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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von KimVi:

Rasanter Thriller

Ausweglos von Henri Faber


Elias Blom, der ins Einbruchsdezernat strafversetzt wurde, weil es ihm und seinem Partner vor Jahren nicht gelang, den sogenannten Ringfinger-Mörder zu fassen, wird zu einem Tatort gerufen. In der Wohnung befindet sich die Leiche einer Frau, die die gleichen grausamen Verletzungen aufweist, die den Ringfinger-Mörder auszeichneten.

Hat der Killer erneut zugeschlagen? Dieses Mal gibt es einen Zeugen und Elias setzt alles daran, den Täter zur Strecke zu bringen...

Die Handlung wird in der Ich-Perspektive, abwechselnd aus der Sicht von Elias, Linda und Noah erzählt. Da die Kapitel entsprechend gekennzeichnet sind, fällt die Orientierung, nach kurzer Eingewöhnungszeit, leicht. Durch die wechselnden Perspektiven und die intensiven Einblicke, die man in die Gedanken und Beobachtungen der unterschiedlichen Hauptcharaktere bekommt, wird bereits früh ein hohes Tempo aufgebaut, welches durchgehend gehalten werden kann.

Man folgt atemlos dem Geschehen und hat keine Ahnung, was wirklich passiert ist und wie sich die unterschiedlichen Perspektiven verbinden werden. Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass man sich alles mühelos vorstellen und sofort mitfiebern kann. Der Fall ist rätselhaft. Erst nach und nach kommen kleine Puzzleteilchen zum Vorschein, die man allerdings nicht sofort an die richtige Stelle legen kann. Denn das Gesamtbild scheint nicht zu stimmen. Der Autor legt seine Spuren äußerst geschickt aus. Man folgt ihnen nur allzu bereitwillig, um dann allerdings festzustellen, dass unerwartete Wendungen für Überraschungen sorgen. Dadurch fliegt man förmlich durch das Buch, weil man unbedingt wissen will, wie alles endet. Und das Ende hat es wirklich in sich, denn es gelingt Henri Faber hervorragend alles schlüssig zu verknüpfen.

Ein rasanter Thriller, der sich quasi von selbst liest!

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Rezensionen von Gluecksklee:

Starker Anfang, in der Mitte ein wenig schwächer mit spannendem Finale

Die Verlorenen von Simon Beckett

Ich bin ein bekennender Fan der Werke von Simon Beckett - die Reihe rund um David Hunter habe ich verschlungen und auch "Stone Bruises" habe ich geliebt, wenn es sich auch von den Hunter-Thrillern unterschieden hat. Daher war ich ein wenig enttäuscht darüber, dass ich, nach anfänglicher Begeisterung und Vorfreude aufgrund der Leseprobe zu "Die Verlorenen" (der erste Band einer neuen Reihe des Autors) doch nur zu einem Gesamtergebnis von drei Sternen für den gesamten Thriller gekommen bin.

Das Cover hat mir gut gefallen, es wirkt geheimnisvoll und passt von der Optik her gut zu den übrigen deutschsprachigen Romanen von Simon Beckett. Und grundsätzlich ist ihm auch mit dem Polizisten Jonah, vom Leben gebeutelt und dadurch dreidimensional und realistisch gezeichnet, ein sympathischer Protagonist gelungen.

Auch der Einstieg in den Thriller ist durchaus spannend, voller Geheimnisse und fesselnd - allerdings hat dann die Handlung für mich ein bisschen zu sehr an Fahrt verloren. Gut, man lernt als Leser auch Details über Jonahs Vergangenheit und seinen Umgang mit seiner traumatischen Erfahrung, aber gerade die Folgen der Ereignisse am Anfang und diverse soziale Interaktionen haben für meinen Geschmack dazu beigetragen, dass sich die Handlung zieht. Dabei haben diese Szenen auch nicht besonders dazu beigetragen, das Bild vom großen Ganzen besser darzustellen.

Das mittlere Drittel ist daher gefühlt etwas langwierig geraten, man wird aber im letzten Drittel als Leser belohnt, hier nimmt die Geschichte nochmals an Fahrt auf und es werden Informationen und Handlungsstränge angerissen, die mich jedenfalls neugierig auf den nächsten Band der Reihe gemacht haben. Ich möchte wissen, wie es mit Jonah weitergeht.

Ich hoffe aber auch, dass nun, nachdem Jonah vorgestellt und einem als Leser bekannt ist, im nächsten Band ein strafferer Spannungsbogen durch die Handlung führen wird, als dies bei "Die Verlorenen" der Fall war.

Zudem muss ich sagen, dass mir an machen Punkten des Thrillers die Übersetzung etwas merkwürdig vorkam. Zum Beispiel habe ich mich ehrlich gesagt, bei dem Wort "Kinderkarre" jedes Mal ein bisschen schütteln müssen - sagt man heute etwa nicht mehr Kinderwagen?

Für Fans von Simon Beckett, die dieses Mal keinen Forensiker sondern einen Polizisten bei Ermittlungen außerhalb der tatsächlichen Polizeitätigkeit begleiten wollen, ist "Die Verlorenen" aber dennoch ein gelungener Einstieg in die neue Thriller-Reihe des Autors.

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Rezensionen von begine:

Koblenz 1379

Das Kreuz des Pilgers von Petra Schier



Ich freue mich, das es wieder einen neuen historischen Roman von der Schriftstellerin Petra Schier lesen durfte.
Bis jetzt habe ich alle Bücher genossen.

„Das Kreuz des Pilgers“ ist der erste Band einer Trilogie. In diesem Roman beginnen verschiedene Ereignisse, deren Auflösungen offen bleiben.

Das hat mir in Petra Schiers früheren Romanen besser gefallen, da war eine Geschichte immer abgeschlossen.
In diesem Roman begegnet mir viel bekanntes. Das magische Kreuz erlebte ich schon in Die Eifelgräfin.
Immer wieder erkannte ich bekannte Persönlichkeiten. Besonders hat mir gefallen das mir Adelina aus der Adelina Reihe als Kind begegnete.

Die Geschichte spielt in Koblenz. Die Grafentochter Reinhild ist eine Protagonistin, die sich als Frau behauptet.

Es ist es schade das man für die Fortsetzung 1 Jahr und für den 3. Teil 2 Jahre warten muss.
Allerdings habe ich die früheren Romane schon vor etlichen Jahren gelesen und erkannte die Personen wieder.

Petra Schier schreibt über das Leben der Personen einfühlsam und direkt.
Da kann ich mich auf die Fortsetzungen gerne freuen.

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Rezensionen von liesmal:

Einer von uns?

Waldeskälte von Martin Krüger

Cover und Titel hatten mein Interesse auf den Thriller „Waldeskälte“ von Martin Krüger geweckt.
Valeria war eines von den drei Mädchen, die vor vielen Jahren verschleppt wurden. Während ihre beiden Freundinnen ermordet worden waren, konnte Valeria damals flüchten. Allerdings kann sie sich kaum an etwas erinnern.

Valeria Ravelli arbeitet inzwischen als Leutnant bei Interpol. Als jetzt – nach 21 Jahren – wieder ein Mädchen verschwunden ist, kehrt sie in das kleine Bergdorf Eigerstal zurück, um bei den Ermittlungen zu helfen.
Das Cover lässt die Kälte real werden, die Valeria damals empfunden hat und auch heute immer wieder spürt. Sie wirkt durch die nur durch Nebel und Dunst erkennbare Landschaft genauso wie beschrieben, und ich befinde mich dadurch mitten in der Geschichte und fühle mich gruselig-wohl.
Mir gefällt der Aufbau der Geschichte mit Valeria an dem Ort, wo sie heute lebt und arbeitet, mit den Rückblicken in die Vergangenheit und an ihrem Heimatort. Interessant finde ich die Spontanität, mit der die Rückblicke geschickt eingeworfen und dadurch mit der Gegenwart verbunden werden. Immer wieder tauchen Valerias Ängste und Gedanken zum früheren Geschehen auf. Diese Szenen sind durch die Kursivschrift einfach erkennbar und leicht verständlich.
Valerias Überlegung, der Täter müsse jemand aus dem Dorf sein, hat mich bei meinen wenigen Vermutungen immer wieder in die Irre geführt. Die Schauplätze waren zum Teil sehr gruselig und haben für Gänsehaut und grummelige Gefühle gesorgt.

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Rezensionen von Sago:

Cyrian und Nayla

Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity von Greta Milán

Dies ist wieder eines der Jugendbücher, von dem ich mir weniger Romance nach den üblichen Klischees und dafür mehr einfallsreiche Fantasy wünschen würde. Die Liebesgeschichte zwischen Nayla und Cyrian folgt leider viel zu sehr dem üblichen Muster "schöner dunkler Fremder, der eigentlich gar nicht wirklich sympathisch ist" und die Protagonistin ständig nach dem abgegriffenen Motto "liebe mich nicht" wegstößt, um sie dann wieder anzuziehen.

Nayla ist zu unerfahren und launisch, als dass ich voll mit ihr mitfiebern konnte. Es fehlte ihr auch eine gewisse Tiefe. Einzig ihre Tierliebe gefiel mir außerordentlich. Dieses Oberflächliche war leider ebenso bei der Ausarbeitung der eigentlich recht originellen Grundidee der Fall, aus der man aber mit atmosphärischer Dichte, einer ausgefeilteren Mythologie und vielleicht ein wenig Düsternis so viel mehr hätte machen können. Wenn alt-römische Götter ebenso unreif wirken wie die Teenager, lässt das schon zu wünschen übrig.

Nayla überlebt auf mysteriöse Weise als einzige einen schweren Unfall. Kurz darauf erscheinen an ihrer Schule zwei äußerst attraktive Mitschüler, Philemon und Cyrian. Philemon ist ein wahrer Goldjunge, während Cyrian eher schweigsam und ruppig scheint. Bald hegt Nayla einen Verdacht, dass es sich hier nicht wirklich um Austauschschüler handelt. Als sie plötzlich mysteriöse Kräfte entwickelt, ist dies nicht die einzige Entwicklung, die Naylas Welt komplett auf den Kopf stellt...

Trotz meiner Kritik hat mir das Buch mit dem traumschönen Cover auch viel Spaß gemacht. Es liest sich im Rekordtempo weg. Ein wenig gewundert habe ich mich, dass Nayla Cyrian verfällt und nicht dem so netten Philemon. Letzterer ist aber tatsächlich ein Charakter, den ich nicht völlig einschätzen kann, was mein Interesse wach gehalten hat. Vielleicht hält die Autorin hier im zweiten Teil der Dilogie noch eine Überraschung bereit. Auch einen kleinen Cliffhanger gab es, der mich auf jeden Fall weiter folgen lässt.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Bronski, der Alpen-John-Wayne reitet wieder

GEGENLICHT von Bernhard Aichner

Der erste Bronski Krimi DUNKELKAMMER erschien am 22. März 2021; GEGENLICHT, der zweite folgte sogleich, nur vier Monate später. Viele seiner Kollegen leiden unter einer Schreibblockade, Aichner leidet unter Schreibzwang, manche diagnostizieren Schreibwut. Seine Finanzberater sehen das viel nüchterner, nach dem Motto: „Schmiede das Eisen, solange es heiß ist.

“

David Bronski, Pressefotograf aus Innsbruck, nun in Berlin lebend ist zurück. Von Journalistin Svenja aus seiner Agonie geholt, den privaten Mega-GAU überwunden und die verschwundene Tochter wiedergefunden. Doch für Süßholzraspeln hat Aichner nichts übrig. Action, Action, Action …
Tiefgefrorene Menschen fallen vom Himmel, Tote mit abgeschnittenen Fingern und durchschnittenen Kehlen sorgen für atemlose Spannung. Und wo sind die fünf riesigen Diamanten?

Kürzeste Dialoge, schnappatmend vorgetragen, dazu Drehungen und Wendungen, dass einem die Haare zu Berge stehen: Typisch Aichner. Die gut 300 Seiten lassen sich ohne große Überwindung lesen, möchte ich doch erfahren, wie sich dieser Softie Bronski aus schier aussichtsloser Lage befreien kann. Bronski bildet sich immer wieder ein, sich in das Leben anderer Leute einmischen zu müssen und den Helden zu spielen. Damit steuert er auf einen Abgrund. Mit Vollgas.

Auf die Glitzersteinchen im Millionenwert hat es ein bösartiger Söldner abgesehen. Er droht damit, Bronskis drei liebste Frauen zu beseitigen. Der nächste Mega-GAU: Seine nach 20 Jahren wiedergefundene Tochter Judith. Das Techtelmechtel mit der taffen Redakteurskollegin Svenja nimmt ernsthaft Gestalt an. Ohne die Kenntnisse der Kriminellenszene seiner Schwester Anna stets mit einem Bein in der Berliner Unterwelt, würden für Bronski allerdings bald die Lichter ausgehen. Aber es ist ja nur das Gegenlicht.

Aichner lässt Bronski noch im Angesicht des Todes eine dicke Lippe riskieren, dieser krallt sich eine Puff’n und gibt das Versprechen ab, pünktlich zum Abendessen wieder daheim zu sein. Bronski, der Alpen-John-Wayne. Klingt alles verdächtig nach stupiden Vorabendkrimi und ein bisserl gar weit hergeholt, stellenweise absurd. Ach Leute, es ist Sommer, da greift man auch einmal zu leichterer Kost.

Ich bin zwar seit Jahren ein Fan von Aichner, mit Bronski 2 hat er leicht übertrieben, leider das schwächste Buch von Bernhard Aichner. Wollte wahrscheinlich sein früheres Schaffen bei einer Zeitung autobiographisch etwas aufhübschen, sprich spannender machen.

Bronski: „Heute ist nicht aller Tage Abend, komme wieder im Frühjahr 2022 mit Brennweite."

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Rezensionen von Petra Sch.:

aufregende Traum-Abenteuer mit Anouk

Anouk, die nachts auf Reisen geht (Anouk 1) von Hendrikje Balsmeyer; Peter Maffay

Die Geschichten um Anouk sind einfach herzerwärmend. Die 6jährige Anouk, die nicht gerne schlafen geht, weil sie noch üüüberhaupt nicht müde ist (woher kenne ich das nur? *lach*) erlebt in ihren Träumen aufregende Abenteuer.
In ihren Traumreise hilft sie - natürlich gemeinsam mit ihrem Freund, dem Kuscheltier Affi - verschiedenen Kindern, ihren Mut, ihre Talente und ihre Stärken zu finden.

So reist sie zu den Indianern, zu den Rittern, zu den Piraten, zum Zirkus uvm und unterstützt die jeweiligen Kinder bei ihren Schwierigkeiten, die ihr dafür ein Erinnerungsstück mitgeben.

Themen, die Kinder von klein bis groß beschäftigen, zB Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft, werden in den Kurzgeschichten aufbereitet. Besonders wichtig ist die Geschichte, in der die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen gefordert wird.
Die Fantasie von Kindern wird auch besonders angeregt, denn welches Kind möchte nicht gerne mal aufregende Abenteuer erleben und dies wird besonders durch die "Mitbringsel" aus Anouks Träumen unterstrichen.

Der Schreibstil ist liebevoll und kindgerecht, in kurzen, leicht verständlichen Sätzen und viel direkter Rede. Auch werden verschiedene Begriffe in der Geschichte erklärt, zB was ein Adlerhorst ist. Die Kapitel haben eine geeignete Länge, um jeden Abend vor dem Schlafengehen eines vorzulesen (für Kinder ab4 Jahren) bzw. gut geeignet für ungeübte Leser.
Was mich jedoch sehr störte war, dass die Eltern von Anouk ihr nicht zugehört haben, als sie von ihren Abenteuern erzählen wollte. Sie haben sie sofort unterbrochen und gemeint "das war nur ein Traum" - ja, doch trotzdem: meine Tochter erzählt mir auch oft von ihren Träumen! Ich lasse sie erzählen und höre ihr dabei zu!! Anouk tut dies dann immer mit "Mama/Papa sind einfach schon viel zuerwachsen" ab, wobei man aber trotzdem merkt, dass sie gekränkt ist, weil ihre Träume/Abenteuer für ihre Eltern nicht wichtig genug sind, um ihr zuzuhören.

Was dieses Buch jedoch besonders aufpeppt, sind die niedlichen und liebevollen Illustrationen von Joëlle Tourlonias. Diese haben mich bereits auf dem Cover verzaubert und bereichern die Geschichten von Anouk ungemein!


Fazit:
Abenteuerliche Kurzgeschichten um Anouk, die die Fantasie anregen und wichtige Themen wie Mut, Freundschaft und Hilfsbereitschaft beinhalten. Leider fand ich nicht gut, dass Anouks Eltern sie nicht von ihren Träumen erzählen ließen; daher ein Stern Abzug. Ganz toll sind die Illustrationen!!

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Rezensionen von Caroline :

Furioses Finale - nicht der Reihe aber der Catalina Geschichte

Hidden Legacy - Smaragdfeuer von Ilona Andrews

"Hidden Legacy Nevada Baylor #5 Smaragdfeuer" von Ilona Andrews
Diese Reihe aus der Feder Autorenduos spielt in einer Welt ähnlich der unseren, nur gibt es Magie, Zauber und fantastische Wesen. Die Familie Baylor lebt in Texas in der Nähe von Houston und ist seit einiger Zeit ein eigenes magisches Haus mit der Hochbegabten Catalina als Vorstand.

Mit ihren 21 Jahren ist sie noch sehr jung, aber ihre ältere Schwester Nevada und ihre restliche Familie stehen ihr zur Zeit als die Welt sich scheinbar gegen sie verschworen hat. Als dann auch noch Alessandro Sagredo auftaucht, der sie sechs Monate zuvor einfach stehen lies.

Ein neuer Fall braucht ihre gesamte Aufmerksamkeit. Dabei zeigt sich auch, dass sie ihre Kräfte brauchen wird und mit diesen haushalten muss, denn der Gegner scheint übermächtig zu sein und immer einen Schritt voraus.

Mir hat dieser Teil besser gefallen als Teil 4. Die Geschichte entwickelt sich rasant, ständig geschieht etwas. Vor allem Catalina zeigt sich von einer neuen Seite. Sie ist an den Herausforderungen gewachsen. Sie plant im Voraus, weiß ihre Schwächen zu verstecken oder daraus sogar Vorteil zu ziehen.
Zusätzlich muss ich gestehen, dass ich Alessandro ganz besonders ins Herz geschlossen habe. Er war so ... ach lest doch selbst ????

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Rezensionen von Melli:

Gelöscht von Teri Terry

Rezensionen von liesmal:

Liebe als Quelle der Hoffnung

Geliebter Dietrich von Amanda Barratt

„Geliebter Dietrich“ - Amanda Barratt erzählt die Geschichte einer Liebe in schweren Zeiten, erschienen ist das Buch im Verlag SCM Hänssler.

Der Autorin ist ein großartiges Buch gelungen, das nicht nur von der Liebe zwischen Maria von Wedemeyer und dem Theologen Dietrich Bonhoeffer berichtet, sondern auch das Leben der Familien in Zeiten des Zweiten Weltkriegs mit all seinen Schrecken und Grausamkeiten beleuchtet.

Es ist erschreckend und beeindruckend zugleich, wie Bonhoeffer und seine Freunde im Kampf gegen das Regime aktiv waren und dabei ihr eigenes Leben riskiert haben, um anderen zu helfen.

Tröstlich und hoffnungsvoll habe ich die Momente empfunden, in denen Maria auf ihr Familienleben zurückblickte, vor allem, was das Verhältnis zu ihrem Vater betrifft. Außerdem gefällt mir, wie viele Details aus dem Leben von Dietrich und Maria das Buch bereithält.

Hilfreiche Informationen bietet nicht nur die Liste der wichtigsten Personen am Anfang des Buches, sondern auch das Nachwort der Autorin hält noch sehr viel Wissenswertes über die Familienmitglieder bereit.

Wie wertvoll der christliche Glaube ist, spricht aus diesem Zitat: „Ihrer aller Leben, sein eigenes Leben, war in Gottes Händen. Und niemand, noch nicht einmal Adolf Hitler, hatte die Macht, sie aus diesen Händen herauszureißen.“

Ich bin beeindruckt davon, wie gekonnt Amanda Barratt Realität, Fakten und erzählerische Freiheit in Einklang gebracht hat, und ich bin dankbar dafür, dass ich die tapfere Maria von Wedemeyer kennenlernen und viel Neues über Dietrich Bonhoeffer erfahren durfte. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter.

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