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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von spozal89:

Neuer Fall für die Zwillinge

Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer, Band 6 - Schurken in der Schule von Cally Stronk

Wir haben uns sehr über das neue Buch über die beiden Zwillinge Marie und Lukas und dem Ganovenduo Topf und Deckel gefreut. Passend zu unserer Einschulung, treiben die Ganoven diesmal ihr Unwesen in der Schule der Zwillinge. Das Buch ist, genau wie die Vorgängerbände auch, wieder super lustig geschrieben.

Ich hab es meinem Sohn noch vorgelesen, denke aber das sich das Buch in etwa ab der zweiten Klasse, auch gut selber lesen lässt. Die Schrift ist ein bisschen größer und die Sätze nicht zu lange. Topf und Deckel sind einfach super tollpatschig und auch die Illustrationen sind total toll gemacht. Die Rätsel die es zwischen durch zu knacken gilt, sind spannend und interessant und machen noch mehr Lust darauf, dass Buch zu entdecken. Ich hoffe es gibt noch ganz viele Bücher in dieser Reihe, denn mein Sohn liebt jedes einzelne davon wirklich total. Man kann diese Geschichten auch immer wieder lesen, sie werden einfach nicht langweilig. Daher gibt es von mir auf jeden Fall klare fünf Sterne!

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Rezensionen von Gavroche:

So muss ein Krimi sein!

Verlogen von Eva Björg Ægisdóttir

"Verlogen" ist nach "Verschwiegen" der zweite Teil der Island-Krimi-Reihemit den Ermittlern Elma und Saevar. Und wie der Titel es schon andeutet, geht es hier viel um Lügen.
In einer Höhle im Lavafeld wird eine Tote gefunden. Es handelt sich um Mariana, die bereits seit sieben Monaten vermisst wird.

Ihre Tochter Hekla lebt inzwischen bei Pflegeeltern. Ursprünglich wurde ein Selbstmord vermutet, denn Marianna hat einen Abschiedsbrief hinterlassen.
Weshalb und wem wurde sie ermordet? Es gibt neben der Hauptperspektive der Ermittlerin Elma immer wieder Einschübe aus Sicht von Hekla oder auch der Pflegemutter und dann gibt es noch Rückblicke in die Vergangenheit. Hekla war schon früher immer wieder mal bei der Pflegefamilie. Das Verhältnis zu ihrer Mutter war schwierig und hat mich traurig gemacht.
Ein gelungener Krimi zum Miträtseln, Hypothesen aufstellen und dann doch wieder verwerfen - und am Ende gibt es dann eine Auflösung, auf die ich nicht gekommen bin, die aber nachvollziehbar ist und alle Fragen beantworten - so funktioniert für mich ein guter Krimi. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

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Rezensionen von Frechdachs:

Wer Wind sät ...

Vega 2 - Der Sturm in meinem Herzen von Marion Perko

Marion Perko beschließt mit dem aktuell zweiten Band "Vega – Der Sturm in meinem Herzen" ihre Klima-Saga.
Ich persönlich kannte den ersten Band vorher nicht und bin sehr schnell in die Story gestartet. Dies ist meiner Meinung nach der unheimlich bildhaften Stilistik von Perko geschuldet.

Sie zauberte mir sehr schnell Bilder beim Lesen in den Kopf, die dann zum Laufen anfingen.
Die Protagonistin Vega ist auch für mich sehr gut beschrieben und vor allem nah- und nachvollziehbar, auch wenn ich von ihrer ganz besonderen Gabe bis dato noch nichts wusste. Dies gibt sich aber schnell mit der Handlung selbst. Ganz besonders gefiel mir auch der stark gezeichnete Charakter von Vega, die dann mit den einzelnen Anforderungen an sich selber wächst.
Die Szenerie würde ich am ehesten als Klimadystopie bezeichnen und der Plot selbst klang für mich nicht allzu abwegig.
Also alles in allem die allerbesten Voraussetzungen, um mich in die Handlung hineinzuziehen und nicht mehr loszulassen. Langeweile kam auf keiner einzigen Seite auf. Dafür sorgt dann schon die Antagonistin Nathalie, die mit Vegas ganz besonderer Gabe dann nichts Gutes im Schilde führt.
Vega sitzt anfänglich zwischen allen Stühlen und muss sich erstmal sortieren. Kann Sie den Fängen von Bioverse entkommen? Außerdem wird auch das Bündnis zu alten Weggefährten auf die Probe gestellt.
Summa summarum ein richtig spannendes Abenteuer mit einem starken Charakter, das der Zielgruppe der Leser*innen ab ca. 12 Jahren sehr gut gefallen dürfte.

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Rezensionen von Gavroche:

Sparen, sparen, sparen

Eigentum von Wolf Haas

Marianne Haas liegt im Sterben. Sie ist fast 95 Jahre alt und geboren wurde sie im Jahr 1923 und die Inflation dieses Jahres sowie später nach dem Zweiten Weltkrieg hat sie stark geprägt. Ihr gesamtes Leben hat sie nach dem Erlangen von Eigentum ausgelegt, immer kam etwas dazwischen. Obwohl sie doch Ihr Leben lang ihrem Motto "sparen, sparen, sparen" treu geblieben ist.

Durch die langen Sätze mit vielen Kommata erhält das Buch eine gewisse Gehetztheit, die durchaus intendiert ist und so sehr gut transportiert wird.
Wolf Haas erzählt nicht nur in Rückblicken wichtige Episoden aus dem langen Leben seiner Mutter, sondern reflektiert auch sich und sein Verhältnis zur Mutter und macht sich immer wieder Gedanken über die anstehende Poetikvorlesung.
Die war mein erstes Buch von Wolf Haas, auch wenn mir der Name des Autors durchaus bekannt ist. Ich mochte seinen Schreibstil und seinen Sinn für Humor sehr. Ein kompaktes Buch, auf den Punkt gebracht - sparsamer Umgang mit den Seiten, aber dennoch alles enthalten.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Spannend,fesselnd und grausam

Steinkalt von Isa Klink

Cora Brecht versucht mit einer Auszeit von ihrem Job als Kriminalpsychologin ihr Leben wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen. Denn nach dem Tod ihrer Mutter und Scheidung von ihrem Mann hat für sich einiges zu verkraften und aufarbeiten.Da kommt der Verkauf ihres Elternhauses im Schwarzwld genau richtig.

Während der Renovierungsarbeiten am Haus ihrer Eltern lebt sie etwas unkonventionell auf einem nahegelegenen Campingplatz.Sie holt sich aus dem Tierheim einen Hund damit sie nicht so alleine ist.Dackel Waldis Anwesenheit sorgt schnell für Ärger.Einerseits durch sein ständiges Bellen und andererseits durch den beherzten Biss in die Wade eines kiffenden Jugendlichen von der Nachbarparzelle-der mit Anderen als durch ihre Parzelle laufen.Durch einen Zufall trifft Cora auf ihre Jugendliebe Till, der bei einem Einsatz im Nachbarhaus von Coras Eltern anwesend war. Till ist auch bei der Polizei und er nähert sich Cora wieder an.Es wird eine Leiche gefunden, tief im Schwarzwald vergraben. Die Leiche ist verstümmelt und ihr fehlt das Herz. Und es ist der Jugendliche mit dem Cora sich wegen ihrem Dackel Waldi angelegt hat.Schnell geht die Angst um und Cora gerät in Verdacht ihn umgebracht zu haben……

Die Autorin Isa Klink hat einen flüssigen und spannenden Schreibstil.Bildhaft nahm sie mich mit und ließ mich an ihrer Seite erstarren.Gruselig und schauerlich habe ich alles verfolgt-sehr gerne 5 Sterne.Undich bin mega gespannt auf den nächsten Teil „Gnadenkalt“.

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Rezensionen von Tara:

Großartig geschrieben – berührend & humorvoll zugleich

Eigentum von Wolf Haas

"Eigentum" ist ein sehr persönliches Buch des in Wien lebenden Autors Wolf Haas.
Es geht um die letzten drei Tage im Leben seiner Mutter Marianne, die inzwischen 95 Jahre und ein wenig dement ist.

Die Handlung wird im Wechsel aus der Perspektive des Autors – wie er seine Mutter erlebt hat – und der von Marianne erzählt.

So erfährt man viel über ihr Leben, aus ihrer Kindheit und Jugend, den entbehrungsreichen Kriegsjahren, ihrem Kampfgeist und permanenten Wunsch nach Eigentum.
Dabei berichtet Wolf Haas in einer ihm ganz eigenen Art, die mir sehr gut gefiel. Einige Äußerungen von ihm erscheinen grenzwertig, da sie ein wenig bissig sind, gleichzeitig bekommt der Leser so ein umfassendes Bild von der Familie und der gesamten Situation.

Das Schicksal der Mutter ist tragisch, ihren Wunsch nach Eigenheim konnte sie sich nicht erfüllen und anderen Menschen gegenüber wurde sie schwierig. Ihr Verhalten ist aber - durch das, was sie erleben musste - durchaus nachvollziehbar.

Es ist ein Buch, das wirklich aus dem Leben gegriffen ist. Viele Situationen kennt man so oder ähnlich, es kommen Erinnerungen hoch und man wird nachdenklich. Während des Lesens habe ich geschmunzelt, sogar gelacht, aber auch einige Tränen verdrückt.

Der Autor zieht hier auf bissige, ironische und humorvolle Art und Weise schonungslos Bilanz. Dabei ist das gesamte Werk in sich stimmig abgerundet, vom Originalton der Mutter bis hin zur perfekten Gestaltung des Covers.

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Rezensionen von Anndlich:

Wirklich nur eine Lüge?

Nur eine Lüge - Zwei Familien, eine tödliche Verbindung von Malin Stehn

Die Familien Brandt und Nihlzén verband lange eine innige Freundschaft, bis ein schrecklicher Unfall alles verändert hat und die beiden Familien entzweit wurden. Nur Emily Brandt und William Nihlzén haben trotzdem zueinander gefunden und stehen vor ihrer Traumhochzeit.

Eine Hochzeit auf der sich die beiden Familien wiedertreffen werden und während Emily alles perfekt geplant hat, kann sie das Verhalten der einzelnen nicht lenken.

Plötzlich liegt eine Leiche am Ufer des Öresunds und die Traumhochzeit wird zum Albtraum.

Nur eine Lüge von Malin Stehn ist ein spannungsgeladener Roman, der auf keiner Seite langweilig wird. Es gibt viele Bücher, die mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten konnten, doch Nur eine Lüge hat mir ebenso ein angespanntes Gefühl verpasst, dass ich unbedingt weiterlesen musste, um den Knoten im Bauch loszuwerden.

Dabei erleben wir die Geschichte aus den Perspektiven der Familie Brandt, die aus den Eltern Mats und Annika, sowie den Kindern Emily und Erik besteht. Jede Perspektive hat ihre eigene Wahrheit und mit jeder Perspektive fügt sich das Bild. Des Weiteren findet die Geschichte auf zwei Zeitebenen statt, der Vergangenheit und der Gegenwart. Die stetigen Wechsel der Zeit und Perspektive unterstützten den Spannungsaufbau.

Die vier Perspektiven sind zudem sehr unterschiedlich gestaltet, sodass diese auch für eine gute Entwicklung der Charaktere sorgen und mich als Leserin zudem emotional mitnehmen konnten.

Zwar konnte mich das Ende nicht überraschen, dafür hatten sich während der Story eine Überraschungsmomente ergeben, sodass ich Nur eine Lüge mit Begeisterung beendet habe es jedem empfehlen kann, der fesselnde Spannungsromane liebt.

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Rezensionen von Dragon:

Marie und Lukas haben einen neuen Fall

Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer, Band 6 - Schurken in der Schule von Cally Stronk

Die Schurken Doris Deckel und Theodor Topf haben wieder eine neue Gaunerei vor! Im sechsten Band um den magischen Detektivkoffer haben sie diesmal einen Plan ausgeheckt, der idiotensicher erscheint. Allerdings schöpfen die Zwillinge Marie und Lukas ziemlich schnell Verdacht, als die beiden an ihrer Schule auftauchen und für Chaos sorgen.

Niemand der Erwachsenen will ihnen allerdings glauben, als sie von ihren Beobachtungen berichten. Also müssen die beiden zusammen mit ihren Haustieren und den magischen Gegenständen die Sache wohl selbst in die Hand nehmen. Ob es ihnen auch diesmal gelingen wird, den Fall zu lösen?

Wie toll ist es, dass in diesem Buch für junge Leser ab 7 Jahren Spannung, Spaß und Rätselvergnügen verpackt sind! Die Leser werden zum Mitraten aufgefordert und wer die Lösung dennoch nicht sofort findet, kann hinten im Buch nachschlagen. Die tollen Bilder von Patrick Fix passen perfekt zur Story und dem Lesealter und machen das Buch zu einem echten Hingucker. Schon das Cover ist ansprechend, witzig und macht neugierig auf die Geschichte.

Die cleveren Kids Marie und Lukas stehen im Gegensatz zu den eher dümmlichen Ganoven und diese sorgen für so manch witzige Momente, was genau zum Humor der Zielgruppe passt. Der Schreibstil ist einfach gehalten, doch trotzdem so komplex, dass eine schöne, interessante Geschichte entsteht, an der die Kinder – und mit Sicherheit auch die Vorleser – ihren Spaß haben.

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Rezensionen von Daggy:

Richtiges Leben

Fürs Leben zu lang von Nikola Huppertz

Es ist nicht einfach für die dreizehnjährige Magali mit ihrer Größe von 1,82 m klarzukommen. Dazu hat sie noch eine achtzehnjährige Schwester, die Abi macht und die bei „normaler“ Größe sehr hübsch ist.
So beginnt Magali dann doch in den Oster-Ferien in das Tagebuch mit Goldschnitt und Lesebändchen zu schreiben.

Zunächst über andere, wie die Bewohner des Hauses. Zu denen gehört die Familie Siemerdings mit ihren vielen Kindern und dem Husky Snow, den Magali täglich ausführt, und der 98-jährige Albert Krekeler gehören.
Herr Krekeler war bisher immer noch sehr fit und ist täglich in seinem schicken Jogginganzug eine Runde gejoggt, doch jetzt hat er beschlossen zu sterben und das hat seinen „verlorenen“ Sohn auf den Plan gerufen, der mit dem Enkel Kieran anreist.
Da Kieran wenig Berührungsängste hat, taucht er jeden Tag ungefragt bei Magali auf und die beiden unterschiedlichen Jugendlichen verbringen die Ferien zusammen. Sie erleben das leise Sterben von Herrn Krekeler und stellen die Frage „Wie geht das überhaupt, ein richtiges Leben?“
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt und wirft die unterschiedlichsten Probleme auf. Zum einen ist das die Körpergröße von Magali, dann das Verhältnis der volljährigen Schwester zur Mutter, das Schweigen des übergewichtigen Vaters, die Familienverhältnisse von Kieran und natürlich das Sterben des alten Mannes. Am Ende ist das Tagebuch von Magali gefüllt und wir haben an ihren Gedanken teilnehmen dürfen und warten mit Spannung, ob sie weiterhin ungeküsst bleibt.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Familiengeschichte

Elternhaus von Ute Mank

Drei Schwestern, drei unterschiedliche Meinungen.
Sanne, die älteste, wohnt auch am nächsten bei den Eltern. Als diese immer mehr Hilfe brauchen, kann Sanne die nicht geben und beschließt, die Eltern müssen in ein altersgerechtes Wohnhaus. Das Elternhaus soll verkauft werden.
Die Schwestern Petra und Gitti haben da eine ganz eigene Meinung dazu.

Ich bin noch nicht in dem Alter, dass ich mir Gedanken über das Elternhaus machen müsste, habe es aber bei den Großeltern miterlebt. Und da ich auch Wildtriebe las, wollte ich auch dieses Buch von Ute Mank lesen.
Für mich war es eine gut nachvollziehbare, authentische Geschichte über eine Familie. Die Kinder erwachsen, jede lebt ihr eigenes Leben und trotzdem soll sich bei den Eltern bitte nichts verändern.
Ich hätte mir aber ein bisschen mehr Familiendynamik gewünscht. Aber es geht hauptsächlich um Sanne. Was sie möchte, was sie macht. Dennoch fand ich die Geschichte unterhaltsam und interessant.

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