treffen. Gerade die Weiterentwicklung der Pärchen habe ich gern verfolgt. Ich habe schon gedacht, dass wäre der letzte Band, aber Heidi hat definitiv Potential und ich habe mich riesige gefreut, dass der nächste Teil sich um sie dreht.
Fazit: Eine tolle Liebesgeschichte voller Humor und Leidenschaft!

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Rezensionen von yellowdog:

Ein surrealer Sommer in Seoul

Weiße Nacht von Bae Suah

Koreanische Literatur kann für westliche Lesern häufig ungewöhnlich sein, man denke z.B. an Han Kang (Die Vegetarerin), Bae Suah erinnert mich latent an diese Autorin. Auch in Weisse Nacht sind manche Passagen durchaus rätselhaft und außergewöhnlich. Das hat einen eigenen Reiz!

Weisse Nacht wurde von Sebastian Bring aus dem koreanischen übersetzt.

Zur Handlung:
Ayami war eine erfolglose Schauspielerin, die daher als Angestellte in einem Hörtheater arbeitete, das jetzt leider schließen muss. Für Ayami droht Arbeitslosgkeit.

Ayami ist eine verschlossene, zurückhaltende Frau, die rätselhafte Dinge und Menschen anzuziehen scheint. Meistens ist sie für sich, außer ab und zu mit dem Direktor des Hörtheaters und einer Lehrerin. Ein Thema ist daher auch die Einsamkeit.
Ich mag die Gespräche. Es sind reflektive, bedeutungsvolle Dialoge.

Eine weitere wichtige Figur im Mittelteil ist Buha, der Dichter werden möchte.
Ayami holt dann für eine Freundin einen Schriftsteller vom Flughafen ab. Der Grat zwischen Fiktion und Realität wird immer schmaler. Eine gewisse Desorientierung durchzieht den Roman.

Bae Suah verfügt über einen eigenwilligen Stil, den ich sehr schätze und bei dem sie häufig mit Themen und Motiven spielt, die im Roman immer wieder in leicht veränderter Form auftauchen und es gibt auch surreale Momente.

Ich hoffe auf weitere Büchern von Bae Suah in Deutscher Übersetzung.

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Rezensionen von Sorko:

Der Viele-Welten-Ansatz

Was ist die Welt und wenn ja, wie viele von Sean Carroll

Ein Buch, das ich mit Interesse gelesen habe, auch wenn ich nicht alles verstanden habe. Das Thema an sich interessiert mich sehr, aber ich räume ein, dass meine Kenntnisse in Mathematik und Physik nur laienhaft sind. Ich habe schon einige Bücher dieser Art gelesen, am besten erklärt hat es meiner Ansicht nach Stephen Hawking.

Sean Carroll schreibt sehr fachkompetent und ist bemüht, das Thema verständlich zu erläutern. Für Leser mit besseren Kenntnissen in Mathe und Physik ist das sicherlich besser verständlich, für mich war es etwas zu schwer, was aber nicht am Autor lag.
Die Quantentheorie allgemeinverständlich zu erklären, ist eine schwere Aufgabe, das ist mir klar. Aber den Versuch muss man durchaus anerkennen, und ich finde, es ist wichtig, darüber zu berichten, selbst wenn nicht alles von jedem gleich verstanden wird. Sogar manche Physiker haben mit dem Verständnis noch Probleme, Carroll berichtet ja davon. Auf jeden Fall eine hochinteressante Materie, die uns in Zukunft sicher noch weiter beschäftigen wird.

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