Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PMelittaM:
Sehr spannend, aber auch sehr blutig
Market of Monsters von Rebecca Schaeffer
Nitas Mutter jagt Unnatürliche, deren Leichen Nita dann seziert und zerteilt, die einzelnen Teile werden schließlich über das Darknet verkauft. Eines Tages wird Nita entführt, und landet selbst als Kaufobjekt in den einschlägigen Foren.
Dieser Roman hat es in sich, und die Triggerwarnung am Ende hat ihren guten Grund, man muss schon aushalten können, was sich hier so abspielt.
Andererseits hat mancher Thriller in der Beziehung noch einiges mehr zu bieten. Was „Market of Monsters“ aber auch ist: Sehr spannend. Zumindest der erste Band der Trilogie hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, und nach dem letzten Satz, der gleichzeitig auch Cliffhanger ist, musste ich direkt den zweiten beginnen, zum Glück ist bereits die gesamte Trilogie veröffentlicht.
Auch die Charaktere muss man aushalten können, keiner, auch nicht die Protagonistin, ist sympathisch, viele sind regelrecht widerlich. Aber, man kommt Nita dennoch auf gewisse Weise näher, und hofft, dass sie das Ganze gut übersteht, und manche ihrer Handlungen sind letztlich nachvollziehbar. Ich habe mich gegen Ende auch gefragt, wie ich in dieser Situation wohl handeln würde. Ein Charakter, von dem man (auch Nita) das am Anfang nicht gedacht hätte, ist mir sogar noch näher als Nita gekommen.
Interessant ist auch das Setting, zunächst befindet man sich in Lima/Peru, später mitten im Regenwald. Auch das Worldbuilding ist gelungen, Übernatürliche gibt es global, aber auch diverse Organisationen, die sich mit ihnen auf verschiedene Weise beschäftigen, zudem gibt es auch ausreichend Background zu verschiedenen Unnatürlichen, und womöglich trifft man in den Folgebänden noch weitere bzw. hört von ihnen .
Ich bin sehr gespannt, was Nita in den weiteren Bänden erleben wird, so ganz kann ich mir noch nicht vorstellen, was in den zwei Folgebänden passieren könnte, obwohl es natürlich schon Material gibt für weiteren Stoff.
Der erste Band der „Market of Monsters“-Trilogie ist vor allem spannend, es gibt aber auch viel Blut und Gewalt. Wer damit klar kommt, erhält einen Pageturner, dessen zwei Folgebände zum Glück schon veröffentlicht sind, so dass man direkt weiterlesen kann.
Rezensionen von April1985 :
Phönixkrieger, Lichtmagie und alte Legenden
Die Legende des Phönix, Band 1 - Dunkelaura von Greta Milán
》Entscheidend ist, wie wir selbst uns sehen. Nur das macht uns außergewöhnlich.《
(Zitat aus ‘Die Legende des Phönix – Dunkelaura’, S. 363)
Meine Meinung:
‘Die Legende des Phönix – Dunkelaura’ ist ein Reihenauftakt, der mich mit gemischten Gefühlen zurück gelassen hat.
Einerseits fand ich den von Greta Milan aufgegriffen Mythos richtig toll und faszinierend, andererseits habe ich jetzt nach dem Lesen nicht das Gefühl, dass mir die Geschichte nachhaltig in Erinnerung bleiben wird. Dafür hat sie sich für mich zu wenig von der breiten Masse abgehoben. Es ist eben “Jugendfantasy- typisch” Good Girl trifft auf Bad Boy mit Geheimnissen, kann sich seinem Bann nicht entziehen, wird in eine Welt, die, neben der ihr bekannten existiert hineingezogen und lernt darüber hinaus ihre eigene Magie kennen. Kennen wir doch alles schon irgendwoher, oder? Doch irgendwie funktioniert das gängige Muster, also warum verändern. Zumindest ich habe mich für den Moment gut unterhalten gefühlt.
Richtig toll fand ich die Mythen und die Legende des Phönix, der aus der Asche neu geboren wird. Protagonistin Eden ist mit den Legenden aufgewachsen und hat diese als erdachte Geschichten ihres verwirrten Vaters, um den sie sich aufopferungsvoll kümmert, abgetan. Das soll sich ändern, als Eden nach einem Überfall durch seelenlose Rogues von einer geheimnissvollen Gruppe gerettet wird. Eden soll sich ihnen anschließen. Sie sei eine Phönixkriegerin, dazu bestimmt ihre Lichtmagie zu entfachen und die Welt vor den Rogues, Menschen ohne Licht, zu beschützen. Eden schließt sich der Allianz der Phönixkrieger an, wenn auch mit gemischten Gefühlen. Und auch Kane, der selbst ein Krieger mit Lichtmagie ist, ist von Edens Beitritt mäßig begeistert.
Ich fand den Einstieg richtig vielversprechend und fesselnd. Dadurch, dass die ganzen Charaktere für mich aber nie so richtig greifbar wurden und ich die Liebesgeschichte zwischen Kane und Eden als sehr anstrengend empfunden habe, habe ich leider immer wieder den Zugang zur Geschichte verloren. Nach dem starken Beginn, konnte mich diese erst gegen Ende wieder abholen. Das Ende hat dann auch wie eine Bombe mit einem riesen Cliffhanger eingeschlagen und für mich viel gerettet.
Spannend waren auf jeden Fall Edens Entwicklung, ihre innere Zerissenheit und wie sie mit der Situation umgeht, sowie die Legende des Phönix, welche viele Geheimnisse birgt. Ein großes Plus gibt’s auch für die Lichtmagie und die verschiedenen Begabungen der Phönixkrieger. Hier hat sich Greta Milan ordentlich was einfallen lassen, was ich tatsächlich so in noch keiner Form gelesen habe.
》Wir atmeten beide schwer vor Aufregung, Wut und einem bittersüßen Gefühl, das ich nicht zu benennen wagte. Und doch war es da. Es hatte sich leise in mein Herz geschlichen, wann immer Kane und ich zusammen geredet und gelacht hatten. Selbst wenn wir gemeinsam schwiegen oder stritten…《
(Zitat aus ‘Die Legende des Phönix – Dunkelaura’, S. 324)
Fazit:
Eine geheime Organisation, Phönixkrieger und Lichtmagie. Das ist der Stoff aus dem ‘Die Legende des Phönix’ erschaffen ist. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es jetzt keine großartigen Überraschungen offenbart.
Fans von Urban Fantasy und Romantasy können beherzt zugreifen.
Rezensionen von Tara:
Chicago 1910
Die Davenports - Liebe und andere Vorfälle von Krystal Marquis
„Die Davenports – Liebe und andere Vorfälle“ ist ein historischer Roman der Autorin Krystal Marquis mit dem ich in eine andere Welt abgetaucht bin.
Die Handlung beginnt in Chicago im Jahre 1910. Im Mittelpunkt stehen vier schwarze Frauen: Olivia, Helen, Amy-Rose und Ruby. Helen und Amy-Rose sind die Töchter der Davenports, einer angesehenen wohlhabenden Familie.
Amy-Rose ist Dienstmädchen bei ihnen und Ruby ist ihre beste Freundin.
Die Story wird im Wechsel aus der Perspektive der vier Frauen geschildert. Mit ihnen hat die Autorin vollkommen unterschiedliche und liebenswerte Charaktere erschaffen.
Helen interessiert sich für Autos, Olivia ist sehr gewissenhaft und politisch aktiv, Amy-Rose träumt vom eigenem Geschäft und Ruby ist einfach eine Träumerin, die gerne temperamentvoll reagiert. Aber eines haben sie alle gemeinsam, leicht haben sie es in ihrem Leben und mit der Liebe nicht.
Der Schreibstil von Krystal Marquis ist einfach toll. Schon nach wenigen Seiten hatte ich den Eindruck mitten im Setting zu sein. Das Flair der Zeit kam direkt bei mir an. Die stetigen Perspektivwechsel haben eine Menge Abwechslung in die Handlung gebracht und haben dafür gesorgt, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen.
Vorab gibt es ein hilfreiches Personenverzeichnis, was ich aufgrund der hohen Anzahl der Charaktere gerne genutzt habe.
Die Autorin wurde zu diesem Buch von einer wahren Geschichte inspiriert und mit diesem Wissen hat mir das Buch nochmals besser gefallen.
Rezensionen von Tara:
Bedrückend und sehr intensiv
Rattensommer von Juliane Pickel
„Rattensommer“ ist nach „Krummer Hund“ das zweite Jugendbuch der Autorin Juliane Pickel.
Lou und Sonny sind beste Freundinnen. Ihr Lieblingsort ist das Schwimmbad mit seinem leeren Schwimmbecken, das sie für lange Gespräche nutzen und wo sie ihre Gefühle entdecken.
Es ist ein unendlich heißer Sommer, in dem die Hitze sichtbar und der Gestank der Ratten unerträglich wird, in dem Hagen Bender aus der Haft entlassen wird.
Dieser ist für den Tod von Sonnys Mutter verantwortlich und Sonny will Rache. Dieser Gedanke verändert sie, nimmt sie immer mehr ein und auch wenn Lou in der Vergangenheit immer hinter ihr stand, ist sie nicht mit Sonnys Rachepläne einverstanden.
Die Gechichte wird aus der Perspektive von Lou erzählt. Dabei gelingt es Juliane Pickel sehr gut ihre Emotionen und Gedanken darzustellen. Lou ist im Zwiespalt, ihr Gefühlschaos ist ebenso authentisch wie Sonnys Wut und Verzweiflung. Beide Mädchen leiden. Sonny unter dem Verlust ihrer Mutter und Lou durch die Situation in ihrer Familie. Ihre Schwester kam tot zur Welt. Sie fühlt sich wie ein Ersatz und weiß welche Lücke der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt. Genau deswegen versucht sie für Sonny dazu sein und ihr zu helfen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr intensiv und die bedrückende Situation wird greifbar. Thematisch ist das Buch sehr vielfältig. Es geht um Freundschaft, Liebe, Wut, Verlust, Familie, Hass, Rache und vieles mehr.
Das Ende ist in sich stimmig aber offen. Für mich war es in Ordnung, dass es meiner Fantasie überlassen bleibt wie es mit den Protagonistinnen weitergeht, da mir das Buch so noch länger im Gedächtnis bleiben wird.
Rezensionen von _ich.lese_:
Zuckersüßes Erstlesebuch
Leserabe 1. Lesestufe - Elfe Ella und der Einhorn-Schnupfen von Alexandra Fabisch
Elfe Ella und ihr Einhorn Keks kümmern sich normalerweise um Gemüse. Doch am Morgen ist Keks mir einem Schnupfen aufgewacht und alle Pläne die die beiden gemacht haben, werden erstmal auf Eis gelegt. Es muss schnelle Hilfe für den Einhornschnupfen her.
Wir, meine kleine Schwester und ich, lieben es gemeinsam zu lesen.
Da sie leider etwas lesefaul ist, liest sie am liebsten Bücher mit vielen Bildern. So haben wir uns Elfe Ella und der Einhornschnupfen geschnappt und diese zuckersüße Erstlesegeschichte gemeinsam gelesen.
Einfacher, kurzer Text, leicht zu lesende Worte und natürlich jede Menge Illustrationen, die wirklich sehr süß gemacht sind, genauso wie die ganze Story. Die Geschichte besteht aus vier Kapiteln, die dem Lesealter entsprechend kurz sind und mir den Illustrationen gut unterstützt werden. Wie hatten jedenfalls sehr viel Freude mit dem Buch, welches sich sicher auch für jüngere Kinder zum Vorlesen eignet.
Rezensionen von readpassion9:
eine Nacht, die alles verändert
Die letzte Nacht von Karin Slaughter
Im elften Teil der Georgia-Reihe geht es um ein brisantes Thema, ein Thema das Sara Linton ganz persönlich betrifft. Während Saras Dienst in der Notaufnahme behandelt sie eine junge Frau, die missbraucht wurde. Sara versucht alles, um Danis Leben zu retten, leider ohne Erfolg. Dani Cooper stirbt, doch Sara hat sich geschworen, den Verantwortlichen vor Gericht zu bringen.
Die eigentliche Handlung findet drei Jahre später statt, als der Prozess gegen den mutmaßlichen Vergewaltiger läuft und Sara mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird.
Für mich war es der erste Teil der Reihe. Ich habe zwar einige Bücher der Autorin gelesen, aber noch keinen Teil der Georgia-Reihe. Der Einstieg war flüssig, die Charaktere werden eingeführt, ich hatte keinerlei Schwierigkeiten, in die Geschichte einzusteigen. Sara wirkt sympathisch, ich konnte mit ihr fühlen und ihre Reaktionen verstehen. Auch die anderen Figuren sind sehr gut gezeichnet, so dass ich ein gutes Bild von ihnen hatte.
Die Thematik geht nahe, Karin Slaughter packt das Thema feinfühlig an, so dass ich mich in die Protagonisten hinein versetzen konnte. Die Story ist packend und auf subtile Weise spannend. Für mich zwar kein typischer Thriller, dennoch so fesselnd, dass ich am liebsten ohne Pause gelesen hätte. Verdiente 5 Sterne.
Rezensionen von Sheilo:
Wunderschöner Abschluss der Reihe
Die Töchter von Gestüt Brightlead – Neue Hoffnung von Sally Nolan
Sienna erfüllt den Wunsch Ihrer Großmutter und beginnt Ihr Studium in Oxford. Dabei begegnet sie Lilly, in der sie eine tolle Freundin findet. Aber nicht alle begegnen ihr vorbehaltslos - Poppy, eine typische Adelstochter - macht Sienna das Leben schwer. Als das Pferd von Poppy getötet werden soll, weil es als wild gilt, rettet Sienna den Hengst Ares.
Auf der Suche nach den Wurzeln von Ares wird sie von David und Sebastian unterstützt, was Poppy rasend vor Wut macht und Intrigen gegen Sienna plant. Doch nicht nur über Ares kommen Details ans Licht sondern auch über die Geheimnisse der Familie Livsey.
"Die Töchter vom Gestüt Brightlead - Neue Hoffnung" ist der wundervolle Abschlussband der Reihe von Sally Nolan. Ich mag den Schreibstil wirklich sehr und ich find es sehr schön, wie dieser Band den Bogen um alle beiden Vorgängerbände gespannt. Lady Amelie spielt auch in diesem Band eine entscheidende Rolle und wir lernen ihre Tagebücher kennen.
Sienna begegnet vielen Vorurteilen aufgrund ihrer amerikanischen Abstammung, die sie bei den Menschen die sie näher kennenlernt jedoch schnell ausräumen kann. Sie liebt Pferde sehr und scheut sich auch nicht vor anfallenden Aufgaben im Stall.Ihr Herz schlägt neben den Pferden für den attraktiven Lord Chamberlain. Auch Sebastian hat ein Auge auf Sienna geworfen und versucht so viel Zeit wie möglich mit ihr zu verbringen. Er und sein Freund David sind dabei wahnsinnig sympathisch und hilfsbereit.
Ich muss sagen, dass der Autorin mit diesem Band ein toller Abschluss der Reihe gelungen ist. Die Spannung im Buch hat mich dabei veranlasst es nicht zur Seite legen zu wollen, sodass ich es quasi verschlungen habe. Ich kann die Reihe rund um Lady Amelie sehr empfehlen.
Rezensionen von liesmal:
Drei unterschiedliche Frauen und doch so ähnlich
Die Unbändigen von Emilia Hart
Ich mag Debütromane, weil ich da schon so manchen Schatz entdeckt habe. Außerdem mag ich Bücher, die in verschiedenen Zeitebenen spielen. Mit „Die Unbändigen“ von Emilia Hart habe ich beides gefunden: die unterschiedlichen Zeiten und einen neuen Schatz.
In diesem Buch geht es um das Schicksal dreier Frauen.
Die Geschichte von Altha beginnt 1619, die von Violet 1942 und Kate lebt in der Gegenwart. Mit einem leichten, aber fesselnden Schreibstil erzählt die Autorin drei unterschiedliche Geschichten. Allerdings steht nicht jede Geschichte für sich, sondern in kurzen Kapiteln wechseln die Protagonisten und die Zeiten. Das hat mir außerordentlich gut gefallen und obwohl die einzelnen Kapitel häufig mit einem Cliffhanger endeten, hat mich anschließend sofort wieder der nächste Abschnitt gefangen genommen.
Das Cover, ein buntes Bild mit krabbelnden und fliegenden Tieren, mit blühenden Pflanzen und verschiedenen Früchten hat mich schon vor dem Lesen begeistert und dieses Bild hatte ich vor Augen im Weyward Cottage im Norden Englands, wo ein Großteil der Geschichte spielt. Ich sehe das Cottage als einen verwunschenen Ort, geheimnisvoll und voller Überraschungen, aber manchmal auch ein wenig gruselig…
Auch wenn die drei Frauen sich nie kennengelernt haben, weil sie in verschiedenen Zeitaltern lebten, so gehören sie doch zu einer Familie. Und obwohl Altha, Violet und Kate unter völlig unterschiedlichen Lebensbedingungen gelebt haben, so haben sie doch in aller Verschiedenheit etwas gemeinsam: ihre Liebe zur Natur und den unbedingten Willen, für ihre Unabhängigkeit zu kämpfen.
Emila Hart hat mir mit ihrem Debütroman von der ersten bis zur letzten Seite eine packende Geschichte präsentiert und viele Stunden spannender Unterhaltung geschenkt. Meine unbedingte Leseempfehlung!
Rezensionen von Lilli33:
Recht spannend, aber nicht ganz rund
Der Trip - Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand. von Arno Strobel
Recht spannend, aber nicht ganz rund
Inhalt:
Vor zwei Jahren verschwanden Fabian Jancke und seine Frau Isabel spurlos nach einem Wildunfall mit dem Wohnmobil bei Dijon in Frankreich. Seitdem findet Fabians Schwester, die forensische Psychologin Evelyn Jancke, keine Ruhe mehr. Zusammen mit ihrem Ex-Freund Gerhard Tillmann, einem Polizisten, arbeitet sie an dem Fall des sogenannten Campers.
Ein Mann, der auf verschiedenen Campingplätzen in Norddeutschland bereits mehrere Menschen ermordet hat. Als die Polizei mit Hilfe eines Zeugen ein Phantombild anfertigt, meint Evelyn in dem Täter ihren Bruder zu erkennen. Sie will ihn finden, bevor die Polizei es tut …
Meine Meinung:
Zu Beginn des Buchs war ich vollauf begeistert. Der Prolog aus Sicht eines entführten Kindes sowie das 1. Kapitel, in dem wir Fabians Unfall und die nächsten Folgen hautnah und eindringlich mit erleben, haben mich enorm gepackt. Doch als dann Evelyn und Gerhard auf den Plan traten, ließ mein Enthusiasmus etwas nach. Das Verhalten dieser beiden war für mich oft nicht sofort nachzuvollziehen. Ihre Intention wird dann oftmals erst später erklärt. Das störte mich beim Lesen aber schon ein wenig. Es machte auch die beiden Protas nicht unbedingt sympathisch.
Insgesamt empfand ich den Psychothriller zwar schon als spannend, aber auch als etwas konstruiert und irgendwie ein klein wenig hölzern. Die Einschübe aus Täterperspektive bringen viele Erklärungen und erhöhen durch die beschriebenen neuerlichen Mordpläne auch die Spannung. Am Ende ist das Wichtigste aufgeklärt und alle Fragen mehr oder weniger beantwortet. Unter anderem auch, wann ein neuer Mörderfinder-Band erscheint ;-)
Triggerwarnung (bei Bedarf bitte rückwärts lesen):
HCUARBSSIMSEDNIK
Rezensionen von Claudia R:
detailreiche Fantasywelt
Splittertal von Adam Frost
Klappenext / Inhalt:
Netipha und Tuk gehören zu den letzten Überlebenden des Volkes der Arahmi. Versteckt leben sie im Dorf Splittertal im Gebrochenen Gebirge, umgeben von lebensfeindlichem Bergland, schwebenden Felseninseln und exotischen Kreaturen, die ihnen selten wohlgesonnen sind. Nur die wenigsten wissen von ihrer Existenz, denn in der Ferne drohen Feinde, die sie endgültig auslöschen wollen.
Die Arahmi leben in ständiger Gefahr.
Eines Tages werden die mutige Netipha und der gutherzige Tuk vom Seher des Dorfes auf eine wagnisreiche Mission geschickt. Zu Anfang scheinen sie nur gewöhnliche Dorfkinder zu sein, doch alsbald zeigt sich, dass das Schicksal Splittertals in ihren Händen liegt …
Cover:
Das Cover ist stark von der Gestaltung und zieht so die Aufmerksamkeit auf sich. Die Felssplitter und die verschiedenen schwebenden Inseln wecken die Neugier und das Interesse. Die Optik dieser Natur und Welt scheint besonders und lädt zum Entdecken ein. So nimmt bereits das Cover den potenziellen Leser gefangen.
Meinung:
Packende Fantasy und Weltenerschaffung, die es in sich hat. Sehr detailreich und kreativ wird hier eine besondere Welt erschaffen, deren Umfang sich einem erst nach und nach erschließt. Zwar kam ich sehr gut und schnell in die Handlungen hinein. Der Umfang und die Zusammenhänge erschließen sich einem aber erst nach und nach. So sind anfangs vielleicht manche Dinge und Hintergründe noch etwas versirrend, was einem aber im Verlauf klarer wird.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist detailreich und bildlich. Man kann sich alles sehr gut vorstellen und kommt auch in die Hintergründe und Geschehnisse sehr gut hinein. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge. Die wechselnden Perspektiven machen es sehr spannend und abwechslungsreich. Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitelanfänge sind optisch sehr gut hervorgehoben und sind gut erkennbar.
Auch die kleinen Grafiken und Illustrationen verschiedener Tiere, Gestalten, Pflanzen und Wesen zwischendurch haben mir sehr gut gefallen. Diese Zeichnungen wurden toll umgesetzt und haben das Ganze sehr gut aufgelockert.
Die Geschichte selbst ist spannend und interessant aufgebaut. Die Welt in sich ist sehr komplex, aber auch sehr kreativ und fantasievoll umgesetzt. Die Einführung der Kreaturen und Hintergründe ist umfangreich, a der auch gelungen.
Im Anhang findet man noch einiges zur Flora und Fauna, was das ganze sehr gut abrundet. Die Aufzeichnungen dazu sind seh interessant und toll umgesetzt.
Fazit:
Packende Fantasy und Weltenerschaffung, die es in sich hat.











