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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Großartige Fantasy mit Drachen und ihren Reitern

Fourth Wing - Flammengeküsst von Rebecca Yarros

Zum Buch:

Violet wollte eigentlich Schriftgelehrte werden, wie ihr Vater. Aber sie muss zu den Drachenreitern wie ihre Geschwister und ihre Mutter, die Generälin des War Colleges.
Drachenreiter leben gefährlich, denn nur rund ein Drittel überleben das erste Jahr und dann ist noch nicht mal sicher ob sie überhaupt einen Drachen bekommen.

Denn die Drachen suchen sich ihre Reiter selbst aus.


Meine Meinung:

Ich lese wenig Fantasy, aber auf diese Geschichte war ich sehr neugierig. Mein erstes Drachenbuch seit Eragon.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Es beginnt gleich mit dem Eintritt in die Drachenreiterabteilung und alleine schon das hat es in sich. Violet ist klein und zierlich, manch einer würde sie als schwächlich bezeichnen, aber Violet hat einen scharfen Verstand und ist sehr klug. Und sie hat einen eisernen Willen zu überleben. Ich mochte sie gleich sehe gerne. Auch ihre Schwester, die dann aber keine große Rolle mehr spielte. Dann gibt es noch zwei junge Männer. Einmal den Kindheitsfreund, einmal den Feind. Es kann also nur gut sein.
Mich hat Fourth Wing jedenfalls sehr gur unterhalten und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Fantasy voller Spannung, mit vielen magischen Elementen und dann noch eine Dreiecksgeschichte. Von mir bekommt das Buch jedenfalls eine volle Leseempfehlung.

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Rezensionen von Lesemama:

Anne als Graphic Novel

Anne auf Green Gables von Lucy Maud Montgomery; Mariah Marsden

Zum Buch:

Mathew und Marilla Cuthberts haben eine Farm, sie sind schon älter und schaffen es alleine nicht mehr. So beschließen sie einen kräftigen Waisenjungen aus dem Waisenhaus. Als Mathew den vermeintlichen Jungen am Bahnhof abholen will, steht da ein dünnes, rothaarige Mädchen mit Sommersprossen.

Er nimmt sie trotzdem mit auf sie Farm, seine Schwester Marilla will Anne am nächsten Tag zurückschicken, aber Anne hat andere Pläne. Sie möchte gerne bleiben.


Meine Meinung:

Anne auf Green Gables ist ein Klassiker, das Buch gibt es schon ewig. Nun gibt es die Geschichte auch als Comic. Ganz wunderbare Bilder, die Geschichte wird verständlich erzählt. Für jüngere LeserInnen, die sich an Klassiker ran wagen wollen und es als Graphic Novel einfacher lesen können. Es gibt Seiten, die komplett ohne Text auskommen, so ausdrucksstark sind die Bilder. Sehr unterhaltsam.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

Großartiges Sammelsurium gesellschaftspolitischer Themen

Schönwald von Philipp Oehmke

Der Autor, in seinem Hauptberuf Reporter für den „Spiegel“, vermischt die aktuellen Zeit-Themen so gekonnt zu einer Familiengeschichte über drei Generationen, dass es mir zum großartigen Lesevergnügen wurde. Die Erzählstränge der einzelnen Personen wurden geschickt verwoben, spannend erzählt und auf ein einziges Familienevent hin zugespitzt.

Bei all den herausfordernden und tiefgründigen Themen ist es dem Autor hervorragend gelungen, vertraute Verhaltensweisen und Lebensstrategien anklingen zu lassen und doch durch die leichte Überzeichnung stets Leichtigkeit aufrecht zu erhalten.

Unbedingte Leseempfehlung!

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Rezensionen von gerlisch:

Tödliche Challenge

Nicht ein Wort zu viel von Andreas Winkelmann

Die junge Buchbloggerin Faja bekommt während einer Lesung des Thriller Autors David Sanford eine Videonachricht, ihr Freund Claas wird sterben, wenn sie nicht eine spannende Geschichte aus 5 Wörtern schreibt. Was sie zuerst für einen Scherz hält, ist bitterer Ernst...fünf Wörter entscheiden über Leben oder Tod.

Andreas Winkelmann hat auch in seinem neusten Thriller eine ausgeklügelte Story geschrieben, in der er die Spannungsmomente geschickt aufgebaut hat. Die Darstellung der eigenwilligen Charaktere von den Ermittlern Jaro Schrader und Simon Schierling hat mir sehr gut gefallen. Mit ihren Ecken und Kanten scheinen sie wie aus dem wirklichen Leben gegriffen. Der Autor lässt den Leser lebendig an der Spurensuche teilhaben und schafft eine beklemmende Atmosphäre in der ich immer wieder gespannt war, wie es mit dieser tödlichen Fünf-Wörter-Challenge weitergeht.
Dem Handlungsaufbau fehlte jedoch anfangs noch die Power, schade, denn das kenne ich so vom Autor nicht. Erst zum Ende hin hat das Tempo rasant angezogen, der Showdown konnte mich überzeugen und somit meine Empfehlung auf 4 Sterne retten.

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Rezensionen von C. P.:

Traumhaft schönes Japan-Buch mit vielen Informationen

Japan von Christin Bohnke

Ein sehr schönes Buch für alle jungen Japan-Interessierten, sowohl inhaltlich wie auch optisch. Die Autorinnen widmen sich vielen unterschiedlichen Themen: Die Geographie und Geschichte Japans, wie die Menschen dort leben und an welche Religionen und Legenden sie glauben. Wichtige Feste und Bräuche.

Und natürlich der Alltag der Kinder, wie deren Zuhause aussieht und die Besonderheiten der japanischen Sprache.
So erfährt man zum Beispiel, welche Zahl in Japan als Unglückszahl gilt, was dort traditionell zu Weihnachten gegessen wird (ihr werdet überrascht sein), wo es die höflichen Rehe gibt, wie die Samurai damals bezahlt wurden und woher der Brauch der Schuluniformen stammt.
Sämtliche Seiten sind wunderschön graphisch gestaltet und laden zum Fernweh ein. Ebenso gibt es auf manchen Seiten kleine Extra-Infos zu entdecken.
Für Kinder, die neugierig auf Japan sind, z. B. durch Manga und Anime, sehr zu empfehlen.

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Rezensionen von C. P.:

Mit Mythen und Magie gegen den Feind

A Venom Dark and Sweet - Was uns zusammenhält von Judy I. Lin

Der zweite Band der „Das Buch der Tee-Magie“-Dilogie schließt an die Handlung des ersten Bandes an: Kangs Vater, der einst verbannte Prinz, hat den Drachenthron durch eine geschickt gewobene Intrige erobert. Prinzessin Zhen ist auf der Flucht und die junge Tee-Magierin Ning wird als angebliche Kaisermörderin gesucht.

Und doch scheint eine noch viel größere Bedrohung über allem zu schweben.
Auch der zweite Band lebt wieder von starken Frauen wie Magierin Ning und Prinzessin Zhen. Diesmal ist die Handlung deutlich politischer, es geht viel um Macht und Machtmissbrauch, wobei der intrigante Kanzler des Reiches eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Mir hat diesmal das Magische etwas gefehlt, diese feinen Teezeremonien, durch welche Magie gewirkt wurde wie im ersten Band. Stattdessen findet die Magie nun meist auf einem höheren Level statt, wie Zwischenwelten, Mythologien und Gottheiten. Statt aufwendiger Tee-Rituale, wie im ersten Band, werden diesmal teilweise einfach nur die verwendeten Zutaten und deren Wirkung erwähnt, damit Ning ihre Ziele erreichen kann. Denn auch der Feind ist nun längst nicht mehr unter den Lebenden zu finden, sondern magischer Natur, wie sich nach und nach herauskristallisiert.
Die Perspektive wechselt zwischen Kang und Ning, wobei beide demselben Geheimnis auf der Spur sind, auch wenn sie zunächst auf unterschiedlichen Seiten stehen. Doch das Böse lässt sich nur gemeinsam besiegen und dies erfordert seinen Preis.
Mir gefiel der zweite Band nicht ganz so gut wie der erste. Die Charaktere reisen viel durch die Gegend, Magierin Ning befindet sich mehrfach in der Zwischenwelt, dadurch wirkt es wie eine Aneinanderreihung von Episoden. Teilweise werden Charaktere nur oberflächlich beschrieben, wenn sie lediglich für ein bestimmtes Detail wichtig sind und danach nicht weiter vorkommen. Durch dieses viele Hin und Her hab ich die Tiefe vermisst, fühlte mich manchmal nur von Ort zu Ort gehetzt, um das nächste Detail zu erfahren, den nächsten Gegenstand zu finden. Das ist schade, da der Grundgedanke des Endgegners sehr gut ist, ebenso der Endkampf, bei welchem die Hauptcharaktere nochmal alles geben können. Nur der Weg dahin war mir zu holprig, zu unmagisch, zu viele Wechsel von Ort zu Ort mit diversen Ausflügen in die Zwischenwelt. Dafür bietet auch der zweite Band wieder ausreichend Details, um die jeweilige Atmosphäre der Szenen spüren zu können, egal, ob im Palast, in der Zwischenwelt oder unterwegs.

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Rezensionen von C. P.:

Mystery-Thriller mit spannender Entwicklung

Oracle von Ursula Poznanski

Als ich vom Szenario des Romans las war mir klar: Dieses Buch will ich lesen! Der Protagonist Julian sieht seit seiner Kindheit unerklärliche Zeichen, welche manche Menschen partiell verdecken, so dass er von einigen z. B. die Augen oder die Beine nicht sehen kann. Wegen dieser beängstigenden Bilder in seiner Kindheit als Freak verschrien nimmt er nun Medikamente, welche diese Zeichen erfolgreich unterdrücken.

Sein Versuch, nun ein normales Leben als Student zu führen, ist gleichzeitig für ihn die Chance, neue Leute kennenzulernen und Freunde zu gewinnen.
Jetzt fragt man sich natürlich: Waren diese Zeichen wirklich nur Einbildung, wie Julians Therapeutin ihm immer wieder erklärt? Oder steckt mehr dahinter? Tatsächlich führt einiges dazu, dass Julian der Verdacht kommt, diese Zeichen könnten Hinweise auf Wesensarten oder spätere Unfälle der Gezeichneten sein. Quasi eine Art Visionen. Doch solange die Medikamente diese Signale unterdrücken, lässt sich das schwer überprüfen.
Gleich zu Beginn beschreibt Ursula Poznanski einfühlsam, was die jahrelange Wahrnehmung dieser verstörenden Zeichen mit Julian gemacht hat: Er ist zurückhaltend, verschlossen, regelrecht menschenscheu. Nach einer Eingewöhnungszeit im Studentenwohnheim werden die Zeichen wieder stärker thematisiert. Und hier lässt die Autorin Julian nicht nur versuchen herauszufinden, was diese unterschiedlichen Zeichen jeweils bedeuten könnten, sondern sie versetzt ihn zugleich in Sorge, als bei Menschen um ihn herum Zeichen auftauchen und manchmal auch wieder verschwinden. Wie Julian damit umgeht empfand ich als in sich stimmig, wenn auch manchmal vielleicht etwas, nun, radikal. Aber der Zweck heiligt eben auch mal die Mittel und grad zum Ende hin geht Julian emotional nochmal voll aufs Ganze. Das hat mir gefallen, weil es sehr gut verdeutlicht, wie Julians Emotionen immer mehr auf High-Level laufen. Auch die Reaktionen seiner Mitmenschen bieten ein breites Spektrum, da empfand ich lediglich eine Person als etwas überzogen dargestellt, aber also solche Leute wird es geben.
Mir hat das Geheimnis um diese rätselhaften Visionen sehr gut gefallen. Da find ich, hat das Cover einen Teil der Zeichen, welche Julian an seinen Mitmenschen sieht, ganz gut dargestellt. Dass Julian in Extremsituationen irgendwann zu extremen Handlungen neigt lässt sich gut nachvollziehen und durch das Erscheinen der Zeichen in seinem Freundeskreis baut sich zudem eine gelungene Spannung auf, welche einen regelrecht mitfiebern lässt.

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Rezensionen von Birgit Hedemann:

Öfter mit dem Herzen sehen

Die Butterbrotbriefe von Carsten Sebastian Henn

Endlich wieder ein neues Buch von Carsten Henn! Ich habe schon die anderen Bücher von diesem Autor verschlungen und wurde auch bei diesem Buch nicht enttäuscht.

Kati Waldstein ist fast 40 und hat beschlossen, ein neues Leben zu beginnen. Aus diesem Grund beginnt sie, Abschiedsbriefe an all diejenigen zu verfassen, die sie in ihrem Leben beeinflusst haben, eine Bedeutung für sie hatten.

Sie schreibt sie auf Butterbrotpapier, das ihr Vater einst auf der Arbeit gesammelt hat. Und sie stellt die geschriebenen Briefe eigenhändig zu und verliest sie dabei.

Und da ist Severin, ein Landstreicher, der Kati eines Tages beobachtet und sich auf der Stelle in sie verliebt. Im Gegensatz zu Kati glaubt er an eine Vorherbestimmung. Sowohl Kati als auch Severin haben ein Lebenspäckchen zu tragen und so dauert es, bis sie Vertrauen zueinander fassen können.

Ich habe das Buch gar nicht mehr zur Seite legen können. Carsten Henn hat eine unheimlich schöne Sprache. Er findet ganz neue Wortverbindungen, die einem sofort zu Herzen gehen. Obwohl es eigentlich eine sehr seichte Story ist und ich mir denken konnte, dass Kati und Severin zueinander finden, hat die Geschichte mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich konnte mich sehr schnell in die Protagonisten hineinversetzen und in die schrulligen Nebenfiguren verlieben. Der Schreibstil ist flott und sehr gut zu lesen. Die perfekte Lektüre, um abzuschalten. Besonders hat mich auch das Cover angesprochen. Die Bedeutung habe ich aber erst nach dem Lesen begriffen. Fazit: Eine große Leseempfehlung von mir!

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Rezensionen von Frechdachs:

Die Mär vom unendlichen Wachstum

Hinter der Hecke die Welt von Gianna Molinari

Der aktuelle Roman "Hinter der Hecke die Welt" von Gianna Molinari spielt in zwei sehr unterschiedlichen Welten.

Auf der einen Seite ein Dorf, das von einer Hecke geprägt ist bzw. förmlich eingenommen wird und sich eher auf dem absteigenden Ast befindet. Der andere Erzählsprung dreht sich rund um die Meeresforscherin Dora, die in der Arktis ihrer Arbeit nachgeht.

Die Szenerien könnten selbst nicht unterschiedlicher sein. Dort im Dorf der langsame Niedergang der Zivilisation und in der Arktis die Forscherin, die möglichst neue Erkenntnisse gewinnen möchte.

Von der Stilistik her gefällt mir das Buch durchweg gut und vor allem die bildhafte Sprache brachte bei mir das Kopfkino sehr schnell zum Rattern.

Einzig alleine fehlte mir persönlich durch die Kürze des Buches die jeweilige Bindung zu den einzelnen Charakteren. Insbesondere im Erzählsprung rund um das Dorf mit Hecke bleibt für mich sehr vieles leider nur angedeutet und im Ungefähren.

Mein Favorit ist ganz klar der Erzählstrang rund um die Forscherin. Dieser ist für mich insgesamt sehr viel greifbarer und enthält sehr viel Wissenswertes rund um das Thema Klimawandel und dessen Folgen in Bezug auf das maritime Ökosystem.

Summa summarum ein Roman, der mich leider nicht komplett überzeugen konnte, aber sicher noch lange nachwirken wird. Nach meiner Meinung ist hier auf alle Fälle eine Parabel auf unsere Zeit versteckt, die ich beim ersten Mal nicht komplett durchdrungen habe.

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Rezensionen von S.:

Gegen Kinderlähmung

Die Formel der Hoffnung von Lynn Cullen

1940 und noch viele Jahre später haben alle Eltern Angst um ihre Kinder. Die unheilbare, ansteckende Krankheit Kinderlähmung geht um. Dorothy Horstmann will heilen. Allerdings ist allein schon das Medizinstudium in einer Männerwelt schwer, ebenso wie eine Anstellung zu finden. Respektiert zu werden ist nahezu unmöglich.

Dorothy kämpft und forscht unermüdlich, ordnet sich unter, arbeitet weit unter ihrem Niveau, wird nicht anerkannt. Überhaupt zeichnet Lynn Cullen das Bild von Wissenschaftlern, die sich gegenseitig Forschungsergebnisse stehlen, oft unfaire Konkurrenten sind. Und kluge Ärztinnen gern Kaffee servieren lassen. Frustrierend.
Dr. Dorothy Horstmann gibt nicht auf. Sie arbeitet unter Einsatz ihres Lebens gegen das Virus, bei kranken Kindern und im Labor. Das Leid der Kranken und deren Mütter wird mitfühlend beschrieben. Nicht leicht zu lesen.
Ein interessanter Roman über die langwierige und komplizierte Entwicklung eines Impfstoffes gegen Kinderlähmung.

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