Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
traumhaft schöne Geschichte ...
Sonnige Tage auf Gansett Island von Marie Force
Klappentext:
Es ist Sommer, alle sind auf Gansett Island, und ausgerechnet in der größten Hitze fällt der Strom aus. Damit ist nicht nur Charlies und Sarahs von langer Hand geplante Einweihungsparty in Gefahr, sondern auch die mit Spannung erwartete Inselpremiere von Grants Film und die Hochzeitsfeierlichkeiten von Mallory und Quinn.
Doch so leicht geben sich die McCarthys und ihre Freunde nicht geschlagen. Das gilt auch für Dara und Oliver Watkins, die nach einem tragischen Verlust nach Gansett gekommen sind, um im Leuchtturm einen Neuanfang zu wagen …
Cover:
Das Cover wirkt sehr idyllisch und weckt Urlaubsgedanken. Das Cover ist optisch, grafisch und farblich sehr schön gestaltet. Ein Leuchtturm und eine wunderschöne Landschaft mit einem traumhaften Himmel sind hierauf erkennbar.
Meinung:
Dies ist bereits der 23. Band der Gansett-Island Reihe. Es wird viele Fans das draußen geben, die diese Reihe schon lange mit verfolgen, aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, ist es möglich einzusteigen. Mir selbst ist dies sehr gut gelungen. Zwar brauchte ich zu Beginn kurz um die ganzen Namen und Zugehörigkeiten zu verstehen, aber da dies sehr gut hier erklärt wird, kommt man schnell in die Handlungen und Beziehungen hinein.
Die Autorin schafft es , den Leser mitzunehmen und anhand des beschreibenden und sehr bildlichen Erzählstils, kommt man leicht in die Handlungen und Geschehnisse hinein. Ein richtiger Wohlfühlroman, bei dem man mitleidet, mitfühlt, mitschwärmt und mitträumt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Man kann diesen sehr locker und leicht lesen. Gefühle und Emotionen werden hier sehr gut transportiert. Auch bekommt man schnell ein Gefühl für die Landschaft und Umgebung, in der das Ganze spielt. Die vielen Dialoge halten das Ganze sehr lebendig und auch die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich dadurch sehr gut lesen.
Inhaltlich möchte ich hier nichts verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte und auch nicht Spoilern will.
Ein Wohlfühlbuch für entspannte Stunden und schöne Lesemomente. Mir hat dies sehr gut gefallen und mich auch sehr gut unterhalten. Besonders Charlie und Sarah, aber auch Dara und Oliver haben mir sehr gefallen und ich habe mit ihnen mitgelitten und mitgebangt.
Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und vermitteln sehr gut ihre Emotionen. Auch deren Entwicklung und die Story an sich konnte mich fesseln und mir traumhafte Lesemomente bescheren. Ein angenehmer Lesefluss wird hier ermöglicht und dadurch verfliegen hier die Seiten fast wie im Flug.
Fazit:
Traumhaft schöne Geschichte, mit einem Wechselbad an Gefühlen und einem sehr angenehmen Lesefluss, der hier schöne Lesemomente ermöglicht.
Rezensionen von begine:
Kørner & Werner
Das Nest von Katrine Engberg
Die dänische Schriftstellerin Katrine Engberg schreibt besondere Thriller..
Skandinavische Thriller sind immer besonders delikat. Oft sind sie mir zu hart. Aber der Roman „Das Nest“ 4. Teil der Kørner & Werner Serie, ist genau richtig proportioniert.
Die Autorin hat sich da einige deftige Sachen einfallen lassen.
Es beginnt damit, das der 15jährige Oskar verschwunden ist. Die Ermittler finden eine Art Abschiedsbrief. Seine Eltern sind ziemlich dubios.
Dann wird eine Leiche in der Müllverbrennungsanlage gefunden. Das ist ein besonders krasser Mord.
Interessant sind die privaten Probleme der Ermittler. Was Kørner für ein Problem hat, kann ich nicht verstehen. Da bin ich hin und her gerissen.
Mir gefällt der Stil der Autorin. Sie erfindet einige verschiedene Charaktere, die den Roman tragen.
Nachdem, dieser Roman, der zweite ist, den ich von Katrine Engberg gelesen habe, warte ich mal auf Weitere.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Brillant, düster, atmosphärisch
Unbarmherziges Land von Chris Offutt
Ein rauer Kentucky-Krimi mit atmosphärischem Sog! Als Ermittler ist Mick Hardin für das CID der US-Army tätig, und mittlerweile in Deutschland stationiert. Im Heimaturlaub will er eheliche Probleme mit seiner hochschwangeren Frau bereinigen, als ihn seine Schwester Linda, Sheriff von Eldridge County, um Hilfe in einem Mordfall bittet.
Denn es braucht einen vertrauenswürdigen Mann aus der Gegend, um in einer misstrauischen, rauen Kultur, in der „die Blutsverwandtschaft über allem steht“, an Informationen zu kommen.
Raffinierte Perspektivenwechsel innerhalb eines Kapitels, schwarzer Humor, überzeugende Figuren und raue Umgangsformen, sind es, die eine authentische Darstellung der geordneten Gesetze der Kentucky Hills ergeben. Chris Offutt fängt dieses Feeling ungezwungen ein und überzeugt mit vortrefflich prägnanten Dialogen und unvorhersehbaren Entwicklungen, durchzogen von beeindruckenden Landschaftsbildern und zermürbenden Privatangelegenheiten.
Fazit: Ansteigende Sogkraft, atmosphärische dichte Eindrücke von Kentucky und eine eindrückliche Hauptfigur. Überzeugender Krimi, brillant geschrieben, mit einem furiosen Ende.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Wenn der Verstand im Weg ist… Geistreiche Urlaubslektüre
Der Brand von Daniela Krien
Daniela Krien’s neuer Roman „Der Brand“ war für mich ein überraschendes Highlight. Mit dieser Neuerscheinung trifft der Diogenes Verlag sicher wieder bei vielen Leserherzen ins Schwarze. Mich jedenfalls konnte „Der Brand“ begeistern, und ich empfand die Lektüre als entspannend und inspirierend zugleich.
Jedes Kapitel ist einen Wochentag gewidmet und erzählt aus Rahels Sicht von ihr und Peter, einem Ehepaar auf Sparflamme, dessen eigentliches Urlaubsziel abgebrannt ist. Ein Ereignis, dessen Bedeutung sich wie ein roter Faden durch den Roman zieht. Die Alternative hat Charme: ein Bauernhof in der Uckermark - eine Herausforderung für die beiden Städter. Unweigerlich sucht Unausgesprochenes und Verdrängtes seinen Weg an die Oberfläche und schafft Raum für Veränderung.
Mir gefiel beim Lesen die Ausgewogenheit aus Handlungsbeschreibungen und Gedankenströmen. Es war immer genau richtig. Auch die spannenden Gespräche zwischen Rahel und Peter wirkten nie konstruiert, stattdessen inspirierend, intellektuell ansprechend und interessant. Die Geschichte wie auch die Protagonisten sind facettenreich, authentisch und interessant. Vor allem die Dynamik zwischen Mutter und Tochter war für mich spannend, weil Rahel als Psychotherapeutin arbeitet und ihr diese Expertise zu Klarheit verhilft. Neben den gelungenen Dialogen, selbstreflektierenden Gedanken, gesellschaftskritischen Themen und einem klaren Schreibstil konnte mich das Seeting begeistern: sommerliche Leichtigkeit, eine Badestelle im Wald und ein alter Bauernhof voller Kunst, Erinnerungen und eigenwilliger Tiere. Ein literarisches Vergnügen über die Liebe, das Leben und das Menschsein, dass auch zwischen den Zeilen Interesse weckt, ohne mit Überflüssigem zu langweilen.
Eine uneingeschränkte Empfehlung für alle, die Freude an klugen, unaufgeregten und toll geschriebenen Büchern haben, die wärmende Sommerleichtigkeit versprühen.
Rezensionen von aon.912401633@aon.at:
Das Leben am Land
Wildtriebe von Ute Mank
Das Leben auf dem Bethches-Hof wird seit Generationen vom selben Lauf geprägt. Arbeiten, Heiraten, Kinder bekommen, um den Fortbestand sichern. Darum geht es auch Lisbeth, die den Hof von ihren Eltern geerbt hat. Das ändert sich aber grundlegend, als ihr Sohn Konrad Marlies heiratet. Diese versucht sich auf den Hof einzugewöhnen, aber es gelingt ihr nicht.
Zu verschieden sind beide Charaktere. Marlies vermisst die Freiheit in der Großstadt und geht wieder halbtags arbeiten. Der nächste große Knick zeichnet sich ab, als Joanna, die Tochter der Beiden, nach dem Abitur eine Reise nach Afrika antritt. Gegen den Wiederstand Aller. Auch sie weicht vom vorbezeichneten Weg ab und will ihren Eigenen gehen. Es ist kein romantisches Buch, das Leben auf einem Bauernhof hat wenig mit Romantik zu tun. Es werden aber drei Frauenschicksale hautnah und realistisch beschrieben. Allerdings macht mich eine Tatsache stutzig: In einem kleinen Dorf weiß jeder von jeden Alles. Wie konnte da geheim bleiben, dass Konrad nicht das leibliche Kind ist? Aber dieser Fehler soll die Leistung der Autorin nicht trüben, die ein hervorragendes Werk abgeliefert hat. Ich bin selbst in einem kleinen Bauerndorf aufgewachsen, es war für mich wie ein Eintauchen in meine Jugend. Großes Lesevergnügen. Auch das Buchcover passt hervorragend zum Inhalt.
Rezensionen von Claudia R:
Mut machend...
Wie Jana ihre Angst vor dem Wasser verliert von Veronika Aretz
Klappentext:
Niemals wird Jana schwimmen lernen! Davon ist sie überzeugt. Denn mit dem Kopf unter Wasser zu geraten, ist das Schrecklichste, was sie sich vorstellen kann. Dabei würde sie so gerne die neue Rutsche im Freibad ausprobieren! Aber ihr reichen schon die Wassertropfen, die ihr beim Zuschauen ins Gesicht spritzen.
Als ihre Mutter sie zu einem Schwimmkurs anmeldet, ist das für Jana eine ziemliche Katastrophe. Eine Geschichte darüber, wie aus einem Angsthäschen eine kleine Wasserratte wird. Ein liebevoll illustriertes Buch nicht für Kinder, die Angst vor dem Wasser haben (von 4 bis 9 Jahren - erste Lesestufe). 45 farbige Seiten.
Cover:
Das Cover ist wunderschön und auch sehr fantasievoll gestaltet. Es zeigt eine Schwimmszene mit einem etwas traurig schauenden Mädchen und zusätzlich eine märchenhafte Unterwasserwelt, in das sie versucht einzutauchen.
Meinung:
Jana hat panische Angst vorm Schwimmen und Tauchen. Als ihre Mutter sie zum Schwimmkurs angemeldet hat, ist der Frust groß. Doch die erste Schwimmstunde läuft anders als geplant. Dank der sehr emphatischen und freundlichen Schwimmlehrerin Petra, hat Jana ziemlich viel Spaß im Wasser. Und da kein Druck dahinter ist, verliert sie auch immer mehr ihre Angst.
Zu viel vom Inhalt möchte ich jedoch an dieser Stelle noch nicht verraten, sondern empfehle dieses tolle Buch sehr gern weiter.
Diese Heftchen eignet sich sehr gut für Schwimmanfänger und auch kleine Angsthasen, denn nicht jedem ist das Element Wasser von Beginn an Geheuer.
Mir ging es früher ähnlich wie Jana. Schwimmen fand ich ja noch ganz okay, aber Tauchen war so garnicht meins. Und den Kopf unter Wasserhalten war bei mir als Kind nicht drin. Daher konnte ich mich sehr gut in die Lage von Jana hineinversetzen.
Die Charaktere werden hier sehr gut dargestellt und auch ihre Gefühle und Emotionen sind sehr gut erkennbar und nachvollziehbar umgesetzt. Man kann sich gut in die Charaktere und auch die Handlungen und Emotionen hineinversetzen. Auch die Entwicklung ist hier sehr stimmig und gut umgesetzt.
Man erlebt eine zu Beginn recht traurige Jana, die Angst vorm Schwimmen hat. Bei der ersten Schwimmstunde trifft sie auf eine sehr liebevolle und emphatische Schwimmlehrerin, die merkt, dass Jana Angst hat und ihr spielerisch dabei hilft, diese Angst zu bewältigen.
Toll finde ich auch, dass die Schwimmstunden hier sehr ausführlich und gut beschrieben werden. Dadurch bekommt man Ideen und Anregungen, wie man spielerisch mit Kindern das Thema: "Schwimmen lernen" angeht. Man bekommt hier tolle Spielideen und auch kleine Schwimmübungen, die man selbst probieren und nachmachen kann. So lernt man auf spielerische Weise, gemeinsam mit Jana, das Schwimmen.
Die Geschichte ist sehr liebevoll gestaltet und wunderschön umgesetzt. Sie zeigt, wie Jana ihre Angst verliert und soll hier auch anderen Kindern Mut machen und die Angst vorm Schwimmen nehmen. Die Geschichte ist zudem auch sehr fantasievoll ausgelegt, denn je mehr Spaß Jana am Schwimmen hat, umso mehr lässt sie beim Schwimmen auch ihren Gedanken freien Lauf und denkt sich tolle Sachen aus. Eine wunderschöne, liebevolle und fantasievolle Geschichte, die beim Schwimmen lernen helfen soll.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die Textpassagen sind gut verständlich und dem Alter angemessen. Richtig toll sind auch die bunten Illustrationen, die das Ganze sehr gut veranschaulichen und wundervoll umgesetzt sind. Die Bilder sind sehr detailreich und es gibt darauf eine Menge zu Entdecken.
Ein tolles Buch, dass das Schwimmen lernen vereinfacht, Mut macht und zeigt, das Schwimmen Spaß macht.
Fazit:
Eine wunderschöne, liebevolle und fantasievolle Geschichte, die beim Schwimmen lernen helfen soll.
Rezensionen von Lesemama:
Willkommen beim Start einer großartigen Reihe
School of Talents 1: Erste Stunde: Tierisch laut! von Silke Schellhammer
Willkommen in der SCHOOL OF TALENTS. In diesem Internat haben alle fantastische Fähigkeiten.
Zum Buch:
Alva hat ein Problem, sie kann Tiere hören. Aber nicht bellen, mounten, wieder oder summen, sonder reden. Das ist so laut ik ihrem Kopf, das sie Probleme hat, anderes zu hören. Und am schlimmsten ist, jeder hält sie für bekloppt.
Zum Glück gibt es ihren Onkel Thomas, den sie wiederum für sehr seltsam hält. Er ist Rektor eines Internats, in das er Alva mitnimmt. Ein Internat für Kindermit ganz besonderen Fähigkeiten ...
Meine Meinung:
Mich sprach das Cover schon sehr an, ich amf die Art von Illustrationen sehr gerne, es ist bunt, es gibt viel zu entdecken und es macht neugierig.
Nachdem der Klappentext auch sehr spannend klang, stand dem Wunsch das Buch zu lesen, nichts mehr im Wege. Und ich habe es keine Sekunde bereut.
Eine total spannende, abenteuerliche und fantasievolle Geschichte, sehr flüssig zu lesen. Die Kinder sind so unterschiedlich, da ist für jeden ein Charakter dabei. Zudem wird die Geschichte schon mit mehreren, ganzseitigen Illustrationen unterstützt, die das gelesene noch untermalen, also ist es auch für Kinder geeignet, die noch gerne das ein oder andere Bild im Buch haben.
Freundschaft, Zusammenhalt und Abenteuerlust stehen an erster Stelle, außerdem sind die Charaktere so unterschiedlich, das keiner ausgegrenzt wird. Auch wenn das ein oder andere Kind nicht ganz so beliebt ist. Wie im echten Leben halt.
Ich kann das Buch jedenfalls nur empfehlen. Für Kinder ab acht Jahren zum Selberlesen oder für jüngere zum Vorlesen. Es macht einfach Spaß und auch neugierig wie es weitergeht. Zum Glück ist der zweite Teil schon erschienen.
Rezensionen von begine:
Schicksalhafte Begegnungen
Wir für uns von Barbara Kunrath
Die Romane von der Schriftstellerin Barbara Kunrath behandeln zwischenmenschliches und bestechen mit dem fesselndem Stil.
Ihr Roman „Wir für uns“ ist einfühlsam. Er ist der vierte Roman, den ich von ihr gelesen habe.
Josie konnte ich im Anfang nicht begreifen, wie kann man sich 9 Jahre lang von einem verheirateten Mann hinhalten lassen?
Dann gibt es die über 70jährige Kathi.
Ihr Mann ist gerade gestorben und sie muss einiges verkraften. Sie will ihren Laden wieder eröffmen und muss einsehen, das die Zeiten sich verändert haben.
Josie hat bei der spröden Freundin einen Stein im Brett.
Die Personen die in dem Roman erwähnt werden, haben alle einen besonderen Charakter.
Jeder hat in seinem Leben Leid erfahren, mit dem sie nicht immer so gut zurechtkommen.
Die Emotionen und Schicksale kommen mir echt vor. Die Autorin schreibt alles mit viel Gefühl.
So kann ich den Roman gerne weiterempfehlen.
Ich freue mich auf weitere Geschichten.
Rezensionen von petris:
Zwischen Deutschland und Georgien
Laudatio auf eine kaukasische Kuh von Jodl Angelika
Olga ist Deutsche, so fühlt sie sich auch. Sie studiert Medizin, steht kurz vor ihrer letzten Prüfung. Sie hat einen festen Freund, ebenfalls Mediziner, mit dem sie eine gemeinsame Zukunft plant. Er ist nett, zugewandt, attraktiv und, für sie ein wichtiges Argument, sein Nachname hat nur zwei Silben.
Denn Olga heißt Evgenidis, ihre Familie stammt aus Georgien, spricht einen alten Dialekt, küsst Ikonen und verheiratet Frauen jung. Olga kann mit all dem nur wenig anfangen und freut sich über ihr Leben mit Felix und als Ärztin.
Eine Grundlage, auf der man einen wunderbaren Roman über Rassismus, über Akzeptanz, auch über Identität erwarten würde. So beginnt er auch. Doch dann tritt Jack auf. Das genau Gegenteil von Felix, unstet, immer knapp bei Kasse, begabt, aber ohne Plan,… Schon sein erster Auftritt, als er Olga einfach in den Zug folgt, finde ich weniger romantisch, sondern eher bedenklich. Für mich ist das Stalking. Doch Jack ist so anziehend, so attraktiv. Der darf das, denn Olga fühlt sich von Anfang an angezogen.
Auch die Geschichte der Familie wird immer klischeehafter, als dann plötzlich alle nach Georgien müssen, wird es nicht besser. Es ist schön, etwas über dieses spannende Land zu lesen, doch bleibt alles sehr an der Oberfläche und bedient vor allem Klischees.
Nachdem ich mich trotz allem über große Strecken hinweg sehr gut unterhalten gefühlt habe, gibt es von mir vier Sterne. Für drei hatte ich dann einfach zu viel Vergnügen an der Lektüre, trotz aller Schwächen.
Ein durchwachsener Roman, der sich nicht ganz entscheiden konnte, ob er Kitsch oder lieber doch Literatur werden wollte. Rosamunde Pilcher mit einer Prise Multikulti.
Rezensionen von brauneye29:
Heftig, aber richtig gut
Das Nest von Katrine Engberg
Zum Inhalt:
Der fünfzehnjährige Oscar ist verschwunden. Ist er nur abgehauen oder ist etwas schlimmeres geschehen? Als Die Leiche eines jungen Mannes in der Müllverbrennungsanlage gefunden wird, scheint es Verbindungen zu dem verschwundenen Jungen zu geben. Anette und Jeppe beginnen zu ermitteln und dringen immer mehr in einen ungeheurer Sumpf vor.
Meine Meinung:
Das Buch war richtig gut. So viel passiert und man bekommt erstmal so gar keinen Zusammenhang zwischen den Ereignissen hin. Nach und nach lüftet sich zwar das ein oder andere Geheimnis, von der Lösung ist man aber dennoch noch weit weg. Mir hat es gut gefallen, dass man wirklich bis kurz vor Schluss gerätselt hat, was wirklich passiert ist. Der Schreibstil war richtig gut. Ich habe das Buch verschlungen.
Fazit:
Heftig, aber richtig gut











