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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

Große Geheimnisse

Easton High 1: Dear Love I Hate You Easton High von Eliah Greenwood

Zum Hörbuch:

Aveena Harper steht im Schatten ihrer Schwester und ist in der Schule eher unbemerkt. Das ändert sich, als sie einen Brief, den sie aus einer Wut heraus geschrieben hat und den in einem Büchereibuch liegengelassen und bekommt tatsächlich eine Antwort. So beginnt eine Brieffreundschaft mit einem Unbekannten der gar nicht so unbekannt ist.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch als ungekürztes Hörbuch gehört. Der Großteil der Geschichte wird aus Aveenas Sicht erzählt, einzelne Kapitel aus Xaviers Sicht. Die Sprecher haben beide eine sehr angenehme Stimme, ich hörte gerne zu. Die Geschichte ist teilweise sehr vorhersehbar, konnte mich aber auch das ein oder andere Mal überraschen. Das Ende fand ich persönlich dann fast zu abrupt, aber trotzdem zur Geschichte passend. Eine Story mit einigen Themen, die eventuell etwas triggern könnten, wer da empfindlich ist, sollte sich das letzte Kapitel anhören, da werden die Themen, auf die ich jetzt aus Spoilergründen nicht eingehen, genannt.
Im großen und ganzen fand ich die Geschichte unterhaltsam, amüsant mit einigen humorvollen Momenten, aber auch berührend, da es die Protagonisten nicht einfach hatten, sie war romantisch, ein bisschen spicy und mir dennoch teilweise zu oberflächlich, bei einigen Themen hätte ich gerne mehr Tiefe gehabt.

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Rezensionen von Martje:

Gut recherchierter Thriller

KRYO - Die Verheißung von Petra Ivanov

In dem Thriller „Kryo - die Verheißung“ von Petra Ivanov, geht es um Julia, die seit Jahren ein Geheimnis hütet. Ihr Leben verläuft relativ spannungslos und unauffällig, bis ihr Sohn Michael Wild anfängt, Fragen zu stellen und in die falschen Fänge gerät. Julia weiß, nur sie kann ihm daraus helfen und es muss etwas mit ihren gut gehüteten Geheimnissen zu tun haben!
Sofort macht sie sich auf die Suche und gerät dabei selbst in große Schwierigkeiten.

Was hat die Branche der Optimierung der Menschheit damit zu tun? Auf dem Gebiet wollte ihr Sohn zuletzt einen journalistischen Artikel schreiben, dabei ist er doch eigentlich Chirurg.
Ich habe das Buch quasi verschlungen, da mich das Thema sehr interessiert hat. Das Buch ist sehr gut recherchiert und dazu noch spannend aufgebaut.
Trotzdem hatte ich am Anfang etwas Probleme, in die Geschichte rein zu finden, da es recht viele Charaktere gibt und man die erst mal zusammen bringen muss.
Trotzdem eine große Empfehlung! :)

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Rezensionen von Kwinsu:

Der Weltuntergang, der nicht kam

Als wir an Wunder glaubten von Helga Bürster

"In den Nachbardörfern ist die Welt auch schon untergegangen, aber keiner hat's gemerkt." (S. 13)

1949: Es ist eine Welt zwischen den Welten - in Unnenmoor tickt die Zeit noch anders. Es gibt kaum Strom, überall herrscht Armut und das einzige Telefon ist im Dorfwirtshaus zu finden. Die Menschen leben fest mit dem Moor verbunden, weit verbreitet ist der Glaube an Hexerei und die Moorgeister.

Stetes Misstrauen beherrscht das Denken der Dorfbewohner/innen. Das bekommt auch Edith zu spüren, die mit ihren roten Haaren prädestiniert dazu ist, als Hexe verunglimpft zu werden. Besonders Fritz, der Dorfquaksalber, hat es auf sie abgesehen und hetzt ihre ehemals beste Freundin, Anni, und deren vom Krieg stark gezeichneten Mann Josef, aufs Übelste gegen sie auf. Doch Edith glaubt an das Gute und kämpft mutig - gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Theo und ihrer jugendlichen Tochter Betty - gegen die gesponnenen Intrigen an.

Helga Bürster entführt uns in "Als wir an Wunder glaubten" in einen mystischen Mikrokosmos der Nachkriegszeit in der Peripherie, der gleichermaßen brutal wie auch liebenswert ist. Ihren Schreibstil empfand ich als kühl, hart und distanziert, gleichzeitig schaffte sie es aber auch, mich durch die doch vorhandene Herzlichkeit und Wärme einzufangen. Stilistisch erinnerte mich "Als wir an Wunder glaubten" ob der besonderen Atmosphäre an den Schwedischen Schriftsteller Torgny Lindgren. Das Buch liest sich wie ein zeitgeschichtliches Märchen, die Protagonist/innen sind einfach, aber doch komplex gestrickt, die Moral steht stetig als verhandelbare Instanz an der Seite. Der Wahn, der manchen der Figuren innenwohnt, ist greif- und, aufgrund der dunklen Vergangenheit und den damit verbundenen schrecklichen Erlebnissen, nachvollziehbar. Die Natur hat im Roman einen ganz speziellen Stellenwert - das Moor scheint für die Menschen im Dorf eine besondere, magische und zugleich schöne wie auch schreckliche Macht zu sein, die aber letztendlich durch den Fortschritt in ihrer Existenz bedroht ist. Kontinuierlich wird die Vergangenheit und die Zukunft des Dorfes verhandelt, vermutlich um die Gegenwart zu verdrängen. Über allen Charakteren steht die Schuld, die sie im Nationalsozialismus durch aktive Teilnahme oder passive Ignoranz auf ihre Schultern geladen haben - doch gesprochen wird darüber nicht. Die Atmosphäre des Romans ist getragen von Negativität, dem Bösen und dem Unerklärlichen, die durchbrochen werden von dem Glauben an die Zukunft. Die Protagonist/innen sprechen oft in Plattdeutsch, was unübersetzt bleibt, aber so eingebaut wurde, dass es verständlich bleibt. Das spezielle Stil hat es mir anfänglich sehr schwer gemacht, in die Geschichte hineinzufinden, doch je weiter sie voran schreitet, desto fesselnder wurde sie. So schmerzlich es auch ist, die Ungerechtigkeit, die sich die Menschen selbst aufbürden, auszuhalten, so schön und bereichernd ist es, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu begleiten.

Mein Fazit: ein absolut lesenswerter Roman, der etwas Zeit braucht um zugänglich zu werden. Getragen wird er durch eine mystische, düstere Stimmung, über der aber immer Hoffnung schwebt. "Als wir an Wunder glaubten" ist keine Lektüre wenn sich der oder die Leser/in nach einem heiteren, kurzweiligen Roman sehnt, aber umso lohnenswerter, wenn einer/m nach Literatur mit Anspruch zu mute ist.

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Rezensionen von Lesemama:

Singen und tanzen mit SAMi

SAMi - dein Lesebär - Meine liebsten Kinderlieder von

Zum Buch:

Singen und tanzen mit dem Erzählbär von Ravensburger.
Ein Kinderbuch mit den gängigsten Kinderliedern und tollen Bildern.


Meine Meinung:

Ich bin mittlerweile ein großer Fan von SAMi, dem Erzählbär von Ravensburger. Einziger Nachteil, er kann nur die SAMi-Bücher Vorlesen und davon gibt es noch nicht so viel in unserer Bücherei.

In diesem Buch singen verschiedene Sängerinnen, auch Kinder, die Kinderlieder mir allen Strophen. Wer wusste das alle meine Entchen vier Strophen hat?
Nachdem alle Strophen durch sind, lädt die Erzählstimme zum tanzen und bewegen ein. Verschiedene Bewegungen sollen nachgemacht werden. So ist es nicht nur ein unbewegtes Vorlesen bzw. Vorsingen.
Außerdem haben die Illustrationen fast was von einem Wimmelbuch. Es gibt sehr viel zu entdecken und wenn man dem Text der Lieder genau zuhört, findet man zu jeder Strophe ein Bild. Es macht richtig Spaß und das Kind kann sich alleine beschäftigen. Oder man hat gemeinsam Spaß beim mitsingen und mittanzen. Ein großartiges Buch, das richtig viel Spaß macht

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Rezensionen von Tiroler Zeilenreisende:

Romantik

Sonnenküsse von Svenja Lassen

Rezensionen von Natalie:

Liebe und andere Herausforderungen in Japan

Die Melodie von rotem Ahorn von Sven Jähnel

Worum gehts?
Nick bekommt durch eine Geschäftsreise endlich die Chance nach Japan zu fliegen und somit dort, wo seine Mutter herkommt, nach seinen Wurzeln zu suchen. Womit er nicht rechnet, ist sich zu verlieben - nicht nur ins Land, die Kultur und Natur (vor allem Mojimi, dem leuchtend roten Ahorn), sondern auch in Lisa, die er zufällig kennenlernt.

Schnell entwickeln beide Gefühle füreinander, aber auch Zweifel, ob diese nicht wieder verfliegen, wenn Nicks Geschäftsreise und somit seine Zeit in Japan viel zu schnell zu Ende geht…

Mein Fazit:
Die Reise nach Japan war ein Lesegenuss. Was mir an Sven Jähnels Bücher so gut gefällt, sind die tollen und vor allem authentischen Einblicke in die Kultur des jeweiligen Landes. Es geht nicht um abgedroschene Klischees, sondern wie es wirklich ist und man lernt als Leser einiges. Die Kombination aus tiefen, echten Einblicken in die Kultur und Landschaft, sowie den Gefühlen und Emotionen der Protagonisten macht das Buch für mich so lesenswert. Dadurch, dass die Geschichte abwechselnd aus Nicks und Lisas Sicht erzählt wird, kann man sich noch besser im die jeweiligen Situationen reinfühlen und man begleitet die beiden sehr gern - es sind die Kleinigkeiten, die großes bewirken.
Alles in allem ein absolutes Wohlfühlbuch und eine große Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von begine:

Anrührend

Nur nicht zu den Löwen von Lizzie Doron



Die Autorin Lizzie Doron habe ichon längere Zeit nichts gelesen.
Ihr Roman Nur nicht zu den Löwen, ist in ganz andere moderne Art, wie gewohnt.
Sie erzählt eine teils anrührende, teils bitter Geschichte.
Rivi Greenfeld seht jeden Tag am Fenster ihrer Wohnung und sieht in die Ferne, genau, wie ihre Mutter das schon tat.

Sie ist im Ruhestand. Das Haus soll abgerissen werden, um die Umgebung zu verschönern. Sie hält am längsten aus, dann sind es nur noch ein paar Tage.
Dann fängt sie an ehemalige Bekannte mit WhatsApp zu schreiben. So erfährt man viel aus ihrem Leben.Erschreckend war, das Revi sich von Männern umgarnen lies, aber die es nie ernst mit ihr meinten.
Diesen neuen Roman habe ich gerne gelesen.

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Rezensionen von Anndlich:

Und das war erst der Anfang

Worst Week Ever - Montag von Matt Cosgrove; Eva Amores

Justin Chase steht vor der schlimmsten Woche seines Lebens. Seine Mutter heiratet den Vampir Vlad, weswegen Justin mitten im Schuljahr die Schule wechselt. Als wäre eine neue Schule nicht schlimm genug, passieren ihm auch die schrecklichsten Dinge und dabei hat die Woche gerade erst angefangen.

Worst Week Ever – Monday ist der Beginn einer siebenteiligen Reihe zur schrecklichsten Woche des Schülers Justin Chase, welche vom Autorenduo Eva Amores und Matt Cosgroves auf eine witzige Art verfasst und illustriert wurde.

Der knapp 200 Seiten starke Comic-Roman beschäftigt sich mit dem ersten Schultag des Jungens Justin Chase, der zu allem Überfluss genau an diesem Tag auch das Elternhaus wechselt und in eine komplett neue Umgebung geworfen wird. Für ihn steht fest: er muss überzeugen, um Anschluss zu finden. Eine Situation, die wohl viele Leser*innen in diesem Alter kennen werden, sodass sie sich mit Justins Ängsten identifizieren können und bald merken: schlimmer als Justin kann es für mich nicht laufen.

Denn der Comic ist auf eine überspitzte Art und Weise dargestellt, welche Mutter heiratet schon einen Vampir und welche Katze wird von Aliens entführt? Wer die Leseprobe liest, der erkennt sehr schnell den Humor des Buches und dieser bleibt erhalten, alles andere würde aber auch nicht zur Geschichte passen.

Die Seiten sind durch Text und Illustrationen jede für sich ein Kunstwerk und wenige Seiten laden auch zur Interaktion ein.

Worst Week Ever kann ich jedem empfehlen, für den Geschichten auch mal fernab der Realität sein können und dabei einfach nur Spaß machen sollen. Wer die Leseprobe liest, der weiß was er bekommt und wird auf keinen Fall enttäuscht und ich bin mir sicher, dass an dieser Reihe nicht nur Kinder Spaß haben werden. Ein toller Start für mich als Lesende, ein schrecklicher für Justin Chase!

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Rezensionen von Anno:

Wortschatz?

Die Butterbrotbriefe von Carsten Sebastian Henn

Die Idee mit Briefen die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten und auch damit die betreffenden Personen zu konfrontieren, klingt erst einsam recht spannend. Aber so ganz wird mir Kathis innerer Antrieb dies tun zu müssen nicht klar. Alles hinter sich lassen könnte sie auch ohne andere vor den Kopf zu stoßen.

Kathi hatte eine nicht gerade einfache Kindheit. Sie wird von der zwischenzeitlich verstorbenen Mutter abgelehnt, scheint dies aber nie wirklich begriffen zu haben. Wie sehr aber ihre Mutter ihr Leben wirklich bestimmt hat erfährt sie erst durch die eigenen Briefe und die Reaktionen der Leute.
Severin, ein Landstreicher aus eigenem Antrieb purzelt etwas plötzlich in Kathis Leben. Er, der selbst mit seiner Vergangenheit hadert verliebt sich in Kathi. Von dieser Liebe ist jedoch wenig zu spüren. Vielmehr begleitet er Kathis Suche nach sich selbst und bereichert die Geschichte mit seiner eigenen Vergangenheit.

Ich schwanke bei diesem Hörbuch sehr in meiner Meinung. Die Handlung wirkt auf mich schon etwas skurril und konstruiert und doch stößt sie tiefgründige Gedankengänge in mir an. Wirklich warm wurde ich mit den Protagonisten aber nicht. Da half auch Steffen Groths wunderbare Stimme nicht.

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Rezensionen von Spannring :

Ein typischer Haas

Eigentum von Wolf Haas

Wolf Haas erzählt mit großem Respekt aus dem Leben seiner 95-jährigen Mutter – die letzten Tage und die Zeit nach ihrem Tod, rund um das Begräbnis. Authentisch liest sich der Roman, ohne Pathos. Distanziert und nach Nähe suchend zugleich.
Die letzten Jahre verbringt die Mutter in einem Altersheim, das einst die Gebärklinik war, in der Wolf Haas auf die Welt kam.

Erinnerungen der Mutter im O-Ton. Gerade das Ungeschminkte und Originelle machen diesen Roman zu etwas Besonderem – ein Stück persönlicher Erinnerung des Autors, zu einem Roman sublimiert, der berührt..

Wolf Haas kann Geschichten erzählen, in die man sich hineinversetzen kann. Sein Erzählstil und seine Gedanken sind das reinste Vergnügen – auch bei dieser traurigen Thematik: mal ironisch, sarkastisch, dann wieder nüchtern-nüchtern und manchmal auch fast witzig. Sein intellektueller Schreibstil wirkt, als würde er „einfach“ seine Gedanken und Gefühle loslassen, ihnen folgen – genau das ist der Clou und das besondere an den Haas-Romanen. Richtig österreichisch – absolut zu empfehlen!

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