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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

Ghosts are among us

Der Totengräber und der Mord in der Krypta von Oliver Pötzsch

Ein neuer Fall für Totengräber Augustin Rothmayer
Wobei der in diesem Buch gar nicht so viel Raum bekommt.
Als in einer Krypta ein Toter gefunden wird, beginnen Inspektor Leo Herzfeld und Polizeifotografin Julia Wolf mit den Ermittlungen. Ihre Spur führt sie zu einem Kreis Spiritualisten. Doch die Lösung ist gar nicht so einfach – vor allem als ein zweiter Fall dazu kommt.

Pötzschs Bücher zu lesen ist jedes Mal ein Eintauchen in neue (bzw. alte) Welten. Seine Schreibweise und die lebendigen Charaktere machen es immer wieder zu einem Vergnügen, seine Bücher zu lesen und ich freue mich immer schon auf das nächste.
Nach Vampiren und Mumien werden im 3. Teil der Totengräber-Reihe nun Geister lebendig. Von der ersten Seite an war ich wieder gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Pötzschs bunte Mischung aus historischen Fakten sowie viel eigener Fantasie machen das Buch wieder zu einem Genuss.
Fazit: ich kann es kaum erwarten, wieder Neues von Oliver Pötzsch zu lesen.

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Rezensionen von Dragon:

Lass dich nicht auf einen Pakt ein…

Schatten - Der Pakt (Schatten 1) von Timo Parvela

Um seine todkranke Freundin Sara zu heilen, geht Pete eines Nachts einen Pakt mit einem Wichtel ein und überlässt ihm seinen Schatten. Was er für ein nutzloses Anhängsel von sich gehalten hat, wird plötzlich wichtiger denn je. Denn ohne seinen Schatten verändert sich Pete und eine grausame Kälte ergreift von ihm Besitz.

Er muss seinen Schatten wieder zurück bekommen! Was er aber mit der Zeit alles ans Tageslicht bringt, hätte er nie für möglich gehalten. Was genau hat sein Schatten mit dem Weihnachtsmann zu tun und wie können Sara und er seinen Schatten wieder zurück bringen?

Das Cover war es, was mich auf diese unheimlich spannende Geschichte aufmerksam gemacht hat. Mit seinem düsteren Charme und dem Hauch von Nordlichtern verspricht es Geheimnisvolles und Spannung! Die Illustrationen, die zahlreich im Buch vertreten sind, sodass auch nicht so geübte Leser schnell Gefallen an dem Buch finden werden, stammen von Pasi Pitkänen, der gruselige Atmosphäre durch diese heraufbeschwört. Die Wichtel in der Geschichte sind keine niedlichen lustigen Gestalten, sondern strahlen wilden, nordischen und gruseligen Reiz aus.

Das Thema um einen Schatten ist nicht völlig neu, aber unheimlich gut von Autor Timo Parvela umgesetzt und mit neuen Aspekten versehen. Für die Zielgruppe ab 10 Jahren ist die Story spannend, angenehm schaurig und gut verständlich geschrieben.

An den Figuren rund um Pete mag ich besonders, dass sie realitätsnah sind, völlig normal und authentisch. Die fantastischen Wesen wie Wichtel und andere Gestalten sind interessant dargestellt und faszinieren jenseits der Klischees.

Das Buch ist für alle jungen Leser geeignet, die eine spannende, aber auch etwas gruselige Geschichte mögen, wobei die Illustrationen teilweise schon sehr zu Kopfkino anregen und vielleicht für den ein oder anderen Zehnjährigen zu schaurig sein können. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und Band 2 wird das Abenteuer weiterführen, das mit diesem tollen Auftaktband begonnen hat. Eine Leseprobe ist am Ende des Buches bereits enthalten.

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Rezensionen von Julchentim:

Große Liebe!

Psyche und Eros von Luna McNamara

Ich konnte dieses Buch kaum zur Seite legen!

Auch wenn ich, als großer Fan von Mythologie und Götterkunde, die Geschichte von Eros (Amor/Cupido) und Psyche eigentlich bereits kannte, hat mich die Version von Luna McNamara absolut gefesselt.

Zur Handlung möchte ich wie immer nicht viel schreiben, da ich die x-te Zusammenfassung für unnötig halte.

Dieses Buch vermittelt die Geschichte um die unglücklich beginnende Beziehung zwischen Psyche und Eros auf eine so natürliche Art und Weise. Die Sprache ist nicht zu gestelzt oder hochgestochen, wie so oft in historischen Romanen. Es liest sich äußerst flüssig und leicht, so dass man von einem Kapitel zum nächsten rutscht, ohne die Zeit zu spüren.
Die Perspektiven wechseln zwischen den beiden Hauptcharakteren und ermöglichen einen reibungslosen Geschichten-Fluss.

Im Laufe der Geschichte lernt man Psyche und Eros kennen und lieben, sieht sie wachsen und spürt ihre Nöte.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich nach Liebe und Abenteuer sehnt und keinen Spice erwartet. Denn leider ist der Roman bei einigen Händlern fälschlicherweise unter der Kategorie "Historische Erotik" gelistet.

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Rezensionen von @lust_auf_literatur:

Wunderbare Spätsommerlektüre

Das leise Platzen unserer Träume von Eva Lohmann

„Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben.“

Jo, Rilke. Bißchen überstrapaziert, der Herbst, aber in diesem Roman passen diese Zeilen einfach wunderbar.
Der ganze Roman ist wunderbar. Wehmütig und tröstlich.
Das kann ich wirklich gut gebrauchen.

Kennt ihr nicht auch das Gefühl, wenn eure Lebensträume leise platzen?
In jedem Leben kommt wahrscheinlich der Punkt, in dem ich realisieren muss, dass sich gewisse Träume nicht mehr verwirklichen werden. Manchmal fängt es schon in der Jungend an, wenn mensch merkt, dass es jetzt nicht mehr die große Sport- oder Musikkarriere werden wird.

Doch was, wenn einem ganze Lebensentwürfe entgleiten?

Das beschreibt Eva Lohmann mit ihren Figuren ganz wunderbar. Ihre Ich-Erzählerin Ellen ist die Affäre eines verheirateten Mannes und überlegt sich, was das für seine Frau bedeutet. Jule, die Ehefrau, ist zusammen mit ihrem Mann auf Land gezogen, um sich den Traum vom idyllischen Landleben mit vielen Kindern zu erfüllen. Nicht nur das Landleben ist in der Realität nicht so traumhaft, sondern auch die Ehe der beiden stirbt einen langsamen und schleichenden Tod.
Das liegt auch am Kinderwunsch der beiden, der sich nicht mehr erfüllen wird. Ellen, die Affäre dagegen hat Zwillinge aus der vorherigen Beziehung, hat aber ihre eigenen beruflichen Struggles.
Und David, der Mann zwischen beiden Frauen? Was sucht er in der Affäre mit Hellen?

Lohmanns drei Protagonist*innen sind Anfang 40, ein Alter, in dem sich viele Türen schließen und sich nur noch wenige neue öffnen. Wie kann ein Abschied und eine Akzeptanz von verstrichenen Möglichkeiten gelingen? Mich berührte vor allem Jules geplatzte Träume, ihr geplantes Leben fällt wie ein Kartenhaus in sich zusammen und der Abzweig zur Bitterkeit liegt nah.
Ich finde Lohmanns Roman sehr sensibel und feinfühlig erzählt. Lohmann fängt diese Stimmung des Ausharrens in einer toten Beziehung und einem erstarrten Leben wunderbar ein. Das Festhalten an Träumen, die sich nicht mehr erfüllen werden. Wie authentisch jede*r die Geschichte empfindet, ist ganz sicher individuell. Mir sind manche Aspekte vielleicht etwas zu versöhnlich und menschlich beschönigt geschildert. Aber das empfinde ich fast als wohltuend und lindernd.

Das macht den Roman zu einer ganz wunderbaren Spätsommerlektüre, die ich euch gerne empfehle, wenn ihr nach einer leisen aber nicht trivialen Geschichte sucht.

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Rezensionen von Petra:

Was wäre wenn?

Der Wald von Tibor Rode

Überall hin werden Päckchen mit Samen verschickt. Die Samenkapseln machen neugierig und die Menschen pflanzen sie ein. Man ist ja neugierig was da raus kommt. Nur dann kommt das Unheil, die Pflanze ist invasiv, so schnell wie sie sich ausbreitet nimmt sie allem anderen den Lebensraum weg.

Marcus Holland ein Baum Flüsterer soll Licht in das nicht vorhandene Wissen über diese Pflanze bringen. Er schreibt populär wissenschaftliche Bücher über das Wesen der Pflanzen, seine Themen sind bei Wissenschaftlern nicht gern gesehen. Trotzdem bekommt er Unterstützung von einer Gruppe junger Studenten. Gemeinsam suchen sie den Ursprung der Pflanze, den Versender der Samen und nach den Gründen für dieses Handeln.
Es ist ein Umweltthriller, der nicht nur unseren Umgang mit der Natur in Frage stellt, sondern auch die Herausforderungen des Klimawandels und der Künstlichen Intelligenz beachtet.
Diese extrem wichtigen Themen sind ungeheuer spannend verpackt. Gut erklärt so das auch weniger Informierte zu diesen Themen sich gut in die Geschichte einfinden können.
Die Hauptfiguren sind nicht zu idealistisch dargestellt. Sie sehen die ökologischen Probleme, stellen sie in den Vordergrund, vergessen aber auch die Ökonomie nicht. Gleichzeitig gibt es Gegenspieler, warum sie handeln muss man lesen. Es geht nicht anders, denn diese Themen sind für uns alle wichtig und hier richtig gut verpackt.

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Rezensionen von Lesemama:

Das Schicksal liegt in den Sternen

When the Stars Align von Lydia Schmölzl

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:

Lola führt ein ziemlich einsames Leben, denn sie verlässt ihre Wohnung nicht. Sie hat nur Kontakt mit ihrer Cousine und den Gamern aus ihrem Fantasy-Spiel.
Als sie Probleme mir ihrem Rücken bekommt, verschreibt ihr die Ärztin Physiotherapie. Dann kommt Lola zu dem Physiotherapeuten und der ist das Gegenteil von ihr.

Oder zumindest scheint es so auf den ersten Blick. Denn Felix hat etwas besonderes an sichund was sind das für Narben, die er unter seinem Sternentattoo versteckt?


Meine Meinung:

Ich mag das Cover, schlicht und dennoch ein Blickfang. Klappentext klang nach einer stimmigen, romantischen Story, wie ich es gerne mag. Die Geschichte beginnt mit Lola und einem Telefonat mit ihrer Cousine, dann einem Gespräch mit einem Gamerfreund und dann sind wir auch schon bei den Rückenproblemen und mitten in der Geschichte.
Ein humorvoller Schreibstil, teilweise sehr detailgetreu, manchmal etwas ausschweifend, aber gut zu lesen. Die Charaktere sind gut gezeichnet, sympathisch und lebendig. Ein schöner Roman über zwei Menschen, die beide ihr Päckchen zu tragen haben und dadurch eine schöne, unterhaltsame und romantische Geschichte erzählen. Mir hat es jedenfalls gefallen.

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Rezensionen von nishi93:

Herzensbuch

Die Butterbrotbriefe von Carsten Sebastian Henn

Carsten Henn hat mit dem Buchspazierer eines meiner absoluten Lieblingsbücher geschrieben. Als dann der Geschichtenbäcker raus kam, war ich leider enttäuscht, da mich dieses Buch bei weitem nicht so berührt hat. Also schaute ich voller Hoffnung auf die Butterbrotbriefe und wurde nicht enttäuscht.

Kati ist mit ihrem Leben nicht mehr glücklich. Nach dem Tod ihrer Mutter findet sie mehr und mehr Dinge raus, die ihr die Vergangenheit unnötig schwer gemacht hatten und so schreibt sie Briefe, um alles zu verarbeiten. Im ersten Moment erscheint das unnötig nachtragend, sehr schnell fühlt man sich aber in Kati ein und merkt, wie heilsam das für sie ist.

In diesem Roman werden viele viele spannende Charaktere gezeichnet und man fühlt sich sofort in der namenlosen Stadt heimisch.

Wer möchte nicht auch im Arktismuseum einen Tag verbringen und Harald den Elch oder Bettina das Rentier streicheln?

Auch die Geschichte von dem Obdachlosen Severin und seinem Einfluss auf Kati ist einfach herzig.

Ein Buch für die Seele.

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Rezensionen von Tara:

Beklemmend und zeitgemäß

Zeiten der Langeweile von Jenifer Becker

„Zeiten der Langeweile“ ist das Debüt der in Berlin lebenden Autorin Jenifer Becker.

Die 30jährige Protagonistin Mila will aus dem digitalen Leben aussteigen. Ein Schritt, der sich als schwieriger gestaltet, als man zunächst annehmen möchte, da alle ihre Freunde soziale Medien nutzen. Außerdem begnügt sie sich nicht damit diese nicht mehr zu verwenden, sondern möchte sämtliche Spuren im Internet von sich löschen.

Die gesamte Handlung ist ein Monolog der Protagonistin. Ihre Idee sich von der digitalen Welt abzuwenden, beginnt mit dem freiwilligen Entzug der sozialen Medien. Dadurch isoliert sie sich von ihren Freunden. Nach und nach steigert sie sich immer mehr in ihr Vorhaben hinein und steckt eine Unmenge an Zeit und Arbeit in ihr Ziel.

Mit Mila hat die Autorin eine schwierige Protagonistin erschaffen, die in einigen Momenten etwas überzeichnet, aber dennoch authentisch wirkt. Ihr Rückzug aus der Online-Welt führt nicht dazu, dass es ihr gut geht, ganz im Gegenteil sie wird im Verlauf der Handlung immer manischer und verschlossener.

Sicherlich ist nicht jeder so medienaffin wie es die Protagonistin zu Beginn ist. Dennoch wird hier ein beklemmendes und erschreckendes Bild unserer Zeit dargestellt, das zum Nachdenken anregt und hoffentlich zu einem bewussteren Onlineumgang beiträgt.

Mit diesem Roman hat Jenifer Becker ein gelungenes Debüt geschrieben, dass sich mit wichtigen und aktuellen Themen unserer Zeit beschäftigt. Ich bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

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Rezensionen von PMelittaM:

Wichtiges Thema, nicht ganz adäquat umgesetzt

Das Mädchen mit dem Drachen von Laëtitia Colombani

Nach einem Schicksalschlag flüchtet sich die Lehrerin Léna nach Indien, sie muss Abstand gewinnen. Im Laufe ihres Aufenthaltes in einem kleinen Dorf wird sie auf ein Mädchen aufmerksam, das täglich mit seinem Drachen am Strand auftaucht. Eines Tages rettet das Mädchen Léna das Leben und sie lernen sich näher kennen.

Bald ist Léna klar, das Mädchen sollte eine Schulausbildung bekommen. Léna stürzt sich in die Planung für eine Schule in dem kleinen Dorf, das auf die Beine zu stellen ist aber gar nicht so einfach, nicht nur mit den Behörden muss Léna kämpfen.

In Indien waren die Leser:innen der Autorin schon einmal, in „Der Zopf“ lernten wir eine Mutter kennen, die für ihre kleine Tochter Lalita mehr wollte als das Leben einer Dalit, einer Unberührbaren, und sich mit ihr auf den Weg machte, um Lalita eine Schulbildung zu ermöglichen. Lalita treffen wir hier nun wieder, sie ist das Mädchen mit dem Drachen. In „Der Zopf“ hatte mich ihr Schicksal und das ihrer Mutter tief berührt. Laetitia Colombani nimmt die Kritik an Indiens Gesellschaft(ssystem) erneut auf. Dazu führt sie hier Preeti ein, eine junge Frau, die für Indiens Frauen und Mädchen kämpft, vor allem für die, die der Kaste der Dalit angehören. Sie leitet eine Einheit der Roten Brigade.

Die Rote Brigade ist keine Erfindung der Autorin, sie gibt es wirklich. Ins Leben gerufen von Usha Vishwakarma, soll sie Mädchen und jungen Frauen Selbstbewusstsein bringen und sie lehren, sich selbst zu verteidigen, in einem Land, in dem es immer wieder Massenvergewaltigungen gibt, und nicht nur Dalit-Mädchen und -Frauen als weniger wert gelten und oft nicht geschützt werden, eine Notwendigkeit. Diesen Missstand zu benennen, ist ein wichtiger Ansatz des Romans.

Leider, muss ich sagen, ist die Hintergrundgeschichte nur zum Teil tauglich dafür, den Léna ist oft zu sehr in ihrem eigenen Elend gefangen, und tendiert dazu, schnell aufzugeben. Preeti ist da ein ganz anderer Typ, allerdings oft zu impulsiv. Ein sehr ansprechender Charakter ist Kumar, ein junger Lehrer, der ebenfalls in Traditionen verstrickt ist.

Für das Projekt Schule ist viel Geld nötig, das vielleicht tatsächlich von außen kommen musste. Eine andere Protagonistin hätte der Geschichte aber besser getan, eine, der man näher gekommen wäre. Ich frage mich auch, warum lange nicht eindeutig erzählt wird, was genau Léna nach Indien getrieben hat. Das ist unnötig und wirkt auf mich sehr aufgesetzt, zumal damit keinerlei Spannung erzeugt wird.

Gegen Ende wird der Roman für mich etwas zu rührselig und regelrecht kitschig, und auch hier etwas zu aufgesetzt. Schade, am Ende fühlte ich mich fast eher genervt als berührt. Leider gibt es kein Nachwort, ich hätte gerne mehr über Intention, Recherche usw. der Autorin gelesen. Dafür gibt es innerhalb des Romans einige indische Begriffe, die in Fußnoten erklärt werden, was das Ganze authentischer macht.

Eine sehr wichtige Thematik wird hier teilweise zu aufgesetzt und kitschig abgehandelt, so dass es mich letztlich weniger berührt hat, als erwartet. Besonders das Thema Rote Brigade war für mich neu, so dass ich doch noch etwas mitnehmen konnte. Während die Protagonistin mich nicht berühren konnte, haben das weitere Charaktere geschafft. Schön war auch das Wiedersehen mit Lalita. Dennoch unterm Strich bleiben für mich „nur“ gute 3 Sterne.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

sehr nah am Alltag der Kinder

Sophia & Paul - Zu viel Müll von Michaela Rosenbaum

Ich war gestern erst wieder mit den Kindern im Wald und habe dabei gemerkt, wie aufmerksam meine Kinder alles dort wahrnehmen und was sie alles sehen. Sie sind auch oft im Kindergarten auf Waldtagen - so wie Sophia und Paul. Doch die beiden müssen im Wald eine schlimme Entdeckung machen. Statt einem sauberen Wald mit intaktem Ökosystem treffen sie vor allem auf eines im Wald, und das hat dort gar nichts zu suchen: Müll.

Und so machen sie sich als kindergattengruppe auf, Müll einzusammen und mehr über Mülltrennung und Recycling zu lernen.

Dieses Buch hat mir sehr imponiert. Einfach schon deshalb, weil es so nah an der Lebenswelt der Kinder ist. Kinde, die mit offenen Augen durchs Leben gehen, entdecken Müll. Sie entwickeln gerade in dem Alter langsam ein Problemvewusstsein, was gerade im Bezug auf das Thema finde ich total wichtig ist. Denn ganz ehrlich, was Recycling angeht, sind wir Gewohnheitstiere. Umso wichtiger, hier früh Gewohnheiten anzulegen, die für alle nützlich sind. Dafür ist das Buch gut geeignet. Es gibt gute und einfache Tipps, die auch der Lebenswelt der Kinder entsprechen. Etwa, eine Jausenbox und Trinkflasche zu verwenden. Und beim Jogurt vielleicht auf einmal zum Mehrwegglas zu greifen.

Die Bilder haben uns auch sehr gut gefallen. Der Text ist sehr gut verständlich, sodass ich das Buch jedem Kindergarten und jeder Familie sehr ans Herz legen kann.

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