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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nanu?!:

"Mal mich hier raus!"

Kreaturenkritzelbuch von Thomas Hussung

Der arme Geist eines Künstlers wird schon seit über 500 Jahren in diesem Buch festgehalten. Der Alchemist Ignatius Igragurz hat ihn auf hinterhältigste und gemeinste Weise in das Buch gebannt. Nur mit der Hilfe der Leser und Leserinnen könnte es gelingen, den Geist endlich zu befreien.

Während der neue Besitzer dieses Buches den Anleitungen des Künstlers folgt und langsam Bild für Bild, Wesen für Wesen nachzeichnet, wird die Lebensenergie wieder in das Buch zurückkehren.

Natürlich wird der Geist währenddessen für Unterhaltung sorgen und nach und nach, seine spannende Geschichte preisgeben. Gleichzeitig wird der neue Besitzer eine Menge über die fantastischen Wesen erfahren und Neues dazulernen.
Das Buch selbst ist wie ein altes Zauberbuch gestaltet worden. Die Zeichenvorlagen, die Geschichte und zusätzliche Mitmachseiten wechseln sich immer ab, sodass man gar nicht erst dazu kommt, sich zu langweilen. Der Künstler erzählt in der Ich-Form und spricht den Leser direkt an.

Die Palette an magischen Wesen ist ziemlich breit gefächert. Es gibt Wesen die grausig anzusehen sind wie den Zyklopen, den Wendigo oder den Chupacabra. Aber gerade die monströsen Figuren fand mein Kind am interessantesten. Aber auch hübsche Gestalten gilt es nachzumalen, wie die Feen oder Pegasus, mit seinen breiten Schwingen. Insgesamt also eine große Auswahl.
Das Buch wird Kindern ab 8 Jahren empfohlen. Meine Tochter ist schon 13 und hatte trotzdem große Freude beim Nachzeichnen, besonders mit den Monstern.
Das Buch ist ein prima Mitbringsel für Kinder, einfach weil es mal etwas anderes ist.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

nichts für schwache Nerven

Geraubte Seelen von H.C. Scherf

In dem Krimi von H.C. Scherf geht es um eine Vielzahl von Fällen wo Schwangeren ihrer ungeborenen Kinder beraubt werden, das ist mehr oder weniger der große Stil des Babyhandels das in großen Stil durchgeführt wird. Es ist teilweise sehr erschreckend mit welcher Brutalität und Grausamkeit es sich handelt.

Man liest aus zwei Sichtweisen, einmal aus der Sicht des Ermittler Teams um Kai Wiesner, Leonie Felten und Mia Richter, dann ist da ja noch der bereits aus dem Polizei Dienst ausgeschiedene Gordon Rabe, der wurde kurzerhand wieder mit ins Team aufgenommen zwecks Erfahrungswerte etc. Und das aus der Sicht der Verantwortlichen, der Bösen sag ich mal, die machen das nur nach der Gier nach dem Geld. Das war diesmal mein allererstes Buch von dem Autor und es hat mir sehr gut gefallen was ich gelesen habe, alles teilweise sehr grausam und bildlich dargestellt, das es einem teilweise einen Schauder den Rücken hinab laufen musste. Es war so spannend, das ich das Buch fast nicht aus der Hand legen konnte, besonders dem Ende zu als sich die Lage zuspitzt musste ich das Buch in einem Rutsch lesen, so spannend war es und mit dem Ende hab ich absolut nicht gerechnet Mir hat es sehr gut gefallen und es war als ob mich das Buch in sich hineingezogen hat und ich als stiller Beobachter dabeigestanden habe. Es war einfach wow. Es war zwar fiktiv diese Geschichte, aber irgendwo auf der Welt gibt es das tatsächlich, das die Babys wie auf dem Markt verschachert werden, wie zum Beispiel auch im Darknet

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Rezensionen von Lilli33:

Nette Story

Das geheime Leben des Albert Entwistle von Matt Cain


Nette Story

Inhalt:
Seit fast fünfzig Jahren arbeitet Albert Entwistle als Briefträger in der Kleinstadt Toddington - und geht dabei allen Menschen so gut wie möglich aus dem Weg. Seit dem Tod seiner Eltern vor vielen Jahren lebt er allein mit seiner Katze. Als diese auch noch stirbt und Albert kurz vor der Zwangspensionierung steht, überdenkt er sein Leben und beschließt, es zu ändern.

Er offenbart sich einigen Leuten und findet so endlich Freunde, mit deren Hilfe er schließlich nach seiner Jugendliebe George sucht.

Meine Meinung:
Leider konnte mich Matt Cain mit seiner Geschichte über einen soziophoben, alternden Homosexuellen nicht abholen. Aus dem Thema hätte man ein tolles, spannendes Buch machen können, doch bei Matt Cain ist nur ein seichter Wohlfühlroman herausgekommen. Innerhalb von nur drei Monaten entwickelt sich Albert unglaublich, um nicht zu sagen, unglaubwürdig schnell. Er hilft so vielen Menschen - und sie ihm. Und das alles gelingt ohne große Probleme.

Dabei war mir Albert sehr sympathisch, ebenso wie die meisten anderen Charaktere, und ich gönnte ihm seine Erfolge von Herzen. Andererseits kam ich ihm nicht besonders nah, obwohl ich seine Gefühle und Handlungsweisen gut nachvollziehen konnte. Ich konnte mich einfach mit dem Schreibstil nicht wirklich anfreunden. Der Autor erzählt und erzählt, aber er zeigt nicht, wie es in Alberts Innerem aussieht. Zudem ist die Sprache extrem simpel, die Sätze sehr kurz und einfach gestrickt.

Die Dramatik der Geschichte spielt sich in der Vergangenheit ab. Daher gefielen mir die Rückblicke in Alberts Jugend am besten. Diese Teile wirken authentisch und lebendig.

Fazit:
Ein netter Roman mit Wohlfühlcharakter, der für meinen Geschmack aber viel zu wenig Tiefgang hatte und auch mit seinem einfachen Schreibstil nicht wirklich punkten kann.

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Rezensionen von begine:

Fesselnd

Die andere Tochter von Dinah Marte Golch



Dieser brillante Rom „Die andere Tochter“ von der Schriftstellerin Dinah Marte Golch beinhaltet viele wichtige Themen.
Die Protagonistin Antonia wird durch einen Unfall blind. Das kann ich so richtig nachvollziehen da ich eine Augenkrankheit habe. Antonia bekommt eine Hornhautimplation. Sie bedankt sich bei der Familie der Spenderin.

Deren Mutter schreibt zurück und läd sie ein.
Mich regt auf, das Antonia , trotz Empfehlung der Ärzte, nicht auf sich achtet.

Die Autorin beschreibt ihre Personen sehr passend. Sie lässt sich einiges einfallen, das die Geschichte immer spannender wird..
Sie flicht noch Themen ein, mit denen man nicht gerechnet hat. So kommt noch ein Krimiplott dazu.


Der Roman ist raffiniert konstruiert und sehr unterhaltend

Er ist f fesseln vom Anfang bis zum Ende. Ich wollte immer weiter lesen, um z erfahren, was Antonia gerade anstellt.

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Rezensionen von S.:

Herr Schmidt ist nicht Barbara

Barbara stirbt nicht von Alina Bronsky

Herr Schmidt findet seine Frau befremdlicherweise nicht bei der Kaffeezubereitung, sondern im Bad liegend. Er bereitet den Kaffee also selber zu, wie, liest man mit Grausen. Dass seine Frau sehr krank ist, bekommt er gar nicht mit, will es nicht wahrhaben. Seine Meinung über sie: „Aber sie tat einfach nie, was sie sollte und vor allem wann sie sollte.

“
Herr Schmidt ist als Partner lange Zeit ein Totalausfall. Zudem ist er ein notorischer Besserwisser, Ignorant und Despot. Jagte die Kinder selbst am Wochenende um sieben aus dem Bett. Aber nun macht Herr Schmidt sich so seine Gedanken. Man merkt, bisher hat er sich nie gefragt, wie ein Haushalt funktioniert. Jetzt aber läuft gar nichts mehr. Er muss umdenken.
Wie er das macht, schildert Alina Bronsky witzig, bitterböse und ironisch. Der Leser darf teilhaben an Herrn Schmidts Lernprozess, an seinen ersten Schritten online, als er sich traut, um Hilfe zu fragen (er ist der naive Unterhaltsame im Kochchat), an der Erkenntnis, dass Barbaras Lebensmitteleinkäufe mehr waren als planlos Dinge in den Wagen zu werfen. Frau Bronsky schafft es, dass der schrullige Herr Schmidt Verständnis findet. Ja, er hat seine Macken, aber immerhin merkt er, was er an seiner Barbara hat. Er gibt sich wirklich Mühe, das verdient Anerkennung. Sehr schön erzählt, glaubhaft, authentisch, echt, herzzerreißend. Tolles Buch, das mit Humor und wichtigen Erkenntnissen punktet.
Bitte mehr davon!
Verlegt von Kiepenheuer und Witsch.

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Rezensionen von nuean:

Nicht ganz das was ich erwartet habe, aber sehr spannend

The promises we made. Als wir uns wieder trafen von Simona Ahrnstedt

Das Cover hat mich sofort angesprungen! Ich liebe die Farben und die Schrift gefällt mir sehr gut. Auch der Titel hat mich sehr neugierig gemacht. Nachdem ich den Klappentext und eine kurze Leseprobe gelesen habe, habe ich mich sehr gefreut das Buch lesen zu können.
Ich wollte schon längst mal ein Buch der Autorin lesen, hiermit hat es dann auch endlich geklappt! Es geht um Dessie und Sam.

Beide kennen sich aus der Schulzeit und waren eine kurze intensive Zeit zusammen, bevor die Beziehung aufgrund unschöner Ereignisse in die Brüche ging.
Nun, 15 Jahre später sucht Sam bei einem Sicherheitsunternehmen Schutz, da er bedroht wird, Dessie arbeitet zufällig in diesem Unternehmen und wird Sam´s Leibwächterin. Obwohl die Wunden der Vergangenheit bei beiden noch tief sitzen, nähern sie sich langsam an und kommen sich näher. Doch hinter Sam ist wirklich in Gefahr und auch Dessies Vergangenheit holt sie ein und so werden ihnen einige Steine in den Weg gelegt.
Die Idee eines weiblichen Leibwächters fand ich super und auch die Umsetzung hat mir gut gefallen. Man erfährt warum Dessie diesen Beruf gewählt hat, auch wenn sie kühl und unnahbar rüberkommt mochte ich sie sofort. Denn unter der harten Schale steckt auch ein weicher Kern. Mit Sam musste ich erstmal warm werden, aber auch das ist mir im Laufe des Buches gelungen.
Es werden auch sehr ernste Themen behandelt, Rassismus und Klima, aber manchmal wirkte das auf mich zu gewollt und deplatziert. Eigentlich hatte ich eine leidenschaftliche Liebesgeschichte erwartet, aber es war mehr spannender Krimi mit einer Liebesgeschichte für mich. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Manchmal hat mich die Übersetzung etwas gestört, da hat einiges nicht gepasst, aber meinem Lesevergnügen hat es keinen Abbruch getan.
Der Schreibstil war spannend und mitreißend und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht.
Fazit: Anders als erwartet, hat mich aber gut unterhalten.

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Rezensionen von Emmmbeee:

Für mich fast ungenießbar

Der Kolibri von Sandro Veronesi

Eines gleich vorweg: Das Bild des eindrücklich schwirrenden Vogels auf dem Cover besticht, auch durch die Farbe des Hintergrundes. Die dünn und zerbrechlich gestaltete Schrift passt ebenfalls ausgezeichnet zum Thema.
Mit viel Erwartung ob der Vorschusslorbeeren auf dem Schutzumschlag habe ich den Roman begonnen.

Doch schon bald ertappte ich mich beim Querlesen. Selbst in der Hälfte des Textes hatte ich noch immer nicht so recht in die Story hineingefunden. Vielleicht liegt es an den seitenlangen Absätzen, vielleicht an der häufigen Langatmigkeit oder den ständigen Zeitsprüngen, die sich über 60 Jahre hinweg erstrecken. In endlos langen Sätzen habe ich mehrmals den Faden verloren. Ich finde, die angekündigten Anekdoten hätten leichtfüßiger daherkommen sollen.
Der Sprachstil lässt nichts zu wünschen übrig, Sandro Veronesi ist zweifellos ein Meister seines Genres. Die Figuren sind sehr lebensecht gezeichnet. Doch ich konnte mich einfach nicht für das Buch erwärmen und habe mich nur mit Mühe durchgekämpft. Gut, dass vergleichsweise wenige Personennamen zu merken sind, denn sonst hätte ich den Überblick auch noch verloren.
Thematisch ist der Stoff interessant für mich, weil in diesen Familiengeschichten meist auch ein Teil meiner eigenen Vergangenheit zu finden ist.
Seit meiner Kindheit bin ich eine Vielleserin, komme auch mit schwierigeren Texten klar und bin grundsätzlich geneigt, einen Roman zu loben. Aber diese 335 Seiten waren ermüdend. Ich habe aufgeatmet, als ich bei den Nachweisen angelangt war.
Bisher habe ich noch nichts von Veronesi gelesen, vielleicht muss man seine Werke und seine Art zu schreiben gewohnt sein. Doch leider bin ich enttäuscht und möchte das Buch nicht weiterempfehlen.

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Rezensionen von begine:

Interessantes Familienorientiert

Wellenflug von Constanze Neumann



Die Schriftstellerin Constanze Neumann verarbeitet in ihrem Roman „Wellenflug“ ihre Familiengeschichte.
Der Roman ist in 2 Abschnitte aufgeteilt Vom 1864 bis 1905 ist die Protagonistin, die Tuchhändlertochter Anna, die bei den Reichenheims einheiratet.
Nach de Hälfte war ich leicht irritiert, da auf einmal Daten über das Dritte Reich hinaus erwähnt wurden.

Dann kommt Maria von 1905 bis 1957 zu Wort.
Die beiden Frauen sind grundverschieden. Anna war immer wohlhabend.
Maria kommt aus ärmlichen Verhältnissen.

Ihr Mann Heinrich Reichenheim, war das schwarze Schaf der Familie. Er wurde 1943 deportiert und ermordet.
Heinrich war der Urgroßvater der Autorin.

Aus einer Familienchronik von 1936, aus Tagebüchern, Archiven und Berichten weitverzweigter Familienangehöriger konnte sie diesen faszinierenden Roman schreiben.
Ich war von Anfang an gefesselt.

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Rezensionen von Birgit Hedemann:

Anders als erwartet

Florance Bell und die Melodie der Maschinen von Steenbergen Carsten

Das Cover von „Florance Bell und die Melodie der Maschinen“ fand ich sehr ansprechend. Es untermalte das, was der Klappentext versprach: Ein Mädchen, das sich zur Zeit Napoleons für Maschinen interessiert und nichts sehnlicher wünscht, als eine technische Universität besuchen zu dürfen. Aber genau dieses ist ihr als britisches Mädchen verwehrt.

Zum Glück gibt es da Monsieur Pignon, ein Franzose, der ihr alles beibringt, was man nur über Technik und Maschinen wissen kann. Eigentlich ein spannendes Thema: Wie schlagen sich Mädchen damals in Männerberufen durch? Aber darum geht es in diesem Buch gar nicht. Florance fällt in die Hände von Rebellen und muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie kämpfen will. Und die Kämpfe haben wahrhaft die Überhand in diesem Buch. Ein Kampf reiht sich an den anderen. Ich habe beim Lesen teilweise den Überblick verloren.
Auch die Figuren im Buch fand ich nur mäßig gut gezeichnet. Während Florance als taffes Mädchen gezeichnet wird und ihr Ziehvater Monsieur Pignon durch seinen französischen Akzent überzeugt, sind alle anderen Charakter sehr blass, erfüllen ein Klischee nach dem anderen (verzogene Tochter des Earl) und sind in ihren Handlungen auch vorhersehbar.
Auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Zum Ende hin häufen sich Sätze, in den die Protagonisten ganze Sätze lachen oder nicken. Das geht gar nicht und hätte spätestens im Lektorat auffallen müssen.
Nicht klar ist mir auch, welcher Zielgruppe ich dieses Buch empfehlen sollte. Eine weibliche Hauptfigur – so ein Buch rührt kein Junge an. Und Mädchen für Bücher, in denen sich ein Kampf an den anderen reiht, zu begeistern, finde ich schwierig. Fazit: Von mir nur 2,5 Punkte, die ich auf 3 Punkte aufrunde.

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Rezensionen von Sago:

Moloch Berlin

Berlin Monster - Nachts sind alle Mörder grau von Kim Rabe

Ich bin einfach hingerissen. Ausgestattet mit einer genialen Grundidee, mixt Kim Rabe aus Fantasy und Krimi einen überwältigenden Cocktail, garniert mit ganz viel authentischem Berlin-Flair. Da ich aus Berlin stamme und noch immer dort arbeite, kann ich beurteilen, wie herausrragend es ihr gelungen ist, den Berlin Spirit nicht nur einzufangen, sondern auch noch zu etwas ganz Neuem zu transzendieren.

Ich hatte das Gefühl, hier quasi nur einen Schritt aus der Realität heraus treten zu müssen, um tatsächlich in diesem verwunschenen Berlin zu stehen, in dem durch die Strahlung einer besonderen Bombe dem Aberglauben entstammende Wesen verschiedenster Art sich manifestiert haben und seit 30 Jahren versuchen, sich in dieser fremden Welt zurechtzufinden. Wie alles von der Norm Abweichende sind sie dabei verschiedensten Anfeindungen unterworfen.

Es hat mich tief beeindruckt, wie die Autorin hier aktuelle Themen der Diskriminierung einbezogen und quasi verfremdet hat, ohne dass es mich, wie bei zahlreichen anderen Büchern, genervt oder gar erschlagen hätte.

Lucy, die in der Nacht der Bombe zur Welt kam, ist aus dem Polzeidienst ausgeschieden und als Privatermittlerin tätig. Sie lebt in einer Wohngemeinschaft mit zwei Stifs, so werden die manifestierten Wesen genannt. Als eine Freundin ihrer Mitbewohnerin Lore verschwindet, ihre ehemaligen Kollegen sie um Mithilfe bei der Ermittlung um scheinbare Morde durch einen Werwolf bitten, obwohl Werwölfe bereits kurz nach der Bombe ausgerottet wurden und Lucy dann noch den Auftrag erhält, nach einer verschwundenen Fee zu suchen, wird sie unversehens in einen komplizierten Verbrechensstrudel gesogen, der seinesgleichen sucht.

Wunderbar düster, atmosphärisch dicht und überzeugend ausgearbeitet bis in die Nebenfiguren, überzeugt Kim Rabe hier mit einer tiefgründigen Story, die mich hoffen lässt, dass Lucy unbedingt in Serie geht. Es gibt noch so viele andere Berliner Wahrzeichen, die sich so herrlich geheimnisvoll auf einem Cover machen würden wie der Fernsehturm bei diesem Buch!

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